DE19941908A1 - Befestigungsvorrichtung für eine Shnowboard-Bindung - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für eine Shnowboard-BindungInfo
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Abstract
Zur Befestigung der Bindung an einem Snowboard ist ein Schlitten (2) vorgesehen, der zur Einstellung der Position der Bindung in Snowboard-Längsrichtung (L) an einer am Snowboard befestigten Führungsplatte (5) verschiebbar geführt ist. An dem Schlitten (2) ist eine Winkeleinstellscheibe (1), an der die Bindung befestigt ist, zur Einstellung des Winkels der Bindung zur Snowboard-Längsrichtung (L) drehbar gelagert. Zur Fixierung der eingestellten Längsposition des Schlittens (2) sind entlang der Führungsplatte (5) Rasten (14) angeordnet, in die ein am Schlitten (2) gelagertes, mit einer Handhabe (18) betätigbares Sperrglied (17) eingreift. Ferner sind zur Fixierung des eingestellten Winkels der Winkeleinstellscheibe (1) am Umfang der Winkeleinstellscheibe (1) Rasten (22) angeordnet, in die ein weiteres am Schlitten (2) gelagertes, mit einer Handhabe (18) betätigbares Sperrglied (30) eingreift.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befesti
gung der Bindung an einem Snowboard.
Die Snowboard-Bindungen, die heutzutage verwendet werden, be
stehen im allgemeinen aus einer Grundplatte mit der Fi
xiereinrichtung zur Befestigung des Snowboard-Stiefels und
einer Winkeleinstellscheibe in einer kreisförmigen Aussparung
der Grundplatte. Die Winkeleinstellscheibe wird mit dem Snow
board verschraubt. Um den Winkel der Bindung gegenüber der
Snowboard-Längsrichtung einstellen zu können, dreht man die
Grundplatte gegenüber der Winkeleinstellscheibe, bevor diese
am Snowboard festgeschraubt wird. Durch eine Verzahnung am
Umfang der Winkeleinstellscheibe, die mit einer Verzahnung in
der Grundplatte im Bereich der kreisförmigen Aussparung zu
sammenwirkt, wird die Grundplatte in der eingestellten Win
kelposition nach dem Verschrauben der Winkeleinstellscheibe
fixiert.
Um die Bindung in Boardlängsrichtung zu verstellen, sind in
den Boards mehrere in Boardlängsrichtung versetzte Gewinde
hülsen eingelassen. Die Winkeleinstellscheibe weist bei
spielsweise drei in Form eines gleichschenkligen Dreiecks
oder vier quadratisch angeordnete Schraubenlöcher auf, die in
die Gewindehülsen im Board in der gewünschten Längsposition
geschraubt werden. Der Abstand der Schraubenlöcher und damit
der Gewindehülsen ist für die meisten Bindungen gleich.
Der Winkel der Bindung zur Boardlängsrichtung sowie die Ver
stellung der Bindung in Boardlängsrichtung stellen die wich
tigsten Einstellungen einer Bindung für den jeweiligen Snow
board-Fahrer dar.
Durch die Winkeleinstellung wird beispielsweise einem soge
nannten "Goofy" Rechnung getragen, d. h. einem Snowboard-
Fahrer, der, statt wie üblich mit dem linken, mit dem rech
ten Fuß in Fahrtrichtung vorne am Board steht. Ferner wird
der Winkel der Bindung zur Snowboard-Querachse bei Alpinfah
rern meist steiler als bei Softboot-Fahrern eingestellt, die
häufig nahezu quer auf dem Board stehen. Weiterhin stehen Al
pinfahrer häufig mit einem kleineren Winkel zur Boardquerach
se mit dem vorderen Fuß auf dem Board als mit dem hinteren
Fuß.
Durch die Verstellung des Boards in Boardlängsrichtung wird
insbesondere der Abstand zwischen den Füßen eingestellt. Da
durch kann eine individuelle Einstellung entsprechend der
Größe, dem Gewicht und Fahrkönnen des Snowboarders und der
jeweiligen Schneeart vorgenommen werden. So wird beispiels
weise beim Snowboarden auf der Piste eine eher mittige Posi
tion, beim Tiefschneefahren eine eher weiter hinten liegende
Position der Bindungen vorgezogen.
Um den Winkel oder die Längsposition der Bindung einzustel
len, müssen bei den bekannten Bindungen die Schrauben der
Winkeleinstellscheibe gelöst bzw. die Winkeleinstellscheibe
und damit die Bindung ganz vom Board abgeschraubt und nach
der Einstellung wieder festgeschraubt werden. Dies ist mit
einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Zudem sind Schrau
bendreher und dergleichen Werkzeug sowie ein gewisses Ge
schick notwendig.
Ein großer Teil der Snowboard-Fahrer, insbesondere solche,
die nur im Urlaub Snowboard fahren, besitzen keine oder je
denfalls keine komplette eigene Ausrüstung, d. h. häufig nur
die Bindung oder Schuhe oder nicht einmal dies. Sie beschaf
fen sich die Snowboards und gegebenenfalls die Bindung und
die Schuhe daher häufig am Urlaubsort bei einem Snowboard-
Verleih. Damit entsteht im Snowbard-Verleih, insbesondere in
den Morgenstunden, häufig ein so großer Andrang, daß er ihn,
da die Einstellung der bekannten Bindungen, wie erwähnt, sehr
zeitaufwendig ist und Fachkräfte erfordert, häufig nicht mehr
bewältigen kann.
Um den Winkel der Bindung zur Snowboard-Längsrichtung schnel
ler einstellen zu können, ist eine Bindung im Handel, bei der
die am Board in herkömmlicher Weise mit Schrauben befestigte
Winkeleinstellscheibe am Umfang mit einer Verzahnung versehen
ist, in die eine Verzahnung an einem Sperrglied eingreift,
das an der drehbaren Grundplatte gelagert und mit einem Hand
griff betätigbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung
für herkömmliche Snowboard-Bindungen bereitzustellen, die oh
ne Werkzeug in kürzester Zeit eine individuelle Winkel- und
Längeneinstellung der Bindung ermöglicht.
Dies wird erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 gekennzeich
neten Vorrichtung erreicht. In den Unteransprüchen sind vor
teilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die ein Interface zwi
schen der Bindung und dem Snowboard bildet, kann eine schnel
le, individuelle Anpassung des Winkels und der Längsposition
der Bindung an den jeweiligen Snowboard-Fahrer durchgeführt
werden. So braucht zur Einstellung der Bindung in Snowboard-
Längsrichtung lediglich mit der Handhabe das Sperrglied am
Schlitten, das in die Rasten entlang der Führungsplatte ein
greift, entriegelt, dann der Schlitten entlang der Führungs
platte in die entsprechende Position bewegt und mit der Hand
habe das Sperrglied mit den Rasten wieder in Eingriff ge
bracht zu werden, um den Schlitten zu arretieren.
In ähnlicher Weise wird zur Einstellung des Winkels der Bin
dung zur Snowboard-Längsachse mit der Handhabe an dem Schlit
ten das Sperrglied entriegelt, das in die Rasten am Umfang
der Winkeleinstellscheibe eingreift, dann die Winkeleinstell
scheibe, an der die Bindung befestigt ist, in die entspre
chende Position gedreht und schließlich mit der Handhabe das
Sperrglied mit den Rasten an der Winkeleinstellscheibe wieder
in Eingriff gebracht, um die Winkeleinstellscheibe mit der
darauf befestigten Bindung zu fixieren.
Die Einstellung der Winkel- und Längsposition der Bindung
kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung damit schnell und
ohne Werkzeug durchgeführt werden. Die erfindungsgemäße Vor
richtung ist deshalb insbesondere für den Snowboard-Verleih
geeignet.
Die Winkeleinstellscheibe ist zur Befestigung der Bindung mit
Innengewinden, beispielsweise in Form von Gewindehülsen ver
sehen, die im gleichen Abstand angeordnet sind, wie die
Schraubenlöcher in der Winkeleinstellplatte der Grundplatte
der Bindung, also beispielsweise vier im Abstand von bei
spielsweise 40 mm quadratisch angeordnete Innengewinde
und/oder drei in Form eines gleichschenkligen Dreiecks ange
ordnete Innengewinde in dem für derartige Snowboard-Bindungen
üblichen Abstand.
Damit können praktisch alle marktüblichen Snowboard-Bindungen
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung am Snowboard befestigt
und in ihrer Winkel- und Längsposition individuell einge
stellt werden. D. h., ein Snowboard-Fahrer, der beispielsweise
Stiefel mit einer passenden Bindung besitzt, kann die Bindung
beim Snowboard-Verleih in kurzer Zeit montieren und einstel
len lassen. Zudem kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
der Snowboard-Fahrer ohne Werkzeug lediglich durch Betätigung
der jeweiligen Handhabe die Winkel- bzw. Längsposition selbst
nachstellen.
Der Schlitten mit der Winkeleinstellscheibe kann an der Füh
rungsplatte derart verschiebbar angebracht sein, daß er ganz
von der Führungsplatte heruntergezogen werden kann. Dazu kann
der Schlitten beispielsweise als Platte ausgebildet sein, die
zur Führung an der Führungsplatte mit ihren beiden Längskan
ten verschiebbar in Längsrillen an der Führungsplatte ein
greift, die an beiden Enden offen sind.
Damit kann der Snowboard-Verleiher beispielsweise die Snow
boards mit der darauf befestigten Führungsplatte einerseits
und die Schlitten mit der Winkeleinstellscheibe und der dar
auf befestigten Bindung andererseits getrennt aufbewahren,
d. h. die Snowboards dicht stapeln. Dies stellt für Snowboard-
Verleiher einen weiteren wesentlichen Vorteil der erfindungs
gemäßen Vorrichtung dar. Viele Snowboard-Verleiher haben näm
lich mit beengten Platzverhältnissen zu kämpfen, beispiels
weise in kleinen Räumen an den Talstationen von Skiliften.
Andererseits nehmen Snowboards, insbesondere mit Freestyle-
Bindungen sehr viel Platz in Anspruch. Zudem kann auf diese
Weise ein Bindungssystem (z. B. Alpinboot-Bindung, Softboot-
Bindung oder Step-In-Bindung) schnell gegen ein anderes Bin
dungssystem ausgetauscht werden.
Der Schlitten der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird vorzugs
weise durch eine Platte aus Kunststoff gebildet. Die Füh
rungsplatte besteht vorzugsweise aus Metall. Die Rasten an
der Führungsplatte können durch Ausnehmungen gebildet sein,
insbesondere durch eine sich in Snowboard-Längsrichtung er
streckende Lochreihe.
Die Winkeleinstellscheibe kann aus Kunststoff bestehen. Die
Innengewinde in der Winkeleinstellscheibe, in die die Schrau
ben eingreifen, mit der die Bindung an der Winkeleinstell
scheibe erfindungsgemäß befestigt wird, können durch in die
Winkeleinstellscheibe eingepreßte oder umspritzte Gewindehül
sen aus Metall, sogenannten "Inserts", gebildet werden.
Das Sperrglied zum Eingriff in die Rasten an der Führungs
platte und/oder das Sperrglied zum Eingriff in die Rasten an
der Winkeleinstellscheibe ist bzw. sind in Eingriffstellung
vorzugsweise federbelastet. Wenn zur Betätigung des jeweili
gen Sperrgliedes ein am Schlitten gelagerter Hebel vorgesehen
ist, kann die Federbelastung auch durch Ausbildung des Hebels
als Blattfeder erfolgen. Der Hebel kann jedoch auch drehbar
am Schlitten gelagert und mit einer Druck- oder Zugfeder be
lastet sein. Die Handhabe, mit der die Sperrglieder zur Fi
xierung der Position des Schlittens bzw. des Winkels der Win
keleinstellscheibe betätigbar sind, kann durch einen Hand
griff, Drucktaste oder dergleichen gebildet sein.
Nachstehend ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Befestigung einer Snowboard-Bindung am Snow
board anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Dar
in zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht
Fig. 1 die Befestigungsvorrichtung von oben, wobei die
Führungsplatte und die Winkeleinstellscheibe nur
zur Hälfte dargestellt sind;
Fig. 2 die Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1 von
oben, jedoch ohne Schlitten und Standplatte; und
Fig. 3 den Schlitten mit der nur halb dargestellten Win
keleinstellscheibe von unten.
Danach weist die Vorrichtung eine Winkeleinstellscheibe 1
auf, die an einem Schlitten 2 um eine zur Oberseite des nicht
dargestellten Snowboards senkrechte Achse drehbar gelagert
ist. Die Winkeleinstellscheibe 1 ist mit drei oder vier In
nengewinden versehen, von denen in der Zeichnung, weil sie
nur halb dargestellt ist, nur zwei Innengewinde 3, 4 zu sehen
sind. In die Innengewinde 3, 4 greifen die nicht dargestell
ten Schrauben ein, mit der die nicht dargestellte Bindung an
der Winkeleinstellscheibe 1 befestigt ist.
Der Schlitten 2 mit der daran gelagerten Winkeleinstellschei
be 1 ist an einer sich in Snowboard-Längsrichtung L erstrec
kenden Führungsplatte 5 verschiebbar geführt, die an dem
nicht dargestellten Snowboard mit nicht dargestellten Schrau
ben befestigt ist, die in Schraubenlöcher in der Führungs
platte 5 bündig eingreifen, wobei nur ein Schraubenloch 6 in
Fig. 1 zu sehen ist. Die Schrauben können in die Gewindehül
sen (Inserts) geschraubt werden, die im Snowboard vorgesehen
sind.
Der Schlitten 2, der durch eine im wesentlichen rechteckige
Kunststoffplatte gebildet wird, greift mit seinen beiden
Längskanten zur Führung in parallele Längsrillen an beiden
Längsseiten der Führungsplatte 5 ein, welche dazu aus einem
Metallprofil mit einem auf dem Snowboard aufliegenden plat
tenförmigen Boden 9 besteht, von dem sich die Rillen nach
oben erstrecken. In der Zeichnung (Fig. 1) ist allerdings
nur eine Rille 7 zu sehen, weil die Führungsplatte 5 nur zur
Hälfte dargestellt ist.
Die Winkeleinstellscheibe 1 ist in einer kreisförmigen kon
zentrischen Öffnung 11 in der Winkeleinstellscheibe 1 glei
tend gelagert. Sie schließt dabei bündig mit der Oberseite
des plattenförmigen Schlittens 2 ab.
Die Winkeleinstellscheibe 1 weist am Umfang einen als Bund
ausgebildeten radialen Vorsprung 12 auf (Fig. 2 und 3),
der die kreisförmige Öffnung 11 in dem Schlitten 2 unter
greift. Der Schlitten 2 weist dazu an seiner Unterseite eine
zur Öffnung 11 konzentrische ringförmige Ausnehmung 13 auf,
in der der Vorsprung 12 angeordnet ist.
Der plattenförmige Schlitten 2 gleitet auf der Führungsplatte
5 bzw. deren Boden 9, jedenfalls ist er mit so geringem Ab
stand auf der Führungsplatte 5 gelagert, daß die Winkelein
stellscheibe 1 in axialer Richtung durch den Vorsprung 12
zwischen dem Schlitten 2 und der Führungsplatte 5 gehalten
wird.
Damit kann durch Verschiebung des Schlittens 2 entlang der
Führungsplatte 5 die Position der (nicht dargestellten), an
der Winkeleinstellscheibe 1 befestigten Bindung in Snowboard-
Längsrichtung L eingestellt werden. Durch die Drehung der
Winkeleinstellscheibe 1 am Schlitten 2 wird der Winkel der
Bindung zur Snowboard-Längsrichtung L eingestellt.
Zur Fixierung oder Arretierung der eingestellten Längspositi
on der Bindung weist die Führungsplatte 5 eine sich in Snow
board-Längsrichtung L erstreckende Rastung 14 in Form einer
Lochreihe 15 auf. Ferner ist am Schlitten 2 ein Hebel 16 um
eine zum Snowboard quer verlaufende Achse 19 drehbar gela
gert, an dem ein Sperrglied 17 in Form eines Fingers oder Ha
kens befestigt ist, der zum Eingriff in wenigstens ein Loch
der Lochreihe 15 ausgebildet ist. Der Hebel 16 ist zum Ein
griff des Fingers 17 in wenigstens eines der Löcher 15 durch
eine nicht dargestellte Feder in Eingriffsstellung federbela
stet.
Am anderen Ende des zweiarmigen Hebels 16 ist eine Drucktaste
oder dergleichen Handhabe 18 angeordnet, so daß der Finger 17
durch Betätigung der Drucktaste 18 außer Eingriff mit der
Lochreihe 15 gebracht wird, um den Schlitten 2 in die ge
wünschte Längsposition schieben zu können.
Die Handhabe 18 steht an der einen Stirnseite des plattenför
migen Schlittens 2 gut zugänglich hervor. Der Hebel 16 ist
auf einem Bock 21 gelagert, der in einer Ausnehmung 20 an der
Unterseite des Schlittens 2 mit Schrauben 29 befestigt ist
(Fig. 3).
Zur Fixierung und Arretierung der Winkelposition der Winke
leinstellscheibe 1 und damit der darauf befestigten Bindung
ist am Umfang der Winkeleinstellscheibe 1 eine Rastung 22 in
Form einer Außenverzahnung 23 vorgesehen, und zwar an dem
Vorsprung bzw. Bund 12 am Umfang der Winkeleinstellscheibe 1.
Ferner ist am Schlitten 2 ein weiterer, winkelförmig ausge
bildeter Hebel 24 um eine zur Oberseite des Snowboards senk
recht angeordnete Achse 25 drehbar gelagert, an dem ein
Sperrglied 30 mit einer kreissegmentförmigen Innenverzahnung
26 angeordnet ist, welche zum Eingriff in die Verzahnung 23
am Umfang der Winkeleinstellscheibe 1 ausgebildet ist.
Der Hebel 24 ist zum Eingriff der Verzahnung 26 in die Ver
zahnung 23 durch eine Feder 27 in Eingriffstellung belastet.
Am anderen Hebel des zweiarmigen Winkelhebels 16 ist ein
Handgriff oder dergleichen Handhabe 28 angeordnet, so daß die
Verzahnung 26 durch Betätigung der Handhabe 28 außer Eingriff
mit der Verzahnung 23 gebracht werden kann, um die Winkelein
stellscheibe 1 mit der darauf befestigten Bindung in die ge
wünschte Winkelposition bringen zu können.
Die Handhabe 28 steht an der Stirnseite des plattenförmigen
Schlittens 2 gut zugänglich vor, welche der anderen Stirnsei
te mit der Handhabe 18 zur Längsverstellung gegenüberliegt.
Der Hebel 24 mit dem Sperrglied 30 und der Feder 27 ist in
einer Ausnehmung 31 an der Unterseite des Schlittens 2 befe
stigt.
Wie erwähnt, schließt die Winkeleinstellscheibe 1 mit der
Oberseite des plattenförmigen Schlittens 2 bündig ab. Damit
die Führungsplatte 5 mit den Rillen 7 gleichfalls bündig mit
der Oberseite des plattenförmigen Schlittens 2 abschließt,
weisen die Längskanten des Schlittens 2 an der Oberseite ent
sprechende Ausnehmungen 32, 33 auf.
Die auf der Winkeleinstellscheibe 1 befestigte, nicht darge
stellte Bindung liegt damit mit ihrer Grundplatte vollflächig
auf der Oberseite des Schlittens 2 und der Führungsplatte 5
im Bereich ihrer Rillen 7 auf. Um die Auflagefläche der
Grundplatte der Bindung zu vergrößern und zugleich die Füh
rungsplatte 5 zu verkleiden, ist am Snowboard ferner eine
Standplatte 34 befestigt, die beiderseits der Führungsplatte
5 erhabene, mit der Oberseite des Schlittens 2 bündig, d. h.
in einer Ebene liegende Flächenabschnitte 35, 36 und einen
mittleren Abschnitt 37 aufweist, der die Flächenabschnitte
35, 36 miteinander verbindet.
Der mittlere Flächenabschnitt 34 weist eine im wesentlichen
rechteckige Ausnehmung 38 auf, in der die Führungsplatte 5
angeordnet ist. Der mittlere Flächenabschnitt 37 ist zumin
dest an einem Ende 39 der Standplatte 34 so tiefliegend aus
gebildet, daß der Schlitten 2 an diesem Ende von der Füh
rungsplatte 5 herabgezogen und damit vom Snowboard entfernt
werden kann. Die Befestigung der Standplatte 34 am Snowboard
kann beispielsweise durch die Führungsplatte 5 erfolgen, z. B.
dadurch, daß diese beispielsweise in ihrem Kantenbereich Kan
tenbereiche der Standplatte 34 übergreift.
Die Rille 7 und die andere Rille, in denen der Schlitten 2
mit seinen beiden Längskanten geführt ist, werden durch win
kelförmige Abschnitte des Metallprofils gebildet, aus dem die
Führungsplatte 5 besteht.
Claims (16)
1. Vorrichtung zur Befestigung der Bindung an einem Snow
board, gekennzeichnet durch
einen Schlitten (2), der zur Einstellung der Position der Bindung in Snowboard-Längsrichtung (L) an einer am Snow board befestigten Führungsplatte (5) verschiebbar geführt ist,
eine am Schlitten (2) drehbar gelagerte Winkeleinstell scheibe (1) zur Einstellung des Winkels der Bindung zur Snowboard-Längsrichtung (L), an der die Bindung befestigt ist,
entlang der Führungsplatte (5) angeordnete Rasten (14), in die ein am Schlitten (2) gelagertes, mit einer Handha be (18) betätigbares Sperrglied (17) zur Fixierung der eingestellten Position des Schlittens (2) eingreift, und am Umfang der Winkeleinstellscheibe (1) angeordnete Ra sten (22), in die ein weiteres am Schlitten (2) gelager tes, mit einer Handhabe (28) betätigbares Sperrglied (30) zur Fixierung des eingestellten Winkels der Winkelein stellscheibe (1) eingreift.
einen Schlitten (2), der zur Einstellung der Position der Bindung in Snowboard-Längsrichtung (L) an einer am Snow board befestigten Führungsplatte (5) verschiebbar geführt ist,
eine am Schlitten (2) drehbar gelagerte Winkeleinstell scheibe (1) zur Einstellung des Winkels der Bindung zur Snowboard-Längsrichtung (L), an der die Bindung befestigt ist,
entlang der Führungsplatte (5) angeordnete Rasten (14), in die ein am Schlitten (2) gelagertes, mit einer Handha be (18) betätigbares Sperrglied (17) zur Fixierung der eingestellten Position des Schlittens (2) eingreift, und am Umfang der Winkeleinstellscheibe (1) angeordnete Ra sten (22), in die ein weiteres am Schlitten (2) gelager tes, mit einer Handhabe (28) betätigbares Sperrglied (30) zur Fixierung des eingestellten Winkels der Winkelein stellscheibe (1) eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sperrglied (17) zum Eingriff in die Rasten (14) an
der Führungsplatte (5) und/oder das Sperrglied (30) zum
Eingriff in die Rasten (22) an der Winkeleinstellscheibe
(1) in Eingriffsstellung federbelastet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß zur Betätigung des in die Rasten (14) an der
Führungsplatte (5) und/oder in die Rasten (22) an der
Winkeleinstellscheibe (1) eingreifenden Sperrgliedes (17
bzw. 30) ein am Schlitten (2) gelagerter Hebel (16 bzw.
24) vorgesehen ist, dessen aus dem Schlitten (2) ragendes
Ende mit der Handhabe (18 bzw. 28) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der in die Rasten (14) an der Führungsplatte (5) eingrei
fende Hebel (16) am Schlitten (2) um eine quer zum Snow
board verlaufende Achse (19) drehbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der in die Rasten (22) an der Winkeleinstellscheibe (1)
eingreifende Hebel (24) am Schlitten (2) um eine zur
Snowboard-Oberseite senkrechte Achse (25) drehbar gela
gert ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Winkeleinstellscheibe (1)
in einer kreisförmigen Öffnung (11) des Schlittens (2)
drehbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Winkeleinstellscheibe (1)
durch einen die kreisförmige Öffnung (11) in dem Schlit
ten (2) hintergreifenden Vorsprung (12) am Umfang der
Winkeleinstellscheibe (1) zwischen dem Schlitten (2) und
der Führungsplatte (5) gehalten ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rasten (22), in die das Sperrglied (30) zur Fixierung
der Winkeleinstellscheibe (1) eingreift, an dem die
kreisförmige Öffnung (11) hintergreifenden Vorsprung (12)
am Umfang der Winkeleinstellscheibe (1) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Rasten (22) an der Winkel
einstellscheibe (1), durch eine Verzahnung (23) gebildet
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sperrglied (30) zur Fixierung des Winkels der Winke
leinstellscheibe (1) als Verzahnung (26) ausgebildet ist,
die mit der Verzahnung (23) an der Winkeleinstellscheibe
(1) zusammenwirkt.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Schlitten (2) als Platte
ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der plattenförmige Schlitten (2) zur Fixierung an der
Führungsplatte (5) an seinen beiden Längskanten in Längs
rillen (7) an der Führungsplatte (5) verschiebbar ein
greift.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platte aus Kunststoff besteht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsplatte (5) mit den beiden Längsrillen (7)
durch ein Metallprofil gebildet wird.
15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Rasten (14) an der Füh
rungsplatte (5) durch in Snowboard-Längsrichtung (L) an
geordnete Ausnehmungen (15) in der Führungsplatte (5) ge
bildet sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß beiderseits des Schlittens an
dem Snowboard eine Standplatte (34) befestigt ist, auf
der die Bindung mit ihrer Grundplatte aufliegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999141908 DE19941908A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Befestigungsvorrichtung für eine Shnowboard-Bindung |
| EP00118631A EP1080750A3 (de) | 1999-09-02 | 2000-08-28 | Befestigungsvorrichtung für eine Snowboard-Bindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999141908 DE19941908A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Befestigungsvorrichtung für eine Shnowboard-Bindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19941908A1 true DE19941908A1 (de) | 2001-04-05 |
Family
ID=7920594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999141908 Withdrawn DE19941908A1 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Befestigungsvorrichtung für eine Shnowboard-Bindung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1080750A3 (de) |
| DE (1) | DE19941908A1 (de) |
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| EP1080750A3 (de) | 2002-10-02 |
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