DE198300C - - Google Patents

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DE198300C
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pliers
lifting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/04Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by magnetic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
."- M 198300 ~ KLASSE 35 δ. GRUPPE
DUISBURGER MASCHINENBAU-AKT.-GES. vorm. BECHEM & KEETMAN in DUISBURG.
Greifvorrichtung für Hebezeuge, insbesondere zum Blockverladen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1905 ab.
Bei den bekannten Hebezeugen mit unabhängig voneinander in Betrieb zu nehmenden Greiferzangen und Hebemagneten, wie solche insbesondere zum Blockverladen verwendet werden, muß, um die Greiferzangen in die arbeitsbereite Stellung gelangen zu lassen, die magnetische Hebevorrichtung von dem Gehänge des Hebezeuges abgenommen werden. Demgegenüber kommt es gemäß
ίο vorliegender Erfindung darauf an, daß eine Greiferzangenvorrichtung und eine magnetische Hebevorrichtung an einem gemeinsamen Traggerüst in der Weise in ihrer gegenseitigen Lage verstellbar sind, daß, ohne die eine oder andere Vorrichtung von dem Traggerüst abzunehmen, beide Einrichtungen durch die gegenseitige Lagenveränderung abwechselnd in die Stellung für die Arbeitsbereitschaft gebracht werden können. Durch diese Anordnung wird ein beschleunigtes Arbeiten erzielt und an Arbeitskräften, wie solche bisher für die besondere Bedienung der magnetischen Hebevorrichtungen notwendig waren, gespart. Denn die Ausschaltung der Magnete erfolgt nicht durch Abnehmen, wie bisher, sondern durch die von der gemeinsamen Bedienungsstelle aus bewirkte Lagenveränderung zu der Greiferzangenvorrichtung. Die gemäß der Erfindung verwendete magnetische Hebevorrichtung dient lediglich dazu, aus einer Reihe nebeneinanderliegender Blöcke ein oder mehrere Stücke herauszugreifen und für die Greiferzangenvorrichtung bereitzulegen, welch letztere das eigentliche Verladen besorgt. Hierbei ergibt sich der Vorteil, daß infolge der nur kurzen Betriebsdauer der elektromagnetischen Hebevorrichtung wesentlich an Strom gespart wird.
Wenn die Umschaltung der beiden Greifvorrichtungen durch ein beliebig angetriebenes Schaltgestänge erfolgt, so ist es von Vorteil, eine Einwirkung der Antriebsvorrichtung jenes Schaltgestänges auf die Schließkraft der Greiferzange zu vermeiden. Zu ■ dem Zweck läßt sich die Greiferzangenvorrichtung derart an dem Tragteil für die magnetische Hebevorrichtung verschiebbar anordnen, daß beim Anheben durch das Schaltgestänge die Zangenschenkel geöffnet werden, während beim Niedergehen des Schaltgestänges die Greiferzangen von letzterem abgeschaltet werden, so daß die Schließkraft lediglich durch das eigene Gewicht der Zange in Verbindung mit dem Blockgewicht ausgeübt wird.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 8 der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Das eine Greif werkzeug, der Hebemagnet 1, ist am unteren Ende eines Traggerüstes 2 in geeigneter Weise befestigt (Fig. 6), während das andere Greifzeug, die Greiferzange 3, an dem. Traggerüst 2 auf und ab beweglich ist. Dies geschieht durch Vermittlung des auf der Laufkatze 23 angeordneten Antriebs 4 (Fig. 7), der mittels Rädervorgelege 5, 6, Spindel 7 und Zahnräder 8, 9 ein am oberen Ende mit Gewinde 10 versehenes Gestänge n
in der Höhe verstellt. Letzteres führt sich hierbei mit den Führungskörpern 28 in Führungen 29 des Traggerüstes 2.
Das Schaltgestänge 11 ist am unteren Ende mit einem Querstück 12 versehen, an dessen Zapfen 13 die beiden Zangenschilde 14, 15 hängen.
An den Schilden 14, 15 sind die Zangenarme 16 in den Drehpunkten 17 beweglich gelagert. Die Zangenarme 16 sind bei 18 mit Verbindungsgliedern 19 beweglich verbunden, die an einem Bügel 20 angelenkt sind. Der Bügel 20 umschließt das Traggerüst 2, so daß er bei einer Höhenverstellung des Gestänges 11 ebenfalls auf und ab bewegt wird. Die Zangenschilde 14, 15 sind mit Schlitzen 21, 22 versehen, in die die Zapfen 13 des Gestänges 11 eingreifen. Das Traggerüst 2 und mit ihm das Schaltgestänge 11 sind in dem an der Laufkatze 23 befestigten Gerüst 24 durch ein besonderes Windwerk 25 auf und ab beweglich. Das Zahnrad 8 führt sich hierbei auf der Spindel 7 mittels Feder in einer Nut 26.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn mit dem Hebemagneten 1 allein gearbeitet werden soll, wird das Gestänge 11 mit der an ihm hängenden Zange 3 durch den Antrieb 4 in die in Fig. 5 dargestellte Lage bewegt. Die Anordnung kann hierbei vorteilhaft so getroffen sein, daß der Antrieb in der höchsten Stellung der Zange durch einen Ausschalter stromlos gemacht wird. Der hierzu gehörige Steuerschalter wird zweckmäßig mit einem Kontakt versehen, der den Magneten 1 erst bei hochgezogener Greiferzange unter Strom setzt. Die näheren Einrichtungen hierfür sind auf der Zeichnung nicht dargestellt.
Wenn umgekehrt mit der Greiferzange 3 allein gearbeitet werden soll, wird das Schaltgestänge 11 durch Vermittlung des Antriebs 4 und der Triebwerke 5, 6, 8 und 9 wieder herabgelassen, und zwar in die Stellung Fig. 1.
In dieser Lage befindet sich die Zange 3 in geöffnetem Zustande, wobei der Bügel 20 auf besonderen Auflagern 27 am Traggerüst 2 aufsitzt. Bei weiterem Senken des Gestänges 11 mit der Zange 3 verhindern die Auflager 27 eine weitere Abwärtsbewegung des Bügels 20, so daß sich die Zange schließt und das Ladestück erfaßt (Fig. 4). Die Schlitze 21, 22 verhindern hierbei, daß durch den Antrieb 4 eine Schließkraft auf die Zangenarme 16 ausgeübt werden kann, indem sich das Gestänge 11 bei der Weiterdrehung mittels des Querstücks 12 und der Zapfen 13 in den Schlitzen 21, 22 der Zangenschilder 14, 15 frei nach unten bewegen kann. Bei gefaßtem Ladestück ist demnach die Greiferzange 3 von dem Schaltgestänge 11 abgeschaltet, so daß die Schließkraft nur durch das Eigengewicht der Zange in Verbindung mit dem Gewicht des Ladestückes ausgeübt und die Last von dem Traggerüst 2 des Hebetnagneten aufgenommen wird.
Die Erfindung kann in ihren Einzelheiten naturgemäß abgeändert sein. Dies gilt insbesondere von der Anzahl der Hebemagnete und der Zangen, indem sich beispielsweise für besonders lange Werkstücke die Anordnung von mehreren Zangen und Hebemagneten nebeneinander als notwendig erweisen wird. Die Anordnung könnte auch umgekehrt so getroffen sein, daß die Zange fest und der Magnet auf und ab beweglich ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Greifvorrichtung für Hebezeuge, insbesondere zum Blockverladen, die gegenüber einem an demselben Traggerüst angebrachten Hebemagneten senkrecht verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Greiferzangenvorrichtung sich gegenüber dem Hebemagneten lotrecht zwangläufig derart einstellen läßt, daß ohne Abnehmen der einen oder anderen Vorrichtung (1, 3) von dem Traggerüst (2) beide Vorrichtungen (1, 3) abwechselnd in die Arbeitsstellung gebracht werden können.
2. Greifvorrichtung für Hebezeuge gemäß Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Traggerüst (2), dessen unteres Ende die magnetische Hebevorrichtung (1) trägt, die Greiferzangenvorrichtung durch ein Schaltgestänge (11) in der Höhenlage verschiebbar ist, so daß sie einerseits unter gleichzeitigem Öffnen der Zangenschenkel gehoben, andererseits gesenkt und durch Vermittlung von die Weiterverschiebung des Bügels (20) verhindernden Auflagern (27) geschlossen werden kann, wobei durch Anordnung von Schlitzen (21, 22) in den Zangenschildern (14, 15), in denen sich das Gestänge (11) mit Zapfen (13) führt, eine Abschaltung der Greiferzangenvorrichtung vom Gestänge (11) bewirkt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012001599A1 (de) 2012-01-26 2013-08-01 Stefan Görke Transportlagesicherungsvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102012001599A1 (de) 2012-01-26 2013-08-01 Stefan Görke Transportlagesicherungsvorrichtung
DE102012001599B4 (de) * 2012-01-26 2020-09-17 Stefan Görke Transportlagesicherungsvorrichtung

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