DE196554C - - Google Patents

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DE196554C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/06Boxes or crates of polygonal cross-section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Specialized In Special Use (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 196554 KLASSE 81c. GRUPPE
WILLY VALCKENBERG in WORMS a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Holzkiste zum Freiverpacken und Versand von Waren aller Art, insbesondere aber von Wein oder anderen Flüssigkeiten, in Flaschen.
Die Kiste gemäß der vorliegenden Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Bodenplatte mit aufrechten Pfosten an den Schmalseiten und einer einer offenen Kiste ähnlichen Kappe, die derart passend auf diese
ίο Bodenplatte von oben her gestülpt wird, daß die Pfosten in die Oberplatte bzw. den Deckel der Kappe treten, welcher" einen geeigneten Verschluß, z. B. einen Riegelverschluß, trägt. Das Einpacken der Ware, z. B. von Weinflaschen, erfolgt durch freies Packen derselben auf dieser Bodenplatte zwischen den Pfosten, wobei die Pfosten in weiter unten angegebener Weise als Mittel zum Markieren der Verpackungshöhe dienen können. Das Freilegen des Packgutes am Bestimmungsort geschieht durch Abheben der Kappe von der Bodenplatte und den Pfosten nach Öffnung des Verschlusses.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. I zeigt die Bodenplatte mit Pfosten in Seitenansicht,
Fig. 2 desgleichen in Endansicht.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch Bodenplatte mit Kappe, d. h. der ganzen Kiste.
Fig. 4 zeigt eine Endansicht derselben.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die geschlossene Kiste.
Fig. 6 ist. eine Teildarstellung einer Ausführungsform mit Federn an den Paßstiften der Bodenplatte.
An einer Bodenplatte 1 mit Auflageleisten 2 sind an den Schmalseiten zwei starke Pfosten 3 befestigt, die durch Streben 18 abgesteift sein können. Zur Sicherheit können noch L-Eisen 4 die Verbindung von Bodenplatte und Pfosten sichern. Über die Pfosten 3 paßt genau eine kastenartige Kappe 5, 6, welche durch bügeiförmige Leisten 7 verstärkt sein kann. Zap- fen 8 an diesen Leisten greifen in entsprechende Löcher 9 der Bodenleisten 2, während Paßstifte 10 noch in entsprechende Löcher der Kappenwände treten können.
In': dem Deckel bzw. oberen Boden 5 der Kappe 5, 6 ist ein geeigneter Verschluß, z. B. ein Riegelverschluß, angeordnet, der nach Fertigstellung der Freipackung und Aufbringung der Kappe über Bodenplatte und Pfosten in der Schließlage die letzteren und damit die Bodenplatte mit der Kappe fest verbindet.
Die Bodenplatte 1 kann an den Paßstiften 10 Schraubenfedern 17 erhalten, die in Löcher der Seitenwände 6 der Kappe 5, 6 eintreten und das Bestreben haben, diese gegen den Riegelverschluß der Pfosten 3 nach oben unter federndem Druck angepreßt zu halten (Fig. 6). Diese Federn wirken so als Gegenfedern nach erfolgtem Verschluß und heben beim Öffnen die Kappe selbsttätig etwas an, so daß deren Abnehmen erleichtert ist.
Die Gebrauchsweise ist folgende:
Auf der Bodenplatte 1 werden die Waren, Z.B.Weinflaschen, frei verpackt, wobei eine
(in Fig. 5 punktiert angedeutete) Markierlinie 20 dem Packer die lichte Grenze des Verpackungsraumes anzeigt. Die Höchstgrenze der Verpackung wird mittels durch die Riegelöffnungen der Pfosten 3 gesteckter Holzpflöcke bzw. eines durch beide hindurchgesteckten Drahtes oder Stabes 19 (Fig. 1 punktiert) vorgeschrieben. Statt die Riegelöffnung zu benutzen, können gewünschtenfalls auch besondere Löcher an den Pfosten vorgesehen sein. Der Packer ist gerade wegen der freien Verpackung gezwungen, sorgfältig zu verpacken. Die Seitenpfosten 3 geben dabei den nötigen seitlichen Halt, während die Gefahr des Anstoßens und Bruches an Kistenkanten, die hier fehlen, vermieden ist. Sind die Waren, z. B. die Weinflaschen, bis zum vollen Inhalt verpackt, so werden die Pflöcke bzw. der Stab 19 entfernt, und die Kappe 5, 6 wird über Bodenplatte und Pfosten gestülpt, so daß die Kappe genau auf den Boden paßt, die Zapfen 8 der Bügelleisten 7 in die Löcher 9 passen und der Kopf der Pfosten 3 in die entsprechende Aussparung des Deckels 5 und der Deckelleisten 11 eingreift. Dann wird ohne Stürzen der Kiste diese durch eine geeignete Verschlußvorrichtung, die Pfosten und Kappe verbindet, geschlossen. '
Das äußere Mittelfeld des Deckels 5 ist für die Signierung usw. der Kiste frei, während vorteilhaft Furnierleisten 21 in Höhe der Leisten 7 bzw. 11 auf der Oberseite des Deckels angebracht sind.
Ist die Ware am Bestimmungsort angelangt,
so erfolgt das öffnen durch Abreißen bzw. Ausheben der Deckmarken 16, öffnen der Verschlüsse und Freilegen des Inhaltes durch Abziehen der Kappe 5, 6 von der Bodenplatte ι und den Pfosten 3 nach oben.
Statt je eines Pfostens der Bodenplatte können z.B. für größere Kisten deren zwei oder mehr an den Schmalseiten bzw. bei quadratischer Form der Kiste an je zwei gegenüberliegenden Seiten vorgesehen sein, Bedingung ist, daß die Ware auf der Bodenplatte zwischen diesen Pfosten frei verpackt und beim öffnen der Kiste freigelegt werden kann.
Der Erfindungsgegenstand eignet sich besonders für den Versand von Flüssigkeiten in Flaschen, insbesondere von Wein, Mineralwasser und anderen Getränken, Parfüm u.dgl., doch ist derselbe auch für andere Waren geeignet, die eine sorgfältige Verpackung erheischen und bei denen ein schnelles und leichtes Freilegen der Ware seitens des Beziehers erwünscht ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Holzkiste zum Verpacken, insbesondere von Flaschen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einen; mit aufrechtstehenden Pfosten versehenen Boden und einer kastenartigen darüber zu stülpenden Kappe besteht, die an ihrer Decke Löcher zum Hindurchtreten der Pfosten besitzt, so daß nach geeigneter Verbindung von Pfosten und Kappe eine vollständig geschlossene Kiste entsteht, während bei abgenommener Kappe die Gegenstände frei verpackt werden können.
2. Ausführungsform der Holzkiste zum · Freiverpacken und Versand von Waren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (3) zur Bestimmung der Höhengrenze für die Freiverpackung mittels durch den Riegelschlitz oder besondere öffnungen gesteckter Pflöcke, Drähte, Stäbe o. dgl. (19) ausgebildet sind, während die Bodenplatte eine Markenlinie (20) für die Flächenbegrenzung der Freiverpackung trägt.
3. Ausführungsform der Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenplatte befindliche Paßstifte (10) von Schraubenfedern (17) umgeben sind, die die Kappe gegen den Verschluß pressen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE196554C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4675920A (en) * 1984-07-05 1987-06-30 Baird Corporation Latch for mounting a goggle system to a face mask

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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