DE1925307U - Dosimeter zur dosismessung von roentgen-, gamma- und neutronenstrahlen. - Google Patents

Dosimeter zur dosismessung von roentgen-, gamma- und neutronenstrahlen.

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DE1925307U
DE1925307U DET18723U DET0018723U DE1925307U DE 1925307 U DE1925307 U DE 1925307U DE T18723 U DET18723 U DE T18723U DE T0018723 U DET0018723 U DE T0018723U DE 1925307 U DE1925307 U DE 1925307U
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Description

RA.08517 5*18.2.65
T e 1 e f u η k e η
Patentverwertungsgesellsehäft
m.b.H.
Ulm (Donau), Elisabethensträße 3
Ulm (Donau), den 15. Februar 1965 PE/PT Dr.Dzr/da - U }*/$&
"Dosimeter zur Dosistnessung von Röntgen-, Gamma- und Neutronenstrahlen"
Die Neuerung betrifft ein Dosimeter zur Dosismessung von Röntgen-, Gamma- und Neutronenstrahlen. Sie betrifft im wesentlichen die Verbesserung eines Dosimeters, welches aus zwei, durch mindestens einen Quarzring konzentrisch zueinander gehaltenen Zylindern aus Materialien verschiedener Elektronenergiebigkeit besteht, die im Vakuum die Elektroden eines Spannungselementes bilden, welches mit einem Elektrometer verbunden ist. Beim Messvorgang mit einem solchen Dosimeter lädt sich die von den konzentrischen Zylindern und dem Elektrometer gebildete Kapazität in einer durch die Strahlungsintensität bestimmten Schnelligkeit auf. Diese Aufladung wird auf dem Elektrometer angezeigt.
Für die Arbeitsweise eines solchen Dosimeters ist der Isolationswiderstand zwischen den beiden konzentrischen Zylindern von besonderer Bedeutung, Dieser Isolatlonswiderstand muß einen Wert von etwa 10 Ohm aufweisen, damit eine exakte Ablesung der Ein-
* 2
Strahlung auch noch nach einer längeren Zeit möglich ist*
Zur Erzielung eines solchen extrem hohen Isolationswiderstandes ist bereits vorgeschlagen worden, den inneren Zylinder in dem äußeren Zylinder durch mindestens einen Quarzring zu halten. Ein solcher Quarzring bietet die Gewähr für den gewünschten hohen Isolationswiderstand.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Konstruktion für den Einbau dieses Quarzringes in den äußeren metallischen Zylinder anzugeben. Gemäß der Neuerung soll der Quarzring mit einer Ringnut versehen sein* in die die äußere Elektrode zwecks axialer Fixierung des Quarzringes eingedrückt ist. Zweckmäßigerweise wird man diese Eindrückung in die äußere Elektrode ebenfalls als Ringnut ausbilden* um auf diese Weise den Quarzring genau in einer vorgegebenen Lage zu halten.
Ein Ausführungsbeispiel für das neuerungsgemäße Dosimeter ist in der Zeichnung dargestellt,, jedoch ohne Elektrometer sowie Ablesevorrichtung»
Die beiden konzentrisch zueinander angeordneten Zylinder, die aus Materialien verschiedener Elektronenergiebigkeit bestehen, sind mit 1 und 2,3,^ bezeichnet» Das Rohr 1 stellt das Filterrohr als Teil der äußeren Elektrode dar* Es ist aus einer
Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung hergestellt,, Das Rohr 2 stellt das Trägerrohr für die Innenelektrode dar, das aus dem gleichen Material besteht wie das Rohr 1. Auf dieses Trägerrohr 2 sind die eigentlichen Innenelektroden 3 und 4 aufgeschoben, die aus Kohle bestehen. Zum Schutz gegen eine Bedampfung der Seitenwände des Quarzringes 5 sind jeweils an den Enden der beiden Elektroden 3 und 4 Bedampfungsschutzschsiben 8 und 12 angeordnet .
Die Montage des in der Zeichnung dargestellten Systems erfolgt in der Weise, daß in das Rohr 1 zunächst der mit einer Ringnut 6 versehene Quarzring 5 eingesetzt wird. Zur axialen Fixierung der Lage dieses Quarzringes 5 innerhalb des Rohres 1 wird das Rohr 1 entsprechend der Ringnut 6 des Quarzringes 5 eingedrückt* zweckmäßigerweise ebenfalls in Form einer Ringnut 7«. Der Quarzring 5 kann sich damit in axialer Richtung nicht mehr verschieben* Anschließend wird in den Quarzring 5 das Rohr 2 eingesetzt, auf das zuvor eine Kohleelektrode 5 und die Bedampf ungsschutzscheibe 12 aufgesteckt worden sind. Die Kohleelektrode 4 stutzt sich gegen einen Plansch 10 des Rohres 2 ab. Nach dem Einführen des Rohres 2 in den Quarzring 5 werden eine weitere Bedampfungsschutzscheibe 8 sowie die zweite Kohleelektrode 3 aufgesteckt. Anschließend wird das Rohr 2 an seinem freien Ende 11 auf gebördelt, nachdem zuvor ein Feder*»
ring 13 auf das Ende des Rohres 2 aufgesteckt worden 1st. Nunmehr ist die ganze Anordnung fest und in Längsrichtung nicht mehr verschiebbar.
Zur Abstützung der Bedampfungsschutzscheiben 8 und 12 an den Stirnseiten des Quarzringes 5, sind diese Scheiben mit ,Jeweils drei auf den Umfang verteilten Eindrücken 9 versehen, so daß die Bedampfungsschutzscheiben nur an drei Punkten an den Stirnseiten des Quarzringes 5 anliegen«
Die neuerungsgemäße Halterung des Quarzringes 5 bietet den Vorteil einer sicheren und einfachen Montage des Elektroden*- systems bei gleichzeitiger Sicherstellung des gewünschten Isolationswiderstandes zwischen den beiden Elektroden.

Claims (4)

P.A.Q85175*18.2.65 S c hu t^zj&jn^ sjgjr ü^c^h^e
1) Dosimeter zur Dosismessung von Röntgen-, Gamma- und Neutronenstrahlen, bestehend aus zwei durch mindestens einen Quarzring konzentrisch zueinander gehaltenen Zylindern aus Materialien verschiedener Elektronenergie bigkeit, die im Vakuum die Elektroden eines Spannungselementes bilden, das mit einem Elektrometer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Quarzring mit einer Ringnut versehen istj» in die die äußere Elektrode zwecks axialer Fixierung des Quarzringes eingedrückt ist«,
2) Dosimeter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetj, daß die Eindrückung in die äußere Elektrode ebenfalls als Ringnut ausgebildet ist»
3) Dosimeter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Elektrode aus einem durch den Quarzring hindurchgesteckten Trägerrohr und zu beiden Seiten des Quarzringes auf das Trägerrohr aufgesteckten und einerseits gegen den Quarzring, andererseits gegen Endflansche des Trägerrohres abgestützten Elektrodenabschnitten besteht«
β ~
4) Dosimeter nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen den inneren Elektroden und dem Quarzring Bedarapfungsschutzscheiben angeordnet sind«
DET18723U 1965-02-18 1965-02-18 Dosimeter zur dosismessung von roentgen-, gamma- und neutronenstrahlen. Expired DE1925307U (de)

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