DE199334C - - Google Patents

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DE199334C
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water
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, Papierstoffentwässerungsmaschinen usw., deren Siebtrommel mit einem durch die Behälterwand reichenden Hals versehen ist, durch eine Stopfbüchse in der Weise abzudichten, daß einem ringförmigen Räume der Büchse Druckwasser zugeführt wird, wodurch das Austreten von Wasser aus dem Behälter in die Siebtrommel verhindert wird. Bei den halslosen Papierstoffentwässerungsmaschinen usw. würde die Anbringung eines Halses den vollständigen Umbau der Stirnwände der Siebtrommel und des Behälters notwendig machen.
Um nun halslose Papierstoffentwässerungsmaschinen usw. mit einer Druckwasserdichtung zu versehen, wird gemäß der Erfindung zwischen den Stirnwänden der Siebtrommel und des Behälters neben der bestehenden Packung gegenüber der der Trommelachse zugewandten oder abgewandten Seite eine zweite Packung- in der Weise angeordnet, daß ein von den beiden Packungen und den beiden Stirnwänden begrenzter Raum entsteht. Dieser Raum wird mit Wasser gefüllt, das unter stärkerem Druck steht als das Wasser im Behälter. Diese Anordnung erheischt nur eine sehr geringe Änderung der ganzen Vorrichtung und kann ohne große Schwierigkeit an schon im Gebrauch befindliehen Papierstoffentwässerungsmaschinen usw. getroffen werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch eine mit dem Gegenstand der Erfindung ausgestatteten Papierstoffentwässerungsmaschine nach der Linie A-B der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch das eine Ende der Maschine.
Fig. 3 gibt einen ähnlichen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform.
Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit derselben.
Die Siebtrommel c rotiert in dem Behälter d (Fig. ι und 2). e ist die übliche Packung und f die zusätzliche Packung, die gemäß der Erfindung so angeordnet ist, daß ein Hohlraum g entsteht, in welchen Druckwasser durch das Rohr h eingeführt wird. Um eine gleichmäßige Spannung der Dichtungsbänder zu erzielen, kann man dieselben am einen Ende unter die Zugwirkung von Federn i setzen. Die zusätzliche Packung/ kann auch gegenüber der der Siebtrommelwelle zugewandten Seite der Packung e angeordnet werden.
In Höhe des im Räume g gewünschten Wasserstandes kann eine Öffnung k so angeordnet werden, daß das überschüssige Wasser aus g in die Siebtrommel strömt. Diese Öffnung wird zweckmäßig in geringer Höhe über dem Wasserstand im Behälter d angebracht. Wo es erwünscht ist, einen konstanten Höhenunterschied zwischen den Wasserständen des Behälters d und des Raumes g zu erhalten, kann man im Räume d einen Schwimmer ν anordnen und diesen durch einen Schlauch w mit dem Unterteil des Raumes g verbinden, so daß Wasser aus dem Raum g in den Schwimmer steigt;
das dem Schwimmer zugeführte Wasser kann durch einen zweiten Schlauch χ nach außen abgeleitet werden, falls man es nicht in den Behälter d abfließen lassen will.
Der gleiche Zweck wie mit dem Schwimmer kann auch mit einem am unteren Teil des Raumes g angeordneten Sicherheitsventil erreicht werden. Für gewöhnlich werden diese oder andere dem gleichen Zwecke dienende Veranstaltungen nicht erforderlich sein, da ein konstanter Höhenunterschied zwischen den genannten Wasserständen nur in Ausnahmefällen erforderlich ist. In Fällen, wo ein sehr hoher Behälter d benutzt wird und sein Wasserstand solche Höhe hat, daß die Dichtungsflächen des Sichters ganz unter Wasser zu stehen kommen, werden die Packungen e und f volle Kränze bilden, wobei ihre Enden sich zweckmäßig etwas über-
lappen. Statt der Öffnung k kann man in diesem Fall durch die Stirnwand des Behälters d in den Raum g ein Rohr einführen, dessen anderes Ende in gewünschter Höhe frei endet, so daß man hier einen Überlauf erhält, der die Höhe des Wasserstandes im Raum g bestimmt.
Die in Fig. 3 und 4 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich von der oben beschriebenen dadurch, daß der Raum g durch eine schlauchartige Packung in der Art gebildet ist, daß eine Bahn gl aus Leder oder anderem Material mit ihren Randteilen/und m um Schnüre oder Drähte /', mx herumgeführt ist, welche fest angezogen werden können (Fig 4).
Die Anordnung kann dabei so getroffen werden, daß, wie in Fig. 4 in vollen Linien dargestellt, die Randteile / und m an den gegenüberliegenden Flächen der Siebtrommel und des Behälters (n bzw. q) entlang bis in die Winkel, die diese mit den Auflagern für die Dichtung e bilden, geführt und hier mittels der Drähte/1, m1 befestigt werden, oder so, daß an der betreffenden Fläche (wie in Fig. 4 für die Fläche η der Siebtrommel punktiert angegeben und mit ο bezeichnet) eine Nut gebildet, in diese der Randteil eingelegt und darin durch einen Draht befestigt wird. Beide Randteile können jedoch auch (wie in Fig. 4 unten punktiert dargestellt und mit t bezeichnet) gegen die Packung e selbst gelegt und an ihr festgenäht werden.
Wie Fig. 4 zeigt," soll die Packung e mit den in vollen Linien dargestellten Randteilen/ und in nicht in Berührung kommen, sondern es soll ein Zwischenraum bestehen bleiben, derart, daß Wasser von höherem Druck auch in diesem Zwischenraum steht, um zu verhindern , daß Wasser aus dem Behälter d zwischen den Randteilen / und m und den von ihnen bedeckten Wandteilen η und q hindurch hinter die Packung e dringt. Um sicher zu stellen, daß die Packung sich nicht seitlich verschiebt, kann man sie mit kleinen Querleisten s von solcher Länge versehen, daß sie sich mit diesen gegen die Randteile der Bahn g1 stützt, oder es kann hierzu die Packung am Rand zahnartig ausgeschnitten werden. Werden die Randteile / und m gegen die Packung e selbst gelegt (wie in t Fig. 4 unten gezeigt), so sind zum obigen Zwecke in den Randteilen öffnungen u vorzusehen, damit der Raum zwischen t und e mit Wasser von höherem Druck aus g- gefüllt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserabdichtung für innerhalb von Behältern rotierende Siebtrommeln für Papierstoffentwässerungsmaschinen, Knotenfänger, Rundsiebpapiermaschinen usw., die keinen durch die Behälterwand reichenden Hals besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß um die bekannte Fugenabdichtung (e) durch den Einbau einer zweiten Abdichtung (f oder gl) ein Ringraum (g) zur Aufnahme von Wasser geschaffen ist, derart, daß der Wasserstand im Räume (g) höher ist als im Stoffbehälter (d).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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