DE193646C - - Google Patents
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- DE193646C DE193646C DENDAT193646D DE193646DA DE193646C DE 193646 C DE193646 C DE 193646C DE NDAT193646 D DENDAT193646 D DE NDAT193646D DE 193646D A DE193646D A DE 193646DA DE 193646 C DE193646 C DE 193646C
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- bottles
- container
- bottle
- holders
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/22—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by soaking alone
- B08B9/24—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by soaking alone and having conveyors
- B08B9/26—Rotating conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
bet,
(ίΊ/Ζ- ^pillut/flfcVSiC
@£ΐΛ\γψα S)IfVi,.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 193646 KLASSE 64 δ. GRUPPE
drehbarer Trommel.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß d&m Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 19. Dezember 1905 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Einweichen von aller Art Flaschen, bei
welcher die einzuweichenden Flaschen in Becher oder Halter einer drehbaren Trommel
gesteckt und langsam durch einen die Einweichflüssigkeit enthaltenden Behälter hindurchgeführt
werden, worauf sie selbsttätig in einen zweiten Spülbehälter abgegeben werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Becher oder Halter zur Aufnahme
der einzuweichenden Flaschen schwingbar angeordnet sind und beim Verlassen der Einweichflüssigkeit
zum Zwecke der Entleerung der Flaschen von der Einweichflüssigkeit selbsttätig umgekippt werden, worauf nach
dem Entleeren der Flaschen die Becher oder Halter selbsttätig in eine solche Stellung
schwingen, daß die Flaschen über ein schwingendes Brett hinweg in an sich bekannter
Weise in einen zweiten Behälter, in dem sich Wasser zum Nachspülen befindet, gelangen,
während die leeren Halter nach der anderen Seite der Maschine geführt werden und hier
neue Flaschen aufnehmen.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführungsform
der neuen Maschine und
Fig. 2 ein Grundriß derselben.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den Flaschenkippmechanismus in vergrößertem Maßstabe.
Die neue Einweichvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Behälter I für die
Einweichflüssigkeit, in welchem eine Einweichtrommel oder zwei in bestimmter Entfernung
voneinander auf einer in Lagern 5 drehbaren Welle 4 gelagerte Räder oder Scheiben 2 rotieren, die durch Stäbe 3 miteinander
verbunden sind.
Zwischen den beiden Rädern sind Reihen von Bechern oder Haltern 6 zur Aufnahme
der Flaschen drehbar angeordnet. Diese Halter 6 haben annähernd Flaschenform und
sind an beiden Enden offen, wobei der Durchmesser des einen Endes 7 so klein ist, daß
die im Halter sitzende Flasche an diesem Ende nicht herausfallen kann, während das
andere, einen größeren Durchmesser besitzende Ende 8 der Peripherie der Räder 2 zugekehrt
ist.
Die Achse 9 jeder Halterreihe geht durch die Räder oder Scheiben 2 hindurch und ist
entweder an einem oder an beiden Enden mit einer an der Außenseite der Räder 2 liegenden
Scheibe 10 versehen, die Zapfen 11, 12
(Fig. 1) trägt, welche mit Anschlägen 13,14,15
(Fig. 3 und 4) am Behälter 1 sitzender Platten 16 in Berührung kommen, so daß die aus
der Einweichtrommel zu den Anschlägen gelangende Halterreihe 6 zuerst gekippt wird
und eine Entleerung der Flaschen erfolgt, die hierauf durch eine Rückwärtsdrehung der
Halterreihe aus den Haltern selbsttätig entfernt werden. Nach einer halben Drehung
der Räder 2 werden dann die Flaschenhalter wieder mit. neuen Flaschen 27 gefüllt und,
ehe sie in die Einweichtrommel eintauchen, in ihre mittlere Lage zurückgedreht. Zur
. Ausführung dieser Drehbewegungen der Flaschenhalter und zum Festhalten derselben
in den verschiedenen Lagen sind die Scheiben IO mit Einkerbungen 17, 18, 19 versehen, in
die eine auf dem Rad 2 angeordnete Sperrklinke 20 greift. Diese Sperrklinke wird kurz
vor den verschiedenen den Halterachsen erteilten Schwingungen durch auf den Platten 16
sitzende Anschläge 21, 22, 23 mit den Scheiben 10 außer Eingriff gebracht, damit die Halter
gekippt werden können.
An einem neben der Abgabeseite des Einweichbehälters befindlichen Frischwasserbehälter
25 ist ein Brett 24 drehbar oder in anderer Weise gelagert, welches an dem
wellenförmigen Rand der Felge 26 der Räder 2 anliegt, so daß beim Drehen der Räder 2 das Brett angehoben wird, um die
gerade unter demselben befindliche Flaschenreihe vorbeizulassen, worauf das Brett unmittelbar
nach dem Vorbeigang der betreffenden Flaschenreihe auf die nächste Hubfläche
der Felge 26 fällt, und die Flaschen aus den Bechern heraus über das Brett 24 in den
Frischwasserbehälter gelangen, in welchem sie gespült werden. Das Brett 24 reicht bis
dicht an die Becher heran, so daß kein Zwischenraum bleibt, in den die Flaschen etwa
hineinfallen und auf diese Weise eine Betriebsstörung der Maschine verursachen könnten.
Die Beschickung der Halterreihe erfolgt von einer Seite der Maschine aus, und während
sich letztere langsam dreht, werden die Flaschen abwärts in die Flüssigkeit geführt.
Hier werden sie entweder durch die Stäbe 3 oder durch Anlage an den Boden des Behälters
ι in den Haltern festgehalten und füllen sich mit Wasser. Kurz bevor -jede Flaschenreihe
den Behälter 1 an der anderen rechten Seite verläßt, stößt ein Anschlag 21 an die
Sperrklinke 20 und bringt diese mit der Scheibe 10 außer Eingriff. In diesem Augenblick
kommt ein Anschlag 13 der Platte 16 mit einem Stift 11 der Scheibe 10 in Berührung
und dreht die Flaschenreihe derart, daß die Flaschen mit ihren öffnungen nach unten
gerichtet sind. Die unterdessen freigegebene Klinke 20 greift in den Ausschnitt 19 der
Scheibe 10, und die Flaschen entleeren sich in den Behälter 1. Während dieser Bewegung
ist das freie Ende des Brettes 24 durch die wellenförmigen Hubflächen 26 der Räderfelgeri angehoben worden, so daß die
Flaschenreihe ungehindert an dem Brett vorbeigehen kann. Unmittelbar nach dem Vorbeigang
der Flaschen an dem Brett fällt dasselbe auf die nächste Hubfläche der Felge und nimmt die ursprüngliche Stellung wieder
ein. In diesem Augenblick oder kurz vorher hat ein anderer Anschlag 22 auf der Platte
16 die Klinke 20 ausgelöst und ein Anschlag
14 einen Stift.12 der Scheibe 10 erfaßt, wodurch
die Flaschenreihe um etwa 900 wieder nach oben gedreht wird. Die ausgelöste
Klinke 20 greift nun in den Ausschnitt 17. der Scheibe 10 und hält die Flaschenreihe in
dieser Stellung fest. In diesem Augenblick fallen sämtliche Flaschen dieser Reihe über
das Brett 24 in den Frischwasserbehälter 25 und werden hier bis zu ihrer Entfernung gespült.
Die Trommel 2 dreht sich unaufhörlich weiter, und wenn die entleerte Becherreihe
an der anderen Seite der Maschine angekommen ist, ist ihre Stellung eine solche,
daß sie schnell wieder mit Flaschen gefüllt werden kann. Nach dem Füllen löst der
Stift 23 die Klinke 20 aus, und der Anschlag
15 drückt auf den Stift 11, wodurch die
Scheibe gedreht und die Halterreihe wieder ihre ursprüngliche, durch Eingriff der Klinke
20 in den Ausschnitt 18 gesicherte Stellung für ihre Überführung nach der anderen Seite
der Maschine einnimmt, wobei die Flaschen zweckmäßig durch die Stäbe 3 gehalten werden.
Die Maschine befindet sich in ununterbrochenem Betrieb, und infolge der langsamen
Umdrehung der Räder ist genügend Zeit zum richtigen Füllen jeder Halterreihe und zum Spülen und zur Entfernung der
Flaschen aus dem Frischwasserbehälter vorhanden.
Anstatt die Anschläge am Rahmen und die Stifte an den Platten anzuordnen, können die
Stifte am Rahmen und die Anschläge an den Platten angeordnet sein.
Auch können an jeder Achse 9 zwei Reihen von Flaschenhaltern angeordnet werden. In
diesem Falle sind zwei miteinander verbun- no dene Bretter 24 vorgesehen, die zweckmäßig
so angeordnet sind, daß das untere Brett durch die wellenförmigen Ränder der Räder 2
bewegt wird und gleichzeitig das obere Brett nach der Trommel hinbewegt wird, zur Aufnähme
der oberen Flaschenreihe. Dieses Brett ist so lang bemessen, daß die Flaschen der
betreffenden Reihe in den Frischwasserbehälter ohne -Beeinflussung der unteren Reihe
gelangen können. In dem Spülwasserbehälter
kann ein endloses Förderband angeordnet sein, auf welchem die Flaschen zur leichteren
Herausnahme aus dem Behälter an die Oberfläche gebracht werden. Dieses Band wird
von der Trommel oder in anderer geeigneter Weise angetrieben. Die Räder 2 können von
einer Scheibe 28 aus unter Vermittlung einer Welle 29 und eines Schneckengetriebes 30, 31
angetrieben werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:I. Flascheneinweichvorrichtung mit in einen Flüssigkeitsbehälter tauchender drehbarer Trommel, die zur Aufnahme der einzuweichenden Flaschen mit Haltern versehen ist, aus welchen die Flaschen selbsttätig in einen zweiten Spülbehälter abgegegeben werden, dadurch gekenn-' zeichnet, daß die Flaschenhalter schwingbar angeordnet sind und beim Verlassen der Einweichflüssigkeit selbsttätig umgekippt werden.
- 2. Flascheneinweichvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die eine Drehung der schwingbaren Flaschenhalter beim Durchgang durch den Behälter (1) und nach Abgabe der Flaschen an den Behälter (25) verhindert, beim Eintauchen und Verlassen des Behälters (1) sowie bei Abgabe der Flaschen an den Behälter (25)- jedoch durch feste Anschläge ausgelöst wird, so daß den Haltern eine Teildrehung um ihre Achse gegeben werden kann.
- 3. Flascheneinweichvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfange der Trommel wellenförmige Führungen angeordnet sind, die das auf denselben mit seinem freien Ende aufruhende, die Flaschen nach dem zweiten Behälter führende Brett (24) derart in Schwingungen versetzen, daß die Flaschenhalter ungehjndert an dem Brett (24) vorbeigehen können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193646C true DE193646C (de) |
Family
ID=456859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193646D Active DE193646C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193646C (de) |
-
0
- DE DENDAT193646D patent/DE193646C/de active Active
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