DE1958905U - Winde. - Google Patents
Winde.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/60—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans adapted for special purposes
- B66D1/74—Capstans
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
- Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
Description
RA. Oil 654*-7.1.67
Erwin Baas 3 0. Dezember 1966
2 Hamburg-Nienstedten Meine Akte: B 73/1261I
Up de Schanz 66
WINDE
Die Neuerung betrifft eine Winde mit einer auf der frei aus dem Triebwerksgehäuse herausragenden Triebwelle gelagerten
Trommel.
Das Ziel der vorliegenden Neuerung ist es, Winden der vorgenannten
Art zu verbessern und betriebssicherer zu machen, indem anstelle der üblichen von außen zu bedienenden Kupplungen
eine gekapselte hydraulisch bedienbare Kupplungsanordnung vorgesehen wird.
Die neuerungsgemäße Winde ist dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelkörper zwischen zwei drehfest auf der Triebwelle angebrachten
in axialer Richtung relativ zueinander beweglichen Kupplungsbacken frei drehbar gelagert ist und daß mindestens
eine der Kupplungsbacken mit einem hydraulischen Antrieb axial verschiebbar ist. Vorzugsweise ist der hydraulische Antrieb
ein innerhalb des Trommelkörpers gelagerter Ringkolben, dessen auf der Triebwelle gelagerter Ringzylinder über radiale Abzweige
eine Axialbohrung der Triebwelle gespeist wird.
Durch die vorstehende Ausführung ist der äußere Aufbau der Winde ganz wesentlich vereinfacht, da alle äußeren Bedienungsmittel zum Fortfall kommen und die Winde im Hinblick auf die
Unfallverhütung erwünschte geschlossenere Form erhält.
_ 2 — '4^
Ein weiteres Merkmal der Neuerung ist darauf gerichtet, daß die Kupplungsbacken kurze Nabenstücke aufweisen, deren
radial nach außen gerichtete Flanschen über Reibbelege radial nach innen gerichtete Flanschen des Trommelkörpers
beaufschlagen, wobei zwischen den Nabenstücken der Kupplungsbacken und nach innen gerichtete Zylinderflächen des Trommelkörpers
Nadellager angeordnet sein können.
Der hydraulische Antrieb ist vorzugsweise in Auskuppelrichtung wirksam und arbeitet entgegen einer in Einkuppelrichtung wirkenden
Federanordnung, die von Tellerfedern gebildet werden kann, die auf die Triebwelle aufgesetzt und zwischen einem
Bund der Triebwelle und der inneren Kupplungsbacke verspannt sind.
Für die einfache Montage und auch zur Ermöglichung einer einfachen Demontage bei Wartungsarbeiten und dergl. ist es
gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung von Vorteil, daß der Trommelkörper mit seinen Lagern und die innere Kupplungsbacke,
der Ringkolben, der Ringzylinder und die äußere Kupplungsbacke auf die mit abgestuftem Durchmesser ausgebildete
Triebwelle aufgeschoben und mit einer auf das Triebwellenende aufgeschraubten Mutter in axialer Richtung zusammengehalten
werden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Neuerung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung, in der als bevorzugte Ausführungsform der Neuerung eine Seilwinde,
teils in Ansicht und teils im Schnitt, dargestellt ist.
Das als Windenbock dienende Getriebegehäuse 1 enthält einen nicht näher dargestellten und in üblicher Weise ausgebildeten
Antriebsmotor, der über eine ebenfalls nicht gezeigte Schnecke auf einem Schneckenrad 2 arbeitet, welches drehfest auf die
Triebwelle 3 aufgesetzt ist. Die Triebwelle 3 ist axial verschiebbar mit den beiden Kugellagern M- und 5 im Gehäuse 1
gelagert.
Auf dem frei aus dem Gehäuse 1 herausragenden Ende der Trie'bwelle
3 ist die Seiltrommel 6 angeordnet. Die Seiltrommel 6 ist in axialer Richtung geteilt, um die nachfolgend noch zu
erwähnenden hydraulisch betätigten Kupplungsteile einbauen zu können. Zum Zusammenhalten der beiden Teile des Trommelkörpers
dienen achsparallel eingesetzte Innen-Sechskant-Schrauben.
Am äußeren Ende der Triebwelle 3 ist mit einem Wellenkeil 7 eine Kupplungsbacke 8 befestigt, deren radial nach außen
gerichteter Flansch bündig mit der Stirnfläche des Trommelkörpers abschließt und an seiner Innenseite einen Reibbelag 9
trägt, der an einem benachbarten nach innen gerichteten Ringflansch 10 des Trommelkörpers 6 zur Anlage kommt. Zwischen dem
Nabenteil der Kupplungsbacke 8 und dem radial nach innen gerichteten
Flansch 10 des Trommelkörpers 6 befindet sich ein Nadellager 11.
Die zweite Kupplungsbacke 12 ist ebenfalls mit einem Wellenkeil
drehfest, jedoch axial verschieblich, auf der Triebwelle 3 gelagert. Der Nabenteil dieser Kupplungsbacke 12 stützt über ein
Nadellager 14 den Trommelkörper 6 an einem weiteren nach
innen gerichteten Flansch 15. Zwischen dem radial nach außen gerichteten Flansch der Kupplungsbacke 12 und dem inneren
Flansch 15 des Trommelkörpers 6 ist ein Reibbeleg 16 angeordnet.
Das Einkuppeln, d.h. die drehfeste Verbindung zwischen dem Trommelkörper 6 und der Triebwelle 3 bewirken Tellerfedern 17,
die koaxial auf die Triebwelle 3 aufgesetzt sind und sich einerseits an einem Ringbund der Triebwelle 3 und andererseits
an dem Flansch der Kupplungsbacke 12 abstützen. Hierdurch wird der Trommelkörper 6 zwischen den Kupplungsbacken 8 und 12 fest
angespannt.
Zum Lösen der Kupplung dient eine hydraulische Betätigungsvorrichtung
mit dem Ringzylinder 18 und dem Ringkolben 19. . Zylinder und Kolben sind auf die Triebwelle 3 aufgeschoben.
Der Zylinder 18 stützt sich an einem Ringbund 20 der Triebwelle
3 und über eine Dichtungspackung 21 an der stationären Kupplungsbacke 8 ab. Der Ringkolben 19 ist innerhalb des Ringzylinders
20 auf der Triebwelle 3 axial verschiebbar. Der Zylinderraum wird in an sich bekannter Weise zwischen Kolben und
Zylinder und zwischen Kolben und Triebachse mit Dichtringen 21 und 22 abgeschlossen. Der Zylinderraum steht über eine radiale
Bohrung 23 und eine axiale Bohrung 24 der Triebwelle 3 mit der Steuerleitung 25 in Verbindung.
-S-
Bei Zufuhr von Drucköl auf die Leitung 25 bewegt sich der
</_... Kolben 19 (in der Zeichnung) nach rechts und verschiebt dadurch
entgegen der Kraft der Tellerfedern 17 die Kupplungsbacke 12, so daß die Windentrommel 6 ausgekuppelt wird. Das
Nadellager 14 erlaubt die axiale Verschiebung der Kupplungsbacke 12. Zum Entlüften der ölkanäle dient die vom festen
Ende aus in die Triebachse 3 eingeschraubte Verschlußschraube 2
Der Druckölanschluß von der Leitung 25 erfolgt über einen
in das gehäuseseitige Ende der Triebwelle 3 eingesetzten stationären Zapfen 27, der siph mit einem Axiallager 2 8 in
der Wellenbohrung abstützt. Zwischen Triebwellenbohrung 24 und Zapfen 28 sind übliche Dichtringe vorgesehen. Das Axiallager
stützt sich einerseits an einem Ringbund 29 des Zapfens 27 und andererseits an einem in die Bohrung der Triebwelle 3
eingeschraubten Schraubring 30 ab.
Die neuerungsgemäß ausgebildete Winde läßt sich zur Wartung
und Reparaturzwecken in besonders einfacher Weise auseinandernehmen. Nach Lösen der als Drehsicherung zu betrachtenden Madenschraube 31 kann der auf das freie Ende der Triebwelle
3 aufgeschraubte Ring 3 2 abgeschraubt werden. Bank der Abstufungen
der Triebwelle 3 lassen sich jetzt nacheinander in axialer Richtung die Kupplungsbacke"8 und die gesamte
Trommel 6 einschließlich ihrer Lager, sowie die Kupplungsbacke
12 und die Federn 17 entfernen. Ringzylinder 18 und Ringkolben 20 lassen sich ebenfalls leicht ausbauen, indem man
den Trommelkörper 6 in seine zwei Hälften zerlegt.
Claims (9)
1) Winde mit einer auf der frei aus dem Triebwerksgehäuse
herausragenden Triebwelle gelagerten Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelkörper (6) zwischen zwei drehfest
auf der Triebwelle (3) angebrachten in axialer Richtung relativ zueinander beweglichen Kupplungsbacken (8,12) frei
drehbar gelagert ist und daß mindestens eine der Kupplungsbacken
(12) mit einem hydraulischen Antrieb (18,19) axial verschiebbar ist.
2) Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Antrieb (18,19) ein innerhalb des Trommelkörpers
(6) gelagerten Ringkolben ist (19), dessen auf der Triebwelle (3) gelagerter Ringzylinder (18) über radiale Abzweige
(23) eine Axialbohrung (24·) der Triebwelle (3) gespeist wird.
3) Winde nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsbacken (8,12) kurze Nabenstücke aufweisen, deren
radial nach außen gerichtete Flanschen über Reibbelege (9,16) radial nach innen gerichtete Flanschen (10,15) des Trommelkörpers
(6) beaufschlagen.
4) Winde nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Nabenstücken der Kupplungsbacken (8,12) und nach innen gerichteten Zylinderflächen des Trommelkörpers (6)
Nadellager (11,14) angeordnet sind.
— 2 —
5) Winde nach Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß V
der hydraulische Antrieb (18,19) in Auskuppelrichtung wirksam ist und entgegen einer in Einkuppelrichtung wirkenden
Federanordnung (17) arbeitet.
6) Winde nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in Einkuppelrichtung wirksame Federanordnung von Tellerfedern
(17) gebildet wird, die auf die Triebwelle (3) aufgesetzt und zwischen einem Burpd der Triebwelle (3) und der inneren
Kupplungsbacke (12) verspannt sind.
7) Winde nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die äußere^Kupplungsbacke (8) fest mit der Triebwelle (3)
verbunden und bündig in der freien Trommelstirnfläche angeordnet ist.
8) Winde nach Anspruch 1 bis S7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Trommelkörper (6) mit seinen Lagern (11,14) und die innere Kupplungsbacke (12), der Ringkolben (19), der Ringzylinder (18)
und die ämßere Kupplungsbacke (8) auf die mit abgestuftem Durchmesser ausgebildete Triebwelle (3) aufgeschoben und mit
einer auf das Triebwellenende aufgeschraubten Mutter (32) in axialer Richtung zusammengehalten werden.
9) Winde nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckmittelzufuhr zur Triebwellenbohrung (21+) über einen
in das gehäuseseitige Ende der Triebwelle (3) eingesetzten stationären Zapfen (27) erfolgt, der sich mit einem Axiallager
(28) in der Wellenbohrung (24) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB58970U DE1958905U (de) | 1964-09-09 | 1964-09-09 | Winde. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB58970U DE1958905U (de) | 1964-09-09 | 1964-09-09 | Winde. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1958905U true DE1958905U (de) | 1967-04-20 |
Family
ID=33320493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB58970U Expired DE1958905U (de) | 1964-09-09 | 1964-09-09 | Winde. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1958905U (de) |
-
1964
- 1964-09-09 DE DEB58970U patent/DE1958905U/de not_active Expired
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