DE195071C - - Google Patents

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DE195071C
DE195071C DE1906195071D DE195071DD DE195071C DE 195071 C DE195071 C DE 195071C DE 1906195071 D DE1906195071 D DE 1906195071D DE 195071D D DE195071D D DE 195071DD DE 195071 C DE195071 C DE 195071C
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DE
Germany
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juice
vapors
heated
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pump
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DE1906195071D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/20Sprayers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
V* 195071 -KLASSE 89 e. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist ein Verdampfapparat, welcher in Fig. ι und 2 der Zeichnung in um 900 zueinander versetzten senkrechten Schnitten dargestellt ist. Er hat die Form eines Koffers und ist durch horizontale Trennwände 10, 11, 14, 16, 18 aus Wellblech in übereinanderliegende Abteilungen 3, 4, 5, 6, 7 geteilt, welche untereinander der Reihe nach durch die Rohre 12, 13, 15,17, durch welche der Saft nach oben fließt, in Verbindung stehen.
Unter den Trennwänden befinden sich zwecks Ansammlung der kondensierten Dämpfe schräge Böden 20, 21, 22, 23, von denen das Kondenzwasser durch Rinnen und damit in Verbindung stehende Rohre 24, 25, 26, 27 abgeleitet wird.
Der Dünnsaft fließt durch das Rohr 9 in die Abteilung3 und über den Wellblechboden 10 hinweg, welcher mittels durch die Röhre 8 zugeleiteten Ab- oder Frischdampfes von unten beheizt wird. Von der Abteilung 3 wird der Saft mit Hilfe einer Vakuumpumpe der Reihe nach von unten nach oben durch jede Abteilung gezogen und fließt in dünner Schicht über die Wellblechböden hin, die mit Ausnahme des untersten von unten durch die Brüden geheizt werden, welche sich bei der Verdampfung des Saftes je in der nächstunteren Abteilung bilden. Von der obersten Abteilung 7 wird der Dicksaft mittels Pumpe durch das Rohr 19 abgezogen.
Der Apparat bildet also ein ganzes geschlossenes Verdampfungssystem für sich; die in einer der übereinandergelegenen Kammern aus dem-Saft erzeugten Brüden kommen mit der Heizfläche der darüberliegenden Kammer in Berührung. Infolge der Berührung mit den kühleren Flächen werden die Brüden kondensiert und triefen als Wasser in die in der unmittelbaren Nähe der Heizfläche angebrachten Böden derart herab, daß das Kondenswasser die Seitenflächen des Apparates nicht berührt, freien Durchtritt für die Dämpfe gewährt und durch die Auslaßöffnung des zum betreffenden Boden gehörenden Rohres abfließt. Heizrohre kommen nicht in Anwendung und können daher auch keinerlei Hindernis bilden.
Der Betrieb beginnt damit, daß im Apparat das zum Einziehen des Saftes in die Kammern erforderliche Vakuum erzeugt wird. Sobald die Saftschicht auf den Böden die Stärke von 100 mm erreicht hat, wird das unter der untersten Kammer befindliche Dampf ventil geöffnet.. Der Saft fängt alsdann an zu kochen, und die aufsteigenden Brüden wärmen die untere Fläche der höher gelegenen Kammer an, kondensieren sich und fließen als Wasser über die Auffangböden nach den Auslaßöffnungen 24, 25, 26, 27, wo sie entweder mittels Pumpe oder Barometerrohres weggeschafft werden. An Stelle des verdampften Wassers werden neue Mengen Saft in den Vakuumverdampfer eingezogen. Diese Vorgänge setzen sich in den höher gelegenen Kammern fort. Sobald der Saft in der obersten Kammer die gewünschte Dicke erreicht hat, fließt er nach der Pumpe ab, während aus den unten gelegenen Kammern
durch die seitlichen Rohre 12, 13, 15, 17 Saft nachströmt. Die Dämpfe aus der obersten Kammer werden in den mit der Luftpumpe in Verbindung stehenden Kondensator abgeleitet, welcher in bekannter Weise die Verschiedenheit der Luftleere und der Siedepunkte in den verschiedenen Kammern beeinflußt.
Wenn die Pumpe auf die gewünschte Dicke gebrachten Saft der obersten Kammer entnimmt, ist der Apparat in vollem Gange.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vakuumverdampfapparat mit mehrfacher Wirkung, gekennzeichnet durch mehrere übereinander angeordnete Abteilungen, über deren gewellte Böden der zu verdampfende Saft von unten nach oben fließt, wobei die erste Abteilung von unten mittels zugeführten Dampfes, jede folgende durch Saftdampf erwärmt Wird, der sich in der nächst unteren Abteilung gebildet hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906195071D 1906-03-09 1906-03-09 Expired DE195071C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE195071T 1906-03-09

Publications (1)

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DE195071C true DE195071C (de) 1908-02-13

Family

ID=34484437

Family Applications (1)

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DE1906195071D Expired DE195071C (de) 1906-03-09 1906-03-09

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