DE1992173U - Tragvor richtung zur Halterung von Radiatoren - Google Patents

Tragvor richtung zur Halterung von Radiatoren

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DE1992173U
DE1992173U DENDAT1992173D DE1992173DU DE1992173U DE 1992173 U DE1992173 U DE 1992173U DE NDAT1992173 D DENDAT1992173 D DE NDAT1992173D DE 1992173D U DE1992173D U DE 1992173DU DE 1992173 U DE1992173 U DE 1992173U
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DE
Germany
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bolt
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Application number
DENDAT1992173D
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Bernhard Stiess berger 8183 Rottach Egern
Publication date
Publication of DE1992173U publication Critical patent/DE1992173U/de
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Description

RA26548J-8.5.68
PATENTANWÄLTE DIPL.-INQ. FRITZ THIELEKE DR.-INQ. RUDOLF DÖRING DR. JOACHIM FRICKE
BRAUNSCHWEIG - MÜNCHEN
1 163
Bernhard Stiessberger
Rottach/Egern
Wiesser Str. 11
Tragvorrichtung zur Halterung von Radiatoren
Die Neuerung betrifft eine Tragvorrichtung zur Halterung von Radiatoren, bestehend aus einem senkrechten Tragrohr, insbesondere Profilrohr, einer längs des Tragrohres verschiebbaren und in gewünschter Höhenstellung festlegbaren, den Radiator untergreifenden Konsole, einem an dem Tragrohr festlegbaren, durch die G-lieder des Radiators ragenden Tragbolzen, sowie einem Stützfuß für das Tragrohr, zum Abstützen am Boden.
Derartige Tragvorrichtungen sind bekannt und dienen dazu, die R diatoren entweder an einer Wand oder am Boden oder an beiden zu befestigen. Sie haben den Vorteil, daß die Tragvorrichtung weitgehend fabrikmäßig vorgefertigt und in wenigen Typen auf lager gehalten werden können und von den Handwerkern mit einfachen Mitteln an Ort und Stelle angebracht werden können. So kann eine solche Tragvorrichtung lediglich mit Hilfe des Tragbolzens und einem Dübel an einer Wand befestigt werden.
Bei Befestigung am Fußboden ergeben sich Schwierigkeiten dadurch, daß einmal der Fuß am Boden festgelegt werden muß, andererseits aber das Tragrohr genau bezogen auf die Senkrechte
als auch bezogen auf die Teilung der Heizkörperglieder ausgerichtet werden muß. Hierbei ergeben sich oft Sohwxerigkeiten und es sind komplizierte und teuere Einrichtungen notwendig, um ein nachträgliches genaues Ausrichten zu ermöglichen»
Es ist Aufgabe der leuerung eine !Tragvorrichtung der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden,, daß auch bei Abstützung am fußboden der dafür erf©rderliche Stützfuß in sehr einfacher Weise ausgebildet und billig hergestellt werden kann und zugleich dem Handwerker die Möglichkeit gibt, die Tragvorrichtung schnell zu montieren und festzulegen und dennoch die Möglichkeit zu haben die Tragvorrichtung genau auszurichten«.
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß der Stützfuß eine mit nur einer Sehraube oder einem Bolzen veranker-bare Stützplatte aufweist, die sieh mit drei im gegenseitigen Abstand angeordneten Stützabschnitten einstellbar am Boden abstützt. Aufgrund dieser Ausbildung genügt es im Boden lediglich einen einzigen Dübel einzusetzen, mit dem die Stützplatte verspannt werden kann, während die Ausrichtung der Stützplatte im der Weise, daß das Tragrohr von der Stützplatte genau in der Senkrechten unterstützt wird, lediglich durch Veränderung der einzelnen Stützabsohnitte an der Stützplatte vor dem !Festziehen der Sehraube oder des Bolzens erreicht werden kann» Die drei Stützabschnitte können dureh entsprechende in der Stützplatte schraubbare Stellschrauben gebildet sein® Eine wesentlich ein-fächere und billigere Lösung ergibt sieh gemäß der !feuerung,
wenn wenigstens zwei der drei Stützabsehnitte durch aus der Ebene der Stützplatte herausgebogene und verformbare Bereiche ■- oder Lappen der Stützplatte gebildet siM» Hierbei kam die Ausrichtung mit wenigen Hammerschlägen auf #e-r- einen oder mehrere der Stützabsehnitti an Ort und Stelle erfolgen,", ohne daß dazu irgendwelche Sühxaubelemente oder dgl» Genötigt werden«
Der dritte Stützpunkt kann durch eine auf dem einzigen Bolzen sehrambbare Stellmutter unmittelbar an der Befestigungsstelle gebildet sein, Auch hierdurch werden keine zusätzlichen Schraub« elemente benötigt und es ergibt sieh eine sehr einfache lösung*
Vorteilhafterweise werden aber alle drei Stützafe-sehnitte durch aus der Stützplatte herausgebogene Lappen ©der dgl«, gebildet.
Die Feuerung wird nachfolgend anhand .schematischer Zeichnungen . an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
fig.1 zeigt in Seitenansicht eine Tragvorrichtung$ auf die sich die !feuerung bezieht mit einem Stützfuß" nach der Heuerung,
fig.2 zeigt den Stützfuß nach fig'.t in Draufsicht, fig.3 zeigt den Stützfuß in Vorderansicht,
fig.4 zeigt eine abgewandelte. Ausführungsform eines Stützfußes nach der feuerung in Seitenansicht,
Mg.5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stützfußes nach der Heuerung in Draufsieht.
Pig.6 zeigt in vergrößertem Maßstäbe einen Längsschnitt durch die Befestigungsstelle des Stützfußes nach Jig.5s» wobei der Schnitt entlang der Linie YI-TI geführt ist, während
Pig.7 den Stützfuß nach Mg.5 und 6 in Torderansicht zeigt.
Die Tragvorrichtung, auf die sieh die leuerung bezieht t umfaßt ein Tragrohr, vorzugsweise ein rechteckförmiges Profilrohr, ob-= wohl wie in Pig.2 bei 11a angedeutet, auch andere Profile, z.B. Kreisprofile oder elliptische Profile verwendet werden können·. In dem Tragrohr ist eine Querbohrung vorgesehen, in welcher ein Tragbolzen 2 einsetzbar ist, welcher durch die Glieder des Radiators 4 hindurchgreift und den Radiator gegen Abkippen am Tragrohr hält. In einigen lallen kann, wie angedeutet, der Bolzen 2 auch zur Befestigung der Tragvorrichtung an der Wand dienen. In anderen Pällen kann aber auch der Tragbolzen 2 unmittelbar am Tragrohr festgelegt sein. ,
Weiterhin ist auf dem Tragrohr eine Konsole 3 in Höhenriehtung verstellbar und festlegbar angeordnet,' die im dargestellten Bei-? spiel auf dem Tragrohr mit einem Sehe11enabschnitt verschiebbar ist und den Radiator im Bereieh der unteren Querverbindung 5 untergreift. -
Um die !Tragvorrichtung am Boden abstützen zu können, ist ein Stützfuß 6 vorgesehen, der gemäß der !Teuerung ausgebildet .ist«. Dieser Stützfuß umfaßt eine Stützplatte 8» auf welcher ein dem Querschnitt des Profilrohres 1 entsprechender Ansatz 11 befestigt ist, über welchen das Profil- oder Tragrohr 1 schiebbar ist«
Die Stützplatte 8 wird an drei Punkten am Boden abgestützt. Hierzu dienen im dargestellten Beispiel drei Stützfüße 9 und 10a» 10b, die beim dargestellten Beispiel durch abgebogene Abschnitte bzw« Lappen der Stützplatte gebildet sind» Weiterhin ist in der Stützplatte eine große Ausnehmung 12 vorgesehen,» durch welche ein Befestigungsbolzen 7 mit Hilfe einer Abdeokseheibe 13 mit erheblichem Spiel hindurehführbar ist, welcher Bolzen 7 in einem Dübel 7a im Boden schraubbar ist. Durch die große Ausnehmung 12 wird es möglieh, nach Vorbohren des Loches 7a ein nachträgliches Ausrichten in seitlicher Richtung sowohl nach vorne und nach hinten durchzuführen. Dadurch lassen sieh Toleranzen nachträglich ausgleichen und es braucht nicht eine übermäßig große Aufmerksamkeit beim Bohren des Loches für den Dübel aufgewendet zu werden. Die Stützplatte wird sicher durch denBolsen 7 am Boden festgelegt, wobei sich die Ausnehmung 12 in demjenigen Pläehenbereieh befindet, der durch die Verbindungslinien zwischen den drei Stützpunkten 10a und 10b begrenzt wird. Gleichzeitig läßt sich die senkrechte Achse des Ansatzes 11 und damit die senkrechte Achse des Tragrohres genau ausrichten, wobei bei Ausriehtungsfehlern einige wenige Schläge auf den einen oder mehrere der Stützpunkte für die Ausrichtung ausreichen» Damit wird die Montage wesentlich erleichtert, da Bodenunebenheiten oder leigungen des Bodens
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nicht mehl" durch Keile oder dgl» ausgeglichen zu-werden brauchen, sondern in dem Stützfuß selber ihren Ausgleich finden.
Um dem Stützfuß die nötige Steifigkeit zu verleihen, können geeignete Rippen 14 in der Stützplatte vorgesehen sein»
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Mg.4 weist die Stützplatte 20 einen Ansatz 21 für das (Dragrohr, sowie zwei lappenförmige Stützabsehnitte 22 auf, die auf der einen Seite des Ansatzes 21 an der Stützplatte 20 vorgesehen und aus deren Ebene herausgebogen sind. Der dritte Stützpunkt wird durch den Sehrafebolzen 23 seXbst gebildet, der in einen Bube1 27 eingeschraubt ist und durch eine relativ große Ausnehmung in der Stützplatte 20 himdurchragt* Auf dem Bolzen 23 ist eine Einstellmutter 24 schraubbar, auf die sieh die Stützplatte 26 auflegt, so daß bei Verstellen der S.ellmutter 24 die Höhenlage dieses Stützpunktes und damit die Lage der Achse des Ansatzes 21 nach Wunsch verändern lassen» ITaeh Vornahme der gewünschten Einstellung, läßt sieh der Stützfuß mit Hilfe der Mutter 25 festlegen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach denM-g.S bis Mg.7 ist der dritte Stützpunkt durch den bei Bildung der Ausnehmung 32 in der Stützplatte 30 ausgeklinkten Abschnitt 35 gebildet, der an einer Kante mit der Stützplatte verbunden bleibt und nach unten aus der Ebene der Stützplatte 30 gerollt ist, wie dies am besten aus Mg.6 ersichtlich ist. Die relativ breite Ausnehmung 32 wird
durch eine Überlegseheibe 57 überbrückt, auf der sich der Bolzen 33 abstützt. Ähnliche Einrollungen können für die anderen beiden Stützabschnitte 36a und 36b vorgesehen sein-, die unmittelbar an durch. Schultern 31 in der Stützplatte versteifte Abschnitte der Stützplatte angrenzen und beiderseits des Vor=» Sprunges 34 für das !Dragrohr angeordnet sind.
Durch die in den figuren angedeuteten Pfeile sind die verschiedenen linstellmögliehkeiten des Stützfußes wiedergegeben,, die nach Bohrung der erforderliehen Bohrung für den Dübel" "27 vorgenommen werden können.
Der neue Stützfuß läßt sich mit sehr einfachen Mitteln und geringem Materialaufwand herstellen, wobei nur ein einziges Schraubelement zum Festlegen des Stutzfuß.es am Boden ausreicht und den-= noch nachträglieh jede gewünschte Einstellung des Stützfußes sowohl in der horizontalen Ebene als auch gegenüber der Senkrechten in zwei zueinander senkrechten Ebenen ermöglicht. Durch den neuen Stützfuß wird die Herstellung, die Lagerhaltung und die Montage der !Tragvorrichtung wesentlich vereinfacht und verbilligt.
S chutzansprüche

Claims (6)

Sehutzansprii ο h e
1. Tragvorrichtung zur Halterung von Radiatoren, "bestehend aus einem senkrechten !Dragrohr, insbesondere Profilrohr, einer längs des Tragrohres verschiebbaren und festlegbaren, den Radiator tintergreifenden Konsole, einem am Tragrehr festlegbareny durch die Glieder des Radiators ragenden Tragbolzen sowie einem Stützfuß für das Tragrohr, dadurch -g e k e η na e i ο h η e t , daß der Stützfuß (6) eine mit einer einzigen Sehraube oder Bolzen (7) veränderbare Stützplatte (8) aufweist, die_ sioh mit drei im gegenseitigen Abstand angeordneten Stützabsohnitten (9, 10a, 10b) einstellbar am Boden abstützt«
2. Tragvorrichtung nach Anspruch !,dadurch g β k e η η ζ ei c h η e t , daß die einzige Befestigungssolraube oder Bolzen (7) durch eine Ausnehmung (12) ragt, die innerhalb des durch die Terbindungslinien der Stützabschnitte (9, 10a, 10b) begrenzten Pläßhe angeordnet ist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 2., dadurch ge k e η. η zeichnet , daß die Ausnehmung (12) in der Stützplatte (8) erheblich größer als der Durchmesser der Schraube (7) ist«.
4. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch g e ken nzeichnet, daß wenigstens zwei der drei Stützabschnitte (9, 10a, TQb) durch aus der Ebene der Stützplatte (8) gebogene, verformbare Bereiche oder lappen der Stützplatte gebildet sind»
5· Tragvorrichtung naeh Anspruch 4» dadurch g e k e umzeichnet , daß einer der Stützabsehnitte durch dem "bei Bildung der Ausnehmung (32) ausgeklinkten Plattenabsehnitt (35) gebildet ist.
6. tragvorrichtung nach Anspruch 1 "bis .4» dadurch g- e «■ kennzeichnet , daß der eine Stützabsehnitt durch eine auf der einzigen Schraube oder Bolzen (23) sehraubbare Stellmutter (24) gebildet ist·
7· Sragvorriehtung nach Anspruch 1 bis 6S dadurch g e k e η nz e i c h η e t » daß die Stützplatte (B bzwi 3Θ) Tersteifungsrippen (14) oder Yersteifungssehultern (31) aufweist.
DENDAT1992173D Tragvor richtung zur Halterung von Radiatoren Expired DE1992173U (de)

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DE1992173U true DE1992173U (de) 1968-08-22

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