DE1982957U - Verpackung fuer laengliche gegenstaende, wie beispielsweise mikrophone in stabform, fernrohr, teleobjektive od. dgl. - Google Patents

Verpackung fuer laengliche gegenstaende, wie beispielsweise mikrophone in stabform, fernrohr, teleobjektive od. dgl.

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DE1982957U
DE1982957U DEA28659U DEA0028659U DE1982957U DE 1982957 U DE1982957 U DE 1982957U DE A28659 U DEA28659 U DE A28659U DE A0028659 U DEA0028659 U DE A0028659U DE 1982957 U DE1982957 U DE 1982957U
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/30Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
    • B65D85/38Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for delicate optical, measuring, calculating or control apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Patentanwälte
.!.-Ing. W. PAAP 1-5. 743 " - :
,4 Sl OUNSCHHÄNM München, den 2, November
22, Stsinsdorfetr. 10. ' " " "
Akustische u. Kino-Geräte Gesellschaft m.b.H.in Wien
NoTailegasse 50__/_O_st err eich
G ebr auchsm.UB t er anmel_dun_g_
Verpackung für längliche Gegenstände, wie beispielsweise Mikrophone in Stabform, Fernrohre, Teleobjektive od.dgl»
Die feuerung betrifft eine Verpackung für längliche Gegenstände, insbesondere solche, die im Gebrauch zweckmäßigerweise auf einem Stativ od.dgl» befestigt werden sollen. Solche Gegenstände sind stabförmige Mikrophone, lernrohre, !Teleobjektive usw» Der Grundgedanke der Neuerung besteht darin, die Verpackung bzw. den Behälter so auszubilden, daß sie im geöffneten Zustand einen vollwertigen Ersatz für beispielsweise ein Tischstativ darstellt.
Insbesondere handelt es sich um eine Verpaokung für längliche Gegenstände, wie beispielsweise Mikrophone, Fernrohre, Teleobjektive od.dgl., welche Verpmokung gleichzeitig als Halterung für Gegenstände verwendet werden kann, aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen besteht, die über ein Scharnier, ein Gelenk od.dgl. miteinander verbunden sind,
die dad-arch, gekennzeichnet ist, daß die bei geöffneter Verpackung zur gegenseitigen Anlage kommenden zwei Gehäuseteilwände oder Fortsätze an denselben als Gegenstücke einer aus zwei Teilen bestehenden Befestigungsvorrichtung ausgebildet sind, deren anderer Teil am Gegenstand (z,B, Mikrophon, Fernrohr u.dgl.) der "Verpackung angeordnet ist.
Verpackungen können im allgemeinen die verschiedensten Formen haben, die jedoch alle im wesentlichen auf zwei Grundelemente zurückzuführen sind. Das eine Grundelement ist die schachteiförmige Ausführung mit ebenen Flächen, das andere ein Rotationskörper mit gekrümmten Flächenο
Dementsprechend muß auch die neuerungsgemäße Ausführung einer Verpackung als Ersatz für ein Tischstativ auf diese beiden Grundformen anwendbar sein. Aus diesem Grunde ist bei einer Verpackungsform, die auf einen Rotationskörper zurückzuführen ist, jeder Gehäusehälfte neuerungsgemäß ein ebenflächiger Fortsatz zugeordnet, der unmittelbar in der Hähe des Scharniers angeordnet ist und zweekmäßigerwei.se eine z.B· angenähert dreieckige Gestalt hat, welche beiden Fortsä,tze bei vollständig geöffneter Verpackung unmittelbar aneinanderliegen und jenen Teil einer aus zwei Teilen bestehenden Befestigungsvorrichtung ergeben, der bei einer Verpackung mit ebenen Flächen durch die zwei unmittelbar 8,neinanderliegenden Wände dargestellt ist.
Der folgenden Beschreibung wurde als bevorzugtes Ausführungsbeispiel und wegen der größeren Anzahl von Varia-
tionsmöglichkeiten eine Verpackung zu Grunde gelegt, die im wesentlichen einen Rotationskörper darstellt, also eine Verpackung mit im vorstehenden beschriebenen Sortsätzen, die als Halterung für den Verpackungsgegenstand in der Gebrauchslage bestimmt sind.
Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Feuerung tragen die etwa dreiecksförmigen Jortsätze an ihren freien Enden je einen halben Gewindebolzen, welche halben Gewindebolzen sich bei vollständig geöffneter Verpackung zu einem vorzugsweise mit einem Stativgewinde versehenen Gewindebolzen ergänzen.
Gemäß einem.anderen neuerungsgemäßen Ausführungs-. beispiel können die Lappen an den Gehäusehälften in Halbkugeln endigen, die sich bei geöffneter Verpackung zu einer Kugel ergänzen. Die so gebildete Kugel ist dann ein Teil eines Kugelgelenkes, wobei die die Kugel umgreifenden Schalen mit dem Klemm-Mechanismus an dem zu befestigenden Gegenstand vorgesehen sein müssen.
'Die beiden lappen können aber auch nur mit einer Bohrung versehen sein, in die eine Befestigungsschraube eingesetzt werden kann. Gegebenenfalls sind die Bohrungen als . Gewindelöcher auszubilden.
Die einfachste und wahrscheinlich billigste Möglichkeit, den Gegenstand der Verpackung in Gebrauchslage an der geöffneten Verpackung zu befestigen, stellt jenes Äusführungsbeispiel dar, bei dem die Portsätze in der Umgebung
des freien Endes mit gleichen Muten, Rippen oder Vorsprüngen versehen sind, die bei aufgeklappter Verpackung eine Pührung für den aufzusetzenden Gegenstand ergeben, der mit komplementär entsprechenden Schlitzen, Nuten, Ausnehmungen od.dgl. ausgerüstet ist. Handelt es sich um eine Verpackung, deren Grundform nicht ein Rotationskörper, sondern beispielsweise auf einen ebenflächigen, regelmäßigen Körper zurückzuführen ist, dann entfallen die Portsätze und die Rippen, Torsprünge, luten od.dgl.» werden dann direkt an den Innenseiten jener ¥ände angeordnet, die bei vollständig geöffneter Verpackung unmittelbar aneinanderliegen.
Damit die Verpackung bei Benützung im geöffneten Zustand verbleibt, ist neuerungsgemäß vorgesehen, daß die vorspringenden lappen oder Wände mit Mitteln versehen sind, die sie in ihrer Gebrauchslage fixieren. Im einfachsten Fall erfüllt dies eine Verklinkung, bei der eine leder an einer Gehäusehälfte einrastend in eine Ausnehmung der anderen Gehäusehälfte eingreift. Diese Rastvorrichtung kann natürlich zweckmäßigerweise auch an den vorstehenden Lappen angeordnet sein. Sine unsichtbare !Fixierung läßt sich auf einfache Weise neuerungsgemäß dadurch erzielen, daß man die leile, die in der Gebrauchsstellung unmittelbar aneinander zu liegen kommen, beispielsweise die vorstehenden Lappen, aus einem magnetischen Material herstellt und gegensinnig magnetisiert, oder bei Verwendung eines Kunststoffes an geeigneter Stelle kleine Dauermagnete anordnet, die die Fixierung im geöffneten
Zustand der Verpackung sicherstellen.
Bin weiteres Merkmal der Neuerung bestellt darin, daß zum eventuell erforderlichen Ausgleich von Höhenunterschieden, die sich beispielsweise dadurch ergeben, daß das Scharnier über den Hand der geöffneten Verpackung vorsteht, die Behälterränder mit Paßstiften oder sonstigen Vorsprüngen versehen sind, die beim Schließen der Verpackung in korrespondierende Ausnehmungen oder Vorsprünge in der gegenüberliegenden Behälterwand eingreifen. Dadurch wird gleichzeitig ein genaues Schließen der Verpackung erzielt«
Die feuerung soll nun an Hand der Zeichnung näher
erläutert werden, in der
lFig.1 eine Draufsicht auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Verpackung in geöffnetem Zustand zeigt,
Jig. 2 eine axonometrische Darstellung der neuerungsgemäßen Verpackung in der G-ebrauchslage sein soll,
fig.3 eine Seitenansicht der geschlossenen Verpackung darstellt, die
Fig.4-9 5 und 6 Ausbildungen der Halterung selbst zeigen,
Mg.7 stellt die Ausbildung des Fußende8 eines Verpackungsgegenstandes dar, der beispielsweise auf eine Halterung gemäß Mg. β aufgesetzt werden kann, und
Pig.8 zeigt schließlich eine einfache Verpackung gemäß der leuerung, deren Wände ebene Plächen sind und bei der bereits zwei benachbarte Seitenwände der beiden Half-
ten so aneinander liegen, daß sie im Sinne der Efeuerung zur Befestigung des Yerpackungsgegenstandes verwendet werden können, und
Fig «9 "betrifft eine auf einen Pyramidenstumpf zurückführende Form der Verpackung? die jedoch "bei Verwendung als Tischstativ mit der Innenseite nach unten im geöffneten Zustand auf die Auflagefläche aufgelegt wird.
Bei dem in !ig.1 dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Neuerung handelt es sich um eine Verpackung für ein sta/bförmiges Mikrophon. Die beiden Hälften der Verpackung sind mit 1 und 2 bezeichnet» Sie sind mittels Scharnier 3 gelenkig miteinander verbunden. Es ist ersichtlich, daß die Form der Verpackung dem Verpackungsgegenstand, nämlich einem Mikrophon 4 angepaßt ist. Dieses Mikrophon 4 weist, einen Fußteil 5 auf, dessen Ausbildung später noch eingehend beschrieben wird. Beide Gehäusehälften 1 und 2 sind insbesondere bei großen Verpackungen mit Handgriffen oder Eingen 1.2, 13 ausgerüstet, die gegebenenfalls für den Transport oder für den Verschluß der Verpackung verwendet werden können. Die !Teile 12, 13 sind jeöoch nicht bei jeder Verpackung unbedingt erforderlich»
Jede der beiden Verpackungshälften 1,2 besitzt bei dem bevorzugten neuerungsgemäßen Ausführungsbeispiel beispielsweise einen dreieckförmigen Fortsatz 7 bzw.8, der unmittelbar an dem Scharnier angeordnet ist. Im gebrauch
wird die geöffnete Verpackung mit der hohlen Seite nach unten auf die Auflagefläche gelegt, wobei sich die "beiden Fortsätze 7,8 aneinanderlegen und nach oben vorstehen. Bei dem in fig.2 dargestellten Beispiel ist in jedem der Teile 7»8 eine Bohrung vorgesehen, die bei geöffneter Verpackung in der Gebrauehsstellung auf einer Achse liegen* Diese Bohrungen bieten die einfachste Möglichkeit zur Befestigung eines Gegenstandes., beispielsweise mittels einer Schraube, die am fußende des Verpackungsgegenstandes angeordnet ist und mit einer flügelmutter versehen sein kann» Man steckt die Sehraube von einer Seite durch die Bohrung und setzt auf der anderen Seite dann die flügelmutter auf. Der Vorteil dieser Anordnung ist der, daß nach lockern der flügelmutter oder nicht allzustarkem Anziehen derselben der Verpackungsgegenstand praktisch in jede beliebige G-ebrauchslage gebracht werden kann. Die mit der Öffnung nach unten auf die Auflagefläche weisenden beiden Verpackungshälften 1,2 bilden hiebei eine Art Stativfuß, der infolge der gewählten Gehäuseform eine mindest ebenso große Standfestigkeit aufweist wie ein normales Tischstativ«.
Die in fig.5 gezeigte Querschnittsdarstellung der geöffneten, als Tischstativ verwendeten Verpackung läßt diese Tatsache ebenfalls klar erkennen. Die beiden fortsätze 7S8 liegen eng aneinander und die beiden Bohrungen 11, 11' liegen deckungsgleich übereinander ο Aus fig. 5 ist ferner ersichtlich, daß bei aufgeklappter Verpackung das
Scharnier 5 aus der Ebene der Gehäuseränder etwas vorstellt. Ohne besondere Maßnahme würde daher die Verpackung in der Gebrauchsstellung als Tischstativ auf der Auflagefläche keinen festen Stand haben, Neuerungsgemäß sind daher Paßstifte, Torsprünge, Hippen uedgl„ an den Rändern der Verpackung vorgesehen, denen·im geschlossenen Zustand derselben korrespondierende Bohrungen im gegenüberliegenden Rand entsprechen, so daß die Paßstifte, Vorsprünge usw. in die Hüten od.dgl. eindringen können und ein vollständiger Verschluß der Verpackung möglich ist. In Fig„5 sind diese Paß= stifte mit den Bezugsziffern 6,6',6",-6HI bezeichnet =
Die stirnseitige Ansieht nach Fig«3 zeigt die neuerungsgemäße Verpackung gemäß dem bevorzugten iiusführungsbeispiel nach Figo1 im geschlossenen Zustand. Die beiden Fortsätze 7? 8 stehen hiebei vom Behälter ab und verhindern, daß die im allgemeinen einen Rotationskörper darstellende geschlossene Verpackung auf einer geneigten Fläche ins Rollen kommt.
Eine andere Art der Ausbildung der Halterung ist in fig.4 dargestellt. Hier endigen die angenähert dreieckigen Fortsätze 7)8 in halben Gewindebolzen 7f> 8*, die sich bei geöffneter Verpackung in der Gebrauchslage zu einem vollständigen Gewindebolzen vereinigen.
Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß, da der Gewindebolzen aus den beiden Seilen 7'5 8' ein Stativgewinde besitzt, beispielsweise Mikrophone, Fernrohre,
'■ ■ ■■ : ■■■· ■■ Ρ
Teleobjektive u.dgl. ohne Veränderung ihrer Befestigungsmittel an der als Stativ dienenden geöffneten-Verpackung befestigt werden können.
Eine andere Ausbildung der Halterung für den Ver~ Packungsgegenstand, die sich insbesondere für leichtere Gegenstände eignet, die nach allen Eichtungen verstellbar angebracht sein sollen, ist in den Figo 6 und 7 dargestellt, Die beiden Fortsätze 7, 8 an den beiden Behälterhälften 1,2 tragen an ihren freien Enden je eine Halbkugel, so daß bei Gebrauch der geöffneten Verpackung als Tischstativ sich diese beiden Halbkugeln zu einer ganzen Kugel ergänzen, die gegebenenfalls einen !eil eines Kugelgelenkes darstellen kann, Mr leichtere Gegenstände ist jedoch die Ausbildung des Kugellagers, wie es beispielsweise für photographische Zwecke üblich ist, nicht erforderlich. !Pur ein Mikrophon genügt z.Bο die in Pig.7 dargestellte Ausbildung des Fußendes. Das Mikrophon 4- endet dann in einem rohrförmigen Stutzen 5, dessen innerer Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der aus den beiden Halbkugeln 9s10 gebildeten Gelenkskugel. Damit der Rohrstutzen 5 auf diese Kugel aufgeschoben xtrerden kann, ist er mit den Schlitzen 16,16' versehen, durch die er die nötigen Federeigenschaften erhält. Im Inneren des Stutzens 5 kann eine ringförmige Nut vorgesehen sein, in die die Gelenkskugel aus den Teilen 9, 10 einrasten kann. Unter Umständen ist auch die Anbringung eines Dauermagneten im fußteil 5 des Mikrophons 4
zweckmäßig, durch welche Maßnahme ein Lösen des Mikrophons
4 vom Fußteil 5 ermöglicht wird.
Die in Fig.7 gezeigte Ausbildung des Fußteiles
5 ist aber nicht unbedingt an die Ausbildung der Halterung als Kugelgelenk gebunden. Die Schlitze 16, 16! können nämlich auch so bemessen sein, daß sie mit Eeibung die aneinan·= derliegenden Seile 7,8 der geöffneten Verpackung, wie diese beispielsweise in den Fig. 2 und 5 dargestellt ist, umschließen. Ebenso ist die Ausbildung des Mikrophonfußes 5 gemäß Fig.7 auch für eine Verpackung verwendbar, wie sie in Fig.8 dargestellt ist. Die in dieser Figur gezeigte Verpackung besitzt im geschlossenen Zustand die Form eines schlanken hohlen Pyramidenstumpfes mit rechteckiger, vorzugsweise jedoch quadratischer G-rundflache ο Schneidet man das Gehäuse längs einer Ebene, die durch zwei parallele Diagonalen in der Grundfläche und in der oberen Fläche bestimmt ist, dann können die beiden Hälften um ein in einer Kante liegendes Scharnier 3 so weit aufgeklappt werden, daß sich die an die Scharnier anschließenden Wände mit ihren Außenseiten berühren und einen aufrecht stehenden Steg bilden, wenn die geöffnete Verpackung mit der Innenseite nach oben auf eine Auflagefläche gelegt wird. Dieser Steg hat dieselbe Aufgabe wie die Fortsätze 7*8 des bisher beschriebenen, auf einen Rotationskörper rückführbaren vorzugsweisen Ausführungsbeispieles. Das Mikrophon 4 kann nun mit seinem Fuß 5 mittels der Schlitze 16, 16' auf diesem
Steg aufgeschoben werden. Bringt man, wie in fig«, 8 eingezeichnet, führungsrippen H5 15 an der Innenwand der Verpackung an, dann sind verschiedene Winkelstellungen des aufgesteckten Gegenstandes definiert, wie dies in fig.8 durch die Darstellung von zwei Mikrophonenden 5', 5" in verschiedenen lagen angedeutet ist»
Bei einer ebenfalls ein Gebilde mit ebenen Flächen darstellenden Verpackung, die im geschlossenen Zustand praktisch mit der geschlossenen Verpackung gemäß Fig„ 8 übereinstimmt j ist der leilungsschnitt, der das Gehäuse der Verpackung in zwei Hälften teilt, so geführt, daß zwei schachtelartige Hälften 1, 2 entstehen, die an einer Kante mittels eines Scharniers 3 verbunden sind= Sie geöffnete Verpackung wird mit der Innenseite nach unten auf die Auflagefläche gelegt, so daß im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen eine glatte fläche an der Oberseite zustande kommt. Dies kann diesem Ausführungsbeispiel unter Umständen den Vorzug gegenüber den bisher besprochenen Ausführungsbeispielen der leuerung geben»
Um nun den Gegenstand der Verpackung in der Gebrauchslage befestigen zu können, ist jede Hälfte der Oberseite mit einer halbkreisförmigen oder ovalen Ausnehmung 185 18' versehen, die zusammen einen kreisförmigen oder ellipsenförmigen Ausschnitt ergeben, durch den die beiden unmittelbar aneinanderliegenden anderen Wände 17, 17* der Ver-
packung zum Teil sichtbar werden= Der "Verpackungsgegenstand besitzt in diesem lalle einen abgesetzten zylindrischen Fuß 5fH s dessen schlankeres Ende mit den Schlitzen 16,16! versehen ist und in die kreisförmige Öffnung 18, 18} eingesetzt wird, wobei die Wandteile 17, 17' in die Sehlitze 16, 16* eindringen. Um zu verhindern, daß bei geschlossener Verpackung Staub oder Schmutz in das Innere der Verpackung gemäß fig»9 eindringen kann, empfiehlt:es sich, im Schachtelinneren eine entsprechende Abdeckung anzubringen.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß die neuerungsgemäße Verpackung einen vollwertigen Ersatz für ein Tischstativ liefert, so daß dem Benutzer des in einer Verpackung nach der Neuerung untergebrachten Gegenstandes die Anschaffung eines besonderen Halters zur Aufstellung des Gegenstandes in der Gebrauchslage erspart bleibt»
Obwohl die !Teuerung in erster linie für die Verpackung und Aufstellung von stabförmigen Mikrophonen gedacht ist, ist sie keineswegs darauf beschränkt« Bei entsprechender kräftiger Ausbildung der Halterungsvorrichtung können auch wesentlich schwerere Gegenstände, zJ, ein Photoapparat mit einem Teleobjektiv, welches in der Verpackung untergebracht ist und in dieser befördert wird, befestigt werden, Dadurch kann sich der Benutzer einer neuerungsgemäßen Verpackung das Mitnehmen eines anderen Hilfsstativs ersparen, was insbesondere bei größeren Bergtouren einen nicht zu unterschätzenden Vorteil mit sich bringt«

Claims (14)

Scliutzanepriielie %
1. Verpackung für längliche Gegenstände, wie beispielsweise Mikrophone, Fernrohre«, Teleobjektive od„dglo, v/elche Verpackung gleichzeitig als Halterung für Gegenstände verwendet werden kann, aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen bestehts die über ein Scharnier, ein G-elenk od..dgl.-, miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,, daß die bei geöffneter Verpackung zur gegenseitigen Anlage kommenden zwei G-ehäuseteilwände (1 ' s 2*) oder Fortsätze (7,8) an denselben als Gegenstücke (7',81J 9*10} 11,11 !| H915? 18,18') einer aus zwei !eilen bestehenden Befestigungsvorrichtung ausgebildet sind, deren anderer Teil (z.B. 5| 55I 5!" ) am Gegenstand (ζ,,Β* Mikrophon, fernrohr Uodgl») der Verpackung angeordnet ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Verpackung als Rotationskörper jeder Gehäusehälfte (1,2) ein ebenflächiger, in unmittelbarer Nachbarschaft des Scharniers (3) angeordneter, zweckmäßigerweise wenigstens angenähert dreieckförmiger lortsatz (7?8) zugeordnet ist, welche beiden Fortsätze bei vollständig geöffneter Verpackung unmittelbar aneinanderliegen und einen Teil (11,11»; 7», 88, 9, 10) einer aus zwei Teilen bestehenden Befestigungsvorrichtung tragen (lig.1 bis 7).
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeieh-
-■■Π-
net, daß jeder der "beiden Fortsätze (7>8) in der Umgebung des freien Endes mit einer Bohrung (11511f) versehen ist, welche Bohrungen im geöffneten Zustand auf einer Achse liegen (Pig.2).
4· Verpackung nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (11,11') mit einem durchgehenden Gewinde versehen sind«
5. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fortsätze (7,8) am freien Ende je einen halbkugeligen Teil (9»10) tragen, die sich bei aufgeklappter Verpackung zu einer ganzen Kugel ergänzen und einen Teil eines Kugelgelenkes bilden (lig.6,7).
6. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fortsätze in der Umgebung des frei en Endes mit gleichen Hüten, Rippen oder Vorsprüngen versehen sind, die bei aufgeklappter Verpackung eine führung für den aufzusetzenden Gegenstand darstellen, der mit komplementär entsprechenden Sehlitzen, Hüten, Ausnehmungen od.dgl. ausgebildet ist.
7.. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fortsätze (7>8) an ihrem freien Ende je einen halben Gewindebolzen (7',8l) tragen, die sich bei vollständig geöffneter Verpackung zu einem vorzugsweise mit einem Stativgewinde versehenen Gewindebolzen ergänzen (Fig.4). .■'
8". Verpackung nach Anspruch 2 und einem oder
mehreren der Ansprüche 3 bis β, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze aus ferromagnetische!! Material hergestellt sind und entgegengesetzt magnetisiert sind., so daß sie eine an sich "bekannte magnetische lesthaltung "bilden»
9. Verpackung nach Anspruch 2 und einem oder mehreren der Ansprüche 3 "bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze aus niehtmagnetischem Materials "beispielsweise Kunststoff hergestellt sind und entgegengesetzt polarisierte Bauemagneteinschlüsse haben.
10. Verpackung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 1 "bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im geschlossenen Zustand der Verpackung aufeinanderliegenden Behälterränder Paßstifte (6) oder sonstige Vorsprünge tragen, die in entsprechende [Bohrungen oder Ausnehmungen des gegenüberliegenden Behälterrandes eingreifen (fig.5).
11. Verpackung nach Anspruch 1O5 dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Torstehenden Paßstifte oder sonstigen Vorsprünge mit der Höhe des im aufgeklappten Zustand der Verpackung vorstehenden Scharnierteile.s übereinstimmt (fig.5).
12. Verpackung nach Anspruch 1 in Form eines Prismas oder eines einfachen oder zusammengesetzten Pyramidenstumpfes mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitts bei der im geöffneten Zustand bereits zwei Wandflächen unmittelbar aneinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß an gegenüberliegenden Stellen der aneinanderliegenden Wand-
«16-
teile (1·,2·) paarweise -Rippen,- Hüten oder Vorsprünge (14, ■": 15) vorgesehen sind, denen luten, Schlitze oder Yorsprünge (16) im fuß (5s) des aufzusetzenden Gegenstandes entsprechen (Pig.8).
13. Verpackung nach den Ansprüchen 6 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die an den aneinanderliegenden Wänden paarweise vorgesehenen Kippen, luten oder Vorsprünge (14,15) unter verschiedenen Neigungswinkeln gegenüber dem Behälterrand geneigt sind, so daß der aufzusetzende Gegenstand unter verschiedenen Winkeln gegenüber der Auflagefläche der geöffneten Verpackung aufgesetzt xferden kann (3?igo8)„
14. Verpackung nach Anspruch 1 in form eines Prismas oder eines einfachen oder zusammengesetzten Pyramidenstumpfes mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt, bei der im geöffneten Zustand bereits zwei Wandflachen unmittelbar aneinanderliegen und die im Gebrauch als Tischstativ mit der Innenseite der Auflagefläche zugekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zur Berührungslinie (19) der bei geöffneter Verpackung zusammenstoßenden Kanten der dann in einer Ebene aneinanderliegenden Wandflächen (20,21) zwei vor= zugsweise halbkreisförmige, sich zu einem kreisförmigen oder ellipsenförmigen Ausschnitt ergänzende Ausnehmungen (1.8-, 18') vorgesehen sind, welche Ausschnitte zusammen mit den vertikal aneinanderliegenden Verpackungswänden (1 '. ,2'-) einen Teil einer noch aus einem zweiten Teil (5m s 16,16') bestehenden Befestigungseinrichtung bildet (]?ig.9).-
Der/Patentanwalt %
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