DE19271C - Centrai-Weckapparat - Google Patents
Centrai-WeckapparatInfo
- Publication number
- DE19271C DE19271C DENDAT19271D DE19271DA DE19271C DE 19271 C DE19271 C DE 19271C DE NDAT19271 D DENDAT19271 D DE NDAT19271D DE 19271D A DE19271D A DE 19271DA DE 19271 C DE19271 C DE 19271C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- station
- attached
- clock
- springs
- turn
- Prior art date
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- Active
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
- G04C21/30—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school
- G04C21/32—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school giving indications at a number of places each at a different time, e.g. system of alarms in a hotel
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Der nachfolgend beschriebene Apparat erhielt die Bezeichnung »Central-Weckapparat«, weil er
ursprünglich aus der Idee entstand, das umständliche und oft unzuverlässige Wecken durch
Dienstboten in Hotels, Fabriken etc. und Wachlokalen zu beseitigen und dieses durch ein Instrument
zu ersetzen, welches, von einem centralen Punkte aus regulirt, selbstthätig arbeitend
diesen Uebelstand beseitigen soll.
Der Apparat besteht aus einem Holzgehäuse A, auf dessen oberer Wand ein Uhrwerk U angebracht
ist. Dieses Uhrwerk besteht aus einem einfachen Pendelwerk, an dessen Stundenrade
das konische Rad B angebracht ist. In B greift das Rad C, welches auf einer Achse E sitzt,
welche in verticaler Richtung durch das ganze Gehäuse A läuft und mit ihrem unteren Ende
in einem Lager am Boden des Gehäuses ruht. Auf dieser Achse sind nun die .Stellrollen G
angebracht. Dieselben richten sich in ihrer Anzahl nach den Stationen, welche signalisirt
werden sollen. Jede dieser Rollen G besteht aus drei Haupttheilen, der unteren Messingscheibe
F, welche in ihrer Mitte ein Messingrohr trägt, auf welchem die Holzrolle H mit
Theilung festsitzt, und der Messingscheibe JJ, welche auf dem hervorragenden Stück Rohr
sitzt und in der Richtung ihrer Ebene drehbar ist. Zwischen D und JJ ist eine Gummifeder J
gelagert, welche durch die auf dem Rohr aufgeschraubte Mutter zusammengedrückt werden
kann und den Zweck hat, ein Verschieben oder Verdrehen nach dem Einstellen zu verhindern.
Die Messingscheibe F, die Holzrolle JJ, die Messingscheibe D und die Gummifeder J bilden
ein Ganzes, welches drehbar auf die Achse E gepafst ist.
Ueber D ist auf E ein Arm befestigt, in dessen vorderem Theil ein verschiebbarer Bolzen
K sitzt, welcher durch eine Spiralfeder in eine' auf D angebrachte Vertiefung gedrückt
wird.
Dieser auf D angebrachten Vertiefung genau gegenüber ist auf der der Holzrolle H zugekehrten
Seite ein Zeiger angebracht, so dafs derselbe die auf der Peripherie von H angebrachte
Theilung berührt. Die Holzrollen JJ sind mit Stunden-, '/2- und '/4-Stunden-Theilung
versehen und tragen auf der Stelle, da, wo der Theilstrich der sechsten Stunde befindlich ist, ein
Metallplättchen von der Breite eines Stunden-Theilstriches und einer Länge, welche der Höhe
der Rolle H gleich ist. An der rechten Seitenwand sind zu jedem Rollensystem zwei Federn L
und M, welche der Isolirung wegen auf einer elfenbeinernen Achse Y sitzen, die wiederum
in dem Lager Z ruht, befestigt. Diese Federn drücken gegen die Holzrollen JJ. Um etwaige
durch die Zahnfiucht der Uhrräder entstehende Ungenauigkeiten zu verhindern, ist nahe dem
unteren Ende der Achse ein Federgehäuse O angebracht, welches eine schwache Feder trägt,
die, aufgezogen, die Achse in der von der Uhr angegebenen Richtung bewegt. Die vordere
Deckplatte des Holzgehäuses ist mit Oeffhungen (Schaulöchern) versehen, welche den Rollen
und den Stellscheiben gestatten, aus dem Gehäuse so weit hervorzuragen, dafs es möglich
wird, die Scheiben zu drehen und die mit Zahlen versehenen Rollen H vor den Schau-
Claims (1)
- ■löchern R vorbeizuführen. Da durch das continuirliche Vorrücken der Stellscheiben E die daran angebrachten Ziffern verschoben, d. h. nach dem Innern des Gehäuses gedreht werden, so ist zur Fixirung des Signalisirimgsmomentes jedem der Rollensysteme G eine Einstellscheibe P beigegeben und links von jedem Schauloch angebracht. Die Einstellung geschieht folgendermafsen: Die Uhr sei z. B. im Gange, die augenblickliche Zeit 4 Uhr, die mit ι bezeichnete Station wolle um 6 Uhr, Station 2 um 7 Uhr, Station 3 um Y2 9 Uhr, Station 4 um Y1 5 Uhr signalisirt sein, so drehen wir die Stellscheiben F so weit herum, bis 6 bei 1, bis 7 bei 2, bis Y2 9 bei 3, bis 1J1 5 bei 4 etc. in dem betreffenden Schauloch erscheint, drehen dann die obere Scheibe D, bis der daran angebrachte Zeiger ebenfalls auf die betreffenden Zahlen rückt, und drehen dann die obere Scheibe sö^ weit vorwärts, bis der Bolzen K in die Vertiefung auf D einschlägt. Nun werden die rechts neben den Schaulöchern befindlichen Commutatoren S eingerückt, um dem elektrischen Strom den Zugang zu den Federn L und M zu öffnen; hiermit ist das Einstellen vollendet. Sobald nun durch den Gang der Uhr das auf der Rolle H befindliche Metallstäbchen an den Federn L und M, welche mit den Drähten einer galvanischen Batterie verbunden sind, vorbeigeführt wird, wird ein elektrischer Strom geschlossen, in dessen Stromkreis an der betreffenden Station ein elektrischer Klingelapparat eingeschaltet ist.Pat en τ-Ans ρ ruch:An dem in der Beschreibung näher dargelegten Central-Weckapparat die Combination des Uhrwerkes mit einem oder mehreren durch dasselbe in rotirender Bewegung getriebenen Rollensystemen, von denen jedes bei seiner Umdrehung um die gemeinschaftliche Achse durch das an jeder der Rollen angebrachte Metallplättchen, und zwar je nach der Einstellung der betreffenden Rolle in eine den Raum innerhalb 12 Stunden umfassende Zeit mit zwei metallenen Federn in leitende Verbindung tritt und 'so einen elektrischen Stromkreis, in welchem ein sogenannter elektrischer Klingelapparat eingeschaltet ist, bildet.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19271C true DE19271C (de) |
Family
ID=296098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19271D Active DE19271C (de) | Centrai-Weckapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19271C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1160682B (de) * | 1961-04-18 | 1964-01-02 | Anton Peis | Trennband fuer eine Vorrichtung zum Aussondern von Steinen aus Kartoffeln |
-
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- DE DENDAT19271D patent/DE19271C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1160682B (de) * | 1961-04-18 | 1964-01-02 | Anton Peis | Trennband fuer eine Vorrichtung zum Aussondern von Steinen aus Kartoffeln |
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