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Die
Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für mobile Arbeitsgeräte gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Eine
Antriebseinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 ist aus
DE
28 31 458 C2 bekannt.
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Es
sind eine Vielzahl von Antriebseinrichtungen für mobile Arbeitsgeräte bekannt.
Sie weisen in der Regel einen Hydromotor 1 (siehe die 3 und 4) auf und können mit einer Trommelbremse
bzw. einer trocken oder in Öl
laufenden Lamellenbremse 2 (vgl. 5) ausgestattet sein. Hierbei ist die
Trommelbremse (siehe 7)
in den herkömmlichen
Antriebseinrichtungen in der Regel abtriebseitig angeordnet, während die
Lamellenbremse (siehe 5) auf
der dem Abtrieb gegenüberliegenden
Seite am Hydromotor angebracht ist. Aus der Anordnungsweise der
Lamellenbremse ergibt sich aber zwangsläufig eine größere axiale
Baulänge
der Antriebseinrichtung.
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Anwendung
finden solche Antriebseinrichtungen z.B. in Rüttelwalzen-Fahrzeugen, wie
sie zum Verdichten und Glätten
von Erdreich, Asphalt, Kies, Schotter und dgl. verwendet werden.
Da der Antrieb einer Rüttelwalze
nur seitlich angeordnet werden kann, ergibt sich aus dessen axialer
Baulänge,
daß das
Rüttelwalzen-Fahrzeug
einen entsprechend großen
Abstand zu hohen Randsteinen oder Abgrenzungen einhalten muß, um eine
Kollision zu vermeiden. Ein weiterer Nachteil ist, daß die Lamellenbremse
seitlich über
das Rüttelwalzen-Fahrzeug hinausragt,
da der Fahrzeugrahmen am Anschlußflansch des Hydromotors (siehe 5) befestigt ist. Ein Überstand über den
Fahrzeugrahmen hinaus ist aber aus Sicherheitsgründen problematisch und sollte
vermieden werden.
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Weitere
Anwendungsmöglichkeiten
finden diese Antriebseinrichtungen z.B. für einen Gabelstapler. Hier
werden in der Regel zwei mittig unter dem Fahrzeug angeordnete Hydromotoren
(siehe 7) eingesetzt,
von denen eine zweigeteilte Antriebswelle nach außen zu den
Antriebsrädern
des Gabelstaplers führt.
Dort wird das Fahrwerk des Gabelstaplers auch am Fahrzeugrahmen
befestigt. Hieraus ergibt sich, daß das Antriebsrad und der Hydromotor
auf gegenüberliegenden
Seiten des Fahrzeugrahmens angeordnet sind.
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Aus
der Druckschrift
DE
42 06 086 A1 ist ein modular aufgebautes Antriebssystem,
welches als Antriebssystem wahlweise einen Elektromotor oder einen
Hydromotor und als Abtriebssystem wahlweise einen Naben- oder Wellenabtrieb
vorsieht. Eine Bremsscheibe bzw. eine Lamellenbremse dient zur Schaltung
des als Endstufe vorgesehenen Planetengetriebes, wobei sich bei
betätigter
Bremse die Antriebswelle weiterhin relativ zur Abtriebswelle (-nabe) drehen
lässt.
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Da
die Lamellenbremse in den herkömmlichen
Antriebseinrichtungen aber auf der dem Abtrieb gegenüberliegenden
Seite des Hydromotors angeordnet ist, befindet sie sich mittig unter
dem Fahrzeug und innerhalb des Fahrzeugrahmens. Dies birgt den großen Nachteil
in sich, daß für Reparaturen
und Wartungszwecke jeweils der gesamte Antriebsbereich demontiert
werden muß.
Deshalb werden in diesem Anwendungsfalle entgegen den Wünschen einiger
Kunden in der Regel nur Trommelbremsen verwendet, die abtreibsseitig
wie in der 7 dargestellt
an den Antriebsrädern
befestigt sind.
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Der
Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Antriebseinrichtung
für mobile
Arbeitsgeräte
zu schaffen, die bei einer geringen axialen Ausdehnung eine gute
Zugänglichkeit
für Wartungsarbeiten
erlaubt.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Erfindungsgemäß überdeckt
die Lamellenbremse das Lager wenigstens teilweise axial. Durch diese
Anordnung der Lamellenbremse wird ein bestehender, bisher brachliegender
Freiraum zwischen dem Hydromotor und dem Wellenflansch der Antriebswelle
genutzt. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß sich die axiale Baulänge der
Antriebseinrichtung wesentlich verkürzt.
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Damit
wird es ermöglicht,
mit Rüttelwalzen-Fahrzeugen
näher an
hohe Bordsteinkanten und Abgrenzungen, wie z.B. Mauern u.ä., heranzufahren. Der
zu verdichtende bzw. zu glättende
Untergrund kann somit besser bearbeitet werden. Ferner wird ein störender Überstand
des Antriebsbereiches über
den Fahrzeugrahmen hinaus vermieden.
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Diese
Anordnung erlaubt zudem auch weiterhin einen einfachen Zugriff für Wartungsarbeiten, da
zur Demontage der Lamellenbremse lediglich der Antrieb vom anzutreibenden
Teil, z.B. der Rüttelwalze
des Arbeitsgerätes,
getrennt werden muß.
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Beim
Anwendungsfall des Gabelstaplers ergibt sich aus dieser Anordnung,
daß die
Lamellenbremse erfindungsgemäß auf der
Abtriebsseite nämlich
bei den Rädern
angeordnet werden kann. Damit wird erreicht, daß sie bereits nach Demontage
eines Teils der zweiteiligen Antriebswelle abgezogen werden kann,
ohne daß der
Antrieb ebenfalls demontiert werden muß. Der Wartungs- und Reparaturaufwand für die Lamellenbremse
verringert sich somit wesentlich.
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Mit
der festen Verbindung eines Bestandteils der Lamellenbremse mit
dem Wellenflansch kann ein einfacher, kompakter Aufbau der Antriebseinrichtung erreicht
werden. Mit wenigen Bestandteilen wird der vorhandene Raum optimal
ausgenutzt, und die Lamellenbremse kann ihre Wirkung auf einer günstigen Umfangslage
mit geringerer Beanspruchung der Bremsenanordnung direkt auf den
Abtriebsflansch bzw. Wellenflansch aufbringen.
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Durch
eine einstückige
Ausbildung eines Bestandteils der Lamellenbremse mit dem Wellenflansch
kann ein weiteres Bauelement eingespart und die Antriebseinrichtung
noch kompakter und einfacher gestaltet werden. Die Wirkung der Lamellenbremse
kann so direkt auf den Antrieb übertragen werden.
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Die
radial außenseitige
Verbreiterung des Wellenflansches und die Ausbildung einer Mitnehmerverzahnung
für die
antriebsseitigen Lamellenscheiben ermöglicht es, eine ausreichende
Anzahl von Lamellenscheiben formschlüssig auf dem Wellenflansch
anzuordnen. Die Bremswirkung läßt sich so
optimieren und sicherstellen.
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Die
Ausbildung der Antriebseinrichtung mit einem Deckelteil, das axial
abziehbar an einer weiteren Gehäusehälfte befestigbar
ist, ermöglicht
eine einfache Demontage der Lamellenbremse für Wartungs- bzw. Reparaturzwecke.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Eine
Anordnung der Lamellenbremse hinter dem Wellenflansch ermöglicht einen
kompakten Aufbau der Antriebseinrichtung bei einer gleichzeitig
geringen radialen Ausdehnung. Der hinter dem Wellenflansch vorhandene
Freiraum wird so sinnvoll genutzt, und es kann ein günstiges
Maß an
Bodenfreiheit für
das mobile Arbeitsgerät
erreicht werden.
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Durch
die Ausbildung einer Dichtungsfläche auf
der Verbreiterung des Wellenflansches für eine in einer ersten Gehäusehälfte der
Lamellenbremse aufgenommene Dichtung, kann der Bremsenraum gegenüber äußeren Einflüssen abgedichtet
werden. Das Eindringen von Schmutz, Flüssigkeiten etc. kann so zum
einen wirkungsvoll verhindert werden. Zum anderen wird ein Ausdringen
von Öl
bei einem Einsatz einer in Öl
laufenden Lamellenbremse vermieden.
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Dadurch,
daß die
weitere Gehäusehälfte Bestandteil
des Hydromotorgehäuses
ist, wird die Bauweise kompakter und die Anzahl der Bestandteile
der Antriebseinrichtung verringert sich weiter.
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Durch
die Ausbildung von Kammern zur Aufnahme von Rückstellfedern der Lamellenbremse
in der weiteren Gehäusehälfte, wird
eine geführte Druckbeaufschlagung
auf die Lamellenbremse sichergestellt. Ferner wird ungenutzer Bauraum
des Hydromotors zugunsten einer kompakten Ausführungsform sinnvoll verwendet.
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Dadurch,
daß die
Hydraulik-Kolbenanordnung der Lamellenbremse mit der Druckkammer
im wesentlichen axial fluchtend mit den Lamellenscheiben angeordnet
ist, kann eine wirkungsvolle Druckbeaufschlagung auf die Lamellen
bei geringen Abmessungen erreicht werden. Die Hydraulik-Kolbenanordnung
weist erfindungsgemäß nur eine
geringe radiale Ausdehnung über
die Lamellenscheiben hinaus auf. Die radiale Ausdehnung der Antriebseinrichtung
kann somit gering gehalten werden und die Bodenfreiheit des mobilen
Arbeitsgeräts
wird nicht weiter eingeschränkt.
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Da
sich ein Betätigungsabschnitt
der Hydraulik-Kolbenanordnung abgedichtet durch eine Abtrennung
in die Druckkammer hinein erstreckt, kann die Kraft der Rückstellfederanordnung
wirkungsvoll auf die Lamellenscheiben aufgebracht werden, ohne daß Fluide
oder Fremdkörper
in die Druckkammer hinein oder aus der Druckkammer heraus gelangen können.
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Durch
die Ausbildung der Hydraulik-Kolbenanordnung in Form einer Ringscheibe,
die in gleichmäßigem Umfangsabstand
zueinander mehrere Stellzapfen trägt, die sich durch entsprechende
Ausnehmungen der Abtrennung hindurch erstrecken, kann die Hydraulik-Kolbenanordnung
sicher geführt und
die Druckkraft der Rückstellfederanordnung
wirkungsvoll auf die Lamellenscheiben aufgebracht werden. Ein weiterer
Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Abtrennung aus einem
Stück bestehen kann.
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Die
Ausbildung der Hydraulik-Kolbenanordnung als eine Ringscheibe, die
einen Stellring trägt, der
sich abgedichtet durch eine zweiteilig ausgebildete Abtrennung hindurch
erstreckt, ermöglicht
eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung
durch die Rückstellfederanordnung.
Die Bremswirkung wird dabei optimiert, da der Bremsdruck auf einer
geschlossenen Kreisringfläche
der Lamellenscheiben zur Wirkung kommt.
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Dadurch,
daß die
Abtrennung die Form einer Ringscheibe aufweist, ergibt sich ein
einfacher Aufbau der Hydraulik-Kolbenanordnung,
bei einer gleichzeitig guten Demontierbarkeit der Anordnung.
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Indem
die Abtrennung einen Außendurchmesser
hat, der nicht über
den Außendurchmesser der
Hydraulik-Kolbenanordnung hinausragt, wird es ermöglicht,
die Lamellenbremse vom Gehäuse
des Hydromotors für
Reparaturen, Wartungsarbeiten etc. abzuziehen.
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Die
Erfindung wird nachstehend in Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigt:
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1 einen
Vollschnitt einer erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung
bei einer Verwendung insbesondere für ein Rüttelwalzen-Fahrzeug;
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2 die
obere Hälfte
eines schematisierten Vollschnitts durch eine erfindungsgemäße Antriebseinrichtung
bei einer Verwendung z.B. für
einen Gabelstapler;
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3 einen
Querschnitt durch einen Hydromotor;
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4 einen
Vollschnitt durch einen Hydromotor mit Antriebswelle und Lager entlang
der Linie I-I in der 3;
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5 eine
Seitenansicht einer herkömmlichen
Antriebseinrichtung z.B. für
ein Rüttelwalzen-Fahrzeug
mit einer sich axial nach außen
erstreckenden Lamellenbremse und der angedeuteten Befestigung am
Rahmen;
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6 eine
Draufsicht einer herkömmlichen Antriebseinrichtung
nach 5;
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7 eine
Seitenansicht einer herkömmlichen
Antriebseinrichtung z.B. für
einen Gabelstapler mit mit je einer abtriebseitig angeordneten Trommelbremse
und der angedeuteten Befestigung am Rahmen;
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8 eine
Draufsicht einer herkömmlichen Antriebseinrichtung
nach 7.
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Zunächst wird
die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert,
das z.B. in Rüttelwalzen-Fahrzeugen
Anwendung findet.
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Die
Antriebseinrichtung weist einen Hydromotor 1, eine hydraulische
Lamellenbremse 2 und ein Lager 3 für eine Antriebswelle 4 auf.
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Der
Hydromotor 1 ist als Radialkolben-Mehrhub-Hydromotor ausgeführt und
besteht aus zwei Gehäuseteilen 5 und 6 und
einer in einem Hubring 7 untergebrachten Rotor-Kolbengruppe 8,
die im Detail in 3 dargestellt ist. Diese besteht
aus einer Rotorscheibe 9 und sternförmig nach außen gerichteten Kolben 10.
Die Rotorscheibe 9 ist durch eine Verzahnung 11 mit
der Antriebswelle 4 verbunden. Die Kolben 10 sind
radial in der Rotorscheibe 9 angeordnet und stützen sich über Rollen 12 auf
der Kurvenbahn 13 des Hubrings 7 ab.
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Die
mit der Rotorscheibe 9 verzahnte Antriebswelle 4 wird über das
Lager 3 abgestützt
und weist einen Wellenflansch bzw. Flanschabschnitt 14 auf.
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Der
Flanschabschnitt 14 der Antriebswelle 4 ist mit
Befestigungsgewinden 17 für eine nicht dargestellte Rüttelwalze
versehen.
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Das
Lager 3 besteht entsprechend herkömmlicher Antriebseinrichtungen
aus zwei Kegelrollenlagerungen 15 und 16, die
im zweiten Gehäuseteil 6 des
Hydromotors 1 untergebracht sind.
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Die
Lamellenbremse 2 wird erfindungsgemäß derart angeordnet, daß sie das
Lager 3 wenigstens teilweise axial überdeckt. Sie befindet sich
im Bereich zwischen dem Flanschabschnitt 14 der Antriebswelle 4 und
dem zweiten Gehäuseteil 6 des
Hydromotors 1 und nutzt somit den dort brachliegenden Freiraum.
Damit trägt
sie nicht zur axialen Baulänge der
Antriebseinrichtung bei.
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Sie
weist ein Deckelteil 18, innere und äußere Lamellenscheiben 19 und 20,
eine Hydraulik-Kolbenanordnung 21 und einen Anschluß 22 für ein Druckfluid
auf. Die Hydraulik-Kolbenanordnung 21 besteht aus einer
Ringscheibe 23, die einen Stellring 24 trägt, sowie
einer zweiteilig ausgebildeten Abtrennung 25. Der Stellring 24 ragt
durch die Abtrennung 25 in einen Bremsenraum 26,
in dem sich die inneren und äußeren Lamellenscheiben 19 und 20 befinden. Die
Hydraulik-Kolbenanordnung 21 wird durch eine im zweiten
Gehäuseteil 6 des
Hydromotors 1 untergebrachte Rückstellfederanordnung 27 vorgespannt.
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Die
Ringscheibe 23 der Hydraulik-Kolbenanordnung 21 kann
anstelle des Stellrings 24 auch eine Anzahl von Stellzapfen
tragen, die auf einem gemeinsamen Radius auf der Ringscheibe 23 angeordnet sind.
Diese ragen dann durch Bohrungen in der nun einteiligen Abtrennung 25 in
den Bremsenraum 26.
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Die
inneren, antriebsseitigen Lamellenscheiben 19 sind auf
einer radial außenseitigen
Verbreiterung 28 des Flanschabschnitts 14 angeordnet,
wobei eine Mitnehmerverzahnung 29 für eine formschlüssige Verbindung
zu den inneren Lamellenscheiben 19 sorgt. Weitere, äußere Lamellenscheiben 20,
die abwechselnd zu den an der Verbreiterung 28 des Flanschabschnitts 14 angeordneten
inneren Lamellenscheiben 19 angeordnet sind, befinden sich
auf einer Mitnehmerverzahnung 30 auf der Innenseite des
Deckelteils 18 der Lamellenbremse 2. Diese sind
dort formschlüssig
mit dem Deckelteil 18 verbunden und im Betrieb feststehend
im Gegensatz zu den auf der Verbreiterung 28 des Flanschabschnitts 14 der
Antriebswelle 4 angeordneten Lamellenscheiben 19.
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Im
Betrieb werden die Kolben 10 der Rotor-Kolbengruppe 8 mittels
einem Druckfluid derart angesteuert, daß die Rotorscheibe 9 zu
einer Drehbewegung veranlaßt
wird. Die Drehrichtung wird durch die Ansteuerungsweise gewählt. Die
Kolben 10 werden hierdurch nach außen gedrückt und stützen sich über die Rollen 12 auf
der Kurvenbahn 13 des Hubrings 7 ab (siehe 3). Über die
Verzahnung 11 der Rotorscheibe 9 wird die Drehbewegung auf
die Antriebswelle 4 übertragen.
Diese stützt
sich über
die Kegelrollenlagerungen 15 und 16 des Lagers 3 ab.
Eine hier nicht dargestellte Rüttelwalze, die über die
Befestigungsgewinde 17 mit dem Flanschabschnitt 14 der
Antriebswelle 4 verbunden ist, wird somit angetrieben und
in Drehung versetzt.
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Die
Lamellenbremse 2 ist im Betriebszustand über den
Anschluß 22 und
eine Druckkammer 31 mit Druckfluid beaufschlagt. Der anliegende
Druck bewirkt ein Zurückgleiten
der Ringscheibe 23 der Hydraulik-Kolbenanordnung 21 entgegen
der Spannkraft der Rückstellfederanordnung 27.
Somit ist die Bremse gelöst
und im Falle einer Störung
oder eines plötzlichen
Druckabfalls im System wird die Antriebseinrichtung automatisch
gebremst, indem die Hydraulik-Kolbenanordnung 21 durch
die Vorspannkraft der Rückstellfederanordnung 27 gegen
die inneren und äußeren Lamellenscheiben 19 und 20 drückt. Die
außen
am Deckelteil 18 befestigten äußeren Lamellenscheiben 20 und
die innen auf der Verbreiterung 28 des Flanschabschnitts 14 angeordneten
inneren Lamellenscheiben 19 werden gegeneinander gepreßt und bremsen
durch die Reibung an ihren Oberflächen das Fahrzeug. Zum Lösen der
Lamellenbremse 2 wird die Hydraulik-Kolbenanordnung 21 wieder
mit Druckfluid beaufschlagt.
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Die
Druckkammer 31 der Hydraulik-Kolbenanordnung 21 ist
nach außen
abgedichtet, so daß kein Druckfluid
in den Bremsenraum 26, in dem sich die Lamellenscheiben 19 und 20 befinden,
austreten kann. Ferner ist der Bremsenraum 26 gegenüber dem
Flanschabschnitt 14 der Antriebswelle 4 abgedichtet,
um ein Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden. Die Lamellenbremse 2 kann
trocken oder in Öl
laufen, wobei durch die Abdichtungen ein Austreten von Öl verhindert
wird. Ferner sind auch die Kegelrollenlagerungen 15 und 16 gegenüber den umliegenden
Bereichen abgedichtet, um eine Beschädigung durch Verschmutzung
zu vermeiden.
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Die
Gehäuseteile 5 und 6 und
der Hubring 7 sind in dieser Ausführungsform durch eine Schraubverbindung
miteinander angedichtet verbunden. Das Deckelteil 18 der
Lamellenbremse 2 ist abgedichtet am zweiten Gehäuseteil 6 des
Hydromotors 1 befestigt.
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Die
erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Lamellenbremse 2 ermöglicht eine einfache Demontage
für Wartungsarbeiten.
Hierzu muß die
Antriebseinrichtung lediglich von der hier nicht dargestellten Rüttelwalze
gelöst
werden und anschließend
kann das Deckelteil 18 abtriebseitig abgezogen werden. Dies
wird dadurch ermöglicht,
daß weder
die Abtrennung 25 noch die Ringscheibe 23 einen
größeren Durchmesser
aufwei sen, als der Verbindungsabschnitt des Deckelteils 18 zum
zweiten Gehäuseteil 6 des
Hydromotors 1.
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Die
erfindungsgemäße Antriebseinrichtung ermöglicht durch
die axial das Lager 3 überdeckende Lamellenbremse 2 einen
kompakten Aufbau bei einer gleichzeitig guten Zugriffsmöglichkeit
für Wartungsarbeiten.
Die axiale Baulänge
des ersten Ausführungsbeispiels
eines Rüttelwalzen-Fahrzeugs kann
auf diese Weise von 301 mm auf 190 mm verkürzt werden, womit ein näheres Heranfahren
auf hohe Randsteine und Abgrenzungen ermöglicht wird. Auch ein Überstand über einen
Fahrzeugrahmen 33 des Rüttelwalzen-Fahrzeugs
kann hiermit vermieden werden. Gleichzeitig wird dabei die Bodenfreiheit
des Fahrzeugs nicht eingeschränkt.
Der Demontageaufwand für
Wartungsarbeiten wird gering gehalten und die Antriebseinrichtung
weist eine einfache Bauweise auf, wobei in großem Maße weiterhin Standardteile der
herkömmlichen
Antriebseinrichtungen verwendet werden können.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand des zweiten Ausführungsbeispiels
gemäß 2 wie
es z.B. bei Gabelstaplern Anwendung findet, beschrieben.
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Die
Antriebseinrichtung weist hier einen nicht dargestellten Hydromotor 1,
eine dadurch angetriebene Antriebswelle 50 mit einem bereits
bekannten Lager 3 und einer in dieser Ausführungsform
vom Hydromotor getrennt angeordneten, auf der anderen Seite eines
Rahmens 51 vorgesehenen Lamellenbremse 2 auf.
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An
einem Flanschabschnitt 52 der Antriebswelle 50 ist
ein Anschlußteil 53 befestigt,
an dem ein nicht dargestelltes Antriebsrad eines Arbeitsgeräts angeordnet
ist. Dieses Anschlußteil 53 stellt
das Gegenlager zu einem fest mit dem Rahmen 51 verbundenen,
feststehenden Rohr 54 dar. Die Kegelrollenlagerungen 15 und 16 des
Lagers 3 sind zwischen dem feststehenden Rohr 54 und
dem Anschlußteil 53 angeordnet.
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Die
Lamellenbremse 2 besteht wiederum aus einem Deckelteil 55,
den inneren und äußeren Lamellenscheiben 19 und 20,
der Hydraulik-Kolbenanordnung 21 und dem Anschluß 22 für ein Druckfluid.
Die antriebseitigen, inneren Lamellenscheiben 19 sind in
diesem Ausführungsbeispiel über eine
auf dem Anschlußteil 53 angeordnete
Verzahnung 56 formschlüssig
mit dem Anschlußteil 53 verbunden. Die äußeren Lamellenscheiben 20 befinden
sich wiederum auf einer Mitnehmerverzahnung 57 auf der
Innenseite des Deckelteils 55 und sind im Gegensatz zu
den inneren Lamellenscheiben 19 feststehend angeordnet.
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Der
Aufbau und die Funktionsweise des Hydromotors 1 und der
Hydraulik-Kolbenanordnung 21 der Lamellenbremse 2 entsprechen
dem vorhergehenden Beispiel.
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Die
Lamellenbremse 2 trägt
zudem wiederum nicht zur axialen Baulänge der Antriebseinrichtung
bei, da sie das Lager 3 teilweise überdeckt. Aufgrund der abtriebsseitigen
Anordnungsweise der Lamellenbremse 2 ist ferner ein leichter
Zugriff, z.B. für Wartungsarbeiten,
möglich.
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Zur
Demontage wird die in der Mitte des Fahrzeugs zweigeteilte Antriebswelle 50 abtriebseitig nach
außen
abgezogen. Auch die Lamellenbremse 2 läßt sich dann nach außen vom
Rahmen 51 abziehen. Dies ist möglich, da die Hydraulik-Kolbenanordnung 21 wie
auch die Abtrennung 25 keinen größeren Durchmesser aufweisen,
als der Verbindungsab-schnitt des Deckelteils 55 der Lamellenbremse 2 zum
Rahmen 51.
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Somit
ist der Zugriff auf die Lamellenbremse 2 auf einfache Weise
möglich.
Bei herkömmlichen Antriebseinrichtungen,
in denen die Lamellenbremse 2 innerhalb des Rahmens 51 im
Bereich des Hydromotors 1 angeordnet war, gestaltete sich
eine Demontage dagegen wesentlich aufwendiger, da der gesamte Antriebsbereich
entfernt werden mußte.
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In
den 3 bis 8 sind bekannte Konstruktionen
von Antriebseinrichtungen und Bremsen gezeigt, in denen vergleichbare
Bauteile mit den in 1 und 2 verwendeten
Bezugszeichen versehen sind.
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Die
Erfindung schafft somit eine Antriebseinrichtung für mobile
Arbeitsgeräte,
bei der die Lamellenbremse im Bereich des Lagers für die Antriebswelle
angeordnet ist. Dadurch ist eine Verringerung der axialen Baulänge der
Antriebseinrichtung möglich und
den Wartungsaufwand kann gering gehalten werden.
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Wie
anhand der aufgezeigten Ausführungsbeispiele
ersichtlich ist, kann die Erfindung eine Reihe von anwendungsspezifischen
Abwandlungen erfahren. Eine andere Ausbildung der Gehäuseteile und
der Systemanschlüsse
wird je nach Verwendung notwendig sein. Ferner kann z.B. die Hydraulik-Kolbenanordnung 21 einstückig ausgebildet
sein, anstatt der hier aufgezeigten Verschraubung der Ringscheibe 23 und
des Betätigungsabschnittes 24.