DE1961069U - Stein-falzsaegevorrichtung. - Google Patents
Stein-falzsaegevorrichtung.Info
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Description
. P.A.138HIM1.3.6?
zur Eingabe vom 7· MärZ 196? 3Ch+ Named.Anm. Manfred Pl Ohr
5042 Llblar Gartenstr. 11
Stein- Falzsägevorriehtung
Die Erfindung betrifft eine 3tein-Fal2sägevorrlehtung mit
einer durch einen Motor angetriebenen Diamant-Kreissäge und einem auf Schienen laufenden Wagen zum Auflegen und
Einführen des zu sägenden Steins in den Wirkbereich des
Sägeblattes.
Beim Herstellen von Grabsteinen* Denkmälern und dergleichen
bearbeiteten Steinen ist es häufig erforderlich, Schnitte auszuführen, die nur teilweise in den Stein eindringen.
Als Beispiel sei das Herstellen eines Steinkreuzes erwähnt, wobei zum Ausschneiden der Vierecken aus einer
zunächst rechteckigen Steinplatte jeweils zwei solche Schnitte vorgenommen werden müssen. Man bezeichnet dies
in der Fachsprache als "FalzauskliäkW1. Zum Sägen von
Steinen verwendet man vorzüglich Diamant-Sägeblätter, d.h. Sägeblätter, deren Schneidkante mit Diamanten besetzt ist*
Stellt man die oben beschriebenen Schnitte zum Ausklinken
eines Falzes mit eine» Diamant-Kreissägeblatt her» so hat
das Ende des Schnittes entsprechend dem Kreisumfang des
Sägeblattes bogenförmige Gestalt. Das Ende Jedes Schnittes verläuft also keineswegs rechtwinklig zur Ober- oder Unterseite der Steinplatte bzw. zur Einschneidrichtung des
Sägeblattes. Bei dünnen Steinplatten 1st die BogenkrUnunung
des Schnittendes sehr gering und nicht störend. Die Krümmung des Schnittendes bereitet aber bei dicken Steinplatten
Schwierigkeiten, da keine sauberen Ecken beispielsweise beim Ausklinken eines Steinkreuzes entstehen. Diese
für Kreissägen typischen Nachtelle wurden natürlich nicht
auftreten, wenn man die betreffenden Sägeschnitte mit einer P 11/5 - 1 -
Bandsäge vornehmen könnte. Ss gibt jedoch noch kein
brauchbares Verfahren zur einwandfreien Befestigung von Diamanten auf der Schnittkante von BandsÄgeblÄttern,
so daß Bandsägen für diese Arbeiten nicht eingesetzt werden können«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stein-FalzsSgevorriehtunfS
zu schaffen, bei a&r diese Nachteile nicht auftreten und mit der das Ausklinken von. Steinen
einwandfrei derart möglich ist, daß die Enden der einzelnen
Schnitte geradlinig und rechtwinklig zur Oberseite des betreffenden Steins bzw» zur Schneidrichtung vertäu·
fen. Auf diese Weise sollen saubere gerade Winkel beim
Ausklinken von Steinen, insbesondere euch von dicken Steinen
erzielbar sein« Die Vorrichtung geaäß der Erfindung soll
in ihrem Aufbau einfach und übersichtlich sowie leicht
zu bedienen sein« Sie soll die Herstellung von Sägeschnitten
beliebiger Richtung beim Herstellen von Grabsteinen,
Denkmälern und dergleichen ermöglichen« Hierbei soll möglichst wenig Kraft zur Bewegung des zu bearbeitenden Steines
aufgewendet'' werden müssen» Die Vorrichtung gemäß der
Erfindung soll weitgehend wartungsfrei arbeiten und trotz der an sich starken Staubentwicklung beim Steinsägen zuverlässig
und ohne nennenswerten Verschleiß arbeiten.
Diese und weitere Aufgaben werden gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, dad das Kreissägeblatt mit seinem Antriebsmotor
auf einem senkrecht verstellbaren Support gelagert ist und daß der Support mit einerAntriebsvorrichtung zur
Auf- und Abbewegung desselben versehen ist.
Bat die oben erläuterten Schnitte zum Ausklinken eines Falzes
herzustellen, kann man daher bei der Vorrichtung gemäß
der Erfindung das Kreissägeblatt auf seinem Support während des Schneidvorganges senkrecht auf und abbewegen,
so daß das Ende des Schnittes immer eine gerade senkrechte Linie bildet.
Xm ©Inselnen siehfc die~ Srf indung vor, daß der Support
aus einem mit Gleithülsen an mehreren senkrechten FUhrungsaäulen
geführten Tragrahmen besttiet und daß die Welle
des Kreissägeblattes an diesem Tragrahmen gelagert und
über Treibriemen mit dem desgleichen auf de« Tragrahmen
gelagerten Antriebselektromotor verbunden 1st»
GeraäS einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen« daß zwischen den FUhrungs3äulen etwa
im Schwerpunkt des Supports eine senkrechte Spindel an»
geordnet ist, daß ata Stipport eine mit der Spindel in Eingriff
stehende Gewinde» oder spindelhttlse befestigt ist,
daß die FührungssSulen an ihrem oberen Ende eine Plattform
tragen« auf der ein Qmkehrbarer, in der Drehzahl regelbarer
Elektromotor gelagert 1st» und daß zwischen dem
oberen Ende der Spindel und der Abtriebswelle dieses Motors
ein Untersetzungsgetriebe angeordnet ist»
Dieses Untersetzungsgetriebe besteht vorzugsweise aus einem Kegelzahnrad am oberen Ende der Spindel und einem «it diesem
klimmenden Kegelssahnrad am Ende einer Zwischenwellö sowie
ms einem Riementrieb zwischen der Slwlsehenwelle lund der
Abtriebswelle des Motors» !
Zweckmäßig sieht man vor, daß der Support mit eines} Gegengewicht versehen ist, tun die vom Spindelantriebsmotor aufzuwendende
Kraft gering zu halten und die steuerung der Auf- und Abbe^tegung des Supports zu erleichtern.
;&& weiterer Ausgestaltung der £rfladung ist vorgesehen, daß
in den Oleithtilsten auf den Ftihrüngssfiulen gleitende Kunststoff-Gleitbuohsen
angeordnet sind. Diese Gleitbuchsen weisen so. ihrem oberen Snde vorzugsweise Je einen ringförmigen
ölsumpf auf, der oben durch einen Staubschutzdeckel abgesehlossenjist«
Man erreicht hierdurch einerseits eine versehlölßfrele
Führung des Supports an den Führungssäulen mit geringem Reibungswiderstand, wobei der beim Sägen entstehende
staub gehindert wird, In die Gleitbuchsen einzudringen.
11/5 - 3 *.
11/5 - 3 *.
In waterer Ausgestaltung der Erfindung 1st vorgesehen,
daS der Wagen, auf dem der Stein während der Sägebearbeitung
Hegt» sowohl parallel zur sägeblattwelle als
auch rechtwinklig Issu dieser In einer waagerechten Ebene
verfahrbar ist* Hierzu ist der Wagen vorzugsweise auf
einem parallel zur SMgeblattwelle verlaufenden Gleis
verfahrbar und weist eine Tischplatte auf* die auf einer
rechtwinklig sur 3ä*geblattwelle verlaufenden Gleitführung
auf dem Wagen angeordnet ist«
Gemäß einer bevorzugten Ausftlhrungsforra der Erfindung ist
diese Gleitführung der Tischplatte wiederum auf einer
Zwlschentischplatte gelagert» die um eine senkrechte Achee
drehbar auf dem Magen gelagert ist. Durch diese Ausbildung
erreicht man, daß man Schnitte beliebiger Richtung an
den zn bearbeitenden Stein anbringen kann.
Weitere Aufgaben» Merkmale und Vorteile der Erfindung er·
geben sich aus der ,folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezuggenommen
wird. /
FIg* 1 zeigt eine Seitenansicht eines Teiles der
Vorrichtung gemäß der ^Erfindung·
Flg. 2 zeigt eine Vorderansicht des Supports mit
dem auf diesem gelagerten Kreissägeblatt
und der Teile zur senkrechten Führung und Bewegung des Supports·
Fig. ;5 zeigt eine Draufsicht auf die gesamte Vorrichtung.
Fig. 4 1st eine die Fig. 1 ergänzende Teileeiten-
anslcht der Vorrichtung.
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab und ist Schnitt
die In Fig. 4 mit V bezeichnete Einzelheit«
Flg. 6 zeigt ein« Teilvorderansieht einer AusfUhrungsform
des Wagens zur Auflagerung
•des zu bearbeitenden Steines.
ϊά den verschiedenen JPiguren sind ura der besseren Übersichtlichkeit
Willen jeweils Teile weggelassen bzw. aufgebrochen.
Die in den Zeichnungen dargestellte AusfUhrungsform der
Stein-FälzsSgevorriehtung ist fest auf einem Untergrund
montiert. In diesem Untergrund 10 sind in Reihe hinterein« ander mehrere Ständer 12 verankert, über deren Kopfenden
hinweg ein I-TrSger 18 verläuft. Zwei weitere Stiinderreihen
14 sind parallel zur Ständerreihe 12 im Untergrund 10 verankert und die Kopfenden dieser Ständer sind durch Querstücke
16 verbunden. Parallel zum I-SehienentrSger 18 liegen
auf den Querträgern 16 zwei I-Träger 18, 20, wobei der 1-Träger 18 we^d&r einen Schienenträger bildet. Die
oberen Plansche der' auf den Querträgern 16 angeordneten
I-Träger 18, SO aind durch eine Deckplatte 22 miteinander
verbunden. /
Aus Fig. 3 erkennt man* daß die beschriebene Trägoranordnung
gegenüber dein nachfolgend noch beschriebenen Kreissägeblatt
92 einen Einschnitt 23 aufweist, so daß das Kreissägeblatt
in diesem Einschnitt 23 senkrecht auf und ab bewegt werden
kann.
Auf den Schienenträgern 18 sind Laufschienen 24 befestigt»
die im dargestellten AusfUhrungsbeispiel aus aufgeschweißten
Stabprofilen mit Kreisquerschnitt bestehen.
Bei der in Flg. 1 dargestellten Ausftihrungaforni besteht
der Wagen zur Auflagerung des zu sägenden Steines aus einer
TJnterkonstruktion öder einer unteren Platte 30, an deren
Unterseite ßabellager 26 zur Lagerung der Drehachsen von
Rädern 28 befestigt sind. Diese Räder 28 laufen auf den
bereits beschriebenen Laufschienen 24 und sind daher an
ihrea Umfang derart ausgebildet, daß sie die stabförmige» F 11/3 -
Laufschienen 24 beiderseits umgreifen. Die eigentliche
Tischplatte 32 zur Auflagerung des zu bearbeitenden Steines weist ah ihrer Unterseite eine Gewinde- oder
Spindelhülse 34 auf, durch deren Gewindebohrung eine
Spindel 38 verläuft, die drehbar im Untergestell 30 gelagert ist. Die Spindel 3δ weist an ihrem herausragenden
Ende einen Vlakant 36 auf, auf den ein Handgriff
zum Drehen der Spindel 38 aufgesetzt werden kann» Man erkennt, daß durch Drehen der Spindel 38 die Tischplatte
32 parallel zur Zeichenebene der Fig. 1 vor oder zurückbevegt werden kann.
Während Fig. 1 eine AuafUhrungsform des Wagens zur Auflagerung
des zu behandelden Steines zeigt, bei der die
tischplatte 32 auf den Schienen 24 in Richtung des Doppelpfeiles 121 (Fig. 3) und mittels der Spindel 38 in Richtung
des Doppelpfeiles 122, also in zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Richtungen verstellbar ist, zeigen
die Figuren 3 und 6 eine Ausführungsform des Wagens, bei dem die Tischplatte 32 außerdem in Richtung des Doppelpfeiles
123 (Fig1* 3) um einen mittleren Zapfen 37 gedreht
. werden kann. ■'
Xn den Figuren 3 und 6 1st die Tiahplatte 32 mittels Kugelöder
RollenfUhrungen 31 in Richtung des Doppelpfeiles 122
und mittels der Spindel 38 verstellbar auf einer mittleren oder Zwischentischplatte 33 gelagert« Diese Zwischentischplatte
33 wiederum ist mittels eines mittig angeordneten
senkrechten Zapfens 37 und 0IeIt- Lagerplätten 35 auf einer
unteren Tischplatte 3®1 drehbar gelagert* Man erkennt also,
daß bei der Ausführungsform gemMß den Figuren 3 und 6 die
Platte 32 gegenüber dem eigentlichen Wagen um den Drehzapf
en-^erum auch schräg gestellt werden kann, so daß mit
dieser Ausflirungsform auch beliebig schräg verlaufende
Schnitte am auf der Platte 32 liegenden Stein hergestellt werden können. Nach der entsprechenden Einstellung der Tischplatte 32 mit der Zwischenplatte 33 um den Drehzapfen 37
werden zwischen die Zwischenplatte 33 und die untere Platte 30* Kelle 39 eIngetrleim, um eine weitere, ungewollte Drehung
11/5 - .6 -
der Tischplatte 32 in Richtung des Doppelpfeiles
zu verhüten. Selbstverständlich kann man Im Rahmen der
vorliegenden Erfindung zwischen der Zwischenplatte 33
und der unteren Platte 3O* auch einen Zahnrad- oder
Schneckentrieb zum Verdrehen der Tischplatte 32 anordnen.
Heben der beschriebenen LaufSchienenanordnung 1st auf
dem Untergrund 10 ein Betonsockel 40 angeordnet, in
dessen Oberseite eine Fundamentstahlplatte 42 Eingelassen
1st. Diese Stahlplatte 42 ist mit Ankern 43 verankert*
Die Ftmdamentstahlplatte 42 dient wiederum zur Verankerung
von vierFUhrungssSulen44, die etwa auf den Ecken eines
Quadrates angeordnet und mit der Fundamentistahlplatte 42
verschraubt sind· An den oberen Enden der Führungasäulen
ist eine Deckelplatte 50 angeordnet, mit der die Säulen
verschraubt sind.
/
1
1
Die Führungssäulen/44 dienen zur Führung eines senkrecht
beweglichen Supports, der die KrelssSgescheibe und deren
Antriebsmotor tr^gt· Hierzu sind um die FührungssSulen 44
herum Gleithülaen 52 angeordnet, die durch Querträger 54
und !längsträger 56 zu einem Rahmen jmiteinander verbunden
sind. Etwa in der Mi tie ά&* Längsträger 56 sind unter diesen im Abstand voneinander zwei weitere Querträger 58 angeordnet,
deren untere Flansche mit einem Steg 60 verbunden sind. Der Steg 60 wiederum weist eine mittlere Bohrung auf
und trägt eine Gewinde- oder Spindelhülse 62, die um eine Spindel 48 herum liegt» Die Spindel 43 ist an ihrem unteren
Ende in einem auf der Fundamentstahlplatte 42 befestigten
Drehlager 46 gelagert und das obere Ende der Spindel 48 tritt durch eine Bohrung der Deckelplatte 50 hindurch tat
ist hler mit einem Kegelzahnrad 64 versehen·
Pa die SpindelhÖlae 62 fest mit dem vom Rahmen 54 , 56»
gebildeten Support verbunden ist und mit der Spindel 48 in
Singriff steht, kann man den Support durch Drehen der Spin*
del 48 auf-und ab-bewegen·
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F 11/5 - 7 - ■
Zum Drehantrieb der Spindel 48 ist auf der Oberseite/
der Dockelplatte 50 In Lagern 68 eine Zwischenwelle 7O
drehbar gelagert» mit der ein Kegelzahnrad 66 verkellt
ist, das mit dem Kegelsahnrad 64 am oberen Ende der
Spindel 43 kämmt. Die Zwisohenwelle 70 trägt eine Hie«
manaohoitoe 72, die Über einen Riemen 77 «it der Riemenscheibe
76 eines auf der Deckelplatte 50 befestigten Klektroßjotors 74 verbunden ist. Der Elektromotor 74 ist
ein umkehrbarer und in der Drehzahl regelbarer Elektromotor.
Das von den Eiemeiiseheiben 76, 72 und den Kegelzahnrädern
64, 66 gebildete Getriebe ist zweckmäßig ein Untersetzungsgetriebe· Durch entsprechende Steuerung der
Drehrichtung und der Drehgeschwindigkeit des Elektromotors 24 wird das Kegelsahnrad 64 und damit die Spindel 4S
angetrieben, so daß die Spindel 48 sich dreht und über
die Spindelhülae 62 der Support entsprechend auf-oder abbewegt
wird.
lim die bei der Auf·-' und Abbewegung des Supports aufzuwendende
Kraft möglichst klein zu halten, wird zweckmäßig ein Gegengewicht/ for den Support vorgesehen· Hierzu sind
auf der Deckelplatte 50 zwei ständer 78 und 80 befestigt,
die durch einen Ausleger 81 miteinander verbunden sind. An den beiden Enden des Auslegers Si sind zwei Bollen
und 85 drehbar gelagert* um die ein bei 85 am Support befestigtes
Seil 84 lSuft. Am anderen Ende des Seiles 84
1st ein Gegengewicht 86 befestigt, das etwas leichter als der Support mit allen an ihm befestigten Teilen ist· Der
Elektromotor 74 braucht daher bei der Verstellung des
Supports in senkrechter Richtung nur verhältnismäßig geringe
Arbeit zu leisten·
Am Support 1st in Lagern 90 die Welle 88 des Kreissägeblattes
92 gelagert« Die Anordnung 1st dabei derart, daß
das Kreissägeblatt 92 in Höhe des Einschnittes 23 (Fig· 3)
der Schienenführung des Wagens liegt.
Das Kreissägeblatt 92 weist in herkömmlicher Welse eine am
Support befestigte Schutzhaube 94 sowie eine Wasserkühlung
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auf» die aus einem an eine Wasserquellö angeschlossenen
und mit Bohrungen versehenen Rohr besteht, so daß aus
diesen Bohrungen das Kreissägeblatt 92 mit Wasser besprüht
wird.
Auf der Welle 83 des Kreissägeblattes ist eine Riemenscheibe
98 befestigt, die über mehrere Riemen 100« von
denen nur einer dargestellt ist, mit einer Riemenscheibe
102 auf der Abtriebswelle eines Elektromotors 104 verbunddn
ist» der auf einem Podest 106 des Supports gelagert
ist.
Eine bevorzugte Einzelheit der Gleitbuchsen 52, mit denen
der Support die PUhrungssäulen 44 umgreift« ist in Fig» 5
dargestellt· Biese Figur zeigt, das innerhalb der die
Führungssäulen 44 umgreifenden zylindrischen Hülsen 92
eine Kunststoffbuehse 108 angeordnet ist» die an ihrem oberen
Ende eine ringförmige Eintiefung 110 zur Aufnahme eines
öl Vorrates als ölsiimpf aufweist« Der ölsuaipf 110 1st oben
durch einen Deckel 111 verschlossen, der ein© Abstreifwirkung
auf die Füfarungssäule 44 ausübt und folglich den an
der Säule 44 abgelagerten Steinstaub abstreift und am
Eintritt in das Innere der Gleitbuchse hindert. Der ölsumpf
110 sorgt für eine dauernde Schmierung der FUhrungs-3SuIe
44 und die Kunststoffbuchse 108 verhindert eine
nennenswerte Reibung zwischen der Gleltbuehse 52 des
Supports und der FQhrungssSule 44.
Zum Herstellen eines Schnittes bei einem Stein wird dieser
Stein auf de^ Platte 32 des Wagens aufgelegt und der Wagenrdann
auf den Schienen 24 derart verfahren« daß diejenige
Stelle des Steines vor dem Kreissägeblatt 92 zu liegen kommt,
an der a&r Schnitt herzustellen ist. Dann *rird die Tischplatte
in Richtung des Pfeiles 122 mittels der Spindel 38
so eingestellt, daß das Kreissägeblatt $2 die gewünschte
Einschnitttiefe erlangt· Der Support, der sich bisher unter
oder über dem auf der Tischplatte 22 liegenden Stein befand,
wird nun mittels des Motors 7b und der Spindel 48 auf- b«»·
P 1 \/5 - 9 ·
abwärtsbewegt, während das Kreissägeblatt 92 vom Motor
104 angetrieben wird. Beim Passieren des auf der Tischplatte
32 liegenden Steines schneidet das sägeblatt 92
an der gewünschten stelle in den Stein ein* wobei die
in Fig. > unten liegende Bndkante des so entstehenden Schnittes geradlinig und rechtwinklig zur Welle 88 des
Kreissägeblattes 92 verläuft· Tiefere Schnitte stellt
man zweckmäßig stufenweise her, indem man die Tischplatte
32 mittels der Spindel 38 nach jafem Durchgang des
Kreissägeblattes $2 um ein entsprechendes Maß vorwärts
in Richtung auf den Support bewegt.
Man erkennt, daß der Bedienungsmann während der Schnitther
st el lung praktisch nur den Motor 74 steuern muß, nachdem
er vor Beginn des Schnittes die Lage der Tischplatte "52
und des auf ihm liegenden Steines entsprechend eingestellt hat* Per stein selbst braucht während der Herstellung des
gewünschten Schnittes nicht auf der Platte JS& verschoben
zu werden. Zum Herstellen von schrägen Schnitten wird die
Tischplatte ?2 in/Richtung des
um den Drehzapfen. 37 verdreht.
um den Drehzapfen. 37 verdreht.
Tischplatte ?2 in/Richtung des Pfeiles 12>
entsprechend
Selbstverständlich ist die Erfindung'T»ieht an die Einzelheiten
der dargestellten AusfUhrungsform gebunden* Man
könnte auch andere Vertikalantriebe für den Support vorsehen»
beispielsweise einen Antriebsmotor, der auf der Fundament stahlplatte 42 angeordnet und in Getriebeeingriff
mit der Spindel steht. Auch wäre es möglich, die Spindel selbst drehfest zu lagern und die SplndelhUlse 62 mittels
eines geeigneten Motors zu drehen» Auch andere Antriebe
zur senkrechten Bewegung des Supports, beispielsweise hydraulische
Antriebe, sind im Rahmen d&r vorliegenden Erfindung
anwendbar, öiese Überlegungen gelten selbstverständlich
auch für die konstruktiven Einzelheiten der dargestellten Ausführungsform des Wagens zur Auflagerung des
zu schneidenden Steins.
Patentansprüche F 11/5 - 10 -
Claims (10)
1. Steln-FalzsSgevorriehtung mit einer äurch einen
Motor angetriebenen Diamant-Kreissäge und einem auf Schienen laufenden Wagen zum Auflegen und Einführen des zu si*
genden Steines in den Wirkbereich des Sägeblattes» dadurch
gekennzeichnet, dad das Kreissägeblatt (£2) mit seinem Antriebsmotor
(104) auf einem senkrecht verstellbaren Support
(52,54»56) gelagert ist und daß der Support mit einer Antriebsvorrichtung
(JiB0(SA, 66» 74) zur Auf- und Abbewegung
desselben versehen» ist*
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet»
daß der Support aus einem mit Gleithülsen (50)
an mehreren senkrechten Fiihrungssäulen (44) geführten Tragrahmen (54*56) besteht und daß die WiLIe (3S) des Kreissägeblattes
(92) an diesem Tragrahmen gelagert und Über Treibriemen (100) mit dem deasgleichen auf dent Tragrahmen gelagerten
Antriebselektrofflotor (104) verbunden ist«
2, Vorrichtung naoh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dad zwischen dett FUhrungssäulen (44) etwa im Schwerpunkt
des Supports (54,56) eine senkrechte Spindel (48) angeordnet
ist, daß am Support eine mit der Spindel in Singriff stehende Gewinde· öder Spindelhülse (62) befestigt
1st, daß die Führungssäulen an ihren oberen Ende eine Fiattform
(50) tragen» auf der ein umkehrbarer In der Drehzahl
regelbarer Elektromotor (74) gelagert ist* und daß zwischen
dem oberen Bnde (64) der Spindel (48) und der Abtriebswelle
(76) des Motors (74) ein Untersetzungsgetriebe angeordnet ist. F 11/5
4· Vorrichtung nach Anspruch 3· dadurch gekennzeichnet, daß das untersetzungsgetriebe aus einem Kegelsahnrad (64) am oberen Ende der Spindel (48) und eine«
rait diesem kämmenden Kegelzahnrad (66) am finde einer
Zwischenwelle (70) sowie aus einem Riementrieb (72,76,77) zwischen der Zwischenwelle und der Abtriebswelle des
Motors (74) besteht.
5* Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Support (54,56) mit einem Gegenlicht (86)
versehen ist·
6. Vorrichtung nach einera der Ansprüche 2-5, da«
durch gekennzeichnet, daß in den Glelthttlsen (52) auf den
Führungssäulen (44) gleitende Kunststoff-Gleitbuchsen (108)
angeordnet sind*
7* Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Öleitbuchssn (108) an ihrem oberen Ende
je einen ringförmigen ülsumpf (110) aufweisen, der oben
durch einen Staubschutz- und Abstreifdeckel(m) abgeschlossen
ist·
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
daderch gekennzeichnet, daß der Wagen (30) sowohl parallel zur Sägeblattwelle (88) als auch rechtwinklig hierzu
in einer waagerechten Ebene verfahrbar 1st.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wagen (30) auf einem parallel zur Sägeblattwelle (88) verlaufenden Gleis (24) verfahrbar 1st und eine
fischplatte (32) aufweist» die auf einer rechtwinklig zur Sägeblattwelle (88) vodaufenden Gleitführung (3t) auf dem
Wagen angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch $, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Spindel trieb (34,36*38) zwischen dem Wagen (30) und der fischplatte (32) angeordnet ist·
11/5 -2
11* Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8-10»
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung 01) der
Tischplatte (32) auf einer weiteren Zwischentisehplatte
(3>) gelagert ist* die um eine senkrechte Achse (37)
drehbar atff dem Wagen ($0*) gelagert ist·
p 11/5 · 3 *
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967F0031804 DE1961069U (de) | 1967-03-11 | 1967-03-11 | Stein-falzsaegevorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967F0031804 DE1961069U (de) | 1967-03-11 | 1967-03-11 | Stein-falzsaegevorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961069U true DE1961069U (de) | 1967-05-24 |
Family
ID=33335096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967F0031804 Expired DE1961069U (de) | 1967-03-11 | 1967-03-11 | Stein-falzsaegevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1961069U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0396143A3 (de) * | 1989-05-05 | 1991-06-26 | KAMRO Maschinenbau GmbH | Querschlitten für eine Kreissäge |
| EP0820828A1 (de) * | 1996-07-23 | 1998-01-28 | Johann Rath | Sägevorrichtung zum Erzeugen von Teilschnitten in stabförmigen Hohlprofilen |
| WO1999010149A1 (en) * | 1997-08-25 | 1999-03-04 | Cetrangolo Dolivio L | Apparatus for automatic layout and cutting corner lines in stone |
-
1967
- 1967-03-11 DE DE1967F0031804 patent/DE1961069U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0396143A3 (de) * | 1989-05-05 | 1991-06-26 | KAMRO Maschinenbau GmbH | Querschlitten für eine Kreissäge |
| EP0820828A1 (de) * | 1996-07-23 | 1998-01-28 | Johann Rath | Sägevorrichtung zum Erzeugen von Teilschnitten in stabförmigen Hohlprofilen |
| WO1999010149A1 (en) * | 1997-08-25 | 1999-03-04 | Cetrangolo Dolivio L | Apparatus for automatic layout and cutting corner lines in stone |
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