DE19737676C1 - Kunststoffschlauch - Google Patents

Kunststoffschlauch

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kunststoffschlauch, umfassend einen Innenschlauch, wenigstens ein oberseitig metallfarbiges Band, das spiralförmig außen um den Innenschlauch herumgewickelt ist und wenigstens einen farblosen Außenschlauch, mit dem der Innenschlauch und das metallfarbige Band überzogen sind.
Aus dem Stand der Technik sind Kunststoffschläuche der eingangs genannten Gattung bekannt, die beispielsweise als Brauseschläuche Verwendung finden. Früher wurden für flexible Brauseschläuche meist Metallschläuche verwendet. Danach ist man dazu übergegangen, diese Metallschläuche durch Kunststoffschläuche zu ersetzen, wobei jedoch angestrebt wird, daß ein solcher Kunststoffschlauch in seinem Aussehen einem Metallschlauch ähnelt. Vornehmlich bei Brauseschläuchen ist ein solches ästhetisches Erscheinungsbild eines Kunststoffschlauchs erwünscht, das wie ein Metallschlauch anmutet. Gegenüber dem herkömmlichen Metallschlauch hat der Kunststoffschlauch den Vorteil einer kostengünstigen Herstellung und er ist dem Metallschlauch auch aufgrund seiner glatten und somit pflegeleichten Oberfläche überlegen, denn die früher verwendeten flexiblen Metallschläuche waren so aufgebaut, daß ein spiralförmig umlaufendes Metallband vorhanden war, bei dem jede Windung mit einer nach außen vorstehenden Rippe versehen war, wobei der Schlauch in Längsrichtung in sich zusammenschiebbar war und die einzelnen Wicklungen des Metallbands sich überlappten und miteinander verhakt waren. Der Schlauch war auf diese Weise flexibel und hatte aber eine gerippte nicht ebene äußere Oberfläche.
Bei den diesen Metallschlauch ersetzenden Kunststoffschläuchen hat man solche mit einem Innenschlauch entwickelt, um den ein metallfarbenes Band spiralförmig herumgewickelt ist, wobei auf diese Anordnung ein farbloser Außenschlauch aufgeschrumpft ist.
Kunststoffschläuche dieser Art sind beispielsweise aus der DE 295 13 280 U1 und der DE 195 45 603 A1 bekannt geworden. Bei diesen Kunststoffschläuchen sieht man in den Lücken zwischen den Wicklungen des metallfarbenen Bandes den meist schwarz eingefärbten Innenschlauch, so daß das optische Aussehen nicht dem eines Metallschlauchs der vorgenannten Art gleicht. Außerdem ist der farblose Außenschlauch auch in die Hohlräume zwischen den Wicklungen des metallfarbenen Bandes geschrumpft, so daß die Kunststoffschläuche eine nicht ebene gerippte äußere Oberfläche hat. Derartige Kunststoffschläuche sind nicht pflegeleicht.
Ein anderer kürzlich aus der DE 44 19 120 A1 bekannt gewordener Kunststoffschlauch hat zwar eine glatte äußere Oberfläche mit einem farblosen Außenschlauch und durch eine darunterliegende metallfarbene Schicht hat der Schlauch auch ein durchgehend metallfarbenes Aussehen, das heißt metallfarbene Wicklungen werden hier optisch nicht durch einen schwarzen Innenschlauch unterbrochen. Gleichwohl ist bei diesem Kunststoffschlauch die Optik dem vorgenannten herkömmlichen Metallschlauch nicht vergleichbar, denn bei dem Kunststoffschlauch liegt die metallische Fläche durchgehend in einer Ebene und ist glatt, während bei dem Metallschlauch zwei unterschiedliche Umfangsebenen vorhanden sind, die spiralförmig verlaufen entsprechend den Wicklungen, so daß dieser Metallschlauch ein dreidimensionales Äußeres hat. Ein solches dreidimensionales Äußeres ist für den Betrachter angenehmer als eine völlig glatte ebene zweidimensionale Anmutung des metallisch wirkenden Kunststoffschlauchs der vorgenannten Art.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demnach, einen Kunststoffschlauch der eingangs genannten Gattung zu schaffen, der einerseits eine durchgehend metallisch wirkende äußere Oberfläche hat, der andererseits aber in seinem ästhetischen Erscheinungsbild dem herkömmlichen gerippten Metallschlauch näher kommt. Letzteres wird durch einen gewissen dreidimensionalen metallischen Effekt oder hologrammähnlichen Effekt erzielt.
Die Lösung der Aufgabe liefert ein erfindungsgemäßer Kunststoffschlauch mit den Merkmalen des Hauptanspruchs. Vorzugsweise ist das erste metallfarbene Band in einer inneren Umfangsebene um die Mittelachse des Kunststoffschlauchs herum mit geringerem Durchmesser angeordnet und das zweite metallfarbene Band ist in einer äußeren Umfangsebene mit größerem Durchmesser angeordnet, die die innere Umfangsebene konzentrisch umgibt. Besonders wenn man bei dieser bevorzugten Ausführungsform in einem schrägen Winkel zur Längsachse auf den erfindungsgemäßen Kunststoffschlauch schaut, tritt der hologrammähnliche Effekt deutlich zu Tage, aber auch bei Betrachtung des erfindungsgemäßen Kunststoffschlauchs rechtwinklig zur Längsachse erkennt man, daß die Wicklungen des einen metallfarbenen Bands durch Zwischenräume unterbrochen sind, die das andere metallfarbene Band überdeckt. Dadurch ist der optische Eindruck anders als bei einem Kunststoffschlauch der eingangs genannten Art mit einer durchgehenden metallfarbenen Oberfläche, die zum Beispiel durch eine einzige metallfarbige Folie erzielt wird. Der optische Eindruck kommt bei dem erfindungsgemäßen Schlauch damit dem gerippten flexiblen herkömmlichen Metallschlauch näher. Eben dies ist ein Anliegen, das mit dem erfindungsgemäßen Kunststoffschlauch bezweckt wird. Gleichzeitig hat dieser aber durch den farblosen Außenschlauch eine glatte äußere Oberfläche und ist leicht zu reinigen. Gegenüber dem herkömmlichen Metallschlauch hat der erfindungsgemäße Kunststoffschlauch den Vorteil, daß er zum Beispiel emaillierte Flächen in einer Badewanne durch mechanische Einwirkung nicht verkratzt.
Gemäß einer bevorzugten technischen Lösung führt man den erfindungsgemäßen Kunststoffschlauch so aus, daß man einen ersten farblosen Schlauch vorsieht, der den Innenschlauch (der farbig oder schwarz oder auch transparent sein kann) überzieht und auch das erste metallfarbene Band überzieht und damit einfaßt. Der farblose Schlauch kann beispielsweise aufgeschrumpft werden. Durch die äußere Umfangsfläche dieses ersten farblosen Schlauchs wird gleichzeitig eine Ebene geschaffen, auf die man gemäß einer Variante der Erfindung das zweite metallfarbene Band aufwickeln kann. Man kann dann einen weiteren zweiten farblosen Schlauch vorsehen, der sowohl das zweite metallfarbene Band als auch das erste metallfarbene Band überzieht und damit als Außenschlauch dient.
Es sind aber auch andere Lösungen möglich, zum Beispiel kann man das zweite metallfarbene Band auf ein Kunststoffprofil aufkleben oder in ein Kunststoffprofil einextrudieren und dann dieses Kunststoffprofil auf das erste metallfarbene Band bzw. auf den Innenschlauch aufwickeln. Bei dieser Variante erreicht man in einem Schritt bei der Aufwicklung des zweiten metallfarbenen Bands mit diesem Kunststoffprofil auf das das metallfarbene Band aufgeklebt oder in das das metallfarbene Band einextrudiert ist, daß das metallfarbene Band in einer zweiten weiter außen liegenden Umfangsebene mit einem radialen Abstand zum ersten metallfarbenen Band liegt, ohne daß man das erste metallfarbene Band zunächst mit einem ersten farblosen Schlauch überziehen muß. Bei dieser Variante kann man dann das spiralförmig aufgewickelte Kunststoffprofil mit dem zweiten metallfarbenen Band mit einem transparenten Außenschlauch überziehen. Dieser transparente (farblose) Außenschlauch kann entweder das Kunststoffprofil so eng anliegend überziehen, daß er sich auch in die Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des Kunststoffprofils legt und dadurch auch an der darunterliegenden Schicht anliegt, wobei die glatte Außenfläche des farblosen Außenschlauchs erhalten bleiben sollte. Der farblose Außenschlauch kann aber auch nur das Kunststoffprofil mit dem äußeren metallfarbenen Band außen eng anliegend überziehen, wobei die Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des Kunststoffprofils frei bleiben.
Den verwendeten Innenschlauch kann man im Rahmen der Erfindung durch innenliegende oder aufliegende Längsfäden oder ein innenliegendes oder aufliegendes Kreuzgewebe verstärken. Eine solche Verstärkung eines Innenschlauchs ist aber als Maßnahme an sich aus dem Stand der Technik bekannt.
Wenn man ein Kunststoffprofil verwendet, auf das das metallfarbene äußere Band aufgeklebt wird oder in das dieses Band vorzugsweise im äußeren Bereich einextrudiert wird, dann dient dieses Kunststoffprofil quasi als Abstandhalter, um die zweite äußere Umfangsebene zu schaffen, in der das äußere metallfarbene Band liegt, so daß dieses einen Abstand von der inneren Umfangsebene hat, in der sich das innere metallfarbene Band befindet. Dieses Kunststoffprofil ist dabei vorzugsweise im Querschnitt rechteckig, so daß es an seiner Unterseite auf dem ersten farblosen Schlauch aufliegt und die zweiten metallfarbenen äußeren Bänder in einer zylindrischen Umfangsebene liegen. Man kann aber auch Kunststoffprofile mit anderen Querschnitten verwenden. Wenn beispielsweise die äußere Fläche des Kunststoffprofils gewölbt ist und das äußere metallfarbene Band gegebenenfalls auch quer zu seiner Längsrichtung (Wickelrichtung) gewölbt ist, so liegt dies auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung. Der erzielte optische Effekt und das Aussehen des Kunststoffschlauchs sind dann etwas anders, aber das Grundprinzip hinsichtlich des Aufbaus wird beibehalten. Wichtig ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung, daß zwei metallfarbene Bänder verwendet werden, die spiralförmig aufgewickelt werden, wobei die Wicklungen sich vorzugsweise so überlappen, daß die Lücken zwischen den Wicklungen des ersten metallfarbenen Bandes durch das zweite metallfarbene Band überdeckt werden und der Betrachter bei Blick auf den Kunststoffschlauch in radialer Richtung eine rein metallfarbene Oberfläche sieht.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es gleichgültig, ob die spiralförmig aufzuwickelnden metallfarbenen Bänder jeweils linksherum oder rechtsherum, das heißt also im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn um die Mittelachse des Schlauchs gewickelt sind.
Sowohl das innere metallfarbene Band als auch das äußere metallfarbene Band können unterschiedlich breit sein, wodurch verschiedene Gesamteindrücke im Erscheinungsbild des Schlauchs erzeugt werden können. Man kann auch das innere metallfarbene Band schmaler wählen und das äußere metallfarbene Band breiter ausbilden als das innere oder aber auch umgekehrt.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß das äußere metallfarbene Band die Zwischenräume zwischen den Wicklungen des ersten inneren metallfarbenen Bandes vollständig überdeckt, auch wenn dies bevorzugt ist. Vorteilhaft ist es allerdings, wenn das äußere metallfarbene Band nicht nur die Zwischenräume zwischen den Wicklungen des inneren metallfarbenen Bandes knapp überdeckt, sondern noch eine gewisse Überlappung in den Randbereichen gegeben ist.
Die jeweils radialen Abstände der jeweiligen Umfangsebenen des ersten metallfarbenen Bands und des zweiten metallfarbenen Bands von der gedachten Mittelachse des Schlauchs können unterschiedlich groß gewählt werden, wobei man den Abstand dadurch variieren kann, daß man den ersten farblosen Schlauch unterschiedlich stark wählt oder, falls ein Kunststoffprofil verwendet wird, dies unterschiedlich stark ausführt. Der oben erwähnte dreidimensionale Effekt wird auch bereits bei einem geringen Abstand der Umfangsebenen der beiden metallfarbenen Bänder erreicht.
Verwendet man schmale metallfarbene Bänder und damit einen weiten Wickelabstand, dann erhält man einen metallfarbenen Schlauch mit breitstreifigem Eindruck, während bei Verwendung schmaler metallfarbener Bänder und entsprechend engerer Wicklung ein engstreifiger Eindruck erzeugt wird. Beides liegt innerhalb des Rahmens der Erfindung ebenso wie Varianten mit abwechselnd schmalen und breiten Streifen durch Verwendung eines schmalen metallfarbenen Bandes und eines breiten metallfarbenen Bandes.
Eine weitere Variante der vorliegenden Erfindung sieht vor, das erste innere metallfarbene Band und das zweite äußere metallfarbene Band in einem unterschiedlichen Drehsinn, das heißt einmal im Uhrzeigersinn und einmal im Gegenuhrzeigersinn auf den Innenschlauch aufzuwickeln. In diesem Fall erhält der Schlauch ein rautenförmiges oder fischgrätartiges Muster. Da bei einer derartigen Wicklung zwischen den metallfarbenen Bändern noch Lücken verbleiben, in denen die Sicht auf den Innenschlauch möglich ist, kann man auch zunächst ein erstes inneres metallfarbenes Band aufwickeln, dann ein zweites inneres oder äußeres metallfarbenes Band im gleichen Drehsinn aufwickeln, so daß man bereits eine vollständig metallfarben aussehende Außenfläche erhält und dann noch ein drittes metallfarbenes Band zu diesen beiden ersten Bändern überkreuz in der anderen Drehrichtung aufwickeln.
Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs im teilweisen Längsschnitt;
Fig. 2 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs im Querschnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung im teilweisen Längsschnitt;
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Brauseschlauch gemäß der Linie IV-IV von Fig. 3;
Fig. 5 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform im teilweisen Längsschnitt;
Fig. 6 einen Querschnitt durch den Brauseschlauch entlang der Linie VI-VI von Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform im teilweisen Längsschnitt;
Fig. 8 einen Querschnitt durch einen Brauseschlauch gemäß der Linie VIII-VIII von Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung im teilweisen Längsschnitt;
Fig. 10 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Brauseschlauch entlang der Linie X-X von Fig. 9.
Zunächst wird auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen und anhand dieser eine erste alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brauseschlauchs beschrieben. Der Brauseschlauch besteht aus einem Innenschlauch 10, der im allgemeinen extrudiert wird und z. B. schwarz eingefärbt sein kann. Der Innenschlauch 10 kann zur Verstärkung wie man aus der Zeichnung sieht Längsfäden 13 aufweisen, die innenliegend sind also eingearbeitet sind oder aber auch aufliegen können.
Alternativ zu solchen Längsfäden 13 kann zur Verstärkung auch ein innenliegendes oder aufliegendes Kreuzgewebe (nicht dargestellt) vorgesehen sein, wobei diese Verstärkung unter anderem zur Zugentlastung des Grundschlauchs bzw. Innenschlauchs 10 dient.
Um diesen Innenschlauch 10 ist nun ein erstes Band 11 mit einer außen metallfarbenen Oberfläche spiralförmig so aufgewickelt, daß zwischen jeder Bahn dieses Bands 11 jeweils immer eine Lücke verbleibt. Diese durch die Abstände der einzelnen Wicklungen gegeben Lücken können unterschiedlich breit sein, vorzugsweise sind sie etwa so breit, daß sie der Breite eines Bands 11 entsprechen oder etwas geringer sind wie dies in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 gezeigt ist.
Das metallfarbene Band 11 ist als solches im Prinzip aus dem Stand der Technik bekannt. Hier kann z. B. ein Band aus Aluminium oder aus alumiminiumbedampfter Kunststoffolie verwendet werden, das dann einen chromfarbigen Eindruck erzielt, um möglichst einem aus Metall bestehenden Brauseschlauch im optischen Eindruck ähnlich zu sein.
Nachdem der Innenschlauch 10 vollständig spiralförmig mit dem metallfarbenen Band 11 umwickelt ist, wird über diese Anordnung ein erster farbloser Schlauch 12 als eine eng anliegende durchsichtige Oberhaut gezogen, so daß die Anordnung danach eine glatte äußere Oberfläche hat, die durch die Außenfläche des farblosen Schlauchs 12 begrenzt ist.
Nun wird erneut ein metallfarbenes zweites Band 14 spiralförmig auf die Außenfläche dieses farblosen Schlauchs 12 gewickelt und zwar wie man aus der Zeichnung gemäß Fig. 1 erkennt derart, daß die einzelnen Wicklungen des metallfarbenen Bands 14 die Lücken zwischen den Wicklungen des unteren metallfarbenen Bands 11 abdecken. Dadurch ergibt sich ein optischer Eindruck eines vollständig metallfarbenen, z. B. chromfarbenen Schlauchs, wobei aber die Wicklungen des äußeren metallfarbenen Bands 14 in einer äußeren zylindrischen Umfangsebene liegen und die Wicklungen des inneren metallfarbenen Bands 11 in einer inneren zylindrischen Umfangsebene liegen, die einen geringeren Durchmesser hat und diese beiden Ebenen konzentrisch zueinander liegen, wie man aus Fig. 2 entnimmt. Dadurch erhält der Brauseschlauch ein plastisches Aussehen, wobei außerdem bei einer Betrachtung schräg auf den Schlauch in einem spitzen Wickel zur Längsachse durch den darunterliegenden vorzugsweise dunklen Innenschlauch 10 in den Berührungsbereichen zwischen den übereinanderliegenden Wicklungen der metallfarbenen Bänder 14 bzw. 11 Schattierungen sichtbar sind, wodurch der plastische optische Eindruck verstärkt wird.
Über die Wicklung des metallfarbenen zweiten Bands 14 wird dann erneut ein farbloser Schlauch 15 als Außenschlauch vorzugsweise eng übergezogen, so daß der Brauseschlauch insgesamt am Außenumfang wieder eine glatte Oberfläche hat und der Schlauch durch die einzelnen aufeinanderliegenden Kunststoffschichten des Innenschlauchs 10 des in der Mitte liegenden ersten farblosen Schlauchs 12 und des farblosen Außenschlauchs 15 wie man aus Fig. 2 erkennt in sich im wesentlichen massiv ist.
Nachfolgend wird nun auf die Fig. 3 und 4 Bezug genommen. Die Darstellung zeigt eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es ist wiederum ein gegebenenfalls mit Längsfäden 13 verstärkter Innenschlauch 10 vorgesehen.
Auf diesen Innenschlauch 10 wird ein außen metallfarbenes erstes Band 11 spiralförmig aufgewickelt in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1. Dieses metallische Band wird jedoch nicht wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit einem ersten farblosen Schlauch 12 überzogen. Vielmehr wird ein zweites Band 14 in diesem Fall derart aufgewickelt, daß es Teil eines Kunststoffprofils 16 bzw. 17 ist, das in Fig. 3 jeweils gesondert dargestellt ist. Das Kunststoffprofil 16 hat einen rechteckigen Querschnitt und kann in sich transparent oder eventuell auch chromfarbig oder andersfarbig eingefärbt sein. Außen ist auf dieses Kunststoffprofil 16 das metallfarbene Band 14 aufgeklebt. Wenn nun dieses Kunststoffprofil 16 mit dem metallfarbenen Band 14 spiralförmig so auf den Innenschlauch 10 aufgewickelt wird, daß die einzelnen Wicklungen des Kunststoffprofils 16 jeweils zwischen den Wicklungen des ersten metallfarbenen Bands 11 liegen, erzielt man einen ähnlichen Effekt wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel. Auch jetzt liegen ja die beiden metallfarbenen Bänder 11 bzw. 14 in zwei verschiedenen Umfangsebenen, wobei als Abstandhalter zwischen dem zweiten äußeren metallfarbenen Band 14 und dem Innenschlauch 10 das Kunststoffprofil 16 dient, so daß man wieder den plastischen Effekt erreicht. Außerdem wird auch hier eine vollständige metallfarbene Oberfläche nach außen sichtbar, da die Lücken zwischen den inneren metallfarbenen Bändern 11 durch die äußeren metallfarbenen Bänder 14 möglichst abgedeckt werden. Das Kunststoffprofil 16 muß nicht massiv sein, sondern kann auch Hohlräume enthalten.
Eine alternative Variante sieht die Verwendung eines ähnlichen Kunststoffprofils 17 vor, bei dem jedoch das metallfarbene Band 14 innen liegt, d. h. vollständig von dem Kunststoffprofil 17 umschlossen ist, z. B. durch Einextrudieren.
Nachdem das Kunststoffprofil 16, 17 mit dem metallfarbenen Band 14 aufgewickelt ist, wird nun die ganze Anordnung mit einem farblosen äußeren Schlauch 15 überzogen, möglichst wiederum so, daß dieser eng an den darunterliegenden Schichten anliegt und sich ein kompakter Kunststoffschlauch ergibt, der außen eine glatte Oberfläche aufweist, wie man aus Fig. 4 erkennen kann.
Anhand der Fig. 5 und 6 wird nun ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Bei dieser Variante ist der prinzipielle Aufbau des Schlauchs etwas anders. Es ist in diesem Fall ein Innenschlauch 100 vorgesehen, der eine durchgehende äußere metallfarbene Oberfläche aufweist, z. B. durch eine außen aufgeklebte oder einextrudierte Metallfolie. Der Innenschlauch 100 kann z. B. außen chromfarbig wirken. Dieser chromfarbene Innenschlauch 100 wird nun erneut mit einem ersten farblosen Schlauch 12 überzogen, der außen eine glatte Oberfläche aufweist. Auf diesen ersten farblosen Schlauch 12 wird dann ein metallfarbenes Band 14 spiralförmig ähnlich wie in den früheren Ausführungsbeispielen aufgewickelt. Zwischen den einzelnen Wicklungen dieses metallfarbenen Bands bestehen wie man aus Fig. 5 erkennt wiederum Lücken, die etwa der Breite eines metallfarbenen Bands entsprechen und durch diese Lücken sieht man nun auf die metallfarbene äußere Oberfläche des darunterliegenden Innenschlauchs 100, so daß für den Betrachter wiederum der Effekt einer durchgehenden metallfarbenen Oberfläche erzielt wird, wobei durch die weiter außen liegenden Wicklungen des metallfarbenen Bands 14 auch der plastische Effekt erreicht wird. Um einen glatten Außenschlauch zu erhalten, wird nun über das metallfarbene Band 14 ein zweiter farbloser Schlauch 15 als Außenschlauch gezogen, vorzugsweise so, daß dieser eng an der darunterliegenden Schicht anliegt, ähnlich wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1. Auch bei dieser Variante hat man, wie man aus Fig. 6 erkennt, im Prinzip einen kompakten mehrschichtigen massiven Kunststoffschlauch bestehend aus dem Innenschlauch 100, dem die Mittelschicht bildenden farblosen Schlauch 12 und dem den Außenschlauch bildenden farblosen Schlauch 15. Außen hat der gesamte Schlauch wieder eine glatte Oberfläche.
Nachfolgend wird ein weiteres Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Fig. 7 und Fig. 8 beschrieben. Ähnlich wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist auch hier der Innenschlauch 100 an der Außenseite metallfarbig. Es wird daher nur ein metallfarbenes Band 14 um den Innenschlauch 100 gewickelt. Allerdings ist anders als bei der zuvor beschriebenen Variante hier das metallfarbene Band 14 nicht separat, sondern auf ein Kunststoffprofil 16 außen aufgeklebt oder aber in ein Kunststoffprofil 17 einextrudiert ähnlich wie bei der Variante gemäß Fig. 3. Dadurch daß hier das Kunststoffprofil 16 bzw. 17 auf den metallfarbigen Innenschlauch 100 gewickelt wird, erhält man eine Wicklung mit dem metallfarbenen Band 14 jeweils im Abstand von der Umfangsebene des metallfarbenen Innenschlauchs, wobei in den Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des metallfarbenen Bands 14 bzw. des Kunststoffprofils 16, 17 jeweils der in der Umfangsebene darunterliegende Innenschlauch 100 sichtbar ist. Auch hier wird wiederum für den Betrachter eine plastische durchgehend metallfarbene Oberfläche erzielt.
Die gesamte Anordnung wird nun wiederum mit einem farblosen Schlauch 15 als Außenschlauch überzogen, der vorzugsweise so eng anliegt, daß er sich auch in die Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des Kunststoffprofils 16, 17 legt (z. B. durch Aufschrumpfen), so daß wiederum ein massiver Gesamtschlauch entsteht wie man aus Fig. 8 erkennen kann. Da der äußere Schlauch 15 farblos ist, gibt dieser in den Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des metallfarbenen Bands 14 den Blick auf den metallfarbenen Innenschlauch 100 frei.
Nachfolgend wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 9 und 10 eine weitere alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Brauseschlauchs beschrieben. Bei dieser Variante wird ähnlich wie bei der Variante gemäß Fig. 1 ein z. B. schwarzer oder auch andersfarbiger Innenschlauch 10 verwendet. Auf die äußere Umfangsfläche dieses Innenschlauchs 10 wird zunächst ein erstes metallfarbenes Band 11 spiralförmig mit Lücken aufgewickelt ähnlich wie bei der Variante gemäß Fig. 1. Durch die Lücken ist dann zunächst noch die äußere Fläche des z. B. schwarzen Innenschlauchs 10 zu sehen.
Nun wird ein zweites metallfarbenes Band 14 so spiralförmig aufgewickelt, daß es möglichst die Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des ersten metallfarbenen Bands 11 abdeckt. Allerdings wird dieses metallfarbene Band 14 nicht separat verwendet, sondern ähnlich wie bei der Variante gemäß Fig. 3 ist das metallfarbene Band 14 auf ein Kunststoffprofil 16 aufgeklebt oder es ist in ein Kunststoffprofil 17 einextrudiert, so daß dieses Kunststoffprofil 16 bzw. 17 als Abstandhalter wirkt und die Umfangsebene 14 in der sich das zweite metallfarbene Band befindet konzentrisch um die innere Umfangsebene des ersten metallfarbenen Bands 11 herum liegt wie man aus Fig. 10 erkennen kann. Anders als bei dem vorhergehenden Beispiel gemäß Fig. 7 wird nun zwar die ganze Anordnung auch wieder mit einem farblosen Außenschlauch 15 überzogen. Dieser farblose äußere Schlauch 15 ist jedoch entweder dünner als bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen oder aber er wird nicht so eng aufgezogen (aufgeschrumpft), so daß der farblose äußere Schlauch 15 zwar eine Außenhaut bildet mit einer glatten äußeren Oberfläche, dieser aber innen nur an der Außenfläche des zweiten metallfarbenen Bands 14 aufliegt, dazwischen aber Lücken 18 verbleiben zwischen den einzelnen Wicklungen des Kunststoffprofils 16 bzw. 17. Diese Lücken bzw. Zwischenräume 18 werden gebildet durch den Abstand zwischen der Innenfläche des äußeren farblosen Schlauchs 15 und der Außenfläche der ersten metallfarbenen Bänder 11. Auch bei dieser Variante wird insgesamt ein Brauseschlauch geschaffen mit einer durchgehenden metallfarbenen Oberfläche, wobei durch die zwei alternierenden Wicklungen in unterschiedlichen Ebenen wieder ein plastischer Effekt ähnlich wie bei den früheren Ausbildungsbeispielen erzielt wird.

Claims (14)

1. Kunststoffschlauch umfassend einen Innenschlauch (10), wenigstens ein oberseitig metallfarbiges Band (11, 14), das spiralförmig außen um den Innenschlauch (10) herumgewickelt ist und wenigstens einen farblosen Außenschlauch (15), mit dem der Innenschlauch (0) und das metallfarbige Band (11, 14) überzogen sind,
wobei der Kunststoffschlauch ein erstes metallfarbenes Band (11) umfaßt, das spiralförmig so auf den Innenschlauch (10) gewickelt ist, daß zwischen den einzelnen Wicklungen jeweils Abstände bestehen und daß dieser ein zweites metallfarbenes Band (14) umfaßt, das so auf den Schlauch gewickelt ist, daß die einzelnen Wicklungen des zweiten metallfarbenen Bands (14) in der Seitenansicht gesehen wenigstens teilweise jeweils in den Lücken zwischen den Wicklungen des ersten metallfarbenen Bandes (11) liegen,
wobei der Außenschlauch (15) beide aufgewickelte metallfarbene Bänder (11, 14) überzieht.
2. Kunststoffschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster farbloser Schlauch (12) vorgesehen ist, der den Innenschlauch (10) und das erste metallfarbene Band (11) überzieht.
3. Kunststoffschlauch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite metallfarbene Band (14) auf den ersten farblosen Schlauch (12) aufgewickelt ist, der den Innenschlauch (10) und das erste metallfarbene Band (11) überzieht.
4. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter farbloser Schlauch (15) als Außenschlauch vorgesehen ist, der sowohl das zweite metallfarbene Band (14) als auch das erste metallfarbene Band (11) überzieht.
5. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste metallfarbene Band (11) in einer inneren Umfangsebene um die Mittelachse des Kunststoffschlauchs herum mit geringerem Durchmesser liegt und daß das zweite metallfarbene Band (14) in einer äußeren Umfangsebene mit größerem Durchmesser liegt, die die innere Umfangsebene konzentrisch umgibt.
6. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite metallfarbene Band (14) auf ein Kunststoffprofil (16) aufgeklebt oder in ein Kunststoffprofil (17) einextrudiert ist.
7. Kunststoffschlauch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der transparente Außenschlauch (15) das spiralförmig aufgewickelte Kunststoffprofil (16) bzw. (17) mit dem zweiten metallfarbenen Band (14) überzieht.
8. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der farblose Außenschlauch (15) das äußere metallfarbene Band (14) bzw. das Kunststoffprofil (16, 17) mit dem äußeren metallfarbenen Band (14) eng anliegend überzieht, so daß er auch in den Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des äußeren metallfarbenen Bandes (14) bzw. des Kunststoffprofils (16, 17) an der darunterliegenden Schicht anliegt.
9. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der farblose Außenschlauch (15) das Kunststoffprofil (16) bzw. (17) mit dem äußeren metallfarbenen Band (14) außen eng anliegend überzieht, wobei jedoch zwischen dem farblosen Außenschlauch (15) und der darunterliegenden Schicht in den Lücken zwischen den einzelnen Wicklungen des Kunststoffprofils (16, 17) Zwischenräume (19) verbleiben.
10. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenschlauch durch innenliegende oder aufliegende Längsfäden (13) oder ein innenliegendes oder aufliegendes Kreuzgewebe verstärkt ist.
11. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (16, 17), auf das, ein metallfarbenes äußeres Band (14) aufgeklebt oder in das dieses Band (14) einextrudiert ist, transparent ist.
12. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (16, 17) im Querschnitt rechteckig ist.
13. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dieser wenigstens ein erstes metallfarbenes Band umfaßt, das spiralförmig in einem ersten Drehsinn um den Innenschlauch gewickelt ist und wenigstens ein zweites metallfarbenes Band, das spiralförmig in einem entgegengesetzten Drehsinn um den Innenschlauch gewickelt ist, so daß die Wicklungen der beiden metallfarbenen Bänder über Kreuz angeordnet sind.
14. Kunststoffschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß dieser ein erstes metallfarbenes Band umfaßt, das spiralförmig um den Innenschlauch gewickelt ist, ein zweites metallfarbenes Band, das spiralförmig in der gleichen Umfangsebene oder einer anderen Umfangsebene um den Innenschlauch gewickelt ist und wenigstens ein drittes metallfarbenes Band, das spiralförmig um den Innenschlauch gewickelt ist in einem Drehsinn, der dem Drehsinn der beiden anderen metallfarbenen Bänder entgegengesetzt ist.
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