DE19923932A1 - Flüssigkeitszähler mit multifunktionalem Meßkammerdeckel - Google Patents
Flüssigkeitszähler mit multifunktionalem MeßkammerdeckelInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitszähler in Trockenläuferausführung mit einem Trockenraum 3 mit Zählwerk 4, einem Zählwerkgehäuse 2, mit einer in einen Meßraum einer Anschlußarmatur einzubringenden Meßkammer 6 mit Flüssigkeitseinlauf 8 und Flüssigkeitsauslauf 9, mit Strömungskanälen 7 zur Flüssigkeitsführung, sowie mit einem Meßkammerdeckel 5, welche die Meßkammer 6 vom Trockenraum 3 trennt, wobei der Einlauf 8 sowie die Strömungskanäle 11, 12 als Bestandteil des Meßkammerdeckels 5 vorgesehen sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flüssigkeitszähler, zum Beispiel
Wasserzähler, in Trockenläuferausführung mit einem Trockenraum mit
Zählwerk, einem Zählergehäuse, einer in einen Meßraum einer Anschlußar
matur einzubringenden Meßkammer mit Flüssigkeitseinlauf sowie Flüssig
keitsauslauf, mit Strömungskanälen zur Flüssigkeitsführung sowie mit einem
Meßkammerdeckel, welche die Meßkammer vom Trockenraum trennt, wo
bei der Einlauf sowie die Strömungskanäle als Bestandteils des Meßkammer
deckels vorgesehen sind.
Ein entsprechender Flüssigkeitszähler ergibt sich aus dem DE 298 06 191 U1.
Es handelt sich hierbei um ein Durchflußmeßgerät mit Magnetkupplung,
bei dem der Gehäuseboden des Zählwerkgehäuses, eine die Magnetkupplung
mit radialem Abstand konzentrisch umschließende ferromagnetische
Ringscheibe sowie der Meßkammerdeckel sandwichförmig aneinanderliegend
zwischen dem Trockenraum sowie dem Meßraum einer Anschlußarmatur
angeordnet sind. Die Montage erfolgt über ein an der Außenseite der ferro
magnetischen Ringscheibe angeordnetes Außengewinde.
Die DE 44 28 996 C2 zeigt einen Wasserzähler in Trockenläuferausführung
mit einem Meßkammerdeckel, bei dem die Kanäle zur Führung der Flüssig
keit durch zusätzliche, an dem Meßkammerdeckel anzubringende Teile reali
siert werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Konstruktion ei
nes gattungsgemäßen Flüssigkeitszählers zu vereinfachen und eine umwelt
freundliche sowie kostengünstigere Herstellung bei im Vergleich zu bisheri
gen Flüssigkeitszählern gleichbleibender Leistung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Flüssigkeitszähler dadurch ge
löst, daß der Einlauf sowie die Strömungskanäle als Bestandteile des Meß
kammerdeckels vorgesehen sind. Der Einlauf sowie die Strömungskanäle
werden erfindungsgemäß bereits bei der Fertigung des Meßkammerdeckels in
diesen integriert, wodurch einerseits kostspielige Montagearbeiten anderer
seits die Notwendigkeit zusätzlicher Teile, die unter Umständen sogar aus im
Vergleich zum Meßkammerdeckel unterschiedlichem Material bestehen,
vermieden werden können. Dies führt zu einer Einsparung an Material, Ge
wicht und Handling. Auch wird durch die Demontage, Sortierbarkeit und
Entsorgung entsprechender Flüssigkeitszähler vereinfacht.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfaßt
der Meßkammerdeckel als Strömungskanäle einen von einer äußeren sowie
inneren Wandung begrenzten, umlaufenden Strömungskanal sowie weitere
vom umlaufenden Strömungskanal abzweigende, die innere Wandung durch
setzende Kanäle, die den umlaufenden Strömungskanal mit der ein Laufrad
aufweisenden Meßkammer verbinden.
Zweckmäßigerweise sind die Strömungskanäle nach unten hin offen ausge
bildet, so daß sie die Möglichkeit der Herstellung des Meßkammerdeckels
einschließlich der Strömungskanäle im Rahmen üblicher Formgebungsverfah
ren, zum Beispiel im Spritzgießverfahren etc. ermöglichen.
Desweiteren sind erfindungsgemäß innerhalb der Meßkammer Staurippen in
den Meßkammerdeckel eingeformt, so daß auch hierfür keine weiteren zu
sätzlichen Montagemaßnahmen erforderlich sind.
Zur Gewährleistung des Auslaufs befindet sich an der Unterseite des Meß
kammerdeckels ein Aufsatz, welcher zusammen mit dem Meßkammerdeckel
die Meßkammer, die das Laufrad aufnimmt, bildet. Der Aufsatz beinhaltet
vorzugsweise eine Lagerstelle für das Laufrad, so daß keine zusätzlichen
Vorkehrungen hierfür innerhalb der Anschlußarmatur notwendig sind.
Der Aufsatz liegt in vorteilhafter Weise an der inneren Wandung des umlau
fenden Strömungskanals auf, so daß Flüssigkeit lediglich über den am Meß
kammerdeckel vorgesehenen Einlauf in die Meßkammer gelangt kann.
Weiterhin verfügt der Meßkammerdeckel gemäß der Erfindung über ein Au
ßengewinde, mittels welchem er unmittelbar in eine Anschlußarmatur ein
schraubbar ist. Zur Erzielung einer Verbindung sind daher keine weiteren,
zusätzlichen Teile oder konstruktiven Maßnahmen erforderlich.
Die Meßkammer des Flüssigkeitszählers kann in einfacher Weise montiert
werden, in dem das Laufrad in die durch die innere Wandung gebildete Aus
nehmung eingesetzt und anschließend der Aufsatz aufgesetzt wird.
Ferner können gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfin
dung an der Ober- und/oder Unterseite Ausnehmungen und/oder Vorsprünge
in den Meßkammerdeckel eingeformt sein, die als Lagerstelle für Sensorspu
len, Abschirmungen des Magnettriebs und/oder für Wellen des Magnettriebs
dienen. Daraus resultiert der Vorteil, daß der Meßkammerdeckel neben sei
ner Funktion der Gewährleistung des Einlaufs der Flüssigkeit zudem mecha
nische Funktionen übernimmt, wodurch zusätzliche Teile entfallen können
bzw. zusätzliche Teile, die neben anderen Funktionen diese Funktion bisher
übernommen haben, einfacher und kostengünstiger (beispielsweise durch an
dere Materialwahl) konzipiert werden können. Zudem läßt sich hierdurch ei
ne Verbesserung der Positionierung des Magnettriebs und der Welle des
Drehbewegungsgebers am Laufrad erzielen. Außerdem kann die Unterbrin
gung und Positionierung einer Magnet-Metallabschirmung optimiert werden.
Zur Erleichterung des Eintritts von Flüssigkeit aus dem umlaufenden Strö
mungskanal in die, das Laufrad aufweisende Meßkammer ist die Einström
richtung der dem umlaufenden Strömungskanal mit der Meßkammer verbin
denden Kanäle in einem schrägen Winkel zur Senkrechten bezogen auf die
innere Wandung festgelegt.
Ferner liegen erfindungsgemäß Meßkammerdeckel und das Zählwerkgehäuse
unmittelbar aneinander, wobei das Zählwerkgehäuse mit dem Meßkammer
deckel über einen Vorsprung sowie eine entsprechende Ausnehmung in Ein
griff stehen und über die kreisrunde Geometrie des Meßkammerdeckels so
wie Zählwerkgehäuses ein Verdrehen des Zählwerkgehäuses zum Meßkam
merdeckel möglich bleibt und so eine Ablesemöglichkeit aus verschiedenen
Richtungen besteht.
Der Meßkammerdeckel ist in vorteilhafter Weise als Kunststoffformteil, ins
besondere Kunststoffspritzgießteil konzipiert. Zur Erhöhung der Festigkeit
kann der Kunststoff einen Faseranteil zum Beispiel Glasfaseranteil oder
Kunststofffaseranteil aufweisen.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitendarstellung einer Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Flüssigkeitszählers in Teilschnittdarstellung
unter Verwendung eines mechanischen Zählwerks;
Fig. 2a: den Meßkammerdeckel des Flüssigkeitszählers gemäß Fig.
1 in Draufsicht auf seiner der Meßkammer zugewandten
Seite;
Fig. 2b: den Meßkammerdeckel gemäß Fig. 2a im Schnitt entlang
der Linie B-B;
Fig. 2c: den Meßkammerdeckel gemäß Fig. 2a im Schnitt entlang
der Linie A-A;
Fig. 2d: den Meßkammerdeckel im Schnitt entlang der Linie C-C;
Fig. 3: die Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung des erfin
dungsgemäßen Flüssigkeitszählers unter Verwendung eines
elektrischen Zählwerks in Teilschnittdarstellung sowie
Fig. 4: den Ausschnitt der Lagerstelle für den Magnettrieb einer
weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Flüssig
keitszählers in teilweiser Schnittdarstellung.
Bezugsziffer 1 bezeichnet den Flüssigkeitszähler, zum Beispiel Wasserzähler,
in seiner Gesamtheit. Der Flüssigkeitszähler 1 umfaßt einen Trockenraum 3
mit einem mechanischen Zählwerk 4, welches einzelne Rollensätze mit Zah
len aufweist, die an der Oberseite in einem (nicht dargestellten) Fenster im
Zählwerkgehäuse 2 eingesehen werden können.
Im Zählwerkgehäuse 2 befindet sich desweiteren eine Montageplatte 30, auf
der das Zählwerk 4 montiert und Lagerstellen für einen Magnettrieb 29 so
wie für ein die Drehbewegung des Magnettriebs 29 aufnehmendes, mit dem
Zählwerk 4 in Verbindung stehendes Getriebe 7 vorgesehen sind.
Den unteren Abschluß des Zahlwerkgehäuses 2 bildet eine Laufplatte 23, an
der die Montageplatte 30 montiert ist und sich weitere Lagerstellen für das
Getriebe 7 befinden.
Zur Verbindung dieser beiden Teile zueinander weist das Zählwerkgehäuse 2
an seinem unteren Ende einen ganz oder teilweise umlaufenden Vorsprung
26 auf, welcher in eine entsprechende ganz- oder teilweise umlaufende Aus
nehmung 27 am Meßkammerdeckel 5 eingreift, wodurch eine axial wirksame
Verbindung entsteht, gleichzeitig aber eine Verdrehung von Zahlwerkgehäu
se 2 zu Meßkammerdeckel 5 gewährleistet bleibt.
An der dem Trockenraum 3 gegenüberliegenden Seite des Meßkammerge
häuses 5 befindet sich die Meßkammer 6 mit einem Laufrad 17 zur Erfassung
der Flüssigkeitsströmung. Das Laufrad 17 steht drehfest mit einem Dreh
bewegungsgeber 31 in Verbindung, welcher in einer entsprechenden Aus
nehmung 19 direkt am Meßkammerdeckel 5 gelagert ist. Die Drehung des
Drehbewegungsgebers 31 wird vom Magnettrieb, d. h. dessen Aufnehmer
übernommen und anschließend über das Getriebe 7 auf das Zählwerk 4
übertragen.
Der Meßkammerdeckel 5 gewährleistet ebenfalls eine unmittelbare Lagerstel
le 24 für den Magnettrieb 29, beispielsweise durch die in Fig. 1 dargestellte
Lagerhülse 28, die in den Meßkammerdeckel während dessen Formgebungs
verfahren eingeformt wurde und in die ein Lagerzapfen des Magenttriebs 29
eingreift. Der Magnettrieb 29 erstreckt sich hierbei zumindest zum Teil durch
eine Durchtrittsöffnung 32 in der Laufplatte 23 hindurch.
An der Unterseite des Meßkammerdeckels 5 schließt sich ein Aufsatz 10 an,
der den Raum der Meßkammer 6 nach unten hin begrenzt sowie gleichzeitig
eine unterseitige Lagerstelle 33 für die Drehachse 34 des Laufrads 17 ge
währleistet.
Der Meßkammerdeckel 5 ist weiterhin mit einem Außengewinde 16 ausge
stattet, welches dazu dient, den Meßkammerdeckel in eine (nicht dargestellt)
Anschlußarmatur von oben einzuschrauben. Die Anschlußarmatur definiert
einen Meßraum, in welchen die Meßkammer 6 an der Unterseite des Flüssig
keitszählers 1 eingesetzt wird.
Um zu ermöglichen, daß Flüssigkeit aus dem Meßraum der Anschlußarmatur
in die Meßkammer 6 des Flüssigkeitszählers gelangen kann, weist der Meß
kammerdeckel 5 einen in diesen integrierten, d. h. einstückig geingeformten
Einlauf 8 auf.
Der Einlauf 8 geht über in einen kreisförmigen, umlaufenden Strömungskanal
11, welcher durch eine äußere 13 sowie innere Wandung 14 gebildet ist.
Sowohl Einlauf 8 als auch Strömungskanal 11 sind nach unten hin offen. Der
Strömungskanal 11 weist zudem ein sich nach oben hin verjüngende Seite
auf, die konkret durch eine gekrümmte Seitenwand zur äußeren Wandung 13
hin realisiert wird. Hierdurch wird zum einen eine vorteilhafte Führung der
Strömung erreicht, zum anderen läßt sich der Meßkammerdeckel
5 gleichzeitig einfach entformen. Der Flüssigkeitsauslauf 9 befindet sich an
der Unterseite des Aufsatzes 10.
Die innere Wandung 14 ist gemäß Fig. 2a durch eine Mehrzahl von Kanälen
12 unterbrochen, die dazu vorgesehen sind, eine Verbindung zwischen Kanal
11 sowie Meßkammer 6 zu gewährleisten. Die Kanäle 12 sind verglichen zu
einer Senkrechten in Richtung auf die innere Wandung 14 leicht schräg ori
entiert, wodurch eine tangentiale Einströmung in die Meßkammer 6 erfolgt.
Im Inneren der Meßkammer 6 befindet sich eine Mehrzahl von entlang des
Umfangs angeordneten Staurippen 25, die durch umlaufende, entsprechend
beabstandete Vertiefungen 15 gebildet werden, welche ebenfalls einstückig in
den Meßkammerdeckel 5 eingeformt sind.
Wie aus den Fig. 2a-2d deutlich hervorgeht, befindet sich in der Mitte
an der Unterseite des Meßkammerdeckels 5 eine ringförmige Ausnehmung
19 zur Aufnahme des Drehbewegungsgebers 31 (vgl. Fig. 1) des Laufrads
17.
Gemäß der Erfindung wird der Meßkammerdeckel 5 gemäß Fig. 2a-2d als
einstückiges Formteil produziert. Besonders zweckmäßigerweise wird hierzu
der Meßkammerdeckel 5 als Spritzgieß-Kunststoffteil, beispielsweise unter
Verwendung eines Thermoplasten gefertigt. Zur Erhöhung der Festigkeit
kann der Kunststoff faserverstärkt sein, d. h. aus Glasfaser oder Kunststoff
faseranteile besitzen.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Flüssigkeits
zählers mit einem Zählwerk 4 in Form eines elektronischen Zählwerks mit
Batterie 34 sowie einem LCD-Träger 35 einschließlich Anzeige.
Gemäß Fig. 3 befinden sich die Sensorspulen 21 zur Aufnahme der Drehbe
wegung des Drehbewegungsgebers 31 in einer eigens dafür im Meßkammer
deckel 5 vorgesehenen, taschenförmigen Ausnehmung 20. Hierzu weist die
an der Uhrseite befindliche Laufplatte 23 Öffnungen 22 auf, durch die hin
durch die Magnetspulen 21 gesteckt werden können.
Ansonsten entspricht die Ausgestaltung des Flüssigkeitszählers gemäß
Fig. 3 derjenigen der Fig. 1 sowie 2a-2d.
Die Darstellung gemäß Fig. 4 zeigt eine weitere Ausgestaltung (in Teil
schnittdarstellung), bei der in den Meßkammerdeckel 5 um die Position des
Magnettriebs 29 herum ein ringförmiger Vorsprung 36 eingeformt ist, wel
cher als Aufnahme für eine Metallabschirmung 37 in Form einer Metallhülse
zur Vermeidung von Manipulationen dient.
Durch die Erfindung wird eine im Vergleich zu herkömmlichen Flüssigkeits
zählern erhebliche Reduzierung der Teilanzahl erreicht, wodurch der Flüssig
keitszähler einerseits erheblich billiger produziert werden kann, andererseits
ist eine vereinfachte Entsorgung durchführbar. Die Erfindung stellt daher ei
nen besonderen Beitrag auf dem einschlägigen Gebiet der Technik dar.
1
Flüssigkeitszähler
2
Zählwerkgehäuse
3
Trockenraum
4
Zählwerk
5
Meßkammerdeckel
6
Meßkammer
7
Getriebe
8
Flüssigkeitseinlauf
9
Flüssigkeitsauslauf
10
Aufsatz
11
umlaufender Strömungskanal
12
Kanal
13
äußere Wandung
14
innere Wandung
15
Vertiefungen
16
Außengewinde
17
Laufrad
18
Ausnehmung
19
Ausnehmung
20
Ausnehmung
21
Sensorspule
22
Öffnung
23
Laufplatte
24
Lagerhülse
25
Staurippe
26
Vorsprung
27
Ausnehmung
28
Vorsprung
29
Magnettrieb
30
Montageplatte
31
Drehbewegungsgeber
32
Durchtrittsöffnung
33
Lagerstelle
34
Batterie
35
LCD-Träger einschl. Anzeige
36
ringförmiger Vorsprung
37
Metallabschirmung
Claims (18)
1. Flüssigkeitszähler in Trockenläuferausführung mit einem Trockenraum
(3) mit Zählwerk (4), einem Zählwerkgehäuse (2), mit einer in einen
Meßraum einer Anschlußarmatur einzubringenden Meßkammer (6) mit
Flüssigkeitseinlauf (8) und Flüssigkeitsauslauf (9), mit Strömungskanä
len (11) zur Flüssigkeitsführung, sowie mit einem Meßkammerdeckel
(5), welche die Meßkammer (6) vom Trockenraum (3) trennt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Einlauf (8) sowie die Strömungskanäle (11, 12) als Bestandteil des
Meßkammerdeckels (5) vorgesehen sind.
2. Flüssigkeitszähler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
es sich bei den Strömungskanälen um einen von einer äußeren (13)
sowie inneren Wandung (14) begrenzten, umlaufenden Strömungskanal
(11) sowie um vom umlaufenden Strömungskanal (11) abzweigende,
die innere Wandung (14) durchsetzende Kanäle (12) handelt.
3. Flüssigkeitszähler nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strömungskanäle (11) nach unten offen ausgestattet sind.
4. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) an der Innenseite der inneren Wandung (14)
in den Meßkammerdeckel (5) eingeformte Staurippen (25) aufweist.
5. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich der Auslauf (9) in einem an der Unterseite des Meßkammerdeckels
(5) sich anschließenden Aufsatz (10) befindet.
6. Flüssigkeitszähler nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufsatz (10) an der inneren Wandung (14) des umlaufenden Strö
mungskanals (11) aufliegt.
7. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) über ein Außengewinde (16) in eine An
schlußarmatur einschraubbar ist.
8. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2-7,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Laufrad (17) in eine durch die innere Wandung (14) gebildete Aus
nehmung (18) eingesetzt ist.
9. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) an seiner Ober- und/oder Unterseite insbe
sondere als Lager- oder Befestigungsstellen dienende Ausnehmun
gen (19, 20) und/oder Vorsprünge (28) aufweist.
10. Flüssigkeitszähler nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
daß die Ausnehmungen (20) als Lagerstelle für Sensorspulen (21) die
nen.
11. Flüssigkeitszähler nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sensorspulen (21) durch Öffnungen (22) der Laufplatte (23) hin
durch in die Ausnehmungen (20) des Meßkammerdeckels (5) einsteck
bar sind.
12. Flüssigkeitszähler nach einem der Ansprüche 9-11,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der dem Trockenraum (3) zugewandten Seite des Meßkammerdec
kels (5) als Vorsprung (28) eine Lagerstelle, insbesondere Lagerhülse
(24), für den Magnettrieb (29) des Zählwerks (4) in den Meßkammer
deckel (5) eingeformt ist.
13. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
manche der Kanäle (12) jeweils am stirnseitigen Ende einer Staurippe
(25) liegen.
14. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einströmrichtung über die Kanäle (12) in die Meßkammer (6) in ei
nem schrägen Winkel zur Senkrechten bezogen auf die innere Wan
dung (14) festgelegt ist.
15. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) und das Zählerwerkgehäuse (2) unmittelbar
aneinander liegen und das Zählerwerkgehäuse (2) mit dem Meßkam
merdeckel (5) über einen Vorsprung (26) sowie eine entsprechende
Ausnehmung (22) in Eingriff stehen.
16. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) als Kunststoffformteil, insbesondere faser
verstärktes Kunststoffformteil vorgesehen ist.
17. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) als Kunststoff-Metallverbundformteil vor
gesehen ist.
18. Flüssigkeitszähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßkammerdeckel (5) aus einem formgebenden Verfahren, insbe
sondere im sogenannten "Metal injection Moulding", hergestellt wird.
Priority Applications (2)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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