DE193185C - - Google Patents

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DE193185C
DE193185C DENDAT193185D DE193185DA DE193185C DE 193185 C DE193185 C DE 193185C DE NDAT193185 D DENDAT193185 D DE NDAT193185D DE 193185D A DE193185D A DE 193185DA DE 193185 C DE193185 C DE 193185C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement
    • B28B1/526Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement by delivering the materials on a conveyor of the endless-belt type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
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Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Platten (Tafeln) aus Faserstoffen mineralischen, vegetabilischen oder tierischen Ursprungs und hydraulischen Bindemitteln, wie Zement und Sand ο. dgl., welches sich von den bisher bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, daß der Faserstoff und das Bindemittel trocken zur Verarbeitung gelangen.
ίο Der Faserstoff wird in Form eines Kardenvließes in den Prozeß eingeführt. Das Bindemittel und eventuell ein Teil des Faserstoffes (der Abfall) wird auf eine trockene Unterlage gestreut, wobei das zum Binden erforderliehe Wasser in Form eines fein verteilten Wasserstrahles mit dem Bindemittel zugleich auf die trockene Unterlage gestreut wird.
Eine Ausführüngsform des Verfahrens besteht darin, daß mit dem Bindemittel zu-
ao sammen der ganze Faserstoff durch Streuen auf die trockene Unterlage gebracht wird und daß ein Kardenvließ überhaupt nicht zur Anwendung kommt. Dadurch, daß das Wasser nur unmittelbar bei der Bildung des Materialbandes in Form von feinen Wasserstrahlen eingeführt wird, wird der Überschuß an Wasser, der das hydraulische Bindemittel bekanntlich ersäuft, d. h. dessen Bindekraft vermindert, vermieden, oder es ist die Möglichkeit geboten, nur so viel Wasser in das Verfahren einzuführen, als das Bindemittel eben erfordert.
Demgegenüber ist das Wasser bei den bisher bekannte» Votieren ;n so großem Über
maß vorhanden, daß nicht nur das Bindemittel ersäuft wird sondern das Entfernen des Wasserüberschusses durch Pressen und Trocknen viel Mühe.und Zeit kostet.
In der Zeichnung ist eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Einrichtung schematisch dargestellt.
Der gelockerte Faserstoff gelangt auf dem Förderband 1 zur Krempelmaschine 2, in welcher der Faserstoff zu einem dünnen Faservließ verarbeitet wird, der bei 3 auf ein bewegtes endloses Band 4 gelangt. Das Band 4 läuft im Zickzack über Walzen 5 bis 9, oberhalb welcher ein geschlossener Raum 10 angeordnet ist.' Das Bindemittel -'. und die von der Krempelmaschine 2 herausfallende Abfallfaser wird miteinander im trockenen Zustande vermischt, im Trichter V 11 aufgegeben, von wo dieses Gemisch ..·■'■;,. durch eine Zahnwalze 12 einer mit großer Geschwindigkeit gedrehten Bürstenwalze 13 übergeben wird. Das Gemisch wird nun durch die Fliehkraft von der Bürstenwalze 13 auf das Förderband 4 und auf die oberhalb letzterem befindlichen Walzen 5, 7 gestreut. .
Das zum Binden des hydraulischen Bindemittels erforderliche Wasser fließt aus einem Rohr 14 in einen Behälter 15, in welchem eine mit großer Geschwindigkeit gedrehte' Bürstenwalze 16 angeordnet ist. Diese Walze schleudert das Wasser aus dem Behälter 15 in Form von feinen Wasserstrahlen in den Raum 10, der dadurch mit zerstäubtem

Claims (2)

Wasser ganz gefüllt wird. Das mit Faser vermischte Bindemittel gelangt also mit dem Wasser zugleich auf das Band 4 und auf die Walzen 5, 7 usw., die dadurch mit einer dünnen Schicht überzogen werden, welche in das Faservließ gedrückt und verfilzt wird. Selbstverständlich wächst die Stärke der Schicht von Walze 5 gegen Walze 9, so daß bei letzterer eine Stoffschicht von gewünschter Stärke den Raum 10 verläßt. Die Stoffschicht gelangt nun auf Förderband 4 zwischen zwei Preß walzen 17, 18 und von da zwischen zwei gespannte Bänder 4 und 19 über Walzen 20, 21. Zwischen den endlosen Bändern 4 und 19 wird die Stoffschicht so weit gepreßt, daß sie bei 22 als eine feuchte Pappe zum Vorschein kommt, von wo es auf in der Zeichnung nicht dargestellte Förderbänder zur Schneidevorrichtung und ao von da zur weiteren bekannten Behandlung befördert wird. Selbstverständlich ist es, um entsprechend gute Platten zu erhalten, nicht unbedingt nötig, die Abfallfaser mit dem Bindemittel zu vermischen und in dieser Weise zu verwenden. Ebenso ist es auch möglich, allen Faserstoff durch Streuen auf das Förderband zu bringen, in welchem Falle eine Krempelmaschine nicht benötigt wird. Pate nt-Λ ν Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Platten aus Faserstoff und hydraulischen Bindemitteln durch Pressen zwischen Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel entweder allein oder auch zusammen mit dem Faserstoff in trockenem Zustande auf eine trockene Unterlage gestreut und das zum Bindemittel erforderliche Wasser gleichzeitig in fein zerstäubter Form auf die Unterlage gebracht wird.
2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel und der Faserstoff oder bloß ein Teil des letzteren zusammen durch eine und dieselbe Vorrichtung auf die Unterlage gestreut wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746297C (de) * 1932-05-14 1944-06-15 Aloys Van Gries Dr Ing Vorrichtung zum Mischen von langfaserigen Stoffen mit staubfoermigen Bindemitteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746297C (de) * 1932-05-14 1944-06-15 Aloys Van Gries Dr Ing Vorrichtung zum Mischen von langfaserigen Stoffen mit staubfoermigen Bindemitteln

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