DE19829625A1 - Fahrgeschäft - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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Abstract
Bei einem Fahrgeschäft wird der Fahrgast (40) in einem Gurtzeug (42) an einer oder mehreren Ketten, Seilen oder Stangen (52) hängend im Kreis oder unter einer Fahrspur herumgeflogen. Wenn die Ketten, Seile oder Stangen (52) von hinten an das Gurtzeug (42) angeschlossen werden, wird der Fahrgast in einer mit dem Gesicht nach unten weisenden und nach vorn gerichteten schwebenden Stellung gehalten, in der er seine Arme und Beine ausstrecken und frei bewegen kann. Bei dem Fahrgast entsteht das Gefühl des Fliegens oder Schwebens. Es kann ein Drehgelenk zwischen dem Gurtzeug und den Verbindungsketten, -seilen oder -stangen vorgesehen sein, damit sich der Fahrgast frei drehen kann. Ferner kann eine vom Fahrgast aktivierbare Bremse und/oder auch eine Steuerung für die Richtung dazu gehören, damit er die gewünschte Stellung beinhalten kann.
Description
Die Erfindung betrifft Fahrgeschäfte, wie sie insbesondere in Vergnügungsparks und auf
Rummelfesten Verwendung finden.
Fahrgeschäfte, die den Fahrgast in Bewegung versetzen, sind in Vergnügungsparks, bei
Karnevals und auf Rummelfesten schon lange populär. Die Fahrten damit erzeugen einen
Nervenkitzel, indem der Fahrgast nach Größe und Richtung sich ändernden Beschleuni
gungen ausgesetzt und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten befördert wird.
Herkömmliche Fahrgeschäfte mit Drehbewegungen setzen die Fahrgäste Rotationsbewe
gungen und Zentrifugalbeschleunigungen aus, wobei zusätzliche Erregungseffekte durch
weitere vertikale Beschleunigungskomponenten hervorgerufen werden mögen, indem der
Fahrgast auf dem vorgegebenen Fahrweg nach oben oder unten bewegt wird. Im Gegen
satz dazu setzt die Achter- bzw. Berg- und Talbahn zusätzlich zu den Elementen der zen
trifugalen und/oder der zentripetalen (zum Mittelpunkt strebenden) Beschleunigung den
Fahrgast einer translatorischen Beschleunigung in verschiedenen Richtungen aus, während
die Fahrgäste auf der vorgegebenen Fahrspur entlangfahren.
Herkömmliche Fahrgeschäfte mit Drehbewegungen haben Kabinen oder Sitze, die norma
lerweise an Ketten, Seilen oder Stangen von einem erhöhten Drehgestell oder Karussell
herabhängen. Andere Fahrgeschäfte, einschließlich einiger Achter- oder Berg- und Tal
bahnen, haben Fahrzeuge oder Kabinen, die unterhalb einer oder mehrerer Fahrschienen
bzw. ähnlicher Hängeeinrichtungen angebracht sind. Bei einigen dieser herkömmlichen
Fahrgeschäfte kann die Kabine, der Sitz bzw. das Fahrzeug durch zentrifugale Kräfte
und/oder eine andere Art der Beschleunigung auch zum Drehen gebracht werden, wenn
das Geschäft in Betrieb ist, wodurch ein zusätzlicher Nervenkitzel entsteht.
Obwohl diese Arten von Fahrgeschäften mit Drehbewegung stets ein Erfolg waren, haben
die Kunden von Vergnügungsparks doch immer höhere Erwartungen und suchen nach
immer aufregenderen Erlebnissen. Demzufolge entsteht ein Bedarf nach immer neuen und
immer aufregenderen Fahrgeschäften.
Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein Fahrgeschäft zu schaffen, das
dem Fahrgast ein besonders aufregendes Fahrerlebnis vermittelt.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß der Fahrgast an einem Gurtzeug - im fol
genden auch Gurt genannt - hängend von einer oder mehreren Ketten, Seilen, Stangen
oder dergleichen gehalten und auf diese unmittelbare Weise durch die Luft befördert
wird. An dem Gurt hängend wird ihm das einzigartige und aufregende Gefühl des Flie
gens hautnah vermittelt.
Wenn die Ketten, Seile oder Stangen von hinten an dem Gurt befestigt werden, kann der
Fahrgast in einer vornübergeneigten, nach unten und vorwärts blickenden Haltung schwe
bend transportiert werden, was ihm die freie Bewegung von Armen und Beinen gestattet.
Entsprechend nimmt der Fahrgast das aufregende Gefühl des Fliegens bzw. des Auf
schwingens auf die unmittelbarste Weise wahr, wenn die Fahrt losgeht.
Die Kabinen, Sitze oder Fahrzeuge herkömmlicher Fahrgeschäfte beschränken demgegen
über den Fahrgast zwangsläufig auf eine Position, in der der Körper sitzt, steht oder kau
ert. Darüber hinaus ist die Möglichkeit des Fahrgastes, seine Gliedmaßen frei zu bewe
gen, in vielen Fällen eingeschränkt. Außerdem verlangen viele herkömmliche
Fahrgeschäfte normalerweise, daß der Fahrgast sitzt und immer geradeaus guckt, während
sein Blick über das unten vorbeisausende Terrain eingeschränkt ist. Dadurch wird dem
Fahrgast auf konventionellen Fahrgeschäften nicht das Gefühl des Fliegens vermittelt,
obwohl er durch die Luft befördert wird, und sein Gesamteindruck bleibt beschränkt bzw.
ist nur von indirekter Natur.
In einer bevorzugten Ausführung wird jeder Gurt eines Fahrgasts von einem Paar Ketten,
Seilen oder Stangen gehalten, das an einem Träger des Fahrgeschäfts angebracht ist, um
unerwünschtes Drehen oder eine Verschlingung der Ketten, Seile oder des Gestänges zu
vermeiden. Als Alternative kann das unerwünschte Drehen oder Verschlingen auch noch
zusätzlich durch Abstandshalter vermieden werden, die den Abstand zwischen den Ketten,
Seilen oder Stangen halten.
In bevorzugter Weiterentwicklung ist ein Drehgelenk zwischen dem Fahrgast und der ei
nen bzw. den mehreren Ketten, Seilen oder Stangen vorgesehen, das den Fahrgast mit
dem Fahrgeschäft, d. h. mit dessen Transportmittel, verbindet. Dieses Drehgelenk ver
mittelt einen noch größeren Nervenkitzel, da es dem Fahrgast gestattet, sich während des
Schwebens frei um seine eigene Achse zu drehen. Ein noch größerer Nervenkitzel kann
dann erreicht werden, wenn in das Drehgelenk eine Bremsvorrichtung eingebaut ist, die
vom Fahrgast selbst bedient werden kann, so daß er die jeweils gewünschte Stellung, den
Neigungswinkel und die Achse seiner Hängelage selbst bestimmen kann.
Alternativ oder zusätzlich dazu kann ein vom Fahrgast aktivierbares Betätigungsmittel,
insbesondere in Form eines Kolbens, vorgesehen sein, das ihm gestattet, seine Höhe oder
Lage relativ zum festen Boden selbst zu steuern.
Um Sicherheitsbedenken auszuschließen, ist besonders bevorzugt ein Ausfallarretierme
chanismus vorgesehen, der verhindert, daß der Fahrgast den Gurt während der Fahrt ein
fach öffnen oder ihn von den tragenden Ketten, Seilen oder Stangen lösen kann.
Andere und weiterführende Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung werden im folgenden
erläutert. Illustrierend nur zu einem der Ausführungsbeispiele erläuterte Ausgestaltungen
können auch bei den anderen vorteilhaft in Kombination mit den dort beschriebenen oder
diese als Alternative ersetzend verwendet werden.
Abb. 1a Seitenansicht eines stillstehenden Fahrgeschäfts nach einer ersten Ausfüh
rungsform,
Abb. 1b Seitenansicht des in Bewegung befindlichen Fahrgeschäfts der Abb. 1a,
Abb. 2a Detailansicht eines mit dem nicht in Bewegung befindlichen Fahrgeschäft
(Abb. 1a) verbundenen Fahrgasts,
Abb. 2b Detailansicht eines mit dem in Bewegung befindlichen Fahrgeschäft
(Abb. 1b) verbundenen Fahrgasts,
Abb. 3 Frontalansicht eines Gurts,
Abb. 4a Schematische Darstellung einer alternativen Ausführung eines
Karussellteils,
Abb. 4b Seitenansicht eines Einzelarms des Karussellteils der Abb. 4a,
Abb. 5 Draufsicht auf diese Anordnung mit am Gerät hängenden Fahrgästen
(entsprechend Abb. 1b),
Abb. 6 Rückansicht eines Fahrgasts in einem noch offenen Gurt nach einer ersten
Ausführung,
Abb. 7 Rückenansicht des Gurts der Abb. 6,
Abb. 8 Vorderansicht eines geschlossenen Gurts einer zweiten Ausführung,
Abb. 9 einen hängenden Gurt einer dritten Ausführung von hinten,
Abb. 10 Rückansicht eines in einem vierten Gurt hängenden Fahrgasts,
Abb. 11a Vorderansicht eines in Betrieb befindlichen Fahrgeschäfts nach einer zwei
ten Ausführungsform und
Abb. 11b Seitenansicht des in Betrieb befindlichen Fahrgeschäfts der Abb. 11a.
Das in den Abb. 1a und 1b veranschaulichte Fahrgeschäft mit Drehbewegung 10
entspricht einer ersten Art der hier vorgelegten Entwicklung. In der bevorzugten Ausfüh
rung wird ein Drehgestell bzw. ein Karussell 20 als rotierendes Transportmittel, wie in
Abb. 1a und 1b dargestellt, durch ein auf dem Boden 21, ruhendes teleskopisches Seg
ment 22 von einer Fahrgastplattform aus nach oben bewegt. Jeder Fahrgast 40 hängt in
einem Gurt 42, der mit einer oder mehreren Ketten, Seilen oder Stangen 52 abnehmbar
an dem Karussell 20 befestigt ist, die wiederum an der Unterseite des Karussells 20 an
gehängt sind. Das Karussell 20 wird vom Boden 21 weg nach oben gedrückt, um zu ver
hindern, daß irgendein Körperteil des Fahrgasts 40 mit dem Boden 21 während der Fahrt
in Berührung kommt.
Das Karussell 20 wird mittels eines eingebauten Motors in eine Drehbewegung um seine
vertikale Mittelachse 24 versetzt. Zu dem Fahrgeschäft 10 kann auch ein kardanartiges
Gelenk 28 zwischen dem teleskopischen Segment 22 und dem Karussell 20 gehören, wo
durch sich das Karussell 20 gegenüber der vertikalen Mittelachse 24 neigen kann. Diese
Kippbewegung verschafft jedem Fahrgast 40 einen zusätzlichen Nervenkitzel, indem der
Winkelgeschwindigkeit und der bereits durch die Drehbewegung des Karussells 20 wir
kenden zentrifugalen Beschleunigung noch ein Element der vertikalen Beschleunigung
hinzugefügt wird.
Die Abb. 2a und 2b geben eine detailliertere Ansicht eines Fahrgasts. Die Abb.
2a stellt einen Fahrgast 40 dar, der an einen Gurt 42 angeschnallt ist, der über Ket
ten- oder Kabelsegmente 54 mit Ketten, Seilen und Stangen 52 verbunden ist. So lange
sich das Vergnügungsrad nicht in Fahrt befindet, kann der Fahrgast 40 mit den Füßen den
Boden 21 berühren, während er an den Gurt 42 gebunden ist, dessen Ketten- oder Kabel
segmente 54 noch locker sind. Sobald sich das Vergnügungsrad in Bewegung setzt, hebt
der Fahrgast 40 vom Boden ab, die Lockerung der Ketten- und Kabelsegmente
verschwindet und der Fahrgast wird in eine vornüber gebeugte Position gebracht, wie es
in Abb. 2b dargestellt ist. In dieser nach vornübergebeugten Position ist der Fahrgast in
der Lage, Arme und Beine frei zu bewegen.
Abb. 3 zeigt eine Gurtausführung, wie sie bereits in den vorherigen Abb. 2a und
2b dargestellt wurde. Der Gurt 42 wird über Armausschnitte 44 und Beinriemen 46 am
Fahrgast befestigt. Der Fahrgast legt den Gurt 42 an, indem er seinen Arm durch den
Armausschnitt 44 führt und die Beinriemen 46 um den oberen Bereich der Oberschenkel
schnallt. Der Gurt 42 kann dann mit den Ketten- oder Kabelsegmenten 54 gesichert oder
in alternativen Ausführungen direkt durch Verbindungsringe 48 im Gurt 42 mit den Ket
ten, Seile oder Stangen 52 verbunden werden. Der Gurt 42 kann für den Komfort des
Fahrgasts 40 gepolstert sein und - je nach Ausführung - starr, halbstarr oder sehr
geschmeidig sein. Der Gurt braucht entsprechend der Vorderseite des Fahrgast nur einen
festen oder halbfesten Längsmittelteil 45, der aussieht wie ein Schlitten, wobei die
geschmeidigen Teile des Gurts so ausgetut sind, daß sie den Fahrgast an den Seiten
umgeben. Je nach gewünschter Starrheit des Gurts kann er im wesentlichen aus festen und
haltbaren Stoffen, wie formbare Glasfasern, Mischmaterialien, Plastik oder anderem
leichtgewichtigen Material, hergestellt werden. Ein eher geschmeidiger Gurt oder
geschmeidige Teile des Gurts können im wesentlichen aus Neopren, Nylon, Gummi oder
anderen langlebigen und reißfesten Materialien hergestellt werden.
Die Abb. 4a und 4b veranschaulichen alternative Ausführungen eines Drehgestells bzw.
Karussells 30 zum Einsatz in einem Fahrgeschäft, wobei das Drehgestell bzw. das Karus
sell 30 mehrere Ausleger 34 hat, die strahlenförmig nach außen abgehen. Die Ausleger 34
können freiliegen, sollten besser aber verkleidet sein, da das gesamte Fahrgeschäft zur
Dekoration mit einer Verkleidung versehen ist, die thematisch dem jeweiligen Amüsier
betrieb angepaßt werden kann. Jeder Ausleger 34 bzw. radiale Arm ist über einen Zapfen
36 mit einer Mittelnabe 32 verbunden. Ein Kolben 38, der den Ausleger 34 hebt und
senkt, schafft an einem Gelenk 39 eine zweite Verbindung zwischen Nabe 32 und Aus
leger 34. Durch den Kolben 38 kann über den Zapfen 36 für den unter dem Karussell 30
schwebenden Fahrgast eine vertikale Beschleunigung erzeugt sowie - unabhängig von an
deren Fahrgästen - die Veränderung seiner jeweiligen Höhe bewirkt werden. Der Kolben
38 kann von dem Fahrgast mittels eines Mechanismus, z. B. eine in der Hand gehaltene,
an einem Halteseil befindliche Steuerung, die zeichnerisch nicht dargestellt ist, selbst ge
steuert werden.
Abb. 5. zeigt die Anordnung einer Mehrzahl von Fahrgästen 40 in hängender Stellung
während der Fahrt in einem Fahrgeschäft entsprechend der gegenwärtigen Ausführung.
Die Fahrgäste 40 können je nach Durchmesser des Karussells oder der Drehscheibe in
einem einfachen Kreis oder in einem Doppelkreis, wie dargestellt, fahren. Die Fahrgäste
sollten in entsprechend großem Abstand voneinander angeordnet sein, um Verletzungen
durch gegenseitige Berührung während der Fahrt zu vermeiden.
Abb. 6 und 7 zeigen eine Gurtvariante 142, wobei Abb. 6 schon veranschaulicht, wie der
Fahrgast 140 in dem Gurt 142 ruht, wenn er am Karussell hängt. Wenn der Gurt 142 von
oben herabgelassen wird, soll er Rumpf und Hüften des Fahrgasts 140 umfassen und ihn
in eine mit dem Gesicht nach unten weisende Haltung bringen, damit der Fahrgast 140
seine Arme und Hände ausstrecken kann. Der Gurt 142 ist einstückig, so daß er schnell
an- und abgelegt werden kann, was angesichts der großen Zahl wartender Gäste bei einem
Fahrgeschäft von Vorteil ist. Der Fahrgast steckt Arme und Beine durch entsprechende
Öffnungen 144 und 146 im Gurt. Ein Hüftgürtel 148 zieht den Gurt 142 seitlich bequem
an den Körper des Fahrgastes 140 heran. Der Hüftgürtel 148 umspannt die Taille des
Fahrgastes, nachdem er eine Hüftgürtelführung 149 des Gurts 142 angelegt hat, die vorne
festgezogen wird. Obwohl zeichnerisch nicht dargestellt, kann der Gurt 142 optional an
weiteren Stellen zusätzliche Riemen zum Anschnallen haben, damit eine kleine Anzahl
von Gurtmodellen 142 oder ein einziges Fahrgästen 140 mit verschiedenen Größen und
Körpermaßen paßt. Schließriemen 160 führen beidseitig in die Verbindungsringe, die mit
einem Ausfallarretiermechanismus, der zeichnerisch nicht dargestellt ist, verbunden sind,
um den Gurt 142 zu schließen und ihn mit den herabhängenden Ketten oder Seilen zu
verbinden.
In bezug auf Abb. 7 kann der Gurt 142 auch integrierte, verstärkende Riemen 164, 168
haben, die aus Nylon oder anderen leichten, stabilen und reißfesten Materialien hergestellt
sind. Diese Riemen 164 und 168, die in Abb. 7 als Strichellinie dargestellt sind, sollten
vor allem außen um den Gurt 142 sowie um die Arm- und Beinöffnungen 144 bzw. 146
herumführen. Solche Riemen sollten nach außen auch mit den Schließriemen 160 verbun
den sein. Der größte Teil des Gurts 142 sollte zur besseren Polsterung, Haltbarkeit und
Festigkeit vor allem aus überzogenem Neopren hergestellt sein, er kann aber auch aus
Nylongewebe, Leder oder einem anderen verschleißfesten Material gefertigt werden, das
wasserabweisend und hautfreundlich für den Fahrgast ist. Vorgeformte Plastik- oder Glas
faserrahmen können auch verwendet werden. Zur Verbesserung des Komforts für den
Fahrgast ist der Gurt an empfindlichen Stellen, z. B. um die Beine, Hüften, Schultern und
Unterarme, extra gepolstert zeichnerisch nicht dargestellt.
Abb. 8 zeigt eine weitere Ausführung für einen Gurt 200. Ein Rumpfteil 210 des Gurts
200 wird bevorzugt mit einem oder mehreren Rückenriemen 225, und Unterleibsriemen
226 mit einem Hüftteil 230 verbunden. In veränderten Ausführungen brauchen die Hüft- und
Rumpfteile 210 und 230 auch nicht mit den Rückenriemen 225 und/oder Unterleibs
riemen 226 verbunden werden, falls davon unabhängige Verbindungen von jedem dieser
Teile 210 und 230 zu den herabhängenden Ketten bestehen.
Schulterriemen 212 werden rucksackartig über jede Schulter des Fahrgasts gelegt, wobei
die genaue Anpassung an die Körpermaße des Fahrgastes mit Verstelleinrichtungen 214
erfolgt, damit die Riemen 212 straff sitzen. Ein Oberkörperriemen 216 wird quer über die
Brust des Fahrgasts gelegt und mit einer Schnalle 218 in der Länge angepaßt. Ein Riemen
220 um den unteren Oberkörper wird über die untere Rippenpartie des Fahrgasts geführt
und ebenfalls mit einer Schnalle 220 angepaßt. Das Rückenteil 224 des Gurts 200 wird
am Rücken des Fahrgasts angelegt und ist der potentielle Anschlußpunkt für die herabhän
genden Ketten oder Seile.
Zum Anlegen des Hüftteils 230 des Gurtes führt der Fahrgast seine Beine durch
Beinschlingen 240, deren Umfang auch den Körpermaßen des Fahrgastes entsprechend
angepaßt sind oder angepaßt werden können. Nun wird der Hüftgurt 232 geschlossen und
mit einer Verstellschnalle 232 in der Länge angepaßt. Die vorderen Beinriemen 242 und
hinteren Beinriemen 246, 248 verbinden den Hüftgurt 232 mit den Beinschlingen 240 und
können der Verstelleinrichtung 242 - wie für die vorderen Beinriemen 242 in der Zeich
nung dargestellt - den Körpermaßen angepaßt werden. Die freien Enden von Verstellrie
men können mit VELCRO™ auf geeigneten VELCRO™-Ablagestreifen befestigt werden,
die auf dem Gurt, vorzugsweise auf dem Rücken des Fahrgasts, wenn möglich,
angebracht sind, um eine unbeabsichtigte Lösung oder Lockerung der Verstellriemen zu
verhindern.
Abb. 9 zeigt eine weitere Alternative für einen Gurt 256 an Ketten 252 hängend, die an
einer Querstange 250 angebracht sind. Wenngleich auch bei dieser Art der Ausführung
nur eine Kette, ein Seil oder ein Gestängeteil benutzt werden braucht, die auch ohne
Querstange direkt vom Karussell herabhängen können, werden vorzugsweise mehrere Ket
ten, Seile oder Stangen verwendet. Mehrere, am besten zwei, Ketten, Seile oder Gestänge
erhöhen die Sicherheit - und zwar nicht nur tatsächlich, sondern auch in der Wahrneh
mung des Fahrgasts -, da sie sowohl den Gurt 256 als auch den Fahrgast vor dem Her
abfallen schützen, selbst wenn eine der Ketten, Seile oder Gestänge pro Fahrgast sich
lösen bzw. reißen sollte.
Wo zwei oder mehrere Ketten bzw. Seile 252 verwendet werden, um jeden Fahrgast her
abhängen zu lassen, hilft die Aufhängung der Ketten oder Seile an einer Querstange deren
Verdrehen oder Ineinanderverwickeln zu verhindern. Darin unterscheidet sich diese Aus
führung von anderen, wo nur eine Kette bzw. ein Seil pro Fahrgast verwendet wird. Ein
Verdrehen oder Ineinanderverwickeln wird noch besser verhindert, wenn über die vor
zugsweise gesamte Länge der Ketten bzw. Seile optional vorgesehene Abstandshalter 254
in bestimmten Abständen zwischen die Ketten bzw. Seile 252 gesetzt werden. Die Verhin
derung des Verdrehens oder Ineinanderverwickelns ist deshalb wichtig, um den Fahrgast
immer im definierten Abstand zur Aufhängung fliegen zu lassen, besonders wenn die
Runde zu Ende geht. Außerdem kann bei nicht verdrehten und ineinanderverwickelten
Ketten und Seilen der Fahrgastwechsel schneller vor sich gehen. Die Abstandshalter 254
sollten starr oder semi-flexibel sein, wofür z. B. Plastikmaterial oder Gummi geeignet
sind. Die Abstandshalter 254 können außerdem noch mit starrem oder halbstarrem Mate
rial, wie Draht, Plastik- oder Metallstreifen, verstärkt werden.
Bei der bevorzugten Ausführung wird der Gurt 256 an mehreren Stellen mit den Ketten
252 verbunden, z. B. durch Doppelschließringe 258, die pro Kette 252 mindestens einen
Ausfallarretiermechanismus 260 besitzen. Mehrfachverbindungsstellen helfen, den Fahr
gast in einer stabileren Lage zu halten und - was noch viel wichtiger ist - die Sicherheit
zu erhöhen, die für den Fahrgast bei nur einer Kette oder dem Ausfall des einen Ausfal
larretiermechanismus bei einer Kette geringer wäre. Bei dieser Ausführung sollte jeder
Ausfallarretiermechanismus unabhängig von dem oder den anderen über die Schließringe
mit den Ketten verbunden sein, einer für jede Kette 252. Beide Ausfallarretiermechanis
men des Ausführungsbeispiels sind am Rücken des Fahrgasts angebracht, um zu verhin
dern, daß der Fahrgast während der Fahrt/des Fluges an den Mechanismen herumspielt
oder die Verbindungen gar löst. Jeder der Ausfallarretiermechanismen sollte mehrere
unterschiedliche, Fachleuten grundsätzlich bekannte Verschlußeinrichtungen haben; sie
können aber auch so einfach wie Karabinerhaken funktionieren.
Abb. 10 stellt einen Fahrgast 400 dar, der an einer weiteren Ausführung eines Gurts 402
hängt. Zum Gurt 402 gehört ein Drehgelenk 410, das zwischen dem Fahrgast und den
Ketten 452 angebracht ist und von einer Querstange 450 hängt. Alternativ dazu kann das
Drehgelenk auch über dem Fahrgast 400, z. B. am Karussell, hängen. Wie oben
beschrieben, hängt die Querstange 450 vom Karussell herab. Das Drehgelenk 410 sollte
am besten in den Gurt 402 integriert oder direkt mit ihm verbunden sein, während die
Ketten 452 über ein oder mehrere Ausfallarretiermechanismen 406 mit dem Drehgelenk
410 verbunden sind. Wenngleich das Drehgelenk 410 vorzugsweise Drehbewegungen in
einer Ebene ermöglichen soll, kann es in einer Ausführung als Kugelgelenk andererseits
auch noch größere Freiheiten bei den Drehbewegungen ermöglichen. Das Drehgelenk 410
erhöht den Nervenkitzel für den Fahrgast 400, indem er sich frei um seine vertikale Mit
telachse 420 in der Mitte der Ketten 452 drehen kann. Optional kann auch ein vom
Fahrgast aktivierter Bremsmechanismus 416 zum Einsatz kommen, um den Nervenkitzel
noch weiter zu steigern, indem der Fahrgast seine gewünschte Drehbewegung relativ zur
vertikalen Achse 420 arretieren kann. Der Fahrgast kann z. B. seinen Körper von der Mit
te des Karussells nach außen richten, um den Ausblick um sich herum zu genießen bzw.
er könnte sich auch während der Fahrt in eine längere Unterhaltung mit einem Freund
einlassen, der neben ihm/ihr hängt. Die optional installierte Bremseinrichtung 416 kann
mittels Handhebel 412 betrieben werden, der über einen Schlauch 414 bzw. eine Hülle, in
dem ein Bremskabel läuft, mit dem Bremsmechanismus 416 verbunden ist.
Die Abb. 11a und 11b zeigen eine achterbahnartige Ausführung 500 der beschriebenen
Neuentwicklung. Eine Fahrspur gebildet durch Schienen 500 und 512 hängt an einem
Längsträger 502, von dem in regelmäßigen Abständen Fahrspurhaltemittel 504 abragen.
Ein Mitnehmer 520 als translatorisches Transportmittel fährt wie eine Laufkatze an den
Schienen 500 und 512 entlang. Jeder Fahrgast 540 hängt unterhalb eines solchen verfahr
baren Mitnehmers 520 an einem Gestänge 530 und 532 in seinem Gurt 542. Obwohl bei
dieser achterbahnartigen Ausführung vorzugsweise Stangen 530, 532 für die Aufhängung
der Fahrgäste 540 an den Mitnehmern 520 verwendet werden sollten, wäre alternativ der
Einsatz von Ketten oder Seilen auch möglich. Der Gurt 542 kann zwar - wie in Abb. 11a
gezeigt - direkt am Gestänge 530, 532 angehängt sein, sollte aber besser - wie in Abb. 11b
gezeigt - über Ketten oder Seilsegmente 528 und Verbindungsstücke 526 mit dem
Gestänge 530, 532 verbunden werden.
Wie in Abb. 11b dargestellt, können die Mitnehmer auch über eine Gelenkverbindung
560 miteinander verbunden werden, um einen ganzen Zug, einen Verbund, zu bilden. Die
Gelenkverbindung, insbesondere mittels Zapfen gelenkig verbundene Stangen, ermöglicht
die ruhige Fahrt dieses Zuges über die verschiedenen Kurven, Senken und Drehungen
hinweg, die von der Schienenführung 510, 512 vorgegeben sind. Jeder der Mitnehmer
kann passiv sein, d. h. zum Einsatz auf einem Berg- und Talbahnkurs mit einem starken
Anstieg zu Beginn kommen, bei dem die Gravitation wirkt, oder einen eigenen Antrieb
haben, bei dem ein Laufwerk 522 mit einem oder mehreren eigenen Elektromotoren in
jeder Einheit auf den Schienen 512 angetrieben wird. Alternativ dazu kann jeder
Mitnehmer auch über Ketten oder Seilen auf den Schienen entlangbewegt werden, wie das
von Skilifts bekannt ist. Werden mehrere, insbesondere zwei oder drei, Mitnehmer 520 zu
einem Verbund zusammengeschlossen, kann auch nur einer von ihnen über einen eigenen
Antrieb verfügen. Dieses Fahrgeschäft kann sowohl in Innenräumen als auch im Freien
und auch beides abwechselnd betrieben werden.
Im folgenden wird der Betrieb des Fahrgeschäfts für alle Ausführungen ohne Bezug auf
eine bestimmte Zeichnung beschrieben.
Zu Beginn - möglichst im Eingangsbereich - legt der Fahrgast den Gurt an. Das Personal
kontrolliert, daß die Fahrgäste den Gurt richtig angelegt haben. Die Fahrgäste begeben
sich dann auf eine Zustiegsplattform, wo das Personal die Gurte in die Hängeketten-, -seile
oder -gestänge einhängt und deren richtige Verbindung sowie den Ausfallarretiermecha
nismus kontrolliert.
Bei Ausführung als Fahrgeschäft mit Drehbewegung fahrt das Karussell mittels des tele
skopischen Segments langsam nach oben, bis die gewünschte Höhe erreicht ist und alle
Fahrgäste sicher über der Plattform schweben. Über einen oder mehrere Motoren wird
das Karussell dann in eine Drehbewegung versetzt. Mit zunehmender Drehgeschwindig
keit werden die Fahrgäste kreisförmig auch nach außen bewegt, weil nun auch die
Zentrifugalkraft wirkt. Die Arme und Beine der Fahrgäste sind frei und können bewegt
werden. Dadurch entsteht das Gefühl des Fliegens, besonders da der fliegende Fahrgast
seine Ketten, Seile oder Gestange nicht oder kaum sehen kann, die ihn halten. Wenn vor
handen, kann der Fahrgast nun auch Antrieb und/oder Bremse betätigen, um seine Höhe
bzw. seinen Drehwinkel zu verändern. Am Ende der Fahrt verringert sich die Drehge
schwindigkeit des Karussells bis zum Halt und das Karussell wird teleskopisch wieder auf
den Boden herabgelassen.
Bei der Berg- und Talbahnausführung wird der verfahrbare Mitnehmer, an dem der
Fahrgast hängt, auf der Fahrspur in Bewegung gesetzt. Beim Verlassen der Einstiegsplatt
form führt die Fahrspur nach oben, so daß der Fahrgast vom Boden abhebt und nun über
die gesamte Fahrstrecke hinweg schwebend bewegt wird. Der Nervenkitzel wird durch
ein unterschiedliches Maß an Beschleunigung sowie durch den Ausblick in eine thema
tisch gestaltete Umgebung erzeugt. Am Ende der Fahrt kommt der transportable Mitneh
mer zur Einstiegs- bzw. Ausstiegsplattform zurück und die Höhendifferenz zwischen Fah
rgast und Boden wird wieder ausgeglichen.
Ob als Karussell- oder Achterbahnausführung, der Fahrgast erhält am Ende der Fahrt
entsprechende Hilfe vom Personal beim Ablegen des Ausfallarretiermechanismus. Die
Fahrgäste begeben sich dann in den Ausstiegsbereich, wo sie ihre Gurte ablegen, während
die nächste Gruppe von Fahrgäste den Einstiegsbereich betritt und die gesamte Prozedur
erneut beginnt.
Claims (24)
1. Fahrgeschäft umfassend
- a) ein Karussell (20) und
- b) einen Motor zur Erzeugung einer Drehbewegung des Karussells (20), dadurch gekennzeichnet, daß
- c) zum Aufnehmen eines Fahrgasts ein Gurtzeug (42) vorgesehen ist, das von dem Karussell (20) herabhängt.
2. Fahrgeschäft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Kette,
ein Seil oder ein Gestänge (52) an dem Karussell (20) angebracht und abnehmbar
mit dem Gurtzeug (42) verbunden ist.
3. Fahrgeschäft nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Gurt
zeug (256) eine von dem Karussell (20) herabhängende Querstange (250) verbunden
ist und daß mindestens eine Kette, ein Seil oder ein Gestänge (252) an der Querstan
ge (250) angebracht und abnehmbar mit dem Gurtzeug (256) verbunden ist.
4. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Paar von Ketten, Seilen oder Gestangen (252) vorgesehen ist,
das von dem Karussell (20) herabhängt und abnehmbar mit dem Gurtzeug (256) ver
bunden sind.
5. Fahrgeschäft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Abstandhalter (254) zwischen dem Ketten-, Seil- oder Gestängepaar zur Verringe
rung der Verdrehungsgefahr des Ketten-, Seil- oder Gestängepaars angeordnet ist.
6. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gurtzeug (402) mittels eines Drehgelenks (410) mit dem Karussell (20) ver
bunden ist.
7. Fahrgeschäft nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gurtzeug (402) mittels des Drehgelenks (410) mit einer oder einem von dem Karus
sell (20) herabhängenden Kette, Seil oder Gestänge (52) verbunden ist.
8. Fahrgeschäft nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem
Fahrgast aktivierbare Bremse (416) an dem Drehgelenk (410) vorgesehen ist, die
ihm das Einhalten einer gewünschten Drehstellung gestattet.
9. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ausfallarretiermechanismus (260; 406) vorgesehen ist, der ein Öffnen des
Gurtzeugs (256; 402) durch den Fahrgast während des Flugs verhindert.
10. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Karussell (30) Ausleger (34) aufweist, die individuell angehoben und ge
senkt werden können.
11. Fahrgeschäft nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden der Ausleger
(34) eine vom Fahrgast aktivierbare Steuerung vorgesehen ist, mittels der er seinen
Ausleger (34) selbst anheben und senken kann.
12. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fahrgast in dem Gurtzeug (42) in einer mit dem Gesicht nach unten weisen
den Stellung gehalten wird.
13. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gurtzeug (142) mit Ausschnitten (144, 146) für die Arme, Beine und den
Kopf des Fahrgasts versehen ist.
14. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gurtzeug (42) ein starres oder halbstarres Längsmittelteil (45) aufweist, das
der Brustseite des Fahrgasts angepaßt ist.
15. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gurtzeug (200) wie ein Fallschirmgurtzeug ausgebildet ist.
16. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (38) zum Anheben und Senken eines Karussellauslegers (34) vorgesehen
sind und das Gurtzeug (42) mit dem Ausleger (34) verbunden ist.
17. Fahrgeschäft umfassend
- a) eine erhöht angeordnete Fahrspur (510, 512),
- b) einen in der Fahrspur (510, 512) verfahrbaren Mitnehmer (520), dadurch gekennzeichnet, daß
- c) mindestens ein Gurtzeug (542) zum Halten eines Fahrgasts von dem Mitnehmer (520) herabhängt.
18. Fahrgeschäft nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mitnehmer
(520) vorgesehen sind, die relativ zueinander bewegbar, vorzugsweise mittels
Drehgelenkverbindung (560), miteinander verbunden sind und einen Transportver
bund bilden.
19. Fahrgeschäft nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (520)
mit einem eigenen Antrieb versehen ist.
20. Fahrgeschäft nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der
Mitnehmer (520) aus dem Transportverbund mit einem Antrieb versehen ist.
21. Fahrgeschäft nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fahrspur (510, 512) überdacht ist.
22. Verfahren zum Betreiben eines Fahrgeschäfts mit folgenden Schritten:
- a) Anlegen eines Gurtzeugs (42),
- b) Einhängen des Gurtzeugs (42) in ein Haltemittel (52; 530, 532), das von einem Transportmittel (20; 520) herabhängt,
- c) Anheben des Transportmittels (20; 520) zum Abheben des Fahrgastes vom Bo den, vorzugsweise in eine mit dem Gesicht nach unten weisende Stellung, und
- d) Bewegen des Transportmittels (20; 520).
23. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Gurtzeug (42) individuell pro Fahrgast vorgesehen ist.
24. Fahrgeschäft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gurtzeug (42) abnehmbar mit dem als Karussell oder als fahrspurgeführter
Mitnehmer ausgebildeten Transportmittel (20; 520) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US6225098A | 1998-04-17 | 1998-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829625A1 true DE19829625A1 (de) | 1999-11-04 |
Family
ID=22041215
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29811827U Expired - Lifetime DE29811827U1 (de) | 1998-04-17 | 1998-07-02 | Fahrgeschäft |
| DE1998129625 Withdrawn DE19829625A1 (de) | 1998-04-17 | 1998-07-02 | Fahrgeschäft |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29811827U Expired - Lifetime DE29811827U1 (de) | 1998-04-17 | 1998-07-02 | Fahrgeschäft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29811827U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| RU2284842C2 (ru) * | 2004-12-29 | 2006-10-10 | Николай Сергеевич Милованов | Русская карусель |
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- 1998-07-02 DE DE29811827U patent/DE29811827U1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29811827U1 (de) | 1998-10-29 |
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