DE195686C - - Google Patents

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DE195686C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/006Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on curved surfaces not otherwise provided for

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAI
STTRITCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Einfärbevorrichtung für Maschinen zum Bedrucken von Glas-, Porzellan-, Steingut- oder Tonwaren mittels eines bei jedem Hub eingefärbten Stempels. Die Einfärbevorrichtung ist, an einem Träger befestigt, der am Maschinengestell entsprechend der Verstellbarkeit des Stempelträgers verschiebbar angeordnet , ist. Sie besteht im wesentlichen aus einem
ίο zweiarmigen Hebel, dessen einer Arm durch eine Gelenkstange mit einer in dem Stempelträger festgestellten Stange verbunden ist und dessen anderer Arm an einen Schieber angreift, an dem die Einfärbeplatte angelenkt ist. Die Färbeplatte ist hierbei in einer an dem Träger drehbar befestigten Führung so geführt, daß sie sich beim Niedergang des Stempelträgers an einer Farbwalze des Trägers einfärbt. Unter der Wirkung einer Feder legt sie sich sodann bei jedem Hubende des Stempelträgers an den Stempel und versorgt so diesen mit frischer Farbe.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung durch die Fig. 1 bis 3 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt mit gehobenem Stempel,
Fig. 2 eine Unteransicht der Schaltvorrichtung für den Werkstückhalter und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt mit gesenktem Stempel.
In dem Maschinengestell α ist die Antriebswelle b für die Schubstange c wagerecht und die Antriebswelle d für die Schalt-35
vorrichtung senkrecht gelagert. Die Bewegungsübertragung von einer Welle auf die andere erfolgt durch ein Kegelgetriebe e und f. Auf der wagerechten Antriebswelle b sitzt an deren vorderem Ende eine Kurbelscheibe g, die mit der Schubstange c gekuppelt ist. An letzterer ist eine verstellbare Führung h vorgesehen , in der der Stempel i, k verstellbar befestigt ist. Das Werkstück / wird auf der Drehscheibe t mit radial verstellbaren Klemmbacken befestigt, auf deren Achse ein auswechselbares Schaltrad u sitzt. Sein Antrieb erfolgt von der senkrechten Antriebswelle d aus mittels der Kurbelscheibe v, der Schubstange n>, des zweiarmigen Hebels χ der Lenkstange ς und des Klinkenhebelsy (Fig. 2). Der Vorschub des Sperrades u kann durch Verstellen der Kurbelstange w in dem Schlitz des Hebels χ und durch Auswechseln des Gestänges und des Schaltrades in weitestem Maße geregelt werden.
Soweit ist die Vorrichtung bekannt.
Die Erfindung besteht in der Ausführungsform der Einfärbevorrichtung für den Stempel.
An dem Arm m1 des Maschinengestelles a ist der Träger m für die Einfärbevorrichtung wagerecht verstellbar befestigt, so daß sie in Übereinstimmung mit dem Stempel dem Werkstück entsprechend eingestellt werden kann. An dem Träger ist ein zweiarmiger Hebel η gelagert. Sein inneres Ende ist durch die Gelenkstange ο an die Stange 0' angeschlossen, die ihrerseits in der wagerecht verstellbaren Stempel führung h in senkrechter Richtung
einstellbar befestigt ist. Das äußere Ende des Hebels η ist an einen Schieber p, r angelenkt, dessen Führung q am unteren Ende des Trägers in drehbar gelagert ist. Mit dem Schieber r ist die Einfärbeplatte r1 gelenkig verbunden. Sie steht unter der Wirkung einer am Schieber r befestigten Blattfeder und steht in Berührung mit der Farbwalze s, die am unteren Ende des Trägers m
ίο gelagert ist. Beim Hochgang des Stempels i, k rollt die Einfärbeplatte r1 über die Farbwalze s und wird dabei mit Farbe versehen. Die Einfärbeplatte r1 legt sich sodann unter der Wirkung ihrer Feder gegen den gelenkigen Stempel k und färbt diesen ein. Beim Niedergang des Stempels wird die Einfärbeplatte infolge des Rückganges des Schiebers r gestreckt und zurückgezogen und gibt somit dem Stempel die Bahn frei.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Einfärbevorrichtung für Maschinen zum Bedrucken von Glas-, Porzellan- und Tonwaren mittels eines bei jedem Hub eingefärbten Stempels, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempeleinfärbeplatte (rl) unter Federdruck nach oben gelenkig an einen Schieber fr, p) angeschlossen ist, der durch einen zweiarmigen, am Gestell der Maschine gelagerten Hebel (n) und eine Gelenkstange (0) mit dem Stempelträger (h) verbunden ist, derart, daß die Einfärbeplatte fr1) während des Hochgehens des Stempelträgers bei ihrer Abwärtsbewegung eine Farbwalze fs) in Drehung versetzt und sich so mit Farbe versieht, sodann sich an den Stempel (k) anlegt und bei weiterem Niedergang des Stempelträgers aus der Bahn des Stempels entfernt, um dem Stempel den Weg zum Werkstück frei zu machen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einem Träger fm) gelagert ist, der am Maschinengestell entsprechend einer Verstellung des Stempels (i, k) wagerecht verstellt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (0) zwischen dem Stempelträger (h) und dem zweiarmigen Hebel (η) für die Einfärbevorrichtung andern Stempelträger mittelbar, und zwar durch/ eine Stange fox) angreift, die entsprechend dem Stempel (i, k) in dem Stempelträger in der Höhenrichtung verstellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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