DE1965751C - Kassette fur eine kraftantreibbare Aufwickelspule fur ein nur einmal ver wendbares Farbband an Schreib und ahn liehen Maschinen - Google Patents
Kassette fur eine kraftantreibbare Aufwickelspule fur ein nur einmal ver wendbares Farbband an Schreib und ahn liehen MaschinenInfo
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Description
35
Die Hrfindung betrifft eine Kassette für eint
kraftantreibbare Aufwickelspule für ein nur einmal verwendbares Farbband an Schreib- und ähnlichen
Maschinen, mit einer Spule aus zwei durch eine zentrale Befestigungsvorrichtung miteinander verbindbaren
und zentrierbaren und zum Entfernen des aulgewickelten verbrauchten Farbbandes axial leicht
trennbaren Spulenhälften, von denen eine drehbar mit der Kassette verbunden ist.
Bei kraftangetriebenen Schreibmaschinen und anderen Biirumaschincn wird zwecks Erreichung eines
besseren Schriftbildes immer mehr das einmal benutzbare Karbonband aus Papier oder Plastik verwendet.
Um das aufgewickelte Band vc.i der Spule zu entfernen, muß die Spule zerlegbar sein, d. h. sie
besieht aus zwei trennbaren Scheiben, die mit einer Nabe zum Aufnehmen des Bandes verbunden sind.
Bei den bekannten Ausführungen der Aufwickelvorrichtung ist die Aufnahmespule in einem feststehenden
oder schwenkbaren Rahmen gelagert. In diesem Falle wird beim Wechseln des Karbonbandes ein Teil
der Spule abgenommen, und der andere Teil samt Nabe und gegebenenfalls samt Antriebszahnrad
bleibt in der Maschine. Das Abnehmen des verbrauchten Bandes von der Nabe ist ein gesonderter
Arbeitsgang.
Bei einer anderen Lösung ist wiie Aufwickelspule
in einer am Maschinengestell befestigtet) Kassette ausziehbar angeordnet. Beim Wechseln des Karbonbamles
wird vorerst die Spule aus der Kassette herausgezogen, die Scheiben gelrennt und erst dann
wird das Band von der Nabe entfernt.
Bei derartigen Ausführungen der Aiifwiekelspule
ist das Abnehmen derselben von der Maschine, das Öffnen sowie das Entfernen des verbrauchten Karbonbandes
sehr umständlich. Die übliche Verbindung der Spulenscheiben, z. B. durch einrastende
Federelemente, sind unhandlich und oft schwergängig. Beim Schließen der Spulenhälften ist eine genaue
Zentrierung sowie eine verhältnismäßig lange Führung /u deren Parallclstellen erforderlich.
Es ist ferner eins Vorrichtung zur automatischen Farbbandaufnahme insbesondere von nur einmal
verwendbaren Farbbändern bekanntgeworden, bei welcher die aus zwei voneinander trennbaren Hälften
bestehende Aufnahmespulc in einem Gehäuse untergebracht
ist. wobei eine dieser als Flanschen ausgestalteten Hälften in einer Wand des Gehäuses drehbar
gelagert und mit einer Antriebsverzahnung versehen ist. Der das Farbband aufzunehmende Spulenkern
ist ein Teil der abnehmbaren Spulenhälfte, wobei die Drehung über eine im Kern vorgesehen;
zentrierende Keilverbindung erfolgt. Das auf dem Kern aufgewickelte verbrauchte Farbband wird somu
mit der abnehmbaren Spulenhälfle aus dem Gehäuse herausgenommen und dadurch entfernt.
Das aufzuwickelnde Plastikbaml unterliegt durch den Aufwickelzug einer gewissen Dehnung, die ein
allmähliches Aufschrumpfen auf der Spulennabe verursacht. Dies hat zur Foige, daß sich da^ Farbband
nur schwer von der Nabe entfernen läßt.
Ls ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, i!uerwähnten
Nachteile der bekannten Aufnahmevorrichtungen für em einmal verwendbares Farbband zu
vermeiden und eine Kassette mit einer aus zwei mi;-einander
verbundenen Hälften bestehende Aufwikkelspule zu schaffen. Dabei soll ein einfaches öffner,
der Kassette und axiales Trennen der Spulenhälften sowie ein leichtes Entfernen des verbrauchten Farbbandes
möglich sein und die damit verbundene Beschmutzung der Hände der bedienenden Person vermieden
werden.
Die gestellte Aufgabe löst die Erfindung derart, daß die Kassette aus zwei, mittels eines Scharniers
verbundenen Seitenwänden besieht, in denen je eine der Spulenhälften drehbar gelagert ist, und da3 jede
Spulenhälftc eine kegelförmig ausgestaltete Nabenhälfte zur Aufnahme des Bandes trägt, wobei die
kleineun Durchmesser dieser Nabenhälften einander zugekehrt sind.
Es wird dadurch erreicht, daß beim öffnen der Kassette, bzw. Trennen der Spulenhälften das aufgewickelte
verbrauchte Farbband ohne zusätzliche Handgriffe selbsttätig abfällt.
Die Erfindung ist im nachstehenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. I einen Querschnitt durch die erfindungsgemiiHe
Kassette und
F i g. 2 ein Detail der sägeförmigen Verzahnungen der Nabenhälften.
Die Kassette besteht aus zwei die Seitenwäiule
bildenden Platten 1,2, die durch ein Scharnier 3 auiklappbar verbunden sind. An den Innenwänden dieser
Kassetlenplatten 1,2 ist je eine Spulenscheibe 4, 5 drehbar gelagert. Die eine Spulenscheibe 4, die
auch einen Antriebszahnkranz 6 trägt, ist mittels einer Buchse 7 am in der Kassettenplattc I feststehenden
Bolzen 9 drehbar gelagert. Diese Buchse 7 weist an ihrem tier tragenden Kassettenwand 1 ztigekchrlcii
Ende einen Absatz IO auf, an dem eine Hälfte Il der kegelförmigen Spulennabc. die einen
untrennbaren Teil der Spulenscheibe 4 bildet befestigt
ist, und das innere Ende 13 der Buchse 7 ist abgeschrägt. Die andere Spulenscheibe 5 ist auf einer
hohlen Buchse 8 befestigt, die vermittels des Lagers 14 von der Kassettenplatte 2 getragen wird und in
geschlossenem Zustand das abgeschrägte Ende 13 der Buchse 7 umschließt. Der Mittelteil der Spuicnscheibe5
ist als die andere Hälfte 12 der kegelförmigen Nabe ausgestaltet. Die kleineren Durchmesser
der beiden kegelförmigen Nabenhälften 11. 12 sind an der Stirnseite mit sägeförmigen Verzahnungen 15,
16 versehen, die- eine formschliissige Verbindung der
Nabenhälften 11, 12 in Drehrichtung ermöglichen. Zwischen der Buchse 7 und der Innenwand der Nabenhälfte
11 ist ein ringförmiger Dauermagnet 17 eingeiegt. In geschlossenem Zustand der Kassette hält dieser
Magnet 17 die beiden Spulenhälften II, 12 bzw. Kassettenplatten 1,2 zusammen, wobei die hohle
Buchse 8 dem Magneten 17 als Anker .lient und zugleich
im Zusammenwirken mit eiern keseligen Ende 13 and dem kurzen zylind-schen TYiI der Buchse 7 die
Zentrierung, und Parallelstellung der beiden Spulenplatten durchführt.
Zum leichteren Öffnen und Schließen der Kassette
sind die Kassettenplatten 1,2 auf der dem Scharnier 3 gegenüberliegenden Seite mit Griffen 18
versehen. Im Betriebszustand ist die Kassette in der Maschine eingeschoben. Zum Auswechseln bzw.
Entfernen des verbrauchten Farbbandes wird die Kassette aus dem Maschinengestell nach oben herausgezogen
und mittels der Griffe 18 über dem Papierkorb geöffnet, wobei sich die Kassettenplatten
I 2 zusammen mit den Spulenscheiben 4.5 und somit auch mit den Nabenhälften 11, 12 trennen i-.nd
die kegelige Form der Nabenhälften ermöglicht, ohne weiteres Zutun, ein leichtes Abgleiten des Bandwikkels
Danach wird die leere Kassette geschlossen, und zwar ohne Rücksicht auf die gegenseitige La<?e der
säeeförmiuen Zähne 15. 16 auf den inneren Oberflächen
der beiden Nabenhälften 11, 12, da die Form und Anzahl dieser Zähne das Schließen der Spulen
bzw der Kassette in beliebiger Stellung der Scheiben zueinander erlaubt. Durch die Anzugskraft der Magneten
und die geeigneten Zahnrücken werden die
Spulenscheiben gegeneinander verdreht, so daß die Verzahnung funktions»erecht im Eingriff steht. Nunmehr
kann die geschlossene Kassette wieder in das Maschinengestell eingeschoben werden, worauf da-Ende
des neuen Karbonbantks in die Spule tingefLidelt
werden kann.
Gegenüber den bekennen Vorrichtungen dieser
Art wird mit dem Gegenstand der Erfindung ei reicht, daß beim öffnen der Kassette sich das verbrauchte
Karbonband auf der kegelförmigen Naben hälfte selbst locken und somit ohne ein direktes Berühren mit den Fingern der bedienenden Person abgeworfen
werden kann. Eine weitere Vereinfachun;.-der Bedienung ist darin zu sehen, daß durch den Magneten
und die Formgebung der Nabenbuchsen du-Zentrierung der Spulenscheiben beim Schließen der
Kassette ohne weiteres Zutun bewerkstellig werden
kann.
Diese einfache Bedienungsweise ist mit einem geringen Aufwand an einfachen Einzelteilen erreichbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Kassette für eine kraftantreihbare Aufwikkelspule für ein nur einmal verwendbares Furbband an Schreib- und ähnlichen Maschinell, mit einer Spule aus zwei durch eine zentrale Befestigungsvorrichtung miteinander vei bindbaren und zentrierbaren und zum Entfernen des aufgev-ikkelten verbrauchten Farbbandes axial leicht trennbaren Spulenhälften, von denen eine drehbar mit der Kassette verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette aus zwei mittels eines Scharniers (3) verbundenen Seiten-Händen (1,2) besteht, in denen je eine der Spulenhälften (4,5) drehbar gelagert ist, und daß jede Spulenhülse eine kegelförmig ausgestaltete Nabenhälfte (11. 12) zur Aufnahme des Bandes trägt, wobei die kleineren Durchmesser dieser Nabenhäiiion einander zugekehrt sind. ao
- 2 Kassette nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der kleinere Durchmesser der Nabenhälflen (II. 12) an der Stirnseite mit Säge/ähnen (15. 16) versehen isi
- 3. Kassette nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spulenscheibe (4) einen Dauei magneten (17) enthält und die andere Spulensclieibe (5) eire als Anker dienende Fläche aufweist, wobei die Spulenscheiben (4,5) samt Kassi lenwänden (1.2) durch diesen Magneten (17) in geschlossenem Zustand zusammengehalten sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691965751 DE1965751C (de) | 1969-12-31 | Kassette fur eine kraftantreibbare Aufwickelspule fur ein nur einmal ver wendbares Farbband an Schreib und ahn liehen Maschinen | |
| NL707005715A NL142897B (nl) | 1969-12-31 | 1970-04-21 | Cassette voor een met kracht aan te drijven opwikkelspoel voor een eenmaal toepasbaar lint bij schrijfmachines of dergelijke. |
| US87960A US3702652A (en) | 1969-12-31 | 1970-11-09 | Device to cast off wound ribbon from a spool |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691965751 DE1965751C (de) | 1969-12-31 | Kassette fur eine kraftantreibbare Aufwickelspule fur ein nur einmal ver wendbares Farbband an Schreib und ahn liehen Maschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1965751A1 DE1965751A1 (de) | 1971-07-08 |
| DE1965751B2 DE1965751B2 (de) | 1972-11-30 |
| DE1965751C true DE1965751C (de) | 1973-06-20 |
Family
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