DE197657C - - Google Patents

Info

Publication number
DE197657C
DE197657C DENDAT197657D DE197657DA DE197657C DE 197657 C DE197657 C DE 197657C DE NDAT197657 D DENDAT197657 D DE NDAT197657D DE 197657D A DE197657D A DE 197657DA DE 197657 C DE197657 C DE 197657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
plates
clapper
partial
switches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT197657D
Other languages
English (en)
Publication of DE197657C publication Critical patent/DE197657C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Ki 197657 KLASSE 25 δ. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Klöppelmaschine für zweifädige Spitzen, bei welcher die einzelnen Teilgänge aus drei Tellern zusammengesetzt sind, deren mittlerer innen und außen durch hufeisenförmige, mittels Zungenweichen abschließbare Anschlußbahnen ergänzt ist.
Maschinen dieser Art sind zwar bekannt. Von diesen unterscheidet sich aber der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Mittelteller jedes Teilganges als Umlaufteller ausgebildet und durch Weichen gegen die ihm benachbarten runden Teller abgeschlossen ist. Durch diese neue Gestaltung der Teilgänge wird eine weit größere Bewegungsmöglichkeit für die Klöppel als bei den bekannten Maschinen erreicht, indem die Klöppel auf dem Mittelteller allein umlaufen oder auch ganz nach Belieben über den einen oder andern oder auch über mehrere der angeschlossenen Teller bei geeigneter Einstellung der Weichen geleitet werden können. Man hat es dadurch in der Hand, ganz nach Belieben bald eine Rechts-, bald eine Linksverkreuzung oder auch eine Rechts- und eine Linksverkreuzung der beiden Fäden bei einem Umlauf ihrer Klöppel herbeizuführen, während die bisher bekannt gewordenen Klöppelmaschinen für zweifädige Spitzen je nach ihrer Bauart meist nur eine Linksverkreuzung oder nur eine Rechts- und eine Linksverkreuzung der beiden Fäden bei einem Umlaufe der Klöppel auf dem Teilgange gestatten. . ■
Ferner gibt die neue Maschine die Möglichkeit, nicht nur am Rande der Spitze öschen zu erzeugen, sondern auch in der Spitze selbst; Auch kann man die Fäden der beiden Klöppel eines Teilganges miteinander zwirnen lassen durch Kreisung auf dem Mittelteller und endlich auch durch entsprechende Einstellung der Weichen zwei Spulen ganz für sich arbeiten lassen, ohne daß sie jemals die Endteller berühren.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigt: Fig. 1 einen Teil des Ganges der Maschine, während die. Fig. 2 bis 72 die Wirkungsweise derselben veranschaulichen und in Fig. 73 ein Warenbild dargestellt ist.
In Fig. ι der Zeichnung sind zwei Teilgänge der Maschine veranschaulicht. Dieselben sind je aus den drei Tellern 1, 2 und 3 zusammengesetzt und durch den V öl kenbornschen Drehteller 4 miteinander verbunden. Zwischen den Tellern 1 und 2 und ebenso zwischen 2 und 3 ist nun je eine Weiche 5 bzw. 6 angeordnet, so daß je nach Einstellung derselben die Klöppel eines Teilganges nach Belieben auf dem Mittelteller zurückgehalten oder auf den Teller 1 bzw. 2 übergeführt werden können.
An dem Mittelteller 2 ist rechts der hufeisenförmige Auslaufteller 7 und links ein solcher 8 angeschlossen, wobei die dadurch gebildeten Teile der Gangbahn je nach Belieben durch eine Weiche 9 bzw. 10 geöffnet oder geschlossen werden können, so daß im ersteren Falle die Klöppel von dem Mittelteller aus über den einen oder den anderen Auslaufteller 7 bzw. 8, im anderen Falle da-
gegen auf dem Mittelteller weitergeführt werden. Es kann also der Mittelteller als Umlaufteller dienen.
In den Fig. 2 bis 72 sind nun einige der durch die eigenartige Gestaltung der Teilgänge ermöglichten Bewegungen der beiden Klöppel eines solchen Teilganges veranschaulicht, wobei jedesmal die während eines Umlaufes von den Klöppeln eingenommenen Stellungen gezeichnet sind. Dabei verkehren nach den Fig. 2 bis 12 die beiden Klöppel auf den Tellern 1 und 2 und dem äußeren Auslaufteller 8, während sie nach den Fig. 13 bis 23 über die Teller 1,2 und den inneren Auslaufteller 7 geführt werden. Nach den Fig. 24 bis 34 dagegen laufen die Klöppel über die Teller 2, 3 und den inneren Auslaufteller 7 und nach den Fig. 35 bis 45 über die Teller 2,3 und den äußeren Auslaufteller 8. Diese Klöppelbewegungen könnten nun auch kombiniert werden, so beispielsweise, daß der eine Klöppel über die Teller 1,2 und den äußeren, der andere dagegen über die Teller 2 und 3 und den inneren Auslaufteller geführt wird. Jedesmal ergibt sich selbstredend eine andere Verkreuzung der beiden Fäden.
Die Fig. 45 bis 56 zeigen, daß die Klöppel auch über den Mittelteller und die beiden daran angeschlossenen Auslaufteller geführt werden können. Nach den Fig. 57 bis 67 bewegen sich die Klöppel in üblicher Weise über die drei Teller 1, 2 und 3 des Partialganges, und nach den Fig. 68 bis 72 kreisen sie auf dem Mittelteller 2 des Teilganges zur Zwirnung ihrer Fäden.
Die Fig. 73 zeigt endlich, beispielsweise ein Bild einer Ware, die sich auf der neuen Maschine durch geeignete Kombination der vorbeschriebenen Klöppelbewegungen erzeugen läßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Klöppelmaschine für zweifädige Spitzen, bei welcher die einzelnen Partialgänge aus drei Tellern zusammengesetzt sind, deren mittlerer innen und außen durch hufeisenförmige, mittels Zungenweichen abschließbare Anschlußbahnen ergänzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteller (2) jedes Teilganges als Umlaufteller ausgebildet und durch Weichen (5, 6) gegen die ihm benachbarten runden Teller abgeschlossen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT197657D Active DE197657C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE197657C true DE197657C (de)

Family

ID=460526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT197657D Active DE197657C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE197657C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE197657C (de)
DE2240158B1 (de) Flachstrickmaschine mit fadenwechselvorrichtung
DE223466C (de)
DE224297C (de)
DE225606C (de)
DE197084C (de)
DE239776C (de)
DE346940C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gemusterter Spitzengeflechte
DE218918C (de)
DE202712C (de)
DE22577C (de) Neuerungen an der unter Nr. 1568 geschützten Spitzenklöppelmaschine
DE51322C (de) Wirkmaschine für zweifädige Schlauchwaare
DE59059C (de) Klöppelmaschine für zweifädige Geflechte
DE2329008A1 (de) Einrichtung zur herstellung knotenlos geflochtener netze
DE2432470A1 (de) Verfahren zur ablesung eines musterspeichers an rundstrickmaschinen
DE374161C (de) Spitzenkloeppelmaschine
DE379695C (de) Flecht- und Kloeppelmaschine
AT52931B (de) Einfädige Spitzenklöppelmaschine.
DE294450C (de)
DE292734C (de)
DE285615C (de)
DE320100C (de) Rundflechtmaschine
DE185328C (de)
DE113004C (de)
DE198598C (de)