DE19806046A1 - Elektrofotografischer Fotoleiter und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Elektrofotografischer Fotoleiter und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein elektrofotografische Fotoleiter, die in elektro
fotografischen Geräten, wie Druckern, Kopiergeräten und Faxgeräten ver
wendet werden, und ein Verfahren zur Herstellung der Fotoleiter. Besonders
betrifft die Erfindung einen elektrofotografischen Fotoleiter, der ein verbesser
tes fotoleitendes Material zur Bildung seiner lichtempfindlichen Schicht ver
wendet, wodurch eine ausgezeichnete Stabilität erreicht wird, und ein Verfah
ren zur Herstellung eines solchen elektrofotografischen Fotoleiters.
Elektrofotografische Fotoleiter müssen im Dunkeln eine Oberflächenladung
aufrecht erhalten, bei Belichtung Ladungen erzeugen und weiterhin bei Belich
tung die Ladungen weiter transportieren. Zu den elektrofotografischen Fotolei
tern gehören sogenannte Einschicht-Fotoleiter, bei denen eine einzige Schicht
diese Funktion erfüllt, und sogenannte Mehrschicht-Fotoleiter mit Funktions
trennung, bei denen eine erste Schicht hauptsächlich bei Belichtung Ladungen
erzeugt und eine zweite Schicht dazu dient, die Oberflächenladung im Dun
keln aufrecht zu erhalten und bei Belichtung Ladungen zu transportieren.
Diese Typen von elektrofotografischen Fotoleitern werden verwendet zur Er
zeugung von Bildern durch bekannte elektrofotografische Verfahren, wie das
Carlson-Verfahren. Bei diesem Verfahren kann die Bilderzeugung dadurch er
folgen, daß der Fotoleiter im Dunkeln durch eine Corona-Entladung aufgela
den wird, auf der Oberfläche des aufgeladenen Fotoleiters ein latentes elek
trostatisches Bild, wie Zeichen oder eine Zeichnung eines Originals erzeugt
wird, das so erzeugte latente elektrostatische Bild mittels Tonerteilchen ent
wickelt wird und die das gewünschte Bild wiedergebende Tonerteilchen auf
einen Träger, wie Papier übertragen und fixiert werden. Nach dem Toner
transfer werden die restlichen Tonerteilchen durch Reinigung entfernt, und
alle restlichen elektrostatischen Ladungen werden durch Löschbelichtung ent
fernt, so daß der Fotoleiter wiederverwendet werden kann. Üblicherweise
kann ein lichtempfindliches Material des oben beschriebenen elektrofotografi
schen Fotoleiters erhalten werden, indem man einen anorganischen fotolei
tenden Stoff, wie Selen, eine Selenlegierung, Zinkoxid oder Cadmiumsulfid in
einem Harzbindemittel dispergiert, oder einen organischen fotoleitenden Stoff,
wie Poly-N-Vinylcarbazol, 9,10-Anthracendiolpolyester, Hydrazon, Stilben,
Butadien, Benzidin, Phthalocyanin, oder Bisazoverbindung in einem Harzbin
demittel dispergiert oder diese Stoffe durch Vakuumabscheidung oder Subli
mation abscheidet.
Von den oben angegebenen organischen fotoleitenden Materialien sind ver
schiedene Untersuchungen mit Titanyloxyphthalocyanin durchgeführt worden.
Um die Stabilität des fotoleitenden Materials zu verbessern, kann besonders
eine Alkyldiolverbindung mit 3 bis 12 C-Atomen mit zwei Hydroxylgruppen,
die an nicht benachbarte C-Atome gebunden sind, dem Titanyloxyphtha
locyanin zugefügt werden, welches in einem Röntgen-Beugungsspektrum den
Maximum-Peak bei einem Bragg-Winkel (2θ ± 0,2°) von 27,2° zeigt, wie in
der Patentveröffentlichung JP-A-5-313389 beschrieben.
Wie oben angegeben, ist Titanyloxyphthalocyanin mit Gehalt an einem sol
chen Zusatzstoff als lichtempfindliches Material des elektrofotografischen Fo
toleiters, wie im Stand der Technik bekannt, verwendet worden, und es sind
verschiedene Untersuchungen zur Verbesserung der Stabilität durchgeführt
worden. Diese Untersuchungen haben jedoch keinen Stoff angeben oder klar
stellen können, der einen Bezug zu den Eigenschaften des erhaltenen Fotolei
ters hat. Insbesondere konnte die Beziehung zwischen dem Zusatzstoff und
den elektrofotografischen Eigenschaften, besonders Stabilität des Fotoleiters
nicht geklärt werden, obgleich verschiedene Beispiele von Titanyloxyphtha
locyanin mit Gehalt an Zusatzstoff vorgeschlagen wurden.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, die Beziehung zwischen einem Zu
satzstoff und den elektrofotografischen Eigenschaften aufzuklären und einen
elektrofotografischen Fotoleiter mit ausgezeichneten elektrofotografischen
Eigenschaften, besonders hoher Stabilität, und auch ein Verfahren zur Her
stellung des Fotoleiters zu schaffen.
Als Ergebnis umfangreicher Untersuchungen mit diesem Ziel haben die Erfin
der gefunden, daß die Stabilität wesentlich verbessert wird, wenn in einer
Titanyloxyphthalocyanin enthaltenden lichtempfindlichen Schicht der Gehalt
an einem bestimmten Alkylpolyol in einem bestimmten Bereich gehalten wird.
Gemäß einem bestimmten Aspekt der Erfindung wird ein elektrofotografischer
Fotoleiter vorgeschlagen, der ein elektrisch leitendes Substrat und eine auf
diesem gebildete lichtempfindliche Schicht aufweist, wobei die lichtempfindli
che Schicht eine Schicht aufweist, die Titanyloxyphthalocyanin als ein fotolei
tendes Material und ein Alkylpolyol mit geradkettigem oder verzweigtem Alkyl
enthält, das ein Diol oder höheres Polyol mit einer Hydroxylgruppe an jedem
dritten C-Atom einer Hauptkette, also z. B.: an C1, C4, C7 usw. ist, und worin
der Gehalt an dem Alkylpolyol so eingestellt ist, daß die Menge der Hydroxyl
gruppen des Alkylpolyols in einem Bereich von 0,1 bis 100 mol pro 1 mol Ti
tanyloxyphthalocyanin liegt.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstel
lung eines elektrofotografischen Fotoleiters vorgeschlagen, wobei auf ein
elektrisch leitendes Substrat eine Beschichtungsflüssigkeit für eine lichtemp
findliche Schicht aufgebracht wird, und wobei erfindungsgemäß die Beschich
tungsflüssigkeit Titanyloxyphthalocyanin und Alkylpolyol mit geradkettigem
oder verzweigtem Alkyl enthält, das ein Diol oder höheres Polyol ist, und eine
Hydroxylgruppe an jedem dritten C-Atom einer Hauptkette aufweist, wobei
der Gehalt an diesem Alkylpolyol so eingestellt wird, daß die Menge der
Hydroxylgruppen des Alkylpolyols in einem Bereich von 0,1 mol bis 100 mol
pro 1 mol Titanyloxyphthalocyanin liegt.
Die Erfindung wird nun mit weiteren Einzelheiten mit Bezug auf bestimmte
bevorzugte Ausführungsformen und die beigefügten Zeichnungen beschrie
ben. Hierin zeigen:
Fig. 1(a) einen Querschnitt eines elektrofotografischen Fotoleiters mit Funkti
onstrennung;
Fig. 1(b) einen Querschnitt eines elektrofotografischen Einschicht-Fotoleiters
und
Fig. 2 ein Beispiel eines Röntgen-Beugungsspektrums eines Beispiels des erfin
dungsgemäßen elektrofotografischen Fotoleiters.
Besondere Arten des Aufbaus des erfindungsgemäßen elektrofotografischen
Fotoleiters werden mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Elektrofotografische Fotoleiter können solche vom Mehrschicht-Typ mit nega
tiver oder positiver Aufladung und Einschicht-Fotoleiter mit positiver Aufla
dung sein. Im folgenden wird als Beispiel ein Mehrschicht-Fotoleiter mit nega
tiver Aufladung im einzelnen beschrieben, wobei die Stoffe und Verfahren zur
Bildung oder Erzeugung des Fotoleiters aus bekannten Stoffen und Verfahren
geeignet ausgewählt werden können, ausgenommen diejenigen, welche Ti
tanyloxyphthalocyanin und Alkylpolyol betreffen.
Die Fig. 1(a) und 1(b) sind Querschnitte typischer Beispiele von elektrofo
tografischen Fotoleitern, und zwar zeigt Fig. 1 (a) einen elektrofotografischen
Mehrschicht-Fotoleiter mit Funktionstrennung und Fig. 1(b) einen elektrofoto
grafischen Einschicht-Fotoleiter. Im negativ aufgeladenen elektrofotografi
schen Fotoleiter der Fig. 1(a) sind auf einem elektrisch leitenden Substrat 1
nacheinander eine Unterschicht 2 und eine lichtempfindliche Schicht 5 aufge
bracht, die ihrerseits aus einer Ladungserzeugungsschicht 3 mit einer La
dungserzeugungsfunktion und einer Ladungstransportschicht 4 mit einer La
dungstransportfunktion besteht. Im positiv aufgeladenen elektrofotografischen
Einschicht-Fotoleiter der Fig. 1(b) sind auf einem elektrisch leitenden Substrat
nacheinander eine Unterschicht 2 und eine einzige lichtempfindliche Schicht
5, die sowohl Ladungserzeugungs- als auch Ladungstransportfunktion erfüllt,
aufgebracht. Bei jedem Typ der Fotoleiter der Fig. 1(a) und 1(b) ist die
Unterschicht 2 nicht unbedingt notwendig. Die lichtempfindliche Schicht 5
dieser Fotoleiter enthält ein Ladungserzeugungsmittel, das bei Belichtung La
dungen erzeugt.
Das leitende Substrat 1 dient als eine Elektrode des Fotoleiters und auch als
Träger für andere Schichten. Dieses Substrat 1 kann eine zylindrische, ebene
oder filmartige Form haben und aus einem Metall, wie Aluminium, rostfreiem
Stahl oder Nickel, oder Glas oder Harz geformt sein, wobei letztere so behan
delt sind, daß sie eine bestimmte Leitfähigkeit haben.
Die Unterschicht 2 kann aus alkohollöslichem Polyamid, lösungsmittellösli
chem aromatischem Polyamid oder wärmehärtendem Urethanharz geformt
sein. Das alkohollösliche Polyamid kann vorzugsweise ausgewählt sein aus
Copolymerverbindungen von Nylon 6, Nylon 8, Nylon 12, Nylon 66, Nylon
610, Nylon 612 und dergleichen und aus mit N-Alkyl oder N-Alkoxyalkyl de
naturiertem Nylon. Spezifische Beispiele dieser Verbindungen sind unter ande
rem Amilan CM8000 (Lieferant Toray Industries, Inc., Japan, 6/66/610/12-
Copolymer-Nylon), Elbamide 9061 (Lieferant Du Pont Japan, 6/66/612-Co
polymer-Nylon), Daiamide T-170 (Lieferant Daicel-Huels Co., Ltd., Japan, Co
polymer des Nylons mit Nylon 12 als Hauptbestandteil).
Der Unterschicht 2 kann ein feinkörniges anorganisches Pulver von beispiels
weise TiO2, Aluminiumoxid, Calciumcarbonat oder Siliciumdioxid zugesetzt
werden.
Die Ladungserzeugungsschicht 3, die bei Belichtung Ladungen erzeugt, wird
gebildet indem man auf der Unterschicht 2 direkt Teilchen eines organischen
fotoleitenden Stoffes abscheidet oder die Schicht 2 mit einem Material be
schichtet, worin diese Teilchen in einem Lösungsmittel dispergiert sind, wobei
ein Harzbindemittel verwendet wird. Diese Ladungserzeugungsschicht 3 soll
einen hohen Ladungserzeugungs-Wirkungsgrad und auch eine hohe Fähigkeit
haben, die erzeugten Ladungen in die Ladungstransportschicht 4 zu injizieren.
Es ist erwünscht, daß die Ladungserzeugungsschicht 3 nur gering abhängig
ist von einem elektrischen Feld und die Ladungen selbst in einem niedrigen
elektrischen Feld in die Ladungstransportschicht 4 injizieren kann.
Erfindungsgemäß enthält die Ladungserzeugungsschicht 3 wenigstens Ti
tanyloxyphthalocyanin als einen Ladungserzeugungsstoff und Alkylpolyol als
einen Zusatzstoff, nämlich ein Diol oder höheres Polyol, mit einer Hydroxyl
gruppe an jedem dritten C-Atom einer Hauptkette. Die Ladungserzeugungs
schicht 3 kann außerdem einen oder mehrere andere Ladungserzeugungsstof
fe in Form von Pigmenten oder Farbstoffen, wie verschiedene andere Typen
von Phthalocyanin-, Azo-, Chinon-, Indigo-, Cyanin-, Squarilium- und
Azuleniumverbindungen enthalten.
Ferner ist erfindungsgemäß der Gehalt an Alkylpolyol, das ist Diol oder höhe
res Polyol mit einer Hydroxylgruppe an jedem dritten C-Atom einer Hauptkette
so eingestellt, daß 0,1 mol bis 100 mol, vorzugsweise 20 mol bis 40 mol der
Hydroxylgruppen des Alkylpolyols pro 1 mol des Titanyloxyphthalocyanins
vorhanden sind.
Obgleich bisher nicht geklärt ist, in welcher Weise die Verwendung des oben
beschriebenen Zusatzstoffes zu der signifikanten Verbesserung der Stabilität
führt, kann die folgende Annahme vorgeschlagen werden. Danach entstehen
Wasserstoffbindungen zwischen Stickstoffatomen an der äußeren Peripherie
der Titanyloxyphthalocyanin-Moleküle und Wasserstoffatomen der Hydroxyl
gruppen des Alkylpolyols, und wenn das Alkyolpolyol an jedem dritten C-Atom
einer Hauptkette Hydroxylgruppen hat, können die Hydroxylgruppen mit
einer Frequenz und einem Winkel koordiniert sein, welche in geeigneter Weise
zum Abstand zwischen Titanyloxyphthalocyanin-Molekülen passen.
Wenn die Menge an Hydroxylgruppen des Alkylpolyols pro 1 mol Titanyl
oxyphthalocyanin weniger als 0,1 mol beträgt, können nicht alle Stickstoff
atome an der Peripherie des Titanyloxyphthalocyanins Wasserstoffbrücken
mit den Hydroxylgruppen des Alkylpolyols ausbilden, so daß die Verbesse
rung der Stabilität nur in geringerem Maß eintritt. Wenn andererseits die
Menge der Hydroxylgruppen 100 mol pro 1 mol Titanyloxyphthalocyanin
übersteigt, kann die Empfindlichkeit wegen der überschüssigen Menge Alkyl
polyol verschlechtert sein.
Das in der Erfindung verwendete Titanyloxyphthalocyanin kann in der folgen
den Weise oder in der in der Patentschrift JP-A-3-35245 beschriebenen Weise
synthetisiert werden.
800 g o-Phthalodinitril (Lieferant Kokyo Kasei Kogyo Co., Ltd., Japan) und
1,8 L Chinolin (Lieferant Kanto Chemical Co., Ltd., Japan), werden in ein Re
aktionsgefäß gegeben und gerührt. Dann gibt man tropfenweise und unter
Rühren unter eine Stickstoffatmosphäre 297 g Titantetrachlorid (Lieferant
Kishida Chemical Industries, Co., Ltd., Japan) zu. Nach Beendigung der Zu
gabe wird die Mischung unter Rühren 15 Stunden auf 180°C erhitzt.
Die als Ergebnis der Reaktion erhaltene Flüssigkeit wird auf 130°C abgekühlt,
dann filtriert und mit N-Methyl-2-pyrrolidinon (Lieferant Kanto Chemical Co.,
Ltd., Japan) gewaschen. Der so erhaltene feuchte Kuchen wird in N-Methyl
pyrrolidinon in einer Stickstoffatmosphäre eine Stunde bei 160°C gerührt.
Nach dem Abkühlen und Filtrieren wird dieser feuchte Kuchen nacheinander
mit N-Methyl-2-pyrrolidinon, Aceton (Lieferant Kanto Chemical Co., Ltd.),
Methanol (Lieferant Kanto Chemical Co., Ltd.) und warmem Wasser in dieser
Reihenfolge gewaschen.
Der so erhaltene feuchte Kuchen wird unter Erwärmen auf 80°C eine Stunde
in einer verdünnten Lösung von 4 l Wasser und 360 ml 36%-iger Chlorwas
serstoffsäure (Lieferant Kanto Chemical Co., Ltd.) gerührt. Die erhaltene Flüs
sigkeit wird abgekühlt, filtriert und der Filterkuchen mit heißem Wasser gewa
schen und getrocknet.
Anschließend werden 200 g des so erhaltenen Titanyloxyphthalocyanins zu 4
kg einer auf -5°C gekühlten 96%-igen Schwefelsäurelösung unter Kühlen zu
gesetzt und gerührt, so daß die Flüssigkeitstemperatur -5°C nicht übersteigt.
Die erhaltene Flüssigkeit wird weiter eine Stunde bei -5°C gerührt und dann
unter Kühlen in Eiswasser gegeben, so daß die Flüssigkeitstemperatur 10°C
nicht übersteigt. Die erhaltene Flüssigkeit wird eine Stunde unter Kühlen ge
rührt, dann filtriert und der Filterkuchen mit warmem Wasser gewaschen, um
einen feuchten Kuchen zu erhalten.
Der so erhaltene feuchte Kuchen wird mit einer verdünnten Lösung von 10 l
Wasser und 770 ml 36%-iger Chlorwasserstoffsäure gemischt und unter Er
hitzen auf 80°C eine Stunde gerührt. Die erhaltene Mischung wird abgekühlt,
filtriert und der Filterkuchen mit warmem Wasser gewaschen, um einen
feuchten Kuchen zu erhalten.
Der erhaltene feuchte Kuchen und 1,5 l o-Dichlorobenzol (Lieferant Kanto
Chemical Co., Ltd.) werden in eine Kugelmühle gegeben, die 6,6 kg Zirkoni
umdioxidkugeln mit einem Durchmesser von 8 mm enthält, und 24 Stunden
gemahlen. Die erhaltene Mischung wird entnommen, mit Aceton und Metha
nol filtriert, mit Wasser gewaschen und dann getrocknet, um Titanyloxy
phthalocyanin zu erhalten.
Um die geeignete Empfindlichkeit der lichtempfindlichen Schicht zu erhalten,
zeigt die oben beschriebene Mischung von Titanyloxyphthalocyanin und Al
kylpolyol vorzugsweise den Maximum-Peak ihres Röntgen-Beugungsspek
trums bei einem Bragg-Winkel (2θ ± 0,2°) von 0,6°, und besonders bevorzugt
hat das Röntgen-Beugungsspektrum dieser Mischung eine Mehrzahl von Beu
gungspeaks bei wenigstens 9,6°, 14,2°, 14,7°, 18,0°, 24,0° und 27,2°,
wobei der Maximum-Peak bei 9,6° liegt.
Es ist auch bevorzugt, daß das Röntgen-Beugungsspektrum der Mischung von
Titanyloxyphthalocyanin und Alkylpolyol wie oben beschrieben den Maxi
mum-Peak bei einem Bragg-Winkel (2θ ± 0,2°) von 27,2° hat.
Das in der Erfindung verwendete Alkylpolyol ist ein Diol oder höheres Polyol
und hat eine Hydroxylgruppe an jedem dritten C-Atom einer Hauptkette und
kann aus im Handel verfügbaren Produkten ausgewählt sein oder entspre
chend den folgenden Literaturstellen 1) bis 6) synthetisiert werden.
- 1) T. Lesiak, et al. Chem. Stosow., 16(3), 259 (1972)
- 2) D. Segev, European Patent No. 292 128
- 3) Moriuchi, et al., Japanische Patentschrift JP-A-1-61473
- 4) M. Kwaitkowski, et al., Internationale Patentschrift W090/00622
- 5) H.J. Weyer, et al., Deutsches Patent no. 39 03 363
- 6) C. Sund, et al., Tetrahedron, 52(37), 12275 (1996)
Da die Ladungstransportschicht 4 auf die Ladungserzeugungsschicht 3 aufge
bracht wird, wird die Dicke der Ladungserzeugungsschicht 3 in Abhängigkeit
vom Lichtabsorptionskoeffizienten des Ladungserzeugungsstoffs festgelegt.
Im allgemeinen beträgt die Dicke der Ladungserzeugungsschicht 3 nicht mehr
als 5 µm und vorzugsweise nicht mehr als 1 µm. Die Ladungserzeugungs
schicht 3 enthält einen Ladungserzeugungsstoff als Hauptbestandteil, dem ein
Ladungstransportstoff und andere zugesetzt sein können. Als ein Harzbinde
mittel zur Herstellung der Ladungserzeugungsschicht können Polymere oder
Copolymere von Polycarbonat, Polyester, Polyamid, Polyurethan, Epoxy-, Po
lyvinylbutyral, Phenoxy, Silicon, Methacrylat, Vinylchlorid, Ketal und Po
lyvinylacetat und deren Halogenide und Cyanoethylverbindungen und derglei
chen in geeigneter Kombination verwendet werden. Die Menge des Ladungs
erzeugungsstoffs liegt im Bereich von 10 bis 5000 Gew.-Teilen, vorzugsweise
50 bis 1000 Gew.-Teilen auf 100 Gew.-Teile des Harzbindemittels.
Die Ladungstransportschicht 4 ist ein Film, der gebildet wird durch Beschich
ten unter Verwendung eines Materials, das ausgewählt ist aus einem La
dungstransportstoff oder einer Kombination von solchen Stoffen, wie ver
schiedene Arten von Hydrazon-haltigen Verbindungen, Styryl-haltigen Verbin
dungen, Amin-haltigen Verbindungen und deren Derivaten, jeweils gelöst in
einem Harzbindemittel. Diese Ladungstransportschicht 4 dient im Dunkeln als
Isolationsschicht zur Aufrechterhaltung der Oberflächenladung des Fotoleiters
und hat auch eine Funktion des Transports der von der Ladungserzeugungs
schicht bei Belichtung injizierten Ladungen. Das zur Bildung der La
dungstransportschicht 4 dienende Harzbindemittel kann ausgewählt sein aus
Polymeren und Copolymeren von Polycarbonat, Polyester, Polystyrol und
Methacrylat, wobei deren mechanische, chemische und elektrische Stabilität,
Haftfestigkeit und auch Verträglichkeit mit dem Ladungstransportstoff be
rücksichtigt werden. Die Menge des in der Ladungstransportschicht 4 ver
wendeten Ladungstransportstoffs liegt im Bereich von 20 bis 500 Gew.-Tei
len, vorzugsweise 30 bis 300 Gew.-Teilen auf 100 Gew.-Teile des Harzbin
demittels. Die Filmdicke der Ladungstransportschicht wird vorzugsweise ein
gestellt im Bereich von 3 bis 50 µm, weiter bevorzugt 15 bis 40 µm, um ein
praktisch effektives Oberflächenpotential aufrechtzuerhalten.
Die lichtempfindliche Schicht des elektrofotografischen Fotoleiters der Erfin
dung kann vom Einschicht-Typ oder Mehrschicht-Typ sein und ist nicht auf
eine dieser Typen begrenzt.
Tauchbeschichtung, Sprühbeschichtung oder andere Methoden können als
Verfahren zum Aufbringen der verschiedenen Beschichtungsflüssigkeiten
verwendet werden, die durch Mischen oder dispergieren wie oben beschrie
ben erhalten werden. Das Herstellungsverfahren der Erfindung ist jedoch nicht
auf eine dieser Methoden beschränkt.
Die Erfindung ist nicht beschränkt durch irgendeines der folgenden Ausfüh
rungsbeispiele
70 Gew.-Teile Polyamidharz (Amilan CM 8000, Lieferant Toray Industries
Inc.) werden gemischt mit 930 Gew.-Teilen Methanol (Lieferant Waco Pure
Chemical Industries, Ltd., Japan), um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine
Unterschicht herzustellen. Diese Beschichtungsflüssigkeit wird durch Tauch
beschichtung auf ein Aluminiumsubstrat aufgebracht, um eine Unterschicht
zu bilden, die nach dem Trocknen eine Dicke von 0,5 µm hat.
10 Gew.-Teile Titanyloxyphthalocyanin, das im obigen Synthesebeispiel syn
thetisiert wurde, 15,65 Gew.-Teile 1,4-Butandiol (Lieferant Waco Pure Che
mical Industries, Ltd.), welche 20 Mol Hydroxylgruppen des Alkylpolyols pro
1 Mol Titanyloxyphthalocyanin entsprechen, 686 Gew.-Teile Dichloromethan
(Lieferant Waco Pure Chemical Industries, Ltd.) und 294 Gew.-Teile 1,2-
Dichloroethan (Lieferant Waco Pure Chemical Industries, Ltd.) wurden ge
mischt und durch Ultraschall dispergiert.
Anschließend wurden 10 Gew.-Teile Vinylchloridharz (MR-110, Lieferant Nip
pon Zeon Co., Ltd., Japan) in die erhaltene Dispersionsflüssigkeit eingemischt
und durch Ultraschall dispergiert, um eine Beschichtungsflüssigkeit zu erhal
ten, die eine Ladungserzeugungsschicht liefert. Ein Teil dieser Beschichtungs
flüssigkeit wurde durch Verdampfen getrocknet und verfestigt, und ein Rönt
gen-Beugungsspektrum des Kristalls wurde gemessen unter Verwendung ei
nes Röntgen-Beugungsgeräts (MXP18VA, Lieferant MacScience Inc.). Das
Ergebnis zeigte, daß das Röntgen-Beugungsspektrum einen Maximum-Peak
bei 9,6° hat, wie im Diagramm der Fig. 2 als Beispiel gezeigt. Diese Beschich
tungsflüssigkeit für die Ladungserzeugungsschicht wurde dann durch Tauch
beschichtung auf die oben beschriebene Unterschicht aufgebracht, um die
Ladungserzeugungsschicht zu bilden, welche nach dem Trocknen eine Dicke
von 0,2 µm hatte.
100 Gew.-Teile 4-(Diphenylamino)benzaldhydphenyl(2-thienylmethyl)hydrazon
(Lieferant Fuji Electric Co., Ltd., Japan), 100 Gew.-Teile Polycarbonatharz
(Panlite K1300; Lieferant Teijin Chemicals, Ltd., Japan), 800 Gew.-Teile
Dichloromethan und 1 Gew.-Teil eines Silan-Kupplungsmittels (KP340, Liefe
rant Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.) wurden gemischt, um eine Beschichtungs
flüssigkeit zur Bildung einer Ladungstransportschicht zu erhalten. Diese Be
schichtungsflüssigkeit wurde durch Tauchbeschichtung auf die oben be
schriebene Ladungserzeugungsschicht aufgebracht, um die Ladungstransport
schicht zu bilden, die nach dem Trocknen eine Dicke von 20 µm hatte. Auf
diese Weise erhielt man einen elektrofotografischen Fotoleiter.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde jeweils in der gleichen Weise wie
für jedes Beispiel angegeben hergestellt, außer daß die Menge an 1,4-Butan
diol geändert wurde, wie für jedes Beispiel angegeben. Das jeweils in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte
eine Mehrzahl von Beugungspeaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
31,29 Gew.-Teile 1,4-Butandiol (äquivalent zu 40 mol Hydroxylgruppen des
Alkylpolyols)
0,078 Gew.-Teile 1,4-Butandiol (äquivalent zu 0,1 mol Hydroxylgruppen des
Alkylpolyols).
78,23 Gew.-Teile 1,4-Butandiol (äquivalent zu 100 mol Hydroxylgruppen des
Alkylpolyols).
In diesen Beispielen wurde ein elektrofotografischer Fotoleiter jeweils in der
gleichen Weise wie im bezogenen Beispiel hergestellt, außer daß das verwen
dete Titanyloxyphthalocyanin nach der in JP-A-35245 beschriebenen Metho
de synthetisiert war. Das Röntgen-Beugungsspektrum, das wie in dem jeweils
bezogenen Beispiel gemessen wurde, hatte hier jeweils den Maximum-Peak
bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie bei Beispiel 1; Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie bei Beispiel 2; Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie bei Beispiel 3; Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie bei Beispiel 4; Maximum-Peak bei 27,2°.
Das Herstellungs- und Meßverfahren war jeweils wie in den Beispielen 1 bis
4, jedoch jeweils mit 1,4,7-Heptantriol (synthetisiert bei Fuji Electric Co., Ltd.
gemäß einem Beispiel in einer Literaturstelle) anstelle des 1,4-Butandiols; das
Röntgen-Beugungsspektrum wurde entsprechend wie im jeweils bezogenen
Beispiel gemessen und zeigte in jedem Fall eine Mehrzahl von Beugungs-Peaks
mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie in Beispiel 1, jedoch statt 15,65 Gew.-
Teilen 1,4-Butandiol hier 17,15 Gew.-Teile 1,4,7-Heptantriol (äquivalent zu
20 mol Hydroxylgruppen); Mehrzahl von Röntgen-Beugungspeaks mit dem
Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie in Beispiel 2, jedoch statt 31,29 Gew.-
Teilen 1,4-Butandiol hier 34,1 Gew.-Teile 1,4,7-Heptantriol (äquivalent zu 40
mol Hydroxylgruppen); Mehrzahl von Röntgen-Beugungspeaks mit dem Ma
ximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie in Beispiel 3, jedoch statt 0,078 Gew.-Teilen
1,4-Butandiol hier 0,086 Gew.-Teile 1,4,7-Heptantriol (äquivalent zu
0,1 mol Hydroxylgruppen); Mehrzahl von Röntgen-Beugungspeaks mit dem
Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren wie in Beispiel 4, jedoch statt 78,23 Gew.-Teilen
1,4-Butandiol hier 85,76 Gew.-Teile 1,4,7-Heptantriol (äquivalent zu
100 mol Hydroxylgruppen); Mehrzahl von Röntgen-Beugungspeaks mit dem
Maximum-Peak bei 9,6°.
Die Herstellungs- und Meßverfahren der Beispiele 9 bis 12 wurden wiederholt,
außer daß das verwendete Titanyloxyphthalocyanin nach dem Verfahren von
JP-A-3-35245 synthetisiert war und das wie im jeweils bezogenen Beispiel
gemessene Röntgen-Beugungsspektrum stets den Maximum-Peak bei 27,2°
hatte.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 9;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 10;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 11;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 12;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde jeweils in der gleichen Weise wie in
den Beispielen 1 bis 16 hergestellt, außer daß die Beschichtungsflüssigkeit für
die Ladungserzeugungsschicht jeweils in einen geschlossenen oder versiegel
ten Glasbehälter gebracht und 10 Stunden in einem Wärmeschrank auf 60°C
erhitzt wurde. Das Röntgen-Beugungsspektrum wurde jeweils in der gleichen
Weise wie im bezogenen Beispiel gemessen.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 1;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 2;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 3;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 4;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 5;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 6;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 7;
Maximum-Peak bei 27,2°
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 8;
Maximum-Peak bei 27,2°
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 9;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 10;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 11
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 12;
Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 13;
Maximum-Peak bei 27,2°
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 14;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 14;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Herstellungs- und Meßverfahren entsprechend Beispiel 16;
Maximum-Peak bei 27,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie in Bei
spiel 17 hergestellt, außer daß die Menge an 1,4-Butandiol geändert wurde
auf 0,039 Gew.-Teile (äquivalent 0,05 mol Hydroxylgruppen des Alkylpo
lyols). Das wie im Beispiel 17 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte
eine Mehrzahl von Beugungspeaks, einschließlich eines neuen Peaks bei
26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie in Bei
spiel 17 hergestellt, außer daß die Menge an 1,4-Butandiol geändert wurde
auf 156,46 Gew.-Teile (äquivalent 200 mol Hydroxylgruppen des Alkylpo
lyols). Das wie im Beispiel 17 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte
eine Mehrzahl von Beugungspeaks mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 1 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 1 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte eine Mehrzahl von
Beugungspeaks, einschließlich eines neuen Peaks bei 26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 2 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 2 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte den Maximum-Peak
bei 27,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 1 hergestellt, außer daß die 0,039 Gew.-Teile 1,4-Butandiol
ersetzt wurden durch 0,043 Gew.-Teile 1,4,7-Heptantriol (äquivalent zu 0,05
mol Hydroxylgruppen des Alkylpolyols). Das wie im Vergleichsbeispiel 1 ge
messene Röntgen-Beugungsspektrum hatte eine Mehrzahl von Beugungs-Pe
aks, einschließlich eines neuen Peaks bei 26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 2 hergestellt, außer daß die 156,46 Gew.-Teile 1,4-Butandiol
ersetzt wurden durch 171,53 Gew.-Teile 1,4,7-Heptantriol (äquivalent zu 200
mol Hydroxylgruppen des Alkylpolyols). Das wie im Vergleichsbeispiel 2 ge
messene Röntgen-Beugungsspektrum hatte eine Mehrzahl von Beugungspeaks
mit dem Maximum-Peak bei 9,6°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 5 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 5 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte eine Mehrzahl von
Beugungs-Peaks mit einem neuen Peak bei 26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 6 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 6 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte den Maximum-Peak
bei 27,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Bei
spiel 18 hergestellt, außer daß die 31,29 Gew.-Teile 1,4-Butandiol ersetzt
wurden durch 21,55 Gew.-Teile Ethylenglycol (äquivalent zu 40 mol
Hydroxylgruppen). Das wie im Beispiel 18 gemessene Röntgen-Beugungs
spektrum hatte eine Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit dem Maximum-Peak
bei 26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Bei
spiel 18 hergestellt, außer daß die 31,29 Gew.-Teile 1,4-Butandiol ersetzt
wurden durch 26,43 Gew.-Teile Trimethylenglycol (äquivalent zu 40 mol
Hydroxylgruppen). Das wie im Beispiel 18 gemessene Röntgen-Beugungs
spektrum hatte eine Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit einem neuen Peak bei
26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Bei
spiel 18 hergestellt, außer daß die 31,29 Gew.-Teile 1,4-Butandiol ersetzt
wurden durch 36,16 Gew.-Teile 1,5-Pentandiol (äquivalent zu 40 mol
Hydroxylgruppen). Das wie im Beispiel 18 gemessene Röntgen-Beugungs
spektrum hatte eine Mehrzahl von Beugungs-Peaks mit einem neuen Peak bei
26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 9 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 9 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte den Maximum-Peak
bei 26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 10 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 10 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte eine Mehrzahl von
Beugungs-Peaks mit einem neuen Peak bei 26,2°.
Ein elektrofotografischer Fotoleiter wurde in der gleichen Weise wie im Ver
gleichsbeispiel 11 hergestellt, außer daß das Titanyloxyphthalocyanin nach
dem Verfahren von JP-A-3-35245 synthetisiert war. Das wie im Vergleichs
beispiel 11 gemessene Röntgen-Beugungsspektrum hatte eine Mehrzahl von
Beugungs-Peaks mit einem neuen Peak bei 26,2°.
Die elektrischen Eigenschaften der so erhaltenen elektrofotografischen Foto
leiter der Beispiele 1 bis 32 und Vergleichsbeispiele 1 bis 14 wurden gemes
sen unter Verwendung eines Prüfgeräts für lichtempfindliche Körper
("electrostatic recording paper test apparatus" EPA-8200, Lieferant Kawa
guchi Electric Works Co., Ltd., Japan).
Die Oberfläche jedes der elektrofotografischen Fotoleiter wurde im Dunkeln
durch eine Corona-Entladung mit bei -5 kV gehaltenen Corona-Drähten wäh
rend 10 Sekunden negativ aufgeladen. Anschließend wurde die Oberfläche
mit einem Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 780 nm bestrahlt und es
wurde eine Belichtungsmenge (µJ/cm2) gemessen, wenn das Potential der
aufgeladenen Oberfläche von -600 V auf -100 V abgefallen war. Die folgende
Tabelle 1 gibt die Belichtungsmenge und die Stabilität jedes der elektrofoto
grafischen Fotoleiter der Beispiele 1 bis 32 und Vergleichsbeispiele 1 bis 14
an.
Tabelle 1-A
Tabelle 1-B
Wie Tabelle 1 zeigt hat jedes der Beispiele 1 bis 32 eine verhältnismäßig klei
ne Belichtungsmenge und einen genügend hohen Grad an Stabilität, während
jedes der Vergleichsbeispiele 1 bis 14 eine verhältnismäßig hohe Belich
tungsmenge und einen geringen Grad an Stabilität hat.
Im erfindungsgemäßen elektrofotografischen Fotoleiter mit einem elektrisch
leitenden Substrat und einer auf diesem gebildeten lichtempfindlichen Schicht
enthält die lichtempfindliche Schicht Titanyloxyphthalocyanin als ein fotolei
tendes Material und Alkylpolyol, das ist Diol oder ein höheres Polyol mit einer
Hydroxylgruppe an jedem dritten C-Atom einer Hauptkette, und der Gehalt
des Alkylpolyols ist so eingestellt, daß die Menge der Hydroxylgruppen des
Alkylpolyols in einem Bereich von 0,1 mol bis 100 mol pro 1 mol Titanyl
oxyphthalocyanin liegt. Der so erhaltene elektrofotografische Fotoleiter zeigt
eine genügend hohe Empfindlichkeit und hohe Stabilität.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines elektrofotografi
schen Fotoleiters, das einen Schritt der Aufbringung der Beschichtungsflüs
sigkeit für eine lichtempfindliche Schicht auf ein elektrisch leiten des Substrat
aufweist, enthält die Beschichtungsflüssigkeit Titanyloxyphthalocyanin und
Alkylpolyol, das ist Diol oder ein höheres Polyol mit einer Hydroxylgruppe an
jedem dritten C-Atom einer Hauptkette, und der Gehalt am Alkylpolyol ist so
eingestellt, daß die Menge der Hydroxylgruppen des Alkylpolyols im Bereich
von 0,1 mol bis 100 mol pro 1 mol Titanyloxyphthalocyanin liegt. Der nach
diesem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Fotoleiter zeigt eine genü
gend hohe Empfindlichkeit und hohe Stabilität.
Claims (7)
1. Elektrofotografischer Fotoleiter mit einem elektrisch leitenden Substrat und
einer auf diesem gebildeten lichtempfindlichen Schicht, dadurch gekenn
zeichnet, daß die lichtempfindliche Schicht eine Schicht enthält, die Ti
tanyloxyphthalocyanin als ein fotoleitendes Material und Alkylpolyol, näm
lich Diol oder ein höheres Polyol mit einer Hydroxylgruppe an jedem dritten
C-Atom einer Hauptkette enthält, wobei der Gehalt an dem Alkylpolyol so
eingestellt ist, daß die Menge der Hydroxylgruppen des Alkylpolyols in ei
nem Bereich von 0,1 mol bis 100 mol pro 1 mol Titanyloxyphthalocyanin
liegt.
2. Elektrofotografischer Fotoleiter nach Anspruch 1, worin eine Mischung des
Titanyloxyphthalocyanins und des Alkylpolyols in einem Röntgen-Beu
gungsspektrum der Mischung einen Maximum-Peak bei einem Bragg-Winkel
(2θ ± 0,2°) von 9,6° zeigt.
3. Elektrofotografischer Fotoleiter nach Anspruch 1, worin eine Mischung des
Titanyloxyphthalocyanins und des Alkylpolyols im Röntgen-Beugungsspek
trum einen Maximum-Peak bei einem Bragg-Winkel (2θ ± 0,2°) von 27,2°
zeigt.
4. Elektrofotografischer Fotoleiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mischung des Titanyloxyphthalocyanins und des Alkylpolyols in
einem Röntgen-Beugungsspektrum Beugungs-Peaks bei Bragg-Winkeln (2θ
± 0,2°) von wenigstens 9,6°, 14,2°, 14,7°, 18,0°, 24,0° und 27,2°
zeigt.
5. Elektrofotografischer Fotoleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete
daß das Alkylpolyol 1,4-Butandiol ist.
6. Elektrofotografischer Fotoleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkylpolyol 1,4,7-Heptantriol ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines elektrofotografischen Fotoleiters, wobei ein
elektrisch leitendes Substrat mit einer Beschichtungsflüssigkeit für eine
lichtempfindliche Schicht beschichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschichtungsflüssigkeit Titanyloxyphthalocyanin und Alkylpolyol, das
ist Diol oder ein höheres Polyol mit einer Hydroxylgruppe an jedem dritten
C-Atom einer Hauptkette enthält, wobei der Anteil des Alkylpolyols so ein
gestellt ist, daß die Menge der Hydroxylgruppen des Alkylpolyols in einem
Bereich von 0,1 mol bis 100 mol pro 1 mol Titanyloxyphthalocyanin liegt.
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