DE19903803A1 - Rollgitter und Verfahren zur Herstellung eines Rollgitters - Google Patents

Rollgitter und Verfahren zur Herstellung eines Rollgitters

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Abstract

Es wird ein Rollgitter mit im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Rollgitters beim Öffnen und Schließen angeordneten seitlich geführten Gitterstäbe (1) und mit die Gitterstäbe (1) gelenkig verbindenden Verbindungsgliedern (3, 16) vorgeschlagen, wobei die Verbindungsglieder (3, 16) einstückig ausgebildet sind und Längsöffnungen zur Aufnahme der Gitterstäbe (1) mit geschlossener trennfugenfreier Mantelfläche aufweisen. Außerdem wird ein Verfahren zur Herstellung derartiger Rollgitter vorgeschlagen.

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Rollgitter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und von einem Verfahren zur Herstellung von Rollgittern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
Derartige Rollgitter werden hauptsächlich an Tiefgaragen zum Verschließen von Ein- und Ausfahrten und an Schaufenstern zur Absicherung eingesetzt. Hierbei kommt es auf große Öffnungsquerschnitte an, um für eine ausreichende Belüftung zu sorgen und den Einblick von außen zu ermöglichen. Außerdem sollen die Rollgitter so stabil sein, daß sie mechanischen Manipulationen von außen widerstehen, so daß ein Eindringen Unberechtigter in den durch das Rollgitter verschlossenen Bereich verhindert werden kann.
Bekannt sind beispielsweise Rollgitter, bei denen zu halben Rauten gebogene Gitterstäbe gelenkig über Verbindungsglieder miteinander verbunden sind. Bei einem bekannten Rollgitter dieser Art (G 83 31 407) bestehen die Verbindungsteile aus Blechteilen, die in einem Arbeitsgang im Anschluß an das Zusammensetzen des Rollgitters umgebogen und geschlossen werden. Als nachteilig erweist sich bei diesen Rollgittern, daß die Verbindungsteile mit üblichen Werkzeugen aufgebogen werden können, und sich Unberechtigte auf diese einfache Weise Zugang verschaffen können.
Darüber hinaus ist es bekannt, die Gitterstäbe eines Rollgitters über Verbindungselemente miteinander zu verbinden, welche aus Strangpreßprofilen bestehen. Hierzu werden zwei unterschiedliche Profilteile um die Gitterstäbe gelegt und ineinander geschoben. Ein Nachteil dieser Verbindungselemente besteht darin, daß zur Herstellung der beiden Profilteile zwei Strangpreßwerkzeuge notwendig sind. Die Herstellung dieser Strangpreßwerkzeuge ist teuer und aufwendig. Außerdem können die beiden Verbindungselemente mithilfe geeigneter Werkzeuge auf einfache Weise getrennt werden. Die Oberfläche der Verbindungselemente bietet genügend Angriffsfläche um die Werkzeuge so anzusetzen, daß die Elemente auseinandergedrückt oder auseinandergebrochen werden.
Die Erfindung und ihre Vorteile
Demgegenüber haben das erfindungsgemäße Rollgitter mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und das Verfahren zur Herstellung eines Rollgitters mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 13 den Vorteil, daß die Verbindungsglieder einstückig aus gebildet sind, und daß in den Verbindungsgliedern Längsöffnungen für die Gitterstäbe vorgesehen sind. Die Längsöffnungen weisen eine trennfugenfreie Mantelfläche auf. Die Gitterstäbe werden von den Verbindungsgliedern in dem Bereich, in dem diese an den Gitterstäben angreifen, vollständig umschlossen. Die geschlossene Mantelfläche bietet keine Angriffmöglichkeit für Werkzeuge, um die Verbindungsglieder aufzubrechen oder aufzubiegen. Damit ist durch das erfindungsgemäße Rollgitter eine höhere Sicherheit im Bezug auf Zerstörung des Rollgitters durch äußere Manipulationen gegeben.
Zur Herstellung des Rollgitters werden mehrere Gitterstäbe beispielsweise mit Hilfe eines Stempels und einer Matrize in die gewünschte Form gebogen und dann parallel zueinander angeordnet. Anschließend werden die Verbindungsglieder auf die gebogenen, noch nebeneinander angeordneten Gitterstäbe aufgeschoben und jeweils an die durch das Biegemuster vorgegebenen Positionen gebracht. Abschließend werden die Gitterstäbe auseinandergeschwenkt. Das Rollgitter erhält dabei seine endgültige Form und kann an dem vorgesehenen Ort eingebaut werden. Auf diese Weise kann das Herstellungsverfahren des Rollgitters stark vereinfacht werden. Außerdem kann das Rollgitter in beliebigen Abmessungen hergestellt werden.
Es ist auch möglich, die Verbindungsglieder zuerst auf die nebeneinander angeordneten, noch geraden Gitterstäbe zu schieben und dann die Gitterstäbe mit Hilfe von Stempel und Matrize zu biegen. Hierzu müssen die Verbindungsglieder an den durch das gewünschte Gittermuster vorgegebenen Positionen angebracht werden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Verbindungsglieder massiv. Dadurch weisen sie eine besonders hohe Stabilität auf.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Verbindungsglied zwei zylindrische Öffnungen auf, in welchen je ein Gitterstab gelenkig gelagert ist. Die beiden durch das Verbindungsglied verbundenen Gitterstäbe kommen auf diese Weise nicht miteinander in Berührung, da jeder der Gitterstäbe im Bereich des Verbindungsgliedes vollständig umschlossen wird. Die zylindrischen Öffnungen können beispielsweise einen kreisförmigen, ovalen oder flachrunden Querschnitt aufweisen. Eckige Querschnitte sind jedoch ebenfalls möglich.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind senkrecht zur Bewegungsrichtung des Rollgitters geradlinig verlaufende Querstäbe vorgesehen. Die Verbindungsglieder weisen eine dritte zylindrische Öffnungen auf, in der jeweils ein Querstab gelagert ist. Es können auch noch weitere zylindrische Öffnungen in den Verbindungsgliedern vorgesehen sein, so daß weitere Querstäbe eingeschoben werden können. Derartige Querstäbe dienen zur zusätzlichen Stabilisierung des Rollgitters.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Verbindungsglieder aus Aluminium oder auch aus Aluminiumlegierungen. Dies hat den Vorteil, daß es sich leicht verarbeiten läßt und ein geringes Gewicht aufweist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Verbindungsglieder aus Stahl. Gegenüber Aluminium weist Stahl ein höheres Gewicht und eine höhere Stabilität auf.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Verbindungsglieder durch ein Strangpreßverfahren hergestellt. Strangpreßverfahren ermöglichen eine schnelle und kostengünstige Art und Weise der Herstellung.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Verbindungsglieder durch ein spanendes Verfahren hergestellt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Gitterstäbe und/oder die Querstäbe einen runden Querschnitt auf.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Querschnitt der Gitterstäbe und/oder der Querstäbe eine längliche, an den Schmalseiten abgerundete Form auf. Diese Form des Querschnitts wird auch als flachrund bezeichnet. Stäbe mit derartigem Querschnitt lassen sich besonders gut in die gewünschte Form biegen. Darüber hinaus können bei derartigen Stäben die Verbindungsglieder auch im gebogenen Zustand aufgeschoben werden. Vorteilhafterweise sind die Öffnungen für die Gitterstäbe in den Verbindungsgliedern hierzu rund. Dies erleichtert das Aufschieben der Verbindungsglieder auf die Gitterstäbe und das Verschwenken der Gitterstäbe beim Aufrollen des Rollgitters. Die in den Verbindungsgliedern vorgesehenen Öffnungen für die Querstäbe sind in ihrer Form jedoch an die Form der Querstäbe angepaßt, so daß die Querstäbe arretiert sind.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bilden die mit Verbindungsgliedern verbundenen Gitterstäbe ein Rautenmuster. Jeder einzelne Gitterstab weist dabei jeweils halbe Rauten auf. Derartige Rollgitter bieten einen relativ großen Öffnungsquerschnitt und garantieren außerdem eine ausreichende Stabilität. Mit den Gitterstäben können jedoch auch Rechtecksmuster oder Wellenmuster erzielt werden. Hierzu sind die Gitterstäbe entsprechend zu biegen. Dies ist durch die Verwendung geeigneter Profiliervorrichtungen, wie beispielsweise Stempel und Matrizen, bei dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich. Durch die zu einem Muster gebogenen Gitterstäbe werden die Verbindungsglieder nach dem Auseinanderschwenken in ihrer Position relativ zu den Gitterstäben arretiert und können sich nicht verschieben.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Gitterstäbe im Randbereich des Rollgitters so umgebogen, daß sie parallel zur Bewegungsrichtung verlaufen. Auf diese Weise werden auch die Verbindungsglieder in den Randbereichen des Rollgitters in ihrer Position relativ zu den Gitterstäben fixiert.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Rollgitters mit im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Rollgitters beim Öffnen oder Schließen angeordneten seitlich geführten Gitterstäben und mit die Gitterstäbe gelenkig verbindenden Verbindungsgliedern ist vorgesehen, daß zunächst gerade Gitterstäbe in die für das gewünschte Gittermuster notwendige Form gebogen und dann parallel nebeneinander angeordnet werden. Anschließend werden die Verbindungsglieder auf die parallel nebeneinander angeordneten Gitterstäbe aufgeschoben. Danach werden die Gitterstäbe zu einem Rollgitter auseinandergeschwenkt. Beim Auseinanderschwenken werden beispielsweise benachbarte Gitterstäbe in spiegelbildlicher Position angeordnet. Auf diese Weise entsteht das jeweilige Gittermuster. Abschließend können in die Verbindungsglieder Querstäbe eingeschoben werden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden zum Biegen der Gitterstäbe ein Stempel und eine Matrize verwendet. Je nach Größe des Stempels und der Matrize kann ein Gitterstab oder eine große Anzahl von Gitterstäben in einem Arbeitsgang in die vorgegebene Form gebogen werden. Dies erleichtert und beschleunigt das Herstellungsverfahren für das Rollgitter.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden für die Verbindungsglieder in ein massives langgestrecktes Profil mindestens zwei Längsöffnungen in achsialer Richtung eingebracht. Anschließend werden die Verbindungsglieder von dem Profil abgetrennt. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle Herstellung der Verbindungsglieder.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Längsöffnungen gebohrt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Längsöffnungen einen kreisförmigen Querschnitt haben. Bei eckigen Öffnungsquerschnitten empfehlen sich andere Verfahren. Die in das Verbindungselement eingearbeiteten Längsöffnungen zeichnen sich dadurch aus, daß sie auf der den Gitterstäben zugewandten Mantelfläche keine Fugen oder Öffnungen aufweisen. Damit bestehen keine Angriffspunkte, um Werkzeuge anzusetzen, mit denen die Verbindungsglieder aufgebrochen werden können.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Verbindungsglieder durch ein Strangpreßverfahren oder durch ein spanendes Verfahren hergestellt.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Längsöffnungen im Strangpreßverfahren eingearbeitet. So kann ein zusätzlicher Arbeitsschritt zum Einarbeiten der Öffnungen eingespart werden.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rollgitters dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Rollgitter in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 schematische Darstellung der Herstellung der Verbindungsglieder;
Fig. 3 weiteres Ausführungsbeispiel eines Verbindungsgliedes,
Fig. 4 Ausschnitt aus einem Rollgitter nach Fig. 1;
Fig. 5 Einlegen eines Gitterstabes in Stempel und Matrize,
Fig. 6 Biegen der Gitterstäbe,
Fig. 7 Aufschieben der Verbindungsglieder,
Fig. 8 Rollgitter mit Gitterstäben und Verbindungsgliedern,
Fig. 9a Rollgitter aus Fig. 8 in einer Seitenansicht,
Fig. 9b Rollgitter aus Fig. 9a mit auseinandergeschwenkten Gitterstäben,
Fig. 10 Rollgitter aus Fig. 8 und 9 mit auseinandergeschwenkten Gitterstäben,
Fig. 11 Einschieben der Querstäbe,
Fig. 12 Ausschnitt aus einem Rollgitter mit Gitterstäben, Querstäben und Verbindungsgliedern,
Fig. 13 Ausschnitt aus dem Rollgitter aus Fig. 12,
Fig. 14 Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Gitterstabs.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Rollgitter in perspektivischer Ansicht dargestellt. Das Rollgitter besteht aus zu halben Rauten gebogenen Gitterstäben 1 und geradlinig verlaufenden Querstäben 2. Gitterstäbe und Querstäbe sind über Verbindungsglieder 3 gelenkig miteinander verbunden. Seitlich ist das Rollgitter in Laufschienen 4 geführt, welche beispielsweise an einer nicht dargestellten Mauer befestigt sein können. Zum Aufrollen des Rollgitters ist eine Achse 5 vorgesehen, welche durch einen Getriebemotor 6 angetrieben wird.
In Fig. 2 ist schematisch die Herstellung der Verbindungsglieder 3 dargestellt. In ein langgestrecktes massives Profil 7 werden hierzu parallel verlaufende zylindrische Öffnungen 8 bis 10 eingebohrt. Anschließend werden die Verbindungsglieder 3 von dem langgestreckten Profil 7 abgetrennt. In den zylindrischen Öffnungen 8 bis 10 können zwei Gitterstäbe und ein Querstab gelenkig gelagert werden. Hierzu weisen die zylindrischen Öffnungen einen etwas größeren Querschnitt als die entsprechenden Gitterstäbe auf. Auch Gitter- oder Querstäbe mit einem rechteckigen Querschnitt können in kreisrunden Längsöffnungen gelagert werden. Hierzu ist der Querschnitt der kreisrunden Öffnung größer zu wählen als die Diagonale des rechteckigen Querschnitts des Gitterstabs.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Verbindungsgliedes 16 dargestellt. Es kann auf dieselbe Weise wie das Verbindungsglied 3 hergestellt werden. Im Unterschied zu Verbindungsglied 7 weist das Verbindungsglied 16 neben den beiden kreisrunden zylindrischen Öffnungen 8 und 10 für die Gitterstäbe eine flachrunde zylindrische Öffnung 17 für die Querstäbe auf.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt aus einem Rollgitter nach Fig. 1 dargestellt. Die zu einem Rautenmuster gebogenen Gitterstäbe 1 weisen im Bereich der Verbindungsglieder 16 einen geradlinigen Gitterstabschnitt 11 auf. Dieser geradlinige Abschnitt erlaubt eine einfache und zuverlässige gelenkige Lagerung der Gitterstäbe in den Verbindungsgliedern. Die sich an die Abschnitte 11 anschließenden abgekanteten Bereiche 12 der Gitterstäbe verhindern ein Verschieben der Verbindungsglieder 16 relativ zu den Gitterstäben 1.
Die Fig. 5 bis 12 zeigen schematisch die Herstellung des Rollgitters. Zunächst werden gemäß Fig. 5 gerade Gitterstäbe 13 in Stempel 14 und Matrize 15 eingelegt und gemäß Fig. 6 zu einem Gitterstab 1 gebogen. Anschließend werden, wie in Fig. 7 dargestellt, mehrere Gitterstäbe 1 parallel zueinander angeordnet und die Verbindungsglieder 16 auf die Gitterstäbe so aufgeschoben, daß sie wie in Fig. 8 gezeigt angeordnet sind. Schließlich werden die Gitterstäbe 1 in Richtung der in Fig. 9a markierten Pfeile auseinandergeschwenkt. Das Rollgitter erhält dadurch die in Fig. 9b und Fig. 10 dargestellte Form. Abschließend werden in die Verbindungsglieder 16 die Querstäbe 2 eingeschoben. Das fertige Rollgitter ist in Fig. 12 dargestellt.
Fig. 13 zeigt einen Ausschnitt aus dem Rollgitter in Fig. 12. Hier ist erkennbar, daß das Verbindungsglied 16 die Gitterstäbe 1 und den Querstab 2 vollständig umschließt. Auf der nach außen weisenden Mantelfläche weist das Verbindungsglied 16 keine Trennfugen auf, an welche Werkzeuge zur Beschädigung des Verbindungsglieds angesetzt werden könnten. Das Verbindungsglied wird durch die abgekanteten Bereiche der Gitterstäbe 1 an einem Verschieben gehindert. Der Querstab 2 stabilisiert das Rollgitter zusätzlich.
In Fig. 14 ist ein Ausführungsbeispiel eines Gitterstabs 1 im Querschnitt dargestellt. Der Querschnitt hat eine längliche an den Seiten abgerundete Form. Die Querstäbe können denselben Querschnitt aufweisen.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
1
Gitterstab
2
Querstab
3
Verbindungsglied
4
Laufschiene
5
Achse
6
Getriebemotor
7
langgestrecktes Profil
8
zylindrische Öffnung
9
zylindrische Öffnung
10
zylindrische Öffnung
11
geradliniger Gitterstababschnitt
12
abgekanteter Bereich eines Gitterstabs
13
gerader Gitterstab
14
Stempel
15
Matrize
16
Verbindungsglied
17
flachrunder Hohlzylinder

Claims (18)

1. Rollgitter
mit im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Rollgitters beim Öffnen oder Schließen angeordneten, seitlich geführten Gitterstäben (1) und
mit die Gitterstäbe (1) gelenkig verbindenden Verbindungsgliedern (3, 16), dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsglieder (3, 16) einstückig ausgebildet sind, und
daß in den Verbindungsgliedern Längsöffnungen zur Aufnahme der Gitterstäbe vorgesehen sind und die Längsöffnungen eine geschlossene trennfugenfreie Mantelfläche aufweisen.
2. Rollgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder massiv sind.
3. Rollgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (3, 16) als Längsöffnungen zwei zylindrische Öffnungen (8, 10) aufweisen, und daß in jeder der zylindrischen Öffnungen (8, 10) je ein Gitterstab (1) gelenkig gelagert ist.
4. Rollgitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zur Bewegungsrichtung des Rollgitters geradlinig verlaufende Querstäbe (2) vorgesehen sind, und daß die Verbindungsglieder (3,16) als Längsöffnung eine dritte zylindrische Öffnung (9, 17) aufweisen, in dem jeweils ein Querstab (2) gelagert ist.
5. Rollgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (3, 16) aus Aluminium bestehen.
6. Rollgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (3, 16) aus Stahl bestehen.
7. Rollgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (3, 16) durch ein Strangpreßverfahren hergestellt sind.
8. Rollgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (3, 16) durch ein spanendes Verfahren hergestellt sind.
9. Rollgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe (1) und/oder die Querstäbe (2) einen runden Querschnitt aufweisen.
10. Rollgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Gitterstäbe (1) und/oder der Querstäbe (2) eine längliche, an den Schmalseiten abgerundete Form aufweist.
11. Rollgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Verbindungsgliedern (3, 16) verbundenen Gitterstäbe (1) ein Rautenmuster bilden.
12. Rollgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe im Randbereich des Rollgitters umgebogen sind, und daß die umgebogenen Abschnitte parallel zur Bewegungsrichtung des Rollgitters verlaufen.
13. Verfahren zur Herstellung eines Rollgitters mit im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Rollgitters beim Öffnen oder Schließen angeordneten, seitlich geführten Gitterstäben (1) und mit die Gitterstäbe gelenkig verbindenden Verbindungsgliedern (3, 16), insbesondere zur Herstellung eines Rollgitters nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
daß die Gitterstäbe mithilfe eines Stempels und einer Matrize gebogen werden, und
daß die Verbindungsglieder (3, 16) auf die Gitterstäbe aufgeschoben und in vorgebenen Abständen angeordnet werden,
daß die Gitterstäbe zu einem Rollgitter auseinandergeschwenkt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Auseinanderschwenken der Gitterstäbe in die Verbindungsglieder (3, 16) Querstäbe (2) eingeschoben werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindungsglieder in ein massives langgestrecktes Profil mindestens zwei Längsöffnungen in achsialer Richtung eingearbeitet werden, und daß die Verbindungsglieder von dem Profil abgetrennt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsöffnungen gebohrt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder durch ein Strangpreßverfahren oder durch ein spanendes Verfahren hergestellt werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsöffnungen im Strangpreßverfahren eingearbeitet werden.
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