DE19933C - Neuerungen an Daropfventilen - Google Patents

Neuerungen an Daropfventilen

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Publication number
DE19933C
DE19933C DENDAT19933D DE19933DA DE19933C DE 19933 C DE19933 C DE 19933C DE NDAT19933 D DENDAT19933 D DE NDAT19933D DE 19933D A DE19933D A DE 19933DA DE 19933 C DE19933 C DE 19933C
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DE
Germany
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valve
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closure
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Original Assignee
G. HEIDMANN in Uerdingen
Publication of DE19933C publication Critical patent/DE19933C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
GUST. HEIDMANN in UERDINGEN. Neuerungen an Dampfventilen.
Zusatz-Patent zu No. 15464 vom 23.November 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1882 ab. Längste Dauer: 22. November 1895.
Die Neuerungen betreifen einerseits die Abdichtung des Ventilsitzes, andererseits die der Spindelmutter bezw. Ventilstange, unter Fortiassung der bisher üblichen Stopfbüchsen.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Abdichtungen des Ventilsitzes weichen von einander dadurch ab, dafs in Fig. 1 der Ventilsitz eine kantige Fläche, in Fig. 2 dagegen eine gerade Fläche hat. In Fig. 1 ist der Ventilteller mit einer Compositionsmasse versehen, welche weich genug ist,, eine genaue Abdichtung herbeizuführen, aber auch widerstandsfähig genug ist, um dem Druck, welchem sie ausgesetzt ist, widerstehen zu können.
Diese Masse besteht aus 2 Theilen Mangan, 2 Theilen Phosphorkupfer, 94 Theilen Blei und 2 Theilen Zinn.
Die Abdichtung geschieht derart, dafs der Ventilsitz eine kantig zurücklaufende Fläche hat, welche in die in dem Ventilteller befindliche Masse, veranlafst durch den Zug der Spindel und den Druck des Dampfes, eingreift und das Ventil dicht schliefst.
In Fig. 2 ist der Ventilteller derartig eingerichtet, dafs er den Ventilsitz vollständig umgreift, letzterer also in einer Nuth des ersteren sitzt, sobald das Ventil geschlossen ist. Es kann der Ventilteller auch noch mit einer Schicht obiger Compositionsmasse versehen werden, doch ist dieses nicht unbedingt nothwendig, da der Ventilteller auf den Sitz aufgeschliffen wird.
Um eine einfache, dabei aber feste und sichere Dichtung zu erhalten, bekommt die Spindelmutter die in Fig. 1 dargestellte Form, und der freibleibende Raum wird mit geeignetem Metall, Blei, Zinn, Compositionsmasse etc. ausgegossen. Zu dem Zwecke wird die Spindelmutter an den zu umgiefsenden Stellen galvanisch verkupfert, damit die eingegossene Masse nicht an ihr haften bleibe. Zum besseren Halt für die Masse wird ein Asbestring, welcher zur Hälfte in das Metall des Gehäuses greift, mit eingegossen. Die Dichtung wird hierdurch nach Angabe des Erfinders eine vollkommene, ferner wird aber auch das Spiel der Ventilstange mehr gesichert, da sie unfehlbar öffnend oder schliefsend auf den Ventilteller einwirken mufs.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schlufs des Ventiles durch Eingreifen des Ventilsitzes in eine im Teller befindliche
Nuth.
2. Schlufs des Ventiles durch Anwendung von geeigneter Compositionsmasse, bestehend aus 2 Theilen Mangan, 2 Theilen Phosphorkupfer, 94 Theilen Blei und 2 Theilen Zinn, in welche sich der Ventilsitz durch Zug der Spindel und Druck des Dampfes eingräbt.
3. Schlufs und Dichtung des Gehäuses durch Umgiefsung der Spindelmutter an Stelle der Stopfbüchse.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT19933D Neuerungen an Daropfventilen Active DE19933C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216051B (de) * 1961-07-03 1966-05-05 High Voltage Engineering Corp Absperrschieber fuer Hochvakuumanlagen
DE1259161B (de) * 1962-08-06 1968-01-18 Varian Associates Hochvakuumventil
DE19802447A1 (de) * 1998-01-23 1999-08-05 Baelz Gmbh Helmut Sitzventil mit homogenem Ventilsitz und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (4)

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DE1216051B (de) * 1961-07-03 1966-05-05 High Voltage Engineering Corp Absperrschieber fuer Hochvakuumanlagen
DE1259161B (de) * 1962-08-06 1968-01-18 Varian Associates Hochvakuumventil
DE19802447A1 (de) * 1998-01-23 1999-08-05 Baelz Gmbh Helmut Sitzventil mit homogenem Ventilsitz und Verfahren zu seiner Herstellung
DE19802447B4 (de) * 1998-01-23 2004-12-02 Helmut Bälz GmbH Sitzventil mit homogenem Ventilsitz und Verfahren zu seiner Herstellung

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