DE1930558C - Kleinschalter - Google Patents

Kleinschalter

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DE1930558C
DE1930558C DE19691930558 DE1930558A DE1930558C DE 1930558 C DE1930558 C DE 1930558C DE 19691930558 DE19691930558 DE 19691930558 DE 1930558 A DE1930558 A DE 1930558A DE 1930558 C DE1930558 C DE 1930558C
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small switch
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DE19691930558
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Josef 8000 München Gratz
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Siemens AG
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Description

Die Erfindung betrifft einen Kleinschalter, insbesondere zum Einbau in Schaltungsplatinen mit wenigstens einem in einem Kunststoffgehäuse zwischen Führungsflächen bewegbar angeordneten, zur wahlweisen Verbindung von an Gehäusewänden fixierten Festkontakten eine Kontaktbrücke enthaltenden Schaltkörper und einer parallel zu den Fiihrungsllächen vorgesehenen zahnstangenartig ausgebildeten Leiste.
Aus der deutschen Patentschrift 540 543 ist bereits ein Umschalter bekanntgeworden, bei welchem eine Isolierleiste zn ihren Längskanten mit einer Rechteckverzahnung versehen ist, deren Zahnlücken als Sitz für Kontaktbrücken benutzt werden. Diese Isolierleiste ist gegt-r eine weitere ortsfeste Isolierleiste verschiebbar, wobei die weitere Isolierleiste paarweise einander zugeordnete ruhende Kontakte trägt. Die Schubbewegung wird der beweglichen Leiste mit Hilfe eines ortsfesten Zahnrads vermittelt, das in eine mit der beweglichen Leiste verbundene jo Zahnstange eingreift. Mit diesem Schalter ist es an sich nur möglich, zugleich eine Mehrzahl der ruhenden Kontaktpaare miteinander zu verbinden, nicht jedoch wahlweise einzelne auswählbare Kontaktpaare, as
Eine Aufgabe der Lrfint! mg ist es demgegenüber, einen insbesondere zum E'abau ;n Schaltungsplatinen geeigneten KleinschaUer zu schaffen, mit dem es möglich ist, einzelne aus eine· Vielzahl von Kontaktpaaren wahlweise miteinander zu verbinden und der auf einfache Weise mit den Methoden rationeller Massenfertigung hergestellt werden kann und der trotz kleiner Abmessungen betriebssicher arbeitet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Kleinschalter der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß der Schaltkörper in die Verzahnung der Leiste eingreifende Vorsprünge aufweist und drehbeweglich ausgebildet ist.
Während bei Schiebeschaltern bekannter Bauart z. B. ein Schaltkörper mit Hilfe eines Griffes linear bewegt wird und dabei in den einzelnen Schaltstellungen mittels einer Schaltbrücke Festkontakte miteinander verbunden werden, ist es bei Schaltern kleiner Abmessungen sehr schwierig, die bei der Betätigung des Schaltkörpers auftretende Reibung und ein die einzelnen Schaltstellungen markierendes Rastmoment so aufeinander abzustimmen, daß ein eindeutiges und sicheres Umschalten von einer zur nächsten Schullstcllung vorgenommen werden kann. Es ist nun eine im Rahmen der Erfindung liegende Erkenntnis, daß sich die genannten Schwierigkeiten vermeiden lassen, wenn ein z. B. mit Hilfe eines Schraubenziehers, zu betätigender Schaltkörpcr verwendet wird, der bei einer auf ihn ausgeübten Drehbewegung sich zugleich längs einer zahnstangenartig ausgebildeten Leiste linear fortbewegt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist unter anderem vorgesehen, daß bei einem mit mehreren Schaltkörpern versehenen Schalter die Schaltbereiche durch Trennkörper gegeneinander abgegrenzt sind, daß das Gehäuse im wesentlichen aus einem mittels einer aus durchsichtigem Material bestehenden Deckplatte abdeckbaren Rahmen und einer Bodenplatte besteht und daß die Bodenplatte mittels nasenartiger 6s Von·;, runge an dem Rahmen einrastbar befestigt ist, daß der Schaltkörpcr zwischen den Längswänden des Rahmens bewegbar angeordnet ist, daß die zahnstangenartig ausgebildete Leiste einstückig mit dem Rahmen zusammenhängend ausgebildet ist, daß der Schaltkörper aus einem Kontaktbrückenträger und einer Betätigungsscheibe besteht und daß die Betätigungsscheibe und der Kontaktbrückenträger auc voneinander verschiedenen Seiten der Leiste angeordnet und durch exzentrisch vorgesehene, die Vorsprünge bildende Zapfen miteinander verbunden sind und daß eine den Kontaktbrückenträger gegen Führungsflächen des Rahmens drückende, sich an der Bodenplatte abstützende Feder vorgesehen und in den Führungsflächen den einzelnen Festkontaktpaaren zugeordnete mit entsprechend ausgebildeten Ausnehmungen oder Vorsprüngen des Kontaktbrückenträgers zusammenwirkende Ausnehmungen oder Vorsprünge vorgesehen sind.
Ein besonderer Vprteil des Kleinschalters nach der Erfindung ist, daß er sich sehr flach ausbilden läßt und daß er in Anpassung an die gestellte Schaltaufgabe auch mit mehreren voneinander unabhängig zu betätigenden Schaltkörpern ausgerüstet werden kann. Soll der Schalte" mit mehreren Schaltkörpern versehen werden, so ist es zweckmäßig, jeweils die von den einzelnen Schaltkörpern überstrichenen Kontaktbahnabschnitte durch in Gehäusenuten einsetzbare Trennkörper voneinander zu trennen.
Durch Verlöten der aus der Bodenplatte des Schalters im Rastermaß herausragenden Anschlußdrähte in den Rasteröffnungen einer Schaltungsplatine kann der Schalter ohne sveiter erforderliche Maßnahmen mit der Schaltungsplatine elektrisch und mechanisch verbunden werden. Wird der Schalter mit einer geradlinig verlaufenden zahnstangenartig ausgebildeten Leiste ausgeführt, so iäßt er sich auch unter Verwendung entsprechend länger bemessener Anschlußdrähte, wobei diese entsprechend abzubiegen sind, mit der Betätigungsebene um 90° gegenüber der Befestigungs- und Anschlußebene abgewinkelt anordnen.
Die Führungsflächeii des Schalters können jedoch bei Bedarf auch kreisförmig, so daß der Schaltkörper sich auf einer Kreisbahn bewegt, oder in einer beliebig anderen Kurvenform ausgebildet sein.
Durch entsprechende Verbindung der an den Gehäusewänden des Schalters fixierten Festkontakte (Anschlußdrähte) über die Schaltungsplatine und die Verwendung von zwei oder mehr Schaltköirpern in einem Schalter lassen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Schaltprogramme realisieren.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Lirläuterung eines Ausfiihrungsbeispiels an Hand von sieben Figuren. Dabei zeigt
Fig. 1 den Kleinschulter von oben gesellen, wobei eine den Kleinschalter abschließende Deckplatte zur besseren Sichtbarmachung des Aufbaus des Kleinschalters teilweise abgetragen dargestellt ist,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kleinschalter mit der in Fig. 1 durch die Buchstaben A, B angedeuteten Schnittlinie, wobei jedoch ein Teil des Schaltkörpers (Betätigungsscheibe und Zapfen) nicht mit in den Schnitt cinbezogen worden sind,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Kleinschalter in der durch die Buchstaben C und D in F i g. 1 markierten Schnittlinie, wobei jedoch ein zur Abgrenzung der Schaltberciche zweier Schaltkörper in den Kleinschalter eingesetzter Trennkörper nicht mit in den Schnitt cinbezogen worden ist,
F i g. 4 einen Ausschnitt aus einem Längsschnitt Dabei wird der Schaltkörper an den Fiihruiigsllüchen
durch den Kleinschalter von unten her gesehen, 20 des Gehüuserahmens abgerollt. Die am Kontakt-
Fig. 5 eine Seitenansicht des Kleinschalters mit brückenträger 22 umfangsseitig wirksame Kontakt-
zur besseren Sichtbarmachung von Einzelheiten teil- brücke 2 verbindet immer dann, wenn der Betäti-
weise abgetragen dargestellten Gehäusewänden, 5 gungsschlitz 24 senkrecht zur Bahn des Schaltkörpers
Fig. 6 eine Ansicht derjenigen Schmalseite des steht, zwei gegenüberliegend am Gehäuserahmen 6
Kleinschalters, an der die Deckplatte mit dem übrigen fixierte Festkontakte 3. Diese an den Längswand™
Gehäuse des Schalters verbunden ist, des Rahmens 6 fixierten Kontakte werden durch die
Fig. 7 zwei verschiedene Möglichkeiten der elek- Anschlußdrähte3 selbst gebildet. Die Anschlußdrähte trischen und mechanischen Verbindung des Klein- io sind im Rastermaß einer Schaltungspiatine in die schalters mit einer durch eine strichpunktierte Linie Kunststoffmasse der Bodenplatte 11 des Schalterangedeuteten Schaltungsplatine, gehäuses eingebettet. Ihre ins Schalterinnere ragen-
Fig. 8 den Kleinschalter in Schrägsicht gesehen den überstehenden Enden sind so bemessen, daß ihre
und in sogenannter Explosionsdarstellung teilweise freien Enden in Bohrungen 12 des Gehäuserahmens 6
geschnitten dargestellt. i5 geführt werden können. Ein jeweils zwischen einer
Im einzelnen zeigen die Fig. 1, 2, 3, 4 und 8, solchen Bohrung und der Boden^-utte freiliegender daß ein Schaltkörper 1, der sich aus einer Betäli- Abschnitt eines Anschluüdrahtes bilde: c;nen an der gungsscheibe 21 und einem Kontaktbrückenträger Längswand des Rahmens fixierten Kontakt.
22 zusammensetzt, zwischen Führungsflächen 20 Diejenigen Führungsflächen 25, gegen die der eines Gehäuserahmens 6 bewegbar angeordnet ist. 20 Kontaktbriickenträger von der Feder 9 gedrückt Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist die Betätigungs- wird, weisen jeweils den einzelnen Schaltstellungen scheibe 21 mit zwei Zapfen 4 versehen. Mit einem des Schalters zugeordnete Vorsprünge 7 auf (vgl. endseitigen Abschnitt geringeren Durchmessers dazu insbesondere F ig. 4). Diese Vorsprünge greifen stecken die Zapfen in Bohrungen des Kontakt- jeweils dann, wenn sich der Schaltkörper in einer brückenträger 22 und verbinden auf diese Weise die 25 Schaltstellung befindet, also die Kontaktbrücke 2 Betätigungsscheibe mit dem Kontaktbrückenträger. zwei Anschlußdrähte miteinander verbindet, in am Der Kontaktbrückenträger 22 hält eine aus einer Schaltkörper vorgesehene Rastnuten 8 ein (vgl. dazu omegaförniigen Feder bestehende Kontaktbrücke 2, insbesondere Fig. 2). Die einzelnen Schaltstellungen die aus goldplattiertem Kupferberyllium-Bronzeblech des Schalters sind auf diese Weise einc'eutig markiert, gefertigt ist. Zur Befestigung der Feder bilden deren 30 Auf den Zähnen der Leiste angeordnete Hocke/ 26 innere Schenkel eine dreieckförmige öse iiit welcher verhindern ein Taumeln des Kontaktbrückenträgers die Feder auf einem entsprechend a .„gebildeten bei dessen Übergang von einer Schaltstellung in die Zapfen 31 des Kontaktbriickenträgers 22 aufge- andere. Die Hocker besitzen nämlich dieselbe Höhe schoben ist. Zi>r Sicherung der Kontaktbrücke gegen wie die Vorsprünge 7 und bilden dadurch Stützein Verdrehen um den Zapfen 31 sind die inneren 35 punkte für den Kontaktbrückenträger.
Schenkel der Feder in einem Schlitz 32 des Kontakt- Die Einstellung des Schalters wird aber auch dabrückentrhgers geführt. Die freien Schenkel der Feder durch seh» erleichtert, daß in jeder Schaltstcllung der bilden die eigentlichen Kontaktstellen, an denen die Betätigungsschlitz 24 immer senkrecht zur Fort-Kontaktbrücke zu Doppelkontakten 19 gefiedert ist, bewegungsrichtung des Schaltkörpers steht. Zur wodurch sich eine größere Kontaktsicherheit ergibt. 40 besseren Kenntlichmachung der Stellung des Schlitzes Die einzelnen Kontakte 19 sind im Kontaktbereich können z. B. farbige Markierungen auf der Betätiknlottenförmig gewölbt, wodurch eine Beschädigung gungsscheibe angebracht werden,
di-s Festkontakte vermieder, wird. In die Verzahnung der Leiste S können, wie ins-
Ein zylindrischer Ansar*. 23 des Kontaktbrücken- besondere aus den F i g. 1 und 3 zu ersehen ist trägers bildet ein Führungsstück für eine Schrauben- 45 Trennkörper 18 eingesetzt werden. Mit Hilfe dieser feder 9, die sich einerseits über eine Scheibe 10 an Trennköiper ist es möglich, mehrere voneinander dem Kontaktbrückenträger, andererseits mit Hilfe unabhängig betätigbare, in einem gemeinsamen Geeines Topfes 30, der ein Verhaken der Feder ver- häuse untergebrachte Schalter mit je einem Schalthindert, an einer Bodenplatte 11 des Schaltergehäuses körper zu bilden. Die Trennkörper begrenzen dabei abstützt und auf diese Weise den Kontaktbrücken- 50 jeweils die Bewegungsmöglichkeiten der einzelne!; träger gegen Führungsflächen ?,5 des Gehäuse- Schaltkörper auf deren jeweilige Schalthahn. Die rahmcns 6 drückt. Abschnitte größeren Durchmessers Trennkörper sind derart ausgebildet, daß sie sich der Zapfen 4 wirken als Abstandsstücke zwischen einersrits zwischen den Zähnen der Leiste, andcrcrdcr Betätigungsscheibe 21 und dem Kontaktbrücken- seits mit einer Nase 29 in Ausnehmungen 27 des träger 22 des Schaltkörpcrs 1. In den auf diese Weise 55 Rahmens abstützen. Sie können bei Bedarf herausgebildetcn Zwischenraum zwischen dem Kontakt- genommen oder versetzt werden. Zwei Öffnungen 28 brückenträger und der Betätigungsscheibe greift eine erleichtern das Einsetzen des Trennkörpers in den zahnstangenartig ausgebildete Leiste 5 des Schalter- Rahmen z. B., indewi in diese öffnungen die Spitzen gehäuses ein. Die Betätigungsscheibe 21 ist mit einem einer Pinzette eingeführt werden.
Schlitz 24 versehen. In den Schlitz kann ein 60 Zum Schutz gegen Verstaubung und Verschmui-Schraubenzieher eingeführt werden, mit dessen Hilfe zung weist das Schaltergehäuse eine aus einem durchdann der Schaltköiper gedreht werden kann. Bei sichtigen Kunststoffmaterial bestehende aufklappbare einer solchen Betätigung bildet jeweils einer der Deckplatte 14 auf, die mittels eines Scharnierstiftes exzentrisch angeordneten und in die Verzahnung 15 (vgl. dazu insbesondere die Fig. 5 und 6) am der Leiste 5 eingreifenden Zapfen 4 des Schaltkörpers 65 Rahmen des Schaltergehäuse·! befestigt ist. Wie inseinc1 Drehachse, um die sich der Schallkörpcr dreht, besondere aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist ein mittlerer wobei jeweils der andere Zapfen in die Verzahnung Abschnitt des Scharniersiifles durch eine Ausncrieingeschwcnkt bzw. aus dieser herausbewegt wird. mung im Rahmen des Schaltergchäuses geführt. Der
innerhalb dieser Ausnehmung freiliegende Abschnitt des Scharnierstiftes kann, nachdem die Deckplatte mit Hilfe des Scharnierstiftes an dem Rahmen befestigt ist, mit einer Knickung 16 versehen werden, wodurch der Scharnierstift gegen ein Herausfallen gesichert ist. Die durchsichtige Deckplatte und ein seitlicher Rand des Rahmens sind mit Ziffern 17 versehen, mit deren Hilfe sowohl bei geschlossenem Zustand der Deckplatte als auch im geöffneten Zustand die jeweilige Schaltstellung eines Schaltkörpers erkannt werden kann. An der dem Scharnierstift gegenüberliegenden Seite des Gehäuserahmens ist der Rahmen mit einer Ausnehmung versehen, in die eine Nase 25 der Deckplatte einrasten kann, wenn die Deckplatte geschlossen wird. Zur Kenntlichmachung der schwenkbaren Seite der Deckplatte ist diese an ihrem freien Ende mit einem Hinweiszeichen, z. B. einem roten Punkt 34, markiert. Da auch die Bodenplatte 11 des Schaltergehäuses mit dem Rahmen 6 des Gehäuses über am Rahmen vorgesehene, in Ausnehmungen der Bodenplatte eingreifende Nasen zusammenhängt (vgl. F i g. 5), kann der gesamte Schalter ohne Verwendung von Schrauben, Nieten oder ähnlichen Befestigungsmitteln zusammengefügt werden. Sämtliche Teile des Schalters as mit Ausnahme der Kontaktbrücke, der Feder, des Scharnierstiftes sowie der Anschlußdrähte bestehen aus Kunststoff und können daher im Spritzgußverfahren serienmäßig hergestellt werden.

Claims (1)

  1. 30 Patentansprüche:
    1. Kleinschalter, insbesondere zum Einbau in Schaltungsplatinen mit wenigstens einem in einem Kunststoffgehäuse zwischen Führungsflächen bewegbar angeordneten, zur wahlweisen Verbindung von an Gehäusewänden fixierten Festkontakten eine Kontaktbrücke enthaltenden Schaltkörper und einer parallel zu den Führungsflächen vorgesehenen zahnstangenartig ausgebildeten Leiste, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkörper (1) in die Verzahnung der Leiste eingreifende Vorsprünge (4) aufweist und drehbeweglich ausgebildet ist.
    2. Kleinschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mit mehreren Schaltkörpern versehenen Schalter die Schaltbereiche durch Trennkörper (18) gegeneinander abgegrenzt sind
    3. Kleinschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse im wesentlichen aus einem mittels einer aus durchsichtigem Material bestehenden Deckplatte (14) abdeckbaren Rahmen (6) und einer Bodenplatte (11) besteht und daß die Bodenplatte mittels nasenartiger Vorsprünge (13) an dem Rahmen einrastbar befestigt ist.
    4. Kleinschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkörper (1) zwischen den Längswänden des Rahmens bewegbar angeordnet ist.
    5. Kleinschalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zahnstangenartig ausgebildete Leiste (5) einstückig mit dem Rahmen (6) zusammenhängend lusgebildet ist.
    fi. Klcinschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkörpcr (1) aus einem Koniaktbrückenträeer (22) und einer Betätigungsscheibe (2f) besteht und daß die Betätigungsscheibe und der Kontaktbrückenträger auf voneinander verschiedenen Seiten der Leiste angeordnet und durch exzentrisch vorgesehene, die Vorsprünge bildende Zapfen (4) miteinander verbunden sind.
    7. Kleinschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Kontaktbrückenträger (22) gegen Führungsflächen (25t de» Rahmens (6) drückende, sich an der Bodenplatte abstützende Feder (9) vorgesehen und in den Führungsflächen den einzelnen Festkontaktpaaren (3) zugeordnete mit entsprechend ausgebildeten Ausnehmungen oder Vorsprüngen (8) des. Kontaktbrückenträgers zusammenwirkende Ausnehmungen oder Vorsprünge (7) vorgesehen Kind.
    8. Kleinschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (14) mittels eines an einer Schmalseite des Rahmens angeordneten Scharnierstiftes (15) aufklappbar befestigt ist.
    9. Kleir.schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte mit Schaltstellungen markierenden Symbolen (17) versehen ist.
    10. Kleinschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (14) eine in eine Ausnehmung des Rahmens (6) einrastbare Nase (25) aufweist.
    11. Kleinschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (11) an ihrer dem Gehäuseinneren zugewandten Seite eine Führungsbahn für die Feder (9) aufweist und daß die Feder mit Hilfe eines Topfes (30) in der Führungsbahn abgestützt ist.
    12. Kleinschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkontaktpaare durch an den Längswänden des Rahmens (6) einander paarweise gegenüberliegend angeordnet«: Abschnitte in das Schaltergehäuse ragender Anschlußdrähte (3) gebildet sind.
    13. Kleinschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußdrähte irr* Rastermaß einer Schaltungsplatine angeordnet in der Bodenplatte des Gehäuses befestigt sind.
    14. Kleinschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußdrähte im Rahmen endseitig in Bohrungen (12) geführt sind und daß jeweils ein zwischen einer Bohrung und der Bodenplatte freiliegender Abschnitt der Anschlußdrähte als Festkontakt verwendet ist
    15. Kleinschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierstift (15) innerhalb eines in einer Ausnehmung des Rahmens (6) freiliegenden Abschnittes mit einer Knickung (16) versehen ist.
    16. Kleinschalter nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trennkörper derart ausgebildet ist, daß er einerseits zwischen zwei Zähne der Leiste, andererseits mit. einer Nase (29) in Ausnehmungen (27) des Rahmens eingreift.
    17. Kleinschalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennkörper mit öffnungen (28) zur Einführung eines Hilfswerkzeuges (Pinzette) zum Einsetzen des Körpers in den Rahmen (6) versehen ist.
    18. Kleinschalter nach Amnmr-h H^Hurrh
    I 930 558
    gekennzeichnet, iluti eine zur Verbindung der Festkontakt vorgesehene Kontaktbrücke (2) aus einer (inicgaförniigcn Kontaktfeder besieht.
    W Kleinschaltcr nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dal! die freien Schenkel der Feder die eigentlichen Konlakistellen bilden und (IaU diese im Kontnklhereich /n Duppelkontakten geschlitzt und kartenförmig ausgebildet sind.
    20. Kleinschulter nuch Anspruch IK, dadurch
    gekennzeichnet, dall die inneren Schenkel
    de· l-eder zu einer dreieckförmigen Öse geformt sind und daitl ein entsprechend ausgebildeter Zapfen (31) am Kontuktbrückcntrüger (22) vorgesehen ist.
    21. Kleinschaltcr nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dall am Kontaktbriickenlriiger (22) ein die inneren Schenkel (33) der Feiler aufnehmender Schlitz (32) vorgesehen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    109 685/294
DE19691930558 1969-06-16 1969-06-16 Kleinschalter Expired DE1930558C (de)

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