DE19634393A1 - Verfahren zur Herstellung vernetzter Polymerisate - Google Patents
Verfahren zur Herstellung vernetzter PolymerisateInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung vernetzter Polymerisate durch
Quellung kleinerer Polymerisatteilchen (vorzugsweise Perlpolymerisatteilchen) mit
copolymerisierbaren Monomeren und Polymerisation derselben.
In jüngerer Zeit haben Ionenaustauscher mit möglichst einheitlicher Teilchengröße
(nachfolgend "monodispers" genannt) zunehmend an Bedeutung gewonnen, weil
bei vielen Anwendungen aufgrund der günstigeren hydrodynamischen Eigen
schaften eines Austauscherbettes aus monodispersen Ionenaustauschern Wirt
schaftliche Vorteile erzielt werden können, vgl. EP-PS 46 535 und 51 210. Nach
den Verfahren beider genannten Druckschriften entstehen Teilchen, deren mittlere
Größen durch die gewählten Verfahrensparameter vorprogrammiert sind.
Es ist jedoch auch möglich, die Teilchengröße solcher monodisperser Polymerisate
durch ein sogenanntes seed/feed-Verfahren anzuheben, d. h. das ursprünglich
erhaltene Polymerisat ("seed") mit copolymerisierbaren Monomeren anzuquellen
("feed") und dann das in das Polymerisat eingedrungene Monomer zu
polymerisieren.
Nach der EP-PS 98 130 wird eine im wesentlichen polymerisierte vernetzte Saat
vorgelegt; der Zulauf des Monomeren für die Quellung erfolgt unter Poly
merisationsbedingungen. Eine besondere Schwierigkeit dieses Verfahrens besteht
darin, daß die Menge des eingesetzten Schutzkolloids sehr kritisch ist: Zu große
Mengen an Schutzkolloid verhindern das Eindringen des Monomers in die Saat,
während bei zu kleinen Mengen die Agglomeration der Perlen oft nicht verhindert
werden kann. Auch das Auftreten einer neuen Teilchengeneration aus nicht in die
Saat eingedrungenem Monomer stellt häufig ein Problem dar, das insbesondere bei
Verwendung großer Mengen an Schutzkolloid auftritt. So entspricht die Korn
verteilung des erhaltenen Perlpolymerisates nicht in allen Fällen der aus der Saat
errechenbaren theoretischen Kornverteilung, sondern ist im allgemeinen etwas
breiter ("somewhat wider than the original seed", S. 9, Zeile 30 und Figure 1).
Gemäß EP-Patent 101 943 wird die Saat mit einer Mischung aus Monomer und
Polymerisationsinitiator gequollen und anschließend ein Monomer ohne Polymeri
sationsinitiator unter Polymerisationsbedingungen zugesetzt. Das Ergebnis sind
Ionenaustauscher mit einer Kern-Mantel-Struktur und verbesserten mechanischen
Eigenschaften. Hinsichtlich der Agglomerationstendenz, dem Auftreten neuer
unerwünschter Teilchengenerationen und der Breite der Kornverteilung bestehen
jedoch ähnliche Einschränkungen wie im Falle der EP-PS 98 130.
Es bestand also ein Bedarf für ein robustes, breit anwendbares seed/feed-Ver
fahren, das die geschilderten Nachteile nicht aufweist.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß seed/feed-Verfahren sehr einfach durch
zuführen sind und nicht verklebte Perlpolymerisate mit einer Teilchengrößenver
teilung liefern, die ein exaktes vergrößertes Abbild der eingesetzten Saat darstel
len, wenn man als Saat ein mikroverkapseltes Polymerisat einsetzt.
Es wurde festgestellt, daß unter den Bedingungen der vorliegenden Erfindung die
zugesetzte Mischung in das vorgelegte mikroverkapselte Polymerisat durch die
Mikroverkapselung unbehindert eindringen kann und während der nachfolgenden
Verfahrensschritte in der Saat verbleibt. Aus diesem nicht vorhersehbaren Sachver
halt ergibt sich offensichtlich ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen
seed/feed-Verfahren mit nichtverkapselter Saat: Bei einer nicht verkapselten Saat
kann nämlich die eingedrungene Monomermischung bei mechanischer Bean
spruchung, z. B. in Folge von Rühren oder Fördern mit einer Förderpumpe, teil
weise wieder austreten und unerwünschte Effekte bei der nachfolgenden Poly
merisation verursachen.
Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Herstellung von vernetzten
Perlpolymerisaten nach dem seed/feed-Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Saat ein mikroverkapseltes vernetztes Polymerisat einsetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt die folgenden Schritte:
- 1. Suspendieren eines mikroverkapselten vernetzten Polymerisats als Saat in einer kontinuierlichen, vorzugsweise wäßrigen Phase;
- 2. Zusatz einer oder mehrerer Mischungen ("feed") aus Monomer, Vernetzer und gegebenenfalls Initiator und weiteren Zusätzen zu der entstandenen Saatsuspension vor oder während der Polymerisation, wobei die Mischung in die Saat eindringt.
- 3. Polymerisation der gequollenen Saat zu Perlpolymerisaten erhöhter Teilchengröße bei höherer Temperatur.
Das mikroverkapselte Polymerisat ist das Polymerisationsprodukt aus ethylenisch
ungesättigtem polymerisierbarem Monomer und Vernetzer. Bevorzugte Monomere
umfassen beispielsweise Styrol, Vinyltoluol, Ethylstyrol, α-Methylstyrol-, Chlor
styrol, o-Chlormethylstyrol, m-Chlormethylstyrol, p-Chlormethylstyrol, Acrylsäure,
Methacrylsäure, Acrylsäureester, Methacrylsäureester, Acrylnitril, Methacrylnitril,
Acrylamid, Methacrylamid und Mischungen dieser Verbindungen. Das bevor
zugteste Monomer ist Styrol; die bevorzugtesten Monomermischungen enthalten
teilweise Styrol. Bevorzugte Vernetzer umfassen insbesondere Verbindungen mit 2
oder 3 copolymerisierbaren C=C-Doppelbindungen pro Molekül, wie z. B. Divinyl
benzol, Divinyltoluol, Trivinylbenzol, Divinylnaphthalin, Trivinylnaphthalin,
Diethylenglykoldivinylether, 1,7-Octadien, 1,5-Hexadien, Ethylenglykoldimeth
acrylat, Triethylenglykoldimethacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Allyl
methacrylat und Methylen-N,N′-bisacrylamid. In vielen Fällen ist Divinylbenzol
ein besonders gut geeigneter Vernetzer.
Durch die Menge an Vernetzer im mikroverkapselten Polymerisat wird das er
reichbare seed/feed-Verhältnis maßgeblich mitbestimmt. Die richtige Einsatzmenge
hängt von der Funktionalität und Effizienz des eingesetzten Vernetzers und dem
angestrebten seed/feed-Verhältnis ab. Im allgemeinen liegt diese Einsatzmenge im
Bereich von 0,1 bis 5,0, vorzugsweise 0,1 bis 2,0 Gew.-%, bezogen auf die
Summe von Monomer und Vernetzer für das mikroverkapselte Polymerisat.
Die mittlere Teilchengröße des mikroverkapselten Polymerisats kann 5 bis
500 µm, vorzugsweise 20 bis 400 µm, besonders bevorzugt 100 bis 300 µm
betragen. Die Form der Teilchengrößenverteilungskurve soll der des gewünschten
Endproduktes (Perlpolymerisat oder Ionenaustauscher) entsprechen. Zur Her
stellung eines monodispersen Ionenaustauschers wird demnach ein monodisperses
mikroverkapseltes Polymerisat als Saat verwendet.
Als Verkapselungsmaterial kommen die für diesen Einsatzzweck bekannten
Materialien in Frage, insbesondere Polyester, Polyamide, Polyurethane, Polyharn
stoffe, Gelatine und gelatinehaltige Komplexkoazervate, wie sie beispielsweise in
der EP-PS 46 535 beschrieben sind. Gelatine und gelatinehaltige Komplex
koazervate sind für das erfindungsgemäße Verfahren besonders dann gut geeignet,
wenn niedrige seed/feed-Verhältnisse angestrebt werden. Unter gelatinehaltigen
Komplexkoazervaten im Sinne der Erfindung werden vor allem Kombinationen
von Gelatine und synthetischen Polyelektrolyten verstanden. Geeignete
synthetische Polyelektrolyte sind Copolymerisate mit eingebauten Einheiten von
z. B. Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylamid
und Methacrylamid. Acrylamid- und methyacrylhaltige Copolymere können auch
teilverseift sein. Gelatinehaltige Kapseln können mit üblichen Härtungsmitteln wie
z. B. Formaldehyd oder Glutardialdehyd gehärtet werden. Die Herstellung des
mikroverkapselten Polymerisats erfolgt zweckmäßigerweise in der Form, daß zu
nächst die dem Polymerisat zugrundeliegenden flüssigen Monomeren zusammen
mit einem Initiator zu Flüssigkeitströpfchen dispergiert, dann nach einem an sich
bekannten Verfahren mikroverkapselt und anschließend durch Polymerisation der
Monomeren zu den mikroverkapselten Polymerisaten ausgehärtet werden.
Solche bekannten Verfahren zur Mikroverkapselung sind z. B.:
Bei der Koazervation bildet sich eine kolloidreiche Phase aus, die sich um das
Monomer-Tröpfchen legt. Für die Verkapselung mittels Koazervation eignen sich
hydrophile Kolloide wie Gelatine oder Agar-Agar. Um die Koazervation
auszulösen, wird beispielsweise eine wäßrige Salzlösung dem Verkapselungsbe
reich zugeführt. Als Salze haben sich bei der Verwendung von Gelatine als
hydrophilem Kolloid Alkalisulfate, besonders Natriumsulfat bewährt. Die Ver
kapselung mittels Koazervation läßt sich besonders einfach in der Weise aus
führen, daß man als kontinuierliche Phase, in dem der Zerfall des Poly
merisationsgemisch-Strahls erfolgt, die wäßrige Lösung eines hydrophilen Kolloids
wie Gelatine oder Agar-Agar wählt. Der Strahlzerfall wird bei Temperaturen ober
halb der Gelierungstemperatur des Kolloids vorgenommen.
An die Ausbildung der Koazervathülle schließt sich deren Verfestigung durch Ab
kühlen unter die Gelierungstemperatur an. Die so erzeugte Koazervat-Hülle ist
zwar gegenüber Scherkräften, häufig aber nicht unter den anzuwendenden Poly
merisationsbedingungen stabil. Um zu unter den anzuwendenden Polymerisations
bedingungen stabilen Hüllen zu gelangen, werden die verkapselten Teilchen einer
chemischen Härtung unterworfen. Verfahren zur chemischen Härtung, z. B. die
Härtung von Gelatine mit Aldehyden wie Formaldehyd, sind bekannt (s. z. B.
US-PS 2 800 458). Die chemische Härtung der Teilchen kann kontinuierlich oder
diskontinuierlich im gleichen oder einem anderen Reaktionsgefäß vorgenommen
werden.
Bei der Komplexkoazervation bildet sich eine kolloidreiche Phase aus zwei ver
schieden geladenen Kolloiden (Polyelektrolyten) aus, die sich um das Monomer
tröpfchen legt. Für die Verkapselung durch Komplexkoazervation eignen sich z. B.
Systeme aus Gelatine und Gummiarabicum oder aus Gelatine und speziellen Co
polymerisat-Gemischen aus einem Copolymerisat mit statistisch verteilten Resten
von Acrylamid und Maleinsäure oder Maleinsäureanhydrid und einem Copoly
merisat mit statistisch verteilten Resten von Acrylamid, Acrylsäure und Malein
säure. Solche Copolymerisat-Gemische sind z. B. in der US-PS 4 181 639 als
Komplex-Koazervierungskomponenten beschrieben. Um die Komplexkoazervation
auszulösen, wird beispielsweise der pH-Wert des Verkapselungsbereichs durch Zu
gabe von Säuren, z. B. beim System Gelatine/Gummiarabicum, so eingestellt, daß
nur einer der ursprünglich gleichsinnig geladenen Polyelektrolyte sein Ladungsvor
zeichen ändert. Anschließend an die Ausbildung der Komplexkoazervathülle um
das Polymerisationsgemisch-Tröpfchen bewegt sich das Tröpfchen in einen Ab
schnitt des Verkapselungsbereichs, der auf eine Temperatur unterhalb der
Gelierungstemperatur eingestellt ist.
Die so erzeugte Komplexkoazervat-Hülle ist zwar gegenüber Scherkräften, häufig
aber nicht unter den anzuwendenden Polymerisationsbedingungen stabil. Um zu
unter den anzuwendenden Polymerisationsbedingungen stabilen Hüllen zu ge
langen, werden die verkapselten Teilchen meistens noch einer chemischen Härtung
unterworfen. Solche Verfahren zur chemischen Härtung, z. B. zur Härtung von
Gelatine enthaltenden Kapselwänden mit Aldehyden wie Formaldehyd sind be
kannt (s. US-PS 2 800 457).
Bei der Verkapselung durch Phasengrenzflächenreaktion wird die das Mono
mer-Tröpfchen umhüllende Kapselwand dadurch gebildet, daß eine im Polymerisa
tionsgemisch enthaltene Komponente 1 mit einer der kontinuierlichen Phase im
Verkapselungsbereich zugesetzten Komponente 2 an der Phasengrenzfläche
Tröpfchen/kontinuierliche Phase unter Filmbildung reagiert. Praktisch wird diese
Verkapselung durch Phasengrenzflächenreaktion so ausgeführt, daß man dem
Polymerisationsgemisch eine Komponente 1 zugibt, die mit diesem mischbar, mit
der kontinuierlichen Phase aber weitgehend unmischbar ist. Nach Zerteilen des
Polymerisationsgemisches in gleich große Tröpfchen, wobei die Tröpfchen durch
ein beliebiges Suspensionshilfsmittel stabilisiert Werden, bewegt sich der
Tröpfchenschwarm in den Verkapselungsteil. Hier wird eine Komponente 2
zugespeist. Diese Komponente 2 ist in der kontinuierlichen Phase löslich.
Komponentenpaare K₁/K₂, die an der Phasengrenzfläche unter Filmbildung
reagieren, sind in großer Zahl bekannt. Beispielsweise seien die Halogenide mehr
basischer Säuren wie Sebacoylchlorid, Terephthaloylchlorid, Phosgen, mehrwertige
Isocyanate, wie Toluol-2,4-diisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Chloride von
mehrbasischen Sulfonsäuren, wie 1,3-Benzoldisulfonylchlorid, einerseits und mehr
wertige Amine, wie Hexamethylendiamin, und mehrwertige Hydroxyverbindung
wie Pyrogallol, Bisphenol A andererseits angeführt, die zu polymeren Carbon
säureamiden und -estern, zu Polyharnstoffen und Polyurethanen, zu polymeren
Sulfonamiden und Solfonsäureestern reagieren (siehe z. B. P.G. Morgan,
"Interfacial Polycondensation, A. Versatile Method of Polymer Preparation", Soc.
Plastics Engineers Journal" 15 485-495). Die unterschiedliche Reaktivität der ver
schiedenen Komponentenpaare K₁/K₂ wird durch Einstellen der Verweildauer im
Verkapselungsbereich und durch Einstellen bestimmter Temperaturen berück
sichtigt. In manchen Fällen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Phasengrenz
flächenreaktion fördernde Substanzen, z. B. Basen bei Polykondensationsreaktionen,
bei denen Säuren entstehen, mitzuverwenden. Diese Hilfsstoffe werden vorzugs
weise der kontinuierlichen Phase des Verkapselungsbereiches zugesetzt.
In der EP-PS 46 535 wird ein Verfahren zur Herstellung von mikroverkapselten
Perlpolymerisaten einheitlicher Teilchengröße beschrieben, die als Saat für das
vorliegende Verfahren besonders gut geeignet sind.
Das mikroverkapselte Polymerisat wird in einer wäßrigen Phase suspendiert, wobei
das Verhältnis von Polymerisat und Wasser ziemlich unkritisch ist. Es kann
beispielsweise zwischen 2 : 1 und 1 : 20 liegen. Die Anwendung eines Hilfsmittels,
z. B. eines Tensides oder eines Schutzkolloides, ist nicht notwendig. Das
Suspendieren kann z. B. mit Hilfe eines normalen Rührers erfolgen.
Zu dem suspendierten mikroverkapselten Polymerisat wird eine oder mehrere
Mischungen aus Monomer, Vernetzer, Initiator und gegebenenfalls weiteren
Zusätzen ("feed") hinzugegeben. Bevorzugte Monomere und Vernetzer sind die
oben unter "Stufe 1" genannten Verbindungen und Gemische. Die bevorzugtesten
Monomeren sind Styrol sowie Mischungen aus Styrol und Comonomeren wie z. B.
Acrylnitril. Die Monomeren sollen in der Wasserphase weitgehend unlöslich sein.
In Wasser teilweise lösliche Monomere wie Acrylsäure, Methacrylsäure und
Acrylnitril werden daher im Gemisch mit Wasserunlöslichen Monomeren ver
wendet. Es ist auch möglich, die Löslichkeit der Monomeren in der Wasserphase
durch Salzzusatz zu erniedrigen.
Die Art des Vernetzers kann im Hinblick auf die spätere Funktionalisierung ausge
wählt werden. So sind beispielsweise Acrylat- bzw. Methacrylat-Vernetzer wenig
geeignet, wenn ein Kationenaustauscher durch Sulfonierung hergestellt Werden
soll, da die Esterbindung unter den Sulfonierungsbedingungen gespalten wird.
Divinylbenzol ist in vielen Fällen, insbesondere auch zur Herstellung stark saurer
Kationenaustauscher, geeignet. Für die meisten Anwendungen sind kommerzielle
Divinylbenzolqualitäten, die neben den Isomeren des Divinylbenzols auch
Ethylvinylbenzol enthalten, ausreichend.
Für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Polymerisationsinitiatoren sind z. B.
Peroxyverbindungen wie Dibenzoylperoxid, Dilaurylperoxid, Bis(p-chlorbenzoyl
peroxid), Dicyclohexylperoxydicarbonat, tert.-Butylperoctoat, 2,5-Bis(2-ethyl
hexanoylperoxy)-2,5-dimethylhexan und tert.-Amylperoxy-2-ethylhexan sowie
Azoverbindungen wie 2,2′-Azobis(isobutyronitril) und 2,2′-Azobis(2-methyliso
butyronitril). Die Initiatoren werden im allgemeinen in Mengen von 0,05 bis 2,5,
vorzugsweise 0,2 bis 1,5 Gew.-%, bezogen auf die Summe aus Monomer und Ver
netzer, angewendet.
Als weitere Zusätze in der Mischung können sogenannte Porogene verwendet
werden, um im Polymerisat eine makroporöse Struktur zu erzeugen. Hierfür sind
organische Lösungsmittel geeignet, die das gebildete Polymerisat schlecht lösen
bzw. quellen. Beispielhaft seien Hexan, Octan, Isooctan, Isododecan, Methyliso
butylketon und Octanol genannt.
Das Gewichtsverhältnis von vorgelegtem mikroverkapselten Polymerisat zu zuge
setzter Mischung (seed/feed-Verhältnis) beträgt im allgemeinen 1 : 1 bis 1 : 20,
vorzugsweise 1 : 2 bis 1 : 10, besonders bevorzugt 1 : 2 bis 1 : 8. Bei gegebener
Teilchengröße des als Saat eingesetzten mikroverkapselten Polymerisats läßt sich
durch das seed/feed-Verhältnis die Teilchengröße des Perlpolymerisats einstellen.
Die maximale feed-Menge, die von der Saat vollständig aufgenommen wird, hängt
in starkem Maße vom Vernetzergehalt der Saat ab: Mit zunehmender Vernetzung
nehmen die mikroverkapselten Polymerisate immer weniger feed-Mischung auf.
Hinsichtlich der Zugabe der Mischung zur Saat gibt es keinerlei Einschränkungen.
So kann die Mischung vor oder während der Polymerisation zur Saatsuspension
gegeben werden. Es ist auch möglich, nacheinander Mischungen mit unterschied
lichen Zusammensetzungen zuzugeben und in das Polymerisat eindringen zu
lassen. Auf diese Weise kann ein besonderer Aufbau, z. B. ein Kern-Man
tel-Aufbau des Perlpolymerisats eingestellt werden. So kann beispielsweise eine erste
Mischung mit Initiator und eine zweite Mischung ohne Initiator unter Poly
merisationsbedingungen zugesetzt werden.
Die Polymerisation der gequollenen Saat zum Perlpolymerisat erfolgt in der Regel
in Anwesenheit eines oder mehrerer Schutzkolloide und gegebenenfalls eines
Puffersystems. Als Schutzkolloide sind natürliche und synthetische wasserlösliche
Polymere, wie z. B. Gelatine, Stärke, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Poly
acrylsäure, Polymethacrylsäure und Copolymerisate aus (Meth)acrylsäure und
(Meth)acrylsäureestern bevorzugt. Sehr gut geeignet sind auch Cellulosederivate,
insbesondere Celluloseetherr und Celluloseester, wie Methylhydroxyethylcellulose,
Methylhydroxypropylcellulose, Hydroxyethylcellulose oder Carboxymethyl
cellulose. Die Einsatzmenge der Schutzkolloide beträgt im allgemeinen 0,02 bis 1,
vorzugsweise 0,05 bis 0,3 Gew.-%, bezogen auf die Wasserphase.
Nach einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die
Polymerisation in Anwesenheit eines Puffersystem durchgeführt. Bevorzugt
werden Puffersysteme, die den pH-Wert der Wasserphase bei Beginn der
Polymerisation auf einen Wert zwischen 14 und 6, vorzugsweise zwischen 12 und
8 einstellen. Unter diesen Bedingungen liegen Schutzkolloide mit Carbonsäure
gruppen ganz oder teilweise als Salze vor. Auf diese Weise wird die Wirkung der
Schutzkolloide günstig beeinflußt. Besonders gut geeignete Puffersysteme ent
halten Phosphate oder Borate. Die Begriffe Phosphat und Borat im Sinne der Er
findung umfassen auch die Kondensationsprodukte der ortho-Formen ent
sprechender Säuren und Salze. Die Konzentration an Phosphat bzw. Borat in der
Wasserphase beträgt 0,5 bis 500, vorzugsweise 2,5 bis 100 mmol pro Liter
wäßrige Phase.
Die Rührgeschwindigkeit bei der Polymerisation ist wenig kritisch und hat im
Gegensatz zur herkömmlichen Polymerisation keinen Einfluß auf die Teilchen
größe. Es werden vorzugsweise niedrige Rührgeschwindigkeiten angewendet, die
ausreichen, die Mikrokapseln in Schwebe zu halten und die Abführung der Poly
merisationswärme unterstützen.
Das Gewichtsverhältnis von organischer Phase zur Wasserphase beträgt bei der
Polymerisation in der Regel 1 : 0,75 bis 1 : 20, vorzugsweise 1 : 0,75 bis 1 : 5. Dieses
Verhältnis muß nicht zwangsläufig dem Verhältnis entsprechen, welches sich bei
der Zugabe der Mischungen (feed) aus Monomer, Vernetzer und gegebenenfalls
Initiator und weiteren Zusätzen zu der Saatsuspension ergibt. Es ist möglich, die
Wasserphase vor oder während der Polymerisation zu verändern.
Die Polymerisationstemperatur richtet sich nach der Zerfallstemperatur des
eingesetzten Initiators. Sie liegt im allgemeinen zwischen 50 und 150°C,
vorzugsweise zwischen 55 und 100°C. Die Polymerisation dauert 0,5 bis einige
Stunden. Es hat sich bewährt, ein Temperaturprogramm anzuwenden, bei dem die
Polymerisation bei niedriger Temperatur, z. B. 60°C begonnen und mit fort
schreitendem Polymerisationsumsatz die Reaktionstemperatur gesteigert wird. Auf
diese Weise sichert man gleichzeitig sicheren Reaktionsverlauf und hohen
Polymerisationsumsatz. Hinsichtlich der Einstellmöglichkeiten eines Temperatur
programmes bestehen beim erfindungsgemäßen Verfahren mehr Freiheitsgrade als
bei Verwendung nicht mikroverkapselter Saat, da die üblicherweise auftretenden
kritischen klebrigen Übergangszustände (die zu Agglomerationen und Fehlkorn
führen können) durch die Mikroverkapselung von vornherein ausgeschlossen sind.
Nach der Polymerisation kann das Polymerisat mit üblichen Methoden, z. B. durch
Filtrieren oder Dekantieren, isoliert und gegebenenfalls nach ein oder mehreren
Wäschen getrocknet werden.
Das Kapselmaterial befindet sich im wesentlichen auf der Oberfläche des Perlpoly
merisates, d. h. die Kapselhülle "wächst" beim seed/feed-Verfahren. Sofern ge
wünscht, kann dieses Material durch eine Nachbehandlung entfernt werden.
Gelatine und gelatinehaltige Komplexkoazervate lassen sich leicht mit Säuren oder
Laugen abwaschen.
In den meisten Fällen ist es jedoch nicht notwendig, das Material der Mikrover
kapselung gesondert abzuwaschen, da dieses unter den Bedingungen der
Funktionalisierung des Polymerisates zu Ionenaustauschern ohnehin entfernt wird.
Die Funktionalisierung des Perlpolymerisats kann nach an sich bekannten Ver
fahren erfolgen.
Anionenaustauscher können durch Haloalkylierung - vorzugsweise Chlormethylie
rung - der vernetzten Polymerisate und anschließende Aminierung hergestellt
werden. Verfahren zur Haloalkylierung und Haloalkylierungsmittel sind bekannt.
Ein bevorzugtes Haloalkylierungsmittel ist Chlormethylmethylether. Die Anionen
austauscher, und zwar schwach- und starkbasische, können auf bekannte Weise aus
den haloalkylierten Polymerisaten hergestellt werden. Beispielsweise kann ein
schwachbasischer Anionenaustauscher durch Umsetzung des haloalkylierten Poly
merisats mit Ammoniak oder einem primären Amin wie Methyl- oder Ethylamin
oder einem sekundären Amin wie Dimethylamin bei einer Temperatur von im
allgemeinen 25 bis 150°C hergestellt werden, wobei diese Temperatur ausreichen
muß, um das Aminierungsmittel mit dem Halogenatom am α-C-Atom des
Aromaten reagieren zu lassen. Ähnlich lassen sich stark basische Anionen
austauscher herstellen, wobei man als Aminierungsmittel tertiäre Amine wie
Trimethylamin oder Dimethylisopropanolamin verwendet.
Aus den vernetzten Polymerisaten können auch leicht Chelatharze hergestellt
werden. Beispielsweise können die haloalkylierten Polymerisate aminiert und die
Aminierungsprodukte mit einer geeigneten Carboxylgruppen-haltigen Verbindung
wie etwa Chloressigsäure umgesetzt werden. Die haloalkylierten Polymerisate
können auch direkt mit einer geeigneten Aminosäure wie etwa Iminodiessigsäure
oder Glycin oder mit einem Aminopyridin wie etwa α-Picolylamin oder N-Methyl
α-picolylamin umgesetzt werden.
Stark saure Kationenaustauscher werden üblicherweise durch Sulfonierung herge
stellt, wobei das vernetzte Polymerisat in einem Quellungsmittel wie einem
sulfonierungsresistentem Kohlenwasserstoff (wie z. B. Chlorbenzol oder Tetra
chlorethylen) oder einem aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff (wie
z. B. Toluol oder Xylol) gequollen werden kann. Bevorzugte Sulfonierungsmittel
sind Schwefelsäure, Schwefeltrioxid und Chlorsulfonsäure. Das Sulfonierungs
mittel wird im allgemeinen in Mengen eingesetzt, die 200 bis 700 Gew.-% des zu
sulfonierenden Polymerisats betragen. Die Sulfonierung wird vorzugsweise bei
Temperaturen von 50 bis 200°C durchgeführt.
Die Ionenaustauscher, die aus den erfindungsgemäß hergestellten seed/feed-Poly
merisaten hergestellt werden können, zeigen günstige Austauschkinetiken und hohe
Stabilitäten. Insbesondere ist die Beständigkeit gegenüber einem osmotischen
Schock, die bei Anionenaustauschern häufig problematisch sind, entscheidend
verbessert.
Die Prozentangaben der nachfolgenden Beispiele beziehen sich jeweils auf das
Gewicht.
3,59 g Borsäure und 0,99 g Natriumhydroxid werden in einem 4 l Glasreaktor in
1160 ml entionisiertem Wasser gelöst. In diese Lösung werden 190,5 g eines
mikroverkapselten kugelförmigen Styrolpolymerisates mit einem Gehalt an copoly
merisiertem Divinylbenzol von 0,5% als Saat (mittlere Teilchengröße 215 µm)
dispergiert. Die Mikrokapselwand besteht aus einem mit Formaldehyd gehärtetem
Komplexkoazervat aus Gelatine und einem Acrylamid/Acrylsäure-Copolymerisat
Danach wird innerhalb von 30 min eine Mischung aus 845 g Styrol, 48 g Acryl
nitril, 116 g Divinylbenzol (80%ig, handelsübliches Gemisch aus Divinylbenzol
und Ethylbenzol) und 8 g Dibenzoylperoxid (75%ig, handelsübliche wasser
feuchte Qualität) hinzudosiert und anschließend 1 h gerührt. Nach dieser Zeit
werden 60 ml einer 2 gew.-%igen wäßrigen Methylhydroxypropylcelluloselösung
hinzugefügt. Der Ansatz wird durch Temperaturerhöhung auspolymerisiert,
abgekühlt, über ein 32 µm-Sieb gewaschen und getrocknet. Man erhält 1150 g
eines regelmäßig geformten Perlpolymerisates einer mittleren Teilchengröße von
400 µm.
Analog Beispiel 1 werden 267 g Saat (wie in Beispiel 1 beschrieben, mittlere
Teilchengröße 220 µm) sowie 861 g Styrol, 73 g Divinylbenzol und 7 g
Dibenzoylperoxid eingesetzt. Man erhält 1150 g eines regelmäßig geformten
Perlpolymerisates einer mittleren Teilchengröße von 370 µm.
9,3 g Dinatriumhydrogenphosphatdodekahydrat werden in einem 4 l Glasreaktor in
1100 ml entionisiertem Wasser gelöst. In diese Lösung werden 267 g Saat (wie in
Beispiel 1 beschrieben) dispergiert, danach innerhalb von 10 min eine Mischung
aus 116 g Styrol, 24 g Divinylbenzol und 9 g Dibenzoylperoxid dosiert und an
schließend 20 min gerührt. Danach wird innerhalb von 20 min eine Mischung aus
745 g Styrol und 49 g Divinylbenzol zudosiert und weitere 30 min gerührt. Nach
dieser Zeit werden 120 ml einer 2%igen wäßrigen Methylhydroxyethylcellulose
lösung hinzugefügt. Der Ansatz wird durch Temperaturerhöhung auspolymerisiert,
abgekühlt, über ein 32 um Sieb gewaschen und getrocknet. Man erhält 1150 g
eines regelmäßig geformten Perlpolymerisates einer mittleren Teilchengröße von
370 µm.
Analog Beispiel 2 wird 9,3 g Dinatriumhydrogenphosphatdodekahydrat anstatt
Borsäure und Natriumhydroxid eingesetzt. Man erhält 1150 g eines regelmäßig
geformten Perlpolymerisates einer mittleren Teilchengröße von 370 µm.
Analog Beispiel 2 werden 120 ml einer 2%igen wäßrigen Methylhydroxyethyl
celluloselösung anstatt der Methylhydroxypropylcelluloselösung eingesetzt. Man
erhält 1150 g eines regelmäßig geformten Perlpolymerisates einer mittleren Teil
chengröße von 370 µm.
In einem 3 l Planschliffgefäß werden 250 g des Perlpolymerisates aus Beispiel 1
in 750 ml 98%iger Schwefelsäure eingerührt. Das Gemisch wird unter Rühren
innerhalb 100 min auf 90°C erhitzt, anschließend innerhalb 4 h auf 100°C erhitzt
und danach ohne weitere Energiezufuhr 3 h gerührt. Anschließend wird der Ansatz
in eine Glassäule überführt, mit Schwefelsäure abnehmender Konzentration und
anschließend mit entionisiertem Wasser gewaschen (mittlere Teilchengröße
555 µm).
Ausbeute: 4,3 ml Ionenaustauscher/g Perlpolymerisat
Totalkapazität: 1,87 eq/l.
Ausbeute: 4,3 ml Ionenaustauscher/g Perlpolymerisat
Totalkapazität: 1,87 eq/l.
In einem 3 l Planschliffgefäß werden 750 ml 98%ige Schwefelsäure auf 100°C
erhitzt. Bei dieser Temperatur werden 250 g des Perlpolymerisates aus Beispiel 1
in 10 Portionen innerhalb von 4 h hinzugegeben und weitere 3 h bei dieser
Temperatur gerührt. Anschließend wird der Ansatz in eine Glassäule überführt, mit
Schwefelsäure abnehmender Konzentration und anschließend mit entionisiertem
Wasser gewaschen (mittlere Teilchengröße 555 µm).
Ausbeute: 4,3 ml Ionenaustauscher/g Perlpolymerisat
Totalkapazität: 1,87 eq/l.
Ausbeute: 4,3 ml Ionenaustauscher/g Perlpolymerisat
Totalkapazität: 1,87 eq/l.
Das Perlpolymerisat aus Beispiel 3 wird nach dem in der US-PS 3 989 650
beschriebenen Verfahren durch Amidomethylierung mit Essigsäurephthalimido
methylester, alkalische Verseifung und Quaternierung mit Chlormethan in einen
stark basischen Anionenaustauscher überführt (mittlere Teilchengröße 550 µm).
Totalkapazität: 1,37 eq/l.
Totalkapazität: 1,37 eq/l.
In einem 3 l Sulfierbecher wird eine Mischung aus 1600 g Monochlordimethyl
ether, 165 g Methylal und 5 g Eisen(III)chlorid vorgelegt und anschließend 300 g
Perlpolymerisat aus Beispiel 2 zugegeben. Das Perlpolymerisat wird 30 min bei
Raumtemperatur gequollen und in 3 h auf Rückflußtemperatur (55°C) erhitzt. An
schließend rührt man weitere 1,75 h unter Rückfluß nach. Während der Reaktions
zeit werden ca. 275 g Salzsäure und leichtsiedende Organika abgetrieben. An
schließend wird die dunkelbraune Reaktionssuspension abfiltriert, das Chlor
methylat mit einer Mischung aus Methylal und Methanol und anschließend mit
Methanol intensiv gewaschen. Man erhält 680 g methanolfeuchtes, chlor
methyliertes Perlpolymerisat.
Chlorgehalt: 18,7%.
Chlorgehalt: 18,7%.
631 ml des methanolfeuchten, chlormethylierten Perlpolymerisates aus Beispiel 9
werden im 3 l Autoklaven vorgelegt und die Mutterlauge vollständig abgesaugt.
Anschließend werden 909 ml entionisiertes Wasser und 298 g Trimethylamin
(45%ig) unter Rühren hinzugefügt. Die Reaktionsmischung wird auf 70°C erhitzt,
3 h bei 70°C gerührt, auf Raumtemperatur abgekühlt und die Flüssigkeit
abgesaugt. Das Harz wird mit 800 ml entionisiertem Wasser versetzt und über
einem Sieb mit entionisiertem Wasser gewaschen. Man erhält 1480 ml eines stark
basischen Anionenaustauschers (mittlere Teilchengröße 550 µm).
Totalkapazität: 1,37 mol/l.
Totalkapazität: 1,37 mol/l.
210 ml des chlormethylierten Perlpolymerisates aus Beispiel 9 werden im 3 l
Autoklaven vorgelegt und die Mutterlauge vollständig abgesaugt. Anschließend
werden 357 ml entionisiertes Wasser, 8,9 g Natriumchlorid und 68 g Di
methylaminoethanol (99%ig) unter Rühren hinzugegeben. Die Reaktionsmischung
wird auf 100°C erhitzt, 7 h bei 100°C gerührt, auf Raumtemperatur abgekühlt und
die Mutterlauge abgesaugt. Das Harz wird mit 800 ml entionisiertem- Wasser
versetzt und über einem Sieb mit entionisiertem Wasser gewaschen. Man erhält
460 ml eines schwach basischen Anionenaustauschers (mittlere Teilchengröße
550 µm).
Totalkapazität: 1,31 mol/l.
Totalkapazität: 1,31 mol/l.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von vernetzten Polymerisaten nach dem
seed/feed-Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß man als Saat ein mikro
verkapseltes vernetztes Polymerisat einsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wonach das als Saat eingesetzte Polymerisat
ein Perlpolymerisat ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wonach das als Saat eingesetzte Polymerisat
ein vernetztes Styrolpolymerisat ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wonach das als Saat eingesetzte Polymerisat
ein mit Divinylbenzol vernetztes Polymerisat ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wonach das Kapselwandmaterial ein solches
auf Gelatinebasis ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, wonach der Zulauf der feed-Monomeren bei
Polymerisationsbedingungen erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, wonach man zunächst die Saat mit einer
Mischung aus Monomer und Polymerisationsinitiator quillt und an
schließend ein zweites Monomer ohne Polymerisationsinitiator bei Poly
merisationsbedingungen zusetzt.
8. Verfahren zur Herstellung von Ionenaustauschern durch Funktionalisierung
der nach Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 7 erhältlichen Polymerisate.
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |