DE1982906U - Gesponnenes schussgarn. - Google Patents

Gesponnenes schussgarn.

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DE1982906U
DE1982906U DE1967W0041323 DEW0041323U DE1982906U DE 1982906 U DE1982906 U DE 1982906U DE 1967W0041323 DE1967W0041323 DE 1967W0041323 DE W0041323 U DEW0041323 U DE W0041323U DE 1982906 U DE1982906 U DE 1982906U
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weft yarn
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/04Blended or other yarns or threads containing components made from different materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

PATENTANWALT DIPL„-lNraJ=Zi3bftÄfer2 1 Ööl^U-PPERTAL-BARMI
m/h.
Mrma Willert & Go., 418 Gooh, Klever Str. 41
Gesponnenes Schußgarn.
Die Neuerung bezieht sicli auf ein gesponnenes Schußgarn in insbesondere für O^berlseJfeleidungsstucke "bestimmten Einlagegewelsen.
Bei solchen Einlagegewefaen ist es Grundvoraussetzung, daß sie einerseits eine gute Sprengkraft besitzen, und daß sie auf der anderen Seite auch im Sinne einer guten Knittererholung wirksam sein können. Zur Erfüllung dieser Toraussetzung ist es aber wichtig, daß das zur Herstellung solcher Einlagegewebe dienende Schußgarn einen bestimmten Grundanteil you natürlichen oder künstlichen Spinnstoffen beinhaltet, welche sich schon im unbearbeiteten Zustand durch eine besonders hohe
1 -
lasersprungkraft und Bauschelastizität auszeichnen.,
Die Aufgabe der Neuerung besteht nun darin, sowohl die Knittererholung als auch die Sprungkraft bei Einlagegeweben zu verbessern, was zunächst in vorteilhafter Weise im wesentlichen dadurch erreicht wird9 daß bei einer Garnstärke vorzugsweise ab 170 tex und feiner,' wenigstens der halbe Anteil des Garnausgangswerkstoffes aus künstlichen Grobsohnittfasern einer Eigenstärke von wenigstens 44 dtex besteht, während der Restanteil des Ausgangswerk*= stiff es aus latur- oder ICunstspinnfasern gebildet ist0
Das neuerungsgemäß vorgeschlagene Schußgarn bietet alsAusgangswerkstoff für Einlagegewebe aus dem Grund besondere Vorteile, weil der Anteil^ welcher die Knittererholung des ÜSinlagegewebes begünstigt und seine Sprungkraft verbessert, bei diesem neuen Garn erheblieh höher ist, als das bisher der Fall ist« Wenn man davon ausgeht, daß bisher bei solchen Sehußgarnen etwa nur 12—17/^ an groben künstlichen Schnittfasern von 44 dtex an und gröber dem Schußgarn beigemischt wurden, so liegt der entscheidende Torteil des neuen Schußgarnes, bei dem wenigstens der halbe Anteil des Garnausgangswerkstoffes
- 2
aus dieser künstlichen Grobsehnittfaser besteht, auf der Hand. Darüber hinaus wird durch das neue gesponnene Schußgarn als Ausgangs-werkstoff für Einlagegewebe eine Wirkung erzielt., die einem endlosen Kunst-Eosshaar entspricht, ohne jedoch den lachteil des Brechens im Gewebe bei scharfer Knickbelastung in Kauf nehmen zu müssen=
Das neue Schußgarn kann nun als Mischgarn einen weiteren Anteil natürlicher oder künstlicher Fasern besitzenj cUfce vorzugsweise eine Durchschnittsfeinheit von wenigstens 24 dtex besitzen sollen*- Auch ist es bei der praktischen Verwirklichung des neuen Garnes ohne weiteres möglich, es mit Beilauffäden zu verarbeiten oder es zu umzwirnen«, ,
In Weitergestaltung des leuerungsgegenstandes kann man im Rahmen der leuerung aber auch noch einen; Schritt weitergehen^ wenn man als Ausgangswerkstoff für das Garn ausschließlich künstliche Grobschnittfasern von wenigstens 44 dtex vorsieht» Bin solches gesponnenes Schussgarn, welches ausschließlich aus künstliehen Gröbsehnittfasern besteht j bringt damit noch bessere
Vorteile bei Einlagegeweben im Einblick auf ihre Knitter erholung sowie ihre verbesserte Sprungkraft mit sich»
Außerdem darf das gemäß der Neuerung vorgeschlagene gesponnene -Schußgarn einen weiteren Vorteil dergestalt für sich in Anspruch nehmen, daß es trotz der verblüffend guten Knittererholung und der verbesserten Sprungkraft bei Einlagegeweben äußerst wohlfeil hergestellt werden kann«, was für die Wirtschaftlichkeit des neuen Garnes spricht«
Zusammenfassend ist es der Feuerung also gelungen, eine Verbesserung der Knittererholung sowie der Sprunge kraft bei Sinlagegeweben ohne jeden Mehraufwand zu erzielen9 so daß hiermit ein wirkliches Optimum erzielt worden ist, wodurch sieh der Neuerungsgegenstand in hervorragendem Maße auszeichnet» Wie auch die Beanspruchung und die Belastung des Einlagegewebes immer sein mag9 spielt für die Wirkung hinsichtlich seiner schnellen Knittererholung und seiner verbesserten Sprungkraft über-" haupt keine HoIIe5 was den praktischen Gebrauchswert des neuen Garnes erheblich steigert.
Der beiliegende Musterabschnitt des neuen
gesponnenen Sehuigarnes Gesteht im Ausgangswerkstoff ausschließlich aus künstliehen G-robsehnittfasern von' wenigstens 44 dtex. Es kann jedoch s-uoh ohne weiteres als Mischgarn mit Beilauffäden ausgeführt oder umzwirnt sein.
Es versteht sieh nicht zuletzt von selbst, daß das dargestellte Schußgarn nur als ein Anwendungsbeispiel anzusehen ist. Man könnte vielmehr den gemäß der !Feuerung vorgeschlagenen Mindestanteil von künstlichen örobschnittfasern als Ausgangswerkstoff für ein solches gesponnenes Schußgarn auch in einem abweichenden Anteilverhältnis, z.B. in einem Anteil? der unter Umständen weniger ale die Hälfte t jedoch mindestens ein Drittel des Äusgangswerkstoffes sein sollte, wählen".. Wichtig und entscheidend ist jedoch die Tatsache, daß der Anteil der künstlichen &ro"bschnittfasern so hoch ist;, daß die gemäß der■Heuerung, erzielte Wirkung hinsichtlich einer "besseren und. schnelleren Knittererholüng als auch einer verbesserten Sprungkraft des Sinlagegewebes gewahrt bleibt.
—' 5 ■-—

Claims (2)

  1. ΙίΙΚί-ΉΜίΙ
    Schutzansprüche s
    1 ο Gesponnenes Sehußgarn zur Yerwendung in insbesondere für Oberbekleidungsstücke "bestimmten Einlagegeweben, dad u r c h g e k e η η ze ie h η e t,. daß TDeI einer Garnstärke vorzugsweise' al) 170 tex und feiner, wenigstens der halbe Anteil des Garnausgangswerkstoffes aus künstlichen Grobsehnittfasern mit einer Eigenstarke von wenigstens 44. d/fce.x besteht, während der Restanteil des Ausgangswerkstoffes aus latur- oder Kunstspinnfasern gebildet ist«
  2. 2. Gesponnenes Sehußgarn nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnets daß der aus iatur- oder Kunstspinnfasern bestehende Resta,nteil des Ausgangswerkstoffes in einer Durchschnittsfeinheit von wenigstens 24 dtex verarbeitet ist*
    3° Gesponnenes Schußga.rn nach Anspruch 15 dadurch
    - I
    gekennzeichnet5 daß als Ausgangswerkstoff für das Garn ausschließlich künstliche Grobsehnittfasern von wenigstens 44 dtex vorgesehen sind«,
    4«. Gesponnenes Schußgarn nach Anspruch 1 bis 35 dadurch gekennzeichnet«, daß das Garn mit Beilauffä-den gearbeitet ist«.
    5· Gesponnenes Schußgarn nach Anspruch 1 bis 4S
    dadurch gekennzeichnet, daß das Garn umzwirnt ist»
    - II -
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