DE1958309C3 - Digitalspeicher mit kapazitiver Speicherung der Informationsbits - Google Patents
Digitalspeicher mit kapazitiver Speicherung der InformationsbitsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Digitalspeicher mit kapazitiver Speicherung der Informationsbits nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist allgemein bekannt, Informationen in digitaler Weise in nach Matrixart aufgebaute Speicher dadurch
zu speichern, daß die einzelnen Informationsbits in zwei diskreten Pegeln gespeichert werden, die einer logischen »0« oder »1« entsprechen, wobei die beiden
logischen Bedingungen bei der Digitalinformationsverarbeitung festgelegt werden.
Im besonderen ist es bekannt zur Speicherung der einzelnen Informationsbits Kondensatoren vorzusehen,
die entsprechend der Organisation anderer digitaler Speicher, z. B. unter Verwendung von Magnetkernen,
ebenfalls in Reihen und Spalten angeordnet sind, wobei zur Erhöhung der Speicherkapazitäten gegebenenfalls
auch mehrere Ebenen von Reihen und Spalten vorgesehen werden können. Die Besonderheit bei der
Verwendung von Kondensatoren zur Speicherung von Informationsbits besteht darin, daß die einem Informationsbits entsprechende Ladung im Laufe der Zeit
verlorengeht, so daß für eine ausreichende Speicherzeit die Ladung der einzelnen Kondensatoren regelmäßig
regeneriert und auf einen vorgegebenen Spannungspegel gebracht werden muß.
Im besonderen bezieht sich die Erfindung deshalb auf
einen Digitalspeicher mit kapazitiver Speicherung der Informationsbits und Regeneration der Ladung der
einzelnen Speicherkondensatoren über einen Regenerationsverstärker. In jüngster Zeit ist eine neue
Technologie entwickelt worden, bei der mehrere Schalteinrichtungen in Form einer integrierten Schaltung auf einem sehr kleinen Halbleiterkörper (Halbleiterchip) vollständig hergestellt werden können. Bei der
Herstellung dieser integrierten Schaltungen ist es
besonders vorteilhaft, Feldeffekttransistoren (FET) zu
verwenden, die mit sehr hoher Geschwindigkeit schalten. Derartige Feldeffekttransistoren besitzen eine
Steuerelektrode, über die die Ausgangselektroden, die im allgemeinen als Quelle (Source) bzw. Senkel (Drain)
bezeichnet werden. Bei Ansteuerung der Steuerelektrode durch ein geeignetes negative; Signal, wird die
Verbindung zwischen den Ausgangsanschlüssen durchgeschaltet. Wird hingegen an die Steuerelektrode ein
Signal mit Massepotential oder gar mit einem positiven Potential ingelegt, so ist die Verbindung der Ausgangsanschlüsse offen. Bei dem Aufbau mehrerer derartiger
Feldeffekttransistoren auf ein einziges Halbleiterchip kann das Chipsubstrat auf ein zweckmäßiges Bezugspotential vorgespannt werden.
Es ist bekannt digitale Datenspeicher unter Verwendung von Feldeffekttransistoren in integrierter Schaltkreistechnik derart aufzubauen, daß neben dem
Speicherkondensator alle zur Ansteuerung des Speicherkondensators notwendigen Schalter in Form
von Feldeffekttransistoren auf einem Halbleiterchip untergebracht werden. In dieser Bauweise können,
obwohl sowohl für die Ansteuerung als auch für die Adressenlogik eine Mehrzahl von Feldeffekttransistoren benötigt wird, eine Vielzahl von Speicherzellen auf
einem einzigen relativ kleinen Chip untergebracht werden. Außerdem ist mit Rücksicht auf das schnelle
Schaltvermögen der Feldeffekttransistoren ein äußerst
schneller Zugriff zu jedem einzelnen Speicherplatz gegeben. Damit eignet sich dieser Speicher besonders
für einen Arbeitsspeicher in der modernen Datenvararbeitungstechnik.
Die Besonderheit derartiger Speicher besteht, wie schon oben dargelegt, darin, daß der Speicherinhalt aller
Speicherzellen regelmäßig regeneriert werden muß. Bei den bekannten Speichern wird die Datenregeneration
durch eine eigene Regenerationslogikschaltung mit einem eigenen Regenerationsverstärker durchgeführt.
Hierdurch werden zusätzliche Schaltelemente benötigt, die in gewissem Umfang die obengenannten Vorteile
eines in integrierter Schaltkreistechnik aufgebauten Digitalen kapazitiven Digitalspeichers wieder aufheben.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Digitalspeicher mit Regeneration der gespeicherten
Daten anzugeben, bei weichem der Aufwand an einzelnen Schaltelementen so klein wie möglich
gehalten ist.
Eine weitere Besonderheit der integrierten Schaltkreistechnik liegt darin, daß die Größe der Halbleiterchips weniger von der Zahl der auf ihm untergebrachten
Schaltelemente selbst bestimmt ist als durch die Zahl der notwendigen Anschlüsse nach außen, d. h. der
Anschlüsse, die das Halbleiterchip zur Verbindung mit externen Schaltgliedern, wie Stromversorgung, Ansteuerbefehle uswn benötigt Dies liegt daran, daß die
Verbindungen nach außen eine bestimmte Mindestgröße nicht unterschreiten dürfen, während die Schaltelemente auf dem Halbleiterchip selbst beliebig miniaturisiert werden können.
Es ist deshalb eine weitere Aufgabe nach der Erfindung, einen Digitalspeicher mit kapazitiver Speicherung in integrierter Schaltkreistechnik anzugeben,
bei welchem die Zahl der für den Betrieb des auf einem Chip oder auf mehreren parallelen Chips untergebrachten Speicher notwendigen Anschlüsse so gering wie
möglich zu halten. Hierbei ist im besonderen darauf zu
achten, daß für die Regenerationsoperationen auf den einzelnen Speicherplätzen möglichst wenig zusätzliche
Diese zwei Voraussetzungen für einen Digitalspeicher werden erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen
erreicht
Es ist dabei die auf dem Halbleiterchip vorgesehene Schreibtreiberstufe zwischen die Ausgänge der
Speichereinheiten und deren Eingänge als Regenerationsverstärker einschaltbar, so daß zur Regeneration
ίο der auf den Speicherkondensatoren gespeicherten Daten die für das Lesen und Schreiben im Speicher
vorgesehenen Adressendekodierer sowie die Taktversorgungsglieder unmittelbar verwendbar sind.
Bei dem Digitalspeicher nach der Erfindung werden ■ 5 also für die Regeneration lediglich einige zusätzliche
Schalttransistoren benötigt die den Schreibverstärker als Regenerationsverstärker umschalten, wobei anstelle
der beim Schreiben einzugebenden Daten die gleichzeitig gelesenen und zu regenerierenden Daten an die
Schreibverstärker geführt werden. Dies bedeutet wie später noch ausgeführt wird, daß nur wenige zusätzliche
Schaltglieder notwendig sind, wobei in einem Fall ein zusätzlicher Anschluß an den Halbleiterchip zur
Steuerung des Regenerationszyklus und im anderen Fall eine erweiterte Taktversorgung notwendig ist
Wenn im vorhergehenden und im folgenden von Speicherkondensatoren gesprochen wird, so ist hierbei
ein diskreter Kondensator oder aber auch eine im Halbleitermaterial realisierte Kapazität zu verstehen.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsformen wird die Erfindung im
folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. IA eine schematische Darstellung einer ersten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Speichers mit den Eingangssignalen des Systems,
F i g. 1B eine schematische Darstellung der Zeilen-
und Spaltenanordnung der Speicherzellen und den Anschluß des Regenerationsverstärkers zwischen den
verschiedenen Zellen innerhalb einer Spalte,
Fig.2A und 2B Schaltbilder der Schaltung zum Erzeugen der Taktimpulse für einen Speicher nach
Fig. IA,
F i g. 3A ein Schaltbild der Dekodier-Logikschaltung
für die Zeilenadressen des in Fig. IA gezeigten
Speichers,
F i g. 3B ein Schaltbild der Dekodierschaltung für die Spaltenadressen des in F i g. IA gezeigten Speichers,
Fig.3C eine Dekodierschaltung zur Wahl eines Chips des in Fi g. IA gezeigten Speichers,
F i g. 4 das Schaltbild eines Abschnittes des in F i g. 1A
gezeigten Speichers, das eine Speicherzelle mit drei Schalttransistoren zusammen mit den letzten Zeilen-
und Spaltendekodierschaltgliedern, dem Regenerationsverstärker und der Ausgangs-Logikschaltung zeigt
F i g. 5A ein Ablaufdiagramm, das die Zeitbeziehungen zwischen den Taktimpulsen des Systems und den
Zeilen- und Spalten-Adressensignalen darstellt
Fig.5B die verschiedenen Systemsignale für eine Schreiboperation,
do F i g. 5C die Zeitbeziehung der Signale der F i g. 5B für eine Leseoperation,
F i g. 5D die Zeitbeziehung dieser Signale für eine Regenerationsoperation,
F i g. 6 eine schematische Darstellung einer zweiten (15 Ausführungsform des erfindungsgemäßen Speichers mit
den Eingangssignalen des Systems,
F i g. 7 ein schematisches Schaltbild zur Erläuterung
der Zeilen- und Spaltenanordnung der Speicherzellen
des in F i g. 6 gezeigten Speichers und des Anschließen
des Regenerationsverstärkers an die verschiedenen Speicherzellen,
F i g. 8A das Schaltbild der Dekodierschaltung für die Zeilenadressen des in F i g. 6 gezeigten Speichers,
F i g. 8B das Schaltbild der Dekodierschaltung für die
Spalten des in F i g. 6 gezeigten Speichers,
F i g. 8C das Schaltbild der Dekodierschaltung für die
Chipauswahl des in F i g. 6 gezeigten Speichers,
F i g. 9 das Schaltbild eines Abschnittes des in F i g. 6 gezeigten Speichers, das die Speicherzelle mit den drei
Schalttransistoren zusammen mit den letzten Zeilen- und Spaltendekodierschaltgliedern der Regenerationsund der Ausgangsschaltung zeigt, und
F i g. 10 ein Ablaufdiagramm, das die Zeitbeziehungen
zwischen den im Betrieb des in Fig.6 gezeigten Speichers verwendeten verschiedenen Eingangssignalen zeigt.
Die beiden erfindungsgemäßen Ausführungsformen werden zur Vereinfachung der Beschreibung im
folgenden als Speicher I und Speicher II bezeichnet. Der Speicher I ist in den F i g. 1 bis 5 und der Speicher II in
den F i g. 6 bis 10 dargestellt.
Die den Speicher jeweils bildenden Speicherelemente und Adressen-Dekodierschaltglieder sind auf einzelnen
Halbleiterchip voll ausgebildet. Gewünschtenfalls können mehrere dieser Chips mit einer geeigneten
Chip-Auswahlschaltung verbunden werden, um die Gesamtspeicherkapazität des Speichers zu erhöhen.
Jedes einzelne Chip enthält mehrere Speicherzellen, die je einen Wortplatz bilden. Die Zellen sind in
vorherbestimmter Weise angeordnet, beispielsweise in einander schneidenden Zeilen und Spalten. Jeder
Speicherplatz oder jede Adresse eines Wortes oder Bits ist durch den Schnitt einer Zeile mit einer Spalte
eindeutig bestimmt. Zur eindeutigen Auswahl einer Zeile und einer Spalte entsprechend den von einer
externen Schaltung empfangenen Zeilen- und Spalten-Dateneingangssignalen ist eine Schaltung vorgesehen.
Besteht der Speicher aus mehreren Chips, so ist eine Dekodierschaitung zur Auswahl des einzelnen Chips
vorgesehen, auf dem die Adresse oder der Wortplatz liegt
Die Daten werden in jeder Speicherzelle in Form einer logischen »Eins« oder »Null« gespeichert, wobei
die Wörter oder Bits durch einen von zwei Spannungspegeln dargestellt werden.
Die Speicherzellen der Speicher I und II bestehen jeweils aus Zellen mit drei Feldeffekttransistoren sowie
den einem Speicherkondensator. Auch die zugehörigen Adressen-Logikschaltglieder sind aus Feldeffekttransistoren aufgebaut Auf diese Weise kann das gesamte
System leicht auf einem einzelnen Halbleiterchip untergebracht werden.
Der Speicherkondensator ist entweder ein diskreter Kondensator oder ein im Halbleitermaterial gebildeter
Kondensator. Es ist bekannt daß der in einem Kondensator gespeicherte Signalpegel verlorengeht
oder absinkt so daß es notwendig ist den Signalpegel periodisch zu regenerieren.
Der Signalpegel wird auf den einzelnen Kondensatoren periodisch regeneriert wobei die Regenerationsoperation unter Verwendung der bereits vorhandenen
Adressenschaltung und der bereits vorhandenen Taktsignale erfolgt Bei beiden Speichern (I und H) wird die
Datenregeneration sämtlicher Speicherzellen, entweder einer einzelnen Zeile oder einer einzelnen Spalte, nach
Empfang eines externen Regenerationssignals durchge
führt, das über die Zeilen- und Spaltendekodierschaltung arbeitet, so daß während jedes Regenerationszyklus sämtliche Elemente innerhalb einer einzelnen Zeile
oder Spalte in sämtlichen Chips regeneriert werden. Der Regenerationszyklus wird sequentiell in aufeinanderfolgenden Zeilen oder Spalten durchgeführt, so daß
nach Vollendung einer Regenerationsfolge jede Speicherzelle des Speichers regeneriert ist. Der Zyklus
beginnt dann nach einer zweckmäßig gewählten Zeitspanne mit der nächsten Zeile oder Spalte von
neuem.
Die Speicher I und Il zeigen verschiedene Lösungswege für die Regeneration, von denen jeder gegenüber
dem anderen bestimmte Vor- und Nachteile aufweist, die jedoch beide wesentliche Verbesserungen gegenüber dem bekannten Stand der Technik darstellen.
Beim Speicher I wird ein separater Regenerationsbefehl zur gleichzeitigen Aussterung sämtlicher Spalten an
die Dekodierschaltung zur Spaltenwahl angelegt, der in vorherbestimmten Intervallen von einem externen
Regenerationszähler erzeugt wird. Gleichzeitig wird eine Zeile eindeutig gewählt und die Datensignale auf
den Speicherelementen dieser gewählten Zeile werden an einen Regenerationsverstärker übertragen, der
zwischen dem Ausgang und Eingang der Speicherzellen jeder Spalte angeschlossen ist. Diese Datensignale
werden darauf zu dem Speicherelement zurückübertragen, so daß der auf dem Speicherelement gespeicherte
Signalpegel regeneriert wird. Die während des Regenerauonszyklus gewählte Zeile wird sequentiell variiert, so
daß schließlich jede Zeile, und damit jede Speicherzelle des Speichers regeneriert ist. Mehrere Regenerationszyklen führen zur periodischen Regeneration des
Speichers.
Beim Speicher II ist für die Datenregeneration kein eigenes Regenerationssignal erforderlich. Während des
Auslesezyklus aus einer gewählten Wortadresse werden die Datensignale aus sämtlichen Speicherzellen innerhalb der gewählten Zeile dieser Adresse gleichzeitig und
automatisch regeneriert Bei einem Schreibzyklus wird die auf der Datenbit-Eingangslcitung vorhandene
Information speziell zu dem gewählten Zeilen-Spalten-Platz geführt und darin eingeschrieben, während die
restlichen Speicherzellen in der gewählten Zeile automatisch und gleichzeitig regeneriert werden. Wird,
wie beim Speicher I, ein separates Regenerationssignal zugeführt, um dadurch einen in vorherbestimmten
Intervallen durchgeführten Regenerationszyklus zusätzlich zu der während jeder normalen Aus- oder
Einleseoperation durchgeführten Regeneration zu erzeugen, so wird in diesem Regenerationszyklus eine
Zeile gewählt und sämtliche Elemente innerhalb dieser Zeile werden, wie bei einer normalen Ausleseoperation,
automatisch regeneriert Während jedes derart extern gesteuerten Regenerationszyklus wird eine unterschiedliche Zeile gewählt und regeneriert bis jede Speicherzelle in jeder Zeile regeneriert ist
Die Erfindung wird im folgenden detaillierter anhand
des Aufbaues des Speichers 1 (F i g. 1 bis 5) beschrieben.
Bei dem hier speziell beschriebenen Speicher sind auf
einem Speicherchip 10256 Wort- oder Bitplätze bzw. Adressen in einer quadratischen Matrix angeordnet die
durch die Schnittstellen von 16 Zeilen und 16 Spalten bestimmt wird. Jeder Wortplatz ist durch einen Schnitt
einer Zeile mit einer Spalte bestimmt Wie in Fig. IA dargestellt empfängt das Chips 10 Zeilen- und
Spaltenadressen-Eingangssignale Ao bis A* und fib bis S4,
die jeweils an die auf dem Chip 10 enthaltene Zeilen-
bzw. Spalten-Dekodierschaltung angelegt werden, die wiederum entsprechend der Eingangsadresse ein
eindeutiges Zeilen- und Spaltenwählsigna! erzeugt, wodurch die eindeutige Adresse gewählt wird. Um die
Speicherkapazität des Speichers zu erhöhen, können mehrere Chips 10 mit einer entsprechenden Chip-Auswahlschaltung
verbunden werden, die ebenfalls auf einem Chip aufgebaut ist. Diese Schaltung empfängt
Auswahl-Eingangssignale, um ein bestimmtes Chip auszuwählen. In der hier speziell beschriebenen
Ausführungsform sind auf diese Weise zweiunddreißig derartiger Chips 10 verbunden. An jedes Chip 10
werden Chipauswahlsignale Co bis Ca und ihre jeweiligen
Komplemente angelegt und durch eine auf dem Chip ausgebildete Dekodierschaltung verarbeitet, um so
für jede Adressieroperation ein einziges Chip auszuwählen.
F i g. 1B zeigt schematisch die Anordnung mehrerer
auf dem Chip 10 ausgebildeter Speicherzellen 12, die das Grundbauteil jedes der 256 Wortplätze auf jedem
Plättchen 10 bilden. Die Zellen 12 sind, wie oben beschrieben, zeilen- und spaltenweise angeordnet. Je ein
Regenerationsverstärker 14 ist mit allen Speicherzellen 12 innerhalb jeder Spalte rückgekoppelt und zwischen
den Ausgängen 12a der Speicherzellen 12 einer gegebenen Spalte und den Eingängen 126 dieser Zellen
angeschlossen.
Dem Chip 10 werden ferner ein Paar in eindeutiger Phasenlage zueinanderstehende Taktsignale Φ\ und Φ2,
eine positive und eine negative Spannung von +12 V bzw. —12 V und eine Anzahl von externen Befehlen wie
»Schreiben (SJa, »Regeneration (REG)«., »Dateneingabe
(DE)«- und »Abfragen (AF)k zugeführt. Die Zeit- und
Amplitudenbeziehungen für diese während verschiedener Speicheroperationen empfangenen Eingangssignale,
d. h. Lesen, Schreiben und Regenerieren, sind in den F i g. 5A bis 5D dargestellt.
Die verschiedenen auf dem Chip 10 durchgeführten Speicher- und Logikoperationen werden durch vierphasige,
einander überlappende Taktsignale gesteuert, die bis zu 5 MHz arbeiten. Aus den externen Taktphasen Φ,
und Φ2 werden zwei zusätzliche Taktphasen Φ\ und Φ{
abgeleitet. Diese vier Taktphasensignale ergeben sämtliche für die Operation des Speichers I notwendigen
Taktsignale.
Die Zeitbeziehungen zwischen den externen Taktphasen Φ\ und Φ2 und den intern erzeugten überlappenden
Taktphasen Φ/ und Φ2 sind in F i g. 5A dargestellt,
wobei die Zeit auf der horizontalen Achse und die Signalamplitude auf der vertikalen Achse dargestellt ist.
Die Taktphasen Φι und Φ7 werden durch Umschalten
zwischen +12 V und — 12 V gebildet. Der negative
Zustand der Taktphase wird im folgenden als »Zeit« dieser Phase bezeichnet
Die überlappenden Taktphasen Φ\ und Φ2' werden
durch die in den Fig.2A und 2B dargestellten Schaltungen aus den externen Taktphasen Φ\ und Φ2
erzeugt Die Schaltungen umfassen mehrere, auf dem Chip 10 ausgebildete Schalter in Form von Feldeffekttransistoren.
Die externen Taktphasen Φι und Φ2
werden jeweils an die Steuerelektroden der Feldeffekttransistoren (FET) Q i bzw. Q 4 geführt
Zur Φι-Zeit werden die FET Q1, <?2 und
<?3 leitend, und ihre Ausgangsanschlüsse nehmen ein Potential von
-12 V an. Zu dieser Zeit sind die FET Q 4 und QS
gesperrt, an deren Steuerelektroden die Taktphase Φ2
geführt ist Während und am Ende der Φι-Zeit hat die Steuerelektrode des FET Q 2 und die Φ\-Ausgangsklemme
16 ein negatives Potential an, das innerhalb einer Schwellenspannung von 12 V, d. h. bei etwa — 8 V,
liegt. Wie bekannt, ergibt sich zwischen dem Emitter (Quelle) und dem Kollektor (Senke) eines FET ein
Schwellenspannungs-Abfall. Ist beispielsweise der FET Q2 leitend, und der Emitter liegt an -12 V, so ergibt
sich am FET ein Spannungsabfall von etwa 4 V, so daß der Kollektor eine Spannung von lediglich etwa —8 V
annimmt. Die Steuerelektrode des FET Q2 bleibt negativ, auch wenn die Taktphase Φ\ auf ihr positives
Potential zurückkehrt, da er an einen Knotenpunkt 17 zwischen den Ausgängen der FET Q\ und <?4
angeschlossen ist, der während der Φι-Zeit negativ ist und so lange auf diesem Potential bleibt, wie die
Taktphase Φ2 positiv ist, so daß der FET Q 4
ausgeschaltet bleibt.
Zur #2-Zeit öffnet der FET <?4 und der Knotenpunkt
17 wird auf eine Spannung von +12V gebracht, wodurch die negative Spannung an der Steuerelektrode
des FET Q 2 beseitigt wird, wodurch dieser sperrt. Auf diese Weise wird die Verbindung der Klemme 16 mit
der -12-V-Spannungsquelle über den FET ζ) 2 in der
Zeitspanne gehalten, nachdem die Taktphase Φ\ auf positives Potential zurückkehrt, bis die Taktphase Φ2
negativ wird. Dadurch ergibt sich für diese Zeit an der Klemme 16 die überlappende Taktphase Φ/ mit einer
Spannung von —8 V. Die negative Vorderflanke der Taktphase Φ2 schaltet auch den FET Q 5 auf, so daß über
die nun leitende Ausgangsschaltung des FET QS ein +12-V-Signalandie Klemme 16 gelegt wird.
Eine ähnliche Schaltung ist in F i g. 2B gezeigt, mit der die zweite überlappende Taktphase Φ2' an einer
Ausgangsklemme 18 erzeugt wird. Die Arbeitsweise dieser Schaltung ist im wesentlichen die gleiche wie die
der in Fig.2A gezeigten, außer daß die externen
Taktphaseneingänge umgekehrt sind, wobei die Taktphase Φ2 an die Steuerelektrode des FET Q% und die
Taktphase Φι an die Steuerelektrode des FET Q9
gelegt ist. Während der Φ2-Ζάί sind die FET Q6, Q7
und QS negativ, so daß an die Ausgangsklemme 18 ein negatives Potential angelegt wird. Die an der Ausgangsklemme
18 erzeugte Taktphase Φ2' bleibt negativ, bis die negative Vorderflanke der Taktphase Φι an den
Steuerelektroden der FET Q 9 und Q10 angelegt wird.
Zu dieser Zeit wird über die Ausgangsschaltung des FET
Q10 an den Steueranschluß des FET Q 7 ein
+ 12-V-Signal angelegt, so daß der letztere ausgeschaltet
bleibt und die Ausgangsklemme 18 über den leitenden FET Q10 positiv wird.
Für eine asynchrone Betriebsweise ist es wesentlich, daß die Taktphase Φ2' nicht auf das positive
Trägerpotential zurückgeht und so bis zur nachfolgenden Taktphase Φι' negativ bleibt die beim Betrieb eines
asynchronen Systems einige Mikrosekunden danach auftreten kann. Aus diesem Grunde ist die Ausgangsklemme
18 für die Taktphase Φ2' ebenfalls über einen Widerstand Rl mit hoher Impedanz, dessen Widerstandswert
über 100 kß beträgt, an — 12 V gelegt, um zu
verhindern, daß die Taktphase Φ2' während dieses
Intervalls zum Trägerpotential hin positiv wird. Der Widerstand Rl kann durch einen FET gebildet werden,
dessen Steuerelektrode mit seinem Emitter an —12 V gelegt ist und der so mit der genannten Impedanz
dauernd leitend ist Während der Φι'-Zeit ist die
Ausgangsklemme 18 für die Taktphase Φ2' über den
leitenden FET ζ>11 mit +12V verbunden, an dessen
Steuerelektrode die Taktphase Φι' geführt ist Diese FET QIl bringt die Klemme 18 auf +12 V, wodurch
wegen des Vorhandenseins des Widerstandes Ri.
verhindert wird, daß die an der Klemme 18 erzeugte Φ2'-Τ8ΐαρ1ΐ35ε eine negative Spannung annehmen kann.
Zur Dekodierung dienen die Zeilen- und Spaltendekodierschaltungen 20 und 30 gemäß den F i g. 3A und
3B. Ihre Grundfunktion besteht in der Auswahl der
eindeutigen Zeilen- und Spaltensignale, die aus den externen, am Chip 10 empfangenen Zeilen- und
Spalteneingangsdaten abgeleitet werden. Die Ablaufdiagramme der externen Ze'iien-(A)- und Spalten-fß/
Eingangssignale und die aus diesen intern abgeleiteten Zeilen-(a>
und Spalten-(fc>Auswahlsignale sind in F i g. 5A gezeigt. Die Zeilen- und Spaltendekodierschaltungen
sind im wesentlichen identisch. Sie enthalten je ein NOR-Gatter mit vier Eingängen und Einrichtungen
zur Bildung der Komplemente der Eingangs-Zeilen- oder -Spaltensignale und zum Anschluß der Komplemente
an eine der Eingänge des NOR-Gatters. Im Betrieb des Speichers muß das Zeilen- oder Spaltenadressensignal
vor der negativen Vorderflanke der Taktphase Φι stabil sein und bis zum Beginn der 02-Zeit
stabil bleiben, so daß sich die externen Zeilen- und Spaltenadressendaten lediglich zwischen dem Ende der
#2-Zeit und dem Beginn der nachfolgenden Φι-Zeit ändern können.
Die Eingangsstufen der Zeilen- und Spalten-Dekodierschaltungen 20 und 30 enthalten die FET Q12 bis
Q 18 bzw. Q 13 bis Q 19. Sie empfangen jeweils ein Bit, d. h. Ao oder Sb der Zeilen- und Spalteneingangsdaten
und bilden das Komplement derselben. Das komplementierte Eingangssignal wird dann an die Steuerelektrode
des FET (?20 bzw. Q 24 gelegt, die Teil eines NOR-Gatters 24 bzw. 34 sind. Die NOR-Gatter
enthalten FET Q 20 bis Q 23 bzw. (?24 bis Q 27, die die
restlichen Zeilen- oder Spaiten-Eingangssignale oder deren jeweilige Komplemente aufnehmen. Sind sämtliche
Eingänge der NOR-Gatter 24 bzw. 34 positiv, so ist das Ausgangssignal an den Klemmen 26 und 36 negativ,
das somit das eindeutige Zeilen- oder Spaltenauswahlsignal darstellt.
Für die hier beschriebene lözeilige und löspaltige
Speichermatrix werden 16 einzelne Zeilen- bzw. Spaltendekodierschaltungen benötigt. Lediglich jeweils
einer der Zeilendekoder und einer der Spaltendekoder erzeugt ein eindeutiges negatives Ausgangs-Auswahlsignal,
entsprechend der Zeile und Spalte der gewählten Adresse. Die Ausgänge der 15 anderen Zeilen- und
Spaltendekoder sind zu dieser Zeit positiv. Vor der Operation der Zeilen- und Spaltendekoder 20 und 30
liegen die Taktphasen Φι, Φ\ und Φ2 auf +12V, die
Taktphase Φ2' auf -8 V. Die Ausgangspunkte 22 und 32 der Schaltungen 20 bzw. 30 liegen durch die Taktphase
Φ2 auf etwa —6 V, die die — 12-V-Spannung über die
Ausgänge der FET ζ) 12 bzw. Q13 an diese Punkte
überträgt Die Punkte 22 und 32 sind ferner negativ während der Φ^-Ζειί, während der diese Punkte über
die leitenden Ausgänge der FET Q14 und Q15 negativ
aufgeladen werden, um die negative Spannung an den Punkten 22 bzw. 32 für die nachfolgende Adressieroperation
negativ zu halten. Die Zeilen- und Spalteneingangssignale A0 und Bo werden an die Steueranschlüsse
der FET Qi6 bzw. Q17 gelegt und komplementiert.
Angenommen, die Signale Ao und flb sind beide positiv (12 V), so werden die FET Q16 und Q17 gesperrt, und
die Punkte 22 und 32 bleiben während der Φι-Impulszeit
und danach negativ. Liegen die Signale Ao oder B0 auf
Massepotential und somit gegenüber dem positiven Träger auf einem negativen Potential, so schalten die
FET ζ) 16 und ζ>17 durch, und die Punkte 22 und 32 nehmen während der Φι-Zeit über die FET Q 18 und
Q19 eine Spannung von + 12 V an. In jedem Fall sind
die komplementierten und nichtkompjementierten Adressendatensignale während der ΦιΦι'-Zeit, d. h.,
während der letzten Hälfte der Φι'-Zeit stabil. Sie sind über die Leiter 28 und 38 an die Steueranschlüsse der
FET (?20 bzw. ζ) 24 gelegt, die einen Eingang der NOR-Gatter 24 bzw. 34 bilden.
Durch die Wirkung der FET Q 18' bzw. Q 19' sind
sämtliche Zeilen- und Spaltendekoder 20 und 30 an ihren Klemmen 26 bzw. 36 während der Φι-Zeit negativ
vorgespannt. Der einmalig adressierte Zeilendekoder bleibt an seiner Ausgangsklemme 26 negativ, jedoch die
,< anderen 15 Zeilendekoder gehen während der letzten
Hälfte der Φι'-Zeit auf + 12 V über und bleiben bis zur nächsten Φι-Zeil auf + 12 V (F i g. 5A). Dies liegt an der
Wirkung der NOR-Gatter 24 bzw. 34. Das NOR-Gatter 24 beispielsweise ist leitend, wenn einer seiner Eingänge
A0, Ai, A2 und A4 negativ ist. Wird die gezeigte Zeile
gewählt — wenn das Signal Ao negativ ist und die
Signale Ai, A2 und A« positiv sind —, so sind sämtliche
Eingänge des NOR-Gatters positiv, und das NOR-Gatter leitet nicht. Daher wird während der Φι'-Zeit, wenn
2j der FET Q 23' leitend ist, die Taktphase Φ\ nicht mit der
Klemme 26 verbunden. Wird andererseits eine andere Spalte gewählt, so sind ein oder mehrere der Signale Ao
und/oder Ai, A2 und A3 negativ und das NOR-Gatter ist
leitend. Der FET <?23' ist während der Φι'-Zeit leitend.
j0 Damit geht nach der Φι-Zeit der Punkt 26 auf +12 V,
den Pegel der Taktphase Φι zu dieser Zeit. Die NOR-Gatter jedes Zeilen- und Spaltendekoders 20 und
30 nehmen vier eindeutige Signale auf, die auf den vier Eingangs-Zeilen- oder Spaltenleitungen (A oder B)
auftreten, sowie ihre intern erzeugten Komplemente. So empfängt ein NOR-Gatter an seinen Eingängen
sämtliche vier richtigen Signale ^A0, Ai, A2 und A4),
während ein anderes NOR-Gatter an seinen Eingängen sämtliche vier Komplemente (Aq, + A\, +Ä2 und +A4)
empfängt. Die verbleibenden 15 NOR-Gatter empfangen andere Permutationen der richtigen und komplementierten
Zeilen- oder Spaltensignale. Die in den F i g. 3A und 3B gezeigten Dekodierschaltungen 20 und
30 stellen !ediglich einen der 16 Zeilen- und Spaltendeköder
dar, die bei der Zeilen- und Spalten-Dekodierung verwendet werden.
Die Spaltendekoder 30 arbeiten im wesentlichen in identischer Weise, jedoch mit einem bedeutenden
Unterschied. Sie enthalten ein zusätzliches Schaltglied Q28, das durch den an seinen Steueranschluß
angelegten Regenerationsbefehl gesteuert wird. Es sei erwähnt, daß während des Regenerationszyklus sämtliche Spalten aktiviert und gleichzeitig
adressiert werden müssen. Dies macht es erforderlich, daß die 16 Spalten- oder »Zx<-Dekoderausgänge
gleichzeitig aktiviert werden. Während eines Regenerationszyklus müssen sämtliche Eingangssignalleitungen B
während der Φι'-Zeit auf +12 V liegen. Dies wird durch eine externe Schaltung erreicht, die mit dem Regenerationsbefehl
verbunden ist Zusätzlich werden die komplementierten ß-Leitungen 38 mit Hilfe des FET
<? 28 auf +12 V auf den Chip gebracht Der FET <?28
wird mittels des Regenerationsbefehls (REG) durchgeschaltet Er liegt während der Φι-Zeit eines Regenerationszyklus
auf Massepotential und verbindet den Punkt 32 mit +12 V. So sind während eines Regenerationszyklus
sämtliche Eingänge der NOR-Gatter 34 jedes der 16 Spaltendekoder 30 positiv, so daß sie an den
Ausgangsklemmen 36 jedes Spaltendekoders 30 ein negatives oder Spaltenaktiviersignal erzeugen.
Während des Regenerationszyklus werden ebenfalls sämtliche Chips angewählt, sämtliche Spalten-(/?>Dekoder
werden gleichzeitig adressiert und die Zeilen-fa/
Dekoder werden sequentiell adressiert. Dabei wird während jedes Regenerationszyklus eine neue Zeile
adressiert, wobei der Regenerationsbefehl und die sequentiell adressierte Zeile durch einen externen
Regenerationszähler und ein Schieberegister (nicht gezeigt) gesteuert werden, deren Aufbau in der
Rechnertechnik bekannt ist. Eine derartige externe Steuerschaltung kann beispielsweise die Zeit messen
oder die Anzahl der ausgeführten Logikoperationen zählen und, wenn ein vorherbestimmter Punkt erreicht
ist, ein Regenerationssignal (REG) erzeugen und, beispielsweise über ein Schieberegister, sequentiell eine
nach der anderen Zeile adressieren, bis sämtliche Zeilen adressiert sind.
Somit sind 16 Zeilen- oder »a«-Dekoder 20 und 16 Spalten oder »&<-Dekoder 30 zur Adressierung der 256
Speicherzellen auf dem Chip 10 vorgesehen. Ferner ist für jedes Chip eine Chip-Auswahl oder »«-Dekoder 40
(F i g. 3C) vorgesehen. Dieser Dekoder 40 besitzt die Form eines dynamischen Dekoders, der keinen Gleichstromverbrauch
bzw. Gleichspannungsverlust aufweist. Die 5 Eingangsdatenleitungen für die Bits Cund dessen
Komplement sind hier als von außen an das Chip 10 geführt dargestellt, so daß keine Komplementierung
dieser Eingangssignale auf dem Plättchen selbst erforderlich ist. Die Bits zur Chipauswahl werden an die
Eingänge einer NOR-Schaltung 44 geführt, die zur Auswahl der Chips dient und die FET <?30 bis ζ) 34
enthält. Jeder auf einem der 32 Chip angeordnete Chipkodierer erhält über seine Eingangsleitungen eine
mögliche Permutation der Signale C und deren Komplemente. Beispielsweise ist in F i g. 3C dargestellt,
daß der Dekodierer 40 auf sämtlichen 5 Eingangsleitungen die richtigen Signale G bis Cg empfängt. Der
Knotenpunkt 42 ist über den FET ζ>35 während der
Φι-Zeit mit —12 V verbunden, d.h. negativ. Lediglich während der ΦιΦι'-Zeit (letzte Hälfte der Φι'-Zeit)
ändern sich die C-Signale auf den Eingangsleitungen nicht. Am Ende der Φι-Zeit bleibt der Knotenpunkt des
eindeutig adressierten Chipdekodierers negativ, da die Verbindung über die nun positive Φι-Taktphase zum
NOR-Gatter 44 infolge des Vorhandenseins eines positiven Signals an jedem Eingang des NOR-Gatters
44 gesperrt ist, während die Chipdekodierer, die den restlichen 31 Speicherchips zugeordnet sind, über
wenigstens einen der NOR-Gatter-FET, an den ein negatives Signal angelegt ist, infolge der mit der
Φι-Taktphase zugeführten Spannung von +12V positive Ausgangswerte abgeben. Die über die Ausgangsschaltung
des FET ζ) 36 an die Ausgangsleitung 46 des »cw-Dekodierers angelegte Φι'-Taktphase hält den
Ausgang des »c«-Dekodierers während der gesamten Φι'-Zeit auf +12 V. Ein negatives Signal am eindeutig
adressierten Chipdekodierer wird an den Steueranschluß des FET Q37 gelegt, der darauf über den
Ausgang des FET Q 37 die Φ2'-Τ3^ρ1ΐ35ε zur
Ausgangsleitung 46 überträgt Das sich ergebende Ausgangssignal eines adressierten Chipdekoders ist
somit ein Signal auf der Leitung 46, das ähnlich der Tanktphase Φ2 ist, d. h, es liegt während der Φι'-Zeit
auf +12V und ist danach bis zur nächsten Φι-Zeit negativ.
Zur Ansteuerung einer Speicherzelle 12 werden die von den a-, b- und c-Dekodern 20, 30 und 40
abgeleiteten Zeilen-, Spalten- und Chip-Auswahlsignale an die letzte Stufe, die mit der Speicherzelle 12 in der
gewählten Zeilen- und Spaltenadresse auf dem ausgewählten Chip verbunden ist (Fig.4) geführt. Die
Speicherzellen 12 werden bei zwei Pegeln verknüpft. Beim ersten Pegel sind sämtliche Elemente einer Zeile
verknüpft, die einer bestimmten Spalte zugeordnet sind. So werden mit einer Spalte 1 (b\) eine einzelne Zelle aus
jeder der Zeilen 1 (a\) bis 16 (alb) verbunden. Zusätzlich
werden die 16 Spaltenausgänge mit einem Verstärker verbunden, zur Lieferung eines einzelnen Ausgangssignals
(Lesesignal).
leder Wortplatz oder jede Wortadresse wird durch eine definierte Speicherzelle 12 gebildet, die aus drei
Feldeffekttransistoren <?40, Q4X und Q42 besteht. Jede
Speicherzelle 12 enthält weiterhin ein kapazitives Datenspeicherelement 50, das aus einem diskreten
Kondensator, einer im Halbleitermaterial des Chip 10 ausgebildeten Kapazität oder der Eigenkapazität des
ζ) 40 bestehen kann. Eine Signaleingangsleitung 52 für
die Speicherzelle 12 liegt an einem Ausganganschluß des FET Q 42, dessen anderer Ausgangsanschluß an der
Steuerelektrode des FET Q 40 und dem einen Anschluß des Datenspeicherkondensators 50 liegt. Der andere
Anschluß des Kondensators 50 ist an eine Bezugspotentialleitung, hier +12V, angeschlossen, Die Ausgänge
der FET QAO und QAX sind in Reihe miteinander verbunden, wobei ein Ausgang des FET QAX mit einer
Ausgangsklemme 54 verbunden ist, während die andere Ausgangsklemme des FET Q 40 an + 12 V angeschlossen
ist. Die Steuerelektroden der FET QAX und QA2 empfangen Taktsignale, die von den an die letzte
Dekodierschaitung angelegten Zeilen-Spalten- und Chip-Auswahlsignalen abgeleitet sind.
Für die folgende Beschreibung der Arbeitsweise der Speicherzelle 12 ist angenommen, daß die gewählte
Wortadresse die Zeile 1 und die Spalte 1 des Chip 1 bestimmt, so daß die internen Signale a\, b\, C\ negativ
und somit eindeutig sind (Fig.5A). Das eindeutige negative Spaltenwählsignal b\ liegt an den Steueranschluß
des FET <?43, der Steueranschluß des FET QAA empfängt das eindeutige negative Zeilenwählsignal a\.
Damit sind die FET QA3 und QAA leitend, so daß das Chipauswählsignal α über die in Serie geschalteten
Ausgänge der FET Q A3 und Q 44 und über die Ausgänge des FET Q 45 weitergegeben wird. Der FET
QA5 ist leitend, wenn sein Steueranschluß den ins negative gehenden Teil des Abfrage-Befehlssignals .4F
(Fig. 5B bis 5D) erhält. Dadurch wird an die Steuerelektrode der FET QAX und Q 42 ein negatives
Signal angelegt, die damit leitend werden.
Der Signalpegel am Datenspeicherkondensator 50 ist für eine logische »1« negativ und liegt für eine logische
»0« auf Massepotential. Für eine logische »!«-Operation wird der FET QAO leitend gemacht, so daß über
seine Ausgänge und die Ausgänge des FET Q 41 das + 12-V-Signal an die Ausgangsklemme 54 der Speicherzelle
12 gelangt Liegt andererseits für eine logische »0« am Kondensator 50 ein Signalpegel mit Massepotential,
so schaltet der FET Q 40 ab, und die Ausgangsklemme 54, die während der Φι'-Zeit über die Ausgänge des FET
Q 46 negativ ist, bleibt negativ, da der Weg zum positiven Potential über die Ausgänge der FET Q 40 und
(?41 dann offen ist Damit wird bei einer logischen »1«
oder einem negativen Signal am Kondensator 50 an der Ausgangsklemme 54 ein positives Signal erzeugt,
umgekehrt wird bei einer logischen »0« oder einem
Signal mit Massepotential am Kondensator SO an der Klemme 54 ein negatives Signal erzeugt Somit wirkt die
Speicherzelle 12 als Datensignalinverter und -verstärker,
da der Signalpegel an der Klemme 54 proportional der —12-V- und +12-V-Spannung und damit unabhängig
vom Datensignalpegel am Kondensator 50 ist Die Signaleingangsleitung 52 kann entweder neue Daten
oder Regenerationsdaten führen, die über die Ausgänge des FET Q 42 an den Kondensator 50 gelegt werden,
wenn der FET Q 42 an seinem Steueranschluß ein negatives Adressenwählsignal empfängt. Dies ist dann
der Fall, wenn die Signale au b\, ei und AF gleichzeitig
negativ sind.
Im folgenden wird nunmehr der Regenerationsverstärker
14 genauer beschrieben. Die Speicherelemente jeder Speicherzelle 12 werden nach. Empfang eines
externen Regenerationssignals am Chip 10 periodisch regeneriert, das in der oben beschriebenen Weise jede
Spalte auf jedem Chip ansteuert. Während eines Regenerationszyklus wird der Signalpegel an jedem
Datenspeicherkondensator 50 in einer gewählten Zeile regeneriert. Dazu werden die invertierten Daten an der
Ausgangsklemme 54 jeder Speicherzelle während der $2-Zeit über den FET
<?23 zum Eingang des Regenerationsverstärkers 14 übertragen. Der Regenerationsverstärker
14 ist zwischen dem Ausgang jeder Speicherzelle 12 und dem Eingang der Speicherzelle in
einer Rückkopplungsschaltung angeschlossen. Dabei ist die Ausgangsklemme 56 des Verstärkers 14 an die
Signaleingangsleitung 52 und damit den Eingang der Speicherzelle 12 angeschlossen. Die Ausgangsklemme
56 ist über den FET Q 48 während der <p2-Zeit negativ
und wird während der $2'-Zeit über den FET Q 49
negativ gehalten. Der Regenerationsverstärker 14 besitzt einen Eingangsschalter in Form des FET ζ) 47,
der das invertierte Datensignal über den FET ζ>53 vom
Ausgang der Zelle 12 empfängt. Der Regenerationsverstärker 14 wird mit zwei Spannungen versorgt, die
Signale mit zwei Pegeln erzeugen, die den nominellen optimalen Signalpegeln für eine logische »1« und eine
logische »03 des Signals auf dem Datenspeicherkondensator 50 entsprechen. Die beiden Spannungspegel
werden durch eine — 12-V-SpannungsquelIe und die
Φ2-Τα^ρ1ΐ35ε, die während der Arbeitszeit des Verstärkers
des Verstärkers 14 auf -I-12 V liegt, erzeugt. Der als
Eingangsschalter dienende FET Q 47 wird durch den Signalpegel an der Ausgangsklemme 57 der Speicherzelle
12 durchgeschaltet, so daß, wenn dieses Signal negativ ist, entsprechend einem Massepotential oder
einer logischen »0« am Kondensator 50, der FET Q 47 leitend wird, und die Klemme 56 auf +12 V gehen kann,
die durch die Taktphase Φ2 während des positiven Teils
derselben und während der Φι-Τζ\\ zugeführt werden.
Ist das von der Klemme 54 an den Steueranschluß des FET Q 46 angelegte Signal negativ, entsprechend einem
negativen Signal oder einer logischen »1« am Kondensator 50, so wird der FET <?47 ausgeschaltet,
und der Entladungsweg der Klemme 56 ist geschlossen, so daß dieselbe negativ bleibt.
Während einer Regenerationsoperation wird also der Signalpegel auf dem Datenspeicherkondensator 50 von
der Speicherzelle 12 auf den Eingangsschalter FET 47 des Regenerationsverstärkers 14 übertragen* Entsprechend
dem logischen Pegel dieses übertragenen Signals wird an der Ausgangsklemme 56 des Verstärkers 14 ein
zweites Signal erzeugt. Dieses besitzt die invertierte Form des Ausgangssignals der Speicherzelle. Dieses
zweite Signal, das wegen der doppelten Inversion mit dem gespeicherten Datensignal in Phase liegt, wird
darauf zum Eingang der Speicherzelle 12 und damit zum Datenspeicherkondensator 50 zurückübertragen. Das
übertragene Datensignal hat einen Pegel, der dem nominellen Datensignalpegel entspricht Somit wird
also während jeder Regenerationsoperation der Signalpegel auf dem Datenspeicherkondensator regeneriert
und damit zwischen aufeinanderfolgenden Regenerationszyklen auf einem ausreichenden Betriebsniveau
gehalten.
Im folgenden wird nunmehr der Schreibzyklus des Speichers I anhand der Ablaufdiagramme der F i g. 5A
und 5B näher erläutert Während der Φι-Zeit sind sämtliche Zeilen- und Spaltendekodiersignale negativ,
während das Chipdekodiersignal Q auf +12V liegt
Der Abfragebefehl AF liegt während der gesamten Φ1'Zeit auf -12 V. Daher ist die Spannung von +12 V
über die FET Q 43, ζ>44 und ζ>45 zur Steuerelektrode
des FET Q 42 und entsprechend zu jeder Speicherzelle der anderen 255 Wortplätze durchgeschaltet. Durch
dieses positive Signal werden die von vorhergehenden Adressieroperationen herrührenden negativen Ladungen
beseitigt. Am Ende der Φι-Zeit gehen die anfänglichen oder ersten Dekodiersignale für die
nichteindeutigen oder nichtgewählten Zeilen und Spalten vor dem Ende der Φι-Zeit schnell auf +12 V,
wobei diese Strom- oder Signalwege offen bleiben und sämtliche 256 Einleseadressen-Knotenpunkte auf
+12 V bleiben. Die Dekodiersignale für die eindeutigen oder gewählten Zeilen und Spalten bleiben negativ. Es
sei nunmehr angenommen, daß die Zeile a\ und die Spalte b\ zur Eingabe neuer Daten angewählt sind. Die
eindeutige C|-Leitung wird beim Beginn der Φ2(-Ζβύ
negativ und bleibt negativ bis zum Beginn einer neuen Operation. Das negative C\ -Signal wird über die
Ausgänge der FET (?43 und Q 44 an die Steuerelektrode des FET Q4\ gelegt. Während einer Schreiboperation
wird der Schreibbefehl an die Steuerelektroden der FET Q 50 und <?51 geführt. Der FET <?51 liegt mit dem
FET <?52 in Reihe, an dessen Steuerelektrode das Komplement des Datensignals geführt wird. Der
Schreibbefehl, der sich während der Φι-Zeit ändert,
entfernt nach der Φι-Zeit über die Ausgänge des FET Q 50 das vorherige Datensignal, das am Spalten-Ausgangsknotenpunkt
57 vorliegt. Der Schreibbefehl ermöglicht somit, daß neue Daten in die neu adressierte
Zelle eingeschrieben werden können. Die Klemme 56 ist während der Φ2-Ζεΐι über den FET Q 4% negativ
vorgespannt und empfängt während der Φ2'-ΖεΗ über
den FET Q 49 das Dateneingangssignal. Damit ist das Dateneingangssignal zum Chip 10 während der Φ2-Ζεύ
stabil. Beträgt das an die Steuerelektrode des FET <?52
angelegte negierte Datensignal +12V, so bleibt der FET Q 52 geöffnet, so daß die Spannung an der Klemme
56 negativ bleibt. Ist das negierte Datensignal negativ, so wird der FET Q 52 leitend, und die Taktphase Φ2 wird
an die Klemme 56 durchgeschaltet. Damit geht die Spannung an der Klemme 56 während der Φ2Φ2'-ΖεΗ,
d. h. während der letzten Hälfte der Φ2'-Ζεη, wenn die
Taktphase Φ2 positiv ist, auf +12 V. Die Polarität der
Ausgangsklemme 56 wird über den FET Q 42 auf die richtige Speicherzelle übertragen, wenn die Signale AF,
au b\ und C\ sämtlich negativ sind.
Im folgenden wird der Lesezyklus beschrieben, dessen Signalablaufdiagramm in Fig. 5C dargestellt ist.
Die erste und letzte Dekodierlogik sind im Lese- und Schreibzyklus identisch. Der Schreibbefehl liegt auf
+ 12 V. Es sei wiederum angenommen, daß die auf der
Speicherzelle in Zeile 1 und Spalte 1 gespeicherten Daten (au 6i) gelesen werden sollen, so daß an den
Steueranschluß des FET C?41 durch die Zeilen- und Spalte.'idekoder ein negatives Signal angelegt wird. Die
Ausgangsklemme 54 jeder Speicherzelle 12 in der Spalte 1 ist über eine gemeinsame Spaltenausgangsleitung
55 und die Ausgänge des FET Q 53 an einen Knotenpunkt 57 für die Spalte 1 angeschlossen. Ist
infolge eines am Kondensator 50 gespeicherten negativen Signals, d. h. einer logischen »1«, die to
Steuerelektrode des FET (?40 negativ, so geht der Knotenpunkt 57, der anfänglich während der Φι-Zeit
über den FET (?54, der die Φι-Taktphase an seiner
Steuerelektrode empfängt, negativ war, während der Φ2-Ζεα über den FET Q 53, der zu dieser Zeit leitend ist,
auf +12 V. Ist der auf dem Kondensator 50 gespeicherte
Wert positiv, so bJeibt der Knotenpunkt 57 negativ, da der FET Q 40 geöffnet ist und so den Weg vom
Knotenpunkt 57 zur + 12-V-Spannungsquelle sperrt
Der Knotenpunkt 57 ist über eine Leitung 60 an einen Inverter 62 angeschlossen, der mit der eindeutig
adressierten Spalte verbunden ist. Es sei erwähnt, daß die Ausgangssignale der Knotenpunkte 57, die mit den
nicht eindeutig adressierten oder nichtgewählten Spalten verbunden sind, während des gesamten
Auslesezyklus negativ sind, da sie während der Φι-Zeit vorgespannt sind und über die Schalt-FET in ihren
Speicherzellen kein Entladungsweg offen ist. Damit bleiben während des gesamten Auslesezyklus die den
nichtgewählten Spalten zugeordneten Inverterausgänge an der Ausgangs-Treiberstufe auf +12 V. Dagegen
invertiert der der eindeutig adressierten Spalte zugeordnete Inverter 62 sein am Knotenpunkt 57
liegendes Eingangssignal, das je nach dem Zustand der zugeordneten Speicherzelle negativ oder positiv ist.
Der Inverter 62 besteht aus den FET Q 55 und <?56.
Die Steuerelektroden des ersteren empfängt das Signal vom Knotenpunkt 57, einer seiner Ausgänge ist an
+12 V angeschlossen. An der Steuerelektrode des FET Q 56 ist die Taktphase Φ2 geführt, einer seiner Ausgänge
ist auf —12 V gelegt. Das Ausgangssignal des Inverters 62, das das Komplement des Signals am Knotenpunkt 57
abgibt, wird über eine Leitung 64 an den Eingang einer Ausgangstreiberstufe 66 gelegt, der eine ODER-Schaltung
mit 16 Eingängen enthält und dessen Ausgangsknotenpunkt 68 während der Φι-Zeit über den Ausgang
des FET <?56 auf +12V vorgespannt ist. Der Ausgangsknotenpunkt 68 ist über eine Leitung 70 an die
Steuerelektrode eines FET Q 57 angeschlossen, dessen Ausgänge an +12V und die Ausgangsklemme 70'
angeschlossen sind.
Bei einer eindeutig adressierten Spalte entspricht während der Φ2-Ζεΰ das Eingangssignal zum Inverter
62 dem Signal am Ausgangsknotenpunkt 57, welches den invertierten Zustand der Speicherzelle darstellt.
Befindet sich die Speicherzelle im Zustand einer logischen »1« (negativ), so ist der Eingang zum Inverter
62 positiv und sein Ausgangssignal auf der Leitung 64 negativ. Die von diesem Ausgangssignal gesteuerte
ODER-Schaltung 66 ist damit leitend und der Ausgangsknotenpunkt 68 negativ. Das Umgekehrte ist
der Fall, wenn sich die Speicherzelle im Zustand einer logischen »0« (positiv) befindet. Bei den 15 nicht
eindeutig adressierten Spalten sind die zugeordneten FET der ODER-Schaltung 66 geöffnet und der
gemeinsame Ausgangsknotenpunkt 68 ist positiv. Durch ein positives Signal am Knotenpunkt 68 wird der FET
Q57 gesperrt, während der durch ein negatives Signal
leitend gemacht wird. Demzufolge wird während eines Lesezyklus durch eine logische »1 «-Bedingung in der
zugeordneten Speicherzeile die Ausgangsklemme 70' mit 1-12 V verbunden, während bei einer logischen
»0«-Bedingung die Verbindung der Klemme 70' mit + 12V unterbrochen ist. Damit liegt während eines
Lesezyklus bei einer logischen »1« am Ausgang ein Widerstand gegenüber +12 V vor, während bei einer
logischen »0« die Schaltung offen ist Der Ausgang kann an einen nicht gezeigten Ausgangsverstärker geführt
werden. Es sei erwähnt, daß ein separater »Lese-«Befehl zur Durchführung einer Leseoperation nicht erforderlich
ist Es ist lediglich ein Zeilen-Spalten-Wählsignal unter Abwesenheit eines Schreibbefehls erforderlich.
Im folgenden wird nunmehr noch der Regenerationszyklus beschrieben. Das Ablaufdiagramm des Regenerationszyklus
ist für den Speicher I in Fig.5D dargestellt Während des Regenerationszyklus werden
sämtliche Spalten gleichzeitig adressiert wozu sämtliche Spaltendekodierer 30 durch zwangsweise Umkehr
der Spalten-Eingangsdatensignale B0, B1, B2 und B4 auf
+12 V angesteuert werden müssen. An die Steuerelektrode des FET ζ) 28 in jedem Spaltendekodierer 30 wird
ein Regenerationsbefehl angelegt, um sämtliche Komplemente der intern erzeugten Spaltensignaie auf
+12 V zurückzubringen.
Die Zeilen-Adressierleitungen werden durch einen externen Regenerationszähler gesteuert, beispielsweise
durch ein nicht gezeigtes Schieberegister, das während jedes Regenerationszyklus eine Zählang durchführt.
Während des Regenerationszyklus werden sämtliche Speicherchips 10 angewählt, indem sämtliche Eingänge
C und ihre jeweiligen Komplemente extern auf +12 V zurückgebracht werden.
Unter Bezugnahme auf F i g. 4 sei nochmals erwähnt, daß der Regenerationsverstärker 14 gemeinsam zwischen
den Aus- und Eingängen der Speicherzellen 12 in einer gegebenen Spalte angeschlossen ist Während
jedes Regenerationszyklus, bei dem eine Zeile adressiert wird, wird somit eine Speicherzelle in jeder Spalte
adressiert und regeneriert. Die an die Steuerelektrode des FET (? 51 angeschlossene Schreibleitung liegt auf
+12 V, so daß die an die Steuerelektrode des FET Q 52
angelegte externe Datenleitung gesperrt ist Sollen die Speicherzellen der Zeile 1 (a\) regeneriert werden, so
werden gleichzeitig die Adressen iu b\ bis a\ b\b
adressiert. Der besseren Übersichtlichkeit halber ist in F i g. 4 lediglich die Adresse a\ b\ speziell dargestellt.
Die Zeitsteuerung bei der Adressendekodierung ist ähnlich der oben für die Lese- und Schreiboperation
beschrieben. Das auf dem Kondensator 50 gespeicherte und damit an die Steuerelektrode des FET Q 40
angelegte Datensignal wird an der Ausgangsklemme 54 der Speicherzelle 12 komplementiert und, wie oben für
die Leseoperation beschrieben, durch den FET Q 53 während der Φζ-Zeit zum Knotenpunkt 57 übertragen.
Dieses Signal wird weiter in der oben beschriebenen Weise im Regenerationsverstärker 14 regeneriert und
komplementiert und erscheint während der ΦΐΦΐ'-ΖεΛ
auf der Leitung 52, von wo es über die Ausgänge des FET Q 42 in der richtigen Phase an den Kondensator 50
gelegt wird. Der FET <?42 ist während der I^'-Zeit
(letzte Hälfte der Φ2'-Ζεύ) geöffnet. Auf diese Weise
werden durch schrittweise Zeilenadressierung bei jedem aufeinanderfolgenden Regenerationszyklus
sämtliche Speicherzellen sequentiell adressiert und sequentiell regeneriert. Die Regenerationsoperation
wird mit der Adressendekodierschaltung und den
Taktphasensignalen durchgeführt, die bereits für die
Lese- und Schreiboperation auf dem Chip vorhanden sind.
Im folgenden wird nun Aufbau und Arbeitsweise der Speicher Il beschrieben. Der generelle Aufbau dieses
Speichers, wie er in den F i g. 6 und 7 dargestellt ist, ist in vielerlei Hinsicht gleich wie der des Speichers 1. Auf
einem einzelnen Halbleiterchip 100 sind mehrere Wortplätze oder -adressen ausgebildet Die Wortplätze
umfassen jeweils mehrere einzelne Speicherzellen, die in einer Matrix mit mehreren einander schneidenden
Zeilen und Spalten angeordnet sind, wobei jede Wortadresse durch den Schnitt einer Zeile mit einer
Spalte bestimmt ist Dem Halbleiterchip 100 werden Zeilen- und Spaltenadressensignale sowie Taktsignale,
Speisespannungen, der Schreibbefehl und Daten zugeführt Ist das Chip zur Erweiterung der Speicherkapazität
mit mehreren derartigen Chips verbunden, so werden ebenfalls Chipauswahlsignale zugeführt Zur
Auswahl der richtigen, dem Adressen- und Chipauswahlsignal entsprechenden Adresse ist das Chip 100
ferner mit einer Zeilen- und Spalten-Dekodierschaltung und einer Chipauswahlschaltung versehen. Der Speicher
11 ist mit Drei-Element-Speicherzellen und Regenerationsverstärkern versehen, die ähnlich den im
Speicher 1 verwendeten sind. Allerdings sind in diesen Schaltungen zur Anpassung an eine unterschiedliche
Taktphasenorganisation des Speichers Il Abänderungen vorgenommen.
Der wesentlichste Unterschied zwischen dem Speicher II und dem Speicher I besteht darin, daß während
des Lesens eines Wortes beim Speicher II sämtliche Speicherzellen innerhalb der gewählten Zeile gleichzeitig
und automatisch regeneriert werden und daß während des Schreibens die auf der Daten-Eingebeleitung
vorhandenen Bits zu der gewählten Adresse geführt und dort abgespeichert werden, während die
restlichen Zellen der gewählten Zeile regeneriert werden. Dabei verhindert der Schreibbefehl die
Übertragung der regenerierten Daten zu derjenigen Speicherzelle, in die die neuen Daten darauf eingeschrieben
werden sollen. Beim Speicher II ist also kein getrenntes Regenerationssignal erforderlich. Ferner
gelten nicht die beim Betrieb des Speichers I notwendigen besonderen Einschränkungen hinsichtlich
der Pegelverteilung der Spalten-Dateneingabesignale während einer Regenerationsoperation. Beim Speicher
Il kann, wie beim Speicher I, die Regenerationsoperation extern ausgelöst werden, indem in bestimmten
Zeitabständen eine Reihe von sequentiellen Leseoperationen ausgelöst werden. Die Zeitspanne zwischen
diesen gesteuerten Regenerationsoperationen ist durch die Charakteristik des Datenverlustes der Datenspeicherkondensatoren
der Speicherzellen bestimmt.
Die grundsätzliche Anordnung der dreielementigen Speicherzellen 102 im Speicher II und die zugehörige
Logikschaltung ist in F i g. 7 dargestellt. In der hier beschriebenen Ausführungsform sind wiederum auf
einem einzelnen Chip t00 256 Speicherzellen 102 ausgebildet. Diese sind wie beim Speicher 1 in sechzehn
einander schneidenden Zeilen und Spalten angeordnet. Je ein Regenerationsverstärker 104 ist die Spalte in
einer Rückführungsschaltung zwischen den Ausgängen 112a und den Eingängen 1126 der Zellen 102
angeschlossen. Zur Übertragung der Lesesignale an einen Datenausgang 108 sind Ausgangs'.reiber-Schai·
tungen 106 vorgesehen. Mit jedem Regenerationsverstärker 104 ist ferner eine Schreib-Logik 110 verbunden,
um unter Sperrung des Regenerationssignals die neuen Daten zur adressierten Zelle zu übertragen. Für die zur
gleichzeitigen Regeneration zwischen dem Lese- und Schreibzyklus notwendige Adressierlogik ist eine
Steuerschaltung vorgesehen, die aus einem Zeilen-Wähisignal
ein Paar Zeilen-Befehlssignale ableitet
Die Speicher- und Adressenwahlschaltung des Speichers II verwendet ein Vierphasen-Taktsystem, deren
Verteilung in F i g. 10 gezeigt isi. Die Taktsignale Φι, Φ2,
Φ3 und^4 haben je ein Tastverhältnis von maximal 25%,
so daß die negativen Teile der Taktsignale einander nicht überlappen. Beim Beginn eines neuen Zyklus geht
das Taktsignal Φ4 auf +12 V zurück, während das Signal
Φ\ nach —12 V schaltet. Der Speicher II benötigt zwar zwei zusätzliche externe Taktphasen, jedoch müssen
keine Regenerations- und Abfragebefehle zugeführt werden. Dadurch können auch die beiden internen
Taktgeneratoren auf dem Chip selbst eingespart werden.
Die Dekodierung des Speichers II enthält, wie beim Speicher I, sechzehn Zeilen- und sechzehn Spaltendekoder
zur Adressierung der 256 Speicherzellen sowie einen c-Dekoder für jedes Speicherchip. Die aus 5 Bits
bestehenden Eingangssignale C und ihre Komplemente können extern an das Speicherchip 100 geführt werden,
so daß eine Komplementierung der C-Signale auf dem Chip nicht erforderlich ist. Die Zeilen-, Spalten- und
Chipdekodierschaltungen sind in den Fig.8A, 8B bzw. 8C gezeigt. Die a- und b- Dekodierer bestehen aus den
Zeilen- und Spaltendekodierern 120 bzw. 130, die je ein NOR-Gatter mit vier Eingängen und eine Schaltung zur
Komplementierung der Adreßdaten aufweisen. Die Adreßdatensignale (Zeilen-, Spalten- und Chipwahl)
können sich lediglich während der $4-Zeit ändern und sie müssen vor dem Ende der «JVZeit stabil sein. Der
Schreibbefehl muß während der Φ2- und <i>3-Zeit und die
einzuschreibenden Daten während der 03-Zeit für einen Schreibzyklus stabil sein (F i g. 10).
Die Kompiementierschaltungen 122 und 132 der Zeilen- und Spaltendekodierer 120 und 130 sind in ihrer
Arbeitsweise identisch mit denen im Speicher I und sollen daher lediglich anhand der in Fig.8A gezeigten
Zeileneingings-Komplementierschaltung 122 kurz beschrieben werden.
Während der Φ^-Zeit geht der Knotenpunkt 112 über
den FET Q100 unabhängig auf + 12 V, während das an
den Steueranschluß des FET Q101 angelegte Eingangssignal
A auf eine logische »0« (+12 V) oder logische »1«
(0 V) geändert und stabilisiert werden kann. Beim Beginn der Φι-Zeit ist das Eingangssignal A stabil. Liegt
dieser Eingang auf dem Pegel für die logische »1«, so schaltet der FET Q101 durch, und der Knotenpunkt 112
bleibt über die Ausgänge des FET Q101 auf +12 V. Der
Widerstand des FET Q101 im durchgeschalteten Zustand ist so ausgelegt, daß er etwa </io des
Widerstandes des FET <?102 beträgt. Liegt das Eingangssignal A auf dem einer logischen »0«
entsprechenden Pegel, so geht der Knotenpunkt 112 während der Φι-Zeit auf eine Spannung, die bei der
Schwellenspannung von Φι liegt (etwa — 8 V). Es sei
erwähnt, daß beim Beginn der Φι-Zeit sämtliche Zeilen- und Spalten Adresseneingänge stabil sind, während
sämtliche komplementierten Ausgänge auf +12V liegen. Sie können nur negativ werden, wenn ihre
Eingänge auf dem der logischen »0« entsprechenden Potential liegen. Die komplementierten und richtigen
Zeilen- und Adressendaten werden in einem NOR-Gatter 124 mit vier Eingängen (134 im Spaltendekoder 130)
kombiniert, das während der Φ^-Zeit durch den FET
Q103 jeweils negativ vorgespannt ist Sind sämtliche
Eingänge zu den NOR-Gattern 124 und 134 auf +12 V,
so bleibt der Ausgang negativ und erzeugt so das Zeilen-(bzw. Spalten-)Wählsignal. Durch eine Eingangsspannung
von null V an einem der vier Eingänge wird der Ausgang des NOR-Gatters 124 auf +12V geschaltet
Die Ausgänge der eindeutig adressierten Zeilen- und Spaltendekoder bleiben daher negativ, während die
restlichen Zeilen- und Spaltendekoder während der Φι-Zeit, nachfolgend auf die $4-Zeit, auf +12 V gehen.
Die Ausgänge der Zeilen- und Spaltendekoder bleiben während der gesamten Φι- und Φ3-Ζεη stabil.
Das Zeilenauswahl-Ausgangssignal auf der Leitung 126 ergibt zwei Steuersignale, die zur Erzeugung zweier
zusätzlicher Zeilensignale aus den Taktsignalen des Systems abgeleitet sind. Diese steuern, wie noch zu
zeigen ist, die Operation der Speicherzellen während eircar Lese- und Schreiboperation. Das Zeilenwählsignal
wird an die Steuerelektrode des FET Q104 geführt, die
Taktphase Φ2 an einen Ausgang desselben. Bei
Koinzidenz eines negativen, d. h. eindeutigen Zeilenwählsignals und der Φ2-Ζεα wird auf der Leitung 127 ein
gesteuertes Φ2-Zeilensignal erzeugt, das während der
Φ2-Ζεϊΐ negativ und für den Rest eines Zyklus positiv ist.
Das negative Zeilenwählsignal wird über die Leitung 128 gleicherweise an einen Inverter 129 geführt, der aus
dem FET Q105 und Q106 besteht. An die Ausgänge
dieser FET ist die Taktphase Φι geführt, die am Knotenpunkt 129a und auf der Leitung 131 außerhalb
der Φι-Zeit ein positives, negiertes Zeilensignal erzeugt,
das dem Komplement des Zeilenwählsignals entspricht Dieses komplementierte Signal, das an die Steuerelektrode
des FET C? 107 einer zweiten Steuerschaltung 133 geführt ist, erzeugt ein zweites aus dem Zeilenwählsignal
abgeleitetes gesteuertes Signal, das während der Φι-Ζείΐ eindeutig negativ ist. Die anderen an die
Eingänge der Steuerschaltung 133 geführten Signale sind die an die Steuerelektrode des FET (?108
angelegte Taktpnase Φ3 und das eindeutige Chipauswahlsignal,
das in einer weiter unten zu beschreibenden Schaltung erzeugt wird und an den Steueranschluß des
FET 0109 geführt ist. Während des Betriebes der
Steuerschaltung 133 geht der Knotenpunkt 135 während der Φ4-Ζείι über die Ausgänge des FET Q110
auf +12 V und wird während der Φι-Zeit auf diesem
Pegel gehalten. Während der Φ2-Ζεύ geht das negi8rte
Zeilensignal für die richtige Zeile auf der Leitung 131 auf + 12V und die Chipauswahlleitung für είη gewähltes
Speicrmrchip Ü8gt beim Beginn der Φ3-Ζεύ auf etwa
- 10 V. Damit sind während der Φι-Ζε'η die Taktphase
Φ3 an der St8uerelektrode des FET C? 108 und die
Chipauswählleitung negativ, das gewählt8, n8gi8tt8
Zeilensignal liegt auf +12 V und der Knotenpunkt 135 wird auf negativ8S Potential gezogen, so daß bei
Koinzidenz des Signals Φ3 und des gewählten Zeilensignals
ein eindeutiges zl-Zeilensignal erzeugt wird, das
der gewählten Zeile entspricht und das während der Φ3-Ζεύ negativ und während der anderen Taktphasen
positiv ist. Sämtliche nicht gewählten d-Zeilenausgänge
bleiben wegen des negativen Eingangs von ihren negierten Zeilenleitungen während des gesamten
Zyklus auf +12V. Die nicht gewählten Λ-Zeilenschaltungen
verbrauchen !ediglich 25% der Spitzenleistung. Diese Gleichstromleistung wird jedoch nur auf dem
gewählten einen der zweiunddreißig Chip pro Bit verbraucht, da das an die Steuerschaltungen 113 der
nicht gewählten Chip angelegte Chipauswahlsignal auf + 12V liegt, so daß der Gleich&lrompfad in diesen
Steuerschaltungen 133 gesperrt ist
Der Chipauswähldekodierer 140 (Fig.8C) ist ein
Gleichstrom-NOR-Gatter 142 mit fünf Eingängen,
dessen Ausgang am Knotenpunkt 144 eindeutig negativ nur dann ist, wenn die Φ^-Zeit vorüber ist und
gleichzeitig sämtliche Chipauswahlsignale oder C-Eingänge auf + 12 V liegen. Er geht über den Ausgang des
FET (?134 zur Φ^-Zeit auf +12 V. Damit bleiben die
Ausgänge der Chipauswahldekodierer 140 der nicht gewählten Chip während des gesamten Zyklus auf
+12 V. Ein Widerstand 146 ist an -12 V angeschlossen,
so daß der Ausgang des gewählten Chips während der Φι- und Φ2-Ζεη und bis in die Φ3-Ζείΐ stark ins Negativ8
gezogen werden, um ein Chipauswahlsignal mit hoher Amplitude zu erhalten. Die Xterwendung eines 146
anstelle εϊηεβ MOS-Transistors als Vorwid8rstand
gestattet es, den Ausgang am Chipauswahl-Knotenpunkt 144 auf —12 V zu ziehen, während sonst noch ein
Schweltenspannungsverlust eintreten würde. Dies ergibt
eine zusätzliche Steuerspannung von 4 oder 5 V auf der Chipauswahlleitung, so daß das g8wählte 4-ΖεΠεη-signal,
das bei einem negativen Chipauswahlsignal erzeugt wird, vergteichsweise um 8twa 5 V höh8r liegen
kann. Dies führt zu einer zusätzlichen Steuerspannung zur Steu8rung d8S Sp8ich8rel8iri8ntes der Speicherzelle
102, so daß Speicherfähigkeit und Impedanzcharakteristik dieser Ζεϋε verbessert wird.
Im folgenden werden die letzten Dekodierstufen, die Datenspeicherung und Regeneration sowie die Ausgangsschaltung
beschrieben. Fig.9 zeigt für den Speicher II είπε typische Speicherzelle 102 mit drei
Feldeffekttransistoren zur Endauswahl der richtigen Speicherzelle, εϊηε Regenerationsschaltung 104 und
eine Ausgangs-Treiberschaltung 106. Die Speicherzelle 102, die ähnlich der Speicherzelle 12 mit drei
Feldeffekttransistoren des Speichers I ist, umfaßt drei FET Q110, Q111 und Q112. Ein Datenspeicherkondensator
150 liegt parallel zur Steuerelektrode des FET Q Hi. Et speichert bei einer logischen »1« ein negatives
Signal und ist bei einer logischen »0« entladen.
Die Ausgänge der FET Q111 und Q112 sind in Reihe
zwischen einer +12-V-Spannungsquelle und über die
Ausgänge des FET Q132 an einen Ausgangsknotenpunkt
152 angeschlossen. Die Ausgänge des FET Q110
sind einerseits an die Steuerelektrode des FET QiH und andererseits an die Dateneingabe-ZRegenerations-Leitung
154 angeschlossen. Das Φ2-Zeilensignal ist an
den Steueranschluß des FET QH2 geführt, und der
Steueranschluß des FET Q 110 empfängt das 4-Zeilensignal.
Die Speicherzellen 102 werden über zwei Pegel verknüpft. Der erste Pegel verknüpft eine einzelne Zelle
einer Zeile mit einer bestimmten Spalte. Somit ist der Spalte 1 eine einzelne Zelle jeder Zeile 1 bis 16
zugeordnet. Zusätzlich sind die sechzehn Spaltenausgänge zur Herstellung eines einzelnen Ausgangswertes
an den Ausgangstreiber 106 angeschlossen. Das Signal am Ausgangsknotenpunkt 152 ist über die Leitung 156
zum Eingang des Regenerationsverstärkers 104 geführt, dessen Ausgang über die Dateneingabe-ZRegenerations-Leitung
154 an die Speicherzelle 102 zurückgeführt ist.
Im folgenden wird anhand der Ablaufdiagramme der Fig. 10 die Arbeitsweise des Speichers beim Lesen und
Schreiben sowie bei der Regenerationsoperation beschrieben.
Zur Erläuterung des Auslesezyklus sei nochmals erwähnt, daß sämtliche nicht eindeutigen Φ2-Ζβϋεη- und
-Zeilenleitungen während des gesamten Zyklus auf +12 V liegen. Während der eindeutige <P2-Zeilenbefehl
nur während der 4VZeit, und der eindeutige 4-Zeilenbefehl
nur während der <p3-Zeii negativ ist. Das
eindeutige Spaltenwählsignal ist während sämtlicher vier Taktzeiten und das eindeutige Chipauswahlsignal
während der Φ\-, Φ2- und Φ^-Ζείΐ negativ. Der
Schreibbefehl ist während der Φι-, Φ2- und Φ}-Ζε\ι bei
+12 V stabil, so daß der Eingang der Dateneingangsleitung 154 gesperrt ist (F ig. 10).
Es sei angenommen, daß das auf der durch den Schnitt der Zeile 1 mit der Spalte 1 bestimmten Adresse
gespeicherte Datensignal ausgelesen werden soll. Die Ausleseoperation wird dadurch ausgelöst, daß die
Klemme 152 während der Φι-Ze't über den Ausgang des
FET Q133 negativ vorgespannt wird. Während der
Φ2-ΖεΚ ist das Φ2-Zeilensignal (Zeile 1) negativ, so daß
der FET Q112 leitend ist. Ist das auf dem Kondensator
150 und damit an der Steuerelektrode des FET Q Ul anliegende Signal negativ, so geht die Klemme 152
während der Φί-Ζεκ auf +12 V, da die + 12-V-Spannung
nunmehr über die FET Q Il 1, Q \ 12 und Q132 mit
der Klemme verbunden ist. Dabei wird der FET Q132
während der Φ2-Ζεα betätigt. Ist der auf dem
Kondensator 150 gespeicherte Wert positiv, so bleibt die Klemme 152 negativ, da der FET Q111 ausgeschaltet
bleibt. Das Signal an der Klemme 152 ist damit das Komplement des auf dem Kondensator 152 gespeicherten
Wertes. Da das Φ2- und 4-Zeilensignal für die Zeile 1
an die entsprechenden Schalt-FET der Zeile 1 in sämtlichen sechzehn Spalten angelegt werden, werden
sämtliche sechzehn Zellen der Zeile 1 geprüft, ihre Signale werden invertiert und gleichzeitig während der
Φ2-ΖεΚ auf ihre entsprechenden Ausgangsklemmen 152
übertragen. In jeder Spalte wird das bis zum Endε dεr
Φ2-Ζεϊΐ stabile Signal an der Klemme 152 abgetastet
und am Regenerationsverstärker 104 während der Φ3-Ζεύ invertiert. Es erzeugt ein rεgεneΓieΓtes Signal an
der Ausgangsklemme 166 des Verstärkers 104. Durch die doppelte Inversion des gespeicherten Wertes ist das
Ausgangssignal 104 wieder in richtiger Phasenlage mit dem am Kondensator 150 gespeicherten Pegel.
Da das 4-Zeilensignal auf der Leitung 1 nur während
der Φ3-Ζεΐΐ negativ ist, werden die regenerierten Daten
zu dieser Zeit, in Phase mit dem ursprünglichen Datensignal, über die Dateneingabe-ZRegenerations-Leitung
154 über den FET Q110 zur Speicherzelle 102 zurückübertragen. Dabei ist der FET Q110 durch das an
seine Steuerelektrode angelegte Λ-Zeilensignal durchgeschaltet.
Am Ende der Φ3-Ζεύ wird der FET <?110
nochmals ausgeschaltet, und der Datenspeicherkondensator 150 ist wiederum von der Leitung 154 getrennt. Da
jede Speicherzelle in der gewählten Zeile des Φ2- und
4-Zeilensignal während der Φ2- bzw. Φ3-Ζεη empfängt,
werden sämtliche Speicherzellen 102 in dieser gewählten Zeile in sämtlichen sechzehn Spalten während der
Leseoperation automatisch und gleichzeitig regeneriert Die sechzehn Spaltenausgänge von der Klemme 152 in
der gewählten Zeile werden im Ausgangstreiber 106 zusammengeführt. Um den durch die Zeile 1 und die
Spalte 1 bestimmten, eindeutigen Adressenplatz am Datenausgang 108 zu lesen, werden die sechzehn
Spaltenausgänge mit dem Spaltenwählsignal gesteuert Das Wählsignal für die Spalte 1 ist eindeutig negativ,
während die restlichen Spaltenwählsignale während der Φ-r und #3-Zeit auf +12V liegen, so daß deren
Spalteneingänge im Treiber 106 gesperrt sind. Der Ausgang der Speicherzelte 102 an der Klemme 152, der
das ΚοΓηρΙεπιεηΐ des auf dem Kondensator 15C
gespeicherten Datensignals darstellt, wird an dei Steuerelektrode des FET
<?114 an den Eingang de« Ausgangstreibers 106 geführt. Das eindeutige negative
Spaltenwählsignal für die Spalte 1 wird an die Steuerelektrode des FET Q115 gelegt, der einer
Eingang eines NOR-Gatters 157 mit sechzehn Eingängen darstellt. Dadurch wird der FET
<?I15 leitend, se daß der Ausgang des FET <?114 mit dem Ausgang de«
FET <?1I6 verbunden wird, der während der Φ3-Ζείι
leitend ist. Somit wird zu dieser Zeit der gewählte Spaltenausgang an der Klemme 152 mit der Ausgangsklemme
160 des Ausgangstreibers 106 verbunden. Die Klemme 160 ist während der Φ2-Ζεα wird das dei
gewählten Spalte 1 zugeordnete Signal an der Klemme 152 abgetastet und invertiert, wobei der Ausgang
während der Φ4- und Φι-Zeit stabil ist. Somit wird füi
das gewählte Chip das Signal an der Klemme 160 übet die Leitung 162 an die Steuerelektrode des Datenausgabe-FET
Q 118 geführt. Der FET Q 118 ist während dei
Φ4- und Φι-Zeit leitend, wenn in der gewählter Speicherzelle eine logische »1« gespeichert ist. Somil
liegt für ein Signal des Wertes »1« der Datenausgang auf der Leitung 164 auf + 12 V, während der FET Q1 It
bei einer gespeicherten logischen »0« mit hohei Impedanz offen ist. Bei sämtlichen nichtgewählter
Chips wird das komplementierte Chipauswahlsignal ar die Steuerelektrode des FET Q130 geführt, so daß die
Klemme 160 während der Φ3-Ζεκ auf + 12 V geht. Dei
Dai'.-nausgangs-FET ζ) 118 ist damit während dei
gesamten Φ4- und Φι-Zeit auf sämtlichen nichtgewähl
ten Chips ausgeschaltet.
Der Regenerationsverstärker 104 des Speichers Ii enthält einen Eingangsschalter in Form des FET Q 120
der an seiner Steuerelektrode das Signal von dei Klemme 152 empfängt. Die Ausgangsklemme 166 de:
Verstärkers 104 ist über die Ausgangsschaltung des FET Q121 während der Φ2-Ζεύ negativ. Am FET Q 120 liegi
είηε Spannung von +12V. Ott FET Q\22, aer ar
seinem St8ueranschluß die Taktphase Φ3 empfängt, liegi mit dem FET 0120 und der Ausgangsklemme 166 ir
Reihe. Während des Betrtebs wird an atn St8U8ran
schluß des FET Q120 während der Φ,-Zeit eir
negatives Signal angelegt, wodurch die 12-V-Spannung
über die Ausgänge der FET Q120 und Q122 auf die
Klemme 166 geschaltet ist, so daß die Klemme 16€ positiv ist. Ist das Eingangssignal am FET Q 120 positiv
so bleibt der FET Q120 ausgeschaltet, und die Klemme
166 bleibt negativ. Damit invertiert der Verstärker 104 an seiner Klemme 166 das Signal am Ausgang dei
Speicherzelle 102 auf einen Pegel, der dem nomineller Pegel dieses Signals entspricht. Das Ausgangssignal des
Verstärkers an der Klemme 165 wird während dei Φ3-Ζβη (die 4-Zeilenzeit tritt nur während der Φ3-Ζείι
auf) über die Leitung 154 über den FET (?110 an der Datenspeicherkondensator 150 in der Speicherte 102
gegeben.
Im folgenden soll nunmehr der Schreibzyklus genaue) beschrieben werden, der im wesentlichen identisch isi
mit dem Lesezyklus, jedoch mit der wichtiger Ausnahme, daß durch das Vorhandensein eine:
Schreibbefehls verhindert wird, daß die alten Daten ir den durch Zeile und Spalte bestimmten Adressenplatz
regeneriert werden, während die neuen Daten an die Adresse übertragen werden. Die restlichen 15 Zeilen ir
der gewählten Zeile werden jedoch automatisch und gleichzeitig regeneriert Während eines Schreibzyklus
empfangen die FET Q123 und Q124 während der Φ2'-
und $3-Zeit an ihren Steueranschlüssen den negativen
Schreibbefehl und werden durchgeschaltet Die FET Q125 und Q126, deren Ausgänge mit denen der FET
Q123 bzw. Q124 in Reihe geschaltet sind, empfangen
an ihren Steueranschlüssen das eindeutige negative Spaltenwählsignal. Der FET Q127, der in Reihe mit dem
FET Q123 und Q125 liegt, empfängt an seiner
Steuerelektrode das Komplement des Dateneingabesignals, und der FET <?128, der in Reihe mit den FET
Q124 und Q126 und dem Eingang des Verstärkers 104
liegt, empfängt an seiner Steuerelektrode die Taktphase Φ2. Die FET Q123 bis Q128 bilden somit die
Schreib-Logikschaltung 110. Im Betrieb wird bei einer
gewählten Spalte der FET Q124 durchgeschaltet, wenn
an seiner Steuerelektrode ein Schreibbefehl anliegt. Während der ijZeit wird an den Knotenpunkt !68 ein
Signal von +12 V angelegt, so daß dieser Punkt fest auf diesem Potential liegt und der Übertragungsweg des
Spaltenausgangssignals an der Klemme 152 der gewählten Spalte zum Eingangsschalter FET Q120 des ao
Verstärkers 104 gesperrt ist Die restlichen Speicherzellen in der gewählten Zeile werden durch den
Schreibzyklus nicht beeinflußt, und ihre Ausgänge sind weiterhin an ihre Regenerationsverstärker angeschlossen und werden wie in der Leseoperation an ihre as
Eingänge rückgeführt Zur gleichen Zeit wird durch das negative, negierte Dateneingabesignal eine Spannung
von +12 V an die Klemme 166 des Verstärkers 104 und damit an die Leitung 152 gelegt. Durch ein positives
negiertes Dateneingabesignal an der Steuerelektrode des FET Q127 wird derselbe ausgeschaltet, so daß der
Ausgang 166 auf seinem ursprünglichen negativen Signalpegel bleibt, der über die Leitung 154 an den
Speicherkondensator 150 angelegt ist. Dadurch wird in die gewählte Speicherzelle ein neues Datensignal
eingeschrieben, während die restlichen Zellen dieser gewählten Zeile gleichzeitig und automatisch regeneriert werden.
Während des extern gesteuerten Regenerationszyklus am Speicher II werden die Speicherkondensatoren
in einer ganzen Zeile regeneriert, wobei die Zeilen sequentiell für aufeinanderfolgende Regenerationsoperationen durch einen nicht gezeigten externen Regenerationszähler adressiert werden. Die Zeilenadressierung
während eines Regenerationszyklus wird durch einen +5
nicht gezeigten externen Regenerationszähler gesteuert, der während jedes Regenerationszyklus um
einen Schritt weiterzählt, so daß in jedem Regenerationszyklus die Speicherzellen einer neuen Zeile
regeneriert werden.
Während des extern gesteuerten Regenerationszyklus am Speicher II werden die Speicherkondensatoren
in einer ganzen Zeile regeneriert, wobei die Zeilen sequentiell für aufeinanderfolgende Regenerationsoperationen durch einen nicht gezeigten externen Regene-
rationszähler adressiert werden. Die Zeilenadressierung
während eines Regenerationszyklus wird durch einen nicht gezeigten externen Regenerationszähler gesteuert, der während jedes Regenerationszyklus um
einen Schritt weiterzählt, so daß in jedem Regenerationszyklus .die Speicherzellen einer neuen Zeile
regeneriert werden.
Der Regenerationszyklus ist mit Ausnahme der Chipsansteuerung identisch mit der Ausleseoperation.
Der einzige Unterschied besteht wegen der Ausbildung des Systems in der Notwendigkeit, sämtliche Chips
gleichzeitig anzuwählen. Dies macht es erforderlich, daß die wahren und komplementierten Werte der externen
C-Leitungen für fünf Bit während einer Regenerationsoperation während der Φι-, Φι'- und #3-Zeit auf +12 V
liegen.
Die vorliegende Erfindung schafft somit ein Speichersystem, dessen Einheiten leicht auf einem einzelnen
Chip oder Chips aus Halbleitermaterial hergestellt werden können und das daher in der Lage ist, in einem
verhältnismäßig geringen Volumen eine große Anzahl von Binärworten zu speichern. Der erfindungsgemäße
Speicher kann ferner mit verhältnismäßig geringen Leistungsverlusten arbeiten, da die Anzahl der Schaltelemente verringert ist und für den überwiegenden Teil
der Operation sequentielle Taktimpulse verwendet werden, so daß damit der Gleichstromverbrauch des
Systems minimisiert wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Speicher werden die Daten auf kapazitiven Speicherelementen gespeichert,
die jeder Zelle zugeordnet sind, wobei leistungsfähige Einrichtungen für die notwendige Datenregeneration
vorhanden sind, die die vorhandenen Adressendekodierer und Taktversorgung verwenden, die bereits für die
normalen Adressieroperationen im Speicher vorhanden sind. Demzufolge werden beim Speicher II keine
zusätzlichen Schaltungen für die Datenregeneration benötigt, während beim Speicher I für die Datenregeneration lediglich ein geringfügiger Zusatz zum Spaltendekodierer erforderlich ist
Beim Speicher I ist ein externer Regenerationszähler erforderlich. Wenn jedoch der Speicher II während
seiner normalen Ausleseoperationen sequentiell adressiert wird, so werden sämtliche Speicherzellen während
dieser Adressieroperationen automatisch regeneriert In diesem Fall ist kein externer Regenerationszyklus
erforderlich. Bei willkürlichem oder wahlfreiem Zugriff beim Speicher II kann es Zellen geben, die nicht
adressiert und damit nicht regeneriert werden. Unter diesen Umständen ist eine extern gesteurte Regeneration notwendig, um eine vollständige Datenregeneration sicherzustellen.
Ein weiterer Vorteil des Speichers II besteht darin, daß eine sequentiell gesteuerte Regenerationsoperation
auch dann durchgeführt werden kann, wenn die Gleichstromspannung für den Speicher ausgefallen ist
Dazu kann eine Pufferbatterie mit niedriger Leistung verwendet werden, die eine Gleichstromzufuhr mit
verminderter Spannung für die Regenerationsschaltung abgibt und für die Datenregeneration geeignet ist
Darauf können die sequentiellen Datenregenerationsoperationen durchgeführt werden. Auf diese Weise
werden die auf den Speicherzellen gespeicherten Daten eine beliebige Zeitlang auf arbeitsfähigen Pegeln
gehalten, bis die äußere Spannungsquelle wieder in Betrieb ist
Claims (9)
- Patentansprüche:ί. Digitalspeicher mit in einer Matrix angeordneten Speichereinheiten und kapazitiver Speicherung der Informationsbits sowie Regeneration der Ladung der einzelnen Speicherkondensatoren über einen Regenerationsverstärker, wobei die Speicherkondensatoren, Adressenkodiereinrichtungen und gegebenenfalls Lese- und Schreibverstärker gemein- , sam auf einem mit Stromversorgungs-, Adressenauswahl- und Ansteuerleitungen versehenen Halbleiterchip angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auch der zwischen den Ausgängen (12a, 112ajder Speichereinheiten (12,102) und deren Eingängen (126, U2b) geschaltete Regenerationsverstärker (14, <?47; 104, Qi20) parallel zu einer Schreibtreiberstufe (Q 52; <?I27) auf dem Halbleiterchip derart angeordnet ist, daß bei Abgabe eines Regenerationsbefehls über die für das Lesen und Schreiben im Speicher vorgesehenen Adressenkodiereinrichtungen (Fig.3A und Fig.3B; Fig.8A und F i g. 8B) eine Regeneration der Informationen in den einzelnen Speicherplätzen erfolgt und daß Taktversorgungsglieder (Φι, Φ& Φι', Φ2'; Φ\ bis Φ«) vorgesehen sind zur eindeutigen Steuerung der Schreib- und Lese- bzw. Regenerationszyklen.
- 2. Digitalspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur jeweiligen Durchführung eines Regenerationszyklus aufgrund eines Regenerationsbefehles (REG) im Dekodierkreis einer Leitungsart der Matrix (der Spalten) eine Regenerationssteuereinrichtung (QW>) zur gleichzeitigen Ansteuerung sämtlicher Spalten vorgesehen ist, so daß für einen Regenerationszyklus alle Leitungen dieser Leitungsart angesteuert sind, während die Leitungen der anderen Leitungsart (Zeilen) nacheinander extern über die zugehörige Ansteuerlogik (20) ansteuerbar sind.
- 3. Digitalspeicher nach Anspruch 2, dadurch 4c gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung des Regenerationssignals (REG) notwendigen Einrichtungen außerhalb des Chips extern angeordnet sind.
- 4. Digitalspeicher nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Regenerationsbefehl zur Anschaltung der Leitungen einer Leitungsart (Spalten) dienende Regenerationssteuereinrichtung (Q2V) parallel zu dem mit einer Taktphase (Φ,, Q19) in Reihe geschalteten Spaltenansteuerschalter (B0, Q17) der Spaltenansteuervor- richtung (30) geschaltet ist.
- 5. Digitalspeicher nach Anspuch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen der zweiten Leitungsart (Zeilen) bei einem Regenerationszyklus abhängig von einer externen Steuereinrichtung, z. B. ss einem Schieberegister, nacheinander geschaltet werden.
- 6. Digitalspeicher nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einzelnen Speicherchip (10) abhängig von zwei um 180° phasenverschobenen Taktphasen (Φι, Φ2) mit einem Tastverhältnis von 25% zwei weitere Taktphasen (Φ/, Φι) mit einem Tastverhältnis von 50% erzeugt werden zur eindeutigen Unterscheidung und Steuerung der Lese-, Schreib- und Regenerationszyklen. f>s
- 7. Digitalspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherzellen (102) der Leitungen einer Art (Spalten 1, 15 und 16 in Fig. 7) bis auf eine wählbare (Spalte 2) ständig über den ihnen zugeordneten Regenerationsverstärker (104) zurückgekoppelt sind, so daß bei Durchführung einer Speicheroperation (Schreiben oder Lesen) dieser einen Leitung (Spalte 2 in Fig.7) die einzelnen Speicherplätze entsprechend der Ansteuerung der Leitungen der anderen Art (Zeilen) mitangesteuert werden und dabei der Speicherinhalt in diesen nicht angesteuerten über die einzelnen Regenerationsverstärker zurückgekoppelten Leitungen der ersten Leitungsart der Speicherinhalt regeneriert wird.
- 8. Digitalspeicher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit dem Dateneingangsschalter (Q 127) bzw. dem Regenerationsverstärker (Qi20) eine Steuereinrichtung (Q 122) zur Feststellung einer zu einer definierten Untertaktzeit durchgeführten Speicherfunktion in einer der Leitungen einer Richtung (Spalten) vorgesehen ist.
- 9. Digitalspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleichartige Chips (10) in an sich bekannter Weise parallel geschaltet sind, wobei jedes eine Matrix aus Speichereinheiten (12; 102), seine eigenen Adressenlogikschaltungen (20, 30; 120, 130), Schreib-, Lese- und Regenerationsverstärker (14,66; 104,106) sowie eine zusätzliche Logik zur Auswahl eines und nur eines der parallel geschalteten Chips (40; 140) enthält.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US78000568A | 1968-11-29 | 1968-11-29 | |
| US78000568 | 1968-11-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1958309A1 DE1958309A1 (de) | 1970-08-27 |
| DE1958309B2 DE1958309B2 (de) | 1977-05-18 |
| DE1958309C3 true DE1958309C3 (de) | 1978-01-12 |
Family
ID=
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