DE1979080U - Vorrichtung zum schrittweisen foerdern von beliebigen gegenstaenden im hub-schritt-verfahren. - Google Patents

Vorrichtung zum schrittweisen foerdern von beliebigen gegenstaenden im hub-schritt-verfahren.

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DE1979080U
DE1979080U DE1967B0073533 DEB0073533U DE1979080U DE 1979080 U DE1979080 U DE 1979080U DE 1967B0073533 DE1967B0073533 DE 1967B0073533 DE B0073533 U DEB0073533 U DE B0073533U DE 1979080 U DE1979080 U DE 1979080U
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Horst Burde
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Description

. U573fl!M 8.11. fi7
D I P L.- I N G. RUDOLF S. KODRO N -PATENTANWALT
65 MAINZ/RHEIN, ADAM-KARRILLON-STRASSE 30
16.11.1967
If d,ITr. 67 4o8
ebrauchsmusteranmeldung des Herrn Horst Bürde f Mainz- Weisenau
Vorrichtung zum schrittweisen Pördern von beliebigen Gegenständen im Hub - Schritt - Verfahren
Die Erfindung betrifft eine Torrichtung zum schrittweisen !Fördern von beliebigen Gegenständen im Hub - Schritt - Verfahren ( lift - carry « Verfahren )·
Bisher erforderte bei derartigen Einrichtungen die Verwirklichung der kurzhubigen Auf- und Abwärtsbewegung und der längerhubigen Hin- und Herbewegung einen recht erheblichen apparativen Aufwand. Dies erklärt sich aus der ständigen Änderung der Bewegungsrichtung der beweglichen !eile einer derartigen fördereinrichtung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde , eine Hub- Schritt« fördervorrichtung zu schaffen, die konstruktiv ganz erheblich vereinfacht ist und die intermittierende , translatorische Bewegung des beweglichen (Eragorgans aus einer einfachen durch ein Antriebsmotor mit Getriebe erzeugten Rotationsbewegung ableitet·
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch , daß das den fördergegenstand in bekannter Weise anhebende , einen Sehritt \?or-j5wärtsbewegende und wieder absetzende Tragorgan durch Abwälzen auf einer um eine in förderrichtung verlaufende Achse drehbaren Kurve auf- und abwärts und durch Eingriff in eine auf der Kurvenmantelfläche eingelassene führungsnut seitwärts bewegt wird·
«2-
Zweckmässig ist das Tragorgan in form eines zwischen zwei Absetzbalken verlaufenden Hubbalkens ausgebildet , von dem Seile auf zwei oder mehreren um eine gemeinsame Antriebsachse drehbaren Kurven abrollen, wobei immer nur eine von mehreren Kurven mit einer führungsnut für die waagerechte Bewegung des Hubbalkens versehen ist»
Der Hubbalken besitzt an der Stelle der Kurven Rollenwagen und Rollenpaare , die eine Senkrecht- und Waagerechtbewegung des Hubbalkens gestatten.
Ein zusätzlicher Vorteil läßt sich dadurch erzielen, daß die Eollenwagen und Rollenpaare quer zur Längsachse des Hubbalkens mittels einer Yerstellschraube spielfrei einspannbar sind·
Torteilhaft ist der Hubbalken oberhalb einer waagerecht angeordneten Grundplatte auf dieser befestigt , welche wiederum mittels eines am Längsrand abwärts gebogenen Seitenflansches an eine senkrechte Wand u.a. anschließbar ist*
Dieser Seitenflansch kann auch gleichzeitig !rager des Antriebsmotors und des G-ebtriebes sein.
Die eingangs erwähnten Kurven besitzen im wesentlichen zylinderförmige Gestalt und sind aus zwei Zylinderhälften unterschiedlichen Durchmessers mit entsprechenden Übergangssehrägen zusammengesetzt ·
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert·
Es zeigen ί
fig· 1 ί in schematischer Darstellung das Grundprinzip der
erfindungsgemässen "Vorrichtung und deren Bewegungsablauf ,
Pig. 2 s eine Stirnansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung in Eichtung des Pfeiles II in fig. 1 gesehen ,
fig· 3 ί einen Querschnitt entlang der Linie III - III in fig. 1 und
fig. 4 ί eine Draufsicht auf einen ^eil der erfindungsgemässen Verrichtung in Richtung der Pfeile IV in fig·
Der Prinzipskizze naoh lig. 1 ist zu entnehmen, daß ein Hubbalken 1 nahe seinen beiden Enden auf den Eollenpaaren 6 und 7 abgestützt ist , die sich auf etwa zylinderförmigen Kurven 2- und 3 abwälzen. Der Hubbalken 1 greift an seinem einen Ende mit einer weiteren laufrolle 71 in eine in der Kurve 3 eingelassene Führungsnut 4 ein , so daß dem Hubbalken 1 bei einer Umdrehung der Kurve 3 eine waagerechte Hin- und Herbewegung mitgeteilt wird. Die senkrechte Auf- und Abwärtsbewegung entsteht dadurch, daß die Eollenpaare 6 und 7 auf der Mantelfläche der etwa zylinderförmig ausgestalteten Kurven 2 und 3 abrollen · Wie der Pig· 3 zu entnehmen ist , besteht die Kurve 2 aus zwei zusammengesetzten Zylinderhälften 2aund 2b mit den unterschiedlichen Halbmessern E2 und R1· Die Hubhöhe H ergibt sich somit aus der Differenz R 1 minus E 2 «
Das Schaubild nach lig· 1 erläutert ferner , daß die beiden Kurven 2 und 3 durch eine gemeinsame Antriebswelle 5 verbunden sind , die durch den Motor 17 und das Getriebe 18 angetrieben wird·
Die lig. 2-4 erschließen konstruktive Einzelheiten.
Der Hubbalken 1 ist in unmittelbarer Nähe der Kurven 2 und 3 mit Eollenwagen 8 und Eollenpaaren 9 und Io ausgestattet. Die Achse des Eollenpaares Io dient gleichzeitig als Spurführung für das Eollenpaar 9 · Die Spurführung für die Eollenpaare Io wird durch senkrecht verlaufende kurze Stäbe 12 gewährleistet · Die lührungsstäbe 12 werden rückseitig durch die Seitenwangen 13 und 14 gehalten , die zusammen mit der Grundplatte 15 eine starre Einheit bilden. Ei^e der beiden Seitenwangen ist aufgespalten und mit einer beweglichen Platte 14 ' versehen, die mittels einer Yerstellschraube 19 horizontal bewegbar ist , so daß die Eollenwagen und Eollenpaare quer zur Längsachse des Hubbalkens 1 spielfrei einspannbar sind.
An einem Längsrand der Grundplatte 15 ist ein Seitenflansch 16 abwärtsgebogen , der an eine senkrechte Wand u.a. anschließbar ist. Der Seitenflansch 16 kann gleichzeitig als Träger für den Antriebsmotor 17 und das Getriebe 18 dienen.
D±e Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung liegt auf der Hand. Der Hubbalken 1 hebt beliebige auf demselben aufgereihte Gegenstände wie Motorteile , Pleuel u.a· zunächst geringfügig an , bewegt diese sodann ein Stück in waagerechter Richtung voran , setzt sie dann auf AufsetzleisteJi ab , und bewegt sich in der unteren ^age wieder zum Ausgangspunkt zurück· Die Absetzleisten laufen zweckmässigerweise parallel zu dem bewegten Hubbalken und sind beiderseitig desselben angeordnet· In der Zeichnung sind diese Absetzleisten nicht dargestellt· Ihre Höhe und Anbringung richtet sich nach der Höhe des Hubbalkens · Dessen Ausgestaltung hängt darüber hinaus auch von der !Form des zu transportierenden Gutes ab , das durchaus durch entsprechende gabelartige !Fortsätze des Hubbalkens besser erfasst werden mag· Das Wesen der Erfindung liegt in der Einfachheit derjenigen Mittel» die die Bewegung des Hubbalkens 1-bewirken·

Claims (6)

PA.657 909*t-8.1t-67 -5- 67 4o8 Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum schrittweisen !Ordern von beliebigen Gegenständen im Hub- Schritt- Yerfahren , dadurch gekennzeichnet, daß das den Fördergegenstand in bekannter Weise anhebende , einen Schritt vorwärts bewegende und wieder absetzende Tragorgan durch Abwälzen auf einer um eine in IFörderrichtung verlaufende Achse drehbaren Kurve (2) auf- und abwärts und durch Eingriff in eine auf der Kurvenmantelfläche eingelassene führungsnut (4) seitwärts bewegt wird.
2· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Tragorgan in Form eines zwischen zwei Absetzbalken verlaufenden Hubbalkens (1) ausgebildet ist , von dem Teile auf zwei oder mehreren um eine gemeinsame Antriebsachse drehbaren Kurven abrollen , wobei immer nur eine von mehreren Kurven mit einer führungsnut (4) für die waagerechte Bewegung des Hubbalkens versehen ist·
3· Vorrichtung nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet , daß der Hubbalken an der Stelle der Kurven Rollenwagen (8) und Rollenpaaren (9) besitzt » die eine Senkrecht - und Waagereehtbewegung des Hubbalkens gestatten·
4· Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenwagen (8) und Rollenpaare (9) quer zur Längsachse des Hubbalkens mittels einer Versteilsehraube (19) spielfrei einspannbar sind·
5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Hubbalken (1) oberhalb einer waagerecht angeordneten Grundplatte (15) auf dieser befestigt ist ,welche wiederum mittels eines am Längsrand abwärts gebogenen Seitenflansches (16) an eine senkrechte Wand u.a. ansehließbar ist·
6. Vorrichtung nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet , daß der Seitenflansch (16) gleichzeitig auch Träger des Antriebsmotors (17) und des Getriebes (18) ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß die Kurven (2,3) im wesentlichen zylinderförmige Gestalt "besitzen Und aus zwei Zylinderhälften unterschiedlichen Durchmessers mit entsprechenden Übergangsschrägen zusammengesetzt sind.
DE1967B0073533 1967-11-18 1967-11-18 Vorrichtung zum schrittweisen foerdern von beliebigen gegenstaenden im hub-schritt-verfahren. Expired DE1979080U (de)

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