DE197932C - - Google Patents

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DE197932C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/14Balancing load and power generation in DC networks
    • H02J1/16Balancing load and power generation in DC networks using energy storage units, e.g. batteries or dynamo-electric machines coupled to flywheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

K-AIS-ERH-C-HES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einem Verfahren zum Betriebe von Arbeitsmaschinen (Fördermaschinen u. dgl.), welche mittels Zwischenmaschinen betrieben werden. Bisher war es üblich, den eigentlichen Arbeitsmotor und die dazugehörige Steuerdynamo mittels einer beiden gemeinsamen Erregermaschine zu erregen, welche etwa auf der Achse der Steuerdynamo saß.
ίο Für gewisse Zwecke hat man auch bereits zur Erregung der Steuerdynarno und des eigentlichen Arbeitsmotors je eine besondere »Erregerstromquelle benutzt.
Bekannt ist es ferner, bei der Erregung der Steuerdynamo und des Arbeitsmotors durch verschiedene Stromquellen zur Regulierung der an die Erregung abzugebenden Stromstärke vor die Erregerwicklung des Arbeitsmotors Widerstände vorzuschalten.
Durch die vorliegende Erfindung soll nun erreicht werden, daß die Erregerstromstärke des eigentlichen Arbeitsmotors, z. B. während der Perioden geringen Kraftbedarfes oder eingeschränkten Betriebes, d. h. z. B. während der Nachtschicht bei Förderanlagen, vermindert werden kann, ohne daß unnötige Erregerenergie aufgewendet werden muß. Bei den bekannten Anordnungen mußte ständig ein Teil der Erregerenergie in den Widerständen verzehrt werden, was im Hinblick auf die dabei in Betracht kommenden Stromstärken einen sehr erheblichen Energieverlust bedeutet. Gleichzeitig wird durch die neue Anordnung ein Schalten starker Ströme und damit an Schaltapparaten Feuern u. dgl. vermieden. Es kann somit durch die neue Einrichtung ein so einfaches und verlustloses Regulieren der Stromstärke ermöglicht werden, daß während jener Perioden ohne andere Verluste in einfachster Weise die Erwärmung der Pole wesentlich reduziert werden kann, ein Umstand, der eine bedeutend bessere Ausnutzung der Maschine gestattet.
Gemäß der Erfindung wird nämlich bei der getrennten Anordnung der Erregermaschine für Arbeitsmotor und Steuerdynamo die Erregerstromstärke für den Arbeitsmotor dadurch verkleinert, daß in die Erregung der zu dem Arbeitsmotor gehörigen Erregermaschine ein regelbarer Widerstand eingeschaltet wird. Dabei können die getrennten Erregermaschinen mechanisch miteinander gekuppelt und von einem besonderen gemeinsamen Motor, angetrieben werden.
Unter Umständen ist es zweckmäßig, Erregermaschinen (Patent 183257) zu verwenden, bei denen durch die Wirkung des Erregerstromes selbst eine Verkürzung der Erregungszeit erzielt wird.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Der Arbeitsmotor α wird von der Steuerdynamo b gespeist, welche beliebig, beispielsweise durch den Motor c, angetrieben wird.
Der Motor α besitzt eine Erregerwicklung^/", die von der Erregermaschine d aus gespeist wird. Das Nebenschlußfeld g dieser Maschine ist durch 'den Regulierwiderstand Z einstellbar
gemacht. Sowohl die Maschine d als auch die zweite Erregermaschine e werden von dem Motor h angetrieben, welcher z. B. vom Netz gespeist wird. Die Erregermaschine e liefert in die Erregerwicklung i der Anlaßmaschine b den Erregerstrom für diese Maschine. Sie
■ wird selbst fremd erregt, und zwar von der Erregermaschine d aus, welche Strom in ihre Feldwicklung k liefert. Ihre Regulierung kann
ίο mittels des Regulierwiderstandes m erfolgen.
Unter Umständen ist es zweckmäßig, eine
Erregermaschine zu verwenden, bei der durch die Wirkung des Erregerstromes selbst eine Verkürzung der Erregungs- bzw. Aberregungszeit erzielt wird (Patent 183257). Zu diesem Zweck wird beispielsweise in den Erregerstromkreis für die Anlaßmaschine b eine (in der Figur punktiert gezeichnete) Gegencompoundwicklung η gemäß genannter Patentschrift eingeschaltet. Während derjenigen Zeiten, in welchen die Erregung des Arbeitsmotors verringert ist, kann auch die Steuerdynamo nur in begrenztem Maße erregt werden, bevor der Motor erregt ist. Gleichwohl kann die Erregung der Steuerdynamo ohne Änderung der Erregung des Arbeitsmotors beliebig, beispielsweise behufs Verkürzung der Erregungszeit geändert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Betriebe von Arbeitsmaschinen mittels Steuerdynamo bei getrennter Anordnung der Erregermaschinen für Arbeitsmotor und Steuerdynamo, dadurch gekennzeichnet, daß in Perioden geringen Kraftbedarfes oder eingeschränkten Betriebes die Erregerstromstärke des Antriebsmotors verkleinert wird, indem in die Erregung der Erregermaschine für den Arbeitsmotor ein regelbarer Widerstand eingeschaltet wird, um bei längere Zeit dauerndem geringem Kraftbedarf sowohl an Erregerenergie sparen als auch ein Erwärmen der Polwicklung der Arbeitsmaschine verhüten zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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