DE194346C - - Google Patents
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- DE194346C DE194346C DENDAT194346D DE194346DA DE194346C DE 194346 C DE194346 C DE 194346C DE NDAT194346 D DENDAT194346 D DE NDAT194346D DE 194346D A DE194346D A DE 194346DA DE 194346 C DE194346 C DE 194346C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D39/00—Pile-fabric looms
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194346 KLASSE
86 d. GRUPPE
auf Grund der Anmeldung in England vom 11. Januar 1906 anerkannt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
•bildet eine Vorrichtung an Webstühlen zur Herstellung von Schußflor, insbesondere Chenillegeweben,
deren Neuerung darin liegt, daß ein offener Doppelkamm angeordnet ist, mittels
dessen die einzelnen Florbüschel des flach auf den Grundschuß eingelegten Florbandes zu
beiden Seiten des Grundschußfadens zwischen je zwei benachbarten Fäden der Grundkette
nach abwärts gedrückt werden.
Zur Herstellung der Chenillegewebe, Chenille-Axminsterteppiche
usw. bedient man sich in bekannter Weise zweier Webstühle, von denen der erste zum Weben der Chenillevorware
und der zweite zum Eintragen und Einbinden der aus der Chenillevorware erhaltenen Florbänder
in die Grundkette für das Chenillegewebe dient.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Doppelkamm hat vornehmlich eine solche
Bauart und Wirkungsweise, wie sie in den Fig. ι bis 5 der Zeichnung dargestellt ist.
Die beiden Zahne I, I des Kammes ragen
in gleicher Entfernung voneinander an jeder Seite der Mitte des Florbandschusses nach
unten vor und sind derart im Winkel zueinander gesetzt, daß sie in der Seitenansicht
eine V-Form bilden. Die jeweilige Entfernung und die Länge der Zähne /, I wird
durch die Länge der Florbüschel b bestimmt. Nach oben nähern sich die Zähne und sind
hier an jeder Seite auf einer dünnen Metallplatte m befestigt, welche in geeigneter Weise
auf- und abwärts bewegt wird. Die Zähne I, I des Doppelkamms entsprechen in ihrer seitliehen
Entfernung voneinander genau denen des Rietblattes für die Grundkettenfäden, und
'der Doppelkamm ist derart angeordnet, daß er zwecks Durchstoßens der Florbüschel b
durch die Grundkette d nach unten sich rasch in senkrechter Richtung abwärts bewegt
und die Zähne I, I zwischen den Kettenfäden d
der Grundkette hindurchgehen. Der Kamm kann sich so weit senken, daß die Verbindungsstelle
seiner Zähne I, I gerade die mittlere Linie des Polschusses berührt und dadurch die
Florbüschel zu beiden Seiten des Grundschusses g nieder- und zusammendrückt, bis
die Enden derselben in möglichst gleicher Höhe liegen. Der so aufgerichtete Florbandschuß
wird dann in geeigneter Weise im Gewebe eingebunden.
Fig. ι zeigt den Doppelkamm in Vorderansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt den Florbandschuß b, der flach auf den Grundschuß gelegt ist, wobei der , Kamm m, I, I sich in einiger Entfernung, darüber befindet.
Fig. 3 zeigt den Florbandschuß b, der flach auf den Grundschuß gelegt ist, wobei der , Kamm m, I, I sich in einiger Entfernung, darüber befindet.
Fig. 4 veranschaulicht den Kamm in einer
Lage, bei der er mit den Zinkenenden den
ίο Polschuß b berührt, um die Polbüschel bei
weiterer Bewegung nach unten zwischen die Grundketten d drücken zu können.
Fig·. 5 veranschaulicht den nach unten
zwischen die Grundkette d gedrückten Kamm, wobei die Florbüschel zu beiden Seiten des
Grundschusses g niedergedrückt sind, so daß sie den Grundschußfaden gewissermaßen umgeben.
Diese Figur zeigt gleichzeitig den zweiten der Grundschüsse g, wie er durch das Webblatt
gegen den Kamm m, I, I angeschlagen
wird.
Fig. 6 zeigt ein Florband, aus den Florbüscheln δ und den Vorwarekettenfäden a bestehend,
wie es in die Grundkette d des Chenillegewebes flach eingelegt ist, damit die
Florbüschel b zwischen den einzelnen Kettenfäden d nach unten. gedrückt werden können.
Fig. 7 veranschaulicht den Längsschnitt eines fertigen dreischüssigen Chenillegewebes, bei
welchem d die Grundkette, g· den Grundschuß, δ die eingelegten und zwischen die Kettenfäden
d gedrückten Florbüschel der Florbandschüsse und f die Bindekettenfäden bezeichnen. .
Um einem Hochspringen der Florbüschel nach dem Hochgang des Kammes I vorzubeugen,
wird der letztere so lange niedergehalten, bis der zweite Einschuß g eingebracht
wird, welcher dann nahe an den Kamm m, I, I durch das Rietblatt η angeschlagen wird.
Der Kamm wird dann mit dem Rietblatt um ein Geringes weiter gegen die Anschlagstelle
des fertigen Chenillegewebes bewegt, und zwar' in eine solche. Lage, daß nach Heben des
Kammes die freien Enden der Florbüschel δ gegen ein Hochgehen gesichert sind, und zwar
an der einen Seite durch die Anschlagstelle und auf der anderen Seite durch den zweiten
Einschußfaden g. '
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Aufrichten des flach zwischen die Grundkette eingelegten Florbandschusses für die Chenüleweberei, gekennzeichnet durch einen offenen Doppelkamm (m, I, I), mittels dessen die einzelnen Florbüschel des auf die Grundschüsse (g) eingelegten Florbandes (b) zu beiden Seiten der efsteren zwischen den Fäden der Grundkette nach abwärts gedrückt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194346C true DE194346C (de) |
Family
ID=457491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194346D Active DE194346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194346C (de) |
-
0
- DE DENDAT194346D patent/DE194346C/de active Active
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