DE196012C - - Google Patents

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DE196012C
DE196012C DENDAT196012D DE196012DA DE196012C DE 196012 C DE196012 C DE 196012C DE NDAT196012 D DENDAT196012 D DE NDAT196012D DE 196012D A DE196012D A DE 196012DA DE 196012 C DE196012 C DE 196012C
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Germany
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blade
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clamping
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/16Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle involving blades with only one cutting edge

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Ι &1Λ 1
KAISERLICHES
PATENTAMT.
' Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
Rasierhobel, dessen Klinge mit Leichtigkeit zur Reinigung abgenommen und ebenso wieder angebracht oder durch eine andere Klinge ersetzt werden kann.
Von den bekannten Rasierhobeln dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das aus einer flachen Klinge bestehende Messer zwischen zwei Klemmbacken dadurch festgehalten wird, daß bei Einwärtsbewegung der einen beweglichen Klemmbacke gegen die andere feste Klemmbacke die Oberkante der ersteren die Klinge zunächst an einem der Schnittkante naheliegenden Punkte berührt und bei weiterer Bewegung die Klemmbacke fest gegen die Klinge gedrückt wird.
Die Herstellung des neuen Rasierhobels ist infolge der einfachen Bauart desselben sehr billig.
Auf der Zeichnung ist ein solcher Hobel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. I. eine Stirnansicht des Hobels,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Rückansicht,
Fig. 4 eine geänderte Ausführungsform, bei welcher zwecks Erzielung eines ziehenden Schnittes der Griff zu dem Kopf winklig gestellt ist,
Fig. 5 eine fernere Ausführungsform, bei welcher der Klingenhalter und damit auch die Klinge selbst gegen den Griff winklig geneigt ist, wodurch ebenfalls ein ziehender Schnitt bewirkt wird,
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6 der Fig. ΐ und 3.
Der Messergriff ist mit A bezeichnet. B ist der vorzugsweise aus einem einzigen Stück mit dem Griff bestehende Kopf. Die Kanten b, b des Kopfes schrägen sich oder breiten sich am Ende aus. Dieses Ende ist winklig abwärts gebogen, um eine Klemmbacke bl zu bilden, gegen welche die Klinge C anliegt und durch die Klemmbacke der Schutzplatte festgehalten wird. Diese Schutzplatte D ist bei E mit dem Griff gelenkig verbunden und ihre Kanten d sind ebenfalls geschrägt oder ausgebreitet in einer größeren Ausdehnung als die verbreiterten Kanten b, b des Kopfes, so daß -sie also über diese Kanten b, b hervorragen. Das Ende dieser Schutzplatte ist ebenfalls winklig nach unten abgebogen, so daß es eine bewegliche Klemmbacke d1 bildet, welche die Klinge gegen die vorerwähnte Klemmbacke des Kopfes drückt. Die Kante der am Kopf vorgesehenen Klemmbacke ist mit den üblichen Zähnen d'2 versehen. Die Klemmplatte ist exzentrisch an den Kopf angelenkt und die Klemmbacke ist so gestaltet, daß, wenn sie in die die Klinge festklemmende Stellung bewegt wird, der Teil der Klemmbacke, welcher mit da bezeichnet ist (Fig. 2), die Klinge ungefähr im Punkte c berührt, und daß, wenn die Schutzplatte in ihre Haltestellung bewegt wird, wie in Fig. 2 veranschaulicht, sie mit einer Art Keilwirkung herunterschnappt und die Klinge an ihrem Platze festhält. .F bezeichnet eine Feder, deren eines Ende an dem Griff befestigt ist und deren anderes Ende auf dem rechtwinklig abgeschnittenen Ende di der Schutzplatte ruht, so daß diese Platte gegen den Kopf gedrückt
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wird und die Platten in Arbeitsstellung zusammengeklemmt werden. Diese Feder ist nicht unbedingt nötig, aber sie kann verwendet werden als ein geeignetes Mittel, um die Schutzplatte in der geschlossenen Lage zu sichern. Um eine Klinge einzusetzen, ist es nur nötig, sie gegen die innere Fläche der Klemmbacke b1 zu legen und die Klemmbacke d1 dagegen zu drücken, wodurch die
ίο Klinge sicher festgehalten wird.
Um die Klinge herauszunehmen, muß man die Kanten d, d der Klemmbacke, welche über die Kanten b, b des Kopfes herausragen, zurückdrücken. Hierauf muß man die bewegliehe Klemmbacke dl von der festen Klemmbacke b1 entfernen, um die Klinge frei zu bekommen, die nunmehr leicht herausnehmbar ist.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform des .20 neuen Hobels veranschaulicht, wobei der Griff gegen den Kopf und die Klemmbacke in bekannter Weise winklig abgebogen ist. Hierdurch wird die Klinge in einem solchen Winkel gezogen, daß beim Gebrauch des Rasiermessers die eingangs erwähnte ziehende Schnittwirkung erzielt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bildet der Griff mit dem Kopf und der Sicherheitsplatte eine Linie, und die Klemmbacken, welche zum Festhalten der Klinge dienen, sind gegen den Griff gedreht.
Bei der in Fig. 6 punktiert eingezeichneten Stellung ist die Klemmplatte vollständig ausgeschwenkt, wobei sich die Feder F auf die rückwärtige Stirnkante derselben legt und dadurch die Klemmplatte in ausgerückter Stellung festhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rasierhobel mit im Winkel abgebogenem Schutzkamm, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkamm (D) gelenkig an dem Halter (A) angebracht ist und die Klinge (c) zwischen diesem und einer dem Kamm entsprechend winklig gebogenen· Preßplatte (B, bl), die fest mit dem Halter (A) verbunden ist, angedrückt und festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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