DE1925394U - Motorisch angetriebenes entrindungsgeraet. - Google Patents
Motorisch angetriebenes entrindungsgeraet.Info
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Description
Motorisch angetriebenes Entrinäungagerät
Die Erfindung "bezieht sieh auf ein motorisch angetriebenes,
vorzugsweise von Hand zu führendes Entrindwngsgerät mit einem
unter seiner eigenen Federkraft in seine Streeklage zurückkehrenden,
aus einem wenigstens an eis er. "seiner :Längslcanten
angeschärften Stahlband bestehenden Schälwerkiseug, das an
seinen Enden mit einem quer zur Bandlängsrichtung drehbaren Lagerzapfen an je einem der Arm« eines :2meiarmigen lührungsbügels
befestigt ist, der Tom Antrieb in eine hin- und hergehende, quer zur Bandlängsrichtung verlaufende irbeitabewegung
gebracht wird» ,■
"■■■■'_ ;;■- .■;■-■";-'■ - Λ : i-
Bei den bekannten EQtrindungsgerä"ten enthält das: Stahlband an
seinen Endzonen schmale Längsschlitze, ;durGh die Befestigungsschrauben
hindurchgreifen, die "zwar die Antriebskraft des Pührungsbügels auf das Schälmesser zu übertragen vermögen,
dem in den Schlitzen geführten Schälmesöer; jedoch so viel
Bewegungsfreiheit in seiner"'-Ii^^ayi'cfcti-iuig-iasaeHV daß sich -""
das Schälmesser beim Andrücken an einen. 2ru entrindenden Baum- ^
stamm durchbiegen und dabei über einen möglichst großen
Umfangswinkel an den Baumstamm anlegen kann. Da der Querschnitt des Stahlbandes durch derartige Führungsschiltze erheblich
geschwächt wird, besteht die Gefahr, äaß die Schälmesser
an ihren die Mngsschlitze enthaltenden Endzonen ausreißen,
zumal bei stark abgebogenem Schälmesser an den Sndzonen
eine erhebliehe Verwindung auftreten kann. Um dieser Gefahr zu begegnen, wurden bei den seither bekannten Schälmessern,
deren Schneidkanten geradlinig und parallel zueinander
verlaufen, zur Erzielung möglichst großer Restquerschnitte an den Schlitzzonen die Abmessungen bezüglich der -Dicke
und der Breite des Stahlbandes möglichst groß gewählt« Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß der Führungsbügel quer
zu den Bandbreitseiten mit einer erheblichen Kraft gegen den
zu entrindenden Baumstamm angedrückt werden muß, wenn er sich
in einem möglichst großen Umfangswinkel an den Baumstamm anlegen soll. : ; "..-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schälmesser zu
schaffen, das sich leichter dem Umfang eines zu entrindenden Baumstammes anpaßt, jedoch an seinen der Befestigung dienenden
Endzonen ausreichend große Querschnittsabmessungen aufweist.
Diese Aufgabe ist bei einem §ehälwerkzeug gelöst, bei dem gemäß
der Erfindung das Messer auf seinem Mitteläbschnitt eine sieh
entlang der Längsrichtung des Bandes sich erstreckende, bis nahe
der . _..--■ ;.-■■":. ■■■_ ;. ■ .; - . .„
an seine/Befestigung dienenen Endzonen reichende Aussparung
aufweist, ao daß die Breite an der Mittelzone des Messers
höchstens 80 $, vorzugsweise etwa 70 $ der Bandbreite an den
Endzonen ausmacht. Infolge der Aussparung weist das Messer
an seiner Mittelzone eine erheblich größere Burehblegefähigkeit
auf» die man infolge der relatiY großen Breite an den Endzonen
des Messers noch dadurch verbessern kann, daß man für das Stahlband
eine über die ganze Bandlänge gleichbleibende Picke von nur
etwa 1,5 mm wählt« Eine derartige, gegenüber den seither bekannten
Schälmessern wesentlich geringere Dicke läßt sich ohne Bedenken dann verwenden, wenn gemäß einem weiteren Torschlag
das Messer an seiner anderen» der ausgesparten !»ängskante
gegenüberliegenden Kante zur Erzielung eines ziehenden Schnittes konvex geformt ist« Infolge des ziehenden Schnittes ergibt sieh
an den zur Befestigung des Stahlbandes dienenden Endzonen bei gleicher Arbeitsleistung eine wesentlich verringerte Biegebelastung,
wodurch die Gefahr des Ausbrechens der Bandenden wesentlich
verringert wird. Die geschilderten -.Vorteile der erfindungsgemäßen
Ausbildung des Schälmessers kommen besonders dann zu ihrer vollen Entfaltung, wenn man nach einem weiteren Vorschlag
gemäß der Erfindung an Stelle der eingangs beschriebenen Schlitzführungen das Messer an seinen Bandenden jeweils mit einem
Schwenkhebel gegen diesen unverschiebbarfestspannt,der um
einen Lagerzapfen am Ende je eines der Arme des lührungsbügels
schwenkbar befestigt ist, Der Schwenkhebel wird vorteilhafterweise
an seinem zur Befestigung des Schälmessers dienenden freien Ende mit einer fußplatte versehen, auf deren Breitseite
das Schälmesser großflächig aufliegt und mit Hilfe einer Spannplatte
festgespannt ist, „;-:.-'
Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten
Sntiindungsgerätes näher beschrieben und erläutert, Es zeigt
Pig. 1 das Entrindungsgerät in Richtung seiner Antriebsbewegungen gesehen,
Pig. 2 in der Ansicht von oben und
, Pig. 3 im Schnitt nach der Linie ΙΪΖ-ΙΪΙ in Fig» 2«
, Pig. 3 im Schnitt nach der Linie ΙΪΖ-ΙΪΙ in Fig» 2«
Das dargestellte Entrindungsgerät ist zum Antrieb durch die
Brennkraftmaschine einer ( in der Zeichnung nicht wiedergegebenen)
Binmann-Motorkettensäge bestimmt, auf die es nach Abnahme der
Kettensäge unter ZwiBchenschaltung eines ebenfalls nicht wiedergegebenen
Umlenkgetriebes aufgesetzt werden kann, mit dem die
umlaufbewegung der Antriebswelle des Kettenantriebsrades in eine
hin« und hergehende Arbeitsbewegung umgewandelt wird« Im einzelnen
enthält das Entrindungsgerät einen zu seinem Kuppelzapfen 10
symmetrisch sich erstreckenden zweiarmigen Pührungsbügel 11, der
mit dem Kupplungszapfen versehweißt ist und an seinen beiden
freien Armenden zwei in Pig» 2 durch unterbrochene Mnien angedeutete Gelenkzapfen 12 und 13 trägt, diemit der Achse des
Kugelzapfens 10 gleichachsig und in einer gemeinsamen Ebene mit
dieser liegen. Durch je eine Mutter 14 gesichert sitzt auf jedem
der G-elenkzapfen drehbar ein Schwenkhebel· 15 bzw« 16, der sich
über einen Viertelkreisbogen erstreckt und an seinem freien Ende in eine verbreiterte !Fußplatte 17 übergeht· Gegen die Grundfläche
jeder der beiden Pußplatten 17 ist eines der beiden Enden eines
als Sohälwerkzeug dienenden Stahlbandes 18 mit Hilfe einer
Spannplatte 19 festgezogen, die zwei durch Bohrlöcher im
Stahlband und in den 3?ußplatten hindurchgreifende und mit
- ■- ■ '*■
Muttern 20 gegen die Pußplatte 17 verspannte SehrautoenbοIzen
21 tragen·
Die Länge des Stahlbandes 18 ist mit Rücksicht auf den Abstand
der Gfelenkzapfen 12 und 13 so groß gewählt, daß in der Strecklage
des Stahlbandes 18, die diese vermöge seiner eigenen Pederspannung selbsttätig einnimmt, die Schwenkhebel 15 und
16 erheblich nach außen abstehen. Sobald das Sntrindungsgerät
unter Druck auf den lührungsbügel 11 an einen zu entrindenden
( in der Zeichnung nicht dargestellten) Baumstamm angelegt wird, biegt sich das Stahlband 18 in Richtung auf den !Führungsbügel
11 durch, wobei die Schwenkhebel 15 und 16 mit zunehmender
Durchbiegung des Stahlbandes 18 nach innen einschwenken.
Damit sieh das Stahlband 18 leicht durchbiegen läßt und dabei
an dem zu schälenden Baumstamm über einen möglichst großen
Umfangswinkel zur Anlage kommt, ist es an seinem dem Kupplungszapfen 10 zugekehrten Mittelabsehnitt mit einer sich entlang
der Längsrichtung dee Stahlbandes erstreckenden, bis nahe an
seine Befestigung auf den S'ußplatten 17 dienenden End zone
reichenden Aussparung 25 versehen. Die Aussparung hat etwa trapezförmige Gestalt* Durch die Aussparung 25 wird eine zu
der unterbrochen gtifichneten Fluchtlinie 26 der rückwärtigen
Bandkante an den beiden Befestigungszonen des Bandes parallel
verlaufende Sehneidkante 27 geschaffen, die keilförmig angeschliffen
ist, wie !ig. 3 besser erkennen läßt. Zur Erzielung
β ~
eines ziehenden Schnittes bei den durch einen Pfeil· 1 angedeuteten
Arbeitsbewegungen des führungsarmes 11 ist die
vordere Sehneidkante 28 des Stahlbandes 18 konvex geformt,
wie Pig· 2 deutlich erkennen läßt. Bur eh diese !Formgebung
wird erreicht, daß das Messer beim Ansetzen an einen Baumstamm nicht sofort auf seiner ganzen Schneidlänge arbeitet» In
Verbindung mit der trapezförmigen Aussparung 25 wird außerdem erreicht, daß die Hittelzone des Stahlbandes 18 sich gegenüber
den der Befestigung dienenden Endζonen dem zu entrindenden
Baumstamm leichter anlegt, wenn beim Ansetzen des Sehneid«-
messers am Baumstamm die Achse des JEupplungszapfens 10 in eine
einen spitzen Winkel einschließende Schräglage zur Mantelfläche
des Baumstammes gebracht wird· Da das Stahlband 18 nur an seiner Mittelzone auf etwa 70 f° derjenigen Breite verjüngt ist, die
es an seinen der Befestigung dienenden Sndzonen hat, weist es eine wesentlich höhere Bruchfestigkeit gegenüber den seither
bekannten, an ihren Enden in Schlitzen geführten Schälmessern auf. Diese Verbesserung wird nicht allein durch die konvex
gebogene Schneidkante 28 und den hierdurch erzielten ziehenden Schnitt erreicht, sondern auch durch die großflächige Verspannung
der Endzonen des Stahlbandes 18 auf den Fußplatten der Schwenkhebel 15 und 16. Diese können die senkrecht zur
Bandlängsriehtung auftretenden, bei den Arbeitsbewegungen des Mihrungsbügeis entstehenden Biegemomente leicht aufnehmen, so
daß das Stahlband in bezug auf diese Biegemomente wie ein
beiderseits fest eingespannter Stab in seinen Querachnitten
wesentlich geringer belastet wird» ;
Claims (1)
- U. W 515 ?-fc 9.85Ans ρ r ü ο la e1, Motorisch angetriebenes, vorzugsweise von Hand zu führendes Entrindungsgerät mit- einem unter seiner eigenen [Federkraft in seine Strecklage zurückkehr end en, aus einem an seinen Längskanten angeschärften Stahlband bestehenden Schälwerkzeug, das an seinen beiden läaden mit einem «pier zur Bandlängsriehtung drehbaren üager zapf en an je einem der Arme eines zweiarmigen'Führungsbügels befestigt ist, der vom Antrieb in eine hin- und hergehende, quer zur Bandlängsriehtung verlaufende Ärbeitsbewegung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (18) auf seinem Mittelabschnitt eine sich entlang der Mngsrichtung des Bandes erstreckende, bis nahe an seine der Befestigung dienenden Endzonen reichende Aussparung (25) aufweist, so daß die Breite an der Mittelzone des Stahlbandes höchstens 80 ^, vorzugsweise etwa 70 $ der Breite an den Endzonen ausmacht«2* Entrindungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband an seiner anderan, der ausgesparten Längskante (2?) gegenüberliegenden Kante (28) zur Erzielung eines ziehenden Schnittes konvex geformt ist«3· Intrindungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn« zeichnet, daß zur biegebeweglichen Befestigung des Stahlbandes (18) am iFührungsbügel (ll) zwei Schwenkhebel (15,16)vorgeaehen sind, die um zwei zur Achae dea Antriebszapfens (10) parallele &elenkzapfen (12,13) drehbar sind und an ihren freien Enden zur großflächigen
Aufspannung der Enden des Stahlbandes (18) dienende Fußplatten (1?) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962ST014919 DE1925394U (de) | 1962-07-14 | 1962-07-14 | Motorisch angetriebenes entrindungsgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962ST014919 DE1925394U (de) | 1962-07-14 | 1962-07-14 | Motorisch angetriebenes entrindungsgeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925394U true DE1925394U (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=33376365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962ST014919 Expired DE1925394U (de) | 1962-07-14 | 1962-07-14 | Motorisch angetriebenes entrindungsgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925394U (de) |
-
1962
- 1962-07-14 DE DE1962ST014919 patent/DE1925394U/de not_active Expired
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