DE1962425B2 - Ziffernanzeigevorrichtung fuer einen numerisch anzeigenden zaehler - Google Patents

Ziffernanzeigevorrichtung fuer einen numerisch anzeigenden zaehler

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DE1962425B2
DE1962425B2 DE19691962425 DE1962425A DE1962425B2 DE 1962425 B2 DE1962425 B2 DE 1962425B2 DE 19691962425 DE19691962425 DE 19691962425 DE 1962425 A DE1962425 A DE 1962425A DE 1962425 B2 DE1962425 B2 DE 1962425B2
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Description

W<7 Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche I bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß die anzuzeigende Ziffer auf eine einspringende, in eine Platte mit parallelen Rändern (22) eingeschnittene mattgeschliffene Zylinderfläche (28) projiziert wird, wobei jede dieser Zylinderflächen in unmittelbarer Nahe der von der entsprechenden Trommel getragenen durchsichtigen Ziffern angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft die numerischen Zähler, welche in Zahlen die Winkelstellungcn einer Eingangswclle ausdrücken können, welche in einem sehr weiten, z. B. 000 Umdrehungen oder mehr umfassenden Winkelbereich schwanken können, wobei diese Stellungen ihrerseits für äußere zu messende Dnten kennzeichnend sind. Von derartigen Zählern betrifft die Erfindung insbesondere solche, welche die gezählte Zahl jederzeit in Klarschrift anzeigen.
Die Erfindung bezweckt insbesondere, derartige Zähler so auszubilden, daß sie besser als bisher den verschiedenen Erfordernissen der Praxis entsprechen insbesondere hinsichtlich der Zahl der kennzeichnenden Ziffern (welche z. B. gleich fünf oder größer ist), dei Klarheit der Ablesung, der Schnelligkeit und dei Betriebssicherheit
Hierfür enthält ein derartiger Zähler mit einer Serie von ;; nebeneinander angeordneten Trommeln mi parallelen Achsen, deren jede gleichmäßig auf ihrer Umfang verteilt die Serie der zehn Ziffern von 0 bis ( trägt, und einem Getriebe, welches diesen Trommeln st zugeordnet ist, daß eine gegebene Verdrehung de ersten Trommel der Serie zwangsläufig eine z.chnm.i langsamere Verdrehung der zweiten Trommel uni allgemeiner eine 10'' '-mal langsamere Drehung de Trommel der Ordnung ρ (wobei ρ größer als 1 un kleiner als 11 oder gleich /; ist) zur Folge ha crfitidungsgcmäß außerdem Mittel, welche jederzeit a der Ablesestelle des Zählers an wenigstens einer de Trommeln, deren Ordnung größer als 1 ist, die alleinig in diesen Augenblick wirklich kennzeichnende Ziffc anzeigen, wobei diese Mittel einen halbringförmige
undurchsichtigen Schirm, welcher von wenigstens jeder Trommel, deren Ordnungszahl kleiner ;i's /> ist, getragen wird und sich über eine Hafte des IInifangs der Trommel erstreckt, welche vorzugsweise den Ziffern 0 bis 4 einschließlich oder den Ziffern 5 bis 9 einschließlich entspricht, ein Paar von festen Lampen, welch·* jeder Trommel zugeordnet und so angeordnet sind, daß die erste von ihnen eine beliebige Ziffer der Trommel von ihrer mittleren Ablesestellung an bis in eine um 18° gegenüber dieser verschobene Stellung und die zweite tu diese Ziffer von ihrer um 18° in dem anderen Sinn gegenüber dieser mittleren Stellung verschobenen Stellung an bis in diese mittlere Stellung beleuchtet, eine feste Photo/eile, welche jeder Trommel zugeordnet und so angeordnet ist, daß sie je nach der Winkelstellung des is von der Trommel getragenen undurchsichtigen Schirms, dessen kreisförmige Bahn zwischen ciicsen letzteren Lampen und der Zelle hindurchgeht, beleuchtet wird oder nicht, und einen elektrischen Stromkreis umfassen, welcher diese wenigstens jeder Trommel mit einer Ordnungszahl von größer als 1 zugeordneten Zellen und Lampen enthält und so ausgebildet ist, daß er jede einer Trommel mit der Ordnungszahl ρ zugeordnete erste Lampe zur Beleuchtung einer Ziffer zum Aufleuchten und jede dieser Trommel zugeordnete zweite Lampe zur Beleuchtung einer Ziffer zum Erlöschen bringt, wenn die der Trommel mit der Ordnungszahl p- 1 zugeordnete Zelle beleuchtet ist, während er die erste Lampe zum Erlöschen und die zweite Lampe zum Aufleuchten bringt, wenn diese Zelle nicht beleuchtet ist. jo
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert, und zwar im besonderen in ihrer Anwendung auf die Anzeige der Zahlenwerte von fünf kennzeichnenden Ziffern, welche Drücken in einer Maschine zur Eichung von Präzisionsdruckmessern entsprechen.
Fig. 1 zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen numerischen Zähler mit Leuchtanzeige, welcher in seiner der Anzeige der Zahl 04 999 entsprechenden Stellung dargestellt ist. <to
Fig. 2 und 3 zeigen schematische Teilansichten der Winkelstellungen der ersten Trommel dieses Zählers im Augenblick des Übergangs von der Zahl 04 999 zu 05 000 bzw. beim Anzeigen der Zahl 05 000.
Fig.4 und 5 zeigen eine Ausführungsform eines derartigen Zählers in Seitenansicht bzw. in Draufsicht unter Wegbrechung von Teilen.
V i g. 6 und 7 zeigen eine Einzelheit dieser Ausführungsform von unten bzw. von der Seite.
Bei dem dargestellten Beispiel eines numerischen Zahlers mit ständiger Anzeige und fünf kennzeichnenden Ziffern ist dieser Zähler z. B. zur Messung eines Drucks, welcher einen Höchstwert von 600 Bar erreichen kann, auf Vioo Bar genau bestimmt.
Ein derartiges Beispiel entspricht einer Bestreichung von 60 000 Einheiten (oder Hundertstel Bar). Wenn daher die verschiedenen die zu zählenden Zahlen bildenden Ziffern von den verschiedenen Trommeln einer Serie von Trommeln getragen werden, welche fortschreitend mit verschiedenen, untereinander in einem Verhältnis 10 stehenden Drehzahlen angetrieben werden, muß die schnellste Trommel mit einer Drehzahl von 20 000 Umdrehungen in der Minute laufen, wenn der ganze Bereich in nur 3 Minuten bestrichen werden
Soll. h5
Diese Drehzahl ist mit mechanischen Zählern mit »springenden Ziffern« kaum zu verwirklichen, da die den Überträgen der Zehner entsprechenden Drehmomentänderungen bei großen Drehzahlen eine Anwendung unmöglich machen.
Es ist vorgeschlagen worden, diese mechanischen Zähler durch elektronische Impulszähler zu ersetzen.
Diese sind jedoch leuer und bieten den schweren Nachteil einer Möglichkeit einer Verschiebung zwischen der zu messenden Angabe und der angezeigten Zahl, z. B. infolge einer kurzzeitigen Stromunterbrechung, wobei diese Verschiebung von der Bedienungsperson unbemerkt bleiben und dann eine gewisse Zahl ihrer Messungen fälschen kann.
Der erfindungsgemäße Zähler ist rein mechanisch in dem Sinn, daß er fünf Trommeln 11,12,13,14 und 15 mit parallelen Achsen aufweist, welche nebeneinander angeordnet sind und auf ihren Umfangen die gleichmäßig verteilten zehn Ziffern 0 bis 9 tragen, wobei die erste fest mit einer Eingangswelle 16 verbundene Trommel 11 ständig durch drei Zahnräder 17 (aus Nylon oder einem anderen Werkstoff) mit vier anderen Trommeln so verbunden ist, daß jede Verdrehung der ersten Trommel 11 zehnmal langsamere Verdrehungen der zweiten Trommel 12, hundertmal langsamere Verdrehungen der dritter. Trommel 13, tausendmal langsamere Verdrehungen der vierten Trommel 14 und zehntausendmal langsamere Verdrehungen der fünften Trommel 15 zur Folge hat. Die Antriebsmomente bleiben daher in dem ganzen Meßbereich konstant, was die großen Drehzahlen der Welle 16 ermöglicht.
Dies ist ein wesentlicher Vorteil.
Die Ziffern »springen« jedoch nicht, und es ist selten, daß sie getrennt an die Ablesestelle einer jeden Trommel kommen. Die Ziffern kommen meistens paarweise an diese Stelle, und es muß bei jedem Paar festgestellt werden, welches die abzulesende Ziffer ist. Dies ist verhältnismäßig leicht, wenn eine der Ziffern erheblich mehr Platz als die andere an dieser Stelle einnimmt, dies ist jedoch bedeutend schwieriger, wenn sich die beiden Ziffern je etwa über die Hafte dieser Stelle erstrecken.
Die Erfindung hilft diesem Nachteil dadurch ab, daß sie eindeutig jederzeit für wenigstens jede Trommel mit einer Ordnungszahl von größer als I die in diesem Augenblick abzulesende Ziffer erscheinen läßt.
Hierfür trägt wenigstens jede Trommel, deren Ordnungszahl kleiner als fünf ist, einen undurchsichtigen halbzylindrischen Schirm 18, welcher sich über die Hälfte des Umfangs der Trommel erstreckt, z. B. die den Ziffern 5 bis 9 entsprechende (siehe F i g. 1).
Dieser Schirm ist axial gegenüber den von der Trommel getragenen Ziffern so verschoben, daß er diese nicht abdeckt.
Die Ziffern selbst sind durchsichtig oder durchscheinend und werden von dem Innern der Trommel her durch Lampen beleuchtet.
Von diesen Lampen sind bei jeder Trommel zwei vorhanden, nämlich die Lampen 19 und 20(Fi g. 1,6 und 7), welche an dem Gestell 21 des Zählers befestigt sind. Die beiden Lampen ein und desselben Paares sind auf zwei gegeneinander um eine zwanzigstel Drehung (18°) versetzten Halbmessern der entsprechenden Trommel angeordnet.
Die erste Lampe 19 eines jeden Paares, z. B. die rechte Lampe bei der dargestellten Ausführungsform (bei weicher die Ziffern von links nach rechts und von rechts nach links laufen), kann jede Ziffer von ihrer mittleren, auf die Ablesestelle zentrierten Ablesestellung aus bis in eine um i8° nach rechts verschobene Stellung beleuchten und richtig z. B. auf eine Mattglas-
scheibe 22 projizieren.
Die /weite Lampe 20 eines jeden Paares — liier die linke Lampe — kann jede Ziffer von ihrer um 18" nach links gegenüber ihrer mittleren Stellung aus bis in diese mittlere Stellung beleuchten und projizieren.
Damit bei der Beleuchtung einer jeden Ziffer durch eine Lampe längs ihres ganzen oben definierten Weges von 18" die Nachbarziffer bis zu ihrer Übernahme von der anderen Lampe vollständig erloschen bleibt, sind ein erster radialer undurchsichtiger, zwischen den beiden Lampen befestigter Schirm 23 und ein Kranz von radialen undurchsichtigen Schirmen 24 vorgesehen, welche von der entsprechenden Trommel getragen werden, die verschiedenen Ziffern einfassen und sich bei der Drehung der Trommel nacheinander auf den festen Schirm 23 einstellen können, wobei sie diesen nahe/.u berühren.
Außerdem ist für wenigstens jede der vier ersten Trommeln eine feste Photozelle 25 vorgesehen, welche in der radialen Verlängerung des festen Schirms 23 in einer solchen Lage angeordnet ist, daß sie von wenigstens einer der Lampen 19 und 20 je nach der Winkelstellung des undurchsichtigen Schirms 18, dessen Bahn zwischen dieser Zelle und den Lampen hindurchgeht, beleuchtet wird oder nicht.
Ein die wenigstens einer der Trommeln 12 bis 15 zugeordneten Zellen 25 und die Lampen 19 und 20 enthaltender Stromkreis ist so ausgebildet, daß er die Lampe 19 einer jeden Trommel zum Aufleuchten und die entsprechende Lampe 20 zum Erlöschen bringt, wenn die der vorhergehenden Trommel zugeordnete Zelle nicht erleuchtet ist, während er bei jeder Trommel die Lampe 19 zum Erlöschen und die Lampe 20 zum Aufleuchten bringt, wenn die Zelle der vorhergehenden Trommel beleuchtet ist.
Ein derartiger Zähler arbeitel folgendermaßen:
Es sei angenommen, daß die beiden der Trommel 11 zugeordneten Lampen ständig leuchten, daß die ursprünglichen Winkelstellungen der Trommeln die in f:ig. 1 schematisch dargestellt sind und daß sich die erste Trommel in dem Sinn des Pfeils F(ebenso wie alle anderen, aber mit geringerer Geschwindigkeit) bewegt.
Zu Anfang haben die Winkelstellungen der Schirme 18 der verschiedenen Trommeln folgende Folgen:
— Die der Trommel 11 zugeordnete Zelle 25 ist nicht beleuchtet,
— das hierdurch bedingte Aufleuchten der der Trommel 12 zugeordneten Lampe 19 läßt die entsprechende Zelle 25 unbelichtet,
— das hierdurch bewirkte Aufleuchten der der Trommel 13 zugeordneten Lampe 19 läßt die entsprechende Zelle 25 unbelichtet,
— das hierdurch bedingte Aufleuchten der der Trommel 14 zugeordneten Lampe 19 belichtet die entsprechende Zelle 25, wodurch die der fünften Trommel zugeordneten Lampe 20 zum Aufleuchten gebracht wird.
Die von den verschiedenen aufleuchtenden Lampen beleuchtete und von dem Zähler angezeigte Zahl ist dann 04 999.
Diese Anzeige bleibt aufrechterhalten, bis die Trommel 11 in die Nähe ihrer schcmatisch in I" i g. 2 dargestellten Winkelstellung kommt. Der Schirm 18 legt dann die dieser Trommel 11 zugeordnete Lampe 20 frei, wodurch die entsprechende Zelle 25 beleuchtet wird.
Dies hat die Vertauschung des Aufleuchtens der der I lommel 12 zugeordneten Lampen 19 und 20, die Beleuchtung der entsprechenden Zelle 25. die Vertan schung des Aufleuchtens der der Trommel 13 zugeordneten Lampen 19 und 20, die Beleuchtung der entsprechenden Zelle 25, die Vertauschung des Aufleuchtens der der Trommel 14 zugeordneten Lampen 19 und 20, die Nichtbeachtung der entsprechenden Zelle 25 und die Vertauschung des Aufleuchtens der der Trommel 15 zugeordneten Lampen 19 und 20 zu Folge. Die neue sofort angezeigte Zahl ist dann 05 000.
Alle diese Beleuchtungsvertauschungen erfolgen augenblicklich und gleichzeitig und werden durch die Bewegung der ersten Trommel 11 gesteuert. Insbesondere das zwischen den verschiedenen Trommeln vorhandene mechanische Spiel, welches bei einer Umkehrung des Drehsinns der ersten Trommel notwendigerweise aufgeholt werden muß, kann keinen Einfluß auf den relativen Antrieb der Trommeln mit einer Ordnungszahl von größer als 1 haben, da dieses Spiel klein gegenüber der zur Änderung der Beleuchtung einer jeden Zelle erforderlichen Verdrehung ist.
Die vier ersten angezeigten Ziffern bleiben die gleichen während des Restes der halben Drehung der ersten Trommel, während welcher diese nacheinander die Ziffern 0. 1, 2. 3 und 4 mittels ihrer beiden Lampen anzeigt(F ig. 3).
Hierauf deckt der Schirm 18 von neuem die der ersten Trommel zugeordnete Zelle 25 unmittelbar nach der Anzeige der Ziffer 5 durch diese Trommel ab, wodurch das Aufleuchten der der zweiten Trommel zugeordneten Lampen 19 und 20 vertauscht wird, ohne die jo entsprechende Anzeige zu ändern, da ja dann diese Trommel ihre 0 in der mittleren Ableseslcllung zeigt, und die Anzeigen der anderen Trommeln werden ebenfalls nicht verändert, da ja die Belichtung der zweiten Zelle nicht verändert wird.
Diese Belcuchtungsart bleibt bestehen, bis die erste Trommel von neuem ihre Stellung der F i g. 2 einnimmt, wodurch das Aufleuchten der der zweiten Trommel zugeordneten Lampen 19 und 20 vertauscht und von dieser die Ziffer 1 anstelle der 0 angezeigt wird, ohne daß die Anzeigen der anderen Ziffern verändert werden,und sofort.
Es ist zu bemerken, daß bei dieser Ausführungsform die an der ersten Trommel gezeigten Ziffern nicht für die Anzeige ausgewählt werden, so daß hier meistens Ί5 zwei Ziffern gleichzeitig angezeigt werden.
Dies ist für die Ablesung nicht sehr störend, da es sich nur um die letzte Ziffer der abzulesenden Zahl handelt.
Gemäß einer verbesserten Ausführungsabwandlung kann jedoch auch diese Ungewißheit aufgehoben werden, wenn die Trommel 11 einen zweiten undurchsichtigen halbzylindrischen nicht dargestellten Schirm trägt, welcher so gezackt oder ausgespart ist, daß an seinem Umfang abwechselnd zehn sich je über einen Bogen von 18° erstreckende undurchsichtige Abschnitic und zehn sich ebenfalls über 18" erstreckende Ausschnitte oder Nuten erscheinen.
Eine radial auf einer Seite dieses Schirms angeordnete feste Lampe belichtet je nach der Winkelstellung des Schirms und somit der Trommel eine auf der anderen no Seite angeordnete Zelle, oder nicht.
Ein elektrischer Stromkreis wertet diese Belichtungen oder das Fehlen der Belichtung aus, um abwechselnd die beiden der ersten Trommel zugeordneten Lampen 19 und 20 gemäß dem gleichen Prinzip wie bei hr> ilen anderen Trommeln /um Aufleuchten /ti bringen.
Anders ausgedrückt, wenn eine Zunahme der abgelesenen Zahl bei einem Voibeilaul wachsender Ziffern von links nach rechts an der Ablesesielle
20
vorgesehen ist, wie in der Zeichnung, ist es die linke Lampe 20, welche während der ersten Hälfte (erster Bogen von 18°) des Anzeigevorbeilaufs einer jeden Ziffer (d.h. von ihrer um 18° nach links verschobenen Stellung bis in ihre mittlere Stellung) zum Aufleuchten gebracht wird, und die rechte Lampe 19 übernimmt die Beleuchtung der /weiten Hälfte dieses Vorbeilaufs (zweiter Bogen von 18" bis zu der um 18" nach rechts verschobenen Stellung). Dieses Vertauschen des Aufleuchtens erfolgt in einem ersten Sinn zu dem Zeitpunkt, an welchem sich die angezeigte Ziffer in ihrer mittleren Ablesestellung befindet — wodurch die Anzeige in keiner Weise verändert wird — und in dem entgegengesetzten Sinn zu dem Zeitpunkt der Anzcigeabwcchslung dieser Ziffer durch die folgende.
Aus der dargestellten bevorzugten Ausführungsform geht noch folgendes hervor.
Die verschiedenen Trommeln haben die Form von an einem Wellenendc angebrachten Blütenkronen oder Tulpen (Fig. 4), wobei die entsprechenden Blütenblätter durch die undurchsichtigen radialen Wände 24 gebildet werden, welche an ihren Enden durch eine Scheibe 26 verstrebt sind.
Jede Trommel ist vorzugsweise aus einem einzigen Stück geformt, wobei die Kerne zur Bildung des 25 mittleren Hohlraums bzw. der radialen öffnungen axial in zwei entgegengesetzten Richtungen ausgeformt
werden.
Die durchsichtigen Ziffern werden von auf die Trommeln aufgewickelten photographischen Streifen
getragen.
Die Mattglasscheibe 22 ist auf ihrer den Trommeln zugewandten Seite gemäß einspringenden Zylinderflächen 28 ausgeschnitten, deren Form zu der der mit ihren Streifen 27 besetzten Trommeln komplementär ist, und s: diese einspringenden Flächen sind matt geschliffen und empfangen die Bilder der zu beobachtenden Ziffern. Diese Maßnahme verhindert eine Verformung der Ziffern bei ihrer Projektion.
Die Lampen 19 und 20 werden durch zu der Achse der Trommeln parallele längliche Glühlampen gebildet (Fig. 7), was gestattet, ihren größten Teil für die Beleuchtung der anzuzeigenden Ziffern und nur eines ihrer Enden für die etwaige Beleuchtung der zugeordneten Zelle zu benutzen.
Schließlich zeigt Fig.4 in einer undurchsichtigen Schutzplatte 30 ausgeschnittene rechteckige Ablesefenster 29.
Die von dem obigen Zähler angezeigten Zahlen können leicht durch ein Digitalverfahren ziffernweisc fernüberlragen werden.
Hierfür wird insbesondere jede Trommel mit einer Scheibe mit fünf konzentrischen Bahnen gekuppelt, deren jede eine Folge von undurchsichtigen und durchsichtigen Zonen aufweist, welche die Lichtverbindung zwischen einer auf einer Seite der Scheibe angeordneten festen Lampe und einem Paar von festen nebeneinander auf dem gleichen Kreisbogen auf der anderen Seite der Scheibe angeordneten Zellen
ABS
mmmm
angezeigten kennzeichnenden
lobe" beim übertrag der Zehner kern
SS!: da kein Verschiebungsfehler
Sp können die
:SnanstattzsTmm
tcn Ausführungsforrn
D,e Ro lcn der Ze
, wie bei der dargestell- ^ be,euchtcndcn
vertauScht werden (wie bei Übertragung betrachte-
^e7wlschen den Lampen und den Zellen radial ,neeordne en halbzylindrischen Schirme 18 können angeoro-neiu ■ Schirmc ersetzt werden.
taT- sehen dfesen Lampen und den Zellen t sind (wie bei der besonderen Anwendung
voX—m^zeigten aufeinanderfolgen -/Worn können lotrecht vorbeilaufen (von obei ^h ntc öd- von unten nach oben), ansta, waagerecht, wie be, der oben beschriebenen Ausfuh
n"?fic mittels eines derartigen Zählers zu messend Größe braucht kein Druck zu sein sondern kann c. beliebiger in eine Verdrehung einer Welle umformbarc Parameter sein.
Hierzu 2 Rbtt Zeichnungen^

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Ziffernanzeigevorricntung für einen numerisch anzeigenden Zähler mit einer Serie von nebeneinander angeordneten η Trommeln mit parallelen Achsen, deren jede gleichmäßig auf ihren Umfang verteilt die Serie der zehn Ziffern von 0 bis 9 trägt, und einem Getriebe, welches diesen Trommeln so zugeordnet ist, daß eine gegebene Verdrehung der ersten Tromi.icl dieser Serie zwangsweise eine zehnmal langsamere Verdrehung der zweiten Trommel und allgemeiner ein" KV '-mal langsamere Vei drehung der Trommel der Ordnung ρ (wobei p_ eine ganze Zahl ist, welche größer als I und kleiner H als η oder gleich /) ist) zur Folge hat, gekennzeichnet durch Mittel, welche jederzeit an der Ablesestelle des Zählers bei wenigstens einer Trommel, deren Ordnung größer als I ist, die alleinige wirklich in diesem Augenblick kennzeichnende Ziffer anzeigen, wobei diese Mittel einen halbringförmigen undurchsichtigen Schirm (18). welcher von wenigstens jeder Trommel (11 bis 15) getragen wird, deren Ordnung kleiner als π ist, und sich über wenigstens eine Hälfte des Umfangs der Trommel erstreckt, welche vorzugsweise den Ziffern 0 bis 4 einschließlich oder den Ziffern 5 bis 9 einschließlich entspricht, ein Paar von festen Lampen (19, 20), welche einer jeden Trommel zugeordnet und so angeordnet sind, daß die erste JO von ihnen eine beliebige Ziffer dieser Trommel von ihrer mittleren Ablesestellung bis in eine um 18° gegenüber dieser mittleren Stellung verschobene Stellung und die zweite diese Ziffer von ihrer um 18' in dem anderen Sinn gegen diese mittlere Stellung verschobenen Stellung bis in diese mittlere Stellung beleuchtet, eine feste Photozelle (25), welche jeder Trommel zugeordnet und so angeordnet ist, daß sie durch wenigstens eine der beiden festen Lampen je nach der Winkelstellung des von dieser Trommel 4» getragenen festen Schirms, dessen Kreisbahn zwischen diesel letzteren Lampen und der Zelle hindurchläuft, beleuchtet wird oder nicht, und einen elektrischen Stromkreis umfassen, welcher diese Zellen und die Lampen enthält, welche wenigstens einer jeden Trommel, deren Ordnung größer als 1 ist, zugeordnet sind, wobei der Stromkreis so ausgebildet ist, daß er jede erste einer Trommel der Ordnung ρ zugeordneten Lampe zur Beleuchtung der Ziffern zum Aufleuchten und jede zweite dieser Trommel zugeordnete Lampe zur Beleuchtung der Ziffern zum Erlöschen bringt, wenn die der Trommel der Ordnung p- 1 zugeordnete Zelle beleuchtet ist, während er diese erste Lampe zum Erlöschen und die zweite Lampe zum Aufleuchten bringt, wenn diese Zelle nicht beleuchtet ist.
  2. 2. Numerischer Zahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder undurchsichtige Schirm halbzylindrisch ist und die Zelle radial von der sie bestrahlenden Strahlenquelle trennt. bo
  3. J. Numerischer Zahler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder undurchsichtige Schirm eben ist und die Zelle axial von der sie bestrahlenden Strahlenquelle trennt.
  4. 4. Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche b5 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden festen Lampen zur Beleuchtung der einer gegebenen Trommel zugeordneten Zelle durch die Enden der beiden zur Beleuchtung der Ziffern dieser Trommel dienenden Lampen gebildet werden (K 1 g. 7).
  5. 5 Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche 1 bis 4 gekennzeichnet durch einen ringförmigen von der ersten Trommel getragenen Schirm mit gleichmäßig auf seinen Umfang verteilten zwanzig identisch abwechselnd lichtundurchlassigcn und lichtdurchlässigen Zonen, eine feste Lampe und eine feste Zelle welche beiderseits dieses Schirms .,neeordncl'sind und für die der Beleuchtung der Zelle entsprechenden Winkclstellungen des Schirms miteinander zusammenwirken, und einen elektrischen Stromkreis, welcher die Beleuchtungen oder dis Fehlen ^incr Beleuchtung der Zelle auswertet, um abwechselnd jede der beiden festen Lampen zur Beleuchtung der Ziffern der ers.cn Trommel zum Aufleuchten zu bringen.
    b Numerischer Zähler nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß jede Lrommel die Form einer an einem Wcllenende angeordneten Blütenkrone oder Tulpe hat. deren Blütenblätter durch undurchsichtige radiale, an ihren Enden durch eine Scheibe (26) verstrebte Wände (24) geb.ldci
DE19691962425 1968-12-16 1969-12-12 Ziffernanzeigevorrichtung für einen numerisch anzeigenden Zähler Expired DE1962425C3 (de)

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