DE19629632C2 - Kühlvorrichtung für ein Gießrad - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für ein Gießrad zum kontinuierlichen Gießen
von Metallen oder Metallegierungen.
Für die kontinuierliche Verarbeitung von Metallen und Metallegierungen ist es allgemein
bekannt, aus der Schmelze einen Gießstrang oder ein -band herzustellen und
anschließend kontinuierlich auf entsprechenden Anlagen zu Draht, Profil oder Barren
weiterzuverarbeiten. Zur Einhaltung der geforderten Qualität, wie z. B. der Gefügestruktur
und der möglichst gleichmäßigen Verteilung der Korngrößen über den gesamten Quer
schnitt, ist es erforderlich, das Schmelzgut durch vorgegebene Parameter, insbesondere
beim kontinuierlichen Stranggießverfahren, in möglichst kurzer Zeit auf eine
vorgeschriebene Temperatur abzukühlen. Zu diesem Zweck werden Gießverfahren mit
rotierend arbeitenden Kokillen eingesetzt. Als eines der besonders wirtschaftlichen
Verfahren eignet sich eine als Gießrad ausgebildete Kokille, die mit umlaufend
eingearbeiteter Gießnut mit bestimmter Form und Größe versehen ist und mittels eines
Abdeckbandes teilweise verschlossen wird. Die Ringkokille ist in seitlichen Scheiben des
Gießrades befestigt, und eine der Scheiben ist als Antriebsscheibe für das Gießrad
ausgebildet. Die Schwierigkeit bei all diesen Verfahren besteht in der Steuerung des
Kühlvorganges, um die geforderte Qualität, vor allem bei höheren Gießgeschindigkeiten,
einzuhalten.
Gemäß dem bekannten Stand der Technik kommen folgende Lösungen für den Kühl
vorgang zur Anwendung. Insbesondere bei der Verwendung einer Kokille auf einem
Gießrad, welche mittels eines Metallbandes teilweise verschlossen wird, erfolgt der
Kühlprozeß über in dem Gießrad verlaufende Kühlkanäle, welche durch eine am Gießrad
feststehende Leiteinrichtung mit Kühlmittel versorgt werden (DD-PS 276 587).
Eine andere, aus der Praxis bekannte Lösung zur Kühlung besteht in der festen
Anordnung von Sprühdüsen, welche vorzugsweise innen und teilweise außen auch
beidseitig um das Gießrad angeordnet sind und die durch eine entsprechende Durch
flußmengenregelung den Kühlvorgang beeinflussen.
Aus der DE-AS 15 08 944 ist ein Gießrad bekannt, wobei der Gießstrang mit einer aus
Düsen- bzw. aus Kühlkanälen bestehenden Vorrichtung gekühlt wird, und die Kühl
vorrichtung vorzugsweise (Rückkühlung der Kokille) in dem Bereich angeordnet ist, in
dem sich die Umwandlungszone vom flüssigen zum festen Zustand für die Schmelze
befindet. Zur Steuerung des Kühlprozesses werden in diesem Fall dem Prozeß angepaßte
Düsensysteme bzw. Kanäle installiert. Diese sind nur im Stillstand der Gießmaschine
austauschbar. Zur besseren gezielten Kühlung sind teilweise zusätzliche Sprühdüsen
angeordnet, welche die Seiten der Gießkokille kühlen.
Diese Art der Kühlung hat folgende Nachteile. Eine von der Gießgeschwindigkeit
abhängende Kühlung läßt sich nur bis zu einem bestimmten Grad einhalten, weil die
Dampfblasenbildung an den Kühlflächen der Kokille und die sich bildende thermische
Sperrschicht den Kühleffekt auf Grund der damit verbundenen schlechteren Wärmeleit
fähigkeit verhindern. Eine Erhöhung des Durchsatzes des Kühlmittels und dessen
Auftreffgeschwindigkeit bewirken keine wesentliche Verbesserung der Kühlung. Diese
Nachteile haben zur Folge, daß eine Erhöhung der Gießgeschwindigkeit und somit des
Produktionsdurchsatzes trotz Erhöhung der Kühlmittelmenge, ohne die Qualität und das
Endprodukt negativ zu beeinflussen, nicht möglich ist.
Da die Strömungsgeschwindigkeit zwischen Kühlmittel und Kühlflächen für das Kühl
verhalten eine entscheidende Rolle spielt, und diese bisher nur mit Hilfe des Kühlmittel
zuführdruckes zu den Düsen und der Kühlmittelmenge gesteuert werden kann, sind
Systeme mit großen Abmessungen und hohem technischen Aufwand erforderlich.
Deshalb sind aus ökonomischer Sicht Kühlsysteme mit geringerem Kühlmitteldurchsatz
und wesentlich verbesserter Kühlwirkung günstiger.
In der DE-OS 17 83 135 ist ein ähnliches Kühlsystem wie in der DE-AS 15 08 944
beschrieben, das einen Kühlmittelverteiler aufweist, der drehbar ausgebildet ist. Die
Düsen des Kühlmittelverteilers werden mit Einlaßöffnungen in dem Stützelement in
Deckung gebracht, um Kühlmittel in die Kühlkanäle zu spritzen. Der Kühlmittelverteiler
steht mit einem Kühlmittelzuführrohr mit einem Ventil in Verbindung, das zum Regulieren
des Kühlmittelstromes dient. Der Nachteil dieser Kühlvorrichtung besteht vor allem darin,
daß auch bei unterschiedlichen Drehzahlen des Kühlmittelverteilers kein Druckaufbau an
den Innenkühlflächen entsteht und keine optimalen Abkühleffekte erreicht werden.
Die bekannten technischen Lösungen erfordern einen erhöhten Montage-, Demontage-
und Justieraufwand, z. B. beim Zusetzen bzw. Verstopfen von Düsen und deren Durch
flußregelung durch verunreinigtes Kühlmittel.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß während eines Havariefalles, wenn das Abdeck
band ein Austreten des flüssigen Metalls nicht verhindern kann, durch das Zusammen
treffen von Kühlmittel mit der Schmelze, insbesondere bei der Seitenkühlung, die Gefahr
einer Explosion besteht. Dadurch kann eine besonders gefährliche Situation für das
Bedienpersonal und die Anlage entstehen.
Die Kühlung der Kokille mittels fest einstellbarer oder regelbarer Düsen erhöht den
technologischen Aufwand und verteuert die Anlage.
Beim Einsatz von Düsensystemen nimmt die Kühlmittelgeschwindigkeit vom Austritt aus
der Düse bis zur Kühlfläche ab. Ebenso wird durch eventuell hervorstehende
Befestigungselemente und Bauteile des Kokillenträgers ein gleichmäßiges Auftreffen des
Kühlmittels verhindert und durch seine Strömungsverhältnisse negativ beeinflußt. Durch
Dampfblasenbildung und der damit verbundenen Ausscheidung von Kalk und anderen
Mineralien sowie Verzunderung der Oberfläche, kommt es zu einem immer schlechter
werdenden Kühlverhalten. Folglich kann davon ausgegangen werden, daß eine
gewünschte Abkühlungsfunktion über die benötigte Kühlzone nicht in jedem Fall möglich
ist. Damit erfolgt gleichzeitig eine Veränderung der exakten Kühlzonenaufteilung für die
Innenkühlung der Ringkokille.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Kühlvorrichtung für ein Gießrad zum
kontinuierlichen Gießen von Metallen oder Metallegierungen zu schaffen, mit der es
möglich ist, den Kühlmitteldruck und damit die Kühlmittelgeschwindigkeit unabhängig
von der Kühlmittelpumpe in relativ weiten Grenzen zu variieren und das Kühlmittel unter
erhöhtem Druck gleichmäßig auf die Oberfläche der Kokille einwirken zu lassen, die sich
durch einen einfachen konstruktiven Aufbau auszeichnet und mit geringem Aufwand an
bereits vorhandene Gießräder anpaßbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Geeignete Ausgestaltungsvarianten sind in den Ansprüchen 2 bis 7 angegeben.
Die Kühlvorrichtung besteht aus einem Kühlrad, das innerhalb des Gießrades angeordnet
ist und mit Kühlmittel beaufschlagt wird. Die Kühlwirkung ist durch die Durchflußmenge
des Kühlmittels, die Drehzahl und die Drehrichtung des Kühlrades beeinflußbar. Infolge
der vom Gießrad unabhängigen Drehzahl des Kühlrades, wirken während der Rotation
des Kühlrades Zentrifugalkräfte, durch die der Kühlmitteldruck erhöht wird. Infolge des
erhöhten Kühlmitteldruckes wird der Siedepunkt des Kühlmittels erniedrigt und dadurch
die Bildung von Dampfblasen oder Dampfhäuten verringert oder sogar vermieden.
Möglicherweise auftretende kleine Dampfblasen werden infolge der erhöhten Strömungs
geschwindigkeit des Kühlmittels losgerissen und aus dem Kühlsystem abgeführt. Dies
führt zu einer Verbesserung des Kühleffektes und damit zu einer Steigerung der Durch
satzgeschwindigkeit der gesamten Anlage. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt durch
die wirkenden Zentrifugalkräfte besteht darin, daß ständig ohne weitere Hilfsmittel Kühl
flüssigkeit angesaugt wird und dadurch die Förderpumpe für die Kühlflüssigkeit entlastet
wird. Durch die Zentrifugalkräfte entsteht zusätzlich zu dem durch die Förderpumpe
erzeugten statischen Kühlmittelzuführdruck noch ein dynamischer Kühlmitteldruck.
Das Kühlrad besteht aus einem äußeren Kühlring und einer Kühlradnabe, die über radial
verlaufende Verbindungsrohre mit dem Kühlring verbunden ist. An der Kühlradnabe ist
eine zentrale Hohlwelle angeflanscht, die vorzugsweise in der Hohlwelle des Gießrades
drehbar gelagert ist. In der Kühlradnabe ist ein Hohlraum angeordnet, der mit dem Innen
raum der Kühlradwelle und den Verbindungsrohren in Verbindung steht. Der Kühlring
befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der Ringkokille und weist einen Ringkanal auf, der
mit nach außen, auf die Ringkokille gerichteten Austrittsöffnungen versehen ist. An den
beiden Seitenwänden des Kühlringes sind umlaufende Begrenzungsscheiben befestigt,
die den Raum zwischen der Kokille und dem Kühlkanal seitlich begrenzen. Am Außen
umfang des Kühlringes können noch Leitschaufeln angebracht sein, durch die eine
Zwangsführung des Kühlmittels direkt bis an die zu kühlende Fläche der Kokille gewähr
leistest wird. Durch die Leitschaufeln wird außerdem ein hohes Geschwindigkeitsgefälle
zwischen Kühlmittel und Kokille erreicht. Zusätzlich können an den seitlichen
Begrenzungsscheiben nach außen gerichtete elastische Leit- und Führungselemente
angeordnet sein. Diese können so ausgebildet sein, daß sie im Ruhezustand der Kokille
an den Außenwänden der Kokille anliegen. Die Leit- und Führungselemente können
entweder aus einem elastischen Material oder einem federbelasteten Ring bestehen, der
auch zwangsgesteuert werden kann. Durch eine entsprechende Steuerung der verstell
baren Leit- und Führungselemente, die auch automatisch erfolgen kann, ist es möglich,
die Abströmmengen des Kühlmittels zu regulieren und dadurch Einfluß auf den Kühl
prozeß zu nehmen. Das Kühlmittel wird mittels einer Pumpe durch die zentrale Hohlwelle
in den Hohlraum der Kühlradnabe gefördert und gelangt von da aus über die radialen
Verbindungsrohre in den Ringkanal des Kühlringes und über die Austrittsöffnungen am
Außenumfang des Kühlringes in den durch die Begrenzungsscheiben gebildeten Raum
zwischen Kühlrad und Kokille. Die Begrenzungsscheiben reichen bis nahezu an das
obere Ende der Kokille und sind so angeordnet, daß das Kühlmittel an der gesamten nach
innen gerichteten Fläche der Kokille entlang geführt wird. Die Begrenzungsscheiben
bewirken gleichzeitig eine Drosselung des Kühlmittelstromes (Ventilfunktion) und eine
Erhöhung des wirksamen Druckes, durch den der Siedepunkt des Kühlmittels noch
zusätzlich beeinflußt wird. Im bzw. am Gießrad können zusätzlich auch noch geeignete
Einrichtungen für eine gezielte Durchflußmengendosierung eingebaut sein, um eine
Kühlmitteldruckregelung entsprechend den Erstarrungserfordernissen der Schmelze zu
ermöglichen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel näher erläutert werden. In der
zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Gießrad mit der Kühlvorrichtung als Halbschnitt,
Fig. 2 die Vorderansicht des Gießrades gemäß Fig. 1 mit mehreren Teilschnitten und
Fig. 3 einen Ausschnitt einer Ausführungsvariante des Gießrades mit zwangs
gesteuerten Leit- und Führungselementen im Querschnitt.
Das in Fig. 1 gezeigte Gießrad 10 besteht aus einer vorderen Ringscheibe 17 und einer
hinteren Ringscheibe 2, die als Antriebsscheibe ausgebildet und mit einer Hohlwelle 16
verbunden ist. Die Hohlwelle 16 wird über eine nicht näher dargestellte Antriebseinheit in
Rotation versetzt. Am Außenumfang der beiden Ringscheiben 2, 17 ist die Ringkokille 1
befestigt, deren Ringnut 19, in die die Metallschmelze eingebracht wird, mit einem
Abdeckband 18 verschließbar ist.
Innerhalb des Gießrades 10 ist die Kühlvorrichtung angeordnet, die als Kühlrad 11
ausgebildet ist. Das Kühlrad 11 besteht aus einem äußeren Kühlring 6, in dem ein
Ringkanal 12 angeordnet ist, einer Kühlradnabe 8 und speichenartig angeordneten
Verbindungsrohren 7 zwischen dem Kühlring 6 und der Kühlradnabe 8. Der Kühlring 6
befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der Ringkokille 1. Der Ringkanal 6 hat an seinem
Außenumfang verteilte Austrittsöffnungen 13 für das Kühlwasser. Die Kühlradnabe 8
besitzt eine Hohlkammer 14 und ist mit einer inneren Hohlwelle 9 für die Kühlwasser
zuführung verbunden. An die innere Hohlwelle 9 ist eine nicht näher dargestellte
Antriebseinheit angeschlossen, mittels derer das Kühlrad 11 in Rotation versetzt werden
kann. Zwischen der Hohlwelle 16 des Gießrades 10 und der inneren Hohlwelle 9 des
Kühlrades 11 sind geeignete Lager 28 angeordnet. Das Kühlwasser wird durch den
Hohlraum 15 der inneren Hohlwelle 9 in die Hohlkammer 14 der Kühlradnabe 8 geleitet
und strömt durch die Verbindungsrohre 7 in den Ringkanal 12 und gelangt über die
Austrittsöffnungen 13 an die Außenwand 21 der Ringkokille 1. Zur Erzielung eines guten
Kühleffektes sind an den beiden Außenseiten des Kühlringes 6 Begrenzungsscheiben 3
und 4 befestigt, die bei Stillstand des Kühlrades 11 an den Seitenwänden der Ringkokille
1 anliegen und somit den Raum zwischen der Ringkokille 1 und dem Kühlring 6 seitlich
begrenzen. Die an den Seitenwänden der Ringkokille 1 anliegenden Begrenzungs
scheiben 3 und 4 sind an ihren freien Enden elastisch ausgebildet, so daß bei
entsprechender Rotation des Kühlrades 11 Kühlwasser an den Seitenwänden der
Ringkokille 1 entlangströmen kann. Am Außenumfang des Kühlringes 6 sind Leit
schaufeln 5 befestigt, durch die eine Zwangsführung des Kühlwassers bis an die zu
kühlenden Flächen der Ringkokille 1 bewirkt wird.
Im Vergleich zu der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführung sind bei der in Fig. 3
dargestellten Ausgestaltung des Kühlrades 11 an den freien Enden der Begrenzungs
scheiben 3 und 4 umlaufende Leit- und Führungselemente 20 angeordnet, die mittels
Federn 25 lagefixiert sind. Bei anliegendem Kühlmitteldruck werden die Leit- und
Führungselemente 20 nach außen gedrückt, und der Kühlmittelstrom wird entlang der
Außenwand 21 der Ringkokille 1 geführt.
Claims (7)
1. Kühlvorrichtung für ein Gießrad (10) mit einer Ringkokille (1) zum kontinuierlichen
Gießen von Metallen oder Metallegierungen, wobei die Ringkokille (1) in seitlich
angeordneten Scheiben (2, 17) des Gießrades (10) befestigt ist und zumindest mit
einem Abdeckband (18) teilweise verschließbar ist, eine der Scheiben (2, 17) als
Antriebsscheibe für das Gießrad (10) ausgebildet ist und innerhalb des Gießrades (10)
ein rotierendes, mit Kühlmittel beaufschlagtes Kühlrad (11) angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kühlrad (11) aus einem äußeren Kühlring (6), einer Kühl
radnabe (8) und Verbindungsrohren (7) zwischen der Kühlradnabe (8) und dem Kühl
ring (6) besteht, wobei der Kühlring (6) in unmittelbarer Nähe zu der Ringkokille (1)
angeordnet ist und einen Ringkanal (12) aufweist, der mit Austrittsöffnungen (13)
versehen ist, die auf die Ringkokille (1) gerichtet sind, der Ringkanal (12) über die
Verbindungsrohre (7) mit einer in der Kühlradnabe (8) angeordneten Hohlkammer (14)
verbunden ist, und an der Kühlradnabe (8) eine zentrale Hohlwelle (9) befestigt ist,
deren Hohlraum (15) mit der Hohlkammer (14) der Kühlradnabe (8) in Verbindung
steht, und die Hohlwelle (9) innerhalb der Hohlwelle (16) des Gießrades (10) drehbar
gelagert ist.
2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden nach
außen zeigenden Seiten des Kühlringes (6) Begrenzungsscheiben (3, 4) befestigt sind,
die den Raum zwischen der Ringkokille (1) und dem Kühlrad (11) seitlich begrenzen,
und an ihrem Außenumfang umlaufende elastische oder zwangsgesteuerte Leit- und
Führungselemente (20) aufweisen, die im Ruhezustand des Gießrades (10) an den
Außenwänden (21) der Ringkokille (1) anliegen.
3. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
am Außenumfang des Kühlringes (6) Leitschaufeln (5) angeordnet sind.
4. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
oder an dem Gießrad (10) eine Durchflußmengendosierung für den Kühlmittelstrom
eingebaut ist.
5. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehzahl des Kühlrades (11) regelbar ist.
6. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehrichtung des Kühlrades (11) veränderbar ist.
7. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kühlmitteldruck in Abhängigkeit von der Drehzahl des Kühlrades (11) variierbar ist.
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