DE19502290C2 - Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung eines endlos
umlaufenden Schleifbandes einer Bandschleifmaschine. Die Erfindung
betrifft ferner eine Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens mit einem um Umlenkrollen
endlos geführten Schleifband.
Zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken, insbesondere Holzwerk
stücken, sind Bandschleifmaschinen bekannt, die ein endlos umlau
fendes Schleifband aufweisen, das im allgemeinen mittels Druck
schuhen gegen die Oberfläche des Werkstücks gedrückt wird und so
das gewünschte Schleifen oder Polieren vornimmt. Entsprechend der
Art der gewünschten Oberflächenbearbeitung werden unterschiedliche
Schleifbandqualitäten mit unterschiedlichen Körnungen des auf dem
Schleifband aufgebrachten Schleifmaterials verwendet.
Im Betrieb der Schleifmaschine kommt es vor, daß sich das Schleif
band quer zur Umlaufrichtung wölbt. Diese Wölbung führt dazu, daß
das Band vor dem Andrücken des Druckschuhs gegen die Oberfläche
des Werkstücks bereits aufgrund seiner Eigenspannung schleift und
so das Schleifergebnis wesentlich beeinflußt.
Kommt es jedoch zu einer konkaven Wölbung des Schleifbandes, bei
der also die Ränder des Schleifbandes dem das Werkstück aufnehmen
den Transportband am nächsten kommen und die Mitte des Schleifban
des vom Transportband weggewölbt ist, kann es passieren, daß die
Vorderkante eines auf dem Transportband unter das Schleifband lau
fenden Werkstückes gegen den zum Transportband zeigenden Rand des
Schleifbandes läuft, obwohl der zugehörige Druckschuh (noch) nicht
aktiv geschaltet ist, sich also noch im angehobenen Zustand befin
det. Hierdurch kann es naturgemäß zu Beschädigungen und Zerstörun
gen des Schleifbandes kommen.
Es ist bekannt, daß die Wölbung des Schleifbandes vom Klima der
Umgebung abhängt. Eine Vermeidung der Wölbung des Schleifbandes
ließe sich daher erreichen, wenn die entsprechende Bandschleif
maschine in einem klimatisierten Raum betrieben würde. Dies läßt
sich aus praktischen Gründen und aus Kostengründen insbesondere in
Ländern mit einem trockenen und heißen Klima nicht realisieren.
Das sich aus diesen Gegebenheiten stellende Problem besteht somit
darin, die Zerstörung des Schleifbandes durch auftretende Wölbung
und gegen die Wölbung laufende Werkstückkanten ohne unpraktikablen
Aufwand zu vermeiden.
Ausgehend von dieser Problemstellung wird bei einem Verfahren zur
Einstellung eines endlos umlaufenden Schleifbandes einer Band
schleifmaschine erfindungsgemäß die Wölbung des Schleifbandes
detektiert und Abhängigkeit von der detektierten Wölbung das
Schleifband lokal befeuchtet und/oder getrocknet.
Ein entsprechend ausgebildete Bandschleifmaschine mit einem um Um
lenkrollen endlos geführten Schleifband ist daher versehen mit
einem Sensor zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes und
Erzeugung eines Steuersignals sowie einer vom Steuersignal des
Sensors steuerbaren Befeuchtungsvorrichtung für das Schleifband
und/oder einer vom Steuersignal des Sensors steuerbaren Trock
nungsvorrichtung für das Schleifband.
Erfindungsgemäß wird somit das Schleifband selbst in Abhängigkeit
von der detektierten Wölbung befeuchtet oder getrocknet, wobei die
entsprechende Befeuchtungsvorrichtung und/oder Trocknungsvorrich
tung in der Bandschleifmaschine selbst angeordnet sind, so daß
eine unmittelbare oder mittelbare lokale Einwirkung auf das
Schleifband bewirkt wird, die somit energiegünstig und wenig ko
stenaufwendig möglich ist. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu
grunde, daß durch die erfindungsgemäße Steuerung der Schleifband
feuchte die Wölbung des Schleifbandes unabhängig von den Umge
bungsbedingungen, in denen die Schleifmaschine betrieben wird,
vermeidbar ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens wird sowohl aufgrund der Wölbung des Schleifbandes in eine Rich
tung eine Befeuchtung als auch aufgrund der Wölbung in der anderen
Richtung eine Trocknung des Schleifbandes durchgeführt. Dadurch
können Wölbungen in beiden Richtungen vermieden werden. Dadurch
wird nicht nur erreicht, daß durch eine konkave Wölbung das
Schleifbandes durch einlaufende Werkstückkanten zerstört wird,
sondern auch, daß bei einer konvexen Wölbung auch bei nicht akti
vierten Druckschuhen ein (ungewollter) Schleifvorgang vorkommt.
Die Trocknung kann direkt mittels Wärmestrahlung durchgeführt wer
den, indem in unmittelbarer Nähe des Schleifbandes über die Brei
te des Schleifbandes wirksame Infrarotstrahler verwendet werden.
Es kann aber auch vorteilhaft sein, die Trocknung indirekt über
wenigstens eine beheizbare Umlenkrolle durchzuführen, wobei die
Beheizung der Umlenkrolle elektrisch oder auch über Wärmestrahlung
erfolgen kann. Die Wärmeeinleitung in das Schleifband über die be
heizte Umlenkrolle kann den Vorteil aufweisen, daß sie vergleich
mäßiger und schonender erfolgt.
In einer sehr einfach zu realisierenden Weise kann die Trocknung
auch mittels Anblasen des Schleifbandes mit Heißluft erfolgen, die
durch ein Warmluftgebläse erzeugbar sein kann.
Die Trocknung kann ferner direkt mittels eines beheizten Wärmekör
pers erfolgen, der gesteuert in Kontakt mit und außer Kontakt von
dem Schleifband zugestellt wird. Diese Art der Trocknung hat den
Vorteil, daß sie für das Schleifband mit geringen Verzögerungszei
ten ein- und ausschaltbar ist.
Die Befeuchtung kann mit Hilfe von über die Breite des Schleifban
des nebeneinander angeordneten, steuerbaren Wassersprühdüsen er
folgen. Eine gleichmäßigere Befeuchtung kann dadurch erreicht wer
den, daß das Schleifband mit einem Befeuchtungskörper in Kontakt
gebracht wird. Dieser kann beispielsweise nach Art einer Auftrags
walze an dem Schleifband abrollen, wobei die Wasseraufnahme der
Auftragswalze gesteuert erfolgt. In einer bevorzugten Ausführungs
form ist der Befeuchtungskörper durch einen saugfähigen Körper
gebildet, der gesteuert mit Wasser tränkbar ist und gesteuert ge
gen das Schleifband zustellbar ist. Die Abgabe der Feuchtigkeit an
das Schleifband erfolgt vorzugsweise über Kapillarwirkungen inner
halb des Befeuchtungskörpers, der somit aus Filz, einem Porenkör
per oder ähnlichem Material gebildet sein kann.
Als Sensor zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes kann in
einfacher Weise wenigstens ein Abstandsdetektor verwendet werden.
Dieser ist zweckmäßigerweise auf die Mitte des Schleifbandes ge
richtet. Eine einfache und leicht handzuhabende Auswertung des
Abstandes kann über eine solche Einstellung der Empfindlichkeit
des Abstandsdetektors erfolgen, die zu einer unterschiedlichen
Detektion der Vibrationsspitzen erfolgen, die zu einer unter
schiedlichen Detektion der Vibrationsspitzen des Schleifbandes für
die verschiedenen Wölbungszustände führt. Die Auswertung kann dann
in einfacher Weise durch Auszählung der detektierten Vibrations
spitzen (Impulse) erfolgen, wobei der Abstand der Schleifbandmitte
zum Abstandsdetektor umgekehrt proportional zur Impulsfrequenz
ist. Alternativ können auch zwei oder mehr Abstandsdetektoren ver
wendet werden, von denen einer auf die Mitte und ein anderer auf
den Rand des Schleifbandes gerichtet ist. Durch Auswertung der
Differenz der festgestellten Abstandswerte ist die Wölbung quali
tativ und quantitativ ermittelbar.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Bandschleifmaschine mit einem Wölbungssensor, einer Be
feuchtungsvorrichtung und einer direkt wirksamen Trock
nungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1 mit einer indirekt wirk
samen Trocknungsvorrichtung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des in
den Fig. 1 und 2 angedeuteten Wölbungssensors,
Fig. 4 eine schematische Darstellung gemäß Fig. 1, bei der nur
ein Abstandsdetektor als Wölbungssensor vorgesehen ist,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des in
Fig. 4 dargestellten Wölbungssensors,
Fig. 6 eine schematische Darstellung gemäß Fig. 1 mit einer
anderen Ausführungsform der Befeuchtungsvorrichtung und
der Trocknungsvorrichtung, die beide gegen das Schleif
band zustellbar sind, mit der Trocknungsvorrichtung in
der zugestellten und der Befeuchtungsvorrichtung in der
nicht zugestellten Position,
Fig. 7 die Darstellung gemäß Fig. 6 mit der Befeuchtungsvor
richtung in der zugestellten und der Trocknungsvorrich
tung in der nicht zugestellten Position.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, wird ein Schleifband 1 einer Band
schleifmaschine im allgemeinen um drei Umlenkrollen 2, 3, 4 endlos
geführt. Ein großer Abstand zwischen zwei Umlenkrollen 3, 4 defi
niert eine Arbeitsfläche 5 des Schleifbandes 1 unterhalb der ein
(nicht dargestelltes) Transportband für (nicht dargestellte) Werk
stücke vorgesehen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich innerhalb
des umlaufenden Schleifbandes 1 ein Wölbungsdetektor 6, eine Be
feuchtungsvorrichtung 7 und eine Trocknungsvorrichtung 8.
Der Wölbungssensor 6 besteht aus zwei Abstandsdetektoren 9, die in
Richtung der Breite des Schleifbandes 1 nebeneinander angeordnet
sind und die anhand der Fig. 3 näher erläutert werden.
Die Befeuchtungsvorrichtung 7 meist eine Vielzahl von Wassersprühdü
sen 10 auf, die über die Breite des Schleifbandes 1 nebeneinander
angeordnet sind und von denen in dem dargestellten Ausführungsbei
spiel mehrere Reihen in der Länge des Schleifbandes 1 vorgesehen
sind.
Die Trocknungsvorrichtung 8 wirkt gemäß Fig. 1 unmittelbar auf
das Schleifband 1 ein. Die Wärmeübertragung auf das Schleifband 1
erfolgt vorzugsweise durch von wenigstens einem Infrarotstrahler
11 erzeugte Wärmestrahlung. Selbstverständlich ist es aber auch
möglich, die Trocknung mit Hilfe eines auf das Schleifband 1 ge
richteten heißen Luftstromes vorzunehmen.
Die Einschaltung der Befeuchtungsvorrichtung 7 oder der Trock
nungsvorrichtung 8 erfolgt mit Hilfe einer Steuerung 12, der ein
Steuersignal von dem Wölbungssensor 6 zugeleitet wird, so daß die
Befeuchtung bzw. die Trocknung nur in Abhängigkeit von einer fest
gestellten Wölbung des Schleifbandes 1 vorgenommen wird.
Fig. 3 verdeutlicht die Funktionsweise des Wölbungssensors 6, der
aus zwei Abstandsdetektoren 9 besteht. Die Abstandsdetektoren 9
können dabei herkömmliche Abstandsdetektoren sein, die optisch,
elektrisch, magnetisch, mit Ultraschall o. ä. arbeiten.
Ein Abstandsdetektor 9 ist auf die Mitte M des Schleifbandes 1,
der andere auf einen Rand R des Schleifbandes 1 gerichtet.
Stellen beide Abstandsdetektoren 9 einen gleichen Abstand A zum
Schleifband 1 fest, ist keine Wölbung des Schleifbandes 1 detek
tiert, so daß Befeuchtungsvorrichtung 7 und Trocknungsvorrichtung
8 durch die Steuerung 12 ausgeschaltet bleiben.
Ist hingegen der Abstand A′ zum Rand R kleiner als der Abstand A′′
zur Mitte M, ist bezüglich der Arbeitsfläche 5 des Schleifbandes 1
eine konvexe Wölbung detektiert, da in dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel der Wölbungssensor 6 auf der Innenseite des Schleif
bandes, also nicht auf der Arbeitsseite angeordnet ist, sich die
Arbeitsfläche des Schleifbandes 1 somit in Fig. 3 jenseits der
Abstandsdetektoren 9 befindet. Ist diese konvexe Wölbung erfah
rungsgemäß auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zurückzuführen, wird
die Steuerung 12 in diesem Fall die Trocknungsvorrichtung 8 ein
schalten, bis die Wölbung des Schleifbandes 1 verschwunden ist und
im wesentlichen der Zustand gemäß Fig. 3a detektiert wird.
Ist hingegen gemäß Fig. 3c der Abstand A′ zum Rand R größer als
der Abstand A′′ zur Mitte M des Schleifbandes 1, ist eine konkave
Wölbung des Schleifbandes 1 detektiert und führt beispielsweise über
die Steuerung 12 zur Einschaltung der Befeuchtungsvorrichtung 7.
Fig. 4 zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 mit der Modi
fikation, daß der Wölbungssensor 6 nur einen einzigen Abstandsde
tektor 9 aufweist.
Wie Fig. 5 verdeutlicht, ist auch mit nur einem, etwa auf die
Mitte des Schleifbandes 1 gerichteten Abstandsdetektor 9 eine Mes
sung der Art und Größe der Wölbung des Schleifbandes 1 möglich. In
einer sehr einfachen und störunanfälligen Weise kann der Abstand A
dadurch detektiert werden, daß die immer vorhandenen Vibrationen
des umlaufenden Schleifbandes 1 ausgenutzt werden. Hierfür ist es
wesentlich, daß der Abstandsdetektor 9 etwa in der Mitte zwischen
den Umlenkrollen 2, 4 angeordnet ist, weil dort die Schwingungen
des Schleifbandes 1 ihre größte Amplitude aufweisen. Der Abstands
detektor 9 wird dann so eingestellt, daß er von den statistisch
verteilten Vibrationsamplituden nur die größten erfaßt, wenn das
Schleifband 1 die Wölbung gemäß Fig. 5b aufweist. In der Steuerung
12 ist somit nur ein Zähler vorhanden, der die vom Abstandsdetek
tor 9 detektierten Impulse zählt. Für ein planes Schleifband 1
gemäß Fig. 5a werden auch mittlere Amplituden der Vibration des
Schleifbandes 1 erfaßt, so daß sich eine höhere Impulsmenge er
gibt.
Für eine Wölbung gemäß Fig. 5c, durch die die Mitte des Schleif
bandes 1 sehr nahe an den Abstandsdetektor 9 herankommt, werden
praktisch alle Vibrationsamplituden des Schleifbandes 1 durch den
Abstandsdetektor 9 erfaßt, so daß die Steuerung eine sehr hohe
Impulsanzahl feststellt. Die pro Zeiteinheit festgestellte Impuls
anzahl ist somit ein Maß für die Art und die Stärke der Wölbung.
Fig. 6 zeigt u. a. eine Befeuchtungsvorrichtung 7, die durch einen
Pneumatikzylinder 13 und einer Hebelanordnung 14 mit Abstand vom
Schleifband 1 haltbaren bzw. gegen das Schleifband 1 zustellbaren
Befeuchtungskörper 15 gebildet ist.
In Fig. 6 hat die Steuerung 12 einen Zustand des Schleifbandes 1
festgestellt, der keine Befeuchtung erfordert und somit über ein
Stellventil 16 den Befeuchtungskörper 15 vom Schleifband 1 wegge
steuert. Zugleich wirkt die Steuerung 12 in Abhängigkeit von der
Anzahl und Dauer der Kontakte des Befeuchtungskörpers 15 zum
Schleifband 1 eine Wasserzufuhr aus einem Wasservorrat 16 mittels
einer Pumpenanordnung 17 zum Befeuchtungskörper 15. Auf diese Wei
se wird sichergestellt, daß der Befeuchtungskörper 15 immer aus
reichend mit Wasser gefüllt ist. Der Befeuchtungskörper 15 ist
vorzugsweise aus einem Kapillarmaterial, wie Filz, gebildet, mit
dem sehr dosiert Feuchtigkeit an das Schleifband 1 abgegeben wer
den kann.
Fig. 7 zeigt den Befeuchtungskörper 15 in der zugestellten Posi
tion.
Fig. 7 verdeutlicht ferner, daß die Trocknungsvorrichtung 8 durch
einen beheizbaren Wärmekörper 18 gebildet ist, der von der Steue
rung 12 über ein Stellventil 19 und einen Pneumatikzylinder 20
ebenfalls gegen das Schleifband 1 zustellbar ist, wie dies in
Fig. 6 dargestellt ist. Der Wärmekörper 18 ist bevorzugt eine elek
trisch beheizbare Platte, die gegen die Unterseite des Schleifban
des 1 gedrückt wird.
Fig. 7 zeigt den Wärmekörper 18 der nicht zugestellten Position,
da Fig. 7 einen Zustand des Schleifbandes 1 wiedergibt, in dem das
Schleifband 1 befeuchtet und nicht getrocknet werden muß.
In allen Ausführungsbeispielen kann durch die lokale Befeuchtung
bzw. Trocknung des Schleifbandes 1 in der Bandschleifmaschine ge
regelt das Auftreten von größeren Wölbungen vermieden werden, die
ansonsten zu einer Zerstörung des Schleifbandes 1 oder zu uner
wünschten Schleifergebnissen führen könnten.
Claims (18)
1. Verfahren zur Einstellung eines endlos umlaufenden Schleif
bandes (1) einer Bandschleifmaschine, bei dem eine Wölbung
des Schleifbandes (1) detektiert und in Abhängigkeit von der
detektierten Wölbung das Schleifband (1) lokal befeuchtet
und/oder getrocknet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem sowohl aufgrund der Wölbung des
Schleifbandes (1) in einer Richtung eine Befeuchtung als auch auf
grund der Wölbung in der anderen Richtung eine Trocknung des
Schleifbandes (1) durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung indi
rekt über wenigstens eine beheizbare Umlenkrolle (2) durchge
führt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung di
rekt mittels Wärmestrahlung durchgeführt wird.-
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung durch Anblasen des Schleifbandes (1) mit beheizter Luft durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung durch
einen Kontakt des Schleifbandes (1) mit einem beheizten Körper
durchgeführt wird und der Kontakt zur Durchführung des erfor
derlichen Trocknungsgrades nur zeitweise hergestellt wird.
7. Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäß den Ansprüchen
1 bis 6 mit einem um Umlenkrollen (2, 3, 4) end
los geführten Schleifband (1) mit
- - einem Sensor (6) zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes (1) und Erzeugung eines Steuersignals so wie
- - einer vom Steuersignal des Sensors (6) steuerbaren Be feuchtungseinrichtung (7) für das Schleifband (1) und/ oder
- - einer vom Steuersignal des Sensors (6) steuerbaren Trocknungsvorrichtung (8) für das Schleifband (1).
8. Bandschleifmaschine nach Anspruch 7, bei der der Sensor (6)
zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes (1) durch we
nigstens einen Abstandsdetektor (9) gebildet ist.
9. Bandschleifmaschine nach Anspruch 8, bei der der Sensor (6)
zwei Abstandsdetektoren (9) aufweist, von denen einer auf die
Mitte (M) und der andere auf den Rand (R) des Schleifbandes
(1) gerichtet ist.
10. Bandschleifmaschine nach Anspruch 8, bei der der Abstandsde
tektor (9) etwa auf die Mitte des Schleifbandes (1) gerichtet
und so eingestellt ist, daß in Abhängigkeit von der Wölbung
des Schleifbandes (1) Vibrationen des Schleifbandes (1) unter
schiedlich stark erfaßt werden, und bei der die Anzahl der
detektierten Vibrationsspitzen als Signal für die Art und die
Stärke der Wölbung zählbar sind.
11. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, bei
der die Befeuchtungsvorrichtung (7) eine Mehrzahl von über
die Breite des Schleifbandes (1) nebeneinander angeordneten
Sprühdüsen (10) aufweist.
12. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei
der die Befeuchtungsvorrichtung (7) einen gesteuert
gegen das Schleifband (1) zustellbaren Befeuchtungskörper
(15) umfaßt.
13. Bandschleifmaschine nach Anspruch 12, bei der der Befeuch
tungskörper (15) aus einem wasseraufsaugenden Material be
steht.
14. Bandschleifmaschine nach Anspruch 12 oder 13, mit einer ge
steuerten Wasserzufuhr zu dem Befeuchtungskörper (15).
15. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 14, bei
der die Trocknungsvorrichtung (8) wenigstens einen über die
Breite des Schleifbandes (1) wirksamen Infrarotstrahler (11)
aufweist.
16. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 15, bei
der die Trocknungsvorrichtung (8) eine Heizvorrichtung für
wenigstens eine Umlenkrolle (2) umfaßt.
17. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 16, bei
der die Trocknungsvorrichtung (8) einen beheizbaren und ge
steuert gegen das Schleifband (1) zustellbaren Wärmekörper
(18) umfaßt.
18. Bandschleifmaschine nach Anspruch 17, bei der der Wärmekörper
(18) eine Platte mit einer zum Schleifband (1) gerichteten
ebenen Oberfläche aufweist.
19. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 14 mit
einem Warmluftgebläse als Trocknungsvorrichtung (8).
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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