DE1951186U - Zweipolige schutzkontakt-steckdose. - Google Patents
Zweipolige schutzkontakt-steckdose.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/64—Means for preventing incorrect coupling
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
DSPL.-ING. H..8ONNET · 56 WUPTORTAL-BARMEN
Mrma Eichard Giersiepen, 5609 Bergisch-Born
Zweipolige Schutzkontakt-Steckdose.
Im Zuge der Vereinfachung des Zusammenbaues von
Schutzkontakt-Steckdosen, vornehmlich "beim Einbau der die Steckerstifte eines Steckers aufnehmenden
Steckbuchsen im Isolierstoffsockel ist es "bekanntgeworden, diese schraubenlos allein durch Yerrastung
innerhalb einer axialen Taschenaufnahme des Isolierstoffsockels
zu halten. Dabei hat es nun auch an Vorschlägen zur praktischen Gestaltung dieser Rast-
oder Schnapphaiterung solcher Steckbuchsen im Isolierstoff
sockel, nicht gefehlt. Vorbekannten Ausführungen dieser Art haftet .jedoch der Machteil an, daß zur
Bildung der Steckbuchsen äußerst komplizierte Zuschnitte erforderlich sind, die nicht die gewünschte
Einfachheit der SteckTrachse verwirklichen können und
zusätzliche Haltezungen od. dgl. zur Halterung erforderlich machen sowie dadurch schließlich teuer
sind.
Ausgehend nun τοη einer zweipoligen Schutzkontakt-Steckdose,
deren die Steckerstifte eines Steckers aufnehmenden Steckhuchsen in hinterschnittenen
Axial-Aufnahmetaschen des Isolierstoffsockels
schraubenlos gehalten sind, indem sowohl Stützvorsprünge am einen, nämlich.dem die Steckaufnahme der
Stecktmchse "bildenden Ende einen hintersehnittenen
Wandteil der lasche untergreifen, als auch das die Ans chlußkl emms ehr au"be aufnehmende andere Ende der
Steekbuchse verrastend in der axialen Soekeltasche gehalten ist, hat sich nun die vorliegende !Teuerung
die Aufgabe gestellt, diese in "besonders zweckmäßiger
sowie wirkungsvoller Weise auszubilden.
Erreicht wird das Ziel der Feuerung zunächst in vorteilhafter Weise im wesentlichen dadurch, daß
zur Halterung der Steckhuchsen einerseits jede der "beiden Sockeltaschen an zwei sich gegenüberliegenden
Seitenwänden mit zweckmäßig untereinander gleichgestalteten
Yorsprüngen und/oder Aussparungen versehen sind, die mit ebenfalls vorzugsweise untereinander
gleiehgestalteten Aussparungen und/oder Vorsprüngen innerhalb der sieh gegenüberliegenden Seitenwangen
der wenigstens im Bereiche der Anschlußklemmschraube
im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Steckbuchse verrastend zusammenwirken, während anderseits außerhalb
jeder rinnenförmig gestalteten und gemeinschaftlich die Steckeraufnahme bildenden Seitenwangen in
Iiängsrichtung der Steckbuchse vorstehend verlaufende,
angeschnittene Stützvorsprünge angeordnet sind, die
in bekannter Weise in eine stirnseitige Taschenaussparung eingreifen.
Die neuerungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung der Steckbuchse samt ihrer Easthalterung innerhalb
der axialen Sockeltasche zeichnest sich durch ihre Einfachheit in baulicher Hinsicht sowie auch durch
ihre Zweckmäßigkeit gegenüber vorbekannten besonders aus.
Zur Bildung der neuerungsgemäß vorgeschlagenen
Steckbuchse ist'hierzu ein einfacher Zuschnitt erforderlich,
der "wenigstens im Bereiche- der Anschlußklemmschraube
U-förmig verformt wird. Durch diese charakteristische Gestaltung macht sich die Feuerung
die Sigenfederung der seitlichen Wangen des im Querschnitt U-förmigen Abschnittes der Steckbuchse insofern
zunutze, als hierdurch eine selbsttätige Terrastung der Steckbuchse in der axialen Einstecktasche des
Isolierstoffsockels zustandekommt.
Bei dem leuerungsgegenstand ist es nämlich zweckmäßig, wenn die Rastvorsprünge innerhalb der
Sockeltaschen je als sich sowohl über Teillängen als
auch je über eine Teilhöhe der Tasche hinwegerstreckende, sich in Axialriehtung auf den Boden der Tasche hin verbreiternde
und je eine Stützschulter bildende Keilvorsprünge
ausgeführt sind.
Durch diese besondere Ausbildung gleiten die seitlichen Wangen des im Querschnitt U-förmigen Teiles
der Steckbuchse beim Einstecken an den Keilflächen der Rastvorsprünge entlang und können dabei - bedingt durch
ihre Eigenfederung - einwärts ausweichen, federn ·
jedoch in dem Augenblick zurück, wo die Keilflächen
zu Ende sind. Die Keilvorsprunge rasten dann in die fensterartigen Dur chlor üche der seitlichen Wangen
ein, wobei sich die Steekbuchse selbst an den durch die Keilrasten gebildeten Stützschultern hält» Das
Gegenende der SteekTouch.se wird in "bekannter Weise hinter
einem Wandvorsprüng der Tasche gehalten, wobei die sich hier abstützenden Stützvorsprünge gemäß der
!Teuerung angeschnittene Stegteile an den rinnenartig verformten Schenkelteilen sind.
Eine für die Praxis besonders geeignete Ausführungsform kann nun ihren Niederschlag darin finden,
daß an den beiden sich gegenüberliegenden Seitenwänden jeder Sockeltasche in diametral gegenüberliegender Anordnung
auf gleicher Höhe ge ein Rastvorsprung vorgesehen ist, der je in einen fensterartigen Durchbruch
innerhalb jeder Steckbuchsen-Seitenwange verrastend eingreift.
Durch diese Ausführung und Gestaltung der Halterungsmittel zur Rasthalterung der Steckbuchsen
in ihren axialen Einsteektaschen des. Isolierstoff-Sockels
wird nicht nur die Montage der Steckbuchsen
wesentlich vereinfacht, sondern auch die Halterung der Steekbuchsen innerhalb der Taschen äußerst sicher und
zuverlässig gestaltet, da sie von zwei gegenüberliegenden
Seiten her durch Bastmittel gehalten werden.
Es ist nun im Rahmen der Seuerung selbstverständlich
auch möglich, daß man entsprechende Bastvorsprünge gemäß der Heuerung an den Seitenwangen des im wesentlichen
U-förmig gestalteten, die Anschlußklemmsehraube
tragenden Ende der Steckbuchse anordnen kann, die dann mit entsprechenden Eastaussparungen gemäß der
Neuerung innerhalb sich gegenüberliegender Seitenwände
der axialen Einstecktasche verrastend zusammenwirken könnten. Wichtig und entscheidend hierbei ist jedoch
die Tatsache, daß durch die im wesentlichen U-förmige Verformung der Klemme auf Teilen ihrer eigenen Länge
die hierdurch erzeugte Eigenfederung dieses Teiles dazu "benutzt wird, um eine Eigenverrastung zu bewirken,
ohne daß zusätzliche Hilfsmittel zur Yerrastung an der Klemme selbst benötigt werden, worin auch ein entscheidender
Torteil gegenüber vorbekannten Steckbuchsen zu
Terz ei elin en ist, die mit Hilfe freistehend angeordneter
Bastzungen od.. dgl. in der Sockelauf nähme gehalten
werden müssen..
Im'übrigen ist auf den "beiliegenden Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel des Ueuerungsgegenstandes wiedergegeben^ dabei zeigen :
Pig. 1 eine Draufsicht auf eine zweipolige Schutzkontakt-Steckdose,
Mg. 2 eine Draufsicht lediglich auf den Isolierstoffsockel,
Pig. 5 einen Schnitt durch den Sockel gemäß der Schnittlinie H-II der Pig. 2 mit eingesetzter
Steekbuchse,
Pig. 4 einen Schnitt gemäß der Pig. 3, jedoch ohne Steekbuchse,
Pig. 5 eine weitere, jedoch vergrößerte Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie YI-YI der Pig. 6,
]?ig. 6 eine Schnittdarstellung des Sockels
gemäß der Schnittlinie IY-IY der Fig. 45
Jig. 7 die gleiche Schnittdarstellung, jedoch
mit eingesetzten Steckbuehsen, und
3?ig. 8 eine sehaubildliche Darstellung der
Steckbuchse für sich allein.
Bei der auf den Zeichnungen wiedergegebenen zweipoligen Schutzkontakt-Steckdose ist zunächst
mit 10 ein Isolierstoff sockel "bezeichnet, der von einer - nicht dargestellten - Wanddose aufgenommen wird.
Bedienungsseitig ist eine Abdeckung 11 vorgesehen. Am Sockel 10 ist ein Erdungsbügel 12 ebenso befestigt,
wie auch innerhalb dieses Sockels Steckbuchsen 13 innerhalb axialer Einstecktaschen 14 aufgenommen sind.
Zur schraubenlosen Rasthalterung der Steckbuchsen
13 innerhalb der axialen Einstecktaschen 14 sind innerhalb geder Tasche 14 an zwei sieh gegenüberliegenden
Seitenwänden 14a Rastvorsprünge 15 vorgesehen, die mit
entsprechenden Rastdurchbrüchen 16 innerhalb der Steck-
— 8 —
buchse zusammenwirken«. ----..··
Diese Rastvorsprünge 15 sind gemäß der !Teuerung als sich■sowohl über Teillängen der Tasche 14 als
auch über eine entsprechende Höhe derselben hinweg erstreckende Keilrasten ausgebildet, die sich in Richtung
auf den Boden 14b jeder Tasche 14 verbreitern, sich auf gleicher Höhe und in genau gegenüberliegender Anordnung
befinden, sowie am unterseitigen Ende je eine Stützschulter 15a aufweisen.
Diese keilförmigen RastvorSprünge 15 innerhalb
jeder Einstecktasche 14 wirken je mit Aussparungen 16 zusammen, die fensterartige Gestalt aufweisen und je
innerhalb der Seitenwangen 13a eines im wesentlichen im
Querschnitt U-förmigen Teiles der Steckbuchse angeordnet sind. Innerhalb des die beiden Seitenwangen 13a miteinander
verbindenden Mittelsteges 13b ist eine Anschlußklemmschraube 17 aufgenommen. Die Seitfenwangen 13a sind
in Längsrichtung der Klemme fortgesetzt und je rinnenartig unter Bildung einer Steekeraufnahme 13c verformt.
Gegenüber dieser Aufnahme 13c vorstehend sind Stützvorsprünge 13d angeordnet, die sich im eingebauten
Zustand der Steckbuehse in einer Ebene unterhalb eines
hintersehnittenen Wandvorsprunges 14g der Tasche befinden.
Bei der Einsteckmontage der SteckTouchsen wird
zunächst der die St eckerauf nähme "bildende Teil 13c
in die Tasche 14 "von o"ben her eingeführt, so daß die
Stützvorsprünge 13d unter die Hinterschneidung 14c
gelangen. Bs genügt dann ein Druck auf den die Inschlußklemmschraube 16 aufweisenden Teil, wolDei sich
die Seitenwangen 13a des im Querschnitt U-förmigen Teiles der SteckTouehse an den Keilflächen 15c der
Keilvorsprünge 15 führen, dabei leicht einwärts federn und am Ende der Keilvorsprünge 15 wieder in
ihre Ausgangslage zurückfedern, wobei die Stützschultern 15a in die I'ensterdurchbrüche 16 einrasten und
so die Steckbuehse sicher halten.
Es versteht sich von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel für
die Verwirklichung der leuerung ist, das jedoch keinesfalls allein hierauf beschränkt sein soll. Man könnte
10 -
■vielmehr sowohl die eine Rasthalterung "bewirkenden
Vorsprünge innerhalb der Einstecktaschen 14 als auch die hiermit zusammenwirkenden Aussparungen 16 in der Stecktochse abweichend yon der Darstellung gestalten.
Vorsprünge innerhalb der Einstecktaschen 14 als auch die hiermit zusammenwirkenden Aussparungen 16 in der Stecktochse abweichend yon der Darstellung gestalten.
Claims (3)
1. Zweipolige Schutzkontakt-Steckdose, deren die Steckerstifte eines Steckers aufnehmenden Steokbuehsen
in hinterschnittenen Axial-Aufnahmetaschen des Isolierstoff
sockels schraubenlos gehalten sind, indem sowohl Stützvorsprünge am einen, nämlich dem die Steckaufnahme
der Steckbuchse "bildenden Ende einen hinterschnittenen
Wandteil der Tasche untergreifen, als auch das die Anschlußklemmeehraube aufnehmende andere Ende der
Steckbuchse verrastend in der axialen Sockeltasche gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Halterung der Steckbuchsen (13) einerseits jede der beiden Sockeltaschen (14) an zwei sich gegenüberliegenden
Seitenwänden (Ha) mit zweckmäßig untereinander gleichgestalteten Torsprüngen (15) und/oder Aussparungen
versehen sind, die mit ebenfalls vorzugsweise untereinander gleichgestalteten Aussparungen (16) und/oder Vor-
— I —
Sprüngen innerhalb der sich gegenüberliegenden Seitenwangen
(13a) der wenigstens im Bereiche der Anschlußklemme ehr aube (17) im Querschnitt U-förmig ausgebildeten
Steckbuchse verrastend zusammenwirken, während anderseits außerhalb jeder rinnanförmig gestalteten
und gemeinschaftlich die Steckeraufnahme (13c) bildenden.
Seitenwangen in Längsrichtung der Steckbuchse Torstehend verlaufende, angeschnittene Stützvorsprünge
(I3d) angeordnet sind, die in bekannter Weise in eine
stirnseitige Taschenaussparung (Hb) eingreifen.
2. Schutzkontakt-Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den sich gegenüberliegenden
Seitenwänden (Ha) jeder Sockeitasehe (H) in diametral gegenüberliegender Anordnung auf gleicher Höhe
je ein Rastvorsprung (15) vorgesehen ist, der je in
einen fensterartigen Durchbruch (16) innerhalb jeder
Steckbuchsen-Seitenwange (13a) verrastend eingreift.
3. Sehutzkontakt~Steckdose nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorsprünge (15)
innerhalb der Sockeltaschen (H) #e als sich sowohl über Teillängen als auch je über eine Teilhöhe der Tasche
hinwegerstreakende, sich in JLxialriehtung auf den
Boden (14"b) der Tasche hin verloreiternde und je eine
Stützschulter (15a) Mldende Keilvorsprünge ausgeführt
sind.
- III -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG35412U DE1951186U (de) | 1966-09-09 | 1966-09-09 | Zweipolige schutzkontakt-steckdose. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG35412U DE1951186U (de) | 1966-09-09 | 1966-09-09 | Zweipolige schutzkontakt-steckdose. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1951186U true DE1951186U (de) | 1966-12-08 |
Family
ID=33338280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG35412U Expired DE1951186U (de) | 1966-09-09 | 1966-09-09 | Zweipolige schutzkontakt-steckdose. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1951186U (de) |
-
1966
- 1966-09-09 DE DEG35412U patent/DE1951186U/de not_active Expired
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