DE1982957U - Verpackung fuer laengliche gegenstaende, wie beispielsweise mikrophone in stabform, fernrohr, teleobjektive od. dgl. - Google Patents
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Verpackung für längliche Gegenstände, wie beispielsweise
Mikrophone in Stabform, Fernrohre, Teleobjektive od.dgl»
Die feuerung betrifft eine Verpackung für längliche Gegenstände, insbesondere solche, die im Gebrauch
zweckmäßigerweise auf einem Stativ od.dgl» befestigt werden
sollen. Solche Gegenstände sind stabförmige Mikrophone,
lernrohre, !Teleobjektive usw» Der Grundgedanke der Neuerung
besteht darin, die Verpackung bzw. den Behälter so auszubilden, daß sie im geöffneten Zustand einen vollwertigen
Ersatz für beispielsweise ein Tischstativ darstellt.
Insbesondere handelt es sich um eine Verpaokung
für längliche Gegenstände, wie beispielsweise Mikrophone,
Fernrohre, Teleobjektive od.dgl., welche Verpmokung gleichzeitig
als Halterung für Gegenstände verwendet werden kann,
aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen besteht, die über
ein Scharnier, ein Gelenk od.dgl. miteinander verbunden sind,
die dad-arch, gekennzeichnet ist, daß die bei geöffneter Verpackung
zur gegenseitigen Anlage kommenden zwei Gehäuseteilwände
oder Fortsätze an denselben als Gegenstücke einer aus zwei Teilen bestehenden Befestigungsvorrichtung ausgebildet
sind, deren anderer Teil am Gegenstand (z,B, Mikrophon, Fernrohr
u.dgl.) der "Verpackung angeordnet ist.
Verpackungen können im allgemeinen die verschiedensten Formen haben, die jedoch alle im wesentlichen auf
zwei Grundelemente zurückzuführen sind. Das eine Grundelement ist die schachteiförmige Ausführung mit ebenen Flächen, das
andere ein Rotationskörper mit gekrümmten Flächenο
Dementsprechend muß auch die neuerungsgemäße Ausführung einer Verpackung als Ersatz für ein Tischstativ
auf diese beiden Grundformen anwendbar sein. Aus diesem Grunde ist bei einer Verpackungsform, die auf einen Rotationskörper
zurückzuführen ist, jeder Gehäusehälfte neuerungsgemäß ein ebenflächiger Fortsatz zugeordnet, der unmittelbar
in der Hähe des Scharniers angeordnet ist und zweekmäßigerwei.se
eine z.B· angenähert dreieckige Gestalt hat, welche beiden Fortsä,tze bei vollständig geöffneter Verpackung unmittelbar
aneinanderliegen und jenen Teil einer aus zwei Teilen bestehenden Befestigungsvorrichtung ergeben, der bei
einer Verpackung mit ebenen Flächen durch die zwei unmittelbar 8,neinanderliegenden Wände dargestellt ist.
Der folgenden Beschreibung wurde als bevorzugtes Ausführungsbeispiel und wegen der größeren Anzahl von Varia-
tionsmöglichkeiten eine Verpackung zu Grunde gelegt, die
im wesentlichen einen Rotationskörper darstellt, also eine Verpackung mit im vorstehenden beschriebenen Sortsätzen,
die als Halterung für den Verpackungsgegenstand in der Gebrauchslage bestimmt sind.
Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Feuerung tragen die etwa dreiecksförmigen Jortsätze an ihren
freien Enden je einen halben Gewindebolzen, welche halben Gewindebolzen sich bei vollständig geöffneter Verpackung
zu einem vorzugsweise mit einem Stativgewinde versehenen Gewindebolzen ergänzen.
Gemäß einem.anderen neuerungsgemäßen Ausführungs-.
beispiel können die Lappen an den Gehäusehälften in Halbkugeln
endigen, die sich bei geöffneter Verpackung zu einer Kugel
ergänzen. Die so gebildete Kugel ist dann ein Teil eines
Kugelgelenkes, wobei die die Kugel umgreifenden Schalen mit dem Klemm-Mechanismus an dem zu befestigenden Gegenstand vorgesehen
sein müssen.
'Die beiden lappen können aber auch nur mit einer
Bohrung versehen sein, in die eine Befestigungsschraube eingesetzt werden kann. Gegebenenfalls sind die Bohrungen als .
Gewindelöcher auszubilden.
Die einfachste und wahrscheinlich billigste Möglichkeit, den Gegenstand der Verpackung in Gebrauchslage an
der geöffneten Verpackung zu befestigen, stellt jenes Äusführungsbeispiel
dar, bei dem die Portsätze in der Umgebung
des freien Endes mit gleichen Muten, Rippen oder Vorsprüngen
versehen sind, die bei aufgeklappter Verpackung eine Pührung für den aufzusetzenden Gegenstand ergeben, der mit
komplementär entsprechenden Schlitzen, Nuten, Ausnehmungen od.dgl. ausgerüstet ist. Handelt es sich um eine Verpackung,
deren Grundform nicht ein Rotationskörper, sondern beispielsweise auf einen ebenflächigen, regelmäßigen Körper zurückzuführen ist, dann entfallen die Portsätze und die Rippen,
Torsprünge, luten od.dgl.» werden dann direkt an den Innenseiten
jener ¥ände angeordnet, die bei vollständig geöffneter Verpackung unmittelbar aneinanderliegen.
Damit die Verpackung bei Benützung im geöffneten Zustand verbleibt, ist neuerungsgemäß vorgesehen, daß die
vorspringenden lappen oder Wände mit Mitteln versehen sind, die sie in ihrer Gebrauchslage fixieren. Im einfachsten Fall
erfüllt dies eine Verklinkung, bei der eine leder an einer Gehäusehälfte einrastend in eine Ausnehmung der anderen Gehäusehälfte
eingreift. Diese Rastvorrichtung kann natürlich zweckmäßigerweise auch an den vorstehenden Lappen angeordnet
sein. Sine unsichtbare !Fixierung läßt sich auf einfache Weise neuerungsgemäß dadurch erzielen, daß man die leile,
die in der Gebrauchsstellung unmittelbar aneinander zu liegen
kommen, beispielsweise die vorstehenden Lappen, aus einem magnetischen Material herstellt und gegensinnig magnetisiert,
oder bei Verwendung eines Kunststoffes an geeigneter Stelle kleine Dauermagnete anordnet, die die Fixierung im geöffneten
Zustand der Verpackung sicherstellen.
Bin weiteres Merkmal der Neuerung bestellt darin, daß zum eventuell erforderlichen Ausgleich von Höhenunterschieden,
die sich beispielsweise dadurch ergeben, daß das Scharnier über den Hand der geöffneten Verpackung vorsteht,
die Behälterränder mit Paßstiften oder sonstigen Vorsprüngen versehen sind, die beim Schließen der Verpackung
in korrespondierende Ausnehmungen oder Vorsprünge in der gegenüberliegenden Behälterwand eingreifen. Dadurch wird
gleichzeitig ein genaues Schließen der Verpackung erzielt«
Die feuerung soll nun an Hand der Zeichnung näher
erläutert werden, in der
lFig.1 eine Draufsicht auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
einer neuerungsgemäßen Verpackung in geöffnetem Zustand zeigt,
Jig. 2 eine axonometrische Darstellung der neuerungsgemäßen
Verpackung in der G-ebrauchslage sein soll,
fig.3 eine Seitenansicht der geschlossenen Verpackung darstellt,
die
Fig.4-9 5 und 6 Ausbildungen der Halterung selbst zeigen,
Mg.7 stellt die Ausbildung des Fußende8 eines Verpackungsgegenstandes dar, der beispielsweise auf eine Halterung
gemäß Mg. β aufgesetzt werden kann, und
Pig.8 zeigt schließlich eine einfache Verpackung gemäß der
leuerung, deren Wände ebene Plächen sind und bei der
bereits zwei benachbarte Seitenwände der beiden Half-
ten so aneinander liegen, daß sie im Sinne der Efeuerung
zur Befestigung des Yerpackungsgegenstandes verwendet werden können, und
Fig «9 "betrifft eine auf einen Pyramidenstumpf zurückführende
Form der Verpackung? die jedoch "bei Verwendung
als Tischstativ mit der Innenseite nach unten im geöffneten Zustand auf die Auflagefläche aufgelegt
wird.
Bei dem in !ig.1 dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Neuerung handelt es sich um eine Verpackung für ein sta/bförmiges Mikrophon. Die beiden Hälften
der Verpackung sind mit 1 und 2 bezeichnet» Sie sind mittels Scharnier 3 gelenkig miteinander verbunden. Es ist
ersichtlich, daß die Form der Verpackung dem Verpackungsgegenstand, nämlich einem Mikrophon 4 angepaßt ist. Dieses
Mikrophon 4 weist, einen Fußteil 5 auf, dessen Ausbildung später noch eingehend beschrieben wird. Beide Gehäusehälften 1
und 2 sind insbesondere bei großen Verpackungen mit Handgriffen oder Eingen 1.2, 13 ausgerüstet, die gegebenenfalls
für den Transport oder für den Verschluß der Verpackung verwendet werden können. Die !Teile 12, 13 sind jeöoch nicht
bei jeder Verpackung unbedingt erforderlich»
Jede der beiden Verpackungshälften 1,2 besitzt
bei dem bevorzugten neuerungsgemäßen Ausführungsbeispiel beispielsweise einen dreieckförmigen Fortsatz 7 bzw.8,
der unmittelbar an dem Scharnier angeordnet ist. Im gebrauch
wird die geöffnete Verpackung mit der hohlen Seite nach
unten auf die Auflagefläche gelegt, wobei sich die "beiden Fortsätze 7,8 aneinanderlegen und nach oben vorstehen.
Bei dem in fig.2 dargestellten Beispiel ist in jedem der Teile 7»8 eine Bohrung vorgesehen, die bei geöffneter Verpackung
in der Gebrauehsstellung auf einer Achse liegen* Diese Bohrungen bieten die einfachste Möglichkeit zur Befestigung
eines Gegenstandes., beispielsweise mittels einer Schraube, die am fußende des Verpackungsgegenstandes angeordnet
ist und mit einer flügelmutter versehen sein kann» Man steckt die Sehraube von einer Seite durch die Bohrung
und setzt auf der anderen Seite dann die flügelmutter auf. Der Vorteil dieser Anordnung ist der, daß nach lockern der
flügelmutter oder nicht allzustarkem Anziehen derselben der
Verpackungsgegenstand praktisch in jede beliebige G-ebrauchslage
gebracht werden kann. Die mit der Öffnung nach unten auf die Auflagefläche weisenden beiden Verpackungshälften
1,2 bilden hiebei eine Art Stativfuß, der infolge der gewählten Gehäuseform eine mindest ebenso große Standfestigkeit
aufweist wie ein normales Tischstativ«.
Die in fig.5 gezeigte Querschnittsdarstellung der geöffneten, als Tischstativ verwendeten Verpackung läßt
diese Tatsache ebenfalls klar erkennen. Die beiden fortsätze 7S8 liegen eng aneinander und die beiden Bohrungen
11, 11' liegen deckungsgleich übereinander ο Aus fig. 5 ist
ferner ersichtlich, daß bei aufgeklappter Verpackung das
Scharnier 5 aus der Ebene der Gehäuseränder etwas vorstellt.
Ohne besondere Maßnahme würde daher die Verpackung in der
Gebrauchsstellung als Tischstativ auf der Auflagefläche
keinen festen Stand haben, Neuerungsgemäß sind daher Paßstifte,
Torsprünge, Hippen uedgl„ an den Rändern der Verpackung
vorgesehen, denen·im geschlossenen Zustand derselben
korrespondierende Bohrungen im gegenüberliegenden Rand entsprechen, so daß die Paßstifte, Vorsprünge usw. in die
Hüten od.dgl. eindringen können und ein vollständiger Verschluß
der Verpackung möglich ist. In Fig„5 sind diese Paß=
stifte mit den Bezugsziffern 6,6',6",-6HI bezeichnet =
Die stirnseitige Ansieht nach Fig«3 zeigt die
neuerungsgemäße Verpackung gemäß dem bevorzugten iiusführungsbeispiel
nach Figo1 im geschlossenen Zustand. Die beiden Fortsätze 7? 8 stehen hiebei vom Behälter ab und verhindern,
daß die im allgemeinen einen Rotationskörper darstellende geschlossene Verpackung auf einer geneigten Fläche ins Rollen
kommt.
Eine andere Art der Ausbildung der Halterung ist in fig.4 dargestellt. Hier endigen die angenähert dreieckigen
Fortsätze 7)8 in halben Gewindebolzen 7f>
8*, die sich bei geöffneter Verpackung in der Gebrauchslage zu einem
vollständigen Gewindebolzen vereinigen.
Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß, da der Gewindebolzen aus den beiden Seilen 7'5 8' ein
Stativgewinde besitzt, beispielsweise Mikrophone, Fernrohre,
'■ ■ ■■ : ■■■· ■■ Ρ
Teleobjektive u.dgl. ohne Veränderung ihrer Befestigungsmittel
an der als Stativ dienenden geöffneten-Verpackung befestigt werden können.
Eine andere Ausbildung der Halterung für den Ver~ Packungsgegenstand, die sich insbesondere für leichtere
Gegenstände eignet, die nach allen Eichtungen verstellbar angebracht sein sollen, ist in den Figo 6 und 7 dargestellt,
Die beiden Fortsätze 7, 8 an den beiden Behälterhälften 1,2 tragen an ihren freien Enden je eine Halbkugel, so daß bei
Gebrauch der geöffneten Verpackung als Tischstativ sich diese beiden Halbkugeln zu einer ganzen Kugel ergänzen, die
gegebenenfalls einen !eil eines Kugelgelenkes darstellen kann, Mr leichtere Gegenstände ist jedoch die Ausbildung
des Kugellagers, wie es beispielsweise für photographische Zwecke üblich ist, nicht erforderlich. !Pur ein Mikrophon
genügt z.Bο die in Pig.7 dargestellte Ausbildung des Fußendes.
Das Mikrophon 4- endet dann in einem rohrförmigen Stutzen 5, dessen innerer Durchmesser etwas kleiner ist
als der Durchmesser der aus den beiden Halbkugeln 9s10 gebildeten
Gelenkskugel. Damit der Rohrstutzen 5 auf diese Kugel aufgeschoben xtrerden kann, ist er mit den Schlitzen
16,16' versehen, durch die er die nötigen Federeigenschaften
erhält. Im Inneren des Stutzens 5 kann eine ringförmige Nut vorgesehen sein, in die die Gelenkskugel aus den Teilen
9, 10 einrasten kann. Unter Umständen ist auch die Anbringung eines Dauermagneten im fußteil 5 des Mikrophons 4
zweckmäßig, durch welche Maßnahme ein Lösen des Mikrophons
4 vom Fußteil 5 ermöglicht wird.
Die in Fig.7 gezeigte Ausbildung des Fußteiles
5 ist aber nicht unbedingt an die Ausbildung der Halterung als Kugelgelenk gebunden. Die Schlitze 16, 16! können nämlich
auch so bemessen sein, daß sie mit Eeibung die aneinan·=
derliegenden Seile 7,8 der geöffneten Verpackung, wie diese beispielsweise in den Fig. 2 und 5 dargestellt ist, umschließen.
Ebenso ist die Ausbildung des Mikrophonfußes 5 gemäß Fig.7 auch für eine Verpackung verwendbar, wie sie
in Fig.8 dargestellt ist. Die in dieser Figur gezeigte Verpackung besitzt im geschlossenen Zustand die Form eines
schlanken hohlen Pyramidenstumpfes mit rechteckiger, vorzugsweise jedoch quadratischer G-rundflache ο Schneidet man
das Gehäuse längs einer Ebene, die durch zwei parallele Diagonalen in der Grundfläche und in der oberen Fläche bestimmt
ist, dann können die beiden Hälften um ein in einer Kante liegendes Scharnier 3 so weit aufgeklappt werden,
daß sich die an die Scharnier anschließenden Wände mit ihren Außenseiten berühren und einen aufrecht stehenden Steg
bilden, wenn die geöffnete Verpackung mit der Innenseite nach oben auf eine Auflagefläche gelegt wird. Dieser Steg
hat dieselbe Aufgabe wie die Fortsätze 7*8 des bisher beschriebenen,
auf einen Rotationskörper rückführbaren vorzugsweisen Ausführungsbeispieles. Das Mikrophon 4 kann nun
mit seinem Fuß 5 mittels der Schlitze 16, 16' auf diesem
Steg aufgeschoben werden. Bringt man, wie in fig«, 8 eingezeichnet,
führungsrippen H5 15 an der Innenwand der Verpackung
an, dann sind verschiedene Winkelstellungen des aufgesteckten Gegenstandes definiert, wie dies in fig.8
durch die Darstellung von zwei Mikrophonenden 5', 5" in verschiedenen lagen angedeutet ist»
Bei einer ebenfalls ein Gebilde mit ebenen Flächen darstellenden Verpackung, die im geschlossenen Zustand
praktisch mit der geschlossenen Verpackung gemäß Fig„ 8 übereinstimmt j ist der leilungsschnitt, der das Gehäuse
der Verpackung in zwei Hälften teilt, so geführt, daß zwei schachtelartige Hälften 1, 2 entstehen, die an einer Kante
mittels eines Scharniers 3 verbunden sind= Sie geöffnete Verpackung
wird mit der Innenseite nach unten auf die Auflagefläche gelegt, so daß im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen eine glatte fläche an der Oberseite
zustande kommt. Dies kann diesem Ausführungsbeispiel unter Umständen den Vorzug gegenüber den bisher besprochenen
Ausführungsbeispielen der leuerung geben»
Um nun den Gegenstand der Verpackung in der Gebrauchslage befestigen zu können, ist jede Hälfte der Oberseite
mit einer halbkreisförmigen oder ovalen Ausnehmung 185 18' versehen, die zusammen einen kreisförmigen oder ellipsenförmigen
Ausschnitt ergeben, durch den die beiden unmittelbar aneinanderliegenden anderen Wände 17, 17* der Ver-
packung zum Teil sichtbar werden= Der "Verpackungsgegenstand
besitzt in diesem lalle einen abgesetzten zylindrischen Fuß
5fH s dessen schlankeres Ende mit den Schlitzen 16,16! versehen
ist und in die kreisförmige Öffnung 18, 18} eingesetzt
wird, wobei die Wandteile 17, 17' in die Sehlitze 16, 16*
eindringen. Um zu verhindern, daß bei geschlossener Verpackung Staub oder Schmutz in das Innere der Verpackung gemäß fig»9
eindringen kann, empfiehlt:es sich, im Schachtelinneren eine
entsprechende Abdeckung anzubringen.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß die neuerungsgemäße Verpackung einen vollwertigen
Ersatz für ein Tischstativ liefert, so daß dem Benutzer des in einer Verpackung nach der Neuerung untergebrachten Gegenstandes
die Anschaffung eines besonderen Halters zur Aufstellung des Gegenstandes in der Gebrauchslage erspart bleibt»
Obwohl die !Teuerung in erster linie für die Verpackung
und Aufstellung von stabförmigen Mikrophonen gedacht ist, ist sie keineswegs darauf beschränkt« Bei entsprechender
kräftiger Ausbildung der Halterungsvorrichtung können auch wesentlich schwerere Gegenstände, zJ, ein Photoapparat
mit einem Teleobjektiv, welches in der Verpackung untergebracht ist und in dieser befördert wird, befestigt werden,
Dadurch kann sich der Benutzer einer neuerungsgemäßen Verpackung
das Mitnehmen eines anderen Hilfsstativs ersparen, was insbesondere bei größeren Bergtouren einen nicht zu
unterschätzenden Vorteil mit sich bringt«
Claims (14)
1. Verpackung für längliche Gegenstände, wie beispielsweise
Mikrophone, Fernrohre«, Teleobjektive od„dglo,
v/elche Verpackung gleichzeitig als Halterung für Gegenstände
verwendet werden kann, aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen bestehts die über ein Scharnier, ein G-elenk od..dgl.-,
miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,, daß die bei geöffneter Verpackung zur gegenseitigen Anlage kommenden
zwei G-ehäuseteilwände (1 ' s 2*) oder Fortsätze (7,8)
an denselben als Gegenstücke (7',81J 9*10} 11,11 !| H915?
18,18') einer aus zwei !eilen bestehenden Befestigungsvorrichtung
ausgebildet sind, deren anderer Teil (z.B. 5| 55I
5!" ) am Gegenstand (ζ,,Β* Mikrophon, fernrohr Uodgl») der
Verpackung angeordnet ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Verpackung als Rotationskörper
jeder Gehäusehälfte (1,2) ein ebenflächiger, in unmittelbarer Nachbarschaft des Scharniers (3) angeordneter, zweckmäßigerweise
wenigstens angenähert dreieckförmiger lortsatz (7?8)
zugeordnet ist, welche beiden Fortsätze bei vollständig geöffneter Verpackung unmittelbar aneinanderliegen und einen
Teil (11,11»; 7», 88, 9, 10) einer aus zwei Teilen bestehenden
Befestigungsvorrichtung tragen (lig.1 bis 7).
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeieh-
-■■Π-
net, daß jeder der "beiden Fortsätze (7>8) in der Umgebung
des freien Endes mit einer Bohrung (11511f) versehen ist,
welche Bohrungen im geöffneten Zustand auf einer Achse liegen (Pig.2).
4· Verpackung nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrungen (11,11') mit einem durchgehenden
Gewinde versehen sind«
5. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Fortsätze (7,8) am freien Ende je
einen halbkugeligen Teil (9»10) tragen, die sich bei aufgeklappter
Verpackung zu einer ganzen Kugel ergänzen und einen Teil eines Kugelgelenkes bilden (lig.6,7).
6. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Fortsätze in der Umgebung des frei en Endes mit gleichen Hüten, Rippen oder Vorsprüngen versehen
sind, die bei aufgeklappter Verpackung eine führung für den aufzusetzenden Gegenstand darstellen, der mit
komplementär entsprechenden Sehlitzen, Hüten, Ausnehmungen
od.dgl. ausgebildet ist.
7.. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fortsätze (7>8) an ihrem freien
Ende je einen halben Gewindebolzen (7',8l) tragen, die sich
bei vollständig geöffneter Verpackung zu einem vorzugsweise mit einem Stativgewinde versehenen Gewindebolzen ergänzen
(Fig.4). .■'
8". Verpackung nach Anspruch 2 und einem oder
mehreren der Ansprüche 3 bis β, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fortsätze aus ferromagnetische!! Material hergestellt
sind und entgegengesetzt magnetisiert sind., so daß sie eine an sich "bekannte magnetische lesthaltung "bilden»
9. Verpackung nach Anspruch 2 und einem oder mehreren
der Ansprüche 3 "bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fortsätze aus niehtmagnetischem Materials "beispielsweise
Kunststoff hergestellt sind und entgegengesetzt polarisierte Bauemagneteinschlüsse haben.
10. Verpackung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 1 "bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die im geschlossenen Zustand der Verpackung aufeinanderliegenden
Behälterränder Paßstifte (6) oder sonstige Vorsprünge tragen, die in entsprechende [Bohrungen oder Ausnehmungen
des gegenüberliegenden Behälterrandes eingreifen (fig.5).
11. Verpackung nach Anspruch 1O5 dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe der Torstehenden Paßstifte oder sonstigen
Vorsprünge mit der Höhe des im aufgeklappten Zustand der Verpackung vorstehenden Scharnierteile.s übereinstimmt
(fig.5).
12. Verpackung nach Anspruch 1 in Form eines
Prismas oder eines einfachen oder zusammengesetzten Pyramidenstumpfes mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitts
bei der im geöffneten Zustand bereits zwei Wandflächen unmittelbar aneinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß an
gegenüberliegenden Stellen der aneinanderliegenden Wand-
«16-
teile (1·,2·) paarweise -Rippen,- Hüten oder Vorsprünge (14, ■":
15) vorgesehen sind, denen luten, Schlitze oder Yorsprünge
(16) im fuß (5s) des aufzusetzenden Gegenstandes entsprechen
(Pig.8).
13. Verpackung nach den Ansprüchen 6 und 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die an den aneinanderliegenden Wänden paarweise vorgesehenen Kippen, luten oder Vorsprünge (14,15)
unter verschiedenen Neigungswinkeln gegenüber dem Behälterrand geneigt sind, so daß der aufzusetzende Gegenstand unter verschiedenen
Winkeln gegenüber der Auflagefläche der geöffneten Verpackung aufgesetzt xferden kann (3?igo8)„
14. Verpackung nach Anspruch 1 in form eines Prismas oder eines einfachen oder zusammengesetzten Pyramidenstumpfes
mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt, bei der im
geöffneten Zustand bereits zwei Wandflachen unmittelbar aneinanderliegen
und die im Gebrauch als Tischstativ mit der Innenseite der Auflagefläche zugekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zur Berührungslinie (19) der bei
geöffneter Verpackung zusammenstoßenden Kanten der dann in einer Ebene aneinanderliegenden Wandflächen (20,21) zwei vor=
zugsweise halbkreisförmige, sich zu einem kreisförmigen oder ellipsenförmigen Ausschnitt ergänzende Ausnehmungen (1.8-, 18')
vorgesehen sind, welche Ausschnitte zusammen mit den vertikal aneinanderliegenden Verpackungswänden (1 '. ,2'-) einen Teil
einer noch aus einem zweiten Teil (5m s 16,16') bestehenden
Befestigungseinrichtung bildet (]?ig.9).-
Der/Patentanwalt %
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1059366A AT268139B (de) | 1966-11-16 | 1966-11-16 | Verpackung für längliche Gegenstände, wie beispielsweise Mikrophone, Fernrohre, Teleobjektive od.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1982957U true DE1982957U (de) | 1968-04-04 |
Family
ID=3623404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA28659U Expired DE1982957U (de) | 1966-11-16 | 1967-11-02 | Verpackung fuer laengliche gegenstaende, wie beispielsweise mikrophone in stabform, fernrohr, teleobjektive od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT268139B (de) |
| DE (1) | DE1982957U (de) |
-
1966
- 1966-11-16 AT AT1059366A patent/AT268139B/de active
-
1967
- 1967-11-02 DE DEA28659U patent/DE1982957U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT268139B (de) | 1969-01-27 |
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