DE199152C - - Google Patents

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DE199152C
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clockwork
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/32Time-controlled igniting mechanisms or alarm devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 34/. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch einen Wecker selbsttätig in Betrieb gesetzte Kochvorrichtung, und sie kennzeichnet sich durch eine Einrichtung', die bewirkt, daß die Bewegungsvorrichtung für den Zünder und für die Vorrichtung zur Freigabe des Brenners entweder unmittelbar nach der Abnahme des Kochgeschirrs selbsttätig wieder in die Sperrstellung bewegt oder daß sie in die
ίο Sperrstellung gebracht werden muß, bevor das Kochgeschirr abgenommen werden kann.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungs-
fonnen des Erfindungsgegenstandes. <
Bei der in Fig. ι und 2 dargestellten Einrichtung wird der Hebel 1, an dessert wagerecht gerichtetem Arme 2 sich der Haken 3 zur Aufnahme des Kochkesselhenkels befindet, einerseits durch eine Feder 10 und andererseits durch die Stange 4 und den Hebel 5 beeinflußt. Der Hebel 5 sitzt auf einer im Uhrwerk 13 angebrachten Achse 6. Diese wird durch eine an Weckerwerken übliche Sperrvorrichtung in der Stellung gehalten, in die sie gedreht wird, wenn der Arm 2 gehoben ist. Findet das Ausrücken der betreffenden Sperrklinke im Uhrwerk zur bestimmtes Zeit statt, so wird, wenn der Kochkessel eingehängt ist, infolge seines Gewichtes der Hebel 1 aus der in vollen Linien gezeichneten Stellung entgegen der Wirkung der Feder 10 in die punktiert dargestellte Stellung bewegt. Das Kochgefäß gelangt durch das Senken in die Nähe des Brenners 7, und es wird in bereits bekannter Weise durch die mit dem Hebel 1 verbundene Stange 9 der Deckel 14, an dem sie angelenkt ist, von dem Behälter für den Brennstoff zurückbewegt und gleichzeitig wird eine am Deckel befindliche Reibfläche 8 an einem in einen federnden Halter 11 eingesteckten Zündholz vprbeibewegt, wodurch dieses entzündet wird.
.Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Hebel 5 mit einem Haken 12 versehen und so gestaltet, daß dieser über den Haken 3 greift und ihn schließt, wenn er während der Kochstellung gesenkt ist. Es muß infolgedessen, wenn das Kochgeschirr abgenommen werden soll, der Hebel 5 mit dem Haken' 12 gehoben werden. Dadurch wird der Hebel 1 vermittels der Stange 4 in die in ununterbrochenen Linien gezeichnete Stellung gebracht, wodurch der Brennstoffbehälter durch den Deckel 14 geschlossen und die Reibfläche in die für das Anzünden geeignete Stellung zurückgeführt wird.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird das Kochgefäß an einem am Gestell festen Haken 17 aufgehängt, und der Hebel 1 wird ebenfalls, wie bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung, durch eine Feder beeinflußt, die sich jedoch im Wecker selbst befindet. Der Haken 12, durch den das Aushängen des Kochkessels so lange verhindert wird, als dieser nicht hochgehoben und der Hebel 1 nicht in die durch das Uhrwerk gestützte Stellung gekommen ist, ist hier an dem Hebel 1 angebracht.
Um das sonst oft vorkommende Unterlassen des Aufziehens der Weckuhr selbst zu verhüten, kann an dem Wecker (vgl. Fig. 1) eine Scheibe 18 angeordnet sein. Diese ist so mit der Federnuß durch ein Getriebe ver-
bunden, daß sie einmal umgekehrt wird, wenn die Feder gänzlich abgelaufen ist. Ist die Feder aufgezogen, so nimmt die Scheibe 18 eine bestimmte Stellung ein. Die Scheibe ist nun mit einem Ausschnitt 19 versehen, der sich, wenn die Uhr gänzlich aufgezogen ist, über dem Haken 3 des Armes 2 befindet, und es kann dann das Einhängen des Kessels stattfinden, während das im anderen Falle nicht möglich ist, weil der Rand der Scheibe dann den Haken ungefähr berührt. Die Einrichtung ist aber nicht Gegenstand der, Erfindung.
Die Weckvorrichtung wird bei der vorliegenden Einrichtung in bekannter Weise durch eine Pfeife 20 gebildet, die mit dem Kochgefäßdeckel verbunden ist und durch den abblasenden Dampf in Tätigkeit gesetzt wird, sobald das Kochen beginnt.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    . i. Durch einen Wecker in Betrieb zu setzende Kochvorrichtung mit einem nach Auslösen durch das Uhrwerk infolge des Gewichts des Kochgeschirrs das Zündholz entzündenden und den Deckel vom Brenner bewegenden Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in bekannter Weise unter dem Einfluß einer Feder stehende Hebel (1) so angeordnet und mit der Sperrvorrichtung des Uhrwerks verbunden ist, daß er unmittelbar nach Abnahme des Kochgeschirrs durch die Feder selbsttätig wieder in die Sperrstellung bewegt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (1) durch einen besonderen Hebel (5) mit einem den Haken (3) des Hebels (2) schließenden Haken (12) in die Sperrstellung gebracht werden muß, bevor das Kochgeschirr abgenommen werden kann.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgeschirr an einem festen Haken (17) aufgehängt wird, daß dagegen, der Hebel (1), der beim Freigeben durch das Uhrwerk durch eine Feder bewegt wird und das Zündholz entzündet sowie den Brenner öffnet, mit einem den zum Einhängen des Köchgeschirrs dienenden Haken (17) schließenden Haken (12) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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