DE19640C - Ventilationsvorrichtung - Google Patents

Ventilationsvorrichtung

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DE19640C
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Germany
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flap
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ventilation device
aob
innovations
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Active
Application number
DENDAT19640D
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English (en)
Original Assignee
J. SEIDEN-BERG in Aachen
Publication of DE19640C publication Critical patent/DE19640C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/10Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und LuftungsvorrichIongen.
J. SEIDENBERG in AACHEN. Ventilationsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1882 ab.
Fig. i, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung stellen eine Ventilationsvorrichtung dar, welche sich von der unter No. 15589 patentirten durch folgendes unterscheidet:
ι. Die dort in Fig. 4 mit c d bezeichnete Rückwand ist entfernt, weil dieselbe bei seitlicher äufserer Luftbewegung die saugende Wirkung nicht verstärkt, bei mehr oder weniger senkrecht gegen den Apparat ankommender Luft aber bedeutend verhindert.
2. Die Winkelklappe α ο b erhält Böden A A, welche über die Gehäuseböden B B hinübergreifen, wodurch der zwischen der Klappen-Oberund Unterkante und den Gehäuseböden der leichten Beweglichkeit der Klappe wegen erforderliche Zwischenraum nicht mehr wie früher falschen Lufteintritt gestattet.
3. Die verticalen Kanten α und b der Winkelklappe sind umgebogen, und erhält das Gehäuse schräge Seitenwände WW, so dafs einerseits dem Wind entgegen ein sicherer Abschlufs, andererseits ein schnelleres und sichereres Umdrehen der Klappe bei wechselnder Windrichtung erfolgt.
Diese schrägen Seitenwände haben gleichzeitig den Zweck, den durch die Ausbreitung der gegen die Fenster- bezw. Mauerfläche ankommenden Luft entstehenden falschen Eintritt der letzteren ins Innere, welcher bei der älteren Vorrichtung sogar zeitweise den Anstritt der Innenluft völlig überwand und letztere zurückschlug, zu verhindern.
4. Zur Verhinderung des klappernden Geräusches, welches beim Anschlagen der Klappe gegen die Gehäusewände bezw. -Böden entsteht, sind entweder an den Kanten der letzteren oder in die inneren Ecken der umgebogenen Kanten der ersteren oder in beiden gleichzeitig Polster PP. . aus Tuch, Plüsch Kautschuk oder dergleichen angebracht.
5. Zur sicheren Lagerung der an der Klappe befestigten Spitzen S S in den an den Gehäuseböden befestigten Lagern LL, sowie gleichzeitig zum bequemen Einsetzen bezw. Wegnehmen der Klappe ist der obere Gehäuseboden elastisch, der untere dagegen versteift, und werden beide mittelst einer in das eine Lager mit rechtem, in das andere mit linkem Gewinde geschraubten Stange F oder auf ähnliche Weise mit einander verbunden und in richtiger Entfernung gehalten.
Die Wirkung dieser neuen Vorrichtung ist im wesentlichen dieselbe wie die der älteren. Die in der Beschreibung dieser letzteren erwähnte pendelnde Bewegung der Klappe α ο b tritt jedoch nicht dann ein, wenn das labile Gleichgewicht aufgehoben wird, wie dort irrthümlich angegeben, sondern vielmehr dann, wenn durch Temperaturdifferenz der Druck der äufseren gegen die innere Luft gröfser ist als die durch die Bewegung der ersteren bewirkte saugende Kraft. Diese pendelnde Bewegung, welche wahrscheinlich veranlafst wird einestheils durch die leichte Beweglichkeit der Klappe, anderentheils durch die grofse Elasticität der Luft, ist um so schneller, je gröfser genannter Ueberdruck ist.
Diese pendelnde Bewegung der Klappe findet auch bei den in Fig. 4 und 5 dargestellten Abarten statt, welche lediglich vor Lufteinströmungen jeder Art im Innern angebracht werden.
Die Klappe aob, welche gegen die Aufsenluft dieselbe Lage einnimmt wie bei der oben beschriebenen Construction, also gegen die Mauerbezw. Fensterfläche die entgegengesetzte, ist bei diesen Anordnungen gekrümmt, so dafs die abwechselnd nach links und rechts eintretende Luft gezwungen ist, sich an der inneren Wandfläche auszubreiten, wodurch der Zug um so sicherer vermieden wird.
Die an einer Maueröffnung angebrachte Klappe aob, Fig. 4, hat aufser den Schenkeln ο α und 0 b noch den in die Oeffnung hineinragenden Egalisirschenkel 0 c, welcher bezweckt, diese Oeffnung aufsen nach derjenigen Seite, nach welcher die Klappe innen öffnet, um so mehr zu verengen, je gröfser die Oeffnung nach innen wird.
Derselbe Zweck wird bei der an einer Oeffnung in einer Thür, Holzwand oder dergleichen angebrachten Klappe, Fig. 5, durch zwei Schenkel ο c und ο d erreicht, welche eventuell verstellbar gemacht werden können, um sowohl die Gröfse der Drehung der Klappe und damit die Menge der eintretenden Luft beliebig reguliren als auch ganz verhindern zu können.
Bei diesen Vorrichtungen wird ebenfalls durch geeignete Anbringung von Polstern P das klappernde Geräusch vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Die in Fig. 1, 2 und 3 gezeichneten und zu den in vorstehendem beschriebenen Zwecken dienenden Neuerungen an der unter P. R. No. 15589 eingetragenen Ventilationsvorrichtung, bestehend in:
    a) der Fortlassung der Rückwand;
    b) der Anbringung von Böden und der Umbiegung der Kanten α und b an der Winkelklappe aob und gleichzeitiger Anbringung schräger Seitenwände an dem Gehäuse;
    c) der Anbringung von Polster aus Tuch, Plüsch, Kautschuk oder dergleichen;
    d) der Lagerung der Klappenspitzen unter Anwendung eines versteiften und eines elastischen Gehäusebodens.
    Diese Neuerungen, sollen entweder einzeln oder insgesammt an der genannten Vorrichtung angebracht werden können; auch kann der Querschnitt der Klappe statt der Form eines stumpfen Winkels eine gekrümmte Form haben.
    Eine Ventilationsvorrichtung zum Zweck der Verhinderimg des sogenannten Zuges" bei Luftzuströmöffnungen, bestehend aus einer Winkelklappe aob mit gekrümmten Schenkeln und mit oder ohne einen oder zwei Egalisirschenkel, wie in Fig. 4 und 5 gezeichnet.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT19640D Ventilationsvorrichtung Active DE19640C (de)

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