DE19311C - Neuerungen an Petroleum-Rundbrennerlampen - Google Patents

Neuerungen an Petroleum-Rundbrennerlampen

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DE19311C
DE19311C DENDAT19311D DE19311DA DE19311C DE 19311 C DE19311 C DE 19311C DE NDAT19311 D DENDAT19311 D DE NDAT19311D DE 19311D A DE19311D A DE 19311DA DE 19311 C DE19311 C DE 19311C
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DE
Germany
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basin
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lamp
petroleum
burner
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DENDAT19311D
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B. C. block und T. dreesmann penning in Emden
Publication of DE19311C publication Critical patent/DE19311C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0008Fuel containers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Neuerungen an Petroleumrundbrennerlampen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1882 ab.
Die gewöhnlichen Rundbrenner der Petroleumlampen lassen sich zum Reinigen nicht genügend aus einander nehmen, der Docht kommt häufig mit einseitiger Spitze oben zwischen seinen Hülsen heraus, und weil die Brenner dicht auf die Bassins aufgeschraubt sind, ist einmal das Füllen der Lampen mit Leuchtstoff unbequem und dann werden explosionsfähige Gase, wenn sie sich bilden, im Bassinraum angesammelt, statt dafs sie sofort nach dem Entstehen gleich zur Flamme geleitet und dort verbrannt werden.
Vorliegende Neuerungen dienen nun dazu, allen diesen Uebelständen zu begegnen. Der Brenner ist zerlegbar hergestellt. Um das untere Ende des inneren Dochtrohres a, Fig. 1 und 2, ist eine glockenförmige, nach oben offene Schale c befestigt, und es läfst sich auf den Rand derselben die Ueberfangsmutter d aufschrauben. In dem Rand der Glockenhülle c befinden sich, Fig. 3, vier, Schlitze, welche die Lagerung der Achsen e der Dochtwinderädchen abgeben.
Der Docht wird nicht in einem breiten Band, sondern in zwei Bändern, je von der Breite des halben Dochthülsenumfanges, gebildet. Für jedes Dochtband sitzen auf einer Achse e zwei konische Winderädchen, welche den Docht von aufsen anfassen.
Die gleichzeitige Bewegung beider Achsen wird durch die gröfseren Zahnräder el aufserhalb der Glockenhülle c, aber noch innerhalb des Brennerkorbes bewirkt. Wegen der bedeutenden Durchmesserverschiedenheit der konischen Winderädchen und der deren Achsen verbindenden Zahnräder i' wirkt der zwischen letzteren unvermeidliche todte Gang nicht so störend auf die gleichmäfsige Dochthebung, wie dies bei den gewöhnlichen, den Docht von innen angreifenden und selbst in einander greifenden Winderädchen der Fall ist.
Der untere Rand der aufgeschraubten Ueberfangsmutter d schliefst die Lagerschlitze der Achsen e von oben, zugleich aber befestigt die Mutter die äufsere Dochthülse b, indem ihr innerer Rand sich auf die Ansätze am äufseren Dochtrohr auflegt und das untere Ende des letzteren gegen den Grund der Glockenhülle andrückt. Schraubt man also, nachdem der obere Theil des Brennerkorbes / von dem unteren Korbtheil g abgeschraubt ist, die Ueberfangsmutter los, so kann man die Windevorrichtung aus einander nehmen und auch die äufsere Dochthülse abheben.
Während die Luftzuführung durch den Brennerkorb in gewöhnlicher Weise hier zunächst um die Ueberfangsmutter herum aufsen zur Flamme in die Höhe geht, tritt durch zwei symmetrisch angeordnete dreieckige Oeffnungen die Luft in das innere Dochtrohr α hinein.
Durch dieses innere Dochtrohr saugt aber die Flamme noch auf einem zweiten Wege durch die beiden Oeffnungen 0 ganz unten am Brenner Luft an.
Diese zwei Oeffnungen 0 dienen zugleich zum Füllen des Bassins mit Leuchtstoff. Zu diesem Zweck ist um den unteren Theil des Brenners herum auf dem Bassin ein hochstehender Rand / angeordnet, der gleich am Glase ausgebildet oder auch extra angesetzt sein kann. Ohne dafs man nöthig hat, etwas abzuschrauben, giefst' man beim Füllen der Lampe den

Claims (2)

  1. Leuchtstoff in diesen Rand wie in einen Trichter hinein, und die Flüssigkeit läuft dann durch die Löcher ο in das Bassin.
    Entwickeln sich nun während des Brennens der Lampe auf der Petroleumoberfläche Gase, die gefährlich ,werden könnten, so sammeln sich diese nicht im Bassin an, sondern werden von der durch die Löcher ο nach oben ziehenden Luft durch das innere Brennerrohr zur Flamme mit hinaufgenommen werden und in der Flamme verbrennen.
    Damit nun aber durch die offenstehenden Löcher o, bei einem Kippen oder Umfallen der Lampe, das Petroleum nicht aus dem Bassin ausfliefsen kann, sind von innen vor der Verbindung der Löcher ο mit dem Bassinraum Klappenventile angebracht, deren gewöhnlich herunterhängende Klappen i sich beim Neigen der Lampe selbst schliefsen, weil ihr Gewicht und der Flüssigkeitsdruck sie dann gegen ihren Ventilsitz legt.
    Paten τ-An Sprüche:
    ι. Die zerlegbare Rundbrennerconstruction für Petroleumlampen, bei der eine Ueberfangsmutter auf der Glockenhülle c am inneren Dochtführungsrohr die äufsere Dochtführungsröhre, als auch die den Docht von aufsen anfassende Windevorrichtung zusammenhält.
  2. 2. Bei einer Petroleumrundbrennerlampe der zweite Luftweg in die innere Dochtführungsröhre hinein durch die Löcher ο unterhalb des Brennerkorbes und in Verbindung damit der trichterartige Rand auf dem Bassin zum Füllen der Lampe und die von innen zwischen dem Bassinraum und den Löchern ο befindlichen Klappenventile.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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