DE19440C - Neuerung an Einsteckschlössern - Google Patents

Neuerung an Einsteckschlössern

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Publication number
DE19440C
DE19440C DENDAT19440D DE19440DA DE19440C DE 19440 C DE19440 C DE 19440C DE NDAT19440 D DENDAT19440 D DE NDAT19440D DE 19440D A DE19440D A DE 19440DA DE 19440 C DE19440 C DE 19440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
sleeve
tumbler
drive
inner sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT19440D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. H. ELLIOT in New-York, V. St. v. A
Publication of DE19440C publication Critical patent/DE19440C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1881 ab.
Das Schlofs ist in allen seinen Theilen durch die Fig. 1 bis 20 dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι die vordere und
Fig. 2 die Seitenansicht des Schlosses, welches durch Fig. 3 im Verticalschnitt mit eingestecktem Schlüssel und zurückgeschobenem Riegel veranschaulicht ist;
Fig. 4 ist der Schlüssel,
Fig. 5 zeigt die innere Hülse, von vorn ge' sehen, und
Fig. 6 dieselbe von der Seite gesehen..
Die Fig. 7, 8 und 9 stellen ebenfalls Ansichten dieser Hülse von vorn gesehen dar, und zwar ist:
Fig. 7 dieselbe mit abgenommener Vorderplatte, den inneren Schlofsmechanismus mit zurückgeschobenem Riegel zeigend,
Fig. 8 dieselbe ebenfalls mit zurückgeschobenem Riegel, aber ohne Zuhaltung und Trieb, und
Fig. 9 diese Hülse mit abgenommener Vorderplatte, aber ohne Riegel und Zuhaltung.
Fig. 10 stellt den Riegel von vorn gesehen und im Verticalschnitt dar.
Fig. 11 zeigt die äufsere Hülse des Schlosses,
Fig. 12- den Deckel derselben im Grundrifs, und
Fig. 13 einen Querschnitt durch diese Hülse.
Fig. 14 ist eine Ansicht der Zuhaltung mit ungespannter Feder,
Fig. 15 der Trieb zur Bewegung des Riegels,
Fig. 16 ein Verticalschnitt durch die innere Hülse mit abgenommener Vorderplatte, und
Fig. 17 eine' Ansicht des unteren Deckels der äufseren Hülse.
Die Fig. 18, 18 a, 19 und 19 a zeigen verschiedene . Stellungen der Zuhaltung und die entsprechenden des Riegels und Triebes in vergröfsertem Mafsstabe, und zwar
Fig. 19 bei geöffnetem, und
Fig. 19a bei geschlossenem Schlofs,
Fig. 18 und 18a die Stellungen beim Beginn oder dem Schlufs der Riegelbewegung, je nachdem zu- oder aufgeschlossen wird.
Fig. 20 ist eine Ansicht der inneren Hülse von unten.
Das Schlofs besteht aus fünf Theilen: der äufseren Hülse A, der inneren Hülse B, dem Riegel E, dem Trieb G und der Zuhaltung F.
Die äufsere Hülse A ist von kreisförmigem Querschnitt mit Längsrippen α α, oder von eckigem Querschnitt, damit sie sich nicht in dem Gegenstand, in welchen sie eingelassen ist, drehen kann, sondern fest in demselben steckt. Bei der runden Form der Zeichnung ist diese Hülse aus zwei Hälften zusammengesetzt, deren über einander gefalzte Ränder a'a die Rippen bilden (s. Fig. 13). An der Seite hat die Hülse A ein rundes Loch zum Einstecken des Schlüssels, unten ist sie durch die Kappe ß2 geschlossen und oben durch die runde Scheibe C, welche zugleich die Schlufsfläche, aus welcher der Riegel hervorschiefst, bildet, und deren hervorspringende Ränder eine Einsenkung des Schlosses verhüten. In dieser Scheibe ist die Oeffnung e für den Riegel (s. Fig. 12) und die Löcher für die Befestigung der inneren Hülse B.
Diese ist von rechteckigem Querschnitt, wie Fig. 20 von unten zeigt, ihre Vorderwand ist oben umgebogen und mit zwei Schräubchen b
an die Deckscheibe C geschraubt; die beiden Seiten wände sind mit den Zungen bl b1 versehen, welche, nachdem die Seitenwand D mit den Ausschnitten d2, in diese Zungen passend, eingelegt ist, nach innen umgebogen werden und zur Befestigung von D dienen. Der nach aufsen umgebogene obere Rand der Seitenwand wird durch die Schraube d3 an die Deckscheibe C angeschraubt. In den Fig. 5, 6, 9 und 16 ist diese »Verbindung von D mit C und den Seitenwänden von B deutlich zu sehen.
Die Seitenwand D hat in ihrer Mitte das Loch d, in welchem sich die Nabe ^1 des Triebes G dreht. In der Achse von d, welche mit der des Schlüssels übereinstimmt, befindet sich in der hinteren Wand ein Loch zur Führung des am Ende des Schlüsselbartes befindlichen Zapfens 2, Fig. 4. Ueber diesen Löchern befinden sich zwei andere zur Lagerung des Stiftes y3 der Zuhaltung in der hinteren und vorderen Wand der Hülse B. Wenn diese innere Hülse in die äufsere A eingesetzt wird, so mufs die Achse des in letzterem befindlichen Schlüsselloches al mit der Achse des Loches d in der Seitenwand D der inneren Hülse B übereinstimmen. Nach aufsen wird die innere Hülse durch die an ihr befestigte Deckscheibe C, sowie die untere Kappe α2 der Hülse A verdeckt.
Im Innern der Hülse B hängen die Zuhaltungsplatten F mit ihren Federn / an dem Stift /3, in Fig. 3 sind deren zwei gezeichnet, es können jedoch auch mehr sein. Neben diesen liegt der Trieb G mit seiner Nabe g', in die Oeffnung d der Vorderwand D eingelassen. Die Zuhaltung F, Fig. 14, ist in ihrem mittleren Theile ausgeschnitten für den Angriff des hinteren Theiles C des Schlüsselbartes; Während das obere Auge der Zuhaltung von der Spannfeder f umgeben ist, deren vorderer, umgebogener Theil an der Zuhaltungsplatte befestigt ist, legt sich der hintere freie Theil derselben an die innere Seitenwand e3 des Riegels E an. Der untere Theil der Zuhaltung ist in zwei. Schenkel.fl gespalten, zwischen denen der am Ende des Riegels E befindliche Sperrhaken ee passiren mufs, wenn der Riegel bewegt wird. Die Erweiterung /2 dient zum Festhalten des Sperrhakens, wenn der Riegel vorgeschoben ist. Es besteht dieser Riegel aus einem Kopf e, von rechtwinkligem, in das, Innere der Hülse B passenden Querschnitt und einer • Führung von trogförmigem Querschnitt mit den beiden Seitenwänden e"* es und der Hinterwand e1, welche an den entsprechenden Wänden der inneren Hülse B gleiten können. Zu diesem Behufe ist die hintere Wand des Riegels oder der Boden des Troges ausgeschnitten, um Platz für die Zuhaltung F zu lassen, während am unteren Ende der Sperrhaken e5 befestigt ist. Die Seitenwand e1 auf der rechten Seite ist nach innen mit Zähnen ei versehen, welche in die Zähne des Triebes eingreifen.
Die linke Seitenwand es ist an ihrem oberen Rande bei e 5 ausgeschnitten, um den Umfang des Triebes G daselbst aus der Seitenwand des Riegels treten zu lassen, wodurch der glatte Theil des Umfanges des Triebes an der inneren Fläche der linken Seitenwand der Hülse B anliegt und von derselben bei seiner Drehung geführt wird.
Durch die Seitenwände e2 e3 des Riegels, mit welchen derselbe seiner ganzen Länge nach an der inneren Hülse B anliegt, ist eine vorzügliche Riegelführung erzielt, und deshalb kann auch ein breiterer und folglich stärkerer Riegel bei diesem Einsteckschlofs verwendet werden, als bei denjenigen Schlössern, wo der Riegel nur auf einer Seite geführt wird. Durch den Ausschnitt der Riegelwand bei eh ist ein doppeltes Resultat erzielt; erstens die schon erwähnte Führung des Triebes an der der Zahnstange gegenüberliegenden Seite des .Umfanges, zweitens aber die Vergröfserung des Durchmessers desselben, indem der Trieb so breit wie der Riegel von Mitte zu Mitte Seitenwand gemessen sein kann.
Die Mitte des Triebes ist bei ausgeschnitten, wie es in Fig. 18 und 19 gezeichnet ist, so dafs der vordere Theil k des Schlüsselbartes eine Vierteldrehung in diesem Ausschnitt g machen kann, und die vorspringenden Ecken g 2 von zwei Seiten, je nach der Drehungsrichtung des Schlüssels, von dem Theil k angegriffen und gedreht werden können. Damit aber der Riegel in der einen oder entgegengesetzten Richtung verschoben werden und der Sperrhaken e6 zwischen den Schenkeln/1 aus dem Schlitz/"2 passiren kann, mufs die Zuhaltung aus der Stellung Fig. 19 in die Stellung Fig. 18 und ebenso aus der Stellung Fig. 19a in die Stellung Fig. 18a gebracht werden können. Das erstere geschieht, wenn man zuschliefsen, das letztere, wenn man öffnen will, und zwar durch den hinteren Theil C des Schlüsselbartes. Indem dieser Bart / eine Vierteldrehung macht, drückt er die Zuhaltung, Fig. 19, nach links und spannt dabei die Feder derselben; hierdurch gelangt der Sperrhaken e6 zwischen die beiden Schenkel f1 in die Stellung Fig. 18, und der vordere Bart k, der bei der ersten Vierteldrehung sich leer im Ausschnitt g bewegte, drückt nun bei weiterer Drehung auf die Ecken g' g2. Hierdurch wird der Trieb nach der Richtung des Pfeiles gedreht und der Riegel mit es in die Stellung Fig. 18a vorgeschoben. Bei einer weiteren Vierteldrehung läfst der Bart / die Zuhaltung frei, die Feder derselben drückt den unteren gespaltenen Theil der Zuhaltung nach rechts, wodurch der Sperrhaken in den Schlitz _/2 einschnappt und von der oberen Schulter des
Schenkels f1 gehalten wird. Beim Aufschliefsen wird der Schlüssel in entgegengesetzter Richtung gedreht. Durch die erste Vierteldrehung drückt der Bart / die Zuhaltung aus der Stellung Fig. 19a in die Stellung Fig. 18a, während der Bart k in dem Ausschnitt des Triebes sich dreht und dann erst, an die Flächen g* g2 angreifend, den Trieb dreht und die Zahnstange el sammt dem Riegel in die Hülse B zurückschiebt oder das Schlofs öffnet. Indem bei einer weiteren Vierteldrehung der Bart / die Zuhaltung freiläfst, kommt die Feder f zur Wirkung und stellt den Schenkel f1 vor den Sperrhaken e6, hierdurch den Riegel sperrend. Man kann den Trieb G auf, unter oder hinter der Zuhaltung F legen, sobald die Zahnstange dementsprechend verlegt und der Riegel verlängert wird. Der Schlüssel würde dann nur eine andere Lage erhalten und die Theile k und / des Bartes würden versetzt werden müssen.

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Die Verbindung der äufseren Hülse A eines Einsteckschlosses mit der inneren, die bewegliehen Schlofstheile enthaltenden Hülse B, durch eine die Schliefsfiäche bildende Deckscheibe C mit vorspringendem Rand, an welcher Scheibe der umgebogene Rand der inneren Hülse B befestigt ist.
2. Die Herstellung der äufseren Hülse A aus zwei Hälften, deren Ränder umgefalzt werden, um Längsrippen zu bilden, welche die Drehung dieser Hülse verhindern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT19440D Neuerung an Einsteckschlössern Active DE19440C (de)

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