DE1925221U - Einsteckalbum fuer briefmarken. - Google Patents
Einsteckalbum fuer briefmarken.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B42F5/00—Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
Anmelder; Schwäbische Albumfabrik GmbH
741 Reutlingen Keplerstraße 11
Kennwort: Schweißnahttasehen
Einsteckalbum für Briefmarken
Die Erfindung betrifft ein Einsteckalbum für Briefmarken, das aus einzelnen lösbar miteinander verbundenen Blättern
gebildet ist, die mit Taschen zum Einsteeken der Briefmarken versehen sind. Die Blätter eoleher Einsteekalben
bestehen üblicherweise aus einem kräftigen Papierbogen, auf den ein- oder beidseitig Streifen aus durchsichtigem
Papier oder aus einer durchsichtigen Kunststoffolie so aufgeklebt sind, daß sie einseitig offene laschen bilden,
in welche die Briefmarken eingesteckt werden können. Zum
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Befestigen der die Taschen bildenden Folien werden dabei
handelsübliche Papierkleber oder - zum Befestigen von Kunststoffolien - azetonhaltige Klebstoffe verwendet.
Diese herkömmlichen Einsteekalben haben den Nachteil, daß
in den Taschen untergebrachte und bis zum Anstoß an die
Klebstellen eingeschobene Briefmarken mit ihren gezahnten Rändern an der Klebnaht mit angeklebt werden, da die
Klebstoffe häufig nicht völlig abbinden oder durch die luftfeuchtigkeit, durch von den Gummierungsflachen der
Briefmarken ausgehende chemische Einwirkungen o.dgl. wieder klebrig werden. Die Folge davon ist, daß solche Marken
beim Herausnehmen aus den Taschen an ihren Rändern beschädigt werden. Das Festkleben der Briefmarkenränder
wird noch dadurch begünstigt, daß bei der Herstellung von Klebnähten kein absolut geradliniger Nahtrand innerhalb
der Taschen gewährleistet werden kann, so daß kleinere Nahtvorsprünge bzw. Einbuchtungen vorhanden sind, die
zwischen zwei Zähne der Briefmarke zu liegen kommen bzw. in die einzelne Zähne der Briefmarke eintauchen können,
wodurch die Berührungsfläche zwischen dem Briefmarkenrand und der Klebenaht und damit auch die Gefahr des Festkleben!
vergrößert wird.
Ein weiterer Nachteil dieser Alben liegt in der Verwendung von Trägerfolien aus Papier begründet, da auf Papier
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auch bei geglänzter Oberfläche unter dem Einfluß von Feuchtigkeit ungebrauchte Marken leichter ankleben können
als beispielsweise auf einer Kunststoffläche. Außerdem
bestellt bei gefärbten Papierblatträgern, insbesondere bei der Verwendung von schwarzem Papier, als kontrastierendem
Hintergrund zu den eingesteckten Briefmarken die Gefahr, daß bei längerem lagern der Papierblatträger auf die Briefmarken
abfärbt.
Alle diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die Albumblätter jeweils aus
einer hinreichend starken Trägerfolie aus Kunststoff bestehen, die vorzugsweise auf beiden Seiten mit durchsichtigen
Abdeckfolien aus Kunststoff versehen ist, die mit der Trägerfolie unter Bildung von Einstecktaschen verschweißt
sind. Dabei kann die Trägerfolie erfindungsgemäß
mit einer einstückigen, mindestens annähernd über die ganze Fläche der Trägerfolie reichenden Abdeckfolie bedeckt
sein, die mittels mehrerer, parallel und senkrecht zueinander verlaufender, die Größe der einzelnen Taschen bestimmenden
Schweißnähten an der Trägerfolie befestigt und
mit Schlitzen zum Einstecken der Briefmarken in die zwischen Trägerfolie und Abdeckfolie gebildeten Taschen versehen
ist.
Die Kunststoffträgerfolie der Albumblätter kann aus undurchsichtigem
Kunststoff mit einer zu den in den aufge-
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schweißten Taschen untergebrachten Briefmarken kontrastierenden Färbung hergestellt werden, wobei bei Kunststoffolien
die Gefahr eines Abfärbens der Trägerfolie auf die Briefmarken vollständig entfällt, so daß auch schwarze
Trägerfolien verwendet werden können.
Die Herstellung der Albumblätter erfolgt erfindungsgemäß
zweckmäßig dadurch, daß zunächst die Kunststoff-Trägerfolie
zugeschnitten und gegebenenfalls mit Sandlochungen versehen wird, und die einstückige, dünne Abdeckfolie mit mehreren,
in der gewünschten Taschenhöhe entsprechendem Abstand parallel zueinander verlaufenden Schlitzen versehen
wird, und daß anschließend die Abdeckfolie auf die Trägerfolie aufgelegt und an den gewünschten Stellen im Wärmeimpulsverfahren
aufgeschweißt wird. Dabei lassen sich relativ schmale Schweißnähte mit einem geradlinigen Abschluß
erzielen, die nach ihrer Herstellung völlig fest sind und keine Gefahr eines Festklebens der Briefmarkenränder begründen,
da es heute zahlreiche verschiedene schweißbare Kunststoffarten gibt, die sich zu Folien verarbeiten lassen
und gegen die in den Gummierungsflächen der Briefmarken vorhandenen chemischen Komponenten absolut resistent
sind.
Einen besonderen "Vorteil bei der Herstellung bietet das
Wärmeimpulssehweißen, da hierbei die Trägerfolie nur im
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Oberflächenbereich zum Schmelzen gebracht wird, so daß
sie keine unerwünschte Verformung an den Schweißstellen erleidet. Diese Gefahr besteht jedoch bei der Herstellung
der Schweißnähte im Hochfrequenzverfahren, da hierbei eine tiefer greifende Wärmebeeinflussung der Trägerfolie
erfolgt.
Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung,
auf der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Albumblattes mehr oder weniger schematisch dargestellt ist.
Im einzelnen zeigen:
Pig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines erfindungsgemäß ausgebildeten Albumblatts;
Pig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II - II in Figur 1 in vergrößertem Maßstab?
Das in der Zeichnung dargestellte Albumblatt besteht aus der zweckmäßig relativ biegungssteifen Kunststoff-Trägerfolie
1, die an ihrem linken Rand in an sich bekannter Weise mit Langlochöffnungen 2 zum Einheften des
Blattes in einen Metallringhalter o.dgl. versehen ist.
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Auf der Trägerfolie 1 ist eine relativ dünne und durchsichtige
Kunststoffolie 3 angeordnet, welche die Taschen 3a Ms 3e usw. bildet, in welchen Briefmarken 4 aufbewahrt
werden können. Die Befestigung der Abdeckfolie 3 auf der Trägerfolie 1 erfolgt unter Bildung der einzelnen
Taschen 3a bis 3e mittels der Schweißnähte 5.
Das Aufschweißen erfolgt im Wärmeimpulsverfahren, nachdem
die Abdeckfolie 3 zuvor in einer Stanze in entsprechenden Abständen mit Einschnitten 6 versehen worden ist,
die nachher die oberen Schlitze der Taschen zum Einschieben und Herausnehmen der Briefmarken bilden.
Anstelle einer durchgehenden Abdeckfolie 3 könnten auch einzelne Abdeckfolienstreifen auf die Trägerfolie aufgeschweißt
werden, wenn beispielsweise Einstecktasehen
gewünscht werden, welche die Briefmarken nicht vollständig abdecken. Auch könnten natürlich die Schweißnähte so
geführt werden, daß verschieden große Taschen entstehen.
Als Träger kann auch eine durchsichtige Kunststoffolie
verwendet und vorzugsweise nur einseitig mit einer tasche nbildenden Abdeckfolie erfindungsgemäß verbunden
werden, so daß nicht nur die Bildseite der eingesteckten Briefmarken sondern auch ihre Rückseite betrachtet werden
kann, ohne daß die Brelfmarken den Taschen entnommen
werden müssen.
Claims (6)
1. Einsteckalbum für Briefmarken, dadurch gekennzeichnet,
daß seine Blätter jeweils aus einer hinreichend striken Trägerfolie aus Kunststoff bestehen,
die vorzugsweise auf beiden Seiten mit durchsichtigen Abdeckfolien aus Kunststoff versehen ist, die
mit der Trägerfolie unter Bildung von Einstecktaschen verschweißt sind.
2. Einsteckalbum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerfolie vorzugsweise auf beiden Seiten mit einer einstückigen, mindestens annähernd
über die ganze Fläche der Trägerfolie reichenden Abdeckfolie bedeckt ist, die mittels mehrerer parallel
und senkrecht zueinander verlaufender, die Größe der einzelnen Taschen bestimmenden Schweißnähten
an der Trägerfolie befestigt und mit Schlitzen zum Einstecken der Briefmarken in die zwischen
Trägerfolie und Abdeckfolie gebildeten Taschen versehen ist.
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3. Einsteckalbum nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Trägerfolien des Albums in an sich bekannter Weise lösbar
miteinander verbunden sind«
4. Einsteckalbum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfolie
der Blätter aus undurchsichtigem Kunststoff mit einer zu den in den aufgesehweißten Taschen
untergebrachten Briefmarken kontrastierenden Färbung hergestellt ist.
5. Einsteckalbum nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine schwarze Kunststoffträgerfolie vorgesehen
ist.
6. Einsteckalbum nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfolie der Blätter aus einem durchsichtigen Kunststoff
gefertigt und vorzugsweise nur einseitig mit einer taschenbildenden Abdeckfolie verbunden ist.
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1964
- 1964-10-30 DE DESCH37043U patent/DE1925221U/de not_active Expired
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