DE1963147C3 - Lagerung von Verteilerrinnen an einer Karussellvorrichtung für Gießpfannen bei Stranggießanlagen - Google Patents
Lagerung von Verteilerrinnen an einer Karussellvorrichtung für Gießpfannen bei StranggießanlagenInfo
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- DE1963147C3 DE1963147C3 DE1963147A DE1963147A DE1963147C3 DE 1963147 C3 DE1963147 C3 DE 1963147C3 DE 1963147 A DE1963147 A DE 1963147A DE 1963147 A DE1963147 A DE 1963147A DE 1963147 C3 DE1963147 C3 DE 1963147C3
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- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
- B22D41/12—Travelling ladles or similar containers; Cars for ladles
- B22D41/13—Ladle turrets
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lagerung von Verteilerrinnen an einer Karussellvorrichtung für Gießpfannen
bei Stranggi.3anlagen, wobei eine ortsfeste Mittelsäule Schwenkarme für die Gießpfanne und für von
diesen unabhängig bewegbare V_rteilerrinnen trägt.
Es ist bekannt, eine einzelne ^'erteilerrinne heb-
und senkbar aul: einer schwenkbaren Säule anzuordnen (deutsche Patentschrift 865 942). Meist führen
solche Verteilerrinnen das Gießmetall durch einen Tauchausguß in die Stranggießkokille. Die Heb- bzw.
Senkbarkeit der Verteilerrinne ist somit notwendig, um das Tauchrohr in die Gießlage und aus der Gießlage
zu bewegen. Die Verschwenkbarkeit dient hingegen dem Zweck, die Stranggießkokille frei zugänglich
zu halten, da diese u. a. ausgewechselt werden muß, wenn die Stranggießanlage auf einen anderen Gießquerschnitt
umgestellt werden soll. Ferner ist das Tauchrohr von Zeit zu Zeit wegen des eingetretenen
Verschleißes auszutauschen. Sämtliche Arbeiten erfordern das Wegschwenken der Verteilerrinne aus der
Gießstellung. Die bekannte Vorrichtung dient daher der Wartung von Tauchrohr und Stranggießkokille.
Gemäß einer anderen bekannten Lösung (deutsche Patentschrift 1220562) sind Gießpfannen an einer
schwenkbaren Mittelsäule aufgehängt. Die Mittelsäule ist schwenkbar, um eine leergelaufene Gießpfanne
schnell durch eine gefüllte ersetzen und über die Gießader schwenken zu können. Während dem
der Wechsel der Gießpfanne den Abgießvorgang nicht zu unterbrechen braucht, unterbricht hingegen der
Austausch der Verteilerrinne den Abgießvorgang. Die Unterbrechung kann jedoch auch nicht mittels
mehrerer schwenkbar an einer gemeinsamen Mittelsäulc
gelagerten Vertcilerrinnen behoben werden.
An bestehenden Stranggießanlagcn sind überwiegend auf Wagen verfahrbarc Verleilerrinnen im Einsatz.
Die Verwendung von mehreren als »Wechsclwagin«
bezeichneten, Vertcilerrinnen tragenden Wagen :.-rfordcit eine dementsprechend ausgedehnte Gleisanlage
auf do ι (iicßbühnc. Die Gleise verschmutzen jedoch gerade auf der Gießbühne leicht. Auf der
GicßbühiK steht ferner für ein System Gleise-Wagen
nicht der hierfür erforderliche Platz zur Verfugung. Nachteilig ist auch das Erfordernis der Stromzufuh-
rung für den Fahr- und Hubantrieb eines Verteilernnnen-Wechselwagens.
Ein Hubantrieb ist jedoch fur eine genaue Einstellung der Gießstrahlhöhe über dem
Schmelzbadspiegel der Stranggießkokille bzw. für eine genaue Höheneinstellung des Tauchrohres erfor-
derlich. Daneben erfordert der Gießbetrieb auf einer
Stranggießanlage eine möglichst genau definierte Auftreffstelle des Gießstrahls innerhalb des Stranggießkokillen-Gießquerschnittes.
Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, neben
am Kran hängenden Gießpfannen mehrere Verteilerrrinnen
um eine gemeinsame Mittelsäule unabhängig voneinander verschwenkbar zu machen. Da die
Gießpfannen am Kran hängen, sind sie gegenüber den Verteilerrinnen auf diese Art auf unterschiedlichen
Höhenebenen unabhängig voneinander bewegbar (österreichische Patentschrift 231630).
Gemäß einem weiteren bekannten Vorschlag (österreichische Patentschrift 267 099) ist eine Karussellvorrichtung
bekannt, von der der Eindruck entste-
hen kann, als ob an einer gemeinsamen Mittelsäule Schwenkarme für Gießpfannen und Schwenkarme fui
Verteilerrinnen befestigt wären, obgleich für die Gießpfanne und die Verteilerrinne jeweils hintereinander
liegende Mittelsäulen vorgesehen sind. Neben-
einanderliegende Säulen für Gießpfannen tragende Schwenkarme erhöhen naturgemäß den Platzbedarf
auf der Gießbühne und gestalten die Gießbühne dementsprechend unübersichtlich. Noch unübersichtlicher
werden solche Vorrichtungen durch die notwendigen Antriebe zum Heben und Senken der
Verteilerrinnen bzw. zum Verschwenken sowie anderer Antriebe zum Verschwenken der Schwenkarme
für die Gießpfannen und gegebenenfalls zum Heben und Senken der Gießpfannen.
Eine andere bekannte Karussellvorrichtung für Gießpfannen und Verteilerrinnen (französische Patentschrift
1 542 640) beansprucht von der Gießbühnenfläche trotz einer gemeinsamen ideellen Achse,
um die die Schwenkarme für Gießpfannen und Verteilerrinnen drehbar ist, einen verhältnismäßig großen
Teil. Die bekannte Lösung nähert sich dem System, das auf Wagen und Gleisanlagen aufbaut und besteht
im einzelnen aus einer festen zentrischen Achse für den Gießpfannen-Schwenkarm, einer konzentrisch
angeordneten ersten Gleisbahn zum Abstützen des Gießpfannen-Schwenkarmes, einer ebenfalls zur
ideellen Achse konzentrischen Konsol-Laufschiene für Verteilerrinnenwagen. Die großen Radien der
Laufschienen begründen einen erhöhten Platzbedarf, so daß die Gießbühne in diesem Fall besonders stark
belegt ist. Es wird darin ein Grund gesehen, daß sich in der Praxis auf Wagen verfahrbare Verteilerrinnen
bisher durchgesetzt haben. Auf Gleisen verfahrbare Verteilerrinnenwagen gestatten nämlich, die Gleise
bis zu Ausbrech- und Ausmauerungsständen zu führen. Diese Stände liegen nicht auf der Gießbühne. Besonders
nachteilig ist bei solchen Gleisführungen sowohl für die Vertcilerrinnenwagcn als auch für die
Schwenkarme, an denen die Gießpfannen eingehängt werden sollen, daß die Verhältnisse auf der Gießbühne
vollends unübersichtlich werden.
Die eingangs zugrunde gelegte Karussellvorrichlung
für Gießpfannen bei Stranggießanlagen, wobei
cine ortsfeste Mittelsäiile Sehwenkarme tür die GieU-pfanne
und für von diesen unabhängig bewegbare Verte.lemnnen tragt, erweist sich als platzsparend
und uhersichtlich. Ungelöst ist dagegen das Problem
der Lagerung von Verteilerrinnen an solchen Karusseilvomchtungen für Gießpfannen. Der vorliegenden
Erfindung ist die Aufgabe zugrunde gelegt, die Karussellvornchtung
durch eine verhesseite Lagerung für die Verteilerrinnen weiter zu entwickeln
Das Ziel der Erfindung besteht weiterhin darin den
Wechsel von Gießpfanne und Verteilerrinne aufeinander abzustimmen. Bei den bekannten Vorschlägen
ist ferner die Schwierigkeit der für die Heb- und Senkbarkeit
notwendigen Antriebe bzw. ihrer Zuordnung zur Mittelsaule entweder gar nicht gelöst oder nur
unzureichend.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht erfindnngsgemaß
aus einer Parallellenkerverbindung zwischen Schwenkarm und Verteilerrinne und aus einem
;im Schwenkarm angeordneten Antrieb zur Höhenverstellung
der Verteilerrinne. Ausgehend von einer
gemeinsamen Mittelsäule ist für die Lagerung der \re, teilerrinnen dadurch eine geringere Fläche erforderlich
als dies z. B. für den Gegenstand der französischen Patentschrift 1542 640 zutrifft. Der Wechsel
du· Verteilerrinnen wird außerdem durch die ge-Irennte
Höheneinsteilbarkeit der Verteiierrinne gegenüber
den nur schwenkbaren Armen für die Gießpfanne verbessert. Der Wechsel der Verteilerlii-T.en
läuft daher mindestens so schnell ab wie das hinbringen einer frisch gefüllten Gießpfanne, so daß
e\ ii. sogar ohne Gießpfannenaustausch ein Austausch
dei Verteilerrinne stattfinden kann, soweit das Sequenzgießen
angestrebt wird.
Die Erfindung gestattet jedoch auch, eine Höhenverstellung der Verteiierrinne vorzunehmen, ohne
den Schwenkarm selbst in seiner Höhenlage zu verstellen. Eine solche Höhenverstellung garantiert außerdem
das genaue Einstellen der Verteilerrinne in unterschiedlichen, horizontalen Höhenebenen.
Große Verteilerrinnen mit erheblichen Gewichten können derart aufgenommen werden, daß gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung der Schwenkarm für die Verteiierrinne sich abrollbar auf eine Ringfläche
der Mittelsäule abstützt. Das Gewicht des Schwenkarms bzw. Teile davon und das Gewicht der Parallellenkerverbindung
sowie der Verteiierrinne selbst mit Nutzinhalt brauchen daher nicht zu einer Durchbiegung
des Schwenkarmes zu führen. Der Schwenkarm kann dementsprechend geringer bemessen
werden
Line große Tragfähigkeit bei schweren Verteilerrinnen sowie eine genaue Parallelverstellung in unterschiedlichen
Hori/ontalebenen ergibt sich vorteilhaflerweise dadurch, daß jeder Verteiierrinne mit
zweifachen Parallellenkern am Umfang der Mittelsäule befestigt ist.
In der Zeichnung ist ein Alisführungsbeispiel des Lrfindungsgcgcnstandes als Vorrichtung schematisch
dargestellt und im folgenden näher erläutert: Es zeigt
Fig. 1 die Vorrichtung im Aufriß, wobei die übrigen
Teile der Gießbühne bzw. des Halleiigcmstcs
weggelassen sind,
Fig. 2 eine iu Fig. I gehörende Draufsicht und
mein ere Schwenkstellungen für die Veiicilei rinne.
Die Arme mil den Gießpfannen sind dabei weggelas·
sen. um insbesondere die Vc>iteile dei eifindungsgemäßen
Anordnung llei Veilcilci rinnen-Ai mc hei
vorziihehen.
Gemäß F i g. I stützt sich die Mittelsäule 1 nicht auf
dJL-Gießbühne 2. sondern steht auf einem weiter nicht
durgestellten Fundament, das dasjenige des Hüttenflurs sein kann. Diese Mittelsäule 1 trägt zunächst
Sehwenkarme 3 und solche 4 für eine Gießpfanne 5, die in Abgießstellung gezeichnet ist und für eine andere
Gießpfanne 6, die durch strichpunktierte Linien dargestellt wird. Die Gießpfanne 6 kann daher erst
später eingebracht sein, nämlich, wenn die Gießpfanne 5 weitgehend leergelaufen ist. Es sind nunmehr
weitere Sehwenkarme 7 und 8 an der Mittelsäule 1 vorgesehen. Sämtliche Sehwenkarme 3,4 bzw.
7 und 8 werden mit Hilfe des Mittelsäulen-Durchmes-
■5 sers angedeuteter Drehlagerungen 9 bzw. 10 an der
Mittelsäule 1 geführt. Die Sehwenkarme 7 und 8 tragen jeweils Verteilerrinnen 11 und 12. Die Drehantriebe
für die Schwenkbewegungen der Arme 3 und 4 bzw. 7 und 8sind weiter nicht dargestellt, können aber
in vielfältiger Art aufgebaut sein. Zum Beispiel ist es möglich, im Inneren der Mtttclsäule 1 einen Elektromotor
vorzusehen, der auf einen Zahnkranz im Inneren des Ringes 13 treibt. Damit ist dann ein Antrieb
für die Sehwenkarme 3 bzw. 4 gegeben.
Ein ebensolcher Elektromotor kann nunmehr im Inneren der Mittelsäule 1, die feststeht, sich also nicht
mitdreht, ebenfalls für die Sehwenkarme 7 und 8 vorhanden sein, wobei der Ring 14 an seiner Stirnseite
15 eine Verzahnung trägt, in die das entsprechende
3c Motorritzel eingreift. Es ist jedoch auch möglich, im
unteren, weiter nicht dargestellten Teil der Mittelsäule ineinandergesteckte Rohre 16 bzw. 17 vom Fundament
her antreibbar zu machen.
Wie bereits erläutert, kann die Mittelsäule vorteilhafterweise
auch aus einer verstärkten Stütze des Hallengerüstes im Bereich der Stranggießbühne gebildet
sein.
Ein im Innern der Mittelsäule 1 angebrachtes hydraulisches Kolbentriebwerk, dessen Darstellung sich
ic ebenfalls erübrigt, dient nunmehr dazu, die Rohre 16
bzw. 17 heb- und senkbar zu machen, wobei jeweils die Ringe 13 bzw. 14 als Auflager für die Sehwenkarme
3. 4 bzw. 7, 8 vorgesehen sind. Bei Betätigung des einen Rohres 16 bzw. des anderen Rohres 17 und
der an deren unteren Enden vorgesehenen Hubkolben erfolgt daher eine Höhenverstellung der jeweils gewünschten
Vorratsbehälter 5, 6 bzw. 11, 12.
Die Rohre 16 und 17 können abgesehen von der hydraulischen Betätigung über Hubkolben selbstverständlich
auch über mechanische Mittel angetrieben sein.
Über der Stranggießkokille 18, aus der der Gießstrang 19 tritt, wobei die Stranggießkokille oszillierend
mit dem Hubtisch 20 bewegt wird, btfindet sich im entsprechenden Höhenabstand die Verteilerrinne
11. Sie wird durch den Parallellenker 21 gehalten und geführt. Le'iterer besteht im wesentlichen ai:s den
Lenkstangen 22 und 23, die mit Zapfengelenken 24 sowohl an den Schwenkarmen 7 bzw. 8 als auch an
fio der jeweiligen Verteilerrinne 11 bzw 12 befestigt
sind. An und fiir sich genügen die Lenkstangen zur
parallelen Höhenverstellung der Verteiierrinne 11 bzw. 12.
Zur Übertragung der Hubkrafi fiir die Höhcnverstellung
der Verteilerrinne Il ist das hydraulische Kolbentriebwerk 25 vorgesehen, dessen Gehäuse an
den Schwenkarmen 7 b/w 8 gelenkig gelagert ist und dessen Kolbenstange unmilielbai an dei einen L.cn-
kcrstange 23 und mittelbar über die Lasche 26 an der anderen Lenkerstange 22 angreift. Die Schwenkarme
7 bzw. 8 bewegen den Parallellenker 21 jeweils mit und somit auch das Kolbentriebwerk 25.
Zur Abstützung der Last herrührend aus der Verteilerrinne 11 nebst Nutzlast sowie dem Gewicht aus
dem Parallellenker 21 und des Kolbentriebwerkes 25 ist an der Mittelsäule 1 eine Ringfläche 27 vorgesehen,
beispielsweise als Schiene ausgebildet, auf der das Rad 28 abrollt, das drehbar um eine Achse 29
in je einem Schwenkarm 7 oder 8 gelagert ist.
Die Achse 29 kann vorteilhafterweise dazu dienen, einen Drehantrieb 30 anzuordnen, so daß dieser das
Rad 28 in Bewegung versetzt, wodurch ein Schwenkarm 7 oder 8 bewegt werden kann. Ferner ist ein besonderes
Merkmal der Erfindung darin zu sehen, daß die Schwenkarme 7 und 8 jeweils über getrennte
Drehlagerungen 10 an der Mittelsäule 1 geführt sind. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Lenkerstangen
22 bzw. 23 jeweils doppelt an den Schwenkarmen 7 und 8 vorgesehen und die Schwenkarme selbst ebenfalls
zweifach an der Mittelsäule 1 befestigt. In F i g. 2 ist ferner das verfahrensmäßige Vorgehen durch die
verschwenkt eingezeichnete Verteilerrinne 11 angedeutet. Dabei steht die normalerweise auf der Gießader
31 liegende Ausgießöffnung der Verteilerrinne
11 nunmehr auf der Gießader 32, so daß die Kokille 18 für Wartungsarbeiten frei wird. Dies ist beispielsweise
auf eine einfache Art dadurch zu bewerkstelligen, daß innerhalb der Verteilerrinne 11 ein Damm
33 aus keramischem Material aufgebaut wird. Das Gießmetall fließt über den Pfannenausguß 32a dann
nur noch zur Gießader 32.
Aus Fig. 2 geht auch hervor, daß die Verteilerrin-
• 5 nen 11 bzw. 12 mit sämtlichen Organen des Gießbetriebes ausgerüstet sein können. So ist an der Verteilerrinne
12 die Deckelvorrichtung 34 befestigt, wobei der Deckel 35 die sich in der Verteilerrinne 11 bzw.
12 befindliche Schmelze vor größerer Oxydation und *o Temperaturverlusten schützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Lagerung von Verteilerrinnen an einer Karussellvorrichtung
für Gießpfannen bei Stranggießanlagen, wobei eine ortsfeste Mittelsäule Schwenkarme für die Gießpfanne und für von diesen
unabhängig bewegbare Verteilerrinnen trägt, gekennzeichnet durch eine Parallellenkerverbindung
(21) zwischen Schwenkarm (7 bzw. 8) und Verteilerrinne (11 bzw. 12) und durch einen
.am Schwenkarm (7 bzw. 8) angeordneten Antrieb (25) zur Höhenverstellung der Verteilerrinne (11
bzw. 12).
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schwenkarm (7 bzw.
8) für die Verteilerrinne (11 bzw. 12) abrollbar auf eine Ringfläche (27) der Mittelsäule (1) abstützt.
3. Lagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verteilerrinne (11
bzw. 12) mit zweifachen Parallellenkern (21) am Umfang der Mittelsäule (1) befestigt ist.
Priority Applications (4)
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| DE1963147A DE1963147C3 (de) | 1969-12-17 | 1969-12-17 | Lagerung von Verteilerrinnen an einer Karussellvorrichtung für Gießpfannen bei Stranggießanlagen |
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Publications (3)
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| DE1963147B2 DE1963147B2 (de) | 1973-07-19 |
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