DE1925429U - Membranantriebsvorrichtung fuer pneumatisch betaetigte regelventile. - Google Patents

Membranantriebsvorrichtung fuer pneumatisch betaetigte regelventile.

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DE1925429U
DE1925429U DE1965E0022039 DEE0022039U DE1925429U DE 1925429 U DE1925429 U DE 1925429U DE 1965E0022039 DE1965E0022039 DE 1965E0022039 DE E0022039 U DEE0022039 U DE E0022039U DE 1925429 U DE1925429 U DE 1925429U
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drive device
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t/üoieoi«-2.e.65
ERDÖLCHEMIE GBSBLLSCHAFTMtT BBSCHHXN ITlR HAFTUNG
FB/Gr 30. Juli 1965
^ Membranantrieb für pneumatisch betätigte * Regelventile
Die Neuerung bezieht sich auf einen Membranantrieb für pneumatisch betätigte Regelventile mit einer zentral und senkrecht an einer Seite der Membran befestigten Spindel für eine in einer Kammer des Membrangehäuses angeordnete Spiralfeder.
Bei Membranventilen, die mit Steuerluft betätigt werden, ist eine rasche Invertierung der Arbeitsweise an Ort und Stelle eine oft gestellte Forderung. Man versteht darunter die Umkehrung der Arbeitsweise in der Art, daß ein Ventilantrieb, der mit steigendem Steuerluftdruck schließt, in möglichst kurzer Zeit so umgebaut werden kann, daß er mit steigendem Steuerluftdruck öffnet.
Für die Erreichung dieses Zieles sind schon sehr zahlreiche Konstruktionen entwickelt worden, die aber alle mehr oder weniger große Nachteile aufweisen. Ein Teil
dieser Antriebe kann nur in der Werkstatt und nicht im Betrieb umgebaut werden. Andere Konstruktionen haben den Nachteil schlechterer Führung der Spindel oder besitzen ein mit Flansch und Schrauben am Membrangehäuse befestigtes Federgehäuse, das nur sehr umständlich abgenommen werden kann. Die Neuerung, die einen extrem schnellen und einfachen umbau der Membranfederung gestattet, besteht darin, daß die Spindel aus zwei koaxialen, miteinander verbindbaren und voneinander lösbaren Teilen besteht* Bei zusammengefügten Teilen der Spindel arbeitet die Feder als Zugfeder und nach Lösung und Wegnahme des oberen Spindelteils arbeitet sie als Druckfeder. Zur Erleichterung des Umbaues ist die zur Aufnahme von Spindel und Spiralfeder dienende^Kammer auf das Membrangehäuse aufschraubbar.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Neuerung schematisch dargestellt.
Abb· 1 zeigt den Querschnitt durch einen normal wirkenden Antriebsteil} Abb. 2 stellt den Querschnitt durch einen invertierend wirkenden Antriebsteil.
Bei normaler Wirkungsweise (s. Abb. 1) wird die Steuerluft in die obere Membrankammer 1 durch den Anschluß·
stutzen 3 eingeleitet, während die untere Membiankammer 2 über den Anschlußstutzen 4 entlüftet ist. Die Spindel 6 ist lediglich durch die Simmeringe am unteren Ende der Membrankammer 2 geführt, während der obere Federteller 7 auf der Druckfeder 10 aufliegt und keinerlei Führung benötigt. Zum Nachspannen der Feder dient der Federteller 7, der nach herausgenommener Schraube 11 durch die freie Öffnung mittels eines Spezialschlüssels mehr oder weniger tief auf die Zusatzspindel 5 eingeschraubt werden kann.
Soll nun dieser Antrieb in seiner Wirkungsweise invertiert werden, so müssen an Ort und Stelle an dem fest eingebauten Ventil folgende Handgriffe vorgenommen werden (s. Abb. 1 und 2)J
1) Man entfernt durch einfaches Abschrauben das Federgehäuse 8, das an der Stelle A mit Gewinde auf den Stutzen am Membrandeckel aufgeschraubt war.
2) Man löst den Federteller 7» nimmt die Druckfeder 10 heraus sowie den unteren Federteller 9.
3) Nun schraubt man die Zusatzspindel 5 von der Hauptspindel 6 ab und schraubt einen neuen Federteller 12 (Abb. 2) auf die 8pindel 6 auf.
4) Nach Aufsetzen der Druckfeder 10 auf den Federteller 12 legt man den Federteller 7 lose auf die Druckfeder 10 auf und schraubt das Federgehäuse 8 wieder an der Stelle A auf.
5) Mittels einer Stellschraube 13 wird die Feder
10 einjustiert und dann wird mit der Schraube
11 wieder das Gehäuse verschlossen.
Der Antrieb ist nun invertiert. Die Steuerluft muß jetzt von unten über den Stutzen 4 in die Membrankammer 2 eingeleitet werden, während Membrankammer 1 über den Stutzen 3 entlüftet ist. Als Abdichtung für die Spindel beim Austritt aus der Membrankammer 2 werden Simmeringe 14 oder dgl. verwendet.
Alle diese Umänderungsarbeiten vollziehen sich an Ort und Stelle im Betrieb und ohne irgendwelches öffnen des Membrangehäuses. Die Umänderungszeit liegt zwischen 2 und 3 Minuten.

Claims (2)

RA.W1601-2.8. Schutzansprüche:
1) Membranantrieb für pneumatisch betätigte Regelventile mit einer oberhalb der Membrane befindlichen, zentralen und senkrechten Oberspindel, dadurch gekennzeichnet, daß diese Spindel geteilt ist und aus zwei koaxialen miteinander verbindbaren und voneinander lösbaren Teilen besteht, so daß bei der Umkehrung der Arbeitsweise der eine Teil der Oberspindel wahlweise angesetzt oder weggelassen werden kann, je nach der gewünschten Kraftrichtung der Spiralfeder.
2) Membranantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme von Spindel und Spiralfeder dienende Kammer auf das Membrangehäuse mittels Rohrgewinde aufschraubbar ist.
DE1965E0022039 1965-08-02 1965-08-02 Membranantriebsvorrichtung fuer pneumatisch betaetigte regelventile. Expired DE1925429U (de)

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