DE196147C - - Google Patents

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DE196147C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G2700/00Safes or accessories thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen unterirdischen Sicherheitsgeldkasten, bei welchem in bekannter Weise der Kasten in einem besonderen hierzu in die Erde eingelassenen und verankerten Rohr untergebracht und in seiner untersten Lage gegen Hochheben gesichert wird. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diesen Verriegelungsmechanismus für den Geldkasten in seiner unteren
ίο Lage, und zwar besteht derselbe darin, daß der Kasten von einem den Verriegelungsmechanismus aufnehmenden Ringe abgeschlossen wird, der für den Durchtritt von Münzen und anderen Wertgegenständen eine Öffnung besitzt, an die sich zweckmäßig ein nahezu dem Durchmesser des Rohres entsprechender Trichter anschließt, so daß von oben her Münzen und andere Wertgegenstände eingeworfen werden können und diese direkt in den Geldkasten- geleitet werden. Zur Sicherung des Kastens in seiner Lage ist in dem den Kasten aufnehmenden Rohr eine kreisförmige Nut vorgesehen, während der den Geldkasten verschließende Ring in Ausnehmungen Sperrklinken trägt, die durch ihr eigenes Gewicht in die Verriegelungsnut des Rohres einfallen und so das Heben des Kastens verhindern bzw. erst ermöglichen, nachdem die Sperrklinken durch einen geeigneten Schlüssel aus der Sicherungsnut herausgehoben sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung zur Veranschaulichung gebracht, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch den Geldkasten,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Verriegelungseinrichtung, .
Fig. 3 eine Ansicht des zur öffnung des Geldkastens bestimmten Schlüssels.
Der eigentliche Geldkasten 1 wird in bekannter Weise in einem breiten Rohr 2 unterj gebracht, welches in die Erde eingelassen und beispielsweise, wie Fig. 1 punktiert erkennen läßt, mit einer Betonumhüllung oder mit einer breiten Grundplatte 4 versehen ist, welch letztere nach Einstampfen des Bodens ein Herausziehen des Rohres 2 unmöglich macht. Das Rohr 2 wird in geeigneter Höhe mit einem verstärkten Ringe 5 versehen, welcher an 'der inneren Peripherie mit einer geeignet gestalteten kreisförmigen Nut zur Herbeiführung der Verriegelung versehen ist. Für den Verschluß ist der Geldkasten 1 am oberen Ende mit einem Ring 6 abgeschlossen, der in der Mitte, eine etwa konisch gehaltene Öffnung 7 für den Durchgang von Münzen oder anderen Wertgegenständen besitzt. In diese Öffnung 7 reicht das untere Ende des Trichters 8, welcher am oberen Rande etwa den Durchmesser des Rohres 2 besitzt, so daß die Einführung von Münzen und anderen Wertgegenständen in den Geldkasten 1 einfach in der Weise vor sich gehen kann, daß dieselben vom Erdboden aus in das Rohr 2 eingeworfen werden und dann durch den Trichter 8 in die öffnung 7 des Ringes 6 und durch diese Öffnung hindurch nach dem Geldkasten 1 geleitet werden.
Um die unbefugte Entnahme von Wertgegenständen aus dem Kasten 1 zu verhin-
dem, ist der nicht zur Erfindung gehörige Konus 9 vorgesehen, welcher mit einem Zapfen IO in einer an der Bodenplatte 4 befestigten Hülse 11 angeordnet ist, und der die mittlere Öffnung 7 des Ringes 6 derart verdeckt, daß zwar1 der erwähnte Durchtritt von Münzen und anderen Wertgegenständen von oben her ohne weiteres möglich ist, daß dagegen die Einführung von irgendwelchen
ίο Instrumenten zwecks Herausnahme von Gegenständen aus dem Kasten 1 verhindert wird. Zwecks Verriegelung des Geldkastens 1 in seiner Lage ist der Verschlußring 6 mit einer Anzahl verhältnismäßig tiefer Ausnehmungen 12 (Fig. 1 und 2) versehen, in welchen zweiarmige, zweckmäßig drehbar angeordnete Sperrklinken liegen, deren Gewicht derart verteilt ist, daß dieselben ständig das Bestreben haben, mit ihren nach außen gerichteten Armen in die kreisförmige Nut 14 des Ringes 5 einzudringen und so ein Hochheben des Ringes 6 bzw. des daran befestigten Geldkastens 1 zu verhindern. Dieses Hochheben wird erst dann ermöglicht, wenn die Sperrklinken 13 durch Einführen eines geeigneten Schlüssels zurückgedrückt und aus der Nut 14 ausgehoben worden sind.
Der diesbezügliche Schlüssel ist beispielsweise in Fig. 3 dargestellt. An einer geeignet langen Stange 15, welche von oben her nach . Entfernung eines das Rohr 2 verschließenden Deckels 21 eingeführt wird, sitzt eine Platte 22,
. welche beispielsweise vier Arme 16, 17, 18, 19 trägt, die in schmale Schlitze 20 an der Oberseite des Ringes 6 eintreten und damit in die Ausnehmungen 12 des Ringes 6 eingreifen. Durch Drehen der Stange 15 bzw. der Platte 22 werden die mit geeigneten Auflaufflächen versehenen Zapfen 16, 17, 18, 19 dergestalt zur Einwirkung auf die Sperrklinken 13 gebracht, daß die Innenen'den derselben heruntergedrückt und damit die Außenenden aus der Verriegelungsnut 14 herausgezogen werden. Mit der gleichen Stange 15 wird, nachdem die Entriegelung vor sich gegangen ist, der Geldkasten aus dem Rohr 2 herausgezogen. In genau gleicher Wreise vollzieht sich wieder die Unterbringung des Geldkastens 1 in das Rohr .2, wobei nur die Manipulationen in umgekehrtem Sinne vor sich gehen.
Da in dem Ringe 5 die Verriegelungsnut 14 sich über die ganze Innenperipherie desselben erstreckt, ist es gleichgültig, in welcher Lage sich die Sperrklinken befinden, da dieselben sofort in die Nut 14 an beliebiger Stelle einschnappen müssen, sobald der Kasten seine unterste Lage erreicht hat. An Stelle des runden Rohres 2 kann auch ein eckiger Schacht verwendet werden. Selbstverständlieh läßt sich der Verschluß auch in beliebiger anderer Weise ausgestalten, ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu beeinflussen. Der vorstehend beschriebene Geldkasten kann nicht nur für Metallgeld und andere Gegenstände, sondern auch für Papiergeld, Dokumente usw. Benutzung finden, jedoch kann es in dem Falle zweckmäßig erscheinen, für die Einbringung von Papiergeld usw. besondere Patronen anzuwenden, in denen die einzelnen Papierscheine untergebracht werden, worauf diese in das Rohr 2 eingeworfen werden und in der beschriebenen Weise in den Geldkasten 1 gelangen.

Claims (2)

75 Patent-Ansprüche:
1. Versenkbarer Sicherheitskasten für Geld und andere Wertgegenstände, der in einem hierzu in den Erdboden eingelassenen und verankerten Rohr untergebracht und in seiner untersten Lage gegen Hochheben gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten von einem den Verriegelungsmechanismus aufnehmenden Ringe (6) abgeschlossen wird, der für den Durchtritt von Münzen und anderen Wertgegenständen eine öffnung besitzt, an die sich zweckmäßig ein nahezu dem Durchmesser des Rohres entsprechender Trichter anschließt, so daß eingeworfene Gegenstände direkt in den Geldkasten geleitet werden.
2. Versenkbarer Sicherheitskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Kasten aufnehmenden Rohr (2) eine kreisförmige Nut (14) vorgesehen ist, während der den Geldkasten (1) verschließende Ring (6) in Ausnehmungen (12) Sperrklinken (13) trägt, die durch ihr eigenes Gewicht in die Verriegelungsnut des Rohres einfallen und so das Heben des Kastens verhindern bzw. erst ermöglichen, nachdem sie durch einen geeigneten Schlüssel aus der Sicherungsnut herausgehoben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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