DE19926672A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Schlupfes eines Rades eines Fahrzeugs - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Schlupfes eines Rades eines FahrzeugsInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Regelung des Schlupfes (s) eines Rades eines Fahrzeugs ermittelt einen Schlupfistwert (s¶IST¶) und eine erste Stellgröße (y¶1¶) nach Maßgabe eines Vergleiches zwischen dem Schlupfistwert (s¶IST¶) und einem Schlupfsollwert (s¶SOLL¶) zur Ansteuerung eines Bremsdruckes für das Rad, wobei die erste Stellgröße (y¶1¶) auch nach Maßgabe des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit (v¶R¶) eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs ermittelt wird. Ein Verfahren zur Aufbereitung einer Ansteuergröße zur Ansteuerung eines Ventils (107) bestimmt eine Minimalansteuergröße (T¶min¶), vergleicht eine von einer Steuerung (106) ermittelte Ansteuergröße (T¶akt¶) mit der Minimalansteuergröße (T¶min¶) und verrechnet die Ansteuergröße (T¶akt¶) mit früheren und/oder späteren Ansteuergrößen zu einer neuen Ansteuergröße (T¶neu¶), wenn die Ansteuergröße (T¶akt¶) kleiner als die Minimalansteuergröße ist. Ein Verfahren zur Ermittlung der Schlupfänderung (DELTAs) eines Rades eines Fahrzeugs ermittelt die Schlupfänderung (DELTAs) nach Maßgabe der Fahrzeuggeschwindigkeit (v¶F¶) und der Radgeschwindigkeit (v¶R¶).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Regelung des Schlupfes eines Rades eines Fahrzeugs, zur
Aufbereitung einer Ansteuergröße zur Ansteuerung eines Ven
tils sowie zur Ermittlung der Schlupfänderung eines Rades
eines Fahrzeugs.
In vielen Fahrzeugen (PKW, LKW, Kraftzweiräder) werden zur
Regelung der Bremskraft Antiblockiersysteme (ABS) einge
setzt. Dieses geschieht z. B. durch Regelung des Schlupfes
jedes einzelnen Rades. Dabei ist der Bremsschlupf s eines
Rades definiert durch:
s = (vF - vR)/vF.100% (1)
mit der Fahrzeuggeschwindigkeit vF und der Umfangsgeschwin
digkeit vR des jeweiligen Rades (Radgeschwindigkeit). Das
ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen und
erhält damit die Lenkbarkeit und die Fahrstabilität. Die
Hauptkomponenten eines ABS sind Raddrehzahlsensoren, die
z. B. Impulse zur Bestimmung der Radgeschwindigkeiten vR er
fassen, ein elektronisches Steuergerät und Magnet- oder
Drucksteuerventile, die für eine Bremsdruckmodulation wäh
rend der verschiedenen Druckregelphasen Druckaufbau, Druck
halten und Druckabbau sorgen. Dabei werden je nach System
die Vorderräder einzeln und die Hinterräder gemeinsam oder
auch alle Räder einzeln geregelt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Das Steuergerät erhält zur
Regelung des Bremsvorganges Eingangsinformationen wie z. B.
Impulse von den Raddrehzahlsensoren. Die Anzahl der Impulse
ist der Raddrehzahl proportional. Über diese kann die Rad
geschwindigkeit vR ermittelt werden. Das Steuergerät ermit
telt daraus die Fahrzeuggeschwindigkeit vF und den Schlupf
s.
Die meisten Bremsvorgänge spielen sich ohne oder mit nur
geringem Schlupf s ab, wobei das ABS nicht wirksam ist.
Erst bei einer Bremsung, bei der ein größerer Schlupf s
auftritt, wird das ABS aktiviert und verhindert das Blockieren
der Räder. Bei einem Schlupf s sind die Fahrzeugge
schwindigkeit vF und die Radgeschwindigkeit vR verschieden
groß. Rollt ein Rad frei, so hat es keinen Schlupf s. Kommt
beim Bremsen, während sich das Fahrzeug noch bewegt, das
Rad zum Blockieren, so ist der Schlupf s auf seinen Maxi
malwert von 100% angestiegen. Die ABS-Regelung erfolgt
z. B. in einem Bereich von 8% bis 35% Schlupf, weil hier
günstigste Bremskräfte übertragen werden können. Tritt an
einem Rad eine Blockierneigung auf, so nehmen die Radum
fangsverzögerung (Radverzögerung) und der Schlupf s stark
zu. Wenn sie bestimmte kritische Werte überschreiten, steu
ert die Steuereinheit die Ventile so, daß der Aufbau des
Radbremsdrucks gestoppt wird (Druck halten) oder der Druck
abgebaut wird (Druckabbau), bis die Blockiergefahr besei
tigt ist. Damit das Rad nicht unterbremst ist, muß der
Bremsdruck dann erneut aufgebaut werden (Druckaufbau). Die
Radverzögerung wird dabei ebenfalls aus den Radsensorsigna
len ermittelt.
Ein wichtiges Kriterium ist auch die Haftreibungszahl mHF,
von der die Bremskraft abhängt. Beim Anbremsen erhöht sich
der Schlupf s, und der Bremsdruck nimmt zusammen mit der
Haftreibungszahl mHF zu und erreicht ein Maximum. Bis hier
hin befindet sich die Bremsung im stabilen Bereich. Einer
weiteren Erhöhung des Bremsdrucks steht ab hier keine wei
tere Steigung der Bremskraft gegenüber. Wird der Bremsdruck
weiter erhöht, erhöht sich der Schlupf s weiter, das Rad
neigt jedoch zum Blockieren und die Haftreibungszahl mHF
bzw. die Bremskraft sinkt. Damit ist der instabile Bereich
erreicht. Der instabile und der stabile Bereich variieren
stark in Abhängigkeit von der Straßenbeschaffenheit und dem
Reifenzustand. Während der Bremsregelung muß wechselweise
immer wieder die Stabilität und die Instabilität der Radbe
wegung erkannt werden, und durch eine zyklische Folge von
Druckaufbau-, Druckhalte- und Druckabbauphasen muß das Rad
im Schlupfbereich mit maximaler Bremskraft geregelt werden.
Dieses kann dabei z. B. sechs bis zehn Zyklen je Sekunde um
fassen.
Die ABS-Regelung kann über eine sog. Regellogik erfolgen,
die den Bremsdruck in Abhängigkeit von einer Vielzahl von
vorgegebenen komplexen Regeln für jedes einzelne Rad ein
stellt. Dabei handelt es sich eher um eine Steuerung der
Bremsdrücke in Abhängigkeit von Eingangsgrößen (Schlupf,
Radverzögerung etc.) und darauf angewendeten Regeln als um
eine Regelung an sich. Außerdem unterliegt das gesamte zu
regelnde System einer Totzeit, die es zum Reagieren auf ei
ne Steuergröße benötigt. Deshalb wird während der Druckab
bauphase zunächst der Druck für eine vorgegebene Zeitdauer
abgebaut und daran anschließend gehalten, um z. B. den
Schlupf s oder die Radverzögerung nach Durchlaufen der Tot
zeit erneut ermitteln zu können. Wird dabei festgestellt,
daß der Druckabbau nicht ausreichend war, wird der Druck
noch weiter abgebaut und gehalten usw. Um dieses möglichst
genau und schnell durchzuführen, sind in der Regellogik die
o. g. komplexen Regeln festgelegt, nach denen die Bremsdrücke
der einzelnen Räder gesteuert werden. Durch die Vielfalt
und Komplexität der Regeln ist diese Regellogik sehr un
übersichtlich und schwer handzuhaben.
Eine Umkehrung des Antiblockiersystems stellt die Antriebs
schlupfregelung (ASR) dar. Sie verhindert beim Beschleuni
gen das Durchdrehen der Antriebsräder und somit einen Sta
bilitätsverlust. Die ASR greift ebenfalls auf die Raddreh
zahlsensoren zurück, woraus die hierbei interessierende
Radbeschleunigung ermittelt werden kann. ASR und ABS bilden
durch viele gemeinsame Funktionen bzw. Bauteile eine Ein
heit und sind deshalb zumeist in einem Steuergerät unterge
bracht. Auch beim ASR kann der Schlupf über die Ansteuerung
des Bremsdruckes geregelt werden. Bremse und Motor arbeiten
dann vorübergehend gegeneinander.
Die Einstellung des Bremsdruckes erfolgt z. B. über Magnet
ventile, die entweder durch Anlegen eines Stromes geöffnet
oder durch Anlegen keines Stromes geschlossen werden kön
nen, also nur zwei diskrete Zustände kennen. Durch die
Zeitdauer der Öffnung oder des Schließens des Ventils kann
die Stärke der Bremsdruckerhöhung bzw. -erniedrigung einge
stellt werden. Dabei ist es jedoch so, daß das Ventil bei
kleinen Schaltzeitdauern kein lineares Durchfluß-
Zeitverhalten zeigt, sondern den Durchfluß während dieser
Zeiten entweder gar nicht oder mit unbestimmter Menge ein
stellt. Deshalb muß darauf geachtet werden, daß keine zu
kurzen Ansteuerzeiten zur Ansteuerung des Ventils vorgege
ben werden, die dann zu einer nichtlinearen bzw. unbestimm
ten Steuerung führen. Zur Zeit wird dem abgeholfen, indem
eine zu kurze Ansteuerzeit z. B. auf einen Mindestwert ge
setzt wird, der auch Null sein kann. Dadurch ist eine ge
naue Ventilansteuerung und damit Schlupfregelung, die sich
auch besonders bei niedrigen Drücken bemerkbar macht,
schlecht möglich.
Für die Regelung des Bremsvorgangs ist auch die Änderung
des Schlupfes Ds von Interesse. Diese wird üblicherweise
über die Differentiation des Schlupfes oder im diskreten
Fall über die Differenzbildung zwischen den Schlupfwerten
zu zwei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten bezogen auf die
dazwischenliegende Zeit ermittelt. Dieses bringt jedoch
große Ungenauigkeiten mit sich, insbesondere im diskreten
Fall, wenn die dazwischenliegende Zeit (Abtastzeit) sehr
klein ist.
Zu beachten ist weiterhin, daß z. B. für das Funktionieren
des ABS zuverlässige Informationen z. B. über die Rad- und
Fahrzeuggeschwindigkeiten vR, vF nahezu ständig vorhanden
sein müssen, da diese in die Regelung einfließen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vor
richtung zur Regelung des Schlupfes eines Rades eines Fahr
zeugs anzugeben, die eine einfachere und übersichtlichere,
d. h. weniger komplexe Regelung ermöglichen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Aufbereitung einer Ansteuergröße
zur Ansteuerung eines Ventils anzugeben, die eine genauere
Ansteuerung bei kleinen Ansteuergrößen ermöglichen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren
zur Ermittlung der Schlupfänderung eines Rades eines Fahr
zeugs und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
anzugeben, die die Schlupfänderung genauer ermitteln.
Diese Aufgaben werden mit den Merkmalen der unabhängigen
Ansprüche gelöst. Abhängige Ansprüche sind auf bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung gerichtet.
Erfindungsgemäß wird zur Regelung des Schlupfes eines Rades
eines Fahrzeugs ein Schlupfistwert sIST ermittelt und eine
erste Stellgröße y1 nach Maßgabe eines Vergleiches zwischen
dem Schlupfistwert sIST und einem Schlupfsollwert sSOLL zur
Ansteuerung eines Bremsdruckes für das Rad ermittelt, wobei
die erste Stellgröße y1 auch nach Maßgabe des zeitlichen
Verhaltens der Geschwindigkeit eines oder mehrerer Räder
des Fahrzeugs ermittelt wird. Dafür wird vorzugsweise in
regelmäßigen Abständen ein Regelparametersatz nach Maßgabe
des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit eines oder
mehrerer Räder des Fahrzeugs ermittelt, der im Regler zur
Ermittlung der ersten Stellgröße y1 aus z. B. der Regeldif
ferenz zwischen dem Schlupfistwert sIST und einem
Schlupfsollwert sSOLL verwendet werden und damit eine an
das Bremsverhalten angepaßte, adaptive Regelung ermöglichen
kann.
Das zeitliche Verhalten der Geschwindigkeit vR eines oder
mehrerer Räder des Fahrzeugs einschließlich des Rades, des
sen Schlupf zu regeln ist, kann die Verzögerung oder Be
schleunigung oder auch wiederum deren zeitliches Verhalten
meinen. Weiterhin kann es sein, daß auch daraus hergeleite
te Größen wie z. B. die Fahrzeuggeschwindigkeit oder Fahr
zeugverzögerung bzw. -beschleunigung, die Haftreibungszahl
mHF oder der Schlupf s bzw. dessen zeitliche Änderung Ds in
die Ermittlung der ersten Stellgröße y1 einfließen. Dieses
läßt sich zusammenfassend mit dem Begriff Zustand der Räder
bzw. Zustand des Fahrzeugs umschreiben. Auch der Fahrbahn
zustand oder sonstige äußere Einflußgrößen können hier ein
fließen.
Vorteilhaft wird zur Regelung ein PD-Regler eingesetzt, der
in Abhängigkeit von seiner Eingangsgröße und deren zeitli
cher Änderung eine Stellgröße ermittelt. Ein PD-Regler hat
den Vorteil, daß er schnell auf Änderungen der Eingangsgrö
ße reagieren kann und damit schnell regeln kann. In diesem
Fall bestände der Regelparametersatz aus einem Gewichtsfak
tor für die Eingangsgröße (Proportionalanteil) und aus ei
nem Gewichtsfaktor für die Änderung der Eingangsgröße
(Differentialanteil).
Um die Regelung noch weiter zu verbessern und zu beschleu
nigen, kann eine zweite Stellgröße y2 nach Maßgabe des
Schlupfsollwertes sSOLL ermittelt werden, die dann mit der
ersten Stellgröße y1 beispielsweise zu einer neuen Stell
größe y verknüpft wird. Auch die zweite Stellgröße y2 kann
nach Maßgabe des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit
eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs wie oben beschrie
ben ermittelt werden. Dafür kann insbesondere ein Steuerpa
rametersatz ermittelt werden, der eine an die Zustände der
Räder und des Fahrzeugs angepaßte, adaptive sog. Vorsteue
rung in Abhängigkeit von dem Schlupfsollwert sSOLL ermög
licht.
Die jeweilige Stellgröße muß nicht notwendigerweise den
Bremsdruck direkt einstellen, sondern kann die Eingangsgrö
ße für eine Steuerung bilden, die wiederum eine entspre
chende Ansteuergröße zur Einstellung des Bremsdruckes er
mittelt.
Weiterhin kann ein Schlupfänderungsistwert DsIST ermittelt
werden, wobei dann die erste Stellgröße y1 auch nach Maßga
be eines Vergleiches zwischen dem Schlupfänderungsistwert
DsIST und einem Schlupfänderungssollwert DsSOLL ermittelt
werden kann. Dadurch besteht die Möglichkeit, vorzugeben,
wie schnell sich z. B. der Schlupf s auf seinen Sollwert
sSOLL einstellen soll. Dieses kann dann nur in Verbindung
mit dem Schlupfsollwert sSOLL geschehen, da der Schlupf s
und seine zeitliche Änderung Ds nicht unabhängig voneinan
der zu sehen sind. Dabei werden vorzugsweise die zeitlichen
Verläufe der Sollwerte, insbesondere des Schlupfänderungs
sollwertes z. B. gemäß einer zeitlichen Funktion oder einer
Tabelle vorgegeben. Insbesondere können der Schlupfsollwert
und/oder der Schlupfänderungssollwert ebenfalls nach Maßga
be des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit vR eines
oder mehrerer Räder des Fahrzeugs wie oben beschrieben er
mittelt und/oder vorgegeben werden. Somit können auch diese
Größen an die Fahrzeug bzw. Radzustände angepaßt sein. In
der Druckaufbauphase ist es z. B. wünschenswert, daß zu
nächst viel Druck aufgebaut wird, und dann weniger. Dieses
könnte durch entsprechende Vorgabe der Sollwerte vorgegeben
werden.
Vorzugsweise wird die Regelung während der Druckabbauphase
und/oder der Druckaufbauphase eines Antiblockiersystems
durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auf der Druckabbauphase
liegt. Die Erfindung kann jedoch auch in anderen Phasen
oder bei anderen Gelegenheiten wie z. B. der ASR eingesetzt
werden, wo eine Regelung des Schlupfes s vorgesehen ist.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Aufbereitung einer An
steuergröße zur Ansteuerung eines Ventils bestimmt oder
kennt eine Minimalansteuergröße Tmin, oberhalb derer das
Ventil z. B. ein lineares Verhalten in bezug auf Ansteuer
größe und Ansteuerung zeigt, vergleicht die Minimalansteu
ergröße Tmin mit einer von einer Steuerung ermittelten An
steuergröße Takt und verrechnet dann, wenn die Ansteuergrö
ße Takt kleiner als die Minimalansteuergröße Tmin ist, die
Ansteuergröße Takt mit früheren und/oder späteren Ansteuer
größen zu einer neuen Ansteuergröße Tneu. Ansteuergrößen
können z. B. Öffnungszeiten und/oder Schließzeiten und/oder
Öffnungs-/Schließgrade und/oder diese Werte bewirkende
elektrische Größen sein, wobei letztere auch negativ sein
können.
Die Steuerung kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Re
gelung des Schlupfes oder aber auch eine andere Steuerung
sein. Vorzugsweise ist das Ventil ein Magnetventil, zu des
sen Ansteuerung eine Zeitdauer aufbereitet werden kann.
Weiterhin können die früheren und/oder späteren Ansteuer
größen solche sein, die kleiner als die Minimalansteuergrö
ße sind, was auch bedeuten kann, daß sie vom Betrag her
kleiner sind. Diese Ansteuergrößen werden dann z. B. solange
addiert, bis sich eine neue Ansteuergröße Tneu ergibt, die
größer als oder gleich der Minimalansteuergröße Tmin ist.
Somit kann dann das Ventil z. B. mit dieser neuen Ansteuer
größe Tneu angesteuert werden. Ist jedoch die von der
Steuerung ermittelte Ansteuergröße Takt größer oder gleich
der Minimalansteuergröße Tmin, so wird beispielsweise das
Ventil mit dieser Ansteuergröße Takt angesteuert. Vorzugs
weise wird die neue Ansteuergröße Tneu in einem ersten
Speicher gespeichert, der z. B. zurückgesetzt werden kann,
wenn das Ventil mit einer der Ansteuergrößen Takt, Tneu an
gesteuert wird. Die Minimalansteuergröße Tmin kann in einem
zweiten Speicher gespeichert werden und braucht dann je
nach Anwndungsfall z. B. nur einmal ermittelt werden und
kann von dort bei Bedarf abgerufen werden.
Eine Schlupfänderung Ds wird erfindungsgemäß nach Maßgabe
der Fahrzeuggeschwindigkeit vF und der Radgeschwindigkeit
vR ermittelt. Vorzugsweise wird dieses ohne Differenzieren
des Schlupfes s durchgeführt, wobei Differenzieren im dis
kreten (digitalen) Fall einer Differenzbildung entspricht.
Die Schlupfänderung Ds kann auch nach Maßgabe des Schlupfes
s und/oder der Fahrzeugbeschleunigung aF und/oder der Rad
beschleunigung aR ermittelt werden. Insbesondere kann die
Schlupfänderung Ds nach der Formel
mit den o. g. Größen ermittelt werden.
Die erfindungsgemäßen Verfahren werden in der Regel zeit
diskret durchgeführt. Dabei kann die Abtastzeitkonstante
5-10 ms betragen. Diese kann als ausreichend klein im
Vergleich zur Zeitkonstante des zu regelnden Systems (z. B.
Fahrzeugbremsung) angesehen werden, so daß die Verfahren
quasi kontinuierlich durchgeführt werden können.
Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung werden nun an
hand der in den Figuren schematisch dargestellten Ausfüh
rungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsform, die die drei erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur
Regelung des Schlupfes eines Rades eines Fahrzeugs, zur
Aufbereitung einer Ansteuergröße zur Ansteuerung eines Ven
tils und zur Ermittlung der Schlupfänderung eines Rades ei
nes Fahrzeugs kombiniert,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Regelung des Schlupfes,
Fig. 3 ein Fußdiagramm einer Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zur Regelung des Schlupfes,
Fig. 4 eine Darstellung, die eine erfindungsgemäße Ausfüh
rungsform der Vorrichtung zur Aufbereitung einer Ansteuer
größe enthält,
Fig. 5 ein Flußdiagramm einer Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zur Aufbereitung einer Ansteuergrö
ße, und
Fig. 6 ein beispielhaftes Blockschaltbild mit einer erfin
dungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
zur Ermittlung einer Schlupfänderung.
In Fig. 1 weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 100 zur
Regelung des Schlupfes s eines Rades eines Fahrzeugs eine
Schlupfistwertermittlungseinrichtung 101 auf, die den dort
ermittelten Schlupfistwert sIST an eine erste Vergleich
seinrichtung 102 weitergibt. Als weitere Eingangsgröße er
hält die erste Vergleichseinrichtung 102 einen Schlupfsoll
wert sSOLL, den sie mit dem Schlupfistwert sIST vergleicht.
In dieser Ausführungsform besteht der Vergleich aus einer
Differenz zwischen diesen beiden Werten, insbesondere wird
dabei der Schlupfistwert sIST von dem Schlupfsollwert sSOLL
abgezogen. Somit bildet die Differenz dieser beiden Größen
die Ausgangsgröße der ersten Vergleichseinrichtung 102 und
damit eine Eingangsgröße für eine erste Stellgrößenermitt
lungseinrichtung 104.
Eine Regelparameterermittlungseinrichtung 105 ermittelt ei
nen Regelparametersatz, den sie an die erste Stellgrößener
mittlungseinrichtung 104 liefert. Der Parametersatz kann
jeweils bei Bedarf, d. h. insbesondere bei einer Änderung
des zu regelnden Systems neu ermittelt werden oder auch,
ohne daß sich das zu regelnde System notwendigerweise geän
dert haben muß, nahezu ständig für jeden Reglungsschritt
wieder ermittelt werden. Die erste Stellgrößenermittlungs
einrichtung 104 ermittelt nach Maßgabe ihrer Eingangsregel
differenzen, die z. B. gemäß einer festen math. Funktion mit
den ermittelten Parametern des Parametersatzes gewichtet
und addiert werden, eine erste Stellgröße y1, die sie an
eine Steuerung 106 als Ausgangsgröße der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 100 weitergibt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 kann eine Schlupfände
rungsistwertermittlungseinrichtung 110 aufweisen, die gemäß
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Ermittlung der
Schlupfänderung Ds eines Rades eines Fahrzeugs ausgebildet
sein kann. Diese liefert den Schlupfänderungsistwert DsIST
an eine zweite Vergleichseinrichtung 103. Ein Schlupfände
rungssollwert ΔsSOLL bildet die zweite Eingangsgröße der
zweiten Vergleichseinrichtung 103. Diese bildet in dieser
Ausführungsform eine Differenz aus ihren beiden Eingangs
größen, indem sie den Schlupfänderungsistwert ΔsIST von dem
Schlupfänderungssollwert ΔsSOLL abzieht. Somit stellt die
Differenz der beiden Schlupfänderungswerte die Ausgangsgrö
ße der zweiten Vergleichseinrichtung 103 und damit eine
weitere Eingangsgröße der ersten Stellgrößenermittlungsein
richtung 104 dar.
Die erste Stellgrößenermittlungseinrichtung kann dann z. B.
jeweils die Differenz der Schlupfwerte und die Differenz
der Schlupfänderungswerte mit einem Parameter gewichten und
daraus die erste Stellgröße y1 ermitteln. Sie kann aber
auch in einer anderen Ausführungsform jeweils sowohl die
o. g. Differenzen als auch wiederum die zeitliche Änderung
dieser Differenzen mit einem Parameter gewichten und daraus
z. B. durch Addition die erste Stellgröße y1 ermitteln.
Die Schlupfistwertermittlungseinrichtung 101, die
Schlupfänderungsistwertermittlungseinrichtung 110 und die
Regelparameterermittlungseinrichtung 105 besitzen jeweils
einen Eingang 108, 109 und 111 zur Ansteuerung und Informa
tionsübermittlung von außen. Dieses kann über eine Steuer
einrichtung des ABS oder auch z. B. über ein elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP) geschehen. Ebenso werden in die
ser Ausführungsform der Schlupfsollwert sSOLL und der
Schlupfänderungssollwert ΔsSOLL von außen zugeführt. Dieses
kann wiederum durch eine Steuereinrichtung des ABS oder
auch durch die ESP geschehen.
Die Steuerung 106 gibt eine von ihr ermittelte Ansteuergrö
ße über eine Leitung 112 z. B. an die erfindungsgemäße Vor
richtung 120 zur Aufbereitung einer Ansteuergröße weiter.
Diese bereitet die gelieferte Ansteuergröße z. B. wie in
Fig. 5 beschrieben auf und gibt die aufbereitete Ansteuer
größe zur Ansteuerung des Ventils 107 über die Leitung 113
weiter. Bei dem Signal der Leitung 113 handelt es sich vor
zugsweise um Impulse, insbesondere Stromimpulse, deren
Zeitdauern (Breite) die Ansteuerdauern für das Magnetventil
bestimmen, während die Stellgröße y1 und/oder das Signal
der Leitung 112 die jeweilige Dauer z. B. als analogen oder
digitalen Wert darstellen können. Die Umwandlung in ent
sprechende Impulse kann dann z. B. in der Steuerung 106 oder
der Vorrichtung zur Aufbereitung einer Ansteuergröße 120
erfolgen.
Es sind jedoch auch andere Größen zur Ansteuerung anderer
Ventile denkbar, wobei die Leitungen 112 und 113 ebenso wie
alle in den Ausführungsformen gezeigten Leitungen bzw. Ver
bindungen aus mehreren Leitungen bestehen können.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung
100 zur Regelung des Schlupfes s eines Rades, bei der die
selben Einrichtungen wie in Fig. 1 mit denselben Bezugszei
chen versehen sind und nicht noch einmal näher beschrieben
werden. Die Vorrichtung 100 zur Regelung weist in dieser
Ausführungsform eine Sollgrößenermittlungseinrichtung 200
auf, die die Sollgrößen sSOLL und ΔsSOLL ermittelt und die
se an die jeweilige erste und zweite Vergleichseinrichtung
102 und 103 weitergibt. Die Sollgrößenermittlungseinrich
tung 200 kann dabei die Sollgrößen nach Maßgabe der bereits
erwähnten Rad- bzw. Fahrzeugzustände ermitteln. Sie weist
außerdem einen von außen kommenden Eingang 204 zur Steue
rung und/oder Informationsübermittlung durch z. B. die
Steuerungseinrichtung des ABS oder die ESP auf.
Weiterhin enthält die Vorrichtung 100 zur Regelung eine
zweite Stellgrößenermittlungseinrichtung 201, die den
Schlupfsollwert sSOLL als Eingangsgröße erhält. Sie kann
zudem mit dem Ausgang einer Steuerparameterermittlungsein
richtung 202 verbunden sein. Die zweite Stellgrößenermitt
lungseinrichtung 201 ermittelt nach Maßgabe des
Schlupfsollwertes und des von der Steuerparameterermitt
lungseinrichtung 202 ermittelten Steuerparametersatzes eine
zweite Stellgröße y2 und gibt diese an eine Verknüpfungs
einrichtung 203 weiter. Diese verknüpft (addiert in dieser
Ausführungsform) die erste und die zweite Stellgröße y1 und
y2 zu einer neuen Stellgröße y und gibt diese z. B. zur wei
teren Verarbeitung aus. Andere Verknüpfungsmöglichkeiten
wie z. B. Subtraktion, Gewichtung oder Auswahl sind auch
denkbar. Die Steuerparameterermittlungseinrichtung 202 kann
ebenso wie die Regelparameterermittlungseinrichtung 105 die
Parameter nach Maßgabe der Zustände der Räder bzw. des
Fahrzeugs ermitteln. Außerdem ist die Steuerparameterer
mittlungseinrichtung 202 mit einem Eingang 205 zur Steue
rung und/oder Informationsübermittlung von außen versehen.
Die Schlupfänderungsistwertermittlungseinrichtung 110 kann,
wenn sie den Schlupfänderungsistwert DsIST z. B. nach Maßga
be des Schlupfistwertes ermittelt, eine hier nicht gezeigte
Verbindung mit der Schlupfistwertermittlungseinrichtung 101
aufweisen.
Die Fig. 3A und 3B zeigen ein Flußdiagramm zur Verdeutli
chung einer Ausführungsform des Verfahrens zur Regelung des
Schlupfes s eines Rades. Dabei wird in Fig. 3A zunächst im
Schritt 300 der Schlupfistwert sIST ermittelt. Daran an
schließend wird im Schritt 301 der Schlupfänderungsistwert
DsIST ermittelt. Dieses geschieht vorzugsweise gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren zur Ermittlung der Schlupfände
rung Ds eines Rades eines Fahrzeugs. Danach wird im Schritt
302 die Differenz aus dem Schlupfsollwert sSOLL und dem
Schlupfistwert sIST gebildet. Daran anschließend wird im
Schritt 303 entsprechend die Differenz aus dem Schlupfände
rungssollwert ΔsSOLL und dem Schlupfänderungsistwert ΔsIST
gebildet. Im Schritt 304 werden die Regelparameter ermit
telt und daran anschließend im Schritt 305 die Steuerpara
meter.
Im Schritt 306 der Fig. 3B wird daran anschließend die er
ste Stellgröße y1 nach Maßgabe der Differenzen der Schritte
302 und 303 sowie nach Maßgabe der Regelparameter ermit
telt. Im Schritt 307 wird die zweite Stellgröße y2 nach
Maßgabe des Schlupfsollwertes sSOLL und nach Maßgabe der
Steuerparameter ermittelt. Es folgt im Schritt 303 die Ad
dition der Stellgrößen y1 und y2 zu einer neuen Stellgröße
y.
Die Reihenfolge der in den Fig. 3A und 3B dargestellten
Verfahrensschritte sind hiermit nicht festgelegt, vielmehr
können die Schritte 304 und 305 an beliebiger Stelle der
Fig. 3A durchgeführt werden, und die Schritte 300 und 301
sowie entsprechend die Schritte 302 und 303 können mitein
ander vertauscht werden. Es ist dabei nur darauf zu achten,
daß entsprechende Abhängigkeiten eingehalten werden. Ebenso
können in Fig. 3B die Schritte 306 und 307 vertauscht wer
den.
Außerdem können natürlich bei anderen erfindungsgemäßen
Ausführungsformen einzelne in der Fig. 3 dargestellte
Schritte weggelassen werden.
In Fig. 4 weist die erfindungsgemäße Ausführungsform der
Vorrichtung 120 zur Aufbereitung einer Ansteuergröße zur
Ansteuerung eines Ventils 107 eine Bestimmungseinrichtung
401 auf, die eine Minimalansteuergröße Tmin bestimmt oder
kennt und diese in einem zweiten Speicher 402 speichert.
Dadurch kann die Bestimmung der Minimalansteuergröße Tmin
je nach Bedarf nur einmal erfolgen und muß nicht für jeden
Verfahrensablauf neu ermittelt werden. Die Steuerung 106
liefert jeweils eine von ihr ermittelte Ansteuergröße Takt
über die Leitung 112 an eine erste Vergleichseinrichtung
403. Diese vergleicht die von der Steuerung ermittelte An
steuergröße Takt mit der von der Bestimmungseinrichtung 401
bestimmten Minimalansteuergröße Tmin.
Je nach Ergebnis des Vergleiches gibt die erste Vergleichs
einrichtung 403 ein entsprechendes Signal an eine Ent
scheidungseinrichtung 408 weiter. Ebenso wird ein entspre
chendes Signal an eine Verrechnungseinrichtung 404 weiter
gegeben. Diese verrechnet vorzugsweise durch Addition die
von der Steuerung 106 ermittelte Ansteuergröße Takt mit ei
ner in einem ersten Speicher 406 gespeicherten Ansteuergrö
ße Tneu* zu einer neuen Ansteuergröße Tneu, wenn der Ver
gleich der ersten Vergleichseinrichtung 403 ergibt, daß die
von der Steuerung 106 ermittelte Ansteuergröße Takt kleiner
als die Minimalansteuergröße Tmin ist. Hierbei beinhaltet
die vorherige neue Ansteuergröße Tneu* die Summe der frühe
ren Ansteuergrößen Takt, die ebenfalls kleiner als die Mi
nimalansteuergröße Tmin waren. Das Ergebnis, d. h. die neue
Ansteuergröße Tneu wird dann wiederum im ersten Speicher
406 gespeichert.
Weiterhin wird die neue Ansteuergröße Tneu von der Verrech
nungseinrichtung 404 an eine zweite Vergleichseinrichtung
405 übermittelt, die diese wiederum mit der Minimalansteu
ergröße Tmin vergleicht. Ein dem Vergleich entsprechendes
Signal wird an die Entscheidungseinrichtung 408 weiterlei
tet. Die Entscheidungseinrichtung 408 entscheidet je nach
den von den Vergleichseinrichtungen 403 und 405 gelieferten
Signalen, ob und mit welcher Ansteuergröße, der von der
Steuerung ermittelten und über die Leitung 112 gelieferten
Ansteuergröße Takt oder der von der Verrechnungseinrichtung
404 über die Leitung 409 gelieferten neuen Ansteuergröße
Tneu, das Ventil 107 über die Leitung 113 angesteuert wer
den soll. Wird von der Entscheidungseinrichtung 408 eine
Ansteuergröße zur Ansteuerung des Ventils ausgewählt, so
gibt sie ein entsprechendes Signal an eine Rücksetzeinrich
tung 407 weiter, die den ersten Speicher 406 zurücksetzt.
Über die Leitung 113 wird dann die aufbereitete Ansteuer
größe ausgegeben. Diese kann die von der Steuerung ermit
telte Ansteuergröße Takt, die verrechnete neue Ansteuergrö
ße Tneu sein.
Die Vorrichtung 120 kann auch weitere nicht gezeigte Ein-
und Ausgänge zur Steuerung und/oder Informationsübermitt
lung von außen aufweisen.
Fig. 5 zeigt ein beispielhaftes Flußdiagramm zur Verdeutli
chung einer Ausführungsform des Verfahrens zur Aufbereitung
einer Ansteuergröße. Dabei wird zunächst im Schritt 500 die
Minimalansteuergröße Tmin bestimmt bzw. eingelesen. Daran
anschließend wird im Schritt 501 abgefragt, ob die von der
Steuerung 106 ermittelte Ansteuergröße Takt kleiner als die
Minimalansteuergröße Tmin ist. Ist dieses nicht der Fall,
wird das Ventil 107 im Schritt 502 mit der von der Steue
rung 106 ermittelten Ansteuergröße Takt angesteuert. Danach
wird zum Schritt 506 übergegangen.
Wird die Abfrage im Schritt 501 bejaht, wird eine neue An
steuergröße Tneu aus einer vorherigen neuen Ansteuergröße
Tneu* zuzüglich der von der Steuerung 106 ermittelten An
steuergröße Takt ermittelt. Werden darauffolgend von der
Steuerung Ansteuergrößen ermittelt, die z. B. ebenfalls
kleiner als die Minimalansteuergröße Tmin sind, so werden
diese mit der jetzigen Ansteuergröße Takt verrechnet und
bilden somit die späteren Ansteuergrößen. Die Auswahl der
früheren und/oder späteren Ansteuergrößen kann jedoch auch
nach anderen Kriterien erfolgen. Ebenso kann die Art Ver
rechnung eine andere sein. So können z. B. die Ansteuergrö
ßen jeweils mit einem Gewichtsfaktor versehen sein.
Nach der Ermittlung der neuen Ansteuergröße Tneu im Schritt
503 erfolgt im Schritt 504 die Abfrage, ob die neue Ansteu
ergröße Tneu kleiner als die Minimalansteuergröße Tmin ist.
Ist dieses nicht der Fall, wird das Ventil im Schritt 505
mit der neuen Ansteuergröße Tneu angesteuert. Danach er
folgt im Schritt 506 das Zurücksetzen des Speichers, in dem
die bisherige neue Ansteuergröße Tneu* gespeichert war.
Wird die Abfrage im Schritt 504 bejaht, wird die neue An
steuergröße Tneu im Schritt 507 gespeichert. In dieser Aus
führungsform erfolgt dann entsprechend keine Ansteuerung
bzw. eine Schließung des Ventils.
In einer anderen Ausführungsform wäre es denkbar, daß die
von der Steuerung ermittelte Ansteuergröße Takt auch mit
der vorherigen neuen Ansteuergröße Tneu* verrechnet wird,
wenn sie größer oder gleich der Minimalansteuergröße Tmin
ist. Mit der daraus ermittelten neuen Ansteuergröße Tneu
könnte dann das Ventil angesteuert werden und entsprechend
der Speicher zurückgesetzt werden. Das hätte den Vorteil,
daß auf jeden Fall alle vorherigen von der Steuerung 106
ermittelten Ansteuergrößen in die Ansteuerung des Ventils
mit einbezogen werden. Dann würde das Ventil stets mit der
neuen Ansteuergröße Tneu angesteuert werden, wenn diese
größer als die Minimalansteuergröße Tmin ist. Dieses muß
jedoch je nach Anwendungsfall entschieden werden.
Eine weitere Möglichkeit besteht z. B. darin, jeweils zum
Öffnen und zum Schließen des Ventils das erfindungsgemäße
Verfahren zur Aufbereitung einer Ansteuergröße einzusetzen.
In Fig. 6 ist schematisch ein Blockschaltbild mit einer
Vorrichtung 610 zur Durchführung eines Verfahrens zur Er
mittlung der Schlupfänderung Ds eines Rades eines Fahrzeugs
gezeigt. In der dargestellten Ausführungsform ist die Vor
richtung 610 mit mehreren Einrichtungen 601 bis 604 verbun
den, die wiederum ebenso wie die Vorrichtung 610 mit einem
Daten- und/oder Steuerbus 600 verbunden sind. Die Einrich
tungen 601 bis 604 können dazu ausgelegt sein, jeweils den
Schlupf s, die Fahrzeugbeschleunigung aF, die Radbeschleu
nigung aR sowie die Fahrzeuggeschwindigkeit vF zu ermit
teln. So kann z. B. eine der Einrichtungen entsprechend der
Schlupfistwertermittlungseinrichtung 101 der Fig. 1 aufge
baut sein. Die Einrichtungen 601 bis 604 können aber auch
Register oder Speicher für an anderer Stelle ermittelte
Werte sein, die dann z. B. über den Bus 600 in die Regi
ster/Speicher eingeschrieben bzw. überschrieben werden kön
nen.
Vorzugsweise wird die Schlupfänderung Ds aus bereits vor
liegenden Größen berechnet, die zuvor z. B. vom ABS ermit
telt wurden und z. B. auch für andere Verfahren des ABS be
nötigt werden. So können die Einrichtungen 601 bis 604 und
auch der Bus 600 Bestandteile des ABS sein. Die der Vor
richtung 610 gelieferten Größen sind vergleichsweise genau
und stabil, so daß die daraus ermittelte Schlupfänderung Δs
entsprechend genau und stabil ist. Sämtliche Größen können
dabei auf den Signalen der Raddrehzahlsensoren basieren.
Insbesondere kann die Radbeschleunigung aR direkt aus den
Radsensorsignalen ermittelt werden.
Sämtliche oben beschriebenen Einrichtungen müssen nicht
notwendigerweise direkt miteinander verbunden sein, sondern
können auch entsprechende Signale über einen oder mehrere
geeignete Signalbusse weiterleiten.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Regelung des Schlupfes
hat den Vorteil, daß es z. B. nur während einer der Phasen
der bekannten Regellogik eingesetzt und in das Verfahren der
bisherigen Regellogik integriert werden kann. Damit kann
z. B. der erfindungsgemäße Verfahrensschritt des Ermittelns
des Schlupfistwertes sIST wie auch die Ermittlung anderer
benötigter Größen von der Regellogik verläßlich übernommen
werden. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Regelung ersetzt
dann z. B. nur die komplexe Phase des Druckabbaus und über
läßt die weniger komplexen Phasen der bisherigen Regello
gik.
Claims (41)
1. Verfahren zur Regelung des Schlupfes (s) eines Rades
eines Fahrzeugs mit den folgenden Schritten:
die erste Stellgröße (y1) auch nach Maßgabe des zeitli chen Verhaltens der Geschwindigkeit (vR) eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs ermittelt wird.
- 1. Ermitteln eines Schlupfistwertes (sIST), und
- 2. Ermitteln einer ersten Stellgröße (y1) nach Maßgabe eines Vergleiches zwischen dem Schlupfistwert (sIST) und einem Schlupfsollwert (sSOLL) zur Ansteuerung ei nes Bremsdruckes für das Rad,
die erste Stellgröße (y1) auch nach Maßgabe des zeitli chen Verhaltens der Geschwindigkeit (vR) eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schlupfänderungsistwert (ΔsIST) ermittelt wird und
die erste Stellgröße (y1) auch nach Maßgabe eines Ver
gleiches zwischen dem Schlupfänderungsistwert (ΔsIST)
und einem Schlupfänderungssollwert (ΔsSOLL) ermittelt
wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Regelparametersatz nach Maßgabe
des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit (vR) ei
nes oder mehrerer Räder des Fahrzeugs zur Ermittlung
der ersten Stellgröße (y1) ermittelt wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß eine zweite Stellgröße (y2)
nach Maßgabe des Schlupfsollwertes (sSOLL) ermittelt
wird, die mit der ersten Stellgröße (y1) verknüpft
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Stellgröße (y2) auch nach Maßgabe des zeit
lichen Verhaltens der Geschwindigkeit(vR) eines oder
mehrerer Räder des Fahrzeugs ermittelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Steuerparametersatz nach Maßgabe des zeitlichen
Verhaltens der Geschwindigkeit (vR) eines oder mehrerer
Räder des Fahrzeugs zur Ermittlung der zweiten Stell
größe (y2) ermittelt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Schlupfsollwert (sSOLL)
und/oder der Schlupfänderungssollwert (ΔsSOLL) nach
Maßgabe des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit
(vR) eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs ermittelt
werden.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß es während der Druckabbaupha
se und/oder der Druckaufbauphase eines Antiblockiersy
stems (ABS) durchgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß es zeitdiskret durchgeführt
wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verknüpfung der ersten und zwei
ten Stellgröße eine additive ist.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Vergleich zwischen dem
Schlupfistwert (sIST) und dem Schlupfsollwert (sSOLL)
und/oder der Vergleich zwischen dem Schlupfände
rungsistwert (ΔsIST) und dem Schlupfänderungssollwert
(ΔsSOLL) jeweils eine Differenzbildung zwischen den je
weiligen Werten aufweist.
12. Vorrichtung (100) zur Regelung des Schlupfes (s) eines
Rades eines Fahrzeugs, insbesondere zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit:
die erste Stellgrößenermittlungseinrichtung (104) dazu ausgelegt ist, die erste Stellgröße (y1) auch nach Maß gabe des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit (vR) eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs zu ermitteln.
- 1. einer Schlupfistwertermittlungseinrichtung (101),
- 2. einer mit der Schlupfistwertermittlungseinrichtung (101) verbundenen ersten Vergleichseinrichtung (102) zum Vergleichen des Schlupfistwertes (sIST) mit einem Schlupfsollwert (sSOLL), und
- 3. einer mit der ersten Vergleichseinrichtung (102) ver bundenen ersten Stellgrößenermittlungseinrichtung (104) zur Ermittlung einer ersten Stellgröße (y1) nach Maßgabe des von der ersten Vergleichseinrichtung (102) durchgeführten Vergleichs zur Ansteuerung eines Bremsdruckes für das Rad,
die erste Stellgrößenermittlungseinrichtung (104) dazu ausgelegt ist, die erste Stellgröße (y1) auch nach Maß gabe des zeitlichen Verhaltens der Geschwindigkeit (vR) eines oder mehrerer Räder des Fahrzeugs zu ermitteln.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Schlupfänderungsistwertermittlungseinrich
tung (110) und eine mit der Schlupfänderungsistwerter
mittlungseinrichtung (110) und der ersten Stellgröße
nermittlungseinrichtung (104) verbundene zweite Ver
gleichseinrichtung (103) zum Vergleichen des Schlupfän
derungsistwertes(ΔsIST) mit einem Schlupfänderungssoll
wert (ΔsSOLL) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie eine zweite Stellgrößenermittlungs
einrichtung (201) zur Ermittlung einer zweiten Stell
größe (y2) nach Maßgabe des Schlupfsollwertes (sSOLL)
und eine mit der ersten und zweiten Stellgrößenermitt
lungseinrichtung (104, 201) verbundene Verknüpfungsein
richtung (203) zur Verknüpfung der zweiten Stellgröße
(y2) mit der ersten Stellgröße (y1) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine mit der ersten Stellgröße
nermittlungseinrichtung (104) verbundene Regelparame
terermittlungseinrichtung (105) zum Ermitteln eines Re
gelparametersatzes für die erste Stellgrößenermitt
lungseinrichtung (104) aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, da
durch gekennzeichnet, daß sie eine mit der zweiten
Stellgrößenermittlungseinrichtung (201) verbundene
Steuerparameterermittlungseinrichtung (202) zum Ermit
teln eines Steuerparametersatzes für die zweite Stell
größenermittlungseinrichtung (201) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine mit der ersten und/oder
zweiten Vergleichseinrichtung (102, 103) verbundene
Sollgrößenermittlungseinrichtung (200) zur Ermittlung
des Schlupfsollwertes(sSOLL) und/oder des Schlupf ände
rungssollwertes (ΔsSOLL) aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Stellgrößenermittlungs
einrichtung (104) eine PD-Regeleinrichtung aufweist.
19. Verfahren zur Aufbereitung einer Ansteuergröße zur An
steuerung eines Ventils (107) mit folgenden Schritten:
- 1. Bestimmen einer Minimalansteuergröße (Tmin),
- 2. Vergleich einer von einer Steuerung (106) ermittelten Ansteuergröße (Takt) mit der Minimalansteuergröße (Tmin), und
- 3. dann, wenn die Ansteuergröße (Takt) kleiner als die Minimalansteuergröße ist, Verrechnen der Ansteuergrö ße (Takt) mit früheren und/oder späteren Ansteuergrö ßen zu einer neuen Ansteuergröße (Tneu).
20. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem ein Magnetventil
angesteuert wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 oder 20, bei dem
eine Zeitdauer zur Ansteuerung des Ventils (107) aufbe
reitet wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, bei dem
die Ansteuergröße (Takt) zu früheren und/oder späteren
Ansteuergrößen addiert wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, bei dem
das Ventil (107) mit der Ansteuergröße (Takt) oder der
neuen Ansteuergröße (Tneu) angesteuert wird, wenn diese
größer als oder gleich der Minimalansteuergröße (Tmin)
ist.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 23, bei dem
die früheren und/oder späteren Ansteuergrößen solche
sind, die kleiner als die Minimalansteuergröße (Tmin)
sind.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24, bei dem
die neue Ansteuergröße (Tneu) in einem ersten Speicher
(406) gespeichert wird.
26. Verfahren nach Anspruch 25, bei dem der erste Speicher
(406) zurückgesetzt wird, wenn das Ventil (107) mit ei
ner der Ansteuergrößen (Takt, Tneu) angesteuert wird.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 26, das zeit
diskret durchgeführt wird.
28. Vorrichtung (120) zur Aufbereitung einer Ansteuergröße
zur Ansteuerung eines Ventils (107), insbesondere zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 19
bis 27, mit
- 1. einer Bestimmungseinrichtung (401) zur Bestimmung ei ner Minimalansteuergröße (Tmin),
- 2. einer mit der Bestimmungseinrichtung (401) und einer Steuerung (106) verbundenen ersten Vergleichseinrich tung (403) zum Vergleich einer von der Steuerung (106) ermittelten Ansteuergröße (Takt) mit der Mini malansteuergröße (Tmin), und
- 3. einer mit der Steuerung (106) und der ersten Ver gleichseinrichtung (403) verbundenen Verrechnungsein richtung (404) zum Verrechnen der Ansteuergröße (Takt) mit früheren und/oder späteren Ansteuergrößen zu einer neuen Ansteuergröße (Tneu), wenn der Ver gleich der ersten Vergleichseinrichtung (403) ergibt, daß die Ansteuergröße (Takt) kleiner als die Minimal ansteuergröße (Tmin) ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, die einen mit der Ver
rechnungseinrichtung (404) verbundenen ersten Speicher
(406) zur Speicherung der neuen Ansteuergröße (Tneu)
aufweist.
30. Vorrichtung nach Anspruch 28 oder 29, bei der die Be
stimmungseinrichtung (401) einen zweiten Speicher (402)
zur Speicherung der Minimalansteuergröße (Tmin) auf
weist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 30, die ei
ne mit dem ersten Speicher (406) verbundene Rück
setzeinrichtung (407) zum Rücksetzen des ersten Spei
chers (406) aufweist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 31, die ei
ne mit der Bestimmungseinrichtung (401) und der Ver
rechnungseinrichtung(404) verbundene zweite Vergleichs
einrichtung (405) zum Vergleichen der neuen Ansteuer
größe (Tneu) mit der Minimalansteuergröße (Tmin) auf
weist.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 32, die ei
ne mit der Steuerung (106), der Verrechnungseinrichtung
(404), der ersten Vergleichseinrichtung (403) und/oder
der Rücksetzeinrichtung (407) und/oder der zweiten Ver
gleichseinrichtung (405) verbundene Entscheidungsein
richtung (408) aufweist, die entscheidet, ob und mit
welcher Ansteuergröße (Takt, Tneu) das Ventil (107) an
gesteuert wird.
34. Verfahren zur Ermittlung der Schlupfänderung (Δs) eines
Rades eines Fahrzeugs, bei dem die Schlupfänderung (Δs)
nach Maßgabe der Fahrzeuggeschwindigkeit (vF) und der
Radgeschwindigkeit (vR) ermittelt wird.
35. Verfahren nach Anspruch 34, bei dem die Schlupfänderung
(Δs) nach Maßgabe des Schlupfes (s) ermittelt wird.
36. Verfahren nach Anspruch 34 oder 35, bei dem die
Schlupfänderung (Δs) ohne Differenzieren des Schlupfes
(s) ermittelt wird.
37. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 36, bei dem
die Schlupfänderung (Δs) nach Maßgabe der Fahrzeugbe
schleunigung (aF) ermittelt wird.
38. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 37, bei dem
die Schlupfänderung (Δs) nach Maßgabe der Radbeschleu
nigung (aR) ermittelt wird.
39. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 38, bei dem
die Schlupfänderung (Δs) nach der Formel
ermittelt wird, wobei s der Schlupf, Δs die Schlupfän derung, vF die Fahrzeuggeschwindigkeit, aF die Fahr zeugbeschleunigung und aR die Radbeschleunigung sind.
ermittelt wird, wobei s der Schlupf, Δs die Schlupfän derung, vF die Fahrzeuggeschwindigkeit, aF die Fahr zeugbeschleunigung und aR die Radbeschleunigung sind.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 34 bis 39, das
zeitdiskret durchgeführt wird.
41. Vorrichtung (610) zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 34 bis 40.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19926672A DE19926672A1 (de) | 1998-08-25 | 1999-06-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Schlupfes eines Rades eines Fahrzeugs |
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ID=27218625
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