DE19502290C2 - Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
DE19502290C2
DE19502290C2 DE1995102290 DE19502290A DE19502290C2 DE 19502290 C2 DE19502290 C2 DE 19502290C2 DE 1995102290 DE1995102290 DE 1995102290 DE 19502290 A DE19502290 A DE 19502290A DE 19502290 C2 DE19502290 C2 DE 19502290C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
grinding
curvature
drying
grinding belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1995102290
Other languages
English (en)
Other versions
DE19502290A1 (de
Inventor
Juergen Dipl Ing Heesemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEESEMANN KARL MASCH
Original Assignee
HEESEMANN KARL MASCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEESEMANN KARL MASCH filed Critical HEESEMANN KARL MASCH
Priority to DE1995102290 priority Critical patent/DE19502290C2/de
Priority to EP96101112A priority patent/EP0723838A1/de
Publication of DE19502290A1 publication Critical patent/DE19502290A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19502290C2 publication Critical patent/DE19502290C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/18Accessories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/10Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of travelling flexible backings coated with abrasives; Cleaning of abrasive belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung eines endlos umlaufenden Schleifbandes einer Bandschleifmaschine. Die Erfindung betrifft ferner eine Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens mit einem um Umlenkrollen endlos geführten Schleifband.
Zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken, insbesondere Holzwerk­ stücken, sind Bandschleifmaschinen bekannt, die ein endlos umlau­ fendes Schleifband aufweisen, das im allgemeinen mittels Druck­ schuhen gegen die Oberfläche des Werkstücks gedrückt wird und so das gewünschte Schleifen oder Polieren vornimmt. Entsprechend der Art der gewünschten Oberflächenbearbeitung werden unterschiedliche Schleifbandqualitäten mit unterschiedlichen Körnungen des auf dem Schleifband aufgebrachten Schleifmaterials verwendet.
Im Betrieb der Schleifmaschine kommt es vor, daß sich das Schleif­ band quer zur Umlaufrichtung wölbt. Diese Wölbung führt dazu, daß das Band vor dem Andrücken des Druckschuhs gegen die Oberfläche des Werkstücks bereits aufgrund seiner Eigenspannung schleift und so das Schleifergebnis wesentlich beeinflußt.
Kommt es jedoch zu einer konkaven Wölbung des Schleifbandes, bei der also die Ränder des Schleifbandes dem das Werkstück aufnehmen­ den Transportband am nächsten kommen und die Mitte des Schleifban­ des vom Transportband weggewölbt ist, kann es passieren, daß die Vorderkante eines auf dem Transportband unter das Schleifband lau­ fenden Werkstückes gegen den zum Transportband zeigenden Rand des Schleifbandes läuft, obwohl der zugehörige Druckschuh (noch) nicht aktiv geschaltet ist, sich also noch im angehobenen Zustand befin­ det. Hierdurch kann es naturgemäß zu Beschädigungen und Zerstörun­ gen des Schleifbandes kommen.
Es ist bekannt, daß die Wölbung des Schleifbandes vom Klima der Umgebung abhängt. Eine Vermeidung der Wölbung des Schleifbandes ließe sich daher erreichen, wenn die entsprechende Bandschleif­ maschine in einem klimatisierten Raum betrieben würde. Dies läßt sich aus praktischen Gründen und aus Kostengründen insbesondere in Ländern mit einem trockenen und heißen Klima nicht realisieren.
Das sich aus diesen Gegebenheiten stellende Problem besteht somit darin, die Zerstörung des Schleifbandes durch auftretende Wölbung und gegen die Wölbung laufende Werkstückkanten ohne unpraktikablen Aufwand zu vermeiden.
Ausgehend von dieser Problemstellung wird bei einem Verfahren zur Einstellung eines endlos umlaufenden Schleifbandes einer Band­ schleifmaschine erfindungsgemäß die Wölbung des Schleifbandes detektiert und Abhängigkeit von der detektierten Wölbung das Schleifband lokal befeuchtet und/oder getrocknet.
Ein entsprechend ausgebildete Bandschleifmaschine mit einem um Um­ lenkrollen endlos geführten Schleifband ist daher versehen mit einem Sensor zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes und Erzeugung eines Steuersignals sowie einer vom Steuersignal des Sensors steuerbaren Befeuchtungsvorrichtung für das Schleifband und/oder einer vom Steuersignal des Sensors steuerbaren Trock­ nungsvorrichtung für das Schleifband.
Erfindungsgemäß wird somit das Schleifband selbst in Abhängigkeit von der detektierten Wölbung befeuchtet oder getrocknet, wobei die entsprechende Befeuchtungsvorrichtung und/oder Trocknungsvorrich­ tung in der Bandschleifmaschine selbst angeordnet sind, so daß eine unmittelbare oder mittelbare lokale Einwirkung auf das Schleifband bewirkt wird, die somit energiegünstig und wenig ko­ stenaufwendig möglich ist. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu­ grunde, daß durch die erfindungsgemäße Steuerung der Schleifband­ feuchte die Wölbung des Schleifbandes unabhängig von den Umge­ bungsbedingungen, in denen die Schleifmaschine betrieben wird, vermeidbar ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens wird sowohl aufgrund der Wölbung des Schleifbandes in eine Rich­ tung eine Befeuchtung als auch aufgrund der Wölbung in der anderen Richtung eine Trocknung des Schleifbandes durchgeführt. Dadurch können Wölbungen in beiden Richtungen vermieden werden. Dadurch wird nicht nur erreicht, daß durch eine konkave Wölbung das Schleifbandes durch einlaufende Werkstückkanten zerstört wird, sondern auch, daß bei einer konvexen Wölbung auch bei nicht akti­ vierten Druckschuhen ein (ungewollter) Schleifvorgang vorkommt.
Die Trocknung kann direkt mittels Wärmestrahlung durchgeführt wer­ den, indem in unmittelbarer Nähe des Schleifbandes über die Brei­ te des Schleifbandes wirksame Infrarotstrahler verwendet werden. Es kann aber auch vorteilhaft sein, die Trocknung indirekt über wenigstens eine beheizbare Umlenkrolle durchzuführen, wobei die Beheizung der Umlenkrolle elektrisch oder auch über Wärmestrahlung erfolgen kann. Die Wärmeeinleitung in das Schleifband über die be­ heizte Umlenkrolle kann den Vorteil aufweisen, daß sie vergleich­ mäßiger und schonender erfolgt.
In einer sehr einfach zu realisierenden Weise kann die Trocknung auch mittels Anblasen des Schleifbandes mit Heißluft erfolgen, die durch ein Warmluftgebläse erzeugbar sein kann.
Die Trocknung kann ferner direkt mittels eines beheizten Wärmekör­ pers erfolgen, der gesteuert in Kontakt mit und außer Kontakt von dem Schleifband zugestellt wird. Diese Art der Trocknung hat den Vorteil, daß sie für das Schleifband mit geringen Verzögerungszei­ ten ein- und ausschaltbar ist.
Die Befeuchtung kann mit Hilfe von über die Breite des Schleifban­ des nebeneinander angeordneten, steuerbaren Wassersprühdüsen er­ folgen. Eine gleichmäßigere Befeuchtung kann dadurch erreicht wer­ den, daß das Schleifband mit einem Befeuchtungskörper in Kontakt gebracht wird. Dieser kann beispielsweise nach Art einer Auftrags­ walze an dem Schleifband abrollen, wobei die Wasseraufnahme der Auftragswalze gesteuert erfolgt. In einer bevorzugten Ausführungs­ form ist der Befeuchtungskörper durch einen saugfähigen Körper gebildet, der gesteuert mit Wasser tränkbar ist und gesteuert ge­ gen das Schleifband zustellbar ist. Die Abgabe der Feuchtigkeit an das Schleifband erfolgt vorzugsweise über Kapillarwirkungen inner­ halb des Befeuchtungskörpers, der somit aus Filz, einem Porenkör­ per oder ähnlichem Material gebildet sein kann.
Als Sensor zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes kann in einfacher Weise wenigstens ein Abstandsdetektor verwendet werden. Dieser ist zweckmäßigerweise auf die Mitte des Schleifbandes ge­ richtet. Eine einfache und leicht handzuhabende Auswertung des Abstandes kann über eine solche Einstellung der Empfindlichkeit des Abstandsdetektors erfolgen, die zu einer unterschiedlichen Detektion der Vibrationsspitzen erfolgen, die zu einer unter­ schiedlichen Detektion der Vibrationsspitzen des Schleifbandes für die verschiedenen Wölbungszustände führt. Die Auswertung kann dann in einfacher Weise durch Auszählung der detektierten Vibrations­ spitzen (Impulse) erfolgen, wobei der Abstand der Schleifbandmitte zum Abstandsdetektor umgekehrt proportional zur Impulsfrequenz ist. Alternativ können auch zwei oder mehr Abstandsdetektoren ver­ wendet werden, von denen einer auf die Mitte und ein anderer auf den Rand des Schleifbandes gerichtet ist. Durch Auswertung der Differenz der festgestellten Abstandswerte ist die Wölbung quali­ tativ und quantitativ ermittelbar.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung darge­ stellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Bandschleifmaschine mit einem Wölbungssensor, einer Be­ feuchtungsvorrichtung und einer direkt wirksamen Trock­ nungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1 mit einer indirekt wirk­ samen Trocknungsvorrichtung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des in den Fig. 1 und 2 angedeuteten Wölbungssensors,
Fig. 4 eine schematische Darstellung gemäß Fig. 1, bei der nur ein Abstandsdetektor als Wölbungssensor vorgesehen ist,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des in Fig. 4 dargestellten Wölbungssensors,
Fig. 6 eine schematische Darstellung gemäß Fig. 1 mit einer anderen Ausführungsform der Befeuchtungsvorrichtung und der Trocknungsvorrichtung, die beide gegen das Schleif­ band zustellbar sind, mit der Trocknungsvorrichtung in der zugestellten und der Befeuchtungsvorrichtung in der nicht zugestellten Position,
Fig. 7 die Darstellung gemäß Fig. 6 mit der Befeuchtungsvor­ richtung in der zugestellten und der Trocknungsvorrich­ tung in der nicht zugestellten Position.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, wird ein Schleifband 1 einer Band­ schleifmaschine im allgemeinen um drei Umlenkrollen 2, 3, 4 endlos geführt. Ein großer Abstand zwischen zwei Umlenkrollen 3, 4 defi­ niert eine Arbeitsfläche 5 des Schleifbandes 1 unterhalb der ein (nicht dargestelltes) Transportband für (nicht dargestellte) Werk­ stücke vorgesehen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich innerhalb des umlaufenden Schleifbandes 1 ein Wölbungsdetektor 6, eine Be­ feuchtungsvorrichtung 7 und eine Trocknungsvorrichtung 8.
Der Wölbungssensor 6 besteht aus zwei Abstandsdetektoren 9, die in Richtung der Breite des Schleifbandes 1 nebeneinander angeordnet sind und die anhand der Fig. 3 näher erläutert werden.
Die Befeuchtungsvorrichtung 7 meist eine Vielzahl von Wassersprühdü­ sen 10 auf, die über die Breite des Schleifbandes 1 nebeneinander angeordnet sind und von denen in dem dargestellten Ausführungsbei­ spiel mehrere Reihen in der Länge des Schleifbandes 1 vorgesehen sind.
Die Trocknungsvorrichtung 8 wirkt gemäß Fig. 1 unmittelbar auf das Schleifband 1 ein. Die Wärmeübertragung auf das Schleifband 1 erfolgt vorzugsweise durch von wenigstens einem Infrarotstrahler 11 erzeugte Wärmestrahlung. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die Trocknung mit Hilfe eines auf das Schleifband 1 ge­ richteten heißen Luftstromes vorzunehmen.
Die Einschaltung der Befeuchtungsvorrichtung 7 oder der Trock­ nungsvorrichtung 8 erfolgt mit Hilfe einer Steuerung 12, der ein Steuersignal von dem Wölbungssensor 6 zugeleitet wird, so daß die Befeuchtung bzw. die Trocknung nur in Abhängigkeit von einer fest­ gestellten Wölbung des Schleifbandes 1 vorgenommen wird.
Fig. 3 verdeutlicht die Funktionsweise des Wölbungssensors 6, der aus zwei Abstandsdetektoren 9 besteht. Die Abstandsdetektoren 9 können dabei herkömmliche Abstandsdetektoren sein, die optisch, elektrisch, magnetisch, mit Ultraschall o. ä. arbeiten.
Ein Abstandsdetektor 9 ist auf die Mitte M des Schleifbandes 1, der andere auf einen Rand R des Schleifbandes 1 gerichtet.
Stellen beide Abstandsdetektoren 9 einen gleichen Abstand A zum Schleifband 1 fest, ist keine Wölbung des Schleifbandes 1 detek­ tiert, so daß Befeuchtungsvorrichtung 7 und Trocknungsvorrichtung 8 durch die Steuerung 12 ausgeschaltet bleiben.
Ist hingegen der Abstand A′ zum Rand R kleiner als der Abstand A′′ zur Mitte M, ist bezüglich der Arbeitsfläche 5 des Schleifbandes 1 eine konvexe Wölbung detektiert, da in dem dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel der Wölbungssensor 6 auf der Innenseite des Schleif­ bandes, also nicht auf der Arbeitsseite angeordnet ist, sich die Arbeitsfläche des Schleifbandes 1 somit in Fig. 3 jenseits der Abstandsdetektoren 9 befindet. Ist diese konvexe Wölbung erfah­ rungsgemäß auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zurückzuführen, wird die Steuerung 12 in diesem Fall die Trocknungsvorrichtung 8 ein­ schalten, bis die Wölbung des Schleifbandes 1 verschwunden ist und im wesentlichen der Zustand gemäß Fig. 3a detektiert wird.
Ist hingegen gemäß Fig. 3c der Abstand A′ zum Rand R größer als der Abstand A′′ zur Mitte M des Schleifbandes 1, ist eine konkave Wölbung des Schleifbandes 1 detektiert und führt beispielsweise über die Steuerung 12 zur Einschaltung der Befeuchtungsvorrichtung 7.
Fig. 4 zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 mit der Modi­ fikation, daß der Wölbungssensor 6 nur einen einzigen Abstandsde­ tektor 9 aufweist.
Wie Fig. 5 verdeutlicht, ist auch mit nur einem, etwa auf die Mitte des Schleifbandes 1 gerichteten Abstandsdetektor 9 eine Mes­ sung der Art und Größe der Wölbung des Schleifbandes 1 möglich. In einer sehr einfachen und störunanfälligen Weise kann der Abstand A dadurch detektiert werden, daß die immer vorhandenen Vibrationen des umlaufenden Schleifbandes 1 ausgenutzt werden. Hierfür ist es wesentlich, daß der Abstandsdetektor 9 etwa in der Mitte zwischen den Umlenkrollen 2, 4 angeordnet ist, weil dort die Schwingungen des Schleifbandes 1 ihre größte Amplitude aufweisen. Der Abstands­ detektor 9 wird dann so eingestellt, daß er von den statistisch verteilten Vibrationsamplituden nur die größten erfaßt, wenn das Schleifband 1 die Wölbung gemäß Fig. 5b aufweist. In der Steuerung 12 ist somit nur ein Zähler vorhanden, der die vom Abstandsdetek­ tor 9 detektierten Impulse zählt. Für ein planes Schleifband 1 gemäß Fig. 5a werden auch mittlere Amplituden der Vibration des Schleifbandes 1 erfaßt, so daß sich eine höhere Impulsmenge er­ gibt.
Für eine Wölbung gemäß Fig. 5c, durch die die Mitte des Schleif­ bandes 1 sehr nahe an den Abstandsdetektor 9 herankommt, werden praktisch alle Vibrationsamplituden des Schleifbandes 1 durch den Abstandsdetektor 9 erfaßt, so daß die Steuerung eine sehr hohe Impulsanzahl feststellt. Die pro Zeiteinheit festgestellte Impuls­ anzahl ist somit ein Maß für die Art und die Stärke der Wölbung.
Fig. 6 zeigt u. a. eine Befeuchtungsvorrichtung 7, die durch einen Pneumatikzylinder 13 und einer Hebelanordnung 14 mit Abstand vom Schleifband 1 haltbaren bzw. gegen das Schleifband 1 zustellbaren Befeuchtungskörper 15 gebildet ist.
In Fig. 6 hat die Steuerung 12 einen Zustand des Schleifbandes 1 festgestellt, der keine Befeuchtung erfordert und somit über ein Stellventil 16 den Befeuchtungskörper 15 vom Schleifband 1 wegge­ steuert. Zugleich wirkt die Steuerung 12 in Abhängigkeit von der Anzahl und Dauer der Kontakte des Befeuchtungskörpers 15 zum Schleifband 1 eine Wasserzufuhr aus einem Wasservorrat 16 mittels einer Pumpenanordnung 17 zum Befeuchtungskörper 15. Auf diese Wei­ se wird sichergestellt, daß der Befeuchtungskörper 15 immer aus­ reichend mit Wasser gefüllt ist. Der Befeuchtungskörper 15 ist vorzugsweise aus einem Kapillarmaterial, wie Filz, gebildet, mit dem sehr dosiert Feuchtigkeit an das Schleifband 1 abgegeben wer­ den kann.
Fig. 7 zeigt den Befeuchtungskörper 15 in der zugestellten Posi­ tion.
Fig. 7 verdeutlicht ferner, daß die Trocknungsvorrichtung 8 durch einen beheizbaren Wärmekörper 18 gebildet ist, der von der Steue­ rung 12 über ein Stellventil 19 und einen Pneumatikzylinder 20 ebenfalls gegen das Schleifband 1 zustellbar ist, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Der Wärmekörper 18 ist bevorzugt eine elek­ trisch beheizbare Platte, die gegen die Unterseite des Schleifban­ des 1 gedrückt wird.
Fig. 7 zeigt den Wärmekörper 18 der nicht zugestellten Position, da Fig. 7 einen Zustand des Schleifbandes 1 wiedergibt, in dem das Schleifband 1 befeuchtet und nicht getrocknet werden muß.
In allen Ausführungsbeispielen kann durch die lokale Befeuchtung bzw. Trocknung des Schleifbandes 1 in der Bandschleifmaschine ge­ regelt das Auftreten von größeren Wölbungen vermieden werden, die ansonsten zu einer Zerstörung des Schleifbandes 1 oder zu uner­ wünschten Schleifergebnissen führen könnten.

Claims (18)

1. Verfahren zur Einstellung eines endlos umlaufenden Schleif­ bandes (1) einer Bandschleifmaschine, bei dem eine Wölbung des Schleifbandes (1) detektiert und in Abhängigkeit von der detektierten Wölbung das Schleifband (1) lokal befeuchtet und/oder getrocknet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem sowohl aufgrund der Wölbung des Schleifbandes (1) in einer Richtung eine Befeuchtung als auch auf­ grund der Wölbung in der anderen Richtung eine Trocknung des Schleifbandes (1) durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung indi­ rekt über wenigstens eine beheizbare Umlenkrolle (2) durchge­ führt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung di­ rekt mittels Wärmestrahlung durchgeführt wird.-
  • 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung durch Anblasen des Schleifbandes (1) mit beheizter Luft durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Trocknung durch einen Kontakt des Schleifbandes (1) mit einem beheizten Körper durchgeführt wird und der Kontakt zur Durchführung des erfor­ derlichen Trocknungsgrades nur zeitweise hergestellt wird.
7. Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäß den Ansprüchen 1 bis 6 mit einem um Umlenkrollen (2, 3, 4) end­ los geführten Schleifband (1) mit
  • - einem Sensor (6) zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes (1) und Erzeugung eines Steuersignals so­ wie
  • - einer vom Steuersignal des Sensors (6) steuerbaren Be­ feuchtungseinrichtung (7) für das Schleifband (1) und/ oder
  • - einer vom Steuersignal des Sensors (6) steuerbaren Trocknungsvorrichtung (8) für das Schleifband (1).
8. Bandschleifmaschine nach Anspruch 7, bei der der Sensor (6) zur Erkennung einer Wölbung des Schleifbandes (1) durch we­ nigstens einen Abstandsdetektor (9) gebildet ist.
9. Bandschleifmaschine nach Anspruch 8, bei der der Sensor (6) zwei Abstandsdetektoren (9) aufweist, von denen einer auf die Mitte (M) und der andere auf den Rand (R) des Schleifbandes (1) gerichtet ist.
10. Bandschleifmaschine nach Anspruch 8, bei der der Abstandsde­ tektor (9) etwa auf die Mitte des Schleifbandes (1) gerichtet und so eingestellt ist, daß in Abhängigkeit von der Wölbung des Schleifbandes (1) Vibrationen des Schleifbandes (1) unter­ schiedlich stark erfaßt werden, und bei der die Anzahl der detektierten Vibrationsspitzen als Signal für die Art und die Stärke der Wölbung zählbar sind.
11. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, bei der die Befeuchtungsvorrichtung (7) eine Mehrzahl von über die Breite des Schleifbandes (1) nebeneinander angeordneten Sprühdüsen (10) aufweist.
12. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei der die Befeuchtungsvorrichtung (7) einen gesteuert gegen das Schleifband (1) zustellbaren Befeuchtungskörper (15) umfaßt.
13. Bandschleifmaschine nach Anspruch 12, bei der der Befeuch­ tungskörper (15) aus einem wasseraufsaugenden Material be­ steht.
14. Bandschleifmaschine nach Anspruch 12 oder 13, mit einer ge­ steuerten Wasserzufuhr zu dem Befeuchtungskörper (15).
15. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 14, bei der die Trocknungsvorrichtung (8) wenigstens einen über die Breite des Schleifbandes (1) wirksamen Infrarotstrahler (11) aufweist.
16. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 15, bei der die Trocknungsvorrichtung (8) eine Heizvorrichtung für wenigstens eine Umlenkrolle (2) umfaßt.
17. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 16, bei der die Trocknungsvorrichtung (8) einen beheizbaren und ge­ steuert gegen das Schleifband (1) zustellbaren Wärmekörper (18) umfaßt.
18. Bandschleifmaschine nach Anspruch 17, bei der der Wärmekörper (18) eine Platte mit einer zum Schleifband (1) gerichteten ebenen Oberfläche aufweist.
19. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 14 mit einem Warmluftgebläse als Trocknungsvorrichtung (8).
DE1995102290 1995-01-26 1995-01-26 Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens Expired - Fee Related DE19502290C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995102290 DE19502290C2 (de) 1995-01-26 1995-01-26 Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens
EP96101112A EP0723838A1 (de) 1995-01-26 1996-01-26 Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995102290 DE19502290C2 (de) 1995-01-26 1995-01-26 Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19502290A1 DE19502290A1 (de) 1996-08-14
DE19502290C2 true DE19502290C2 (de) 1997-01-23

Family

ID=7752314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995102290 Expired - Fee Related DE19502290C2 (de) 1995-01-26 1995-01-26 Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0723838A1 (de)
DE (1) DE19502290C2 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101791782B (zh) * 2010-03-31 2011-09-28 友达光电(苏州)有限公司 研磨装置
CN104816222B (zh) * 2015-05-12 2017-03-15 吉林大学 无级变曲率砂带磨削工具头
CN108015674B (zh) * 2016-11-04 2020-03-31 合肥京东方显示技术有限公司 一种研磨装置
CN112677004B (zh) * 2020-12-16 2022-07-29 乌鲁木齐职业大学 一种绿色节能环保的建筑管类材料的打磨装置
CN115816243B (zh) * 2022-12-30 2023-06-30 惠州市鑫迪智造科技有限公司 一种表锁mim加工用的抛光装置及其工艺
CN117532464B (zh) * 2023-12-25 2026-03-17 阳江鸿丰实业有限公司 砂带磨床及其双向改变砂带角度装置
CN121468357B (zh) * 2026-01-09 2026-03-17 吉林大学 一种接触轮大小随形调整的磨抛工具系统及其控制方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3552067A (en) * 1969-01-17 1971-01-05 Murray Way Corp Abrasive belt detector
JPS62203762A (ja) * 1986-02-28 1987-09-08 Takegawa Tekko Kk ベルトサンダー機におけるベルト洗浄装置
JP2668273B2 (ja) * 1989-12-08 1997-10-27 株式会社エース電研 研磨装置および研磨方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE19502290A1 (de) 1996-08-14
EP0723838A1 (de) 1996-07-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0155380B1 (de) Bandschleifmaschine
EP0887460B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen eines Transportbandes
DE19833881C1 (de) Bandschleifmaschine
DE4031063A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen intensivbefeuchtung von flaechengebilden, insbesondere bahnfoermigen textilien u. dgl.
DE3503448A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum befeuchten einer endlosbahn
DE19502290C2 (de) Verfahren zur Einstellung eines Schleifbandes einer Bandschleifmaschine und Bandschleifmaschine zur Durchführung des Verfahrens
DE19901525A1 (de) Verfahren und Anlage zum Imprägnieren und Beschichten von Papier
DE3013231C2 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Verpressen eines Vlieses sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2615365A1 (de) Maschine fuer die beseitigung von staub von blattmaterial
EP0596083B1 (de) Vorrichtung mit quer zur werkstück-durchlaufrichtung operierendem schleifgerät und seine verwendung für den rahmenschliff
DE10116840A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Glätten einer Materialbahn
DE2706837A1 (de) Reis-schael- und poliersatz mit befeuchtungseinrichtung
CH692567A5 (de) Käselaib-Etikettiermaschine.
DE2635473A1 (de) Schleifbandumlenkung fuer querbandschleifmaschinen
DE19739042A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden flexibler Flächengebilde
DE19517944A1 (de) Kantenverleim- und Aufschneidemaschine mit integrierter Abkühlungszone und Entdoubliereinheit
DE624688C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Schleifpapier oder -gewebe
DE19721292C2 (de) Maschine zum Kleben von längs geschnittenen Holz-Messerfurnierblättern
DE925338C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Herstellung einer duennen Watteschicht auf einer Unterlage
DE2556893A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufbringen eines fluessigen mittels auf eine absorbierende bahn
DE3410673C2 (de) Düsenkasten zum Wärmebehandeln von Furnieren in einem Furniertrockner
DE3213716A1 (de) Gummiband-krumpfanlage
DE3904136C1 (en) Appliance for the pressing of fleece pelts
DE825957C (de) Schleifmaschien fuer endlose Schleifbaender
DE3716832A1 (de) Verfahren zum betrieb einer bandschleifmaschine sowie bandschleifmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee