DE1962425C3 - Ziffernanzeigevorrichtung für einen numerisch anzeigenden Zähler - Google Patents
Ziffernanzeigevorrichtung für einen numerisch anzeigenden ZählerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die numerischen Zähler, welche in Zahlen die Winkelstellungen einer Eingangswelle
ausdrücken können, welche in einem sehr weiten, z. B.
10 000 Umdrehungen oder mehr umfassenden Winkelbereich schwanken können, wobei diese Stellungen
ihrerseits für äußere zu messende Daten kennzeichnend sind. Von derartigen Zählern betrifft die Erfindung
insbesondere solche, welche die gezählte Zahl jederzeit
in Klarschrift anzeigen.
Die Erfindung bezweckt insbesondere, derartige Zähler so auszubilden, daß sie besser als bisher den
verschiedenen Erfordernissen der Praxis entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Zahl der kennzeichnenden
Ziffern (welche z. B. gleich fünf oder größer ist), der Klarheit der Ablesung, der Schnelligkeit und der
Betriebssicherheit
Hierfür enthält ein derartiger Zähler mit einer Serie von η nebeneinander angeordneten Trommeln mit
parallelen Achsen, deren jede gleichmäßig auf ihren Umfang verteilt die Serie der zehn Ziffern von 0 bis 9
trägt, und einem Getriebe, welches diesen Trommeln so zugeordnet ist, daß eine gegebene Verdrehung der
ersten Trommel der Serie zwangsläufig eine zehnmal
langsamere Verdrehung der zweiten Trommel und allgemeiner eine IW-'-mal langsamere Drehung der
Trommel der Ordnung ρ (wobei ρ größer als 1 und kleiner als η oder gleich η ist) zur Folge hat,
erfindungsgemäß außerdem Mittel, welche jederzeit an
der Ablesestelle des Zählers an wenigstens einer der Trommeln, deren Ordnung größer als 1 ist, die alleinige
in diesem Augenblick wirklich kennzeichnende Ziffer anzeigen, wobei diese Mittel einen halbringförmigen
undurchsichtigen Schirm, welcher von wenigstens jeder Trommel, deren Ordnungszahl kleiner als η ist, getragen
wird und sich ober eine Hafte des Umfangs der
Trommel erstreckt, welche vorzugsweise den Ziffern Q bis 4 einschließlich oder den Ziffern 5 bis 9 einschließlich
entspricht, ein Paar von festen Lampen, welche jeder
Trommel zugeordnet und so angeordnet sind, daß die erste von ihnen eine beliebige Ziffer der Trommel von
ihrer mittleren Ablesestellung an bis in eine um 18° gegenüber dieser verschobene Stellung und die zweite to
diese Ziffer von ihrer um 18° in dem anderen Sinn gegenüber dieser mittleren Stellung verschobenen
Stellung an bis in diese miniere Stellung beleuchtet, eine feste Photozelle, welche jeder Trommel zugeordnet und
so angeordnet ist, daß sie je nach der Winkelstellung des von der Trommel getragenen undurchsichtigen Schirms,
dessen kreisförmige Bahn zwischen diesen letzteren Lampen und der Zelle hindurchgeht, beleuchtet wird
oder nicht, und einen elektrischen Stromkreis umfassen,
welcher diese wenigstens jeder Trommel mit einer Ordnungszahl von größer als 1 zugeordneten Zellen und
Lampen enthält und so ausgebildet ist, daß er jede einer Trommel mit der Ordnungszahl ρ zugeordnete erste
Lampe zur Beleuchtung einer Ziffer zum Aufleuchten und jede dieser Trommel zugeordnete zweite Lampe
zur Beleuchtung einer Ziffer zum Erlöschen bringt, wenn die der Trommel mit der Ordnungszahl p—i
zugeordnete Zelle beleuchtet ist, während er die erste Lampe zum Erlöschen und die zweite Lampe zum
Aufleuchten bringt, wenn diese Zelle nicht beleuchtet ist
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert, und zwar im
besonderen in ihrer Anwendung auf die Anzeige der Zahlenwerte von fünf kennzeichnenden Ziffern, welche
Drücken in einer Maschine zur Eichung von Präzisionsdruckmessern entsprechen.
F i g. I zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen numerischen Zähler mit Leuchtanzeige, welcher in
seiner der Anzeige der Zahl 04 999 entsprechenden Stellung dargestellt ist
F i g. 2 und 3 zeigen schematische Teilansichten der Winkelstellungen der ersten Trommel dieses Zählers im
Augenblick des Übergangs von der Zahl 04 999 zu 05 000 bzw. beim Anzeigen der Zahl 05 000.
Fig.4 und 5 zeigen eine Ausführungsform eines
derartigen Zählers in Seitenansicht bzw. in Draufsicht unter Wegbrechung von Teilen.
F i g. 6 und 7 zeigen eine Einzelheit dieser Ausführungsform von unten bzw. von der Seite.
Bei dem dargestellten Beispiel eines numerischen so Zählers mit ständiger Anzeige und fünf kennzeichnenden
Ziffern ist dieser Zähler z. B. zur Messung eines Drucks, welcher einen Höchstwert von 600 Bar
erreichen kann, auf </ioo Bar genau bestimmt
Ein derartiges Beispiel entspricht einer Bestreichung von 60 000 Einheiten (oder Hundertstel Bar). Wenn
daher die verschiedenen die zu zählenden Zahlen bildenden Ziffern von den verschiedenen Trommeln
einer Serie von Trommeln getragen werden, welche fortschreitend mit verschiedenen, untereinander in
einem Verhältnis 10 stehenden Drehzahlen angetrieben werden, muß die schnellste Trommel mit einer Drehzahl
von 20 000 Umdrehungen in der Minute laufen, wenn der ganze Bereich in nur 3 Minuten bestrichen werden
soll.
Diese Drehzahl ist mit mechanischen Zählern mit »springenden Ziffern«* kaum zu verwirklichen, da die
den Überträgen der Zehner entsprechenden DrehmomentSnderungen bei großen Drehzahlen eine Anwendung
unmöglich machen,
Es ist vorgeschlagen worden, diese mechanischen Zähler durch elektronische Impulszähler zu ersetzen.
Diese sind jedoch teuer und bieten den schweren Nachteil einer Möglichkeit einer Verschiebung zwischen
der zu messenden Angabe und der angezeigten Zahl z, B. infolge einer kurzzeitigen Stromunterbrechung,
wobei diese Verschiebung von der Bedienungsperson unbemerkt bleiben und dann eine gewisse Zahl
ihrer Messungen fälschen kann.
Der erfindungsgemäße Zähler ist rein mechanisch in dem Sinn, daß er fünf Trommeln ti, 12,13,14 und 15 mit
parallelen Achsen aufweist, welche nebeneinander angeordnet sind und auf ihren Umfangen die gleichmäßig
verteilten zehn Ziffern 0 bis 9 tragen, wobei die erste fest mit einer Eingangswelle 16 verbundene Trommel 11
ständig durch drei Zahnräder 17 (aus Nylon oder einem anderen Werkstoff) mit vier anderen Trommeln so
verbunden ist, daß jede Verdrehung der ersten Trommel 11 zehnmal langsamere Verdrehungen der zweiten
Trommel 12, "hundertmal langsamere Venfrehungen der
dritten Trommel 13, tausendmal langsamere Verdrehungen der vierten Trommel 14 und zehntausendmal
langsamere Verdrehungen der fünften Trommel 15 zur Folge hat Die Antriebsmomente bleiben daher in dem
ganzen Meßbereich konstant, was die großen Drehzahlen der Weile 16 ermöglicht
Dies ist ein wesentlicher Vorteil.
Die Ziffern »springen« jedoch nicht und es ist selten, daß sie getrennt an die Ablesestelle einer jeden
Trommel kommen. Die Ziffern kommen meistens paarweise an diese Stelle, und es muß bei jedem Paar
festgestellt werden, welches die abzulesende Ziffer ist Dies ist verhältnismäßig leicht wenn eine der Ziffern
erheblich mehr Platz als die andere an dieser Stelle einnimmt dies ist jedoch bedeutend schwieriger, wenn
sich die beiden Ziffern je etwa über die Hafte dieser Stelle erstrecken.
Die Erfindung hilft diesem Nachteil dadurch ab, daß sie eindeutig jederzeit für wenigstens jede Trommel mit
einer Ordnungszahl von größer als 1 die in diesem Augenblick abzulesende Ziffer erscheinen läßt
Hierfür trägt wenigstens jede Trommel, deren Ordnungszahl kleiner als fünf ist, einen undurchsichtigen
halbzylindrischen Schirm 18, welcher sich über die Hälfte des Umfangs der Trommel erstreckt, z. B. die den
Ziffern 5 bis 9 entsprechende (siehe F i g. 1).
Dieser Schirm ist axial gegenüber den von der Trommel getragenen Ziffern so verschoben, daß er
diese nicht abdeckt
Die Ziffern selbst sind durchsichtig oder durchscheinend und werden von dem Innern der Trommel her
durch Lampen beleuchtet
Von diesen Lampen sind bei jeder Trommel zwei vorhanden, nämlich die Lampen 19 und 20 (F i g. 1,6 und
7), welche an dem Gestell 21 des Zählers befestigt sind.
Die beiden Lampen ein und desselben Paares sind auf zwei gegeneinander um eine zwanzigstel'Drehung (18°)
versetzten Halbmessern der entsprechenden Trommel angeordnet
Die erste Lampe 19 eines jeden Paares, z. B. die rechte Lampe bei der dargestellten Ausführungsform
(bei welcher die Ziffern von links nach rechts und von rechts nach links laufen), kann jede Ziffer von ihrer
mittleren, auf die Ablesestelle zentrierten Ablesestellung aus bis in eine um 18° nach rechts verschobene
Stellung beleuchten und richtig z. B. auf eine Mattglas-
scheibe 22 projizieren.
Die zweite Lampe 20 eines jeden Paares — hier die linke Lampe — kann jede Ziffer von ihrer um 18° nach
links gegenüber ihrer mittleren Stellung aus bis in diese mittlere Stellung beleuchten und projizieren.
Damit bei der Beleuchtung einer jeden Ziffer durch eine Lampe längs ihres ganzen oben definierten Weges
von 18° die Nachbarziffer bis zu ihrer Übernahme von der anderen Lampe vollständig erloschen bleibt, sind ein
erster radialer undurchsichtiger, zwischen den beiden Lampen befestigter Schirm 23 und ein Kranz von
radialen undurchsichtigen Schirmen 24 vorgesehen, welche von der entsprechenden Trommel getragen
werden, die verschiedenen Ziffern einfassen und sich bei der Drehung der Trommel nacheinander auf den festen
Schirm 23 einstellen können, wobei sie diesen nahezu berühren.
Außerdem ist für wenigstens jede der vier ersten Trommeln eine feste Photozelle 25 vorgesehen, welche
in der radialen Verlängerung des icsicii Schirms 23 in
einer solchen Lage angeordnet ist, daß sie von wenigstens einer der Lampen 19 und 20 je nach der
Winkelstellung des undurchsichtigen Schirms 18, dessen Bahn zwischen dieser Zelle und den Lampen hindurchgeht, beleuchtet wird oder nicht.
Ein die wenigstens einer der Trommeln 12 bis 15 zugeordneten Zellen 25 und die Lampen 19 und 20
enthaltender Stromkreis ist so ausgebildet, daß er die Lampe 19 einer jeden Trommel zum Aufleuchten und
die entsprechende Lampe 20 zum Erlöschen bringt, wenn die der vorhergehenden Trommel zugeordnete
Zelle nicht erleuchtet ist, während er bei jeder Trommel die Lampe 19 zum Erlöschen und die Lampe 20 zum
Aufleuchten bringt, wenn die Zelle der vorhergehenden Trommel beleuchtet ist.
Es sei angenommen, daß die beiden der Trommel 11
zugeordneten Lampen ständig leuchten, daß die ursprünglichen Winkelstellungen der Trommeln die in
F i g. 1 schematisch dargestellt sind und daß sich die erste Trommel in dem Sinn des Pfeils F(ebenso wie alle
anderen, aber mit geringerer Geschwindigkeit) bewegt.
Zu Anfang haben die Winkelstellungen der Schirme 18 der verschiedenen Trommeln folgende Folgen:
— Die der Trommel 11 zugeordnete Zelle 25 ist nicht
beleuchtet,
— das hierdurch bedingte Aufleuchten der der Trommel 12 zugeordneten Lampe 19 läßt die entsprechende Zelle 25 unbelichtet,
— das hierdurch bewirkte Aufleuchten der der Trommel 13 zugeordneten Lampe 19 läßt die entsprechende Zelle 25 unLelichtet,
— das hierdurch bedingte Aufleuchten der der Trommel 14 zugeordneten Lampe 19 belichtet die
entsprechende Zelle 25, wodurch die der fünften Trommel zugeordneten Lampe 20 zum Aufleuchten
gebracht wird.
Die von den verschiedenen aufleuchtenden Lampen beleuchtete und von dem Zähler angezeigte Zahl ist
dann 04 999.
Diese Anzeige bleibt aufrechterhalten, bis die Trommel 11 in die Nähe ihrer schematisch in Fig.2
dargestellten Winkelstellung kommt Der Schirm 18 legt dann die dieser Trommel 11 zugeordnete Lampe 20 frei,
wodurch die entsprechende ZeDe 25 beleuchtet wird.
Dies hat die Vertauschung des Aufleuchtens der der
Trommel 12 zugeordneten Lampen 19 und 20, die Beleuchtung der entsprechenden Zelle 25, die Vertauschung des Aufleuchtens der der Trommel 13 zugeordneten Lampen 19 und 20, die Beleuchtung der
entsprechenden Zelle 25, die Vertauschung des Aufleuchtens der der Trommel 14 zugeordneten Lampen 19
s und 20, die Nichtbeleuchtung der entsprechenden Zelle
25 und die Vertauschung des Aufleuchtens der der Trommel 15 zugeordneten Lampen 19 und 20 zu Folge.
Die neue sofort angezeigte Zahl ist dann 05 000.
Alle diese Beleuchtungsvertauschungen erfolgen
to augenblicklich und gleichzeitig und werden durch die Bewegung der ersten Trommel 11 gesteuert. Insbesondere das zwischen den verschiedenen Trommeln
vorhandene mechanische Spiel, welches bei einer Umkehrung des Drehsinns der ersten Trommel
is notwendigerweise aufgeholt werden muß, kann keinen
Einfluß auf den relativen Antrieb der Trommeln mit einer Ordnungszahl von größer als 1 haben, da dieses
Spiel klein gegenüber der zur Änderung der Beleuchtung einer jeden Zelle erforderlichen Verdrehung ist.
Die vier ersten angezeigten Ziffern bleiben die
gleichen während des Restes der halben Drehung der ersten Trommel, während welcher diese nacheinander
die Ziffern 0, 1, 2, 3 und 4 mittels ihrer beiden Lampen anzeigt (F ig. 3).
Hierauf deckt der Schirm 18 von neuem die der ersten Trommel zugeordnete Zelle 25 unmittelbar nach der
Anzeige der Ziffer 5 durch diese Trommel ab, wodurch das Aulleuchten der der zweiten Trommel zugeordneten Lam.^n 19 und 20 vertauscht wird, ohne die
entsprechende Anzeige zu ändern, da ja dann diese Trommel ihre 0 in der mittleren Ablesestellung zeigt,
und die Anzeigen der anderen Trommeln werden ebenfalls nicht verändert, da ja die Belichtung der
zweiten Zelle nicht verändert wird.
Diese Beleuchtungsart bleibt bestehen, bis die erste Trommel von neuem ihre Stellung der F i g. 2 einnimmt,
wodurch das Aufleuchten der der zweiten Trommel zugeordneten Lampen 19 und 20 vertauscht und von
dieser die Ziffer 1 anstelle der 0 angezeigt wird, ohne
daß die Anzeigen der anderen Ziffern verändert
werden, und so fort
Es ist zu bemerken, daß bei dieser Ausführungsform die an der ersten Trommel gezeigten Ziffern nicht für
die Anzeige ausgewählt werden, so daß hier meistens
zwei Ziffern gleichzeitig angezeigt werden.
Dies ist für die Ablesung nicht sehr störend, da es sich nur um die letzte Ziffer der abzulesenden Zahl handelt
Gemäß einer verbesserten Ausführungsabwandlung kann jedoch auch diese Ungewißheit aufgehoben
werden, wenn die Trommel 11 einen zweiten undurchsichtigen halbzylindrischen nicht dargestellten Schirm
trägt, welcher so gezackt oder ausgespart ist, di.7. an
seinem Umfang abwechselnd zehn sich je über einen Bogen von 18° erstreckende undurchsichtige Abschnit
te und zehn sich ebenfalls fiber 18° erstreckende
Ausschnitte oder Nuten erscheinen.
Eine radial auf einer Seite dieses Schirms angeordnete feste Lampe belichtet je nach der Winkelstellung des
Schirms und somit der Trommel eine auf der anderen
Ein elektrischer Stromkreis wertet diese Belichtungen oder das Fehlen der Belichtung aus, um abwechselnd die beiden der ersten Trommel zugeordneten
Lampen 19 und 20 gemäß dem gleichen Prinzip wie bei
es den anderen Trommeln zum Aufleuchten zu bringen.
Anders ausgedruckt, wenn eine Zunahme der
abgelesenen Zahl bei einem Vorbeilauf wachsender Ziffern von links nach rechts an der Ablesestelle
vorgesehen ist, wie in der Zeichnung, ist es die linke Lampe 20, welche während der ersten Hälfte (erster
Bogen von 18°) des Anzeigevorbeilaufs einer jeden Ziffer (d. h. von ihrer um 18° nach links verschobenen
Stellung bis in ihre mittlere Stellung) zum Aufleuchten gebracht wird, und die rechte Lampe 19 übernimmt die
Beleuchtung der zweiten Hälfte dieses Vorbeilaul's (zweiter Bogen von 18° bis zu der um 18° nach rechss
verschobenen Stellung). Dieses Vertauschen des Aufleuchtens erfolgt in einem ersten Sinn zu dem Zeitpunkt,
an welchem sich die angezeigte Ziffer in ihrer mittleren Ablesestellung befindet — wodurch die Anzeige in
keiner Weise verändert wird — und in dem entgegengesetzten Sinn zu dem Zeitpunkt der Anzeigeabwechslung
dieser Ziffer durch die folgende.
Aus der dargestellten bevorzugten Ausführungsform geht noch folgendes hervor.
Die verschiedenen Trommeln haben die Form von an einem Wellenende angebrachten Blütenkronen oder
Tulpen (Fig.4), wobei die entsprechenden Blütenblätter
durch die undurchsichtigen radialen Wände 24 gebildet werden, welche an ihren Enden durch eine
Scheibe 26 verstrebt sind.
Jede Trommel ist vorzugsweise aus einem einzigen Stück geformt, wobei die Kerne zur Bildung des
mittleren Hohlraums bzw. der radialen öffnungen axial in zwei entgegengesetzten Richtungen ausgeformt
werden.
Die durchsichtigen Ziffern werden von auf die Trommeln aufgewickelten photographischen Streifen
27 getragen.
Die iviattglasscheibe 22 ist auf ihrer den Trommeln
zugewandten Seite gemäß einspringenden Zylinderflächen 28 ausgeschnitten, deren Form zu der der mit ihren
Streifen 27 besetzten Trommeln komplementär ist, und diese einspringenden Flächen sind matt geschliffen und
empfangen die Bilder der zu beobachtenden Ziffern. Diese Maßnahme verhindert eine Verformung der
Ziffern bei ihrer Projektion.
Die Lampen 19 und 20 werden durch zu der Achse der Trommeln parallele längliche Glühlampen gebildet
(Fig. 7), was gestattet, ihren größten Teil für die Beleuchtung der anzuzeigenden Ziffern und nur eines
ihrer Enden für die etwaige Beleuchtung der zugeordneten Zelle zu benutzen.
Schließlich zeigt F i g. 4 in einer undurchsichtigen Schutzplatte 30 ausgeschnittene rechteckige Ablesefenster
29.
Die von dem obigen Zähler angezeigten Zahlen können leicht durch ein Digitalverfahren ziffernweise
fernübertragen werden.
Hierfür wird insbesondere jede Trommel mit einer Scheibe mit fünf konzentrischen Bahnen gekuppelt,
deren jede eine Folge von undurchsichtigen und durchsichtigen Zonen aufweist, weiche die Lichtverbindung
zwischen einer auf einer Seite der Scheibe angeordneten festen Lampe und einem Paar von festen
nebeneinander auf dem gleichen Kreisbogen auf der anderen Seite der Scheibe angeordneten Zellen
unterbrechen oder herstellen.
Die vier ersten Bahnen ergeben vier binäre Informationen (welche z. B. je in dem Vorhandensein
oder dem Fehlen eines Stroms in einem Draht bestehen), deren Verteilung, welche eine Funktion der
Winkelstellung der Scheibe ist, in an sich bekannter Weise eine der Ziffern von 0 bis 9 darstellt.
Die fünfte Bnhn besteht aus einer vollständig undurchsichtigen Hälfte und einer vollständig durchsichtigen
Hälfte und erfüllt die gleiche Aufgabe, welche erfindungsgemäß von den obengenannten Schirmen 18
erfüllt wird. Anders ausgedrückt, je nachdem, ob die der fünften Bahn der Scheibe der Ordnung p- 1 (wobei ρ
eine ganze Zahl ist, welche größer als I ist) zugeordnete Zelle beleuchtet ist oder nicht, wird die eine oder die
andere der beiden Zellen eines jeden den Bahnen der Scheibe der Ordnung ρ zugeordneten Paares für eine
etwaige Beleuchtung zum Zwecke einer digitalen Übertragung empfindlich gemacht.
Diese Maßnahme gestatte·., die Niit7lirhthttndel
augenblicklich und eindeutig im Augenblick eines Ziffernwechsels zu verschieben und so jede Zweideutigkeit
über den wahren Wert einer jeden in jedem Augenblick zu übertragenden Ziffer aufzuheben.
Der erfindungsgemäße Zähler besitzt gegenüber den bekannten Zählern dieser Art zahlreiche Vorteile,
insbesondere folgende:
— Die große Zahl der angezeigten kennzeichnenden Ziffern;
— die Klarheit der Ablesung der angezeigten Zahl;
— den kräftigen Aufbau und das schnelle Arbeiten, wobei beim Übertrag der Zehner kein größeres
Drehmoment entsteht;
— die Betriebssicherheit, da kein Verschiebungsfehler
zu befürchten ist.
Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden. So können die zur Beleuchtung der Ziffern und der Zelle
einer jeden Trommel bestimmten Lampen verschieden sein, anstatt zusammenzufallen, wie bei der dargestellten
Ausführungsform.
Die Rollen der Zellen 25 und der sie beleuchtenden Lichtquellen 1!), 20 können vertauscht werden (wie bei
der besonderen für eine digitale Übertragung betrachteten Anwendung).
Die zwischen den Lampen und den Zellen radial angeordneten halbzylindrischen Schirme 18 können
durch ebene ringförmige Schirme ersetzt werden, welche axial zwischen diesen Lampen und den Zellen
angeordnet sind (wie bei der besonderen Anwendung
so für eine digitale Übertragung).
Die von den Trommeln gezeigten aufeinanderfolgenden Ziffern können lotrecht vorbeilaufen (von oben
nach unten oder von unten nach oben), anstatt waagerecht, wie bei der oben beschriebenen Ausführung.
Die mittels eines derartigen Zählers zu messende Größe braucht kein Druck zu sein, sondern kann ein
beliebiger in eine Verdrehung einer Welle umformbarer Parameter sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche;U Ziffernanzeigevorrichtung für einen numerisch anzeigenden Zähler mit einer Serie von nebeneinander angeordneten η Trommeln mit parallelen Achsen, deren jede gleichmäßig auf ihren Umfang verteilt die Serie der zehn Ziffern von 0 bis 9 trägt, und einem Getriebe, welches diesen Trommeln so zugeordnet ist, daß eine gegebene Verdrehung der ersten Trommel dieser Serie zwangsweise eine zehnmal langsamere Verdrehung der zweiten Trommel und allgemeiner eine lOp-'-mal langsamere Verdrehung der Trommel der Ordnung ρ (wobei £ eine ganze Zahl ist, welche größer als 1 und kleiner als π oder gleich π ist) zur Folge hat, gekennzeichnet durch Mittel, weiche jederzeit an der Ablesestelle des Zählers bei wenigstens einer Trommel, deren Ordnung größer als 1 ist, die alleinige wirklich in diesem Augenblick kennzeichnende Ziffer anzeigen, wobei diese Mittel einen halbringförmigeji undurchsichtigen Schirm (18), welcher, von wenigstens jeder Trommei (Il bis 15) getragen wird, deren Ordnung kleiner als π ist, und sich über wenigstens eine Hälfte des Umfangs der Trommel erstreckt, welche vorzugsweise den Ziffern0 bis 4 einschließlich oder den Ziffern 5 bis 9 einschließlich entspricht, ein Paar von festen Lampen (19, 20), weiche einer jeden Trommel zugeordnet und so angeordnet sind, daß die erste von ihnen eine beliebige Ziffer dieser Trommel von ihrer mittleren Ablesestellung bis in eine um 18" gegenüber dieser mittleren Stellung verschobene Stellung und die zweite diese Ziffer \·οη ihrer um 18° in dem anderen Sinn gegen fliese mittlere Stellung verschobenen Stellung bis in diese notiere Stellung beleuchtet, eine feste Photozelle (25/, weiche jeder Trommel zugeordnet und so angeordnet ist, daß sie durch wenigstens eine der beiden festen Lampen je nach der Winkelstellung des von dieser Trommel getragenen festen Schirms, dessen Kreisbahn zwischen diesen letzteren Lampen und der Zelle hindurchläuft, beleuchtet wird oder nicht, und einen elektrischen Stromkreis umfassen, welcher diese Zellen und die Lampen enthält, welche wenigstens einer jeden Trommel, deren Ordnung größer als 1 ist, zugeordnet sind, wobei der Stromkreis so ausgebildet ist, daß er jede erste einer Trommel der Ordnung ρ zugeordneten Lampe zur Beleuchtung der Ziffern zum Aufleuchten und jede zweite dieser Trommel zugeordnete Lampe zur Beleuchtung der Ziffern zum Erlöschen bringt, wenn die der Trommel der Ordnung p-1 zugeordnete Zelle beleuchtet ist, während er diese erste Lampe zum Erlöschen und die zweite Lampe zum Aufleuchten bringt, wenn diese Zelle nicht beleuchtet ist.2. Numerischer Zähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder undurchsichtige Schirm halbzylindrisch ist und die Zelle radial von der sie bestrahlenden Strahlenquelle trennt3. Numerischer Zähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder undurchsichtige Schirm eben ist und die Zelle axial von der sie bestrahlenden Strahlenquelle trennt.4. Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden festen Lampen zur Beleuchtung der einer gegebenen Trommel zugeordneten Zelle durch die Enden der beiden zur Beleuchtung der Ziffern dieser Trommel dienenden Lampen gebildet werden (F i g, 7),5, Numerisoher Zähler naeh einem der Ansprüche \ bis 4, gekennzeichnet durch einen ringförmigen von der ersten Trommel getragenen Schirm mit gleichmäßig auf seinen Umfang verteilten zwanzig identisch abwechselnd lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Zonen, eine feste Lampe und eine feste ZeUe, welche beiderseits dieses Schirms angeordnet sind und für die der Beleuchtung der Zelle entsprechenden Winkelstellungen des Schirms miteinander zusammenwirken, und einen elektrischen Stromkreis, welcher die Beleuchtungen oder das Fehlen einer Beleuchtung der Zelle auswertet, um abwechselnd jede der beiden festen Lampen zur Beleuchtung der Ziffern der ersten Trommel zum Aufleuchten zu bringen.6. Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trommel die Form einer an einem Wellenende angeordneten Blütenkrone oder Tulpe hat, deren Blütenblätter durch undurchsichtige radiale, an ihren Enden durch eine Scheibe (26) verstrebte Wände (24) gebildet werden.7. Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die anzuzeigende Ziffer auf eine einspringende, in eine Platte mit parallelen Rändern (22) eingeschnittene mattgeschliffene Zylinderfläche (28) projiziert wird, wobei jede dieser Zylinderflächen in unmittelbarer Nähe der von der entsprechenden Trommel getragenen durchsichtigen Ziffern angeordnet ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR178346 | 1968-12-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1962425A1 DE1962425A1 (de) | 1970-07-09 |
| DE1962425B2 DE1962425B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE1962425C3 true DE1962425C3 (de) | 1978-08-10 |
Family
ID=8658371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691962425 Expired DE1962425C3 (de) | 1968-12-16 | 1969-12-12 | Ziffernanzeigevorrichtung für einen numerisch anzeigenden Zähler |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1962425C3 (de) |
| FR (1) | FR1596113A (de) |
-
1968
- 1968-12-16 FR FR1596113D patent/FR1596113A/fr not_active Expired
-
1969
- 1969-12-12 DE DE19691962425 patent/DE1962425C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1596113A (de) | 1970-06-15 |
| DE1962425B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE1962425A1 (de) | 1970-07-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |