DE19829490A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Verbesserung einer Strichoberfläche von Papierbahnen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verbesserung einer Strichoberfläche von PapierbahnenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verbesserung der Strichoberfläche, der auf einer Rohpapierbahn (8, 23) aufgetragenen Streichmasse. Dazu wird eine anionische wäßrige Streichmasse und ein anionisches Papier durch eine elektrische Ladungsvorrichtung mit einer gegensätzlichen elektrischen Ladung versehen, so daß die disperse Streichmasse von dem gegensätzlich aufgeladenen Papier (8, 23) angezogen wird. Dabei besteht die elektrische Ladungsvorrichtung entweder aus Koronageneratoren (13, 17) oder aus einer Gleichspannungsquelle (9), die über Elektroden (5, 5a, 7, 7a) mit dem Papier (8, 23) und der Streichmasse in Verbindung steht.
Description
Bei der Papierherstellung werden die Papierbahnen mit einer
wässrigen Streichmasse, auch Streichfarbe genannt, bestrichen.
Die Streichfarben bestehen aus einem oder einer Mischung ver
schiedener anorganischen Pigmente und werden mit einem oder
einer Mischung von organischen Bindern gebunden. Es ist be
kannt, diese Streichfarben mit sogenannten Filmpressen auf die
Papierbahnen zu übertragen. Dazu wird die Streichfarbe ein- oder
beidseitig auf je eine Gummiwalze aufgetragen und dann
von dieser Walze bzw. diesen Walzen auf die Papierbahn über
tragen. Beim Auslauf der mit der Streichmasse kontaktierten
Papierbahn tritt eine Spaltung in den Streichmassenfilm auf.
Bei dieser Trennung einer mehr oder weniger viskosen Streich
masse in sich selbst, treten bekannte rheologische Probleme
auf, die zu sogenannten Fließlinien bzw. zum Orangeschalen
effekt führen.
Da derartige Filmpressen mit Geschwindigkeiten von 800 bis
2.000 m/Minute arbeiten, treten beim Auseinanderreißen der
Streichmasse von der benetzten Walze auf die kontaktierte Pa
pierbahn kleine Streichmassepartikel als freier Nebel in den
Raum. Diesen Nebel muß man mehr oder minder in Kauf nehmen und
kontrolliert ihn in der Praxis, indem man einen schwarzen Kar
ton in die Nähe der zur Trocknung laufenden Papierbahn, also
an den Nip-Ausgang, hält. Es wurde deshalb versucht, die Adhä
sionskräfte zwischen der Streichfarbe und der Walze, sowie die
Kohäsionskräfte innerhalb der Streichfarbe so zu beeinflussen,
daß der Nebel am Nip-Ausgang und das sogenannte Orangescha
len-Muster verbessert wird. Allerdings führten diese Bemühungen in
der Praxis nicht zu befriedigenden Ergebnissen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Strich
oberfläche der hergestellten Papierbahnen zu verbessern und
den entstehenden Sprühnebel zu minimieren.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 und Patent
anspruch 5 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen und
vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß mit diesem Verfahren mit
wässriger Streichmasse eine geschlossenere Oberfläche des
Striches und deshalb eine verbesserte Bedruckbarkeit des Pa
piers erreichbar ist. Weiterhin erreicht man mit dem erfinde
rischen Verfahren eine Bedruckbarkeit, die vorher nur mit dic
keren Strichaufträgen möglich war, so daß hierdurch Drucker
zeugnisse mit geringerer flächenbezogener Masse herstellbar
sind. Da diese auf Filmpressen aufgetragenen wässrigen
Streichmassen dünnere Striche ermöglichen, sind die damit her
gestellten Drucksachen in vorteilhafter Weise auch umwelt
freundlicher zu entsorgen.
Weiterhin wird durch die Vermeidung des Sprühnebels weniger
Streichmasse und weniger Reinigungsunterbrechungen an den
Streicheinrichtungen, wie Filmpressen, benötigt, wodurch auch
die Kosten der so gestrichenen Papiere verringerbar sind.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels, das in
der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer einseitig
auftragenden Filmpresse mit einer elektrischen
Ladungsvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer zweiseitig
aufragenden Filmpresse mit einer elektrischen
Ladungsvorrichtung, und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer zweiseitig
auftragenden Filmpresse mit einem Koronagenera
tor für jede Seite als Ladungsvorrichtung.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine schematische Filmpresse,
durch die die Papierbahn 8 hindurchläuft und einseitig mit
einer wässrigen Streichmasse versehen wird, wobei die Gegen
walze 1 durch eine elektrische Ladungsvorrichtung positiv
ionisiert und damit für die anionische Streichmasse anziehend
wird.
Die Filmpresse besteht aus zwei Filmpresswalzen, wobei die
untere die Auftragswalze 3 und die obere die Gegenwalze 1 dar
stellt, die beide mit einem Gummibelag versehen sind. Die Wal
zen 1, 3 werden gegenläufig angetrieben und transportieren
zwischen ihren Anlageflächen die Papierbahn 8 in eine vorgege
bene Richtung. Die Auftragswalze 3 der Filmpresse ist mit ei
ner Vorstreichvorrichtung 4 versehen, durch die die Streich
masse auf die Auftragswalze 3 aufgebracht wird. Die Streich
masse wird beispielsweise mit einem bekannten Rakel gleich
mäßig auf die Oberfläche der Auftragswalze 3 aufgetragen und
in Drehrichtung als Film 6 auf der Walze 3 mitgenommen und auf
die untere Seite 2 der hindurchlaufenden Papierbahn 8 angetra
gen. Da die beiden Walzen 1, 3 unter vorgegebenem Druck gegen
einander laufen, wird die wässrige Streichmasse teilweise ent
wässert, so daß eine bestimmte Schicht der Streichmasse auf
die untere Papierbahnseite 2 angetragen wird.
Die Vorstreichvorrichtung 4, die die Streichmasse optimal ver
teilt auftragen soll, stellt eine Elektrode (Kathode) 5 dar
und ist mit der dispersen Streichmasse, die als elektrokine
tisches System betrachtet werden kann, in elektrischen Kontakt.
Dabei ist der Minuspol einer Spannungsquelle 9 mit dieser
Elektrode 5 verbunden. An der Gegenwalze 1 ist eine mitlaufen
de Metallwalze 7 angeordnet, die als zweite Elektrode (Anode)
wirkt und mit dem Pluspol der Gleichspannungsquelle 9 verbun
den ist. Der Gummibelag der oberen Filmpresswalze 1 besteht
aus einer elektrisch leitfähigen Gummimischung, so daß das
Papier 8 mit einer positiven elektrischen Ladung aufgeladen
wird. Dabei stellen die Elektroden 5,7 und die Spannungsquelle
9, als auch die elektrisch leitfähigen Walzenbeläge eine elek
trische Ladungsvorrichtung dar. Zweckmäßigerweise wird zur
elektrischen Aufladung eine Gleichspannungsquelle 9 gewählt,
die eine Spannung von etwa 150 bis 2.000 V liefert. Bei ande
ren Ausführungsbeispielen können auch höhere Spannungen bis
10.000 V eingesetzt werden.
Die Fig. 2 der Zeichnung zeigt schematisch eine Filmpresse zum
beidseitigem Bestreichen einer Papierbahn. Hierbei handelt es
sich im wesentlichen um eine Filmpresse wie nach Fig. 1 der
Zeichnung beschrieben, die mit verschiedenen Zusatzvorrichtun
gen versehen ist, um auch ein beidseitiges Bestreichen zu er
möglichen. Die gleichartigen Teile sind deshalb auch mit den
gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1 der Zeichnung.
In Fig. 2 der Zeichnung sind zwei Filmpresswalzen 1, 3 darge
stellt, die beide als Auftragswalzen ausgebildet sind und
durch deren Berührungsflächen die Papierbahn 8 kontinuierlich
hindurchläuft. Durch diese beiden Auftragswalzen 1, 3 wird die
Papierbahn 8 beidseitig mit Streichmasse benetzt. Dazu ist an
jeder Auftragswalze 1, 3 eine Vorstreichvorrichtung 4, 4a vor
gesehen, durch die mit Hilfe einer bekannten, nicht dargestell
ten Rakelvorrichtung auf die Oberfläche der Auftragswalzen 3,
1 gleichmäßig die Streichmasse aufgetragen wird. Dadurch ent
steht ein Film 6, 6a aus Streichmasse auf den Walzenoberflä
chen, der teilweise auf beide Seiten 2, 2a der hindurchlaufen
den Papierbahn 8 angetragen wird.
Zum besseren Auftragen der Streichmasse auf die beiden Seiten
2, 2a der Papierbahn 8 sind die beiden Vorstreichvorrichtungen
4, 4a mit einer Gleichspannungsquelle 9 verbunden. Dabei stel
len die Vorstreichvorrichtungen 4, 4a Elektroden (Kathoden)
dar, die mit der dispersen Streichmasse, die als ein elektro
kinetisches System betrachtet werden kann, in elektrischem
Kontakt stehen.
Weiterhin sind zwei Fuhrungswalzen 7a, 7b vorgesehen, durch
deren Berührungsflächen die Papierbahn 8 läuft und den Auf
tragswalzen 1, 3 zugeführt wird. Diese Führungswalzen bestehen
aus elektrisch leitfähigem Material oder sind mit einem elek
trisch leitfähigem Oberflächenmaterial überzogen. Dabei stehen
mindestens diese leitfähigen Walzenoberflächen mit der Gleich
stromspannungsquelle 9 in Verbindung und stellen die gegenläu
fige Elektrode (Anode) dar. Auf diese Weise wird die durch
laufende Papierbahn 8 mit einer positiven elektrischen Ladung
aufgeladen.
Nach Fig. 3 der Zeichnung ist schematisch eine Filmpresse dar
gestellt, durch die ein beidseitiger Auftrag auf die Papier
bahn 23 erreicht wird. Dabei sind als elektrische Ladungsvor
richtung zwei Sprühelektroden (Koronageneratoren) 13, 17 vor
gesehen, die die gegenläufige Ladung der Papierbahn 23 gegen
über der Streichmasse bewirken. Die Papierbahn 23 wird um eine
Umlenkrolle 16 zu einer ersten Leitwalze 15 transportiert.
Diese Leitwalze 15 ist mit einer Druckfeder 14 verbunden, die
die Papierbahn 23 dicht an den rechtsseitigen Koronagenerator
17 vorbeiführt. Dadurch wird die rechte Papierbahnoberfläche
mit einer elektrischen Ladung versehen. Das Papier wird da
durch gegensätzlich zur Streichmasse ionisiert, indem die obe
re Atomlage der Papierbahn 23 oxidiert wird. Diese Koronaoxi
dation führt zu einer Hydrophilierung und damit zu einer
schnelleren Wasseraufnahme. Bei hinreichender Spannungshöhe
können auch an der Faserwand der Zellulose zusätzliche reakti
ve Gruppen gebildet werden, die die Strichhaftigkeit verbes
sern.
Oberhalb des rechtsseitigen Koronagenerators 17 ist ein links
seitiger Koronagenerator 13 mit druckfederversehener 19 Leit
walze 18 vorgesehen, der die Oxidation der linken Papierbahn
oberfläche bewirkt.
Nachfolgend durchläuft die Papierbahn 23 zwei gegenläufig an
getriebene Filmpreßwalzen 20, 12. Horizontal neben diesen
Filmpreßwalzen 20, 12 ist noch jeweils eine weitere Dosierwal
ze 11, 21 angeordnet, die auch gegenläufig zu der jeweiligen
Filmpreßwalze 12, 20 angetrieben ist. Die Dosierwalze 11, 21
ist mit einer strukturierten Oberfläche versehen, die zur
gleichmäßigen Benetzung der Filmpreßwalze 12, 20 mit der
Streichmasse dient. In dem oberen Nip 10, 22 der jeweiligen
Filmpreßwalze 12, 20 und der dazugehörigen Dosierwalze 11, 21
wird die Streichmasse eingegeben und über die Oberfläche der
Filmpreßwalze 11, 21 auf die beiden Papierseitenflächen der
durchlaufenden Papierbahn 23 angetragen. Dabei erfolgt der
Auftrag der Streichmasse entsprechend dem nach Fig. 1 be
schriebenen Verfahren.
Das Verfahren mit den vorbeschriebenen Vorrichtungen zum Auf
tragen der Streichmasse auf die Papierbahn 8, 23 beruht auf
folgendem Prinzip:
Die wässrigen Streichmassen stellen ein elektrokinetisches System dar, wobei jedes Pigment ein Zeta-Potential in diesem wässrigen System besitzt. Dabei sind die Streichmassen dis pers, weil diese Pigmente über elektrokinetische Abstoßungs kräfte verfügen.
Die wässrigen Streichmassen stellen ein elektrokinetisches System dar, wobei jedes Pigment ein Zeta-Potential in diesem wässrigen System besitzt. Dabei sind die Streichmassen dis pers, weil diese Pigmente über elektrokinetische Abstoßungs kräfte verfügen.
Der Erfindung lag deshalb die Erkenntnis zugrunde, diese elek
trokinetischen Kräfte bei der Spaltung des Streichmassenfilms
zu nutzen und damit den Übertrag auf das Papier 8, 23 zu ver
bessern. Da bisher alle gängigen Streichfarben anionisch sind
und ebenfalls auf anionisches Papier übertragen werden sollen,
mußten hierfür die elektrokinetischen Abstoßungskräfte über
wunden werden, um einen homogeneren Strichauftrag zu errei
chen. Deshalb ist das erfindungsgemäße Verfahren eine Umlade
vorrichtung, durch die Ionogenität so beeinflußt wird, daß die
elektrokinetischen Abstoßungskräfte zwischen dem Papier 8, 23
und den Pigmenten der Streichmasse und damit der Streichmasse
selbst aufgehoben werden. Dabei kann die Streichmasse sowohl
kationisch und das Papier anionisch aufgeladen werden oder
auch umgekehrt. Entscheidend ist lediglich ein gegensätzlicher
Ladungsunterschied zwischen dem Papier 8, 23 und der Streich
masse, so daß es zu einer elektrokinetischen Anziehung zwi
schen der Streichmasse und dem Papier 8, 23 kommt. Es wäre
auch denkbar, sogleich kationische Streichmassen bei anioni
schem Papier zu verwenden, da auch hier die elektrokinetischen
Kräfte das Streichverfahren günstig beeinflussen wurden. Dies
ist derzeit nicht üblich, da man die damit gegebenen Probleme
bisher nicht lösen konnte. In jedem Fall wurde aber auch bei
der Verwendung kationischer Streichmassen das vorbeschriebene
Verfahren zu einer Erhöhung des elektrischen Ladungsunter
schiedes dienen und somit eine Verbesserung des Strichauftrags
bewirken.
So hat sich bei dem erfinderischen Verfahren als völlig über
raschender Effekt gezeigt, daß bei einer derartigen gegensätz
lichen elektrischen Aufladung der Streichmasse und des Papiers
8, 23 ein homogenerer Auftrag ohne Orangeschaleneffekt ent
steht und auch der Sprühnebel am Nip-Ausgang der Filmpreßwalze
3 sich reduzieren läßt. Denn am Auslauf der Papierbahn, die
einseitig, der meist doppelseitig einen Teil der auf die Film
preßwalze vordosierten Streichfarbe trägt, findet die unver
meidliche Spaltung in der Streichmasse statt. Dabei ist ein
Teil des Wassers bereits in der Papierbahn eingeschlagen, die
Konzentration, oder umgekehrt betrachtet der Feststoffgehalt
hat bereits zugenommen, aber die Mobilität der Streichmasse
muß noch erhalten sein. In dieser Spaltzone spielt die Adhä
sion sowohl an der Papieroberfläche wie an der abgebenden Auf
tragswalze 1, 3 eine entscheidende Rolle. In der Praxis hat
sich deshalb gezeigt, daß die jeweils bei diesem Spaltvorgang
herausgerissenen sich gegenseitig abstoßenden, weil gleiches
Zeta-Potential tragenden Pigmente und Binder, als Sprühnebel
bei anionischer Ladung zur Kathode und bei kationischer Ladung
zur Anode tendieren und damit diesen Nebel reduzieren. Gleich
zeitig ist die aus dem Spalt kommende gestrichene Papierbahn
homogener, was nach der Trocknung die Bedruckbarkeit verbes
sert.
Durch die elektrische Auf- bzw. Umladung der Streichmasse und
des Papiers 8, 23 konnte somit ein homogenerer Strichauftrag
und eine Minimierung des Sprühnebels erreicht werden. Dabei
kommt es nicht auf die Polarität der aufgeladenen Elemente wie
des Papiers 8, 23 und der Streichmasse, sondern lediglich auf
einen gegensätzlichen Ladungsunterschied an, der die elektro
kinetischen Anziehungskräfte wirksam werden läßt. Die Erfin
dung ist deshalb auch in anderen Ausgestaltungen realisierbar,
soweit dadurch eine entgegengesetzte Ladung erzielbar ist,
durch die die elektrokinetischen Anziehungskräfte wirksam wer
den können.
Claims (7)
1. Verfahren zur Verbesserung der Strichoberfläche, der auf
einer Rohpapierbahn aufgetragenen Streichmasse, dadurch
gekennzeichnet, daß entweder die Streichmasse oder das
Papier (8, 23) oder beides mittels einer elektrischen
Ladungsvorrichtung so beeinflußt wird, daß die Streich
masse und das Papier (8, 23) gegensätzliche Ladungszu
stände aufweisen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß
die Streichmasse mittels mindestens einer Filmpreßwalze
(1, 3) auf die Papierbahn (8) übertragen wird und die La
dungsvorrichtung die Streichmasse und das Papier (8) ge
gensinnig ionisiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß
die Papierbahn (23) mittels mindestens einer Streuelek
trode (13, 17) (Koronagenerator) ionisiert wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Ionisierung des Papiers (8, 23) oder der Streichmasse
oder des Papiers (8, 23) und der Streichmasse eine elek
trische Ladungsvorrichtung vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Bestreichen der Rohpapierbahn (8, 23) eine Filmpresse
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Ladungsvorrichtung aus einer Anode (7, 7a,
7b) und einer Kathode (5, 5a) besteht, die mit einer
Gleichspannungsquelle (9) verbunden sind, wobei jeweils
eine Elektrode (5, 7, 7a, 7b) mit der Papierbahn (8) und
der Streichmasse elektrisch in Verbindung stehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Ladungsvorrichtung mindestens eine Sprüh
elektrode (Koronagenerator) (13, 17) enthält, die in der
zähe der Papierbahn (23) angeordnet ist und zur Ionisa
tion wenigstens einer Papieroberfläche dient.
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