DE807609C - Verfahren und Maschuine zum Gewinnen von Werksteinen - Google Patents

Verfahren und Maschuine zum Gewinnen von Werksteinen

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DE807609C
DE807609C DEP40473A DEP0040473A DE807609C DE 807609 C DE807609 C DE 807609C DE P40473 A DEP40473 A DE P40473A DE P0040473 A DEP0040473 A DE P0040473A DE 807609 C DE807609 C DE 807609C
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DE
Germany
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column
machine according
drilling
drum
machine
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DEP40473A
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English (en)
Inventor
Hermann Lauster
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Adolf Lauster & Co
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Adolf Lauster & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/04Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs
    • B28D1/041Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs with cylinder saws, e.g. trepanning; saw cylinders, e.g. having their cutting rim equipped with abrasive particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Gewinnen von Werksteinen Beim Gewinnen von Werksteinen atis anstehendem Gestein im Steinbruch verfährt man in der Regel so, daß man mittels Sprengung, Handschrot oder Drahtseilsäge Stücke loslöst, die der Quaderform möglichst nahekommen. Danach werden diese Quader an einer besonderen Bearbeitungsstelle weiter behauen oder durch Sägen, Fräsen o. dgl. in die jeweils erforderliche genaue Form gebracht. Der hierbei anfallende Steinabfall ist unregelmäßig, kleinstückig und nicht weiter verwendbar. Dies trifft selbst dann zu, wenn man die Quader maschinell, z. B. mit gatterartigen Sägen, aus dem anstehenden Gestein herausschneidet, weil diese Sägen usw. nie so genau geführt werden können, daß nicht ein Nachbearbeiten des Rohblocks notwendig würde. Bei der Anwendung von Maschinen für die endgültige Bearbeitung mußten diese immer wieder entsprechend den stets wechselnden Formen der Rohquader neu eingestellt werden. Zur Vermeidung dieser Mängel ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß an der Gewinnungsstelle zunächst in an sich bekannter Weise aus dem anstehenden Gestein zylindrische Stücke ausge-, schnitten, in bekannter Weise, z. B. durch Abkeilen, an der Grundfläche gelöst und daß erst aus diesen Zylinderstücken die prismatischen Steine herausgeschnitten werden. Die Zylinderstücke haben entsprechend ihrer Gewinnungsart bei Verwendung von Bohrrohren oder -trommeln auch als Rohblöcke ziemlich genaue und gleichbleibende Abmessungen. Die Maschinen, mit denen die endgültigen Quader aus dem Zylinderstück herausgeschnitten werden, brauchen deshalb nicht immer neu eingestellt zu werden. Die Tatsache, daß bei diesem Verfahren größere Stücke als bisher abfallen, ist nicht, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat, nachteilig. Im Gegenteil, ihre stets gleiche und regelmäßige Form sowie ihre Größe gestatten es, diese abfallenden Stücke z. B. zu Steinplatten .weiter zu zerlegen, so daß, insgesamt gesehen, weniger unbrauchbarer Abfall anfällt als bei den bisher bekannten Verfahren.
  • Das neue Verfahren wird vorzugsweise in der Weise ausgeübt, daß das Schneidwerkzeug, z. B. die Bohrtrommel, jeweils so angesetzt wird, daß sein Schnitt den Rand des natürlichen Gesteins bzw. den Nachbarschnitt anschneidet. Auf diese Weise läßt sich der beim Bohren entstehende Schlamm am einfachsten aus der Schnittfuge herausbefördern. Indessen wäre die Schlammaustragung auch durch Einführen von kräftigen Wasserstrahlen, durch Anordnen von Austragspiralen am Bohrzylinder u. dgl. möglich.
  • Eine Maschine, die sich zum Herausschneiden zylindrischer Stücke aus anstehendem Gestein mit Hilfe einer Bohrtrommel, also insbesondere für das Verfahren nach Anspruch i und 2 eignet, ist gemäß der Erfindung in der Weise gestaltet, daß die Bohrtrommel auf einer zentralen, auf dem Gestein abgestützten Säule drehbar und längs geführt ist. 1-fit dieser Maschine ist das Verlaufen der Bohrtrommel weitgehend verhindert, inbesondere wenn die Bohrtrommel noch zusätzlich auf ihrer Innenseite an am Säulenfuß vorgesehenen Rollen geführt ist.
  • Weitere Vorteile und neue Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels zu erkennen.
  • In der Zeichnung ist ein solches Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigen die auf zwei getrennten Blättern aufgezeichneten, jedoch zusammengehörenden Figurenteile, nämlich Fig. i a und i b, im Längsschnitt die Maschine bei ganz hochgezogener Bohrtrommel in Verbindung mit einem Säulenkran zum Versetzen der Maschine von einer Bohrstelle zur penachbarten; Fig. 2a und 2b zeigen die Maschine in gleichem Längsschnitt, die Maschine während des Bohrvorgangs und den Säulenkran mit ausgeschwenktem Ausleger; Fig.3 zeigt die Anordnung der Bohrstellen zur Erläuterung der Arbeitsfolge; Fig.4 schließlich veranschaulicht die Anwendung der Maschine bei waagerechten Bohrungen. Die zentrale Säule i der Maschine ist auf dem anstehenden Gestein 2 in der Weise aufgestellt, daß sie mit ihrem unteren Ende über eine Zentrierscheibe 3 auf einem mit dem Gestein verankerten Zentrierbolzen 4 gegen Querverschiebung gesichert ist. Außerdem steckt dies untere Ende der Säule i in einem kreuzförmigen Säulenfuß 5. An den Enden der Arme dieses Säulenfußes sind Rollen 6 mit senkrechter Achse gelagert.
  • Auf der Säule i ist ein Gleitrohr 7 durch einen nicht dargestellten Keil unverdrehbar, aber in Längsrichtung verschiebbar geführt. Dieses Rohr 7 ist der Träger der gesamten Bohrvorrichtung. Auf ihm ist ein Rohr 8 beiderends mit Lagern 9 drehbar, aber in Längsrichtung unverschiebbar gelagert. Dieses Rohr 8 trägt über ein Rahmenwerk io die eigentliche Bohrtrommel i i, die an ihrem unteren Stirnrand mit den Schneidwerkzeugen 12 besetzt ist.
  • An seinem oberen Ende trägt das Rohr .7 außerdem eine Traverse 13. An dem einen Arm dieser Traverse ist auf der Unterseite ein Motor 14 mit senkrecht stehender Achse angebracht, der mit einem auf seinem Achsstummel sitzenden Ritzel 15 in eine Innenverzahnung 16 am Rahmenwerk io der Bohrtrommel i i eingreift und auf diese Weise die Bohrtrommel in Umlauf setzt. An dem anderen Arm der Traverse ist ein kleinerer Elektromotor 17 ebenfalls auf der Unterseite angebracht, der über ein Getriebe 18 eine Seiltrommel i9 antreibt.
  • Diese Seiltrommel dient zum Aufwickeln der Seile von insgesamt zwei Seilzügen. Dabei sind diese Seile.der Trommel i9 in umgekehrter Aufwickelrichtung zugeführt, so daß beim Umlauf der Trommel jeweils das eine der Seile aufgewickelt und das andere in entsprechendem Maß abgewickelt wird.
  • Das Seil 2o bildet den Seilzug für den Vorschub, und zwar in Form eines doppelten Flaschenzugs. Das Seil 2o ist von der Trommel aus über eine Führungsrolle 22 und eine feste Umlenkrolle 23 durch das Rohrinnere zu einer am Unterende der Säule i gelagerten Rolle 24 geführt, von der es auf der Außenseite der Säule i hochgeführt ist zu einer losen Rolle 25 am unteren Ende des Gleitrohrs ; . Von hier ausgeht das Seil wieder abwärts zu einer zweiten Umlenkrolle 26 am Unterende der Säule, von wo es quer durch die Säule hindurch über eine diametral gegenüberliegende weitere Rolle 27 gehend auf der Außenseite der Säule hochsteigt zu einer zweiten losen Rolle 28 am Führungsrohr über diese endlich ist das Seilende hinabgeführt zum Säulenfuß 5, an dem es bei 29 befestigt ist. Beim Aufwickeln des Seils 2o durch die Trommel i9 wird das Rohr 7 auf der Säule i nach abwärts gezogen, und zwar zunächst in einem dem geschilderten Flaschenzug entsprechenden übersetzungsverhältnis von i :3. Da nämlich die Seiltrommel i9 mit dem Gleitrohr 7 nach abwärts wandert, entsteht zusätzlich eine negative Seilgeschwindigkeit und ein negativer Seilweg.
  • Bei der durch diesen Seilzug und zunächst auch unter dem Gewicht der Bohrvorrichtung verursachten Abwärtsbewegung der Bohrtrommel i i gelangt diese zunächst in Eingriff mit den sie an ihrer Innenfläche führenden Rollen 6 und sitzt schließlich mit ihrer Bohrkrone 12 auf dem anstehenden Gestein auf. Unter der Einwirkung des Seilzugs setzt sie alsdann ihre Vorschubbewegung fort, indem sie sich in das Gestein einschneidet (Fig. 2a).
  • In der Bohrtrommel ist noch ein Einsteigloch 30 erkennbar, durch welches der Bedienungsmann im Bedarfsfalle ins Innere der Bohrtrommel gelangen kann, um insbesondere beim Ansetzen der Bohrkrone eventuelle Schwierigkeiten zu beheben, oder auch zum Schmieren, Nachsehen der Verankerung USW.
  • Für den Rückhub der Bohrtrommel braucht die Seiltrommel i9 nur in umgekehrter Richtung angetrieben zu werden. Hierbei wickelt sie das bei der Vorschubbewegung abgehaspelte Seil 21 auf, während nunmehr das Seil 2o abgehaspelt wird. Das Seil 21 ist über die Rolle 23 und eine ihr diametral am oberen Ende der Säule gegenüberliegende Rolle 31 zu einer losen Rolle 32 an der Traverse 13 geführt und ist mit ihrem Ende schließlich an einem Ausleger 33 des Säulenoberendes befestigt. Wenn dies Seil 21 aufgewickelt wird, wird die Traverse 13 und mit ihr die ganze Bohrvorrichtung angehoben und die Bohrtrommel aus dein Bohrschlitz herausgezogen.
  • Neben der Bohrsäule ist in einem dem Bohrtrommelaußendurchmesser entsprechenden Abstand eine Kransäule 41 mit einem Kranfuß 42 aufgestellt und gegebenenfalls an einem Verlängerungsstück 49 mit Hilfe von Seilen 5o abgespannt. Um diese Säule sind zwei Ausleger 43 bzw. 44 schwenkbar, die sich über Streben 45 und Ringplatten 46 bzw. 47 gegeneinander abstützen. Der obere Ausleger 44 ist an einem Ansatzstuck 34 der Bohrsäule i z. B. durch einen Querbolzen 35 dauernd befestigt (der Ansatz 34 trägt im übrigen noch einen Aufhängehaken 36 für größere Transportwege mit Hilfe des Steinbruchkrans). Der untere Ausleger 43 ist so ausgebildet, daß er bei vollständig hochgezogener Bohrtrommel i i (Fig. i a und i b) bis an die Bohrsäule i herangeschwenkt und mit dieser z. B. durch Querbolzen 37 fest verbunden werden kann. Wenn man die Bohrmaschine nun versetzen will, so muß der Ausleger 43 mit nicht gezeichnetenAnhebemitteln gehoben und dann verschwenkt werden. Er hebt und schwenkt dabei in gleichem Ausmaß auch den Ausleger 44. Am neuen Aufstellungsort wird die Säule i auf einen neuen Zentrierbolzen 4 aufgesetzt, wonach der Arm 43 wieder aus dem Bereich der Bohrmaschine tierausgeschwenkt wird (Fig. 2b). Am Arm 43 greift außerdem ein Ballast 48 an.
  • Wenn die Säule i wieder an der neuen Arbeitsstelle abgesetzt ist, bleibt der Arm 44 auch während des Bohrens mit ihr in Verbindung und dient dann zur Sicherung ihrer senkrechten Aufstellung.
  • Bei der beschriebenen Transportart mit Hilfe des Säulenkrans 41 bis 5o können die Arbeitsstellen natürlich sich nur konzentrisch um die Mittelachse der Säule 41 herum gruppieren. Wenn aber, wie vorgesehen, der Abstand von Bohrsäule und Kransäule demAußendurchmesser derBohrtrommel entspricht, wird erreicht, daß die einander anschneidenden, nebeneinander vorgesehenen Bohrstellen sich zu sechsen so um die Kransäule gruppieren lassen, daß der Schnitt der sechsten Arbeitsstelle auch denjenigen der ersten Arbeitsstelle berührt.
  • In Fig. 3 ist dies im einzelnen dargestellt. Mit VII ist der Aufstellungsort der Kransäule bezeichnet, während die Ziffern I bis VI die sechs um die Säule herum angeordneten Arbeitsstellen bezeichnen, wobei die Pfeile die Wanderrichtung der Bohrmaschine andeuten. Nach auf einem Kreis vom doppelten Durchmesser einer Bohrung liegenden !, sechs Bohrungen bleibt ein Kern VII mit Sternquerschnitt stehen. Nachdem man dann den Kran 41 bis 5o mitsamt der Bohrmaschinensäule i versetzt hat, kann der Stern VII in gleicher Weise wie die ausgebohrten Steinzylinder I bis VI an der Grundfläche gelöst und weiterverarbeitet werden. Der Kran wird für die nächste Bohrungsserie am besten so aufgestellt, daß der um seinen neuen Rufstellplatz V111 gruppierte Ring von weiteren Arbeitsstellen I\, \ sich an den ersten anschließt und so fort.
  • Die Fig. 3 deutet an, wie man auf diese Weise fortschreitend das anstehende Gestein restlos in dicht nebeneinanderstehende Zylinder- und Kernstücke aufteilen kann, die zweckmäßig erst dann an ihrer Grundfläche durch Abkeilen o. dgl. vom anstehenden Gestein gelöst werden, wenn ein größeres Gebiet vollständig mit zylindrischen Einschnitten versehen ist.
  • In Fig.4 erkennt man in verkleinerter Darstellung die Möglichkeit einer gerade bei wertvollen Gesteinen oft wichtigen Horizontalbohrung. Hier ist der Fuß 5 der Bohreinrichtung mit der senkrechten Wand des anstehenden Gesteins fest verbunden, und das obere Ende 34 der Bohrsäule wird von einem besonderen Mast 39 und außerdem von einem oder mehreren Spannseilen 40 getragen.
  • Man kann die ÄIaschine auch auf einem in beliebiger Richtung fahrbaren Untergestell aufbauen und dann Reihenbohrungen vornehmen und zwischen diesen große, vom Massiv leicht trennbare Kerne stehenlassen.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Gewinnen von ebenflächigen prismatischen Werksteinen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gewinnungsstelle zunächst in an sich bekannter Weise aus dem anstehenden Gestein zylindrische Stücke ausgeschnitten, an der Grundfläche gelöst und aus diesen erst die prismatischen Steine herausgeschnitten werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug (i2) zum Herausschneiden des Zylinders so angesetzt wird, daß der Schnitt den Rand des natürlichen Gesteins bzw. den Nachbarschnitt anschneidet.
  3. 3. Maschine zum Herausschneiden zylindrischer Stücke aus anstehendem Gestein mit Hilfe einer Bohrtrommel, insbesondere für das Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrtrommel (ii) auf einer zentralen, auf dem Gestein abgestützten Säule (i) drehbar und längs geführt ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrtrommel zusätzlich an am Säulenfuß (5) vorgesehenen Rollen (6) geführt ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrtrommel (ii) auf einem Rohr (7) drehbar ist, das seinerseits auf der Säule (i) undrehbar gleitend längs geführt ist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das unverdrehbare Gleitrohr (7) an Querträgern (13) den Antrieb (14, 15) für die Trommeldrehung trägt.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitrohr (7) zusätzlich auch den Antrieb (17 bis 31) für den Vorschub und Rückhub der Bohrtrommel trägt. B.
  8. Maschine nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschub- und Rückhubmittel Seilzüge (20, 21) vorgesehen sind, deren Seiltrommel (i9) vom Gleitrohr (7) getragen wird.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilzüge (2o, 21) für Vorschub und Rückhub auf die gleiche Seiltrommel (i9), jedoch mit umgekehrter Wickelrichtung geführt sind. io.
  10. Maschine nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilzüge (2o, 21) als Flaschenzüge ausgebildet sind, deren lose Rollen (25, 28 bzw. 32) an mit dem Gleitrohr (7) verbundenen Teilen befestigt sind. i i.
  11. Maschine nach Anspruch 8 und io, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschubseil (20) über feste Rollen (13, 24, 26, 27) am oberen und unteren Ende der Säule (i) und eine lose Rolle (25 bzw. 28) am unteren Ende des Gleitrohrs zu seinem Befestigungspunkt (29) am Säulenfuß (5) geführt ist.
  12. 12. Maschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschubseil (2o) von der losen Rolle (25) am Gleitrohr zunächst über zwei feste Rollen (26, 27) am Säulenfuß zu einer zweiten, diametral gegenüberliegenden losen Rolle (28) am Gleitrohr und über diese erst zum Befestigungspunkt (29) am Säulenfuß (5) geführt ist.
  13. 13. Maschine nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß für ihren Transport von einer Arbeitsstelle zur benachbarten neben ihr ein Kran mit um eine Säule (4 i) schwenkenden Auslegern (43, 44) aufgestellt ist, von denen der eine zum Halten des Oberendes der Bohrsäule (i) auch während des Maschinenbetriebes bestimmt ist, während der andere Ausleger zum Erfassen des Unterendes der Bohrsäule bei hochgezogener Bohrtrommel (i i) und zum Anheben, Verschwenken und @-,"iederabsenken der Bohrsäule mitsamt dem anderen Ausleger eingerichtet ist.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kransäule von der Bohrsäule (i) einen dem Bohrtrommelaußendurchmesser entsprechenden Abstand hat.
  15. 15. Verfahren zur Anwendung der Maschine nach Anspruch 13 und 14 im Rahmen des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander anschneidenden Kreisschnitte mit ihren Mittelpunkten auf einem Kreis mit doppelt so großem Durchmesser angeordnet sind und daß der von ihnen eingeschlossene Kern seinerseits als Rohblock verwendet und wie die Zylinderblöcke an seiner Grundfläche abgetrennt und weiterverarbeitet wird.
  16. 16. Verfahren zur Anwendung der Maschine nach Anspruch 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Säulenfuß (5) in einer zur Waagerechten geneigten Felswand verankert und das Kopfende der Säule durch Abstützungen (Maste 39, Seile 40 usw.) so gehalten wird, daß die Säule im wesentlichen senkrecht zur Felswand steht.
  17. 17. Verfahren zur Anwendung der Maschine nach Aalspruch 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine auf einem fahrbaren Untergestell aufgebaut ist, von dem aus einander berührende Reihenbohrungen so ausgeführt werden, daß zwischen den Reihen ein Kern gewünschter Form stehenbleibt und als solcher gewonnen wird.
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