DE196424C - - Google Patents

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DE196424C
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DE
Germany
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ring pieces
sealing
sealing ring
teeth
piston drum
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C19/00Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
    • F01C19/08Axially-movable sealings for working fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 196424 KLASSE 14 δ. GRUPPE
KARL NÜSSE in EINBECK, Hannover.
mit umlaufendem Kolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1906 ab.
Bei den bekannten Maschinen mit feststehendem Zylinder und in der Kolbentrommel verschiebbarem umlaufenden Kolben bedient man sich zur Herbeiführung der seitlichen Dichtung der Kolbentrommel besonderer Dichtungsringstücke, welche in die Kolbentrommel an der Stirnfläche zentrisch zur Mitte eingelassen und durch Federn gegen die Zylinderdeckel gepreßt werden.
ίο Diese Ringstücke müssen bei solchen Maschinen nicht nur an den Zylinderdeckeln dichtend wirken, sondern auch an der äußeren zylindrischen Gleitfläche, sofern eine gute Abdichtung namentlich in den Ecken erzielt werden soll.
Eine diesen Anforderungen entsprechende Dichtungsvorrichtung ist nun Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Zu dem Zwecke wird das wie bislang durch eine Nut an der Kolbentrommel gehaltene . Dichtungsringstück winkelförmig ausgebildet und mit einer Verzahnung versehen, die in eine entsprechende Verzahnung der Kolbentrommel eingreift, so daß hierdurch eine Dichtung nach Art der Labyrinthdichtung geschaffen ist. ■=
In der Zeichnung ist aus den Fig. 1 und 2 (rechts), welche eine Dampfmaschine mit umlaufendem Kolben bekannter Art darstellen, die Anordnung der Dichtungsringstücke in Ansicht und Schnitt zu erkennen, und zwar, sind zur Besseren Veranschaulichung in beiden Figuren oberhalb der Kolbenachse die Dichtungsringstücke herausgenommen gedacht und deshalb selbst nicht gezeichnet, wodurch die zugehörigen Verzahnungen an der Kolbentrommel deutlicher verbildlicht werden.
Die nähere Einrichtung der Dichtungsringstücke soll nun an Hand der in etwa natürlicher Größe ausgeführten Fig. 3 genauer erklärt werden.
Das im Querschnitt winkelförmige Dichtungsringstück α in Fig. 3 wird von seinem achsialen, in die Nut b an der Kolbentrommel i eingreifenden Schenkel gehalten und erfährt dort in der schon erwähnten Weise durch die dahinter angeordneten Federn c den erforderlichen Dichtungsdruck. In den anderen Schenkel sind nun an dem ganzen Umfang viele radial laufende Nuten d eingearbeitet, so daß dort eine Zahnung d, e entsteht, welche in eine entsprechende Zahnung f, g an der Kolbentrommel (s. Fig. i und 2) eingreift. Die Dichtung wirkt hierdurch, wie schon eingangs bemerkt, nach Art einer Labyrinthdichtung.
In der Fig. 4 ist eine Ausführungsform der vorbeschriebenen Einrichtung dargestellt, durch welche eine besondere Abdichtung der Verzahnung erreicht wird. Die allgemeine An-Ordnung der Einrichtung ist aus Fig. 2 links ersichtlich.
Die für das Dichten verwendeten Federn sind bei dieser Einrichtung nicht mehr achsial, sondern radial eingebaut und bringen mittels Keilwirkung den erforderlichen Dichtungsdruck hervor.
h (Fig. 4) ist ein im Querschnitt keilförmiges Ringstück, das unter dem Druck von Federn c gegen die sich etwa unter rechtem
Winkel treffenden Abschrägungen einerseits am Dichtungsringstück a, anderseits an der Kolbentrommel wirkt. Diese Abschrägungen des Dichtungsringstückes α und der Kolbentrommel setzen sich je als eine Verzahnung e, d bzw. f, g nach der Zylinderwandung fort, derart, daß ein Zahn des Dichtungsringstückes α in eine Zahnlücke der Kolbentrommel eingreift und ein Zahn der Kolbentrommel in eine Zahnlücke des Dichtungsringstückes, wobei die Zähne die aus Fig. 4 ersichtliche dreieckförmige Gestalt erhalten. Um die Kräfte der Federn c noch zum Dichten an der inneren Führungsfläche des winkelförmigen Dichtungsringstückes α heranzuziehen, werden sie in letzteres selbst, und zwar zwischen das keilförmige Ringstück h und den in die. Kolbentrommel greifenden Schenkel des Dichtungsringstückes α eingefügt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zur Abdichtung der Kolbentrommel von Kraftmaschinen oder Pumpen mit umlaufendem Kolben unter Verwendung seitlicher, unter Federwirkung stehender Dichtungsringstücke, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Dichtungs ringstücke (a) winkelförmig ausgebildet und mit einer Verzahnung (d, e) versehen sind, welche in eine entsprechende Verzahnung (f, g) der Kolbentrommel (i) eingreift.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks besonderer Abdichtung der Verzahnungen (d, e,f, g) die Dichtungsringstücke (a) unter der Wirkung von radial gerichteten Federn (c) stehen, die mittels keilförmiger Ringstücke (h) auf entsprechende Abschrägungen der Verzahnungen wirken.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die keilförmigen Ringstücke (Ii) wirkenden Federn (c) sich gegen den in der Kolbentrommel (i) geführten Schenkel der winkelförmigen Dichtungsringstücke(a) stützen.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägungen, gegen die sich die keilförmigen Ringstücke (h) legen, sich in bis zur Zylinderwandung durchgeführte ineinandergreifende Zahnungen (d, e, f, g) fortsetzen, deren Zähne dann Dreiecksform besitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000030B (de) * 1955-01-14 1957-01-03 Borsig Ag Abdichtung fuer Rotationsmaschinen, insbesondere Drehkolbenmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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