DE19929309C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken einer Rolle, insbesondere aus Druckpapier - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken einer Rolle, insbesondere aus Druckpapier

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Abstract

Eine Rolle (10) soll mit einer Verpackungsbahn (20) umwickelt werden, deren Breite (B) geringer als die Länge (L) der Rolle ist. Dazu wird die Verpackungsbahn (20) im Bereich eines ersten Endes (12) der Rolle (10) solange rechtwinklig zu deren Achse (A) zugeführt, bis eine erste gerade Umwicklung (22) entstanden ist. Dann wird die Verpackungsbahn (20) am Ende dieser geraden Umwicklung (22) mit einem ersten querverlaufenden Einschnitt (32) versehen und anschließend spitzwinklig zugeführt, während eine axiale Relativbewegung zwischen der Verpackungsbahn (20) und der Rolle (10) erzeugt wird, so daß diese in einem Bereich zwischen ihren beiden Enden (12, 14) eine wendelförmige Umwicklung (30) erhält. Schließlich wird die Verpackungsbahn (20) am Ende der wendelförmigen Umwicklung (30) mit einem zweiten querverlaufenden Einschnitt (34) versehen und im Bereich des zweiten Endes (14) der Rolle (10) wieder rechtwinklig zugeführt, bis eine zweite gerade Umwicklung (24) entstanden ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
Ein solches Verfahren sowie eine solche Vorrichtung sind aus der GB 1 429 445 bekannt. Gegenüber dem weit verbreiteten Verfahren des Verpackens einer Rolle mit einer Verpackungs­ bahn, deren Breite größer ist als die Länge der Rolle, hat das Verfahren der genannten Gattung den Vorteil, daß eine Verpackungsbahn einer bestimmten geringen Breite für beliebig lange Rollen verwendet werden kann. Dadurch vereinfachen sich Lagerhaltung und Handhabung von Verpackungsbahnrollen. Gegen­ über ebenfalls bekannten Verfahren, bei denen eine Rolle von einem Ende zum anderen nur wendelförmig mit einer Verpac­ kungsbahn umwickelt wird, hat das Verfahren der eingangs ge­ nannten Gattung den Vorteil, daß die dabei entstehenden gera­ den Umwicklungen in den Endbereichen der zu verpackenden Rol­ le diese Endbereiche gleichmäßig abdecken und, falls er­ wünscht, gleichmäßig über die Rollenenden hinausragen, so daß sie anschließend gleichmäßig radial nach innen umgelegt wer­ den können.
Problematisch sind allerdings bei einem Verfahren der ein­ gangs genannten Gattung die Übergänge zwischen der ersten geraden Umwicklung und der wendelförmigen Umwicklung einer­ seits sowie zwischen der wendelförmigen Umwicklung und der zweiten geraden Umwicklung andererseits. An diesen Übergängen entstehen bei dem aus der genannten GB 1 429 445 B bekannten Verfahren Überschüsse der Verpackungsbahn, die dazu neigen, unregelmäßige Falten zu bilden, die zwar im allgemeinen beim weiteren Umwickeln der Rolle verdeckt werden, aber deren äußeres Erscheinungsbild und deren Rundheit doch beeinträch­ tigen und vor allem in den 10 bis 20 äußeren Lagen der Rolle, wenn es sich um eine Papierrolle handelt, Eindrücke entstehen lassen können, die diese Lagen unbrauchbar machen. Um dieser Neigung zur Faltenbildung entgegenzuwirken, wird gemäß der GB 1 429 455 eine Verpackungsbahn aus Schrumpffolie verwendet, die an den genannten Übergängen mit Heißluft zum Schrumpfen gebracht wird.
Eine andere, aus der DE 195 35 746 C2 bekannte Lösung des Pro­ blems, beim Verpacken einer Rolle mit einer wendelförmigen Umwicklung und zwei geraden Umwicklungen Falten zu vermeiden, besteht darin, daß auf der Rolle zuerst eine wendelförmige Umwicklung mit einer ersten Verpackungsbahn aus Packpapier erzeugt wird, wobei in den Endbereichen der Rolle dreieckige unbedeckte Abschnitte frei bleiben, und daß anschließend im Bereich der beiden Enden der Rolle je eine gerade Umwicklung mit einer zweiten Verpackungsbahn aus Packpapier gebildet wird. Diese Vorgehensweise ist aber im Vergleich mit der aus der GB 1 429 445 B bekannten umständlich und zeitraubend.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfah­ ren und eine Vorrichtung zum Verpacken einer Rolle mit einer Verpackungsbahn, deren Breite geringer als die Länge der Rol­ le ist, derart zu gestalten, daß die Rolle im wesentlichen faltenfrei umwickelt wird, auch wenn die Verpackungsbahn nicht elastisch und nicht schrumpffähig ist, insbesondere wenn sie aus gewöhnlichem Packpapier besteht.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß mit dem im Anspruch 1 be­ schriebenen Verfahren und mit der im Anspruch 6 beschriebenen Vorrichtung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an­ hand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verpacken einer Rolle mit einer Verpackungsbahn,
Fig. 2 die Ansicht in Richtung des Pfeils II in Fig. 1,
Fig. 3 die Draufsicht der Vorrichtung am Ende des Wickelns einer ersten geraden Umwicklung der Rolle,
Fig. 4 die Draufsicht der Vorrichtung zu Beginn des Wickelns einer wendelförmigen Umwicklung der Rolle,
Fig. 5 die Draufsicht der Vorrichtung zu Beginn des Wickelns einer zweiten geraden Umwicklung der Rolle,
Fig. 6 den vergrößerten Ausschnitt VI in Fig. 3,
Fig. 7 den Ausschnitt VII in Fig. 4,
Fig. 8 den Ausschnitt VIII in Fig. 5, und
Fig. 9 eine gegenüber den vorangegangenen Zeichnungen stark vergrößerte Schrägansicht einer Messerwalze der Vor­ richtung.
Die dargestellte Vorrichtung hat die Aufgabe, eine zylindri­ sche Rolle 10 zu verpacken, deren Achse A und deren Länge L in Fig. 3 bis 5 dargestellt sind. Die Rolle 10 besteht bei­ spielsweise aus Druckpapier und hat ein erstes, in den ge­ nannten Zeichnungen linkes Ende 12 sowie ein zweites, rechtes Ende 14, die beide als ebene Stirnflächen ausgebildet sind. Im Betrieb liegt die Rolle 10 auf zwei parallelen Stützwalzen 16 und 18, die im Sinne der Pfeile in Fig. 1 angetrieben sind.
Zum Verpacken der Rolle 10 dient eine Verpackungsbahn 20 aus Packpapier, deren Breite B erheblich geringer ist als die Länge L der Rolle 10. Diese Verpackungsbahn 20 wird zunächst gemäß Fig. 3 im rechten Winkel zur Achse A der Rolle 10, wäh­ rend diese gedreht wird, der zylindrischen Mantelfläche der Rolle derart zugeführt, daß eine aus vorzugsweise mehreren Windungen bestehende erste gerade Umwicklung 22 entsteht. Aus derselben Verpackungsbahn 20 wird später gemäß Fig. 5 im Be­ reich des zweiten Endes 14 der Rolle 10 eine zweite gerade Umwicklung 24 gebildet. Beide geraden Umwicklungen 22 und 24 ragen um ungefähr jeweils die halbe Breite B der Verpackungs­ bahn 20 über das zugehörige Ende 12 bzw. 14 der Rolle 10 hin­ aus; es wird also ein erster Überstand 26 bzw. ein zweiter Überstand 28 ungefähr von der Breite B/2 gebildet. Die beiden geraden Umwicklungen 22 und 24 sind durch eine wendelförmige Umwicklung 30 der Rolle 10 folgendermaßen miteinander verbun­ den:
Sobald die erste gerade Umwicklung 22 nahezu fertiggestellt ist, wird in der Verpackungsbahn 20 auf deren Weg zur Rolle 10 ein erster Einschnitt 32 erzeugt, der vom dem zweiten Ende 14 der Rolle 10 zugewandten Rand der Verpackungsbahn 20 aus­ geht, sich quer zu deren Längsrichtung über den größeren Teil von deren Breite B erstreckt und in dem Teil der Verpackungs­ bahn 20 endet, der anschließend den ersten Überstand 26 bil­ den, also jenseits des ersten Endes 12 der Rolle 10 liegen wird. Beim weiteren Drehen der Rolle 10 gelangt der erste Einschnitt 32 gemäß Fig. 4 an eine Stelle, an der er ungefähr in derselben senkrechten Ebene liegt wie die Achse A der Rol­ le. Nun wird der auf die Rolle 10 zulaufende Teil der Verpac­ kungsbahn 20 schräggestellt, so daß er in der Draufsicht ge­ mäß Fig. 4 einen spitzen Winkel α mit der Achse A bildet.
Von nun an wird die Verpackungsbahn 20 parallel zur Achse A der sich weiter drehenden Rolle 10, auf deren Umfangsge­ schwindigkeit abgestimmt, seitlich versetzt, so daß die wen­ delförmige Umwicklung 30 entsteht. Der Winkel α ist so ge­ wählt, daß die einzelnen Windungen der wendelförmigen Umwick­ lung 30 einander überlappen. In Fig. 5 ist eine verhältnismä­ ßig geringe Überlappung dargestellt; die Überlappung kann je­ doch erheblich größer sein, beispielsweise die Hälfte der Breite B der Verpackungsbahn 20 betragen.
Kurz bevor die wendelförmige Umwicklung 30 fertiggestellt ist, wird in der Verpackungsbahn 20 ein zweiter Einschnitt 34 erzeugt, der vom dem ersten Ende 12 der Rolle 10 zugewandten Rand der Verpackungsbahn ausgeht, sich quer zu deren Längs­ richtung über den größeren Teil von deren Breite B erstreckt und in einem Bereich endet, der anschließend den zweiten Überstand 24 bilden wird. Dann wird der auf die Rolle 10 zu­ laufende Teil der Verpackungsbahn 20 wieder auf einen rech­ ten Winkel zur Achse A eingestellt, so daß bei fortgesetzter Drehung der Rolle 10 die zweite gerade Umwicklung 24 mit ihrem Überstand 28 entsteht.
Die beiden Einschnitte 32 und 34 verhindern, daß in der Ver­ packungsbahn 20 störende Falten entstehen, wenn der Winkel, den die Verpackungsbahn auf ihrem Weg zur Rolle 10 mit deren Achse A einschließt, beim Übergang von der ersten geraden Umwicklung 22 zur wendelförmigen Umwicklung 30, und beim Übergang von dieser zur zweiten geraden Umwicklung 24 gemäß Fig. 4 bzw. Fig. 5 geändert wird. Bei diesen Winkeländerungen entsteht dank der beiden Einschnitte 32 und 34 ein erstes Überlappungsfeld 36 bzw. ein zweites Überlappungsfeld 38, die beide ungefähr dreieckig sind. In diesen Überlappungsfeldern 36 und 38 legen sich je zwei vom ersten Einschnitt 32 bzw. vom zweiten Einschnitt 34 begrenzte dreieckige Flächen der Verpackungsbahn 20 übereinander, ohne Falten zu bilden. Die­ ses erwünschte Übereinanderlegen kann bei Bedarf dadurch er­ zwungen werden, daß die betroffenen Flächen der Verpackungs­ bahn 20 von einem oder mehreren Luftströmen oder durch Ansau­ gen in entgegengesetzten Richtungen aus der Ebene ausgelenkt werden, in der sie beim Herstellen des sie trennenden Ein­ schnitts 32 bzw. 34 gelegen haben.
Damit die Einschnitte 32 und 34 nicht unbeabsichtigt weiter­ reißen, enden sie in je einem eingestanzten kreisförmigen Loch 40. Jenseits dieses Lochs 40 können sich zwar in der Verlängerung des betreffenden Einschnittes 32 bzw. 34 bei den beschriebenen Änderungen der Zulaufrichtung der Verpackungs­ bahn 20 kleine Fältchen bilden; diese liegen aber im Über­ stand 26 bzw. 28, der in einem späteren Arbeitsgang in übli­ cher Weise radial nach innen umgeschlagen wird. Die genannten Fältchen bleiben somit ohne jeden Einfluß auf die Glätte und Rundheit der umwickelten Mantelfläche der Rolle 10.
Wenn darauf geachtet wird, daß die Verpackungsbahn 20 nach dem Herstellen des ersten Einschnittes 20 und später des zweiten Einschnittes 34 solange nicht mit erheblichen Zug­ kräften belastet wird, bis das zugehörige Überlappungsfeld 36 bzw. 38 gebildet und die Rolle 10 ein Stück weitergedreht worden ist, dann kann auf eine zusätzliche Sicherung der Überlappungsfelder 36 und 38 verzichtet werden. Im allgemei­ nen ist es jedoch vorteilhaft, die vom ersten Einschnitt 32 bzw. vom zweiten Einschnitt 34 begrenzten, ein Überlappungs­ feld 36 bzw. 38 bildenden Flächen der Verpackungsbahn 30 mit­ einander zu verkleben.
Zum Durchführen des im vorstehenden beschriebenen Verfahrens eignet sich die in den Zeichnungen schematisch dargestellte Vorrichtung mit einem Schlitten 42, der parallel zu den bei­ den Stützwalzen 16 und 18 und somit parallel zur Achse A der Rolle 10 längs Führungen 44 gesteuert verschiebbar ist. Der Schlitten 42 trägt eine Abrollvorrichtung 46, auf der eine Verpackungsbahnrolle 50 achsparallel zur zu verpackenden Rolle 10 gelagert ist, und ein Paar zur Achse A parallele Antriebswalzen 52 und 54, welche die von der Verpackungsbahn­ rolle 50 ablaufende Verpackungsbahn 20 mit feinsteuerbarer Geschwindigkeit in Richtung auf die zu verpackende Rolle 10 rechtwinklig zu deren Achse A fördern. Die Antriebswalzen 52 und 54 lassen sich so steuern, daß ihre Umfangsgeschwindig­ keit wahlweise gleichgroß, etwas geringer oder etwas größer als die Umfangsgeschwindigkeit der zu verpackenden Rolle 10 ist. Dementsprechend läßt sich die Verpackungsbahn 20 auf dem Weg von den Antriebswalzen 52 und 54 und der Rolle 10 wahl­ weise straffen oder von Zug entlasten. Zweckmäßigerweise wird die Verpackungsbahn 20 jeweils dann, wenn sie mit einem Ein­ schnitt 32 oder 34 versehen wird, und mindestens solange, bis das zu dem betreffenden Einschnitt gehörige Überlappungsfeld 36 bzw. 38 vollständig an der zu verpackenden Rolle 10 an­ liegt, mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die etwas größer als die Umfangsgeschwindigkeit der Rolle ist.
Ferner trägt der Schlitten 42 eine Schneidvorrichtung, die eine Messerwalze 56 und eine dazu komplementäre Gegenmesser­ walze 58 aufweist. Diese beiden Walzen 56 und 58 erstrecken sich ebenfalls parallel zur Achse A der zu verpackenden Rolle 10 und sind von einem Schrittmotor miteinander synchronisiert drehantreibbar sowie zueinander hin und voneinander weg ver­ stellbar. Die Messerwalze 56 trägt drei zu ihrer Achse pa­ rallele, um 120° gegeneinander versetzte Messer, nämlich ein über die gesamte nutzbare Länge der Messerwalze durchgehendes Trennmesser 60 sowie ein erstes Einschneidemesser 62, das zum Herstellen des ersten Einschnittes 32 vorgesehen ist und sich dementsprechend von einem ersten Ende der nutzbaren Länge der Messerwalze 56 nur bis in die Nähe von deren zweitem Ende er­ streckt, und ein zweites Einschneidemesser 64, das zum Her­ stellen des zweiten Einschnittes 34 vorgesehen ist und sich dementsprechend vom zweiten Ende der Messerwalze 56 nur bis in die Nähe von deren erstem Ende erstreckt. Jedes der beiden Einschneidemesser 62 und 64 endet in einem Lochstempel 66 bzw. 68 zum Stanzen des Lochs 40 am Ende des ersten Ein­ schnittes 32 bzw. des zweiten Einschnittes 34.
Ferner trägt der Schlitten 42 eine Zuführeinrichtung 70, die den Winkel bestimmt, unter dem die Verpackungsbahn 20 der Mantelfläche der Rolle 10 zugeführt wird. Die Zuführeinrich­ tung 70 weist eine die Verpackungsbahn 20 führende Umlenk­ walze 72 auf, die frei drehbar auf einem Achskörper 74 gela­ gert ist, welcher seinerseits auf einem in der Ansicht gemäß Fig. 2 U-förmigen Tragbügel 76 befestigt ist. Der Tragbügel 76 ist an einem Ende, in Fig. 2 links, an einem Gestell 78 gelagert, das auf dem Schlitten 42 befestigt ist und einen den Tragbügel 76 in der Nähe von dessen gegenüberliegendem Ende stützenden pneumatischen oder hydraulischen Verstellzy­ linder 80 trägt.
Mittels des Verstellzylinders 80 ist der Tragbügel 76, und somit die Umlenkwalze 72, aus einer waagerechten, zur Achse A der Rolle 10 parallelen Stellung, die zum Wickeln der geraden Umwicklungen 22 und 24 dient, in eine Schrägstellung schwenk­ bar, die in Fig. 1 und 2 als obere Stellung mit strichpunk­ tierten Linien angedeutet ist und bewirkt, daß die über die Umlenkwalze 72 laufende Verpackungsbahn 20 die Mantelfläche der zu verpackenden Rolle 10 unter dem wählbaren spitzen Win­ kel α zur Achse A erreicht. Damit die dazu erforderliche Schrägstellung der Umlenkwalze 72 genau vorbestimmt und dann jeweils durch Betätigen des Verstellzylinders 80 schnell er­ reicht und ebenso schnell wieder verlassen werden kann, ist eine vom Verstellzylinder getrennte Steuereinrichtung vorge­ sehen, die einen Verstellmotor 82 und einen von diesem ge­ steuerten Anschlag 84 für den Tragbügel 76 aufweist.
Schließlich kann an dem Schlitten 42 eine in Fig. 1 angedeu­ tete Klebevermittlungseinrichtung 86 angeordnet sein, bei­ spielsweise eine Klebstoffsprüheinrichtung, die vor und/oder hinter jedem der Einschnitte 32 und 34 Klebstoff aufträgt, damit die je ein Überlappungsfeld 36 bzw. 38 bildenden Flä­ chen der Verpackungsbahn 20 miteinander verklebt werden.

Claims (10)

1. Verfahren zum Verpacken einer Rolle (10), insbesondere aus Druckpapier, bei dem
  • - die Rolle (10) mit einer Verpackungsbahn (20) umwickelt wird, deren Breite (B) geringer als die Länge (L) der Rolle ist, wobei
  • - die Verpackungsbahn (20) zuerst im Bereich eines ersten Endes (12) der Rolle (10) solange rechtwinklig zu deren Achse (A) zugeführt wird, bis eine erste gerade Umwicklung (22) entstanden ist,
  • - die Verpackungsbahn (20) dann spitzwinklig zugeführt wird und gleichzeitig eine axiale Relativbewegung zwischen der Verpackungsbahn (20) und der Rolle (10) erzeugt wird, so daß diese in einem Bereich zwischen ihrer beiden Enden (12, 14) eine wendelförmige Umwicklung (30) erhält, und
  • - die Verpackungsbahn (20) schließlich im Bereich des zweiten Endes (14) der Rolle (10) wieder rechtwinklig zugeführt wird, bis eine zweite gerade Umwicklung (24) entstanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Verpackungsbahn (20) an einer das Ende der ersten gera­ den Umwicklung (22) bildenden Stelle mit einem ersten quer­ verlaufenden Einschnitt (32) versehen wird, der vom dem zwei­ ten Ende (12) der Rolle (10) zugewandten seitlichen Rand der Verpackungsbahn (20) ausgeht und sich bis in die Nähe von deren gegenüberliegendem Rand erstreckt,
  • - von diesem ersten Einschnitt (32) begrenzte Flächen der Verpackungsbahn (20), ein im wesentlichen dreieckförmiges er­ stes Überlappungsfeld (36) bildend, übereinandergelegt wer­ den, während die Verpackungsbahn spitzwinklig eingestellt wird,
  • - die Verpackungsbahn (20) an einer das Ende der wendelförmi­ gen Umwicklung (30) bildenden Stelle mit einem zweiten quer­ verlaufenden Einschnitt (34) versehen wird, der vom dem ersten Ende (14) der Rolle (10) zugewandten seitlichen Rand der Verpackungsbahn ausgeht und sich bis in die Nähe von deren gegenüberliegendem Rand erstreckt, und
  • - von diesem zweiten Einschnitt (34) begrenzte Flächen der Verpackungsbahn (20), ein im wesentlichen dreieckförmiges zweites Überlappungsfeld (38) bildend, übereinandergelegt werden, während die Verpackungsbahn wieder rechtwinklig zur Rolle (10) eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß
  • - die Verpackungsbahn (20) über je ein Ende (12, 14) der zu verpackenden Rolle (10) hinausragende Überstände (26, 28) auf­ weist und
  • - die Einschnitte (32, 34) in je einem dieser Überstände (26, 28) enden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem gemeinsamen Ein­ schnitt (32, 34) begrenzten, ein gemeinsames Überlappungsfeld (36, 38) bildenden Flächen der Verpackungsbahn (20) miteinan­ der verklebt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verpackende Rolle (10) und die Verpackungsbahn (20) je für sich angetrieben werden, wo­ bei die Verpackungsbahn jeweils dann, wenn sie mit einem Ein­ schnitt (32, 34) versehen wird, und mindestens solange, bis das zu diesem Einschnitt gehörige Überlappungsfeld (36, 38) vollständig an der Rolle anliegt, mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die etwas größer als die Umfangsgeschwin­ digkeit der Rolle ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verpackungsbahn (20) aus Packpapier verwendet wird.
6. Vorrichtung zum Verpacken einer Rolle (10), insbesondere aus Druckpapier, mit
  • - zwei parallelen, waagerecht gelagerten Stützwalzen (16, 18), von denen wenigstens eine antreibbar ist, als Auflage für die zu verpackende Rolle (10),
  • - einem Schlitten (42), der parallel zur Achse (A) der auf den Stützwalzen (16, 18) gelagerten Rolle (10) gesteuert ver­ schiebbar ist,
  • - einer von dem Schlitten (42) getragenen Zuführeinrichtung (70), die eine Verpackungsbahn (20) wahlweise rechtwinklig oder spitzwinklig zur Achse (A) der Rolle (10) führt, und
  • - einer ebenfalls von dem Schlitten (42) getragenen Schneid­ einrichtung (56, 58) zum Durchtrennen der Verpackungsbahn (20),dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (56, 58) dazu eingerichtet ist, die Verpackungsbahn (20) wahlweise vollständig zu durchtrennen oder sie mit einem von einem er­ sten Rand der Verpackungsbahn ausgehenden ersten Einschnitt (32) oder mit einem vom gegenüberliegenden zweiten Rand der Verpackungsbahn ausgehenden zweiten Einschnitt (34) zu ver­ sehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (56, 58) eine Messerwalze (56) aufweist mit
  • - einem sich über eine nutzbare Gesamtlänge der Messerwalze (56) erstreckenden durchgehenden Trennmesser (60) zum Durch­ trennen der Verpackungsbahn (20),
  • - einem sich von einem ersten Ende nur bis in die Nähe des zweiten Endes der nutzbaren Gesamtlänge der Messerwalze (56) erstreckenden ersten Einschneidemesser (62) zum Einschneiden der Verpackungsbahn (20) und
  • - einem sich vom zweiten Ende nur bis in die Nähe des ersten Endes der nutzbaren Gesamtlänge der Messerwalze (56) erstrec­ kenden zweiten Einschneidemesser (64) zum Einschneiden der Verpackungsbahn (20).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (70) eine Umlenkwalze (72) aufweist, die aus einer zu den Stützwalzen (16, 18) parallelen Stellung zum rechtwinkligen Zuführen der Verpackungsbahn (20) in eine Schrägstellung zum spitzwinkli­ gen Zuführen der Verpackungsbahn verstellbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (70) zwi­ schen der zu verpackenden Rolle (10) und der Schneideinrich­ tung (56, 58) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (56, 58) zwischen der Zuführeinrichtung (70) und einem Paar Antriebs­ walzen (52, 54) zum Antreiben der Verpackungsbahn (20) ange­ ordnet ist.
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